Besuchern abwechslungsreiche und interessante Unterhaltung geboten, die dankbare Aufnahme fand. Für die Kinder hatten unsere Flieger Gelegenheit zu Rundfahrten durch den Horst auf einem Ochsen- Merergespann unt) auf geschmücktem Pferdefuhrwerk veranstaltet, von denen die Klemen, aber auch viele Große Gebrauch machten. Durch eine Groh- lautsprecheranlage wurde neben manchen Ankündigungen noch flotte Unterhaltungsmusik übertta- gen, so daß man an allen Teilen des Horstes auch von den Klängen der Musik erreicht wurde.
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oo, verliefen die beiden Tage des Einsatzes unserer Soldaten für das Kriegs-WHW. auch in Gießen nach jeder Richtung hin außerordentlich erfolgreich und waren sowohl in materieller Hinsicht für das WHW. als auch ideell ein starker Erfolg, der die Verbundenheit zwischen Wehrmacht und Volk nicht nur wieder bekundete, sondern noch mehr vertiefte und ein erneuter Beweis für die Geschlossenheit unseres ganzen Volkes in dem Kampfe um unsere Freiheit und Zukunft in treuer Gefolgschaft zum Führer ist.
Zu Ostern wieder Zulaffungskarten bei der Reichsbahn.
Lpd. Auch in diesem Jahre werden für die Oster- feiertage von der Reichsbahn wieder Zulassungskar- ten für die meisten im Reichsbahndirektions'bezirk Frankfurt verkehrenden Schnell- und Eilzüge ausgegeben, um eine Ueberfüllung der Züge zu vermeiden. In der Zeit vom Mittwoch, 21. April, 0 Uhr, bis Mittwoch, 28. April, 24 Uhr, sind für fast alle D= und Eilzüge Zulassungskarten notwendig, die aus den Frankfurter Bahnhöfen, ferner im Direktionsbezirk Frankfurt auf den Bahnhöfen Offenbach, Hanau, Fulda, Friedberg und Gießem unentgeltlich in beschränkter Anzahl aus gegeben werden. Die Zulassungskarten können drei Tage vor Reiseantritt gelöst werden. Vom 21. bis 28^April dürfen Schnell- und Eilzüge auch mit Zulassungskarten in einem Umkreis von 150 Kilometer um Frankfurt nicht benutzt werden. Die Reichsbahn ist auch nicht m der Lage, den Osterverkehr mit mehr Wagen als seicher oder mit Entlastungszügen zu bedienen. Es ist deshalb notwendig, in der Osterwoche noch mehr als sonst auf nicht unbedingt dringende und kriegswichtige Reisen zu verzichten. Reisende, die in den Zügen keinen Platz finden, müssen zurückbleiben.
Heilkräuter am Wege.
NSG. Der Frühling hat nun wieder seinen Einzug gehalten. Er bringt wie der Sommer reichen Segen 'mit. Zu diesem Segen gehört auch der Reichtum an Heilkräutern, die uns am Wege geradezu entgegenwachsen. Schon haben die ersten ihre goldenen-Blütensterne erschlossen. Der Hu^attich macht sich an feuchten Stellen, an Eisenbahnoämmen und auf frischen Bodenaufschüttungen breit. Ihm folgen itn Sommer all die anderen Heil- und Teepflanzen in bunter Folge. Bald grünt im schattigen Buchen- Hochwald der Waldmeister, dann kommen Brennessel und Kamille, Schafgarbe und Taubnessel, Holund er - und Lindenblüten, Brombeer-, Himbeer- und Erdbeerblätter, die uns von Urahnen her als „gut und heilsam" geschildert werden.
Beim Sammeln beachte man aber alle Regeln, die unsere Vorfahren, die ihre Krankheiten und Gebresten mit solchen Pflanzensäften und Tees zum
Teil besser heilten als mit manchen künstlichen Medizinen, beachteten, und die wichtig genug sind, immer wieder ins Gedächtnis gerufen zu werden: Sammelt nur bei schönem Wetter und laßt den Tau der Nacht erst verschwunden fein. Blätter und Blüten sammelt, wenn sie in ihrer schönsten Entfaltung stehen, Beeren (Hagebutten-, Wacholder- und Heidelbeeren), wenn sie sich in ihrer besten Reife befinden. Das Trocknen besorgt sorgsam, breitet die Würzkräu- ter auf luftigem Dachboden aus, -wendet sie täglich. Sind sie luftttocken, so trocknet sie zweckmäßig auf der warmen Herdplatte oder im Backofen nach. Dann läuft man nicht Gefahr, daß sie später, in größere Behälter^ gebracht, schimmeln.
Hat die Heil- und Teekräutersammlung durch die Jugend im vergangenen Jahre auch in unserem Gaugebiet einen vollen Erfolg gehabt, so wird ebenso in diesem Jahre die Jugend erst recht die Pflicht in sich fühlesi, auch hier alles zu tun, was ihr zu tun möglich ist.
Gefährliches Kinderspiel auf der Straße.
NSG. Kinder spielen auf der Straße, Lachen und, Frohsinn spiegeln sich auf ihren Gesichtern. Fritz und Grete, als die Aelteren, sehen vergnügt
dem Spiele zu, denn sie haben die jüngeren Geschwister zu beaufsichtigen. Sie unterhalten sich von der Schule, und ihre ganze Aufmerksamkeit gilt dem Gespräch. Unterdessen ist der kleine vierjährige Hans vom Bürgersteig auf die Fahrbahn geraten, um feinen Ball zu holen. Auf der Fahrbahn spielt es sich doch so schön! Hinzu kommt noch der kleine Fritz, und schon ist das Ballspiel auf der Fahrbahn in vollem Gange. Da, ein plötzlicher Aufschrei, und schon ist das Ünglifck geschehen! Der Krastwagen- fahrer wollte den Unfall in letzter Sekunde noch verhüten. Er riß das Steuer herum' konnte es aber nicht vermeiden, daß der kleine Fritz überfahren wurde. Die Kinderunfälle im Straßenverkehr bieten leider zahllose Beispiele, bei denen Unerfahrenheit, Leichtsinn und Verletzung der Aufsichtspflicht die Ursache sind.
An Mutter und sonstige Erziehungsberechtigte ergeht, daher die dringende Mahnung: Warnt eure Kinder vor dem Spiel auf der Fahrbahn, weist sie auf die ernsten Folgen eines Unfalls hin! Der Erziehungsberechtigte genügt keineswegs seiner Aufsichtspflicht durch ein bloßes Verbot an den Minderjährigen, er muß sich auch davon überzeugen, daß das Kind auch seiner Anordnung Folge leistet. Denkt stets daran: Kinder gehören nicht auf die, Fahrbahn! Zum Spielen sind die Spielplätze da!
SJLSpori
Mannschastsschießen um den KriegS- erinnerungspreis des Gauleiters.
NSG. Am Sonntag wurde auf den Schießständen der SA. in Eschersheim der dritte Durchgang des Mannschafts-Kleinkaliberschießens um den von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger gestifteten Kriegserinnerungs-Wanderpreis ausgetragen.
Der Gauleiter brachte fein besonderes Interesse für den Schießsport durch seinen persönlichen Besuch zum Ausdruck.
Als Sieger im brüten Durchgang ging diesmal die Mannschaft der S A.- S t a nb a r t e 6 3 hervor. Der Gauleiter überreichte dem Führer der Mannschaft den Kriegserinnerungspreis und sprach seine Anerkennung für die vorzüglichen Schießleistungen sämtlicher Mannschaften aus.
Der Kriegserinnerungspreis muß zweimal hintereinander oder dreimal insgesamt gewonnen werden, ehe er endgültig in den Besitz einer Mannschaft übergeht. Sieger im ersten Durchgang war der Frankfurter Schützenverein 1860 e. V., im zweiten Durchgang die Post-Sportgemeinschaft Frankfurt.
Dom Fuhbatt.
LSV. Gießen — DsB.-R. Gießen 7:3.
Im Rahmen der 'umfangreichen gestrigen Veranstaltungen der Wehrmacht hatte der Luftwaffensportverein, der diesjährige Meister in der Gruppe Wetterau, den Tabellenzweiten, V fB. - Reichsbahn, zu einem Freundschaftsspiel eingeladen. Da die Frage nach dem Gruppenmeister dis zum letzten Augenblick völlig offen war und der VfB.-Reichsbahn nur mit einem Punkt Rückstand Zweiter wurde, hatte dieses Spiel erhöhte Bedeutung. Der Luftwaffensportoerein hatte nachzuweisen, daß seine Meisterschaft sowohl formell als auch dem spielerischen Können nach in Ordnung geht.
Viele Besucher der Veranstaltungen unserer Flieger benutzten die Gelegenheit, dem Spiel beizuwoh- nen. Sowohl der DfB.-R. als. auch der LSV. hatten nur wenige ihrer alten und bewährten Stammspieler in der Mannschaft. Trotzdem konnte man mit den spielerischen Leistungen auf beiden Seiten zufrieden sein.
Die Leitung des Spieles hatte Kreisfä'chwart Post übernommen. Das Spiel begann recht tempo- reich. Die Flieger mußten schon kurze Zeit nach dem Anpfiff eine gefährliche Angelegenheit vor dem eigenen Tor bereinigen. Nicht lange dauerte es, bis sie in ihren eigenen Reihen einen klaren Spielaufbau hergestellt hatten. Der Sturm spielte in ganz neuer Zusammensetzung. Die Läuferreihe baute vorzüglich auf, und so gelang es dem Sturm auch bald, das erste Tor durch den Mittelstürmer (Fäßer) zu erzielen. Auch die beiden nächsten Tore brachte Fäßer auf sein Konto. Während dieser Spielzeit konnte sich die Mannschaft von VfB.-Reichsbahn nur selten entfalten, und die Gefahr der Einseitigkeit des Spieles bestand. Allgemein hatte man mit stärkerem Widerstand gerechnet. Der Sturm des Luftwaffensportvereins zeigte in der ersten Halbzeit gute Leistungen und erzielte durch'Hambucher und Müller (Elfmeter) noch zwei weitere Tore. Das Halbzeitergebnis von 5:0 entspricht den Leistungen der Mannschaften und bestand in dieser Höhe zu Recht. Nach der Halbzeit hatte Reichsbahn Gießen eine Mannschaftsumstellung vorgenommen. Infolge regelwidriger Bedrängung eines Spielers im «Strafraum der Soldaten verhängte der Schiedsrichter einen Elfmeter, der auch sicher zum ersten Gegentor verwandelt wurde. Durch dieses Tor war die Mannschaft des LSV. derart aus dem Konzept gebracht, daß ös dem Gegner gelang, innerhalb kurzer Zeit zwei wettere Tore aufzuholen. Vor allem die Läuferreihe des LSV. trug an diesen Gegentoren Schuld. Damit war das Spielergebnis auf 5:3 berichtigt worden. Es dauerte lange, bis die
Flieger das Selbstvertrauen wiedergefunden hatten.- Mehrere sichere Torgelegenheiten wurden freistehend vor dem Tore verschossen, bis das. sechste Tor fiel. Damit änderte sich auch das Gesicht der LSD.-Mann- schäft. In der letzten Viertelstunde fand fiejid) wie- der besser zusammen und beendete das Spiel mit 7:3 Toren sehr zufriedenstellend.
(Sport der Hitler-Jugend.
hessen-nassauische Schuhen siegten.
In Marburg trafen die Gebietsmannschaften von Kurhessen und Hessen-Nassau in einem Vergleichs- karnpf im Kleinkaliberschießen zusammen. Es wurde in den drei Anschlagarten auf die Zehner-Ring^ scheibe geschossen, wobei jedes Gebiet durch fünf Schützen vertreten war. Hessen-Nossau siegte Überlegen mit 2449:2212 Ringen und stellte mit Henkel (Weiskirchen) mit 513 Ringen, Hölzel - Gie-- ßen (512 R.) und Schäfer-Gießen (501 R.) auch die drei'besten Einzelschützen. Kurhessen war nur durch Kasseler Jungschiktzen vertreten, von denen Belz mit 483 Ringen am besten ab schnitt.
Don der Börse.
F r a n f f u-r t a. M., 2. April. An den Aktienmärkten zeigten sich in dieser Woche stärkere Auf-- lockerungstendenzen, die zuletzt die Zahl der Rationierungen auf ein Minimum zusammenschrumpfen ließen. Die Tatsache, daß in Berlin Siemensaktien voll zugeteitt wurden, mahnte zur Vorsicht, zumal dadurch infolge Konzernzeichnungen der eine oder andere Erwerber anmeldepflichtig geworden sein dürfte, ohne damit gerechnet zu haben. Jedenfalls kam es zuletzt nur noch u. a. in JG.-Farbeninduftrie und in Commerzbank zu Rationierungen. Kursmäßig ergaben sich zunächst keinerlei Veränderun- aen, erst gegen Wochenschluß wurden in Auswirkung der Aufholung von vorangegangenen Dividendenabschlägen vereinzelt Kursheraufsetzungen bewilligt. Westd. Kaufhof, die bis zu 90 nachgegeben hatten, konnten 1,75 v. H. zurückgewinnen.
Am Rentenmarkt standen Jndustrieobligcttio- nen im Mittelpunkt der Nachfrage. Von Reichswerten gingen stetig z. T. nennenswertere Beträge älterer Folgen der Reichsschatzanweisungen aus dem Markt, eine neue Folge wurde bisher noch nicht aufgelegt, doch rechnet man damit, daß die angesammelten älteren Folgen allmählich abgestoßen sind, so daß man in absehbarer Zeit ipit der Neuauflage rechnen darf. Stadtanleihen freurtdlich, Wiesbadener 0,50 v. H. fester und 102,50.
Frankfurter Schlachtviehmarkl.
Frankfurt a. M., 3. April. Es notierten je 50 kq Leb end gewicht in RM.: Ochsen a) 47, b) 41 bis 43, c) 37 bis 38; Bullen a) 43 bis 45, b) 40 bis 41, c) 34 bis 36; Kühe a) 43 bis 45, b) 39 bis 41,
c) 30 bis 35, d) 18 bis 25,5; Färsen a) 45 bis 46,
b) 40 bis 42, c) 35 bis 37, d) 25 bis 28,5; Kälber
b) 56 bis 59, c) 48 bis 50, d) 30 bis 40; Lämmer
und Hümmel a) (Stallmastlämmer) 51 bis 54, mittlere Mastlämmer und ältere Masthämmel 45, Schafe a) 44 bis 46, b) 40 bis 42, c) 28 bis 34; Schweine a) 73,5, bl) 72,5, b2) 71,5, c) 69,5, d) 66,5, e) 63,5, f) nicht notiert, gl) 73,5, g2) 66,5, h) und i) nicht notiert. Marktverlauf: alles zugeteilt.
Hauptjchrlftlelter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei hcmptschriftleilerS: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für PolitH und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; iür Stadt Gießen, Provinz, Wirtjchaft und Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K. G. Verlagsietter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Aßzeigenleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreisliste Nr. 6.
Mein geliebter Mann, der gute Vater seines Kindes, unser treuer Sohn und Schwiegersphn, unser lieber Bruder
Gefreiter Kurt Pflüger
Kradschütze in einer Panzerdiv., Träger d.E.K.2, der Ostmedaille und des Panzerkampfabzelchens, istdn den schweren Kämpfen im Osten vor dem Feind geblieben. Sein junges Leben war Treue- und Pflichterfüllung für unser Volk.
Dora Pflüger, geb.Scholl, und Töchterchen Karin Karl Pflüger und Frau Dorothea, geb. Otto Hilde und Willi Pflüger
Familie Wilhelm Scholl, und alle Angehörigen.
Kirchhain und Gießen, im April 1948.
Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren lieben Mitarbeiter und Kameraden.
Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange.
1076D
Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare IRgS Nachricht, daß unser lieber, sonniger Junge, z—x unser guter Bruder, Neffe und Vetter
Parteigenosse Rudi Biehl
Gefreiter in einer Nachrichtenabteilung Inhaber der Ostmedaille
am 7. März 1943 im Osten, kurz nach Vollendung seines 22. Lebensjahres, in treuer Pflichterfüllung für Großdeutschland gefallen ist. Er hat uns nur Freude bereitet. — Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Heldenfriedhof in Poltawa (Ukraine).
In tiefem Schmerz:
Family August Biehl I sowie alle Angehörigen.
Gießen (Wetzsteinstraße 4), den 1. April 1943.
Auch wir trauern mit den Angehörigen um den Verlust unseres lieben und treuen Arbeitskameraden.
Betriebsführung und
Gefolgschaft der Dresdener Bank, Filiale Gießen
Mit den Angehörigen trauert die Betriebsgemeinschaft der Firma Martin Abermann, Baugeschäft, Gießen.
Hart und schwer traf uns die unfaßbare Nachricht, daß un$er einziger, herzensguter, hoffnungsvoller Sohn, unser lieber Enkel, Neffe und Vetter
Ernst Adam
Sanitäts- Obergefreiter
am 18. März, kurz vor Vollendung seines 24. Lebensjahres, nach kurzer schwerer Krankheit in einem Feldlazarett im Osten gestorben ist.
In tiefem Schmerz:
Paul Adam und Frau Minna, geb.Kroh sowie alle Verwandten.
Gießen, Sonnenstr. 1, den 5. April 1943.
Heute entschlief sanft mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater
Kapitän Karl Schmehl
Oberregierungsrat i. R., Korvettenkapitän d. R., Inhaber des E. K. I. und II. Klasse und vieler anderer Kriegsauszeichnungen und Orden im 74. Lebensjahre. I
Marie Schmehl, geb. Windeis Professor Dr. Heinz Schmehl Dorothea Kästner, geb. Schmehl Studienrat Dr. Ernst Schmehl Charlotte Schmehl, geb. Brantin Pfarrer Ludwig Kästner, z. Z. im Felde Helene Schmehl, geb. Kästner und 7 Enkelkinder.
Berlin-Kleinmachnow, Franzosenfichten 4, Potsdam, Schönau bei Gotha, Oslo, den 28. März 1943.
Die Beerdigung fand am Samstag, dem 3. April 1943, auf dem Waldfriedhof Kleinmachnow statt. *
____________- _____________________________02247
Am 3. April ist nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Margarete Mohr, geb. Heller
im Alter von 57 Jahren für immer von uns gegangen.
In tiefem Schmerz:
Wilhelm Mohr III.; Obergefr. Theodor Briegal, z.Z. in Urlaub, und Familie; Obergefr. Wilhelm Mohr 4., z.Z. im Felde, und Familie; Obergefr. Philipp Balser II., z.Z. in Urlaub, und Familie; Anna Hammel; Obergefr. Heinrich Mohr, z.Z. im Felde, u. Frau; Hilde Mohr; nebst all. Angehörigen
Annerod, Büblingshausen, Lang-Göns, Garben- H teich, Hausen, Steinbach, Lützellinden und H Leihgestern.
•Die Beerdigung findet am Dienstag, dem B 6. April, nachmittags um 3 Uhr, statt.
____02240 8
Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß verschied nach kurzem, Schwerem Leiden am Samstag, dem 3. April, nachmittags, meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter. Urgroßmutter, Schwester. Schwägerin, Gote und Tante
Frau Sophie Reuter, geb. Dern nach einem arbeitsreichen Leben, im Alter von 62 Jahren. In tiefem Schmerz:
Daniel Reuter; Konrad Meusel und Familie; Karl Reuter u. Farn.; Karl Schmandt XL, z. Z. im Felde, u. Frau; Heinrich Reitz, z. Z. im Felde, u. Familie; Otto Reuter, z.Z. im Felde, u. Familie; Frieda Reuter u. Bräutigam,z.Z. im Felde, nebst allen Verwandten
Watzenborn-Steinberg, Alten-Buseck. Gießen- Wieseck und im Felde, den 4. April 1943.
Die Beerdigung findet Dienstag, den 6. April, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehausc in Watzenborn, Hindenbürgstr. IO, aus statt.
__ 02243
Gemeinsame Bekanntmachung der Landröte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach.
Betr.: Die Abgabe von Sützwaren.
In der Zeit vom 8. April bis 1. Mai 1943 erhalten sämtliche Vev- sorgungsberechtigte des Kreises Gießen je Kopf 200 Gramm Süßwaren. Ein Anspruch auf eine bestimmte Sorte besteht nicht.
Mit Rücksicht auf die bestehenden Verkehrsschwierkgkeiten werden diese Süßwaren nicht in jedem Ort des Kreises zur Verteilung gelangen. Die Bewohner einer beschränken Anzahl von Gemeinden des Kreises müssen ihre Süßwaren in einer Nachbargemeinde abholen oder durch besonders Beauftragte abholen lassen. Der Auslieferungsplatz kann in jedem ball bei dem zuständigen Bürgermeister erfahren werden.
Die Versorgungsberechtigten können mit Rücksicht auf die bereits erfolgte Belieferung der Kleinhändler ihre Süßwaren nur in dem für sie bezeichneten Orte beziehen. Eine Belieferung an einem anderen Ort kommt nicht in Frage. Gültig zuni Bezug der Waren sind nur die Abschnitte 36 der rosa und blauen Nährmittelkarken 48.
Die Abschnitte sind von den Kleinverteilern abzutrennen und bis zur Abrechnung aufzubewahren.
Sn, Geisteinschaftsverpflegung befindliche Personen erhalten auf Antrag der zuständigen Lagerleitungen usw. Bezugsberechtigungen von dem für sie zuständigen ErnährungLamt (nicht Kartenausgabestelle)^
Süßwaren dürfen nicht abgegeben tverden an Ostarbeiter, Kriegs- gefangene, Zivilgefangene, Polen, Juden und Zigeuner.
G i e ß e n, den 3. April 1943. 1097D
Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach
Der Landrat des Landkreises Gieße». Dr. Lotz.
Am 3. April 1943 wurde unser Stammhalter Klaus - Eberhard geboren
In dankbarer Freude
Emmy und Ludwig Drusch el
Gießen, Keplerstraße 7 z. Z. Ev. Schwesternhaus
02242//
Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer VanAihlung danken wir, auch der
Eltern, herzlich
Herbert
und Frau Betty, geb. Coenen
Arpke (Hannover) Garben teich
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Mittwoch, den 7. April 1943, abends 7.30 Uhr Neue Aula der Universität
Joachim von der 9oltz
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Die Mitglieder des Goethe-Bundes (Kontr.-Abschn. Nr. 3). der Kul- turallen-Vereinigung und der Volksbildungsstä te Gießen (Kontr Abschnitt Nr. 12) haben freien Eintritt. Die Mitglieder der Gesellschaft für Erd-, und Völkerkunde erhalten gegen Kontr.-Abschn Nr. 12 Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von RM. 0.75 auf Sammelbestellung. Nichtmitglieder zum Preise von RM. 1.25 bei Cballier. Neuen weg. Kartenverkaufsstelle der KdF., Selters.-, eg 60. Die Angehörigen des Veranstaltungsringes der HJ. erhalten Eintrittsk .rten zum Preise von RM. 0 30. Studenten u. Militär zu RM. 0.40. [I056D
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Liebesbriefe
Lustspiel von Felix Lützkendorf.
Sonntag, 18. April, 15 Uhr
9. Veranstaltung Das Konzert
Lustspiel von Hermann Bahr.
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Liebesbriefe
Lustspiel von Felix Lützkendorf. Karten in der Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, Seltersweg 60, Telefon 3961. 1094D,
Gloria-Palast
DiegoldeneStadt
Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr.
10980
MHUEbvav mark
«jM Ein Bavaria-Film
J mit
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MARTIN URTEL • FRIEDRICH DOMIN PAUL DAHLKE . OSKAR SIMA
Musik: Werner Bochmann
REGIE: PHILIPP LOTHAR MAYRIN6
Rätselhafter Fabrikbrand — Wer ist der Tater ?-Ein überraschungsreicher Kriminalfilm der Bavaria
Kulturfilm — Wochenschau
Henle Montag Erstaufführung
Lichtspielhaus
Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr
Sonntags 2.00, 4.30, 7.30 Uhr
Jugend nicht zugelassen.
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