Ausgabe 
5.4.1943
 
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Besuchern abwechslungsreiche und interessante Unter­haltung geboten, die dankbare Aufnahme fand. Für die Kinder hatten unsere Flieger Gelegenheit zu Rundfahrten durch den Horst auf einem Ochsen- Merergespann unt) auf geschmücktem Pferdefuhr­werk veranstaltet, von denen die Klemen, aber auch viele Große Gebrauch machten. Durch eine Groh- lautsprecheranlage wurde neben manchen Ankün­digungen noch flotte Unterhaltungsmusik übertta- gen, so daß man an allen Teilen des Horstes auch von den Klängen der Musik erreicht wurde.

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oo, verliefen die beiden Tage des Einsatzes unserer Soldaten für das Kriegs-WHW. auch in Gießen nach jeder Richtung hin außerordentlich erfolgreich und waren sowohl in materieller Hinsicht für das WHW. als auch ideell ein starker Erfolg, der die Verbundenheit zwischen Wehrmacht und Volk nicht nur wieder bekundete, sondern noch mehr vertiefte und ein erneuter Beweis für die Geschlossenheit unseres ganzen Volkes in dem Kampfe um unsere Freiheit und Zukunft in treuer Gefolgschaft zum Führer ist.

Zu Ostern wieder Zulaffungskarten bei der Reichsbahn.

Lpd. Auch in diesem Jahre werden für die Oster- feiertage von der Reichsbahn wieder Zulassungskar- ten für die meisten im Reichsbahndirektions'bezirk Frankfurt verkehrenden Schnell- und Eilzüge aus­gegeben, um eine Ueberfüllung der Züge zu ver­meiden. In der Zeit vom Mittwoch, 21. April, 0 Uhr, bis Mittwoch, 28. April, 24 Uhr, sind für fast alle D= und Eilzüge Zulassungskarten notwendig, die aus den Frankfurter Bahnhöfen, ferner im Direk­tionsbezirk Frankfurt auf den Bahnhöfen Offenbach, Hanau, Fulda, Friedberg und Gießem un­entgeltlich in beschränkter Anzahl aus gegeben wer­den. Die Zulassungskarten können drei Tage vor Reiseantritt gelöst werden. Vom 21. bis 28^April dürfen Schnell- und Eilzüge auch mit Zulassungs­karten in einem Umkreis von 150 Kilometer um Frankfurt nicht benutzt werden. Die Reichsbahn ist auch nicht m der Lage, den Osterverkehr mit mehr Wagen als seicher oder mit Entlastungszügen zu bedienen. Es ist deshalb notwendig, in der Oster­woche noch mehr als sonst auf nicht unbedingt dringende und kriegswichtige Reisen zu verzichten. Reisende, die in den Zügen keinen Platz finden, müssen zurückbleiben.

Heilkräuter am Wege.

NSG. Der Frühling hat nun wieder seinen Ein­zug gehalten. Er bringt wie der Sommer reichen Segen 'mit. Zu diesem Segen gehört auch der Reich­tum an Heilkräutern, die uns am Wege geradezu entgegenwachsen. Schon haben die ersten ihre golde­nen-Blütensterne erschlossen. Der Hu^attich macht sich an feuchten Stellen, an Eisenbahnoämmen und auf frischen Bodenaufschüttungen breit. Ihm folgen itn Sommer all die anderen Heil- und Teepflanzen in bunter Folge. Bald grünt im schattigen Buchen- Hochwald der Waldmeister, dann kommen Brennessel und Kamille, Schafgarbe und Taubnessel, Holund er - und Lindenblüten, Brombeer-, Himbeer- und Erd­beerblätter, die uns von Urahnen her alsgut und heilsam" geschildert werden.

Beim Sammeln beachte man aber alle Regeln, die unsere Vorfahren, die ihre Krankheiten und Ge­bresten mit solchen Pflanzensäften und Tees zum

Teil besser heilten als mit manchen künstlichen Me­dizinen, beachteten, und die wichtig genug sind, im­mer wieder ins Gedächtnis gerufen zu werden: Sammelt nur bei schönem Wetter und laßt den Tau der Nacht erst verschwunden fein. Blätter und Blü­ten sammelt, wenn sie in ihrer schönsten Entfaltung stehen, Beeren (Hagebutten-, Wacholder- und Heidel­beeren), wenn sie sich in ihrer besten Reife befinden. Das Trocknen besorgt sorgsam, breitet die Würzkräu- ter auf luftigem Dachboden aus, -wendet sie täglich. Sind sie luftttocken, so trocknet sie zweckmäßig auf der warmen Herdplatte oder im Backofen nach. Dann läuft man nicht Gefahr, daß sie später, in grö­ßere Behälter^ gebracht, schimmeln.

Hat die Heil- und Teekräutersammlung durch die Jugend im vergangenen Jahre auch in unserem Gaugebiet einen vollen Erfolg gehabt, so wird eben­so in diesem Jahre die Jugend erst recht die Pflicht in sich fühlesi, auch hier alles zu tun, was ihr zu tun möglich ist.

Gefährliches Kinderspiel auf der Straße.

NSG. Kinder spielen auf der Straße, Lachen und, Frohsinn spiegeln sich auf ihren Gesichtern. Fritz und Grete, als die Aelteren, sehen vergnügt

dem Spiele zu, denn sie haben die jüngeren Ge­schwister zu beaufsichtigen. Sie unterhalten sich von der Schule, und ihre ganze Aufmerksamkeit gilt dem Gespräch. Unterdessen ist der kleine vierjährige Hans vom Bürgersteig auf die Fahrbahn geraten, um feinen Ball zu holen. Auf der Fahrbahn spielt es sich doch so schön! Hinzu kommt noch der kleine Fritz, und schon ist das Ballspiel auf der Fahrbahn in vollem Gange. Da, ein plötzlicher Aufschrei, und schon ist das Ünglifck geschehen! Der Krastwagen- fahrer wollte den Unfall in letzter Sekunde noch verhüten. Er riß das Steuer herum' konnte es aber nicht vermeiden, daß der kleine Fritz überfahren wurde. Die Kinderunfälle im Straßenverkehr bieten leider zahllose Beispiele, bei denen Unerfahrenheit, Leichtsinn und Verletzung der Aufsichtspflicht die Ursache sind.

An Mutter und sonstige Erziehungsberechtigte ergeht, daher die dringende Mahnung: Warnt eure Kinder vor dem Spiel auf der Fahrbahn, weist sie auf die ernsten Folgen eines Unfalls hin! Der Er­ziehungsberechtigte genügt keineswegs seiner Auf­sichtspflicht durch ein bloßes Verbot an den Minder­jährigen, er muß sich auch davon überzeugen, daß das Kind auch seiner Anordnung Folge leistet. Denkt stets daran: Kinder gehören nicht auf die, Fahrbahn! Zum Spielen sind die Spielplätze da!

SJLSpori

Mannschastsschießen um den KriegS- erinnerungspreis des Gauleiters.

NSG. Am Sonntag wurde auf den Schießstän­den der SA. in Eschersheim der dritte Durchgang des Mannschafts-Kleinkaliberschießens um den von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger gestif­teten Kriegserinnerungs-Wanderpreis ausgetragen.

Der Gauleiter brachte fein besonderes Interesse für den Schießsport durch seinen persönlichen Besuch zum Ausdruck.

Als Sieger im brüten Durchgang ging diesmal die Mannschaft der S A.- S t a nb a r t e 6 3 her­vor. Der Gauleiter überreichte dem Führer der Mannschaft den Kriegserinnerungspreis und sprach seine Anerkennung für die vorzüglichen Schieß­leistungen sämtlicher Mannschaften aus.

Der Kriegserinnerungspreis muß zweimal hinter­einander oder dreimal insgesamt gewonnen werden, ehe er endgültig in den Besitz einer Mannschaft übergeht. Sieger im ersten Durchgang war der Frankfurter Schützenverein 1860 e. V., im zweiten Durchgang die Post-Sportgemeinschaft Frankfurt.

Dom Fuhbatt.

LSV. Gießen DsB.-R. Gießen 7:3.

Im Rahmen der 'umfangreichen gestrigen Veran­staltungen der Wehrmacht hatte der Luftwaf­fensportverein, der diesjährige Meister in der Gruppe Wetterau, den Tabellenzweiten, V fB. - Reichsbahn, zu einem Freundschaftsspiel einge­laden. Da die Frage nach dem Gruppenmeister dis zum letzten Augenblick völlig offen war und der VfB.-Reichsbahn nur mit einem Punkt Rückstand Zweiter wurde, hatte dieses Spiel erhöhte Bedeu­tung. Der Luftwaffensportoerein hatte nachzuweisen, daß seine Meisterschaft sowohl formell als auch dem spielerischen Können nach in Ordnung geht.

Viele Besucher der Veranstaltungen unserer Flie­ger benutzten die Gelegenheit, dem Spiel beizuwoh- nen. Sowohl der DfB.-R. als. auch der LSV. hat­ten nur wenige ihrer alten und bewährten Stamm­spieler in der Mannschaft. Trotzdem konnte man mit den spielerischen Leistungen auf beiden Seiten zu­frieden sein.

Die Leitung des Spieles hatte Kreisfä'chwart Post übernommen. Das Spiel begann recht tempo- reich. Die Flieger mußten schon kurze Zeit nach dem Anpfiff eine gefährliche Angelegenheit vor dem eige­nen Tor bereinigen. Nicht lange dauerte es, bis sie in ihren eigenen Reihen einen klaren Spielaufbau hergestellt hatten. Der Sturm spielte in ganz neuer Zusammensetzung. Die Läuferreihe baute vorzüglich auf, und so gelang es dem Sturm auch bald, das erste Tor durch den Mittelstürmer (Fäßer) zu er­zielen. Auch die beiden nächsten Tore brachte Fäßer auf sein Konto. Während dieser Spielzeit konnte sich die Mannschaft von VfB.-Reichsbahn nur selten ent­falten, und die Gefahr der Einseitigkeit des Spieles bestand. Allgemein hatte man mit stärkerem Wider­stand gerechnet. Der Sturm des Luftwaffensportver­eins zeigte in der ersten Halbzeit gute Leistungen und erzielte durch'Hambucher und Müller (Elfmeter) noch zwei weitere Tore. Das Halbzeitergebnis von 5:0 ent­spricht den Leistungen der Mannschaften und bestand in dieser Höhe zu Recht. Nach der Halbzeit hatte Reichsbahn Gießen eine Mannschaftsumstellung vor­genommen. Infolge regelwidriger Bedrängung eines Spielers im «Strafraum der Soldaten verhängte der Schiedsrichter einen Elfmeter, der auch sicher zum ersten Gegentor verwandelt wurde. Durch dieses Tor war die Mannschaft des LSV. derart aus dem Konzept gebracht, daß ös dem Gegner gelang, in­nerhalb kurzer Zeit zwei wettere Tore aufzuholen. Vor allem die Läuferreihe des LSV. trug an diesen Gegentoren Schuld. Damit war das Spielergebnis auf 5:3 berichtigt worden. Es dauerte lange, bis die

Flieger das Selbstvertrauen wiedergefunden hatten.- Mehrere sichere Torgelegenheiten wurden freistehend vor dem Tore verschossen, bis das. sechste Tor fiel. Damit änderte sich auch das Gesicht der LSD.-Mann- schäft. In der letzten Viertelstunde fand fiejid) wie- der besser zusammen und beendete das Spiel mit 7:3 Toren sehr zufriedenstellend.

(Sport der Hitler-Jugend.

hessen-nassauische Schuhen siegten.

In Marburg trafen die Gebietsmannschaften von Kurhessen und Hessen-Nassau in einem Vergleichs- karnpf im Kleinkaliberschießen zusammen. Es wurde in den drei Anschlagarten auf die Zehner-Ring^ scheibe geschossen, wobei jedes Gebiet durch fünf Schützen vertreten war. Hessen-Nossau siegte Über­legen mit 2449:2212 Ringen und stellte mit Henkel (Weiskirchen) mit 513 Ringen, Hölzel - Gie-- ßen (512 R.) und Schäfer-Gießen (501 R.) auch die drei'besten Einzelschützen. Kurhessen war nur durch Kasseler Jungschiktzen vertreten, von denen Belz mit 483 Ringen am besten ab schnitt.

Don der Börse.

F r a n f f u-r t a. M., 2. April. An den Aktien­märkten zeigten sich in dieser Woche stärkere Auf-- lockerungstendenzen, die zuletzt die Zahl der Ratio­nierungen auf ein Minimum zusammenschrumpfen ließen. Die Tatsache, daß in Berlin Siemensaktien voll zugeteitt wurden, mahnte zur Vorsicht, zumal dadurch infolge Konzernzeichnungen der eine oder andere Erwerber anmeldepflichtig geworden sein dürfte, ohne damit gerechnet zu haben. Jedenfalls kam es zuletzt nur noch u. a. in JG.-Farbeninduftrie und in Commerzbank zu Rationierungen. Kurs­mäßig ergaben sich zunächst keinerlei Veränderun- aen, erst gegen Wochenschluß wurden in Auswirkung der Aufholung von vorangegangenen Dividenden­abschlägen vereinzelt Kursheraufsetzungen bewilligt. Westd. Kaufhof, die bis zu 90 nachgegeben hatten, konnten 1,75 v. H. zurückgewinnen.

Am Rentenmarkt standen Jndustrieobligcttio- nen im Mittelpunkt der Nachfrage. Von Reichs­werten gingen stetig z. T. nennenswertere Beträge älterer Folgen der Reichsschatzanweisungen aus dem Markt, eine neue Folge wurde bisher noch nicht aufgelegt, doch rechnet man damit, daß die angesam­melten älteren Folgen allmählich abgestoßen sind, so daß man in absehbarer Zeit ipit der Neuauflage rechnen darf. Stadtanleihen freurtdlich, Wiesbadener 0,50 v. H. fester und 102,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkl.

Frankfurt a. M., 3. April. Es notierten je 50 kq Leb end gewicht in RM.: Ochsen a) 47, b) 41 bis 43, c) 37 bis 38; Bullen a) 43 bis 45, b) 40 bis 41, c) 34 bis 36; Kühe a) 43 bis 45, b) 39 bis 41,

c) 30 bis 35, d) 18 bis 25,5; Färsen a) 45 bis 46,

b) 40 bis 42, c) 35 bis 37, d) 25 bis 28,5; Kälber

b) 56 bis 59, c) 48 bis 50, d) 30 bis 40; Lämmer

und Hümmel a) (Stallmastlämmer) 51 bis 54, mitt­lere Mastlämmer und ältere Masthämmel 45, Schafe a) 44 bis 46, b) 40 bis 42, c) 28 bis 34; Schweine a) 73,5, bl) 72,5, b2) 71,5, c) 69,5, d) 66,5, e) 63,5, f) nicht notiert, gl) 73,5, g2) 66,5, h) und i) nicht notiert. Marktverlauf: alles zugeteilt.

Hauptjchrlftlelter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei hcmptschriftleilerS: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für PolitH und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; iür Stadt Gießen, Provinz, Wirtjchaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K. G. Verlagsietter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Aßzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

Mein geliebter Mann, der gute Vater seines Kindes, unser treuer Sohn und Schwiegersphn, unser lieber Bruder

Gefreiter Kurt Pflüger

Kradschütze in einer Panzerdiv., Träger d.E.K.2, der Ostmedaille und des Panzerkampfabzelchens, istdn den schweren Kämpfen im Osten vor dem Feind geblieben. Sein junges Leben war Treue- und Pflichterfüllung für unser Volk.

Dora Pflüger, geb.Scholl, und Töchterchen Karin Karl Pflüger und Frau Dorothea, geb. Otto Hilde und Willi Pflüger

Familie Wilhelm Scholl, und alle Angehörigen.

Kirchhain und Gießen, im April 1948.

Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren lieben Mitarbeiter und Kameraden.

Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange.

1076D

Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare IRgS Nachricht, daß unser lieber, sonniger Junge, zx unser guter Bruder, Neffe und Vetter

Parteigenosse Rudi Biehl

Gefreiter in einer Nachrichtenabteilung Inhaber der Ostmedaille

am 7. März 1943 im Osten, kurz nach Vollendung seines 22. Lebensjahres, in treuer Pflichterfüllung für Großdeutschland gefallen ist. Er hat uns nur Freude bereitet. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Heldenfriedhof in Poltawa (Ukraine).

In tiefem Schmerz:

Family August Biehl I sowie alle Angehörigen.

Gießen (Wetzsteinstraße 4), den 1. April 1943.

Auch wir trauern mit den Angehörigen um den Ver­lust unseres lieben und treuen Arbeitskameraden.

Betriebsführung und

Gefolgschaft der Dresdener Bank, Filiale Gießen

Mit den Angehörigen trauert die Betriebsgemein­schaft der Firma Martin Abermann, Baugeschäft, Gießen.

Hart und schwer traf uns die unfaßbare Nachricht, daß un$er einziger, herzens­guter, hoffnungsvoller Sohn, unser lieber Enkel, Neffe und Vetter

Ernst Adam

Sanitäts- Obergefreiter

am 18. März, kurz vor Vollendung seines 24. Lebensjahres, nach kurzer schwerer Krank­heit in einem Feldlazarett im Osten gestor­ben ist.

In tiefem Schmerz:

Paul Adam und Frau Minna, geb.Kroh sowie alle Verwandten.

Gießen, Sonnenstr. 1, den 5. April 1943.

Heute entschlief sanft mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater

Kapitän Karl Schmehl

Oberregierungsrat i. R., Korvettenkapitän d. R., Inhaber des E. K. I. und II. Klasse und vieler anderer Kriegsauszeichnungen und Orden im 74. Lebensjahre. I

Marie Schmehl, geb. Windeis Professor Dr. Heinz Schmehl Dorothea Kästner, geb. Schmehl Studienrat Dr. Ernst Schmehl Charlotte Schmehl, geb. Brantin Pfarrer Ludwig Kästner, z. Z. im Felde Helene Schmehl, geb. Kästner und 7 Enkelkinder.

Berlin-Kleinmachnow, Franzosenfichten 4, Potsdam, Schönau bei Gotha, Oslo, den 28. März 1943.

Die Beerdigung fand am Samstag, dem 3. April 1943, auf dem Waldfriedhof Klein­machnow statt. *

____________- _____________________________02247

Am 3. April ist nach langem, schwerem, mit Ge­duld ertragenem Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Margarete Mohr, geb. Heller

im Alter von 57 Jahren für immer von uns gegangen.

In tiefem Schmerz:

Wilhelm Mohr III.; Obergefr. Theodor Briegal, z.Z. in Urlaub, und Familie; Obergefr. Wilhelm Mohr 4., z.Z. im Felde, und Familie; Obergefr. Philipp Balser II., z.Z. in Urlaub, und Familie; Anna Hammel; Obergefr. Heinrich Mohr, z.Z. im Felde, u. Frau; Hilde Mohr; nebst all. Angehörigen

Annerod, Büblingshausen, Lang-Göns, Garben- H teich, Hausen, Steinbach, Lützellinden und H Leihgestern.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem B 6. April, nachmittags um 3 Uhr, statt.

____02240 8

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß ver­schied nach kurzem, Schwerem Leiden am Samstag, dem 3. April, nachmittags, meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute, treu­sorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmut­ter. Urgroßmutter, Schwester. Schwägerin, Gote und Tante

Frau Sophie Reuter, geb. Dern nach einem arbeitsreichen Leben, im Alter von 62 Jahren. In tiefem Schmerz:

Daniel Reuter; Konrad Meusel und Familie; Karl Reuter u. Farn.; Karl Schmandt XL, z. Z. im Felde, u. Frau; Heinrich Reitz, z. Z. im Felde, u. Familie; Otto Reuter, z.Z. im Felde, u. Familie; Frieda Reuter u. Bräutigam,z.Z. im Felde, nebst allen Verwandten

Watzenborn-Steinberg, Alten-Buseck. Gießen- Wieseck und im Felde, den 4. April 1943.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 6. April, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehausc in Watzenborn, Hindenbürgstr. IO, aus statt.

__ 02243

Gemeinsame Bekanntmachung der Landröte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach.

Betr.: Die Abgabe von Sützwaren.

In der Zeit vom 8. April bis 1. Mai 1943 erhalten sämtliche Vev- sorgungsberechtigte des Kreises Gießen je Kopf 200 Gramm Süßwaren. Ein Anspruch auf eine bestimmte Sorte besteht nicht.

Mit Rücksicht auf die bestehenden Verkehrsschwierkgkeiten werden diese Süßwaren nicht in jedem Ort des Kreises zur Verteilung gelangen. Die Bewohner einer beschränken Anzahl von Gemeinden des Kreises müssen ihre Süßwaren in einer Nachbargemeinde abholen oder durch besonders Beauftragte abholen lassen. Der Auslieferungsplatz kann in jedem ball bei dem zuständigen Bürgermeister erfahren werden.

Die Versorgungsberechtigten können mit Rücksicht auf die bereits erfolgte Belieferung der Kleinhändler ihre Süßwaren nur in dem für sie bezeichneten Orte beziehen. Eine Belieferung an einem anderen Ort kommt nicht in Frage. Gültig zuni Bezug der Waren sind nur die Ab­schnitte 36 der rosa und blauen Nährmittelkarken 48.

Die Abschnitte sind von den Kleinverteilern abzutrennen und bis zur Abrechnung aufzubewahren.

Sn, Geisteinschaftsverpflegung befindliche Personen erhalten auf Antrag der zuständigen Lagerleitungen usw. Bezugsberechtigungen von dem für sie zuständigen ErnährungLamt (nicht Kartenausgabestelle)^

Süßwaren dürfen nicht abgegeben tverden an Ostarbeiter, Kriegs- gefangene, Zivilgefangene, Polen, Juden und Zigeuner.

G i e ß e n, den 3. April 1943. 1097D

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach

Der Landrat des Landkreises Gieße». Dr. Lotz.

Am 3. April 1943 wurde unser Stammhalter Klaus - Eberhard geboren

In dankbarer Freude

Emmy und Ludwig Drusch el

Gießen, Keplerstraße 7 z. Z. Ev. Schwesternhaus

02242//

Für die erwiesenen Aufmerk­samkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer VanAihlung danken wir, auch der

Eltern, herzlich

Herbert

und Frau Betty, geb. Coenen

Arpke (Hannover) Garben teich

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Mittwoch, den 7. April 1943, abends 7.30 Uhr Neue Aula der Universität

Joachim von der 9oltz

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Unsere nächsten Theaterringver- anstaltungen finden wie folgt statt: 10er Ring: Sonntag, 11. April, 15 Uhr 8. Veranstaltung

Liebesbriefe

Lustspiel von Felix Lützkendorf.

Sonntag, 18. April, 15 Uhr

9. Veranstaltung Das Konzert

Lustspiel von Hermann Bahr.

16er Ring: Donnerst., 8. April, 19 Uhr 15. Veranstaltung

Liebesbriefe

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Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr

Sonntags 2.00, 4.30, 7.30 Uhr

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