Ausgabe 
5.3.1943
 
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Oie Lag- im März.

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Dienstkleidung für den Außendienst wird gestellt.

Wir zeigen aus Anlaß des 25jährigen

Bestehens der Ufa ab heute i n Erstaufführung Willy Fritsch

WMSWell fällt aus. [74?D Artilleristen­kameradschaft 1895.

Alleinslehenße, zuteil. Fran wird nach der Ostmark zu mei­nen 2 Jungen gesucht. Bin be­rufstätige Kriegerwitwe aus Oberhessen. Bewerbungen und Gehaltsanspr. sind zu richten unter 01435 an den Gieß. Anz.

Soldatenfrau m. 3iähr. Kind sucht möbliertes Zimmer

4. 1. 4. Wäsche kann gelt. werd. H. «Siegmnnb, V. Weinbrenner, Brandgasse 8.

Ein Ufa-Film mit Hannelore Schroth

Elisabeth Fllckenschildt Hertha Mayen

Käthe Dyckhoff J. Brennecke

Musik: Peter Kreuder Spielleitung: V. Tourjansky Ein Film der Generationen, deren Hoffen, Träumen, Schaffen und Leben sich in einer Folge bitter­süßer Liebesgeschichten verdichtet Wochenschau - Kulturfilm

Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr Sonntags 2.00, 4.30, 7.30 Uhr

Jugendliche haben keinen Zutritt!

741C

Mehr rkveude an der Uaiuv

durch Bevmühiev-Vüchevi

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnalime an unserem schmerzlichen Verluste, sowie für die zahlreichen Kranzspenden, danken wir herzlich. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Schmidt für die trostreichen Worte am Grabe.

Im Namen aller Trauernden: Ludwig Spaar IV.

Mainzlar, Lollar, im März 1943.

Bekanntmachung.

Gartenbesitzer und Pächter, welche im kommen­den Sommer das Wiedersetzen des Gartenwasser­messers wünschen, wollen sich bis zum 31. d. M. auf unserer Kasse, Gartenstrahe 3, melden. Die Gartennummern sind in der einzutragenden Liste mitanzugeben. ftaaA

Gießen, den 1. Mürz 1943.

Stadtwerke Glichen.

Statt Karten!

Ihre Vermählung geben bekannt

Fritz Timmer

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Bredenbruch (Kr. Iserlohn) Johannistal 56

Gießen Landgraf-Phllipp-Platz 5

6. März 1943

miM zwischen Volln­kirchen-Lützel- linden-Rodheirn a.d.B.verloren. Mitteilung an Heinr. Hofmann in Bieber, Kreis Wetzlar, erbeten. [nsD

Stauen und Mädel! Meldet Euch beim nächsten Dost­amt.

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evtl, gegen Arbeitsleismng (Nähen usw.).

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für die besetzten Westgebiete und f. d. Inland laufend gesucht. Geeignet auch für Rentenemp­fänger u. Pensionäre. Einstelf.- Bedingungen und Auskunft

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Auf dem Wege Licher Straße zum Bahnhof SA Sportabzeichen verloren.

Der ehrl. Finder w. geb., dasselbe geg. Belohn, apf oemFundbüro abzugeben. 01453

Danksagung.

Für die überaus vielen Beweise auf­richtiger Teilnahme anläßlich des Heldentodes meines geliebten Mannes, unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwieger­

sohnes, Schwagers und Neffen Willi Hofmann, Gefr. in einer Nachr.-Abteilung, danken wir herzlichst.

Anna Hofmann, geb. Damm nebst Angehörigen.

Gießen, im März 1943. -

IhreVcrmähltmg geben bekannt

Julius Laaser

Unteroffizier bei der Luftwaffe

Helma Laaser

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Das hohe Lied kühnen Erfindergeistes Wocfiensrötau

Heute Freitag Wiederaufführung

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Täglich 2.30 4.45 7.80 Uhr

Sonntags 2.00 4.30 7.80 Uhr

Jugendliche ab 14 Jahren haben Zutritt

74OC

Vorjahren nach dem Notwinter 1939/40 immer wie­der erhoffte. Wer' im vergangenen Herbst und Win­ter seine Hasen, Fasanen und Hühner mit der ge­botenen Zurückhaltung besagte, geht in das neue Satz- und Brutjahr mit einem gewissen, wenn auch kleinen Besatz hinein, auf dem es nun wieder aufzubauen gilt. Es kann dabei nur das eine Ziel geben, das zukünftige Jungwild zu erhalten, soweit dies irgend möglich ist. Soweit ihm von der Witterung Gefah­ren drohen, ist der Jäger machtlos. Anders dagegen ist es mit den Schädigungen, die von der mensch­lichen Kultur und von fetten tierischer Feinde her drohen. Dabei drohen die größten Gefahren aus den Landschaftsveränderungen, die die Landwirt­schaft z. T. zu ihrem eigenen Schaden zur Folge hatte. Wo keine Hecke mehr stockt, fein brom- beerüberwucherter Rain, fein bewachsener Wasser- lguf mehr der brütenden Henne oder dem Satz Junghasen Deckung bieten, da müssen Gelege und Jungwild Opfer der Maschinen werden, die auf dem offenen Feld über sie hinweggehen. Lehr- und auf­schlußreich sind immer Beobachtungen in anderen Ländern. Im letzten Herbst hatte ich Gelegenheit, tn den verschiedensten Teilen Frankreichs auf Hasen, Fasanen ttnd Hühner zu jagen. Besonders eindrucks-

Kettenkräfträdern. Dieses neu entwickelte Fahrzeug, an der Ostfront mit großem Erfolg eingesetzt, wird einer außerordentlich harten Belastungsprobe unter­worfen. Geschulte Fahrer führen die Bäder durch Wälder, über Gräben, mitten hinein in Wasser­läufe und über schlammbedeckte Straßen. Ueberall kommen sie durch, nirgends sitzen sie auch nur eine Sekunde fest.

So ist die neue Wochenschau ein schönes Zeugnis für die Zusammenarbeit von Heimat und Front.

H. H..

Verdunkelungszelt:

5. März von 19.06 bis 6.30 Uhr.

6

** Ehe standsdarlehenbegründet kei­nen Anspruch auf Möbel. Dom Reichsfinanz­ministerium ist nochmals klargestellt worden, oatz aus der Auszahlung des Ehestandsdarlehens kein Rechtsanspruch auf die Erteilung von Bezugscheinen für Möbel und Hausgerät hergelettet werden kann.

** Kleingärtnerverein L a h n t a Die- fer Tage hielt der Kleingärtnerverein Lahntal e. Z5. ©ieften feine stark besuchte Inhresh-wptversammlung ab. Bereinssuhrer Horst konnte dabei viele neue Mitglieder begrüßen. Der von dem Rechner weiß voroeleate Kassenbericht wurde genehmigt und dem Rechner Entlastung erteilt. Nach einem weltanschau, lichen Vortrag des Verbindungsmannes zum Kreis- rina für RS.-Volksaufklärung und Propagaittra Maurer erstattete der Vereinsführer Horst Be­richt über das verflossene Arbeitsjahr, mit dem er eine Besprechung der kommenden Aufgaben ver­knüpfte. Dem Verein gehören heute über W) Mit­glieder an. > Die Gemeinschaftsarbeit spielt beim Wirken des Vereins eine große Rolle. Der Verein hat auch im verflossenen Jahre sehr nützliche Arbeit

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für seine Mitglieder und damit für die Forderung des Gartenbaues und der Volksernährung geleistet.

Oer Schöpfer des Alsfelder Archivs , gestorben.

Lpd Alsfeld, 4. März. Der (wie gestern von uns gemeldet) in Darmstadt verstorbene Studienrat i. R. Professor Dr. phil. Becker ist während seines Wirkens in Alsfeld von 1903 bis 1914 zum Be­gründer des Alsfelder städtischen Ar­chivs geworden. Professor Becker hat durch seine Sammlung der an den verschiedensten Stellen ver­streuten städtischen Akten und deren archivalisches Ordnen den Grundstein zum städtischen Archiv ge­legt und dieses Werk durch systematische Weiterarbeit immer mehr ausgebaut, so daß das Alsfelder Stadt­archiv heute eine wertvolle geschichtliche Fundgrube darstellt.

Zwei Äolksfchädlinge hingerichtet.

Lpd. Darmstadt, 4.März, Am 3.3.1943 ist der am 8.3.1916 in Darmstadt-Eberstadt geborene Heinrich Eichhorn hinaerichtet worden, den das Sondergericht in Darmstadt als Volksschädling zum Tode verurteilt hat. Er hatte unter Ausnutzung der Verdunkelung zahlreiche Eisenbahndiebstähle be­gangen.

Lpd. Mainz, 4. März. Am 3.3.1943 ist der am 29.2. Februar 1908 in Hannover geborene Ernst Kortebein hingerichtet worden, den das Sonder- gericht in Mainz als Volksschädling zum Tode ver­urteilt hat. Er hatte nach einem Fliegerangriff bei Aufräumungsarbeiten geplündert und einen angeb­lich erlittenen eigenen Bombenschaden angemeldet, obgleich er durch die Feindeinwirkungen nicht be­troffen war.

Statt Karten.

Am 4. März 1943 wurde unser Töchterchen

Birgitt geboren.

In dankbarer Freude

Doris Blchhofl, geb. Vtllinger

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Zett das nächste Wehrbezirkskommando entgegen. Die Arbeitsdienstpflicht ist für Unteroffizierbewerber auf drei Monate verkürzt. Truppeneinyeit und Waf­fengattung können selbst gewählt werden. Die Be­förderung zum Unteroffizier ist bei Frontbewährung nach neunmonatiger Dienstzeit möglich. Bei ent­sprechender Leistung kann auch die Uebernahme in die Offizierlausbahn erfolgen. Ein zweiter Weg zum aktiven Unteroffizier geht über die Unterosfizier- Schulen. Bewerbungen sind an das Wehrbezirks­kommando oder an die Annahmestellen für Heeres- Unterosfizier - Schulen, Berlin W. 35, Viktoria- stvaße 32, zu richten.

Oer Heidengedenktag in Gießen.

' Der Wehrmacht-Standortälteste von Gießen teilt uns mit:

Am 14. März, um 9 Uhr, findet in Gießen auf dem Landgraf-Philipp-Platz an dem Denkmal des I. R. 116 eine militärische Feier zum Gedenken der gefallenen Soldaten statt, zu der neben der Bevöl­kerung die Angehörigen der toten Helden dieses Krieges und des ersten Weltkrieges eingeladen sind. Der Standortälteste wirb an die Hinterbliebenen der Gefallenen schriftliche Einladungen ergehen lassen und bevorzugte Plätze reservieren, die gegen Vor­zeigung der Einladung eingenommen werden kön­nen. Es wird um Verständnis gebeten, daß eine rest­lose Erfassung der Anschriften aller Kviegerhinter- bliebenen z. Z. nicht möglich ist. Angehörige von Ge­fallenen, die an der Feier teilnehmen wollen und bisher keine Einladungskarte erhalten haben, wer- den gebeten, an der Feier auch ohne diese Einladung teilzunehmen.

Was die neue Wochenschau bringt.

Daß eine Panzerschlacht ihre eigenen strategischen Gesetze hat, ist in der neuen Wochenschau deutlich zu sehen. In der t u n e s i s ch e n W ü st e entwickeln sich die eigenen Kampfwagen vor dem deutlich sicht­baren Feind zu einem Stoßkeil, der die gegnerischen Kräfte zersprengt und sie in einzelnen Gruppen ver­nichten kann. Bei diesen Operationen in ^iw- tunesien konnten 235 Panzer und 169 Panzerspäh­wagen vernichtet werden.

Don den Fronten im Osten sehen wir wohl­geordnete Rückzugsbewegungen der deutschen Wehr­macht auf fast schneefreier Straße. Von den Bildern aus dem Westkaukasus bleiben Szenen im Gedächt­nis, mit denen wir Zeuge von der Ueberführung hochwertigen Pferdematenals nach der Ukraine wer­den. Die Herde von 2500 Stück soll den Grundstock für die Zucht eines neuen Oftpferdes bilden.

Die Größe und Disziplin der Reserven unserer Wehrmacht wird durch Aufnahmen aus Ausbil- dungskafernen und von der Besichtigung der Divi - sion Hermann Göring durch den Reichsmar­schall vor Augen geführt. Diese Division ist eine Truppe modernster Prägung, deren Eigenart in einer möglichst vielseitigen Bewaffnung besteht.

Auch in die Waffenschmieden des Reiches führt die neue Wochenschau. Hunderte von Metern lang sind die Hallen der neuen Fabriken, die im letzten Jahr auf Initiative von Reichsminister Speer entstanden. Daß die Front nur beste Waffen und Fahrzeuge er­hält, zeigt die Montage und die Einsätzprüfung von

SWWM veckreii.

Bitte abzugeben geg. Belohnung auf dem [01461 Fundbüro.

| Vereine j

Während die Sonne in ihrem Jahreslaus wieder höher und höher steigt, neigt sich das Jagdiahr mit dem März seinem Ende zu. Neues Leben in der Natur bedeutet für den Weidmann Schonen, Hegen und Pflegen, demgegenüber das Jagen ganz zuruck- tritt. Zwar stehen die Tage der Märzjagd für den Jäger im Zeichen der streichenden Wald­schnepfe, die aüf dem Durchzug nach ihren nor- bischen Brutgebieten im Morgen- oder Abenddäm- mern lm Aesungs- oder Balzflug über das junge Holzstreicht", vielleicht auch bei uns verbleibt und zur Brut schreitet. Auch wird bald der Ringel­tauber wieder mit seinem sehnsuchtsvollenD du, du, du" von hoher Fichtenspitze seine Taube locken und dem Jäger im Frühlickt den ,^Hahn des kleinen Mannes" vortäuscken, den dieser anpirschen und an- Sen kann, wie dengroßen Hahn" im däm- en Aprilmorgen des deutschen Bergwaldes. Damit aber ist es auch aus mit dem eigentlichen Jagen, kleine reizvolle Kostproben gewissermaßen, die den Weidmann hinauslocken in fein Revier, wo ihn ganz andere Aufgaben erwarten.

Nach drei schweren Wintern von katastrophalen Folgen vor allem für unsere Niederjagd ging ein Winter zu Ende, wie ihn sich der Heger m den

Unser aller Sonnenschein, mein innig- teliebtes Schwesterchen, unser liebes Enkel- ind, Patchen, Nichtchen und Kusinchen

Gisela

ist plötzlich und unerwartet für immer von uns gegangen. Im Namen

der tieftrauernden Hinterbliebenen:

Adolf Thlelmann und Frau Ria, geb. Günther Erika Thlelmann.

Gießen, Hamburg, den 2. März 1948.

Die Beerdigung findet Samstag, 6. März, vorm. 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. _______________________________________________01433

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voN war nach der fast völligen Vernichtung unserer Hühnerbestände, die auch ohne die strengen Winter von Jahr zu Jahr geringer wurden, die Menge bet Rebhühner, die man allenthalben traf. Sie war be­sonders- groß in einem Landstrich, in dem in der Flußniederung intensivster Ackerbau betrieben wurde, die Hange aber mit Weinbergen und großen Steinwällen, von dicken Hecken überwuchert, bedeckt waren, und wo es nur so wimmelte von Elstern, Katzen und wildernden Hunden, wozu sich noch der Schlingensteller jeder Art gesellte. Und trotzdem war diese Fülle an Niederwild durch die glänzenden Brut- und Setzgelegenheiten völlig gesichert, ob­wohl sicher eine Menge an Jungwild den Räubern zum Opfer fiel. Wo darum eine Möglichkeit besteht» irgendeine Oedfläche anzupflanzen oder anzusäen, muß es geschehen. An Ufern, Rainen, Dämmen, in alten Steinbrüchen, Kiesgruben und aus deren Hal­den, an Wasserlöchern u.ä. bietet sich immer die Möglichkeit dazu, die sich bei einiger Findigkeit selbst im Kriege ausnutzen läßt. Werden so kleine Re­misen, auch nur wenige Quadratmeter große *S)ege= büsche" geschaffen, so ist schon etwas Gutes erreicht.

Neben der Deckungsverbesserung muß die Be­kämpfung der Wildfeinde herlausen. Gerade die Deckungslosiakeit der Frühjahrsstur ist die beste Bundesgenossin der Krähen und Elftem, der schlimmsten Feinde unserer Niederjagd. Wenn die harmloseren großen Schwärme der metallisch schillernden Saatkrähen einmal durchgezogen sind und die schwarzen Brutpaare der Rabenkrähe über­all zum Nestbau schreiten, dann muß der Kampf gegen diese schwarze Plage mit allen Mitteln ein» setzen. Genau so schlimm ist aber die Elster, deren Nester zu zerstören bei einiger Auftherksamkeit keine Kunst ist. Gegen das schlüpfende, mordlustige Wie­se! aber wirkt am besten die in Durchlässen, Stein­haufen usw. eingebaute Kastenfalle. Streunend« Katzen, die vermehrt draußen auftreten, wenn die Flur mehr Deckung bietet, und jagende Hunde sind selbstverständlich Todfeinde unseres Wildes und da» nach zu behandeln.

Mit den Hegegängen des Jägers, mit der stillen Stunde um die Ühlenflucht, wenn er auf denVogel mit dem langen Gesicht" paßt, verbindet der Weid­mann auch die Beobachtung seines Schalenwildes» das zahlenmäßig zu erfassen eine seiner wichtigsten Frühjahrsaufgaben ist. Denn auf dieser Zählung seines Wildes gründet sich fein Abschußplan, bett er seinem Kreisjägermeister vorzuschlagen hat. Eine gründliche und der Wirklichkeit nahekommende Wild- zählung läßt sich aber in einem Revier mit einem nur einigermaßen nennenswerten Schalenwildbe­stand an einem Tage nicht durchführen. Dazu ge­hört längere Beobachtung, Festlegen und Vergleich z der Zählungsergebnisse nach Art und Zahl, wozit jeder Reviergang benutzt werden muß. Nur eine verantwortungsvolle Bestandsaufnahme verhindert Irrtümer zu Ungunsten des Wildes selbst und er­leichtert später den richtigen Abschuß. Hubertus.

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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschristleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans ThyrtüH iür Stadt Giessen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsvruckerei R. Lange K. <S, Ve'rlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck

Anzeigenpretsliste Nr. 6.

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