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Stabschef Viktor Luhe
Stabschef Luhe. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Das Protokoll von Katyn
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der GPU. mit Blut geschrieben ist, so läßt sich leicht ermessen, mit welcher -Grausamkeit diese Menschen, die aller moralischen Hemmungen bar sind und die Bezeichnung Mensch wahrhaftig nicht mehr verdienen, erst recht gegen unliebsame Zeitgenossen wie die ermordeten 12 000 polnischen Offiziere vorgegangen sind, die noch dazu hilflos waren.
Die jüdisch-bolschewistische Bluttat von Katyn wird in die Geschichte als Zeugnis eines wüsten Gemetzels eingehen. Das Protokoll der internationalen Kommission von Gerichtsmedizinern duldet keine Verwischung der blutigen Schuldspuren. Wir haben es in diesen Tagen erleben müssen, daß die breitesten Volksschichten in England und in den Vereinigten Staaten von den Vorgängen in dem Kiefernwald von Katyn entweder überhaupt kein Wissen oder nur eine sehr zufällige und von anderen Eindrücken überblendete Ahnung gewonnen haben. Der alljüdische Verschwörerklub ist an der Arbeit: Er, der sonst die Humanität gerade an dem Juden demonstriert wissen will, ist des Massenmordes überführt und versucht sich hinter dem Schleier des Schweigens zu verbergen! Das ist ein Versuch mit untauglichen Mitteln. Die Wahrheit kann aufgehalten, aber nicht unterdrückt werden.
die von dem einzelnen Frontsoldaten die Hingabe und die größten Opfer fordert, sie
Sachverständige sind immer trockener als Menschen, die aus dem Antrieb des Gefühls schreiben; und Gerichtsmediziner erst recht haben niemals im Ruf gefühlsbestimmter Ergüsse gestanden.
Aber die Sachlichkeit hat ihre eigene Eindringlichkeit. Sie ist oft größer als das pathetische Wort. Diese Eindringlichkeit geht von dem Protokoll aus, das die Kommission internationaler Gerichtsmediziner zu den Ausgrabungen fr- in der Gerichtssprache heißt es: „Exhumierungen" — aus dem Massengrab von Katyn verfaßt hat. Die Gerichtsmediziner hatten den bloßen Sachverhalt darzustellen. Aber eben deshalb wirft die Feststellung des Sachverhaltes die gebieterische Frage nach den Personen auf, die moralisch für diese beispiellose Tat | verantwortlich sind.
Die sowjetische GPU. hat viele Gesichter und viele „Mitarbeiter". Allein das Vorwiegen des jüdischen Elementes tritt klar in Erscheinung. Die meisten ' Chefs der GPU. ist ihrem 25jährigen Bestand waren I bzw. sind Juden, und alle diese GPU.-Chefs stammen aus dem jüdischen Geistesmilieu. Viele von ihnen und ihren Mitarbeitern sind selbst durch eine urt von Palastrevolutionen in das Schattenreich ; befördert worden. Wenn schon die interne Geschichte
Der durch einen Kraftwaaenunfall ums Leben gekommene Stabschef der SA., Viktor Lutze gehörte zu den führenden Männern des national-' soztalistlschen Großdeutschlands und hat sein Leben im Kampf für Führer und Reich vollbracht. Er war als Persönlichkeit und SA.-Führer eine der mar-
Kopenhagen; 4. Finnland: Dr. Saxen, ordentlicher Professor der pathologischen Anatomie an der Universität in Helsinki; 5. Italien: Dr. P a l m i e r i, ordentlicher Professor der gerichtlichen Medizin und Kriminalistik an der Universität Neapel 6. Kroatien: Dr. Milo Sla w i ch, ordentlicher Professor der gerichtlichen Medizin und Kriminalistik an der Universität Agram; 7. Niederlande: Dr.d e Burlet, ordentlicher Professor der Anatomie an der Universität in Groningen; 8. Protektorat Böhmen und Mähren: Dr. H a j e k, ordentlicher Professor der gerichtlichen Medizin und Kriminalisttk in Prag; 9. Rumänien: Dr. B i r k l e , Gerichtsarzt des rumänischen Justizministeriums und erster Assistent am Institut für gerichtliche Medizin und Kriminalistik in Bukarest; 10. Schweiz: Dr. N a v i l l e, ordentlicher Professor der gerichtlichen Medizin an der Universität Genf; 11. Slowakei: Dr. Subik, ordentlicher Professor der pathologischen Anatomie an der Universität in Preßburg, Chef des stäatlichen Gesundheitwesens der Slowakei; 12. Ungarn: Dr. Orsos, ordentlicher Professor der gerichtlichen Medizin und Kriminalistik an der Universität Budapest.
Bei den Arbeiten und Beratungen der Delegatton waren ferner anwesend: 1. Der vom Oberkommando der deutschen Wehrmacht mit der Leitung der Ausgrabungen in Katyn beauftragte ordentliche Professor der gerichtlichen Mediziil und Kriminalisttk an der Universität Breslau, Dr. B u h tz ; 2. Medizin- Inspektor Dr. Coste bxo st, der vom Chef der frcm- zösischen Regierung beauftragt worden war, den Arbeiten der Kommission beizuwobnen.
Die Kommission vernahm persönlich einige russische einheimische Zeugen, die u a. bestätigen, daß in den Monaten März und April 1940 fast täglich größere Eisenbahntransporte mit polnischen Offi-
Die Gröhe und Sieghaftigkeit dieses Geistes der Front — sie war nicht zuletzt das Werk des Mannes, der aus innerster Ueberzeugung, aus idealer Freiwilligkeit seine Arbeit in den Dienst der allen Feinden überlegenen Front gestellt, die aber Tausende seiner SA. mit seinem Geist erfüllt hotte. Das ist das Unsterbliche an dem Stabschef Viktor Lutze. Er war Mitschöpfer he<s neuen Deuttchl-mds und seines Geistes der Männlichkeit und Tapferkeit, die den Sieg über die Plutokratten und Bolschewisten garantieren Ein rei^h erfülltes ^ben ist durch einen Unglücksfall plötzlich ausgelöscht, ober der Geist, die Ideen, die dieses Leben Viktor Lutzes ausmachten, sie werden werterleben in jedem Mann, der zur Fahne des Führer^ geschworen.
Stabschef Lutze wurde am 28. Dezember 1890 auf dem elterlichen fiof in Beverg"rn (9B»ftfaIen) geboren. Nach dem Besuch der Rektoratsschule in Ibbenbüren und des Gymnasiums Rheine trat er in den höheren Postdienst ein. Seinen Wehrdienst erfüllte er ols Einjähriger im JR. 55. Im Weltkrieg stand er vier Jahre als Infanterie-Offizier' beim. JR. 369 und beim Reserve-JR. 15 an der Front. Viermal wurde er zum Teil schwer verwundet. Durch Granatsplitter verlor er das linke Auge.
Wenn man die ständigen Erfolge, die die beut- schen U-Boote im Kampf gegen die feindliche Der- sorgungsschiffahrt erzielen, richtig bewerten will, dann muß man sich vor allem von -er Eigenart des Seekriegsschauplotzes und der Methoden der Seekriegführung Rechenschaft geben. Es liegt in der Nalur der Dinae daß h e Zersenknngsz»sfern sich nicht in einer ständig ansteigenden oder immer auf gleicher Höhe bleibenden Kurve bewegen können. Dazu spielen zu viele Dinge eine ^colle bei der Betrachtung der Frage, mie groß der Erfolg der Angriffstätigkeit der U-Boote in einem be- stimmten Monat ist. Es ist überhaupt vielleicht nur ous Gründen der Statisttk möglich und notwendig, monatliche Versenkungsziffern zu nennen und zu bewerten. Das mochte im vorigen Wettkrieg noch eine größere Berechtigung haben als jetzt. Denn gegenwärtig handelt es sich in der Hauptsache um regelrechte Sch lachten auf den Weltmeeren, vornehmlich auch im Atlantik, also um fortgesetzte und in sich abgeschlossene Kampfhandlungen, von deren Zustandekommen auch das Ergebnis der U-Boot-Tättgkeit abhängig ist. Es kann geschehen, daß der Feind in einem bestimmten Mo- not weniger Geleitzüge laufen läßt als in einem anderen. Es kann ferner ungünstiges Wetter eintreten, das die Sicht für die U-Boote beeinträchtigt und ihre Bewegungsfreiheit hemmt. Alle die Zufälligkeiten, die im soldatischen Leben eine Rolle spielen kommen für do« U-'^ot in "rhöbtem Maße in Frage. Es wäre also völlig unbllig, wenn man ein aleichbseih-'ndes nber ft^bin anstehendes Ergebnis des Kampfes der U-Boote erwarten wollte.
Seiner Natur nach ist dieser Kampf still und .verbissen, aber auf hie Dauer um s o wirk- s am er. Es ist auch nicht so, daß die englische Widerstandskraft sich auf einmal erschöpfen könnte, «penn es uns gelänge, einen ober mehrere Geleit- Züge in kurzem Abstand völlig zu zerschlagen England verfügt über reiche Hilfsmittel und Reserven.
Das April-Ergebnis unserer U-Boote
63 Handelsschiffe mit 423000 BAT.
Zieren auf dem nahe bei Katyn gelegenen Bahnhof Gniesdowo ausgeladen, in Gefangenenautos nach dem Wald von Katyn transportiert, später nie wieder gesehen wurden; sie nahm ferner Kenntnis von den bisherigen Befunden und Feststellungen und besichtigte die aufgefundenen Beweisstücke Bis zum 30. April 1943 sind 982 Leichen ausgegraben worden. Davon wurden etwa 70 v. H. sofort identifiziert, während die Papiere der übrigen erst nach sorgfältiger Vorbehandlung zur Identifizierung'verwendet werden können. Die vor dem Eintreffen der Kommission ausgegrabenen Leichen sind sämtlich besichtigt, in größerer Zahl auch obduziert worden, und zwar durch Professor Buhtz und seine Mitarbeiter. Bis zum heutigen Tage wurden sieben Massengräber geöffnet, deren größtes schätzungsweise 2500 Offiziersleichen enthält.
Don den Mitgliedern der Kommission wurden persönlich neun Leichen obduziert und zahlreiche be-
aufgebracht eben aus dem Geist der Wehr- haftmachung Deutschlands, an der Viktor Lutze einen so wesentlichen Anteil hat.
Europäische Gerichisärzie im Walde von Katyn
Das Ergebnis der gerichisärztlichen Ltniersuchung protokollarisch festgelegt.
nachmilitärische Wehrerziehung der deutschen Männer. Damit war das Ideal Wirklichkeit geworden. Jeder Deutsche war in erster Linie als Wehrmann berufen, fein Vaterland gegen alle inneren und' äußeren Feinde zu verteidiaen
Als dieser Krieg uns aufgezwungen war, zeigte sich, was Viktor Lutze geschaffen. Die Stunde der Bewährung schlug auch für die SA. Und wahrlich, die Frontkämpfer haben die Erwartungen des Führers und des deutschen Volkes nicht enttäuscht. Sie haben gezigt, welchen Geist der Führer und Viktor Lutze in ihnen geweckt hatten. Das Heldentum des einfachen Soldaten paarte sich nut der Güte der überragenden deutschen Füliruna. die Früchte langer und kämpferischer Friedensjahre
Deshalb kann der U-Boot-Krieg feiner Natur nach nur auf lange Sicht gesehen zur vollen Wirkung kommen. In diesem Sinne ist er von der deutschen Führung begonnen und fortgesetzt worden. Von maßgebender Stelle wurde immer wieder betont, daß wir in den U-Booten eine scharfe und auf die Dauer sehr wirksame Waffe erblicken. Auf der Gegenseite ist man sich völlig darüber im klaren, welche Gefahr der feindlichen Kriegführung durch den hartnäckigen und unaufhörlichen Einsatz der deutschen und verbündeten U-Boote erwächst.
Man muß auch die besonderen Umstände des Seekrieges, der sich für uns noch unter ganz bestimmten Vorzeichen präsentiert, voll in Rechnung stellen. Deutschland besaß zu Beginn dieses Krieges nur eine verhältnismäßig kleine Flotte, die den zahlenmäßigen Vergleich mit den Kriegsmarinen der großen Seemächte nicht aushatten konnte. Mfir haben uns deshalb bewußt auf den Ausbau einer scharfen Angriffswaffe, nämlich der U-Boote, gelegt und dadurch steigende Erfolge erzielt, die dem Gegner immer mehr auf die Vteroen gehen. Dieser zähe und unerbittliche Kampf wird fortgesetzt. Das ganze deutsche Vvlk darf gewiß sein, daß er eines Tages eine kriegsentscheidende Bedeutung erlangt.
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Zu diesen neuen schweren Verlusten der feindlichen Handelstonnage kamen im verflossenen Monat noch sehr schmerzliche Einbußen der feindlichen Kriegsflotten an großen und kleinen Kampfschiffen hinzu, durch deren Vernichtung der an sich schon bedeutende neue Erfolg unserer U-Boote eine weitere sehr ins Gewicht fallende Verstärkung erfährt. Die Vernichtung dieser Kriegsschiffe wird von uns mit der gleichen Genugtuung begrüßt wie die Versenkung der feindlichen Handelsschiffe, denn beide Verluste stellen eine weitere empfindliche Schwächung der Kampfkraft unserer Feinde dar und sind neue Ruhmesblätter in der Kriegsgeschichte unseren Unterseeboote.
fanteften Erscheinungen, unbeugsam gegen die Feinde des Führers, konziliant und treu, verständnisvoll und weiten Herzens gegenüber seinen Mit- 1 kämpfern. Er hat zu einem wesentlichen Teil durch die SA. mitgeschaffen, daß das Werk des Führers aus einem Guß und unzerbrechbar geworden ist. An feiner Bahre trauern nicht nur die Männer der SA., sondern alle Nationalsozialisten deutscher Gaue, das ganze deutsche Volk.
Das Leben Lutzes war beispielhaft. Er verkör-
Berlin, 3. Mai. (DNB.) Der jüdisch-bolsche- visttsche Mossenmord von Katyn hat seit seiner Aufdeckung die Oeffentlichkeit der gesamten Kultur- Veit bewegt. Trotz aller cmfänglichen Ableugnungs- dersuche und späteren unverschämten Einschüchte- \ Tungsbeftrebungen hat sich die Wahrheit nicht un- terbrütfen lassen. Dazu trägt auch die Untersuchung Hr Tell bei, die von angesehenen und bekannten Oerichtsärzten aus zwölf europäischen Ländern am £>rt des oerobscheuungswürdigen Verbrechens ge= ichehen ift. Durch diese Untersuchungsergebnifse wird mit wissenschaftlicher Klarheit und Sachlichkeit i iie schauerliche Praxis der jüdischen Genickschuß- Mzialisten so' deutlich und einwandfrei festgelegt, taß jeder weitere Versuch einet Abschwächung durch he Schuldigen in Moskau zwecklos ist. Die arnt- l liche Veröffentlichung dieser Untersuchungsergeb- ttsse hat folgenden Wortlaut:
Protokoll.
Aufgenornnten anläßlich der Untersuchung von ‘ Massengräbern polnischer Offiziere im Walde von ^atyn bei Smolensk. In der Zeit, vom 28. bis
April 1943 hat eine Kommission führender Vertreter der gerichtlichen Medizin und Krimina- lstik europäischer Hochschulen und anderer nam- Mter medizinischer Hochschullehrer die Massengrä- ter polnischer Offiziere im Ataide von Katyn bei ^Molensk einer eingehenden wissenschaftlichen Untersuchung unterzogen. v
Die Kommission bestand aus folgenden Herren: 1 Belgien: Dr. Speleers, ordentlicher Professor ter Augenheilkunde an der Universität Gent; »2 Bulgarien: Dr Markov, ordentlicher Do'zent gerichtliche Medizin und Kriminalistik an der Universität Sofia; 3. Dänemark: Dr Tramsen, Professor am Institut für gerichtliche Medizin jn
perte die Neuformung des deutschen Mannes durch den Willen des Führers. Der Westfale, der den ersten Weltkrieg als Jnfcmterieoffizier in vorderster Front und dann den furchtbaren Zusammenbruch Deutschlands durch den verjudeten Marxismus miterlebt hatte, der im Kriege das linke Auge verlor, war ein Frontsoldat besonderer Prägung. Er fanb schon ..1922 zum Führer und zu seinen damals von der jüdischen Presse verspotteten Ideen, er wurde einfacher SA.-Mann und nach der Neugründung der Partei und SA. Führer des Gausturmes Ruhr, in seiner Heimat, die vom Bolschewismus längst bedroht war und die furchtbarsten Greueltaten der von ihm aufgehetzten Massen durchlebt hatte.
Der Aufstieg der nationalsozialistischen Bewegung stellte ihn vor immer neue und größere Aufgaben. Wir registrieren sie hier nur kurz: 193p wurde er SA.-Führer Nord in Hannover, 1932 übernahm er Die Führung der Obergruppe West, 1930 wurde er in den Reichstag gewählt, dem er seither angehörte. Nach dem Umbruch im März 1933 wurde er Oberpräsident der Provinz Hannover und zugleich Polizeipräsident der Stadt Hannover. Göring ernannte ihn zum Preußischen Staatsrat. 1934 berief ihn der Führer als den Mann feines Vertrauens Zum Stabschef der SA., die er nun auf breitester Basis in die Epoche einer beständigen Aufbauarbeit hineinführte.
In den Kämpfen des Alltags gegen die herrschenden Systemgewatten zeigte sich, daß dieser Mann sein Leben rücksichtslos für ein werdendes Deutschland einzusetzen vermochte. Die SA. war ja die Vereinigung der Frontsoldaten aus Flandern und Galizien, aus den U-Booten und den Kämpfern des alten Frontheeres, die mit den jungen Männern Deutschlands eine verschworene Gemeinschaft bildete, die dem Führer und der Partei in den Kämpfen um die Macht unentbehrlich wurde. Ihr Geist und ihre Aufgabe wurde durch Viktor Lutze am vollkommensten verkörpert, es war der Geist des kämpfenden Deutschlands Adolf Hitlers, es war die große Idee einer unsichtbaren Erziehung zur Wehrhaftigkeit. Daß diese Idee Gemeingut des deutschen Volkes und des gesamt"n deutschen Mannestums geworden ist, der Geist der Männlichkeit und unbedingten Hingabe an die Ideale des Führers, das ist nicht zuletzt Viktor Lutze zu verdanken. Seit dem Frühjahr 1939 leitete er die vom Führer angeordnete vor- und
sonders ausgewählte Fälle einer Leichenschau un< terzogen.
Als Todesursache der sämtlich bisher ausgegrabenen Leichen wurde ausnahmslos Kopfschuß feftge- stellt. Es handelt sich durchweg um Genickschüsse, und zwar Überwiegend um einfache Genickschüsse, in seltenen Fällen um doppelte Genickschüsse, in einem einzigen Fall um einen dreifachen Genickschuß. Der Einschuß sitzt durchweg tief im Genick und fuhrt in den Knochen des Hinterhauptbeins nahe am Hinterhauptloch hinein, während der Ausschuß in der Regel in der Gegend der Stirn-Haargrenze, in ganz seltenen Fällen tiefer liegt Es handelt sich durchweg um Pistolenschüsse von einem Kaliber unter 8 mm.
Aus der Sprengung des Schädels und dem Be- • funb von Pulverschmauch am Hinterhauptknochen in der Nähe des Einschusses sowie aus der gleichartigen Lokalisierung der Einschüsse ist auf Schuß mit aufgesetzter Mündung oder aus unmittelbarer Nähe zu schließen, zumal auch die Richtung des Schußkanals mit wenigen geringen Abweichungen durchweg gleichartig ift. Die auffallende Gleichartigkeit der Verletzungen und der Lokalisation des Einschusses in einem ganz beschränkten Bereich der Hinterhauptgegend lassen auf eine geübte Hand schließen. Bei zahlreichen Leichen konnten gleichartige Fesselungen der Hände und in einigen'Fällen auch vierstrahlige Bajonettstiche an Kleidung und Haut festgestellt werden.. Die Ausführung der Fesselung entspricht den an' Leichen russischer Zivilisten festgestellten Fesselungen. Es wurde ferner feftgefteüt, daß auch die Genickschüsse bei den Leichen von Zioilrussen ähnlich zielsicher abgegeben wurden.
Aus der Feststellung eines Querschlägers im Kopfe eines durch Genickschuß getöteten polnischen Offiziers, der nur die äußere Knochentasel eingedrückt, hatte, ist zu schließen, daß durch dieses Geschoß erst ein anderer Offizier getötet worden ift, und daß es nach Austritt aus dessen Körper in die Leiche eines bereits Erschossenen in der Grube Liegenden einge- örungen ist. Diese Tatsache läßt vermuten, daß Erschießungen offenbar auch in den Gruben stattfanden, um einen Transport zur Grabstätte zu vermeiden.
Die Massengräber befinden sich in Waldlichtungen. Sie sind vollkommen geebnet und mit jungen Kiefernbäumchen bepflanzt. Nach dem eignen Augenschein der Kommissionsmitglieder und der Aussage des als Sachverständiger ^gezogenen Forstmeitt rs v o n Herff handelt es sich um wenigstens fünfjährige, im Schatten großer Bäume schlecht entwickelte Kiefernpfianzen, Oie vor drei rnbren an diese Stelle gepflanzt wurden. Die Massengräber sind stufenförmig in das hügelige Gelände , das aus reinem Sand besteht, oorgetrieben. Sie reichen zum Teil bis ins Grundwasser.
Die Leichen liegen fast ausschließlich in Bauchlage dicht neben- und übereinander, an den Seiten deutlich geschichtet, in der Mitte mehr unregelmäßig. Die Beine sind fast immer gestreckt. Es handelt sich offensichtlich um eine systematische Lagerung. Die Uniformen der ausgegrabenen Leichen haben nach übereinstimmender Wahrnehmung der Kommission sämtlich im ganzen und einzelnen wie an den Knöpfen, Dienstrangabzeichen, Auszeichnungen, Sttefel- formen, Wäschestempel usw. die eindeutigen Kenn-- Zeichen polnischer Uniformen. Es handelt sich um Winterbekleidung; häufig finden sich Pelze, Lederjacken, Sttickwesten, Offizierstiefel, typische polnische Offiziersmützen. Nur bei ganz wenigen Leichen handelt es sich nicht um Offiziere, in einem Fall um einen Geistlichen. Die Maße der Kleidung entsprechen den Maßen der einzelnen Körper. Die Unterkleidung ist ordnungsmäßig zugeknöpft, Hosenträger, Gürtel ordnungsmäßig angebracht. Daraus ergibt sich, daß die Leichen in den von ihnen bis zum Tode getragenen Uniformen verscharrt wurden.
Bei den Leichen befinden sich keine Uhren und Ringe, obwohl Uhren nach den mit genauen Zeitangaben versehenen Aufzeichnungen verschiedener Tagebücher bis in die letzten Tage und Stunden
zeigten sich in dem Durchstehen und Durchkämpfen dieses Entscheidungskampfes, und die beispiellose Härte,


