Ausgabe 
3.5.1943
 
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4,38 Mm -, 2. Ruckelshausen, UvH., 4,43; 3. Gesr. Kilian, LSB., 4,45 Min.

Kugelstoßen: 1. Dr. Luh, DfB., 14,87 m; 2. Flieger Litzmann, LTV., 11,64 m; 3. Zeidler, LSV., 11,48 m.

Weitsprung: Fl.Litzmann, LSV., 6,12 m; 2. Fl. Zeidler, LSV., 5,95 m; 3. Fl. Stengel, 5,88 m.

4X100-m-Lauf: 1. LSD., 50,2 Sek.; 2. Ulrich von Hutten, 50,5 Sek.

HJ.-Klasse.

lOO-Meter-Lauf: 1. Winkler 11,5; 2. Ket­terer, Mtv., 12,0; 3. Schwab, DsL. Lich, 12,1 Sek.

Kugel st aßen, HI - Klasse A : 1. Ketterer, Mtv., 12,43; 2. Heiner, Mtv., 10,61 Meter.

Kugelstoßen, HI. - Klasse B : 1. Crom- bach, Lollar, 10,09; 2. Leineweber, Lollar, 9,55 Mtr.

Weitsprung, HI. - Klasse A: 1. Ketterer, Mtv., 5,56; 2. Hainer, Mtv., 5,52; 3. Schwab, VfL. L-ich, 5,42 Meter.

Weitsprung, HI. -Klasse B: 1. Leinweber, Lollar, 5,27; 2. Crombach, Lollar, 4,23; 3. Dick, Lollar, 4,19 Meter.

4X lOO-Meter-Staffel: 1.Mtv. 49,8Sek. Frauen.

lOO-Meter-Lauf: 1. E. Striewe, HNS., 14,5 ; 2. Heilwig Clarius, Mtv., 45,1; 3. Hermine Buß, Mtv., 15, 2 Sek.

Weitsprung: 1. Striewe, HNS., 4,88; 2. Keßler, Mtv., 4,57; 3. M. Seim, Mtv., 4,39 Meter.

K ü g e l st o ß e n: 1. Lotte Keßler 10,35; 2. Helma Laaser 9,29; 3. H. Clarius 8,82 Meter/

4 XlOO-Meter-Staffel: 1. Mtv. 59,9 Sek. 75-Meter-Lauf: 1. Striewe, HNS., 10,7;

2. Hermine Buß, Mtv., 11,6 Sek.

BDM.'klasse.

75-Meter-Lauf: 1. Schuldt, Tv. 1846, 10,5; 2. Wolf, Lollar, 11,3; 3. Löffert, Tv. 1846, 11,4 Sek.

Weitsprung: 1. Borschel, Lollar, 4,46; 2. Schuldt, Tv. 1846, 4,45; 3. Wolf, Lollar, 4,26 Meter.

4X1OO-Meter-Staffel: 1. To. 1846 59; 2. Mtv., 60,6; 3. VfL. Lollar, 62,8 Sek.

Kugelstoßen: 1. Borschel, Lollar, 8,99; 2. Kirstein, Mtv., 8,67; 3. Zimmer, Mtv., 8,32 Meter.

Handball.

Bann 116 Gießen Luftwaffe Gießen 21:6 (12:3).

Das im Rahmen des gestrigen Tschammer-Ge- denktages ausgetragene Handballspiel fand besonde­ren Blnflarrg. Die Luftwaffe konnte infylge verschie­dener Umstände nicht in der vorgesehenen Aufstel­lung antreten. Der vollständig neu zusammengeftell- ten Mannschaft fehlte selbstverständlich größere Spielerfahrung. Trotz aller Anstrengungen einiger guter Kräfte war die hohe Niederlage nicht vermeid­bar. Die Bnnnmannschäft war ihrem Gegner in allen Belangen überlegen. Schnellere Ballbehand- lung aller Mannschaftsteile sowie gutes Stürmer­spiel traten besonders hervor. Beide Mannschaften zeigten eine anständige Spielweise.

Mit dem Wind spielend hatte die Bannmannschaft bald die Führung übernommen. Nach einem weite­ren Erfolg konnten die Soldaten ihren ersten Gegentreffer anbringen. Das Spiel der Auswahl

kam nun immer mehr in Schwung. Alle An­strengungen des Gegners vermochten den größer werdenden Vorsprung nicht zu verhindern. Erst gegen Schluß der ersten Hälfte kamen die Soldaten zu zwei weiteren Erfolgen. Die Luftwaffe hatte nach dem Wechsel ihre Mannschaft umgestellt, wo­durch man eine erfolgreichere Spielweise erwartete. Hier beginn man jedoch den Fehler, das Spiel nicht mehr auf die Außen zu verlegen. Alle bestgemein­ten Angriffe konnten so von der gegnerischen Hin­termannschaft abgewehrt werden. Der Sturm der Bannmannschaft verstand es immer wieder, die Verteidigung der Soldaten zu überspielen, so daß Erfolge fallen mußten. Trotz nochmaligem Zwischen­spurt der Soldaten, der drei Gegentore einbrachte, bestimmte die Bann-Auswahl bis zum Schlußpfiff das Spielgeschehen.

Letzter Abschied vom Reichssportführer

In der vom Führer zur letzten Richestätte be­stimmten Langemarckhalle auf dem Reichssportfeld erfolgte am Sonntag die feierliche Beisetzung der Urne des verstorbenen Reichssportführers Hans von Tschammer und Osten. Mit einer Ge­denkfeier nahmen Deutschland und- der deutsche Sport Abschied von einem der treuesten Mitkämpfer des Führers. Die sterblichen Uebereste von Tscham- mers ruhen nun in der den Toten von Langemarck geweihten Ruhmeshalle zu Füßen des hochragen­den Olympiaturmes auf dem Reichssportfeld, jener Stätte seines langjährigen rastlosen Wirkens, an der die aus Zersplitterung zur Einigkeit zusammen­geführte, nationalsozialistisch ausgerichtete deutsche Sportbewegung ihre höchsten Triumphe feiern konnte. Der deutsche Sport in seiner Gesamtheit gedachte dieses zehnten Tages der Berufung von Tschammer und Osten zum Reichssportführer in öffentlichen Feierstunden, die nach Abschluß der Beisetzungsfeierlichkeit im ganzen Reichsgebiet statt- fanden und die nach dem ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen von ftischem turnerischen und sport­liche^ Leben erfüllt waren.

Oie deutsche Fußballmeisterschaft.

1. Vorrunde.

VfB. Königsberg Neufahrwasser 1919 3:1;

DWM. Posen SG. Warschau 1:3;

Berliner SV. 92 LSV. Pütnitz 2:2;

Germ. Königshütte LSD. Reinecke Brieg 3:4; SV. 05 Dessau Dresdner SC. 1:2;

Eintracht Braunschweig Victoria Hamburg 5:1; Spv. Kassel FC. Schalke 04 1:8;

TuS. Neuendorf Viktoria Köln 0:2;

FV. Saarbrücken FC. 93 Mülhausen 5:1;

1. FC. Nürnberg DfR. Mannheim 1:3;

VfB. Stuttgart 1860 München 0:3 Vienna Wien MSV. Brünn 5:2.

*

Aufstiegspiele.

RSG. Mainz 05 VsR. Bürstadt 4:2;

VfB./1900 Offenbach LSV. Gießen 6:2;

TSV. 1860 Hanau TSG. Urberach 0:3.

Verdunkelungszeit:

3. Mai von 21.50 bis 5.17 Uhr.

Auf Urlauberkarten weiterhin Speck und Schmalz.

Im vorigen Jahr war entschieden worden, daß auf die Margarineobschnitte der Urlaubermarken im Rahmen der Vorräte auch Schlachtfette, Speck oder Schmalz abgegeben werden können. Nach der Be­schränkung der Abgabe von Schlachtfetten auf Zu­satzkartenempfänger war die Meinung verbrettet, daß damit auch die Abgabe von Schlachtfetten auf Urlaubermarken aufgehoben sei. Auf eine Anfrage der Hauptvereinigung der deutschen Milch- und Fettwirtschaft hot das Reichsernährungsministe­rium, wie dieDeutsche Fleischer-Zeitung" mit­teilt, klargestellt, daß die Margarineabschnitte der Reichsurlauberkarte nach wie vor mit Schweine- schlachtfetten beliefert werden dürfen. Eine Pflicht zur Belieferung besteht jedoch nicht, da diese Mög­lichkeit nur im Rahmen der vorhandenen Vorräte gegeben ist.

Amtsgericht Gießen.

Die P. P., die zuletzt in Gießen in einem Kran­kenhaus beschäftigt war, ließ sich hier einen Dieb­stahl zum Schaden einer Arbeitskameradin zu­schulden kommen und hatte sich deswegen jetzt vor dem Amtsgericht zu verantworten. Die Angeklagte hatte sich einen Nachschlüssel für den Kleiderschrank der Arbeitskameradin anfertigen lassen, und mit diesem Schlüssel öffnete sie den Schrank, aus dem sie 190 RM. Bargeld und zwei Paar Damenhalb- jchuhe stahl. Wegen schweren Diebstahls wurde die Diebin zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt, ryo- 6et eine einschlägige Vorstrafe erschwerend ins Ge­wicht fiel.

Landkreis Gießen.

5 Steinb a ch, 3. Mai. Frau Marie Serth, geb. Petri, Witwe des 1932 verstorbenen Land­wirtes Heinrich Serth, feiert am heutigen Montag, 3. Mai, in geistiger Frische ihren 8 0. Geburts­tag. Unsere besten Glückwünsche.

Aus aller Welt.

Erdbeben in Südwestdeutschland.

Am Sonntagfrüh kurz nach 3 Uhr wurden Württemberg und Baden sowie weite Teile von Süd- westdeutschlanü von einem Erdbeben erschüttert, das die Menschen aus dem Schlaf rüttelte. Nach den bisher vorliegenden Meldungen wurden jedoch nur geringe Sachschäden verursacht. Es handelt sich um ein Erdbeben tektonischer Art. Es stand, wie alle früheren Erdbeben in dieser Gegend, im Zusammen­hang mit dem Aufbau der Erdkruste und Verlagerun­gen im Erdinnern. Nach den Aufzeichnungen der Erd­bebenwarten in Stutgart, Ravensburg und Meß­stätten begannen die Stöße mit einer Bewegung aus Südwesten um 3 Uhr 8 Minuten 12 Sekunden, denen in kurzen Abständen weitere Stöße folgten. Der Herd liegt, wie bei dem schwächeren Beben zu Ostern, im Südwestteil der Schwäbischen Alb, und zwar im Dreieck EbingenBalingenOstmet- ttngen. Dem Hauptbeben folgten einige Zeit danach noch leichtere Nachbeben. Während des Hauptstoßes war die Erschütterung in Stuttgart noch so stark

zu spüren, daß dort die hochempfindlichen Seismo­graphen teilweise außer Betrieb gesetzt wurden. DaS Beben wurde in Karlsruhe, Freiburg i. Br., Mann» heim, Heilbronn, Ulm und Friedrichshafen am Bo» üensee deutlich verspürt.

Merkwürdige Diebesbeute.

Das größte und das kleinste Uhrwerk der Wett» die beide von dem belgischen Mechaniker Festtaets konstruiert wurden, waren im Beginenkloster von St. Truiden ausgestellt. In das Museum wurde kürzlich eingebrochen, und das kleinste Uhrwerk der Welt, das in die Perle eines Ringes eingebaut war, gestohlen. Der Materialwert des Ringes wird auf 12 000 bfrs. (etwa 1000 RM.) geschätzt. Das Uhr­werk aber, an dem Festraets vier Monate arbeitete, ist unersetzlich.

In der Gemeinde Brasschaat in Flandern ver­schwand über Nacht das Brongestandbild des Grafen von Baillet, des Exgouverneurs der Provinz Ant­werpen und ehemaligen Bürgermeisters von Bras­schaat, spurlos von seinem Marmovsockel, der noch dieDankbarkeit und Ehrerbietung der Bürger^ verkündet, während dos Monument inzwischen sicher schon zerschlagen ist und auf irgendwelchen Umwegen wieder in den Schmelzofen wandert. Die Diebe mußten den Abtransport des schweren Stand­bildes mit Pferd und Wagen besorgen.

Ein Denkmal für eine Ente.

In dem türkischen Dorf Serise Kaschir wurde einer Ente ein Denkmal gesetzt. Durch ihr andauern­des Geschnatter hatte diese Ente vor einem starken Erdbeben die Bewohner des Dorfes aus dem Schlaf geweckt und ins Freie gelockt. Das Tier hatte an« scheinend durch seine instinktmäßige Witterung die Naturkatastrophe vorausgespürt. Wenige Minuten später stürzten die Häuser zusammen. 40 Menschen verdanken der schnatternden Ente ihr Leben.

Von der Börse.

Interesse für Anlagewerle.

Frankfurt a.M., 30.April. Am Aktien« markt trat insofern eine Aenderung ein, als am 28. 4: zu den bisherigen Stoppkursen die inzwischen ausgelaufenen Dioidendenanteile bei den Divid'en- denwerten zugeschlagen und die Notierungen auf volle Viertelprozente aufgerundet wurden. Ge­schäftsmäßig ergaben sich dagegen keinerlei Der- änderungen.

Am Rentenmarkt ist nunmehr die neue Folge der 1943er Reichsschätze zur Ausgabe ge­langt, nachdem die angesammelten Bestände frühe­rer Emissionen verausgabt waren. Jndustrieobliga- tion-en finden weiterhin Interesse bei kleinen Kurs­veränderungen. Stadtanleihen sttll und gust be­hauptet.

Im'Aktienfrei verkehr waren kaum Um­sätze zu vernehmen, die Kurse sind mehr oder we­niger rein nominellen Charakters.

Hauptschrtflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Laüge. (Stellvertreter De8 Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlage Brühlsche Umversitälsdruckerei R.Lange K.G. Berlagsleiter: Dr.-Jna. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht, vnzeigenleiter: Hans Beck. Anzeigenpreisliste Nr. 6.

►Sjfo Am 29. April verschied an den Folgen einer schweren Verwundung mein treuer, unvergeßlicher Mann, mein lieber, guter Papi, unser guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Robert Schneider

Oberzahlmeister und Leutnant der Reserve, Inhaber des E. K. 2, Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern, der Ostmedaille und des Verwundetenabzeichens

im Alter von 37 Jahren.

Im Namen aller Trauernden: Lola Schneider, geb. Braun nebst Kind Günther.

Gießen (Ludwigstraße 16), Oberwambach, Kr.

Altenkirchen. 02859

Die Beerdigung findet Dienstag, den 4. Mai, 15.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Am Samstagmittag starb nach kurzem, schwe­rem Leiden unsere liebe gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester

Frau Margarete Heyer, Wwe.

geb. Günther

Inh. des Ehrenkreuzes der deutschen Mutter in Silber

im Alter von 83 Jahren.

In tiefer Trauer:

Familie Ernst Wolny, Anna Weinberger

Gießen, Schotten, den 3. Mai 1943.

Die Trauerfeier findet Dienstag, nachm. 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt.

______________________________02854

Nach einem Leben treuester Pflichterfüllung starb nach kurzer schwerer Krankheit am 1. Mai, wohlversehen mit den Tröstungen un­serer Kirche, unsere geliebte, stets' besorgte Mutter und Schwiegermutter, unsere gute Oma und Uroma

Frau Margarethe Kretzig

geb. Reinhardt

im 88. Lebensjahre.

H. Hoos u. Frau Emma, geb. Kretzig H. Griesche u. Frau Else, geb. Kretzig Aurelie Bodensohn Wwe., geb. Kretzig H. Weicker u. Frau Lina, geb. Kretzig 6 Enkel und 4 Urenkel.

Gießen (Ederstr. 21), Frankfurt a. M.-Höchst, den 3. Mai 1943.

Die Beerdigung findet in der Stille statt. Das Seclenamt wird Mittwoch morgen 6 Uhr gehalten ___________________________02855

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute abend unsere gut treüsorgendc Mutter, Schwie­germutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwe­ster, Schwägerin und Tante

Marie Weller Wwe.

geb. Schmidt

infolge eines Schlaganfalles unerwartet im Alter von 69 Jahren in die Ewigkeit abzurufen.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen-Klein-Linden (Lützellindener Str. 10), 30. April 1943. '

Die Beerdigung findet am Montag, dem 3.Mai, 15 Uhr, statt.

- _________________________________02W1

Meine liebe Frau, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Tochter, Schwester, Schwä­gerin und Tante

Frau Berta Werner, geb. Specht ist plötzlich und unerwartet, im Alter von nahezu 54 Jahren, in ein besseres Jenseits abgerufen worden. Ihr Leben war Arbeit und Aufopferung für ihre Lieben.

In tiefem Schmerz: Karl Werner

v Matr.-Obergefr. Heinz Werner nebst Braut Lieselotte Werner und alle Angehörigen. Gießen (Steinstraße 56), Rotenburg bei Fulda, den 30. April 1943.

Die Trauerfeier findet Mittwoch, den 5. Mai, um 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Mit den Angehörigen trauern um ihre treu­bewährte Arbeitskameradin Direktor und Gefolg­schaft der Bibliothek der Ludwigsuniversität Gießen. ________________________1399 D

Bekanntmachung.

Die städtischen Tennisplätze am Schützenhaus werden für die Spielzeit 1943 neu vermietet. Die Anmeldungen sind unter Angabe der gewünschten Zeiten und Plätze schriftlich bis zum 8. Mai 1943 an das Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer 28, I. Obergeschoß, einzureichen. Bei rechtzeitiger An­meldung können die vorjährigen Spieler bei der Zuteilung wie üblich berücksichtigt werden. [lsodD

Gießen, den 30. Avril 1943.

Der Oberbürgermeister.

I. B.: gez. Dr. Hill.

Bete.: Kanalgebühren in den Stadtteilen Gießen-Kleiv-Lmderr und Gießen-Wieseck.

Bekanntmachung.

Die Nachträge zur Ortssatzung und zur Gebührenordnung über die Benutzung der städtischen Kanäle in Gießen, umfassend die Stadtteile Gießen-Klein-Linden und Gießen-Wieseck, die mit Wirkung vom 1. April 1943 in Kraft treten, werden nachstehend veröffentlicht.

Auf Veranlassung des Herrn Reichspreiskommissars weise ich darauf hin, daß in den Fällen, in denen mit der Gebührenangleichung eine Er­höhung der Gebühren verbunden ist, eine Umlegung auf die beteiligten Mieter nicht stattfinden darf. 1394c

Gießen, den 29. April 1943.

2er Oberbürgermeister.

Nachtrag zur Ortssatzung über die Benutzung der städttschen Kanäle in Gieße».

Auf Grund des § 18 der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Ja­nuar 1935 wird nach Anhören der Ratsherren und mit Genehmigung des Herrn Reichsstatthalters in Hessen Landesregierung 2lb- teilung III, vom 22. April 1943, zu Nr. III 29572 folgende Nachtragö- satzung erlassen:

8 1. Die Bestimmungen der jetzt für die Stadt Gießen gülttgen Orts- sahung vom werden in der gleichen Weise auf die in die

Stadt Gießen eingegliederten Vororte Klein-Linden und Wieseck erstreckt.

§ 2. Diese Nachttagssatzung tritt mit Wirkung vom 1. April 1943 in Kraft. Mit dem gleichen Tage tritt die für die ehemalige Gemeinde Klein-Lindon gültige Ortssahung vom 10. Aiärz 1932 außer Kraft.

Gießen, den 29. April 1943.

Ter Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Hi(l, Bürgermeister.

Nachttag zur Gebührenordnung über die Benutzung der städttschen Kanäle in Gießen.

Zur Gebührenordnung über die Benutzung der städtischen Kanäle in Gießen vom 19. April 1921 mit ihren Aenderungen vom 1. April 1933, 26. April 1931 und 6. April 1936 wird nach Anhören der RatSherren und mit Genehmigung des Herrn ReichSstatthaltelS in Hessen Landes- regierung Abteilung III, vom 22. April 1913, zu Nr. III 29572 folgende Nachttagsgebührenordnung erlassen:

§ 1- Die für die Stadt Gießen setzt gültige Gebührenordnung wird in der gleichen Weise auf die in die Stadt Gießen eingegliederten Vororte Klein-Linden und Wieseck erstreckt.

8 2. Diese Nachttagsgebührenordnung tritt mit Wirkung vom 1. April 1943 in Kraft. Mit dem gleichen Tage tritt die Gebührenordnung vom Iv.März 1932 für die eheinalige Gemeinde Klein-Linden außer Kraft.

Gießen, den 29. April 1913.

Ter Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Hill, Bürgermeister.

Fifchverteilung!

Am Dienstag, dem 4. Mai 1943, werden beliefert: von Fa Fischhaus Cuxhaven die Nr. 1300113127 _ __ und die Nr. 1270

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