Ausgabe 
3.5.1943
 
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Oie?

ehrmachtberichte.

Stabschef Luhe gestorben.

Berlin, 2. Mai. (DNB.) Der Stabschef der SA., Viktor Lutze, wurde am 1. Mai nachmittags auf der Rückkehr von einer Dienstreise in der Nähe von Potsdam bei einem Kraftwagenunfall schwer verletzt. Der Führer hat Stabschef Lutze tele­graphisch die besten Wünsche für seine baldige Ge­nesung übermittelt.

Am heutigen Montag, 11.20 Uhr, ging uns durch DRB.-Funkspruch die Meldung zu, daß Stabschef Luhe am Sonntagabend im Städtisches Kranken­haus in Potsdam seinen schweren Verletzun­gen erlegen ist.

Es wollte ungestört bleiben und ohne lästige Beob­achter, während es von beiden Seiten her durch die Beherrschung der proletarischen Massen einer­seits und durch das Meistern der Macht Kapital anderseits sich die Herrschaft über diese unsere Welt zu ergaunern, erpressen und erzwingen ver­suchte. Presse, Rundfunk, Film, Buch und alles andere, womit man die Meinung von Menschen beeinflussen kann,' arbeiteten bisher im Auftrage der Juden oder von ihnen gelenkt daran, alles zu unterdrücken, was im entferntesten auf einen solchen inneren und innigen Zusammenhang hätte schlie­ßen lassen können. Alles wurde dazu getan, um in den harmlosen Gemütern der nichtjüdischen Mensch­heit den Eindruck zu erwecken, daß der Bolschewis­mus etwas sei, mit dem die Plutokraten herzlich wenig gemein hätten, ja demgegenüber sie gerade­zu feindlich eingestellt wären.

Es waren der Krieg und die aus ihm ent­springenden Erwägungen, die die jüdischen Macht­haber und ihre vorgeschobenen Marionetten in Washington und London um nur die Haupt­zentren der kapitalistischen Abteilungen Alljudas zu nennen zwangen, die Tarnnetze, die sie über ihre Seelengemeinschaft mit dem Bolschewismus geworfen hatten, langsam fallen zu lassen und sich immer offener und unverhüllter zur Sowjetunion zu bekennen. Der Wald von Katyn, dessen scheuß- licke Greuel zum Himmel schreien, stellte sie aber endgültig vor die peirilich empfundene Notwendig­keit, sich ganz offen vor die zweite Abteilung All­judas, den Bolschewismus, gegen den die Em­pörung der Welt nun brandet, zu stellen.

Und doch ist Katnn trotz der scheußlichen Bestiali­tät, die es enthüllte, nur ein winziger Bruchteil dessen, was das Blut- und Schuldkonto des bolsche­wistischen Juda aüfweist. Die Welt hätte, so sie früher nicht fo hartnäckig die Augen geschlossen hätte vor dem, was in der Sowjetunion und in den Ländern, die je das Unglück hatten, in bolsche­wistische Hände zu fallen, vorging, längst schon den inneren Zusammenhang und das systematische Zu­sammenarbeiten, Füreinanderarbeiten des Bolsche­wismus und des westlichen Kapitalismus im Gefüge Alljudas aufspüren und die Mörder und Vernichter der Menschheit, gleichgültig ob sie in Neuyork, Lon­don, in Warschau, in Amsterdam, Paris oder sonst­wo saßen, stellen und unschädlich machen können.

Es mußte erst ein Volk dagegen aufstehen wie das deutsche, das vom Juden gepeinigt bis aufs Blut, doch noch nicht von ihm überwältigt, am Rande der wirtschaftlichen und politischen Vernich­tung, seine Kinder hungernd, den gigantischen Kampf gegen Alljuda, das doppelgesichtige, bolschewistische uno plutokratische zugleich, aufnahm. Die Millionen­opfer, die das russische Volk unter den Henkerhän­den der bolschewistischen Mordbanden gleich nach dem Ende des Weltkrieges bringen mußte, die Hunderttausende von dahingeschlachteten Bewoh­nern, die Greuel, die ein Bela Khun in Ungarn verübte, die Totenkeller in Bessarabien, in den bal­tischen Ländern, die Vlutströme, die das finnische Volk vergoß, als es überwältigt wurde vom über- mächttgen Ansturm der roten Horden, ja selbst die Schrecken, die das spanische Volk durch Jahre durch­zumachen hatte, konnten gewissen Menschen in Eu­ropa und schon gar nicht in Amerika die Augen öffnen vor dem, was der Welt bevorstand, wenn erst die rote Seuche ganz über sie hergefallen wäre.

Erst als die deutsche Wehrmacht und mit ihr die Heere der Verbündeten der Achse und die Frei- willigen-Formattonen fast aller Nationen Europas die Tore zur riesigen Schreckenskammer der So­wjetunion aufbrachen, erst als es da herausquoll aus diesemParadies der Arbeiter und Bauern"' in Schwaden von Schmutz, Unrat. Elend und Ver­brechen, erst als das, was in 25 Jahren jüdischer Vernichtungstrieb und das eiskalte Machtstreben dieser Rasse aus einem Volk machen konnte, offen­bar wurde, begann langsam unter denen, die früher mit krampfhaft geschlossenen Augen dastanden, die Erkenntnis zu dämmern, daß das vernichtende Sturmzentrum, in den weiten Steppen der Sowjet­union entstanden und unaufhaltsam vorwärts wan­dernd, im Begriffe war, als vorläufiges Ziel in der Welt den alten Kontinent Europa mit all seiner Kultur und seinen Errungenschaften mit dem Wir­bel der Vernichtung und Auflösung zu überziehen.

Heute, wo sie jeder sehen kann, die Elendsquar­tiere, neben den Palästen der bolschewistisch-jüdi­schen Machthaber, diese ganze große Zwangs­arbeitsanstalt Sowjetrußland, die im Frondienst Judas stöhnt, jetzt, wo alle es sehen können, wohin ein solches Regiment führen muß, jetzt erst beginnt ein Massengrab wie das vom Walde von Katyn eines nur der unzähligen, die sicher über das ganze Gebiet diesesParadieses" verstteut liegen seine ganze schauerliche Bedeutung zu offenbaren. Die, die den Juden gefährlich werden konnten bei ihrem finsteren Planen und Tun, die Fähigsten und Führenden eines ganzen Volkes, liegen dar­unter.

Oer Führer empfing Laval.

DVD. Aus dem Führerhauptquartier, 30. April. Der Führer empfing am 29. April in fei­nem Hauptquartier in Gegenwart des Reichsmini­sters des Auswärtigen v. Ribbentrop und des itasienifchen Staatssekretärs für Auswärtige Ange­legenheiten V a st i a n i n 1 den französischen Regie­rungschef Pierre Laval.

während der Unterredung zeigten die Beteiligten volles Verständnis für die Fragen, die sich zwischen Deutschland und Italien einerseits und Frankreich andererseits ergeben. In voller Objektivität wurde geprüft, welchen Anteil Frankreich an den Anstrengungen und den Opfern zu tragen hat, die die Achsenmächte für den Aufbau des neuen Europas im Kampf gegen den Bolfche- wismus und gegen die mit ihm verbündeten anglo-omerikanischen Plukokratien auf sich genommen haben, und welche v o r t ei l e sich für Frankreich aus dieser Beteiligung er­geben werden.

Vom Freitag.

DRV. Ausdem Führerhauptquartier, 30. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Sowjets traten gestern erneut mit starken Kräften zum Angriff gegen die Ostfront des Kuban-Brückenkopfes an. Trotz heftiger Artillerievorbereitung sowie starker Panzer- und Fli^gerunterstühung vermochte der Feind an keiner Stelle Boden zu gewinnen. 3n schweren, von der Luftwaffe wirkungsvoll unterstützten Abwehrkämp­en wurden die Sowjets unter Abschuß zahlreicher Ganzer blutig abgewiesen. 3n Luftkämpfen schossen eutsche 3äger über dem südlichen Frontab- chnitt 67 Sowjetflugzeuge ab.

An der tunesischen West front wurden mehrere örtliche feindliche Vorstöße abgewiesen.

Die Luftwaffe schoß im TNittelmeer- raum bei fünf eigenen Verlusten 12 feindliche Flugzeuge ab.

3n den Morgenstunden des 29. und 30. April versenkten deutsche Küstensicherungsstreitkräfte vor der niederländischen Küste zwei bri­tische Schnellboote, beschädigten ein weiteres schwer und schossen ein viertes in Brand.

Unterseeboote versenkten im Rord- atlantik und im Mittelmeer aus stark ge­sicherten Geleitzügen zehn Schiffe mit 53 000 BRT. Weitere fünf Schifte, darunter eines vom Typ Winchester Castle" mit 20 000 BRT., wurden tor­pediert. Ein Unterseeboot flhoß einen schweren feindlichen Bomber ab.

Vom Samstag.

DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 1. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Deutsche und rumänische Truppen errangen auch gestern am Kuban-Brücken köpf einen großen Abwehrerfolg. Die Sowjets, die unter starkem Ein­satz von Artillerie, Panzer- und Fliegerkräfien an­griffen, wurden unter hohen blutigen und Male- riatverlusten zurückgeschlagen.

An der übrigen Ostsront herrschte nur geringe Gefechtstätigkeit.

Deutsche Schnellboote versenkten im Schwar­zen Meer ein feindliches Geleit von drei Küsten­fahrzeugen mit zusammen 1700 BRT.

Aus dem tunesischen Kampfraum wird lebhafte örtliche Gefechtstätigkeit gemeldet. Feind­liche Vorstöße gegen deutsch-italienische höhenstel­

NSG. In Anwesenheit von Gauletter und Reichs­statthalter Sprenger sprach am Sonntag in einer Morgenveranstaltung der SA.-Gruppe Hessen im Saalbau zu Frankfurt a. M. der Inspekteur der Obersten SA.-Führung für wehrgeistige Er­ziehung, SA.-Obergruppenführer Luyken, über Totale Wehrerziehung der Natton". Der Veran­staltung wohnten zahlreiche Ehrengäste der Partei, des Staates und der Wehrmacht bei.

Nach Begrüßung durch den Führer der SA.- Gruppe Hessen, Gruppenführer V i e l st i ch, er­griff Obergruppenführer Luyken das Wort. Er ging aus von dem Gesetz der Stunde, der national­sozialistischen Wehrmacht an seelischen, geistigen und materiellen Kräften zu geben, was wir nur irgend­wie geben können. Die tiefste Grundlage aber für jede deutsche Kraftäußerung ist die sittliche Haltung des wehrhaften deutschen Mannestums. Diese gläubig-sittliche Haltung ist entscheidend für Stärke, Festigkeit und Dauerhaftigkett der deutschen Kraft. Sie ist aber auch das uns allen Gemeinsame und das alle Berufe und alle zweckbestimmten Tages­aufgaben Verbindende und Einigende. Der Red­ner entwarf ein Bild dieser arteignen deutschen Haltung, dieser wehrhaften Verpflichtung zur Ge­meinschaft, kurz, dieses Soldatentums aus nor-

Aufruf des Marschalls Antonescu.

B u t a re st, 2. Mai. (Europapreß.) Marschall Antonescu richtete zum 1. Mai einen Aufruf an alle schaffenden Rumänen, wobei er besonders den Arbeitern dankte, die als gute Ru­mänen das Gebot der Zett verstehen, ihr Ohr der feindlichen Flüsterpropaganda nicht zuneigen, son- oern mit allen Kräften dazu beitragen, der Armee und dem Lande den durch den Krieg bedingten Be­darf zu sichern.

Das Vaterland und der König sind euch dank­bar, und ich danke euch in ihrem Namen. Ihr seid die zweite Armee des Landes, auf die ich heute unsere Hoffnung stützt, daß wir in dem chweren Kampf, den Land und Nation führen, iegen werden. Der Kampf wird nicht nur durch beispiellose Tapferkeit unserer Armee aewonnen, sondern auch durch die tägliche Arbeit. Unser Kamps hat heute seinen Höhe­punkt erreicht und verlangt von uns verhuN - derffachte Kräfte, um den Feind und die Schwierigkeiten zu überwinden und vor allem einen neuen lichtvollen Weg für das rumänische Volk zu schaffen."

Marschall petain zum 1. Mai.

Vichy, 2. Mai. (Europapreß.)Arbeiter, ich verstehe euren Kummer, versteht aber auch ihr meine Schwierigkeiten", mit diesen Worten begann Marschall P6fain am Sonntag eine kurze An­sprache aus Anlaß des Tages der Arbeit. Seit drei Jahren zahlen wir für die Fehler jener, die uns vovangeaangen sind, und die uns be­logen Haden", so fuhr der Marschall fortDer Waffenstillstand hat dem Kampf ein Ende gesetzt, er hat jedoch unsere Niederlage nickt ausgemerzt und den Krieg nicht beendet. Die Geschichte wird beweisen, daß wir mehr als nur das nötige getan Haden, um die Arbeiterschaft vor der gegenwärtigen Not zu beschützen."

J-m einzelnen wandte sich Pötain dann dem neuen Arbeitsstatut zu und bemerkte, daß dieses Statut manche Opposttion hervorgerufen

langen wurden abgeroiefen. An einigen Stellen traten unsere Truppen zu örtlichen Gegenstößen an.

3n den schweren Kämpfen an der Westfront des tunesischen Brückenkopfes vom 27. bis 30. April verlor der Feind 98 Panzer, 86 Pan- zerspäh- und Schützenpanzerwagen, 21 Geschütze, zahlreiche Kraftfahrzeuge und mehrere hundert Ge­fangene. Lr erlitt besonders schwere blutige Ver­luste.

Britische Bomber griffen in der vergangenen Rächt mehrere Orte in Westdeutschland, darunter auch offene Landgemeinden, an. Durch Bomben­würfe auf Wohnviertel, vor allem in Essen, entstanden Verluste unter der Bevölkerung und er­hebliche Schäden. Rach bisher vorliegenden Mel­dungen wurden sechs der angreifenden Bomben­flugzeuge abgeschossen.

Vom Sonntag.

DRB. Aus dem Führerhauptquartier, 2. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Am Kuban-Brückenkopf versuchten die Sowjets auch gestern mit starken Kräften die deut­schen Stellungen zu durchstoßen. Alle Angriffe wur­den in schwerem Abwehrkampf zum Scheitern gebracht. 3m nördlichen Abschnitt des Brücken­kopfes gelandete feindliche Kräfte wurden ver­nichtet Vor der Kaukasusküste versenkten leichte deutsche Seestreitträfte ein feindliches Artillerie- Schnellboot.

3n Tunesien verlief der Tag bis auf ge­ringe örtliche Kampftätigkeit im allgemeinen ruhig.

Die Luftwaffe griff in der vergangenen Rächt ein feindliches Geleit in den Gewässern vor Ben­gasi an und beschädigte fünf große Frachtschiffe schwer.

Bei Vorstößen gegen einen deutschen Stützpunkt an der Atlantikküste und in den norwegi­schen Gewässern verlor die nordamerikanische Luftwaffe gestern 11 viermotorige Bomber, die bri­tisch Luftwaffe 12 Torpedo- und Zerstörerflug- zeuge. Ein eigenes 3agdflugzeug wird vermißt.

15 Flugzeuge abgeschossen.

Berlin, 2. Mai. (DNB.) Die Verluste, die der britische Flugzeugverband bei seinem erfolglosen Angriff auf norwegisches Küstengebiet am Abend des 1. Mai erlitt, haben sich nach den letzten Meldungen noch erhöht. Insgesamt wurden von deutschen Jagdflugzeugen und Flakartillerie der Luftwaffe 15 zweimotorige britische Flugzeuge abgeschossen.

Totale Wehrerziehung der Nation.

Sine Morgenveranstaltung der SA.-Gruppe Hessen.

Alle Kräfte für das neue Europa.

drsck-germanischem Denken, das sich in zwei Jahr­tausenden deutscher Geschichte immer denselben Feindkräften gegenüber zu behaupten hattp. Stets, wo diese ethische Grundhaltung erschüttert rourbe,. begann ein Niedergang völkischer Macht; stets, wo der aus dem Bekenntnis zu Blut und Heimat ent­fachte wehrhafte Gemeinschaftswille siegreich durch­brach, erhob sich auch wieder deutsche Größe.

Es ist das geschichtliche Verdienst des Führers gewesen, die Rettung Deutschlands und seine Zu­kunft neu aufzubauen auf der Wiedererweckung dieser sittlichen Haltung deutschen Soldatentums. Es war der Soldatengedanke der Partei, der ver­körpert wurde in den Standarten und Sturmfahnen der SA., und der sich ausweitete zur Wehrgemein­schaft des ganzen Volkes.

Volk, Erde und Arbeit müssen immer die Kräfte bleiben, auf die sich unsere totale wehrgeistige Er­ziehung gründet. Dann wird die Wehrgemeinschaft des ganzen Volkes der Garant des Sieges sein.

Die Rede klang zaus in einem aufrüttelnden Appell an alle in der Heimat, ohne Ausnahme, im gleichen Geiste wie die Front sich einzureihen in die Wehrgemeinschaft der Partei, in die Wehr­mannschaften der SA., die Heimatflak und alle an­deren wehrhaften Einsatzformen der Heimat.

habe. Es werde vielfach nicht erkannt, daß das neue Arbeitsstatut den Klaffenkampf ausschalte und sich gegen einen falschverstandenen Liberalis­mus und Individualismus wende.Jeder muß des­sen eingedenk sein, daß wir in einer außergewöhn- liehen Zeit arbeiten und uns in einem Lande be­finden, das besiegt und besetzt ist." Das neue Ar- beitsstatut werde es ermöglichen, drei Probleme zu lösen: das Problem einer auf moralischer Grund­lage stehenden Zusammenarbeit der Er­zeuger, das Problem einer sprecht en Ver­teilung der Waren und das Problem einer ausreichenden Gütererzeugung.

Der Marschall schloß mit den Worten:An diesem 1. Mai müßt ihr Arbeiter in Frankreich wissen, daß eine Wiederbelebung nach jeder Rich­tung begonnen hat. Ihr müßt die Ueberzeuqung haben, daß ihr euch auf einem aufsteigenden Wege befindet." Rascher als man hoffe, werde eine Zeit kommen, da die Arbeit, in einer vom Kriege befreiten Welt wieder leichter vonstatten gehe. Auch Frank­reich werde wieder aufgebaut und am 1. Mai nicht mehr die Klagen eines Proletariats, sondern den Triumph der Arbeiter, der Ordnung, der Freude und der Freiheit erleben.

Vor Marschall Petain sprach Arbeitsminister Lagardelle. Er betonte den sozialen Charakter der französischen nationalen Revolution und verwies auf die inzwischen erreichten organisatorischen Er­folge der Charte du Travail.

Degrelle über das neue Belgien.

Brüssel, 2. Mai. (Europapreß.) Leon De - grelle, Chef der Rexbewegung, sprach am Sams­tag und Sonntag in zwei großen Kundgebungen in C h a l e r o i und Brüssel zumTag der Arbeit". Er wandte sich scharf gegen Demokraten, klerikale und sozialistische Parteien der Vorkriegszeit. Die 2000 Wallonen an der Ostfront, die 50 in Belgien ermordeten Rexisten und die Zehntausende und aber Zehntausende von wallonischen Arbeitern im Reich seien mit den flämischen Freiwilligen und Arbeitern zusammen die Elite des neuen Belgien, das im Zeichen der nationalsozialisti­

schen Revolution stehe, kämpfe und auch siegen werde, damit dieses Land einmal als Atlantik» Tor des großen germanischen Reiches der sozialen Früchte teilhaftig werde, die heute schon Millionen von arbeitenden Deutschen genießen.

Bomben

gegen italienische Lazarettschiffe.

Rom, 2. Mai. (DNB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Sonntag meldet u. a.: In den letzten Tagen griffen starke feindliche Bom­berverbände unsere von Tunis kommenden und nach Tunis fahrenden Lazarettschiffe an. Eines davon wurde viermal hintereinander ange- arisfen. Die von den Schiffen davongetragenen Schäden find nicht schwer. Unter dem Personal gab es jedoch verschiedene Verwundete.

DieT o s c a n a", eines der italienischen Laza­rettschiffe, die wiederholt von nordamerikanjschen Flugzeugen angegriffen wurden, traf mit Verwun­deten und Kranken aus Tunesien an Bord in einem italienischen Hafen ein. Das Lazarettschiff wurde ein erstesmal am Nachmittag des 29. 4. auf der Hin- ahri nach Tunesien in den Gewässern' vor Kap Bon von zwölf sehr hoch fliegenden USA.-Bom- bern angegriffen. Glücklicherweise wurde das La­zarettschiff von keiner der abgeworfenen Bomben getroffen und nur durch einige Bombensplitter an der Bordwand leicht beschädigt. Am Nachmittag des 30. 4., kurz nachdem das Lazarettschiff mit den Ver­wundeten den Hafen von Tunis verlassen hatte, wurde es zum zweitenmal auf der Höhe von Kap Carthago das Ziel eines Angriffs von etwa 15 USA.-Bombern, die diesmal ziemlich tief flogen. Sie mußten das Lazarettschiff mit seinem weißen Anstrich und dem Roten-Kreuz-Abzeichen deutlich als olches wahrgenommen haben. Nachdem die feind­lichen Flugzeuge mehrere Bomben abgeworfen hatten, die sämtlich ihr Ziel verfehlten, belegten sie das Deck des Lazarettschiffes mit MG.-Feuer. 15 Verwundete und Kranke, die sich nicht recht­zeitig hatten unter Deck begeben können, wurden von Explosivgeschossen getroffen. Schwere Ver­letzungen erlitten der Steuermann des Lazarett­schiffes und ein gerade im Operationssaal befind­licher Soldat.

Algerien undMarokko voll Verwundeter

Lissabon, 2. Mai. (Europapreß.) Das Hinter­land von Algerien und Marokko wird zur Zeit von Verwundeten aus den Kämpfen in Tu­ne f i e m überschwemmt. Ueberall treffen unab­sehbare Transporte mit Verwundeten ein, für die es allenthalben an Lazaretten, Unterkunfts- möalichketten und Pflegepersonal manaelt. Selbst in Agadir und anderen Städten Siw-Marokkos mußten Verwundete in Prioathäusern einquartiert werden. Unter der Bevölkerung hat.die Ankunft so vieler Verwundeter große Bestürzung ausgelöst.

Juda präsentiert erste Rechnung.

Rom, 3. Mai. (DNB. Funkspruch.) WieMeß faggero" aus Ankara berichtet, gab die hebräische Agentur in Palästina offiziell bekannt, daß die Juden beabsichtigen, als Entschädigung für ihren moralischen und materiellen Kriegsbeitrag" eine Gebietsvergrößerung durch Annektion arabischer Gebiete Syriens zu fordern.

Sowjet-Bomben auf schwedische Insel.

Stockholm, 2. Mai. (DNB.) Die Üuftabwehr- abtettung des Verteidigungsstabes gibt eine Mittei­lung heraus, nach der in der Nacht zum Donners­tag ein von Osten emflieaendes fremdes Flugzeug im Schärengebiet von Karlskrona zunächst Leuchtbomben und anschließend einige Spreng­bomben auf den südlichen Teil der Insel V e r k o e abwarf. Bei der Untersuchung von Bom­bensplittern durch den schwedischen Wehrmachtstab stellte es sich heraus, daß zwei Teile von zwei ver­schiedenen Splitterbomben Aufschriften in russischer Sprache tragen. Gefundene Reste einer Brand­bombe zeigen, daß es sich um einen russischen Typ handelt. Das schwsdiscke Außenministerium gibt dazu bekannt, daß die schwedische Gesandtschaft in Kuibyschew angewiesen wurde, im Namen der sckwediscken Regierung wegen der Ueberftiegung schwedischen Gebietes zu protestieren.

Bergarbeiterstreik in USA.

Stockholm, 2. Mal. (DNB.) Nach Meldungen aus Washington ist in den Vereinigten Staa­ten von Amerika ein Bergarbeiter streik größten Ausmaßes ausgebrochen. Rund eine halbe Million Bergarbeiter sind bisher wegen Lohnstrei­tigkeiten in den Ausstand getreten. Die Plutokraten­regierung hat daraufhin sofort die bestreikten Gruben beschlagnahmen lassen und die Anordnung er­teilt, daß auch bei den Kohlenbergwerken, in denen der Ausbruch eines Streiks zu befürchten steht, in ähnlicher Weise vorgegangen werden sott. USA.- Truppen stehen in Bereitschaft und befinden sich zum Teil schon in den Bergwerksgebieten. Innen­minister Ickes wurde von Roosevelt ermächtigt, jedes Truppenkontingent einzusetzen. Auf den beschlagnahmten Gruben wurde als Zeichen der Inbesitznahme durch die jüdisch-kapitalistische Re­gierung der Vereinigten Staaten das alsSymbol der Freiheit" fo oft gepriesene Sternenbanner ge­hißt.

Aus dem Reich.

Dank des Reichsmarschalls an den RLB.

Am 29. April formte der Reichsluftschutz^ b u n d auf sein zehnjähriges Bestehen zuruckblicken. Reichsmarschall Hermann Göring hat'aus diesem Anlaß an den Präsidenten des Reichsluftschutzbun­des, General der Flakartillerie Hirschauer, ein Telegramm gerichtet, in dem er allen Angehörigen des RLB. feinen Dank für die bisher geleistete Tätigkeit ausspricht.Ich weiß", so heißt es m dem Telegramm Hermann Görings weiter,daß die Männer und Frauen des Reichsluftschutzbundes auch weiterhin ihre Pflicht "in vollem Umfange er­füllen und dazu beifragen werden, daß der Feind sein Ziel nicht erreicht."

Tagung der Schulungsleiter der Bewegung.

Reichsleiter Rosenberg versammelte in sei­nem Schulungshaus in Berlin-Dahlem seine ©au- Vertreter und Gauschulungsleiter, außerdem die Mitglieder der Reichsarbettsgemeinfchaft für die Schulung der gesamten Bewegung, die die Schu­lungsleiter der Partei und Gliederungen mnsaßt Diese Arbeitsbesprechung diente dazu, um sich Rechenschaft über die Arbeit im vergangenen Schu­lungsjahr 1942/43 zu geben und die Ausrichtung auf das neu beginnende Schulungsjahr vorzuneh- men. Reichsletter Rosenberg verkündete bte ttfiK