Ausgabe 
3.2.1943
 
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Jahresabschluß der Vezirkssparkasse Griinberg

Da das Darlehensgeschäft keine Mittel bean-

Da das Larlehensqeicyasl reine-uctnei veam huhö«i m « 1 X f:2

fpruchte, konnten dem Reich weitere erhebliche Be- sich im selben Gebäude befand. Dabei ließi er^ s ch träae Lurch Ankauf von Reichsanleihen zur Der- derart bevorzugt bedienen und beliefern, daß profr fügung gestellt und damit zur Kriegsfinanzierung tisch die aus dem Magazin stammmden Zuschüsse beigetragen werden. Ein weiterer Teil der Geld- nur ihm zuflossen, wahrend die- Gefolgschaft m

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Danksagung.

iberaus vielen Beweise herzlicher An- », sowie für die Kranzspenden bei dem g unsrer unvergeßlichen Entschlafenen Elisabeth Loos, seh. Sippel

hiermit auf diesem Wege allen un- zlichsten Dank.

Im Namen

der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Loos.

Lieber Straße 31.

anlage dient der Vorsorge für die nach Kriegsende auftretenden Ansprüche der Einleger und Darlehens­nehmer. Am Jahresende sind bei der Girozentrale für Liefe Zwecke zusammen 2 715 000, RM. an­gelegt. Hiervon sind täglich abrufbar 815 000, RM., innerhalb 3 Monaten fällig 600 000, RM. und in weiteren Terminen fällig 1 300 000, RM.

Die Verwaltungskosten berechnen sich auf 0,5 v. H. der Bilanzsumme bzw. 40 v. $). der Zinsüberschüsse. Der Reingewinn mit 49 487, RM. wird der Rück­lage zugeführt. Das eigene Vermögen der Spar­kasse berechnet sich mit Einschluß der füllen Reser­ven auf rund 840 000, RM.

müsebaulichen Nutzfläche enthält. Die Kontrollaus­weise werden von den Kleingärtnervereinen und Gartenbauvereinen ausgegeben, und zwar sowohl an Mitglieder als auch Nichtmitglieder. In den Schaufenstern der Samengeschäfte sind Plakate an­gebracht, welche Auskunft über Zeit und Ort der Ausgabe von Kontrollausweisen durch die Vereine geben. Nichtmitglieder müssen Pachtverträge oder ähnliche Unterlagen bei Antragstellung vorlegen. Der Kontrollausweis bietet die Möglichkeit, über verabreichte Sämereien Vermerke anzubrrngen, da­mit fehlende Arten jederzeit nachbezogen werden können. Da noch nicht alle Sämereien lieferbar sind, empfiehlt es sich, mit dem Einkauf bis Mitte März zu warten, dem Zeitpunkt, zu dem auch in früheren Jahren der Samen in der Hauptsache gekauft wurde. Um zu starken Andrang in den Samengeschäften zu vermeiden, wähle man nach Möglichkeit den Vor­mittag zum Ankauf. Berücksichtige bei der Samen­bestellung die häufig sehr ansehnlichen Restmengen aus dem vergangenen Jahre.

wesentlichen mit den auf die Lebensmittelkarten be- zoqenen Rationen auskommen mußte. Auf Liefe

Das Sondergericht sprach den Angeklagten nach mehrtägiger Verhandlung eines fortgesetzten Kriegs- Wirtschaftsverbrechens in Tateinheit mit Untreue schuldig, brandmarkte ihn als Volksfchädling, der jede sich bietende Gelegenheit benutzt habe, um sich Lebensmittel zu verschaffen, und der sich durch seinen hemmungslosen Egoismus selbst aus der Gemeinschaft anständiger Volksgenossen ausgeschlos­sen habe, anstatt vermöge seiner Bildung und-ge­hobenen Lebensstellung vorbildlich zu wirken. Das Gericht betonte, daß die Strafe noch härter ausge­

fallen wäre, wenn

geklagten die Verpflegung der Verwundeten not- gelitten hätte und wenn die hauptsächlichsten Ver­fehlungen nicht schon in der Zeit von Kriegsbeginn bis Mitte 1940 begangen worden wären.

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Im Giro- und Kontokorrentverkshr betrug der Umsatz 8 261 073, RM. Die Guchaben der Kunden sind von 672 348, auf 876 703, RM. gestiegen. Neu eröffnet wurden 89, aufgelöst 47 Konten; am Jahresende bestanden 700 Konten. Die beanspruch­ten Kredite sind, Len Zeitverhältmssen entsprechend, weiter zurückgegangen.

Obwohl für das Darlehensgeschäft reichlich Mittel zur Verfügung standen, war die Zahl der beantrag­ten und bewilligten Darlehen sehr gering; die Rück­flüsse überstiegen die Neuausleihungen. Der Bestand an Hypotheken, Schuld scheint» arlehen und Darlehen an öffentlich-rechtliche Körperschaften mit Einschluß der Kredite im Kontokorrentverkehr beträgt am Jahresende 1 553 265, RM.

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Ein Dottsschädling.

Die Gefolgschaflsküche zum eigenen Vorteil ausgenuht.

LPD. Frank furt a.M., 2. Febr. Der 53jährige Arzt Dr. Ambrosius in K ö n i g st e i n i. T. wurde vom Sondergericht in Frankfurt a. M. zu vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. Das von dem Angeklagten

V57. Hart und schwer traf uns die unfaßbare sEÄ Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann, unser lieber, guter Junge, Bru­der, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Neffe und Enkel

Werner Runkler

Oberfeldwebel in einer motor. Kolonne

Inh. des Kriegsverdienstkreuzes II. Kl. mit Schul und des E. K. 2. Kl.

einen Tag nach seinem 27. Geburtstage, ge­treu seinem Fahneneid für Führer, Volk und Vaterland, am 15. Januar in Afrika den Hel­dentod gefunden hat. Er wurde von seinen italienischen Kameraden auf einem Helden­friedhof zur letzten Ruhe gebettet. Wer ihn gekannt, weiß, was wir verloren haben.

In tiefem Schmerz: Hanni Runkler, geb. Koch Familie Heinrich Runkler, Familie Alfred Runkler Familie Karl Koch, nebst allen Angehörigen.

Gießen, Stürzelbach, Altenkirchen (Wester­wald), im Februar 1943.

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Statt Karten!

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teil­nahme beim Heimgaug unseres lieben Ent­schlafenen danken wir hiermit recht herzlich

Anna ZUIch, geb. Rudloff

Rudolf ZUIch und Frau Tilly, geb. Dern Dr. Friedrich ZUIch, z. Z. Stabsarzt, und Frau Hildegard, geb. lange

Peter ZUIch

Gießen, Bobersberg, den 1. Februar 1943.

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Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueberlandgebiet sind nach den Lieferungsbedingun­gen grundsätzlich bei der "Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strom- und Gasgelder noch innerhalb der nächsten acht Tage ohne Stoffen an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenstraße 3, auf Postscheckkonto Frank­furt/Main 9tr. 27707, oder auf die auf den Quit­tungskarten verzeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueberschreiten des Zahlungstermins müssen die Beitreibungskosten berechnet und ent­richtet werden.

Pom 15. Februar 1943 ab wird die Ostrom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den Monat Dezember 1942 einschließlich Kosten noch nicht entrichtet haben. Die Kosten der Strom- und Gassperre gehen zu Lasten der Säumigen. [39iA

Gießen, den 1. Februar 1943.

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4- Grünberg, 2.Febr. Das Geschäftsjahr 1942 der Bezirkssparkasse Grü nbe r g brachte eine weitere starke Erhöhung der Bestände, die weit über die Zunahme im Vorjahr hinausging. Der Ge­samtumsatz, der in 1941 =37,5 Millionen RM. be­trug, stieg um 7,5 Millionen RM. auf 45 Millionen RM. Die Bilanzsumme hat erstmalig die Zehnmil- lionengrenze überschritten. Etwas erhöht hat sich auch die Zahl der Buchungsposten.mit 86 717. An Gesamteinlagen verwaltete die Bezirkssparkasse am Jahresende 9 566 161, RM.; das such 2 367 333, RM. mehr, als am Anfang des Jahres.

Der starke Verkehr in der Sparabteilung zeigt, daß die Dezirkseinwohner die kriegsbedingte Not­wendigkeit des Sparens erkannt haben und zeugt von ihrem Sparsinn. Es wurden einaezahlt 2471764, RM., an Zinsen gutgeschrieben 199932, RM., Gesamtzugang mithin 2 671 696, RM. Zu- rückbezahlt wurden 514 529, RM., so daß ein Reinzüwachs von 2157 167, RM. verblieb, gegen­über 1 442 325, RM. im Jahre 1941. Damit sind die Spareinlagen am Jahresende auf 8 689 458, RM. angewachsen. Die Zahl der Sparkonten betrug am Jahresanfang 6898. Neu angelegt wurden 824, aufgelöst 199 Konten. Am Jahresende bestanden 7523 Sparkonten. Im Durchschnitt kommt auf jeden zweiten Bezirkseinwohner ein Sparkassenbuch der Bezirkssparkasse. Auch die Kleinen sparten bedeutend höhere Beträge, als in den Vorjahren. Don den 20 Schulsparkassen wurden 24 244, RM. ein gezahlt, gegenüber 13 326, RM. in 1941. Das höchste Er­gebnis mit 3700, RM. hatte eine Schule mit 97 Schillern. Aus Entleerungen von Heimsparbüchsen gingen 17 467, RM. ein.

Weise hat der Angeklagte nach Kriegsbeginn eine erhebliche Menge von Lebensmitteln, vor allem Butter und Eier, der allgemeinen Bewirtschaftung entzogen und selbst verbraucht.

Daneben nutzte der Angeklagte seine Zuckerkrank­heit aus, um sich unter Außerachtlassung der be­stehenden Vorschriften weit überhöhte Diabetikerzu- lagen zu verschaffen. Diese Mengen ließ er sich ebenfalls aus her Gefolgschaftsküche liefern, ohne sie jedoch zu bezahlen. Seine Verpflegung war da­durch so reichlich, daß bei seinem Ausscheiden aus dem Lazarett noch 9 Pfund Butter und 4 Pfund Käse in seinem Kühlschrank voraefunden wurden. Der Angeklagte hielt sich auch Hühner; aber trotz seiner reichlichen Versorgung machte er bei der An­meldung falsche Angaben und verletzte die Ab­lieferungspflicht für Eier. In anderen Fällen be­schaffte er sich durch unrichtige Angaben Bezugs­berechtigungen, die ihm nicht zustanden. Schließlich erreichte er, daß für die Zwecke des Lazaretts ein teures Gewächshaus. errichtet wurde, verbrauchte aber das geerntete Gemüse zum größten Teil selbst, ohne es zu bezahlen.

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Havptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptjchritlleiters: Ernst Blumichem. Beranttvortlich für Politik und Bilder Dr. Fr. W. Lange; für das FeuiUeto»: Dr. Hans Ttzuriot; lür Stadt Gießen, Provinz Wirvckasl und Svort: Ernst Blumichein.

Truck und Verlag: Brühliche Umverntätsbruckere« R. Lange K. G. Deriagsieiter: Tr.-Jng. Erich Hamann- -Anieigenleiter: Hana Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6

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Oer Bezug von Gemüsesamen.

NSG. Wir wissen, daß genügend Gemüsesamen zur Verfügung steht, um den Bedarf aller Klein­gärtner, Gartenbesitzer usw. zu decken, wenn jeder Betzieher die Vertriebsvorschriften genau beachtet. Dies erfordert die Kenntnis folgender Punkte: Der Verkauf von Gemüsesamen erfolgt nur in fertigen Verbraucherkleinpackungen, die bestimmte Samen­mengen enthalten. Von den Gemüsearten, die aus Pflanzen herangezogen werden das find Sellerie, Lauch und alle Kohlarten, wird Samen an Klein­gärtner und Gartenbesitzer nicht abgegeben. Von diesen Arten werden später von den Gärtnereien Pflanzen geliefert. Ab 1. Februar ist der Samen­verkauf freigegeben, was nicht heißt, daß alle Ver­braucher an diesem Tage einkaufen sollen. Es emp­fiehlt sich, den Kauf bei den bisherigen Lieferanten vorzunehmen. Zum Einkauf ist ein Kontrollausweis erforderlich, der Angaben über die Größe der ge-

Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgänge meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Schwiegermutter, Gote u. Tante

Frau Elisabeth Spitz, geb. Fischer

sagen wir auf diesem Wege unseren herz­lichsten Dank.

Emil Spitz, Schuhmachermeister ,und alle Angehörigen.

Gießen (Hillebrandstr.2 p.), 3. Februar 1943.

0718

Rauschen Gießen-Kl.Linden (Ostpreußen)

im Februar 1943

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Nach kurzem, mit Geduld ertragenem Leiden entschlief heute in Gott unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Groß­mutter und Urgroßmutter

Frau Luise Klaum, geb. Dutenhöfer

im fast vollendeten 79. Lebensjahre.

In tiefer Trauer: Familie Karl Klaum

Familie August Klaum; Familie Otto Klaum

Familie Ludwig Klaum; Familie Wilhelm Klaum Farn. Ernst Klaum; Farn. Katharine Klaum Wwe.

Gr.-Linden, Aliendorf (Lahn), 2. Febr. 1943.

Die Beerdigung findet Donnerstag, 4. Febr., 14.30 Uhr, in Großen-Linden, vom Sterbe­

haus, Burgstraße 17, aus statt. 390 d

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geleitete Taunusheim in Königstein tmirbi Set Kriegsbeginn in ein Reservelazarett umgewan. delt. Dabei trat der Angeklagte erst als Oberarzt, später als Chefarzt in die Dienste der Wehrmacht. Den Umstand, daß das umfangreiche Lebensmtttel. Magazin des Taunusheimes nicht von der Wehr, macht übernommen wurde, nutzte der Angeklagte aus, um sich an den vorhandenen Vorräten in ge. wissenloser Weise zu bereichern. Nachdem er sich durch belanglose telephonische Anrufe bei dem Wirt, schaftsamt in Königstein und dem Ernährungsamt in Bad Hamburg den Rücken gedeckt zu haben glaubte, gründete er eine Gefolgschaftskuche, in der nun die Vorräte des Magazins, die von Rechts wegen bei Einführung der Zwangswirtschaft der Beschlagnahme unterlagen, zum größten Tell aufgebraucht wurden. Aus dieser Gefolgschaftskuche, einer sozialen Einrichtung, die erhebliche Zuschüsse erforderte, ließ sich auch der Angeklagte mit seiner ganzen Familie verpflegen, obwohl sein Haushalt

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Der Schritt ins Dunkel^.

Dies ist ein Lucerna-Film (Prag) in deutscher Sprache. Seine Reize gehen weniger vom Dar- 1 steuerlichen als von einer Handlung aLs, der es ohne Umschweife um kinogerechte Unterhaltung des Zu­schauers zu tun ist. Es begibt sich hier eine Krimi­nalgeschichte, deren Voraussetzungen durchaus ro­manhaft genannt werden müssen. Die Erpressung des Kommerzienrates und das Verschwinden seiner : hübschen blonden Tochter Eva stehen natürlich in einem ähnlichen Zusammenhang wie die entschieden witzig angelegte Kombination von Spielklub und Falschmünzerwerkstatt. Das Ganze ist tells geschickt,, teils völlig naiv gemacht; die an sich, besonders gegen Ende, heftigen Spannungsreize werden immer wieder durch grotesk-komische Einlagen gelockert. Der Revolver gehört im übrigen sozusagen Zum Gesellschaftsanzug. Allmählich wird aber der in der­artigen -Affären durch häufige Kinobesuche ge­schulte Zuschauer die Gerechten und die Ungerechten reinlich voneinander zu scheiden vermögen, und das anfängliche Unbehagen darüber, daß die blonde Eva sich einem zwar eleganten, aber verdächtigen Abenteurer so bedenkenlos anvertraut, löst sich zu­letzt in eitel Wohlgefallen, wenn sich herausstellt, daß dieser sonst gar nicht unsympathische junge Mann ein gewitzter Kriminalist ist, der einem teuf­lischen Anschlag der Falschmünzerbande mit knapper Not entgeht und danach, wie es sich gehört, der verdienten Belohnung gewiß sein kann. Die gut ver- tellte Besetzung, für die in der deutschen Fassung Rolf Wanka und LU Adina eingesetzt sind, trägt dazu bei, dem Film einen gediegenen Publi- kumserfolg zu verschaffen. Im Beiprogramm laufen die Wochenschau und ein KullurfilmSpit- zm-Kunst", der besonders den Besucherinnen gut gefallen wird. Hans Thyfipt.

Gießener Schlachtviehmarkt. \

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Diehoersteige- rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 39 bis 46 Rpf., Bullen 40 bis 44, Kühe 17 bis 44, Färsen 27,5 bis 45, Kälber 35 bis 57, Schafe 30 Rpf. je % kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,45 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,43, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,41, c (100 bis 119,5 kg) 1,37, d (80 bis 99,5 kg) 1,31, e bis f (unter 80 kg) 1,25, gl (fette Specksauen) 1,45, i (Altschneider) 1,41, g2 (andere Sauen) 1,31, h (Eber) 1,31 RM, Marktoerlauf: alles zugeteilt.

Gießener Wochen Marktpreise.

* Gießen, 3. Febr. Auf heutigen Wochen­markt kosteten: Weißkraut, kg 10 Rvf., rote Rüben 8, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 13, Zwiebeln 15 Rpf.

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NSG. Das Heer stellt laufend Nachrichtenhelfe­rinnen zur Verwendung in den Fernsprechvermitt­lungen und Fernschreiberstellen ein. Von den Be­werberinnen werden Mindestaltep von 17 Jahren, gesundheitliche Tauglichkeit, straflose Vergangenheit, Beherrschung der deutschen Sprache sowie eine ge­wisse geistige Wendigkeit verlangt. Die Bewerbe­rinnen werden als Nachrichtenhelferinnen notdienst­verpflichtet und erhalten neben freier Bekleidung,

Danksagung.

Für die wohltuenden, Beweise herzlicher Teil­nahme bei dem Heimgange unserer lieben Ver­storbenen, besonders für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Bönning am Grabe, sowie Schwester Ostertag für die liebevolle Pflege sprechen wir auf diesem Wege unseren tief­empfundenen Dank aus.

In tiefer Trauer:

Heinrich Launspach I. und Kinder.

Annerod, den 1. Februar 1943.

Für die vielen Beweise der Anteilnahme bei dem Ableben unserer guten Mutter, Schwie­germutter, Großmutter -und Urgroßmutter sagen wir herzlichsten Dank.

In stiller Trauer:

Familie Karl taucht und Frau Minna, geb. Lust Famiiie Karl Kraft und Frau Luise, geb. Lust Familie Gustav Lust

Gleiberg-Krofdorf, im Januar 1943.

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