Ausgabe 
3.2.1943
 
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* 195. Jahrgang Nr. 28

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Gießener Anzeiger

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jahrhundertelang immer wieder Krieg geführt hat, Len Frieden bringen zu können, so sei dies für alle Betroffenen um so besser.

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Lissabons. Febr. (DNB.) In der USA.-Zeit« schriftWashington Star" vom 1. Februar trifft Constantine Brown die bemerkenswerte Feststel­lung, Laß jetzt viele Amerikaner, unter ihnen auch konservativ gesinnte, glauben, eine Sowjetherr- schas über Europa sei vielleicht die b e st e Nachkriegslösung der europäischen Probleme. Es ist nicht überraschend", so schreibt Brown, wenn die Sowjetregierung den Wunsch hat, ihre Grenzen-in Mittel- und Südeuropa zu korrigieren und Polen, Bessarabien sowie Mäh­ren und die Dobrudscha sich einzuverleiben." Bulgarien selbst trachte nach dem Vorzüge der Einverleibung in die UdSSR., wenn es den Sow­

jets nach dem Zusammenbruch des Reiches gelingen sollte, durch 'Annektierung der Dobrudscha mit ihm eine gemeinsame Grenze herzustellen. Niemand wäre in Washington erstaunt, wenn Moskau auf der Aus­dehnung seines Einflusses über den Iran bis zum Persischen Golf bestünde. Möglicher­weise werde auch das jugoslawische Volk dahingebracht, eine Union mit der großen slawischen Macht Rußland zu fordern, wodurch Rußland einen Ausgang zum Mittelmeer erhalten würde. Nach dem Kriege dürfte die Sowjetunion mit vol­lem Recht behaupten, daß ein beherrschender Einfluß Rußlands auf dem Kontinent zur Aufrechterhaltung des Friedens notwendig ist, solange Europa weiter­hin in viele schwache unabhängige Staaten aufgeteilt ist. Hätten bisher noch die meisten Amerika 'r die Aussicht auf ein von den Sowjets beherrschtes Eu­ropa gefürchtet, so glaubten jetzt selbst konservative Kreise, daß dies die beste Lösung wäre. Wenn die Russen das Gefühl hätten, dem Kontinent, der

die imperialistischen Pläne des Kreml sichtbar wer­den.

Wie die vonWashington Star" empfohlene Nach- kriegslüsung praktisch sich gestalten würde, ergibt sich aus einem Aufsatz der USA.-ZeitschriftGol- liers", in dem der amerikanische Kriegsberichterstat« ter Quentin Reynolds empfiehlt, falls es nötig sei, Millionen von Deutschen ei nf ach um­zubringen. Ihm sekundiert der frühere USA.« Botschafter in Moskau, Joseph Davies, der von den GPU.-Spezialisten offenbar gelernt hat. Er sagt in einem Interview:Für zwei oder drei Genera­tionen würde das deutsche Volk nach Beendigung des Krieges wie Kranke in einem Irren­haus behandelt werden müssen", und die britische ZeitungDaily Sketch" hat vor kurzem erst berich­tet, daß die Sowjetregierung sich mit dem Plan be­schäftige, um deutsche Männer und Frauen jeden Al­ters nach dem Waffenstillstand zu Zwangsar-. beiten in die Sowjetunion zu verbringen.

Nichts vermag deutlicher als diese zynischen Aus­lassungen amerikanischer Politiker die Tatsache zu unterstreichen, daß es allein Deutschland ist, das mit seinen Verbündeten an der Ostfront den Schild vor die gesamte Kulturwelt hält, die die Neuyorker Ju­den bereitwillig dem Bolschewismus ausliefern wür­den, wenn sie je da.zu in die Lage kommen sollten» Gott sei Dank ist diese Gefahr gegenstandslos, denn die europäischen Völker haben rechtzeitig erkannt, welches^Schicksal ihnen von denen zugedacht worden ist, die sich ihnen als Verteidiger ihrer Freiheit an­boten. Die Kultur des Abendlandes und die Existenz der europäischen Völker als unabhängige Nationen steht und fällt mit dem Bollwerk, das Deutschlands Wehrmacht im Verein mit den Soldaten aller klar­blickenden europäischen Völker gegen die aus dem Osten heranspülende Flut der Vernichtung und der Barbarei aufgerichtet haben. Sobald Europa den bolschewistischen Weltfeind vor seinen Toren zurück­geschlagen haben wird, wird es nicht zögern auch mit denen in London und Washington ab zurechnen, die in ihrem blinden Haß gewissenlos genug waren, dis Wiege menschlicher Kultur an die Mächte des Chaos und der Zerstörung zu verraten.

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Drückte den Widerstand der Verteidiger, die ihre legte Patrone verschossen hatten und

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2ch sage mich los von der leichtsinnigen Hoffnung einer Errettung durch die Hand des Zufalls; von der dumpfen Erwartung der Zukunft, die ein stumpfer Sinn nicht erkennen will; von der kindlilhen Hoffnung, den Zorn eines Tyrannen durch frei­willige Entwaffnung zu beschwören, durch niedrige Untertänigkeit und Schmeichelei sein Vertrauen zu gewinnen: von der falschen Resignation eines unter­drückten Geistesvermögens; von dem unvernünftigen Mißtrauen in die uns von Gott gegebenen Kräfte; von der sündhaften Vergessenheit aller pflichten für das allgemeine Veste; von der schamlosen Aufopfe­rung aller Ehre des Staates und Volkes, aller per­sönlichen und Menschenwürde; ich glaube und be kenne, daß ein Volk nichts höher zu achten hat als die Würde und die Freiheit seines Daseins.

Earl von Clausewitz.

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Unsere Antwort ist die Tat.

Bon Helmut Sündermann, Stabsleiter des Reichspressechefs.

Daß im Kriege schwere Stunden, ernste Augen­blicke auch dem Stärksten und Tapfersten nicht er­spart bleiben, das weiß jeder, der nur einen kurzen Blick in die Vergangenheit getan hat. Nicht der Umstand, daß solche Momente kommen und gehen, ist für die schließliche Entscheidung eines großen Kampfes von Bedeutung, erst die Art, wie ein Mann, eine Truppe, ein Volk sich dem Zugriff des Schicksals gegenüber verhalten, bestimmt letzten Endes darüber, mit welchen Vorzeichen das Ereig­nis schließlich im Buche der Geschichte verzeichnet wird. Ein gleiches Ereignis mag den einen zer­mürben, weil er sich beugt und schwach wird es wird den anderen stärken und empor­heben, wril es ihn hart und entschlossen macht, weil es in ihm den leidenschaftlichen Willen ent­facht, das Schicksal zu. meistern.

Wir Deutschen, die wir als Nationalsozialisten eine wahre Wiedergeburt erlebt und das feste Ver­trauen zu uns selbst neu gesunden haben wir sind in diesem Krieg bereits durch manche Prüfung ge­gangen, angefangen von der festen Haltung, mit der wir in den ersten Monaten des Krieges uns geweigert haben, trotz der damals hart an unseren engsten Grenzen versammelten feindlichen Macht an eine Parallele mit dem ver­lorenen ersten Weltkrieg zu glauben. Ganz allein standen wir damals und glaubten an den Sieg. Wir haben auch die weitere vielleicht schwerste Prüfung bestanden: die Prüfung des großen Erfolges. Auch in den Monaten der schnellen Siege sind wir nicht übermütig und damit weich geworden, wir sind hart geblieben für den größten Kampf, der uns beoorstand. Wir haben ihn ausge­nommen in dem Wissen, daß er überaus schwer, aber auch unvermeidlich sei. Nicht jeder hat damals gewußt, was heute alle, sogar unsere Feinde zugeben müssen: daß im Osten eine Macht auf ihre Stunde wartete, die militärisch und zahlenmäßig um ein Vielfaches Deutschland und Europa über­legen war. Sie anzupacken und im Sturm des An­griffs in den Osten zu werfen das war die ein­zige Rettungschance für unsere Welt.

Trotz dieser Ueberzcugung war es eine neue Harts Stunde der Prüfung für unser Volk, sich nach den schnellen Siegesläufen im Osten, Norden, Westen und Südosten am Beginn eines wahrhaften Weltkampfes zu sehen. Das deutsche Volk und seine Soldaten haben auch diese Prüfung nicht nur bestanden mit einer fanatischen Entschlossenheit sind wir angetreten und haben so Entscheidendes in einer, gemessen an der Größe des Kampfes, über­aus kurzen Zeit erreicht. So war es nicht die erste Prüfung, in der das deutsche Volk zu zeigen hatte, welchen Geistes es ist, als der Ostwinter 1941/42 mit feinen fo harten Kämpfen eine neue Seite im Buche der Leistungen des deutschen Soldaten auf- schluq. Wieder war die Antwort des deutschen Volkes die Tat, mit der es feinen hart bedrängten Soldaten leidenschaftlich half, der Härte eines furcht­baren Winters zu trotzen.

Die Prüfungen dieses Winters sind anders m ihrer Art, aber gleich in ihrem Ergebnis: Da^ na­tionalsozialistische Deutschland nimmt sie entgegen nicht wie einen Schlag, sondern als einen Befehl des Schicksals. Es führt nicht Klage, sondern es

Mit der Verleihung des Professortitels an Wehr­wirtschaftsführer Dipl.-Jng. Kurt Tank (links) und an Direktor Dr.-Ing. Erich Müller (rechts) ehrte der Führer zwei Männer, die sich um die Entwick­lung der deutschen Rüstungsindustrie große Ver­dienste erworben haben. Professor Tank ist der technische Leiter der Focke-Wulf-Flugzeug- bau G. m. b. H. und hat sich als Konstrukteur einen Namen gemacht. Der viermotorige Langstrecken­bomber FW 200/CCondor", der im Frieden als Verkehrsflugzeug den Flug Berlin-NeuyorkBer­lin in 45 Stunden unternahm, die FW 189, das erste Doppelrumpfflugzeug der deutschen Luftwaffe und modernste Aufklärer der Welt, sowie die FW 190, das schnelle Jagdflugzeug der Welt, sind sein Werk. Professor Dr.-Ing. Erich Müller ist der Chef­konstrukteur und Leiter der Artillerie- und Rüstungs­konstruktion der Firma Friedrich Krupp. Seinem Genie sind Meisterleistungen der Geschützbaukunst zu verdanken. (Scherl-BiLerdienst-M.)

Zusammenkunft Churchill Znönü.

Ankara, 2. Febr. (DNB.) Wie die türkische Nachrichtenagentur Agence Anatolie berichtet, hatte Winston Churchill auf seinen Wunsch am 31. Ja­nuar eine Zusammenkunft mit dem türkischen Staatspräsidenten Ismet Inönü in Adana. Es wurden, wie das Kommunique mitteilt, allge­meine, im Rahmen der türkischen Neutralitätspolitik liegende Fragen besprochen.

Keine Entscheidung über ein gemeinsames Oberkommando.

Stockholm, 2. Febr. (Europapreß.) Auf der Konferenz von Casablanca ist keine Entschei­dung über die Frage der Schaffung eines gemein­samen Oberkommandos der Anti-Achsenmächte er­reicht worden, bestätigte Präsident R o o s e v e l t auf einer Konferenz der Kongreßmitglieder, die er am Montagabend im Weißen Haus einberufen hatte. Eine Entscheidung über die Frage, so erklärte der Präsident, habe nicht erzielt werden können, da so­wohl Stalin als auch Tschiangkaischek nicht den Besprechungen in Casablanca beiwohnten. Letzterer wird in den nächsten Tagen i n W a s h i n g- t o n erwartet.

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Feiude schwerste Verluste an Menschen, Fahrzeugen und Waffen zu.

3n den Bergen Tunesiens hallen eigene An­griffe, wirksam unlerskühl von Slurzkampfflugzeu- gen, vollen Erfolg.

Oer Führer ehrt zwei Waffenkonstrukteure.

Bettanen:

(Siebener rtamihenblätter

Heimat imBlld-DieScholle -

Bezugspreis:

Monatlich - .. .RM.1.80

Suftellaebübr ... -.28 auch be- 9Mterftbemen von einzelnen Nummern trttoiqe boberer Gewalt

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teils, sind.

Berlitz, 2. Febr. (DNB ) Im Norden von Äalingrad trotzen Soldaten aller deutschen Gaue w ter Führung des Generals der Infanterie «Strecker unter schwersten Bedingungen dem Find,, der die Verteidiger des Jndustriegeländes rät seinen Geschossen pausenlos überschüttete. Alles, nfcs tagelang erschöpfende Arbeit in den Gefechts- ptufen an Kampfanlagen geschaffen hatte, wurde rkischlagen. Die zusammenstürzenden Mauern und «wölbe begruben Männer und Waffen unter sich, ehr die Kameraden gruben die Verschütteten mitten iit Feuer wieder aus und bargen sie, brachten die »affen in Stellung und nahmen den Kampf gegen 2« Uebermacht immer wieder auf. Gurt um Gurt' inten die Maschinengewehre ihre Geschosse gegen tb im grellen Licht der Leuchtkugeln anstürmenden Lrlschewistenhaufen. Der Feind mußte zu Boden, M dann aber seine schweren Waffen rcher heran, hämmerte auf die MG.-Stände und Sirftörte sie schließlich. Wenn er eine Lücke ge- ichagen hatte, drückte er durch, bis sich unsere

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General der Infanterie Strecker. (Scherl-M.) gangen der deulschen und verbündeten Truppen zu stören, abgewehrl.

An der D o n e z f r o n l und im Raum von Woronesch griff der Feind weiter mit neu herangeführten starken Kräften an. versuche, unsere Front durch Uederflügelung und Umfassung einzu­drücken, scheiterten unter hohen Verlusten. Die Kämpfe dauern noch an.

Starke Kampf-, Sturzkampf- uud Schlachtflieger­verbände griffen an den Schwerpunkten der erbit­terten Kämpfe die feindlichen Truppenmassierungen, Stellungen und Kolonnen an. Sie fügten dem

Aunavme von umeiuea für die Mittagsnummer bis 81/« Ubr desBorrwttag- Auzpiaen^Lrette

für die IMhmeter-Seile von 22 Millimeter Breite:

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Getegenbettsanzetge« Vlatzvoricdrift (vorberige Berembaruna) 28*/o mebr

ütrchsühren und den Nachdrängenden Feind in kiirgischen Gegenstößen, zurückschlagen. Oestlich

moro ffiif t und im Raum s ü d w e st l i ch h asnob ar scheiterten die Angriffe sowjetischer ?otaillotte, obwohl sie von starker Artillerie und Mreichen Flugzeugen unterstützt waren. Ebenso H.ben die Versuche des Feindes, die Abwehrfront nr. unteren Manytfch einzudrucken, ohne frolg. Schnelle Verbände gingen mehrfach zu Gegenangriffen über, bei denen sie überraschend in h Bereitstellungen der Bolschewisten einbrachen int die dort aufmarschierten Truppen zersprengten. $n unteren Donez flaute die Kampftätigkeit lieber ab. Vereinzelte Vorstöße des Feindes an den hörigen Brennpunkten blieben vergeblich. Zwi - !chen dem Donezbogen und dem Raum ikstlich Woronesch nahmen dagegen die An- life nach Zahl und Starke zu. Mit frisch heran- kfihrten Truppen glaubte der Feind, durch seinen lassenden Druck auf unsere Flanken die Abwehr- |pnt eindrücken zu können, doch scheiterten diese -- suche unter Abschuß zahlreicher Panzer. Die Wien wechselvollen Kämpfe des Heeres wurden |Ni der Luftwaffe, die das bester gewordene Wetter $ tarken Angriffen ausnutzte, unterstützt.

Oer Webrmachlberichi.

LRv. AusdemFührerhauplquarlier, 2'2 ebr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt Ninnt:

Stalingrad fehle der Gegner nach stärk­er Arlillerievordereilung mit weit überlegenen toen gegen die letzte Bastion der Verteidiger des ^okforenwerks zum Angriff an. Jo der Rächt ge- toj es ihm, nachdem unsere heldenhaft kämpfen- bn Truppen ihre Munition nahezp verschossen hat- fa, au mehreren Stellen einzubrechen und den bis pFn ztttammenhänaenden Verleidigungsrlng des ^.Armeekorps aufzusprengen.

Born Kaukasus bis zum mittleren D on am Ladogasee stehen unsere Armeen in bereit Abwehrkämpfen, deren Härte an einzelnen ^schnitten noch zugenomrren hat.

riuf dem Südflügel der O st f r o n t wurden ver- foe des Feindes, die planmäßigen Marfchbewe-

Die LIGA, wollen Europa dem Bolschewismus ausliesern

Gowjetherrschast für den europäischen Kontinentdie beste Rachkriegslösung". Amerikas Verrat ist offenkundig.

nur noch mit Kolben, Bajonett und Spaten Lern K nd gegenüberftanfoen. toie schlugen so hart zu, v! sie noch konnten, aber dennoch mußten sie 6t)ritt um Schritt weichen. Wenn ihr Verteidi- Uigsring auch aufbrach, sie kämpften weiter und Mten um ihren Oberbefehlshaber geschaN immer Uch stand.

Der Verfasser dieses aufschlußreichen Zukunfts­bildes gilt als Sachverständiger für süoosteuropäische Fragen und ist ein Vertrauensmann der britischen Botschaft in den USA. Aus der Feder dieses Man­nes also erhalten die Völker Europas heute unge­schminkt die Nachricht, Laß über das bekannte bri- tisck-sowjetiscke Geheimabkommen vom vergangenen Jahre noch yinaus nunmehr auch in maßgebenden Kreisen der USA. einer zukünftigen Sowjetherrschaft in Europa das Wort geredet wird. Vom sicheren Port des anderen Ufers des Atlantik her entwirft der Mitarbeiter des Washington Star ohne die ge­ringste Kenntnis der historischen Gegebenheiten so­wie der politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und völkischen Belange der europäischen Nationen die Grundzüge für ein bolschewistisches Nachkriegs­europa, das er die Stirn besitzt, als dieb e ft e Lösung" der abendländischen Probleme zu be­zeichnen. Es bedarf nur sehr geringer Phantasie, um sich auszumalen, mit welchen Gefühlen das Programm dieses Journalisten, bei dessen Entwurf er sich bezeichnenderweise auf führende Politiker der USA. beruft, von den Völkern Europas aufgenom­men werden wird. Zugang der Sowjets zum Mit­telmeer, Einverleibung Bulgariens in die Sowjet­union durch Moskau, ja schließlich beherrschender Einfluß des Bolschewismus auf dem europäischen Gesamtkontinent, dies alles sind politische Aspiratio­nen, wie sie bereits in groben Zügen von Molo- tow bei seinem Berliner Aufenthalt im Jahre 1940 dem Führer gegenüber ausgesprochen worden sind. Es verdient besondere Beachtung, daß, je länger dieser Krieg dauert, um so ungeschminkter

inner mit Handgranaten und blanker Waffe den Stoßtrupps entgegenwarfen. Hin und her wogte Ifc heiße Ringen, lieber die Leiber der gefallenen Äilschewisten rückten jedoch immer wieder neue

Sportkameradschast, da sind die vielen Aufgaben, die ihn nach langer Tagesarbeit zu Häufe er­warten ...

Aber denke an die Front, und du begreifft: Wol­len und Können sind nicht zweierlei. Wenn du wirk­lich den festen Willen hast, dich auch hier in der Heimat, weit vom Schuß, fern vom blutigen Chaos des Kriegsgeschehens, jener Kämpfer würdig zu er­weisen, die in den 'Männern von Stalingrad über das Maß allen Heldentums hinausgewachsen sind, dann darf es für dich kein Nichtkönnen geben, dann mußt auch du alles beiseite stellen, was dir hem­mend im Wege steht, und durch Anspammng aller körperlichen und geistigen Kräfte mithelfen, daß die Front der Feinde zerschmettert wird.

Es gibt kein Richtkönnen.

Wille, tatgewordener Wille zwingt das Schicksal. Ter unnachgiebige und stählerne Wille des Führers hat alle gesunden Kräfte des Volkes wachgerufen mrd aus dem Chaos das nationalsozialistische Deutschland geschaffen, ein friedliches, aufbauendes, aber zugleich auch unerhört wehrhaftes Deutschland. Hit dem gleichen ehergen Willen kämpft heute der heldenmütige deutsche Soldat zum Schutz des Reiches i unendlichen Räumen gegen einen erbarmüngs- hs anrennenden Feind, der die Welt in einen irieg nie gesehenen Ausmaßes gestürzt hat, um mser Volk zu vernichten.

Dieser harte, tatgewordene Wille wird auch von irr gefordert, Volksgenosse in der Heimat, ein Wille, tr sich nicht in Redensarten erschöpft, sondern sich zu jeder Stunde und bei jeder Gelegenheit aufs reue bewährt. Denn der Vernichtungswille des jeindes richtet sich ja nicht nur gegen unsere Sol­lten als die Waffenträger der Nation, er richtet sth gegen jeden einzelnen von uns, gegen dich, igen mich und gegen hundert Millionen deutsche Lanner, Frauen und Kinder, gegen alles, was kutsch ist.

Das weißt du heute deutlicher als je, und deshalb »Hst du auch die Notwendigkeit des ganzen Ein- sches aller, aber auch aller Kräfte ein. Vielleicht W da einer feine Stirne in Falten; er meint, Wol­lin und Können fei zweierlei. Er wolle ja gern mhr, piel mehr für den Krieg und den Sieg tun, dter er könne nicht, er käme einfach nicht dazu. Wib dann zählt er wohl auf, was für Hindernisse slnem Wollen entgegenstehen: da sind die Arbeiten iN Kleingarten, da läuft der Kursus für Steno« Aaphie, der Abend im Sammlerverein, in der

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