Ausgabe 
2.4.1943
 
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15 221, das sind auf den Kopf eines Sammlers 76 Punkte. Die ersten Preisträger sind Herta Funke aus dem 3. Schuljahr mit 765 Punkten, Albert Deibel aus dem 5. Schuljahr mit 704 und Adolf Diehl, Schüler des 2. Schuljahres, mit 444 Punkten.

Das neue Prinzip in der Wirtschaft.

Im Rahmen der Vortragsreihe für Betriebsführer und betriebliche Unterführer, die durch die Haupt­stelle für Leistungsertüchtigung, Berufserziehung und Betriebsführung der deutschen Arbeitsfront durchgeführt wird, hielt Professor Dr. Aul er im Großen Hörsaal der Ludwigs-Universität einen fesselnden Vortrag.

In seinen Ausführungen wies der Vortragende zunächst darauf hin, daß man »zur Klärung des Rentabilitätsproblems folgende Scheidung vorneh­men muffe: Die Rentabilität als Methode und das Rentabilitätsstreben als Prinzip. An Hand von Beispielen zeigte er die Mängel der überkommenen Rentabilitätsrechnung. Als Hauptinangel kennzeich­nete er die Gegenüberstellung zweier Größen, die ihrem Wesen nach nicht zusammengehören: Kapital und Gewinn. Der Gewinn werde nicht durch das an sich tote reale Kapital erarbeitet, sondern ent­stamme der Arbeitsleistung der ganzen Betriebsge­meinschaft. Es sei dabei abwegig, den Gewinn in Beziehung zürn Kapital zu setzen und an der sich daraus ergebenden Rentabilitüiszisfer die Güte'des Betriebes messen zu wollen. Der Vortragende girrtz darin auf die Elemente des Unternehmeremkommens ein und zeigte die Art der Errechnung des Unter­nehmerlohnes, des Kapitalpreises, des Wagniszu- schlages und des Unternehmergewinnes. «Bei der Frage der Rentabilitätsgrenze handelt es sich nach seiner Auffassung nicht um ein Problem der Rech­nung, sondern in erster Linie nur um eine Frage der Haltung, des Charakters, der Gesinnung.

Professor A u l e r behandelte sodann das Renta­bilitätsstreben als Prinzip, als das Wirtschafts- prinzip der. kapitalbetriebenen Wirtschaft, und stellte ihr das Leistungsprinzip der nationalsozialistischen Wirtschaft gegenüber. Der Wert der Betriebsleistung sei daran zu ermessen, wieweit der Betrieb durch seine Leistungen an der Erhaltung von Wirtschaft und Volk mitzuwirken vermag und welche Leistun­gen er hierzu vollbracht habe. Die Betriebsleistung äußere sich im Arbeitseinsatz nur in dem Ergebnis der Arbeit. Die Wirtschaftsrechnung müsse daher in erster Linie eine Arbeits- und Leistungsrechnung sein. Der Betrieb sei nur dann uneingeschränkt lebensfähig, wenn das Arbeitsergebnis den laufen­den Einsatz der Arbeitskräfte ermögliche. Der Erfolg werde durch die Steigerung der Leistungen ausge­wiesen, die vor allem durch dauernde Verbesserung und Vereinfachung des Arbeitseinsatzes erreicht werde und sich in einer Vermehrung, Qualitätssteige­rung und Verbilligung der Arbeitsergebnisse zeige.

Zum Schluß, ging der Vortragende noch auf die überbetrieblichen Maßnahmen zur Förderung des Leistungsgedankens und des Leistungsstrebens in unserer Wirtschaft ein. Seine Darlegungen klangen in der Feststellung aus, daß eine neue, ßeit neues Denken erfordere, eine Erneuerung des Geistes, in der neue Farmen geschaffen werden. Nicht das in­dividualistische Rentabilitätsstreben, sondern die Lei­stung müsse das Gestaltungsprinzip der Wirtschaft bilden. Die deutsche Leistungsidee umschließe die Ge­meinschaft wie die Persönlichkeit; nur sie verbürge die Erhaltung einer Aufwärtsentwicklung von Wirt­schaft, Staat und Volk.

Wer Hilst Eoldaienstrümpfe in Ordnung bringen?

Frauen, die nicht zum Arbeitseinsatz aufgerufen worden sind, werden vom Deutschen Frauenwerk gebeten, die vielen Soldatensocken in Ordnung brin­gen zu helfen. In der Kaiserallee 6 können jeden Montag und Donnerstag von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr in der Nähstube des Deutschen Frauen­werkes dfe Socken abgeholt werden. Es handelt sich vor allem darum, Fersen einzustricken, damit sich unsere Soldaten keine Blasen laufen. Wes dies noch nicht kann, der lernt es. Anleitung wird gerne ge­geben.

Prüfung der Haushaltslehrlinge.

Auch in diesem Jahre fand wieder die Prüfung der Haushaltslehrlinge in der Mädchenberufsschule statt. Sämtliche Teilnehmerinnen haben mitgut" bestanden. Es war eine Freude, zu sehen, wieviel die Mädchen in den zwei Jahren gelernt hatten. Vor allem hat sich gezeigt, daß die neu eingerichtete Fachklasse für Haushaltslehrlinge sehr wertvoll ist. Das Wissen der Mädchen war vielseitiger und um­fassender. Es wurde bei der Prüfung gekocht, ge­backen. gewaschen, gebügelt und auch geflickt. Leichte Aufgaben über Haushaltsführung und Einteilung gehörten zp den Prüfungsaufgaben und wurden zur Zufriedenheit erledigt.

35 Jahre DHL. Gießen.

In diesen Tagen kann der Vogelsberger Höhen- Club (VHC.) Zweigverein Gießen auf sein 35jähri- ges Bestehen zurüäblicken. Der Verein wurde im Frsihjachr 1908 als Zweig des Gesamt-VHC. von 18 wanderlustigen Gießener Naturfreunden ge- giündet. Die Mitgliederzabl stieg noch im gleichen Jahre auf 120 und vermehrte sich dann weiter. Nach dem Tode des ersten Vereinsvovsitzenden, Re­dakteur Heß, übernahm Oberreallehrer Will die Führung des Vereins, der sie nach etwa lbjähriger fruchtbarer Tätigkeit an Obersteuerinspektor Klemmrath ob gab, in dessen Händen die Ver- einsleitung sieben Jahre lang erfolgreich lag. Seit 1936 wird der ' Verein von Oberjustizinspektor Hardt geleitet. /

Die beiden wichtigsten Gebiete der Vereinsarbeit sind die Veranstaltung regelmäßiger Wanderungen, die stets bei reger Beteiligung durchgeführt werden, und die Pflege der Wegebezeichnungen um Gießers. Seit 1912 leistete der DHL. Gießen zunächst unter dem 1931 verstorbenen Wegebezeichnungs-Obmann Carl Wenzel, seitdem unter dessen Nachfolger Antoy Betz in der Wegebezeichung und der* Pflege der Markierungen hervorragende Arbeit. Heber 20 Wanderstrecken mit einer Gesamtlänge von rund 500 Kilometer, die etwa der Entfernung von Gießen bis Berlin entspricht, sind der ständigen Betreuung durch die Wegebezeichnungs-Kommission unter ihrem Obmann Anton Betz anvertraut und werden von ihr in vorbildlicher Weise erhalten. Die große Orien- tierungstafel an unserem Bahnhof, einige kleiMre Schilder an Len Tochäusern und in einigen Ort­schaften sowie die Wanderkarte um Gießen weisen auf diese Wegezeichen hin.

Im ersten Weltkrieg 1914/18 standen von den etwa 400 Mitgliedern rund 80 im Felde, von denen acht den Heldentod fanden. J^ne Kriegszeit brachte der Vereinsarbeit einen empfindlichen Rückschlag. Nach dem Kriege wurhe die Wandertätigkeit und die Pflege der Wegemarkierungen tatkräftig wieder aufgenommen. Die Mitgliederzahl wuchs wieder.

Nach der Machtübernahme durch den Führer erfuhr auch die Wandersache des VHC. einen neuen Auf­stieg. Neben den regelmäßigen ganztägigen Mo­natswanderungen wurden jährlich mehrtägige Wanderungen eingeführt, die durch Fahrpreisver­günstigungen usw. große Anziehungskraft aus­übten. Mit dem Gesomt-VHC. wurde auch der Zweigverein Gießen als Mitglied des Reichsver­bandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine in den NS.-Reichsbund für Leibesübungen eingeglie­dert und als Sportverein anerkannt.

Im jetzigen Kriege hat der Zweigverein seine Tätigkeit wieder ganz auf die Erfordernisse der Zeit umgestellt. Die größeren Wanderungen unter­bleiben, die Wandertätigkeit erstreckt sich, nur auf die nähere Umgebung von Gießen. Zur Förderung aller der Heimat dienenden Bestrebungen hat sich der Verein die Ausarbeitung von Vorschlägen für schöne Wanderungen angelegen sein lassen und deren weiteste Veröffentlichung mit Hilfe der Presse und des Rundfunks durchgeführt. In Liebe zur Heimat und in Treue zu Führer, Volk und Vaterland steht der Verein auch in dieser Zeit auf seinem Posten mit dem Entschluß, nach unserem Siege seine Tätigkeit an den vielseitigen Aufgaben seines Be­reiches mit voller Kraft wieder aufzunehmen.

Derdnnlelungszeil:

21 April von 20.56 bis 6.24 Uhr. *

** 50jähriges Berufsjubiläum. Am morgigen 3. April feiert der Bürovorsteher Her­mann Adam, Gießen, Löberstraße 19, fein 50jäh- riges Berufsjubiläum. Im Laufe dieser Zeit hat er sich in zunehmendem Maße das Vertrauen des rechtsuchenden Publikums im Rahmen seiner um­fassenden Tätigkeit erworben und ist auch heute noch von früh bis abends in voller körperlicher und geistiger Frische in ei 13em hiesigen Anwaltsbüro tätig. Die Kriegszeit stellt auch an ihn erhöhte An­forderungen, denen er in voller Schaffensfreude sich gern unterzieht. Viele Anwaltslehrlinge sind durch seine Schule gegangen und haben wertvolle Grund­lagen für -ihr späteres Fortkommen von ihm er­holten. Durch seine fachlichen und menschlichen Qualitäten hat er sich immer wieder die Anerken­nung und *t)en Dank weiter Kreise der Bevölkerung und seiner Mitarbeiter wie auch seiner Vorgesetzten erworben. Dem Jubilar gelten auch unsere herz­lichen Glückwünsche.

** 2 5 Jahre im Dienfte der Kliniken. Der Krankenpfleger an der Hautklinik in Gießen Wilh. Volkert, wahnhaft in Klein-Linden, Frank­furter Str. 27, konnte am gestrigen 1. April auf eine ununterbrochene 25jährige Tätigkeit im Bereiche der klinischen Universitäts-Anstalten in Gießen zurück- b lick en. Der Jubilar erfreut sich bei seinen Arbeits- kamernden, Vorgesetzten und den Patienten großer Wertschätzung. Nachträglich unseren herzlichen Glück­wunsch.

** Goldene Hochzeit. Am morgigen Sams­tag begehen die Eheleute Johannes Dechert und Frau Anna, geb. Beckel, Günthersgraben 11, das Fest der goldenen Hochzeit. Die Jubilarin ist Trä­gerin des Ehrenkreuzes der deutschen Mutter in Silber. Dem Jubelpaar herzliche Glückwünsche.

** Neue Kriegshilfsdienstmaiden bei der Straßenbahn. Vor einigen Tagen hat die erste Gruppe von Kriegshilfsdienstmaiden, die bei unserer Straßenbahn als Hilfsschaffnerin- nen tätig waren, nach Ablauf ihrer Verpflichtungs­zeit den Betrieb verlassen. Die Mädel hatten so viel

Freude an dieser Beschäftigung in unserer Stadt gefunden, daß sie gern weiter hier tätig gewesen mären, yrvmit sich aber ihr zuständiges Arbeits« amt nicht einverstanden erklärt hätte. Am Mittwoch ist nun eine neue Gruppe von Kriegshilfsdienst­maiden bei der Verwaltung unserer Straßenbahn eingetroffen. Die Mädel, die zum größten Teil aus Bayern stammen, werden nach kurzer Ausbildungs- zeit als Hilfsschaffnerinnen in den Straßenbahn« dienst eingesetzt werden.

** Kleingärtner-VereinLahnta l". ImBurghof" fand am Sonntag die März-Ver« samMlung des Kleingärtner-VereinsLahntal" e. V. Gießen mit aufklärenden und belehrenden Vorträgen statt. Nach der Begrüßung durch den Vereinsführer Horst sprach der Kreisgruppenführer im Reichs­bund deutscher Kleingärtner Temmler über weit« anschauliche und fachliche Gesichtspunkte. Anschlie­ßend hielt Oberstadtgärtner Lange einen Fachvor­trag, in dem ausführlich über den Einsatz der Klein­gärtner zur Sicherstellung der Ernährung unseres Volkes gesprochen wurde. Nach interessanten Auf­klärungen wurde eine Reihe von Fragen beant» wartet, die sich aus den Vorträgen ergeben hatten. Zum Schluß wurden noch einige kleinere Bereins- angelegenheiten erledigt.

Oberstudiendirektor Pfaff f.

Lpd. Darmstadt, 1. April. Im. Alter von 74 Jahren ist Oberstudiendirektor Professor Eduard Pfaff, einer der Hauptvorkämpfer einer Ein­heitsstenographie, geftorben. Oberstudiendirektor Pfaff, der Jahrzehnte im hessischen Schulwesen stand, war 15 Jahre lang Vorsitzender des Deut­schen StenographenbundesGabelsberger", in wel­cher Eigenschaft er für die Schaffung einer einheit­lichen deutschen Kurzschrift eintrat und so der jetzi­gen, amtlich anerkannten Deutschen Kurzschrift die Wege ebnete.

Wirtschaft.

Handels- und Gewerbebank Gießen.

Die Entwicklung bet der Handels- und Ge­rn e r b e b a n E e. G. m. b. H. Gießen war auch im Geschäftsjahr 1942 günstig. Der Abschluß weift wiederum ein gutes Ergebnis aus. Im einzelnen ist folgendes zu berichten (eingeklammert die Ver- gleichszahlen für das Vorjahr): Die Bilanzsumme Ende 1942 beläuft sich auf 9281619 (1941-7219984) RM.; Gesamteinlagen 8 288 860 (6 283177) RM.; Spareinlagen 2 825 983 (2 140 523) RM.: Giro­gelder 3 833 276 (2 800'692) RM.; Kündigungsgelder. 1 629500 (1341861) RM.; Wertpapiere 3 438 643 (2 976 485) RM.; Bankguthaben 3 715 504 (1747921) RM.; Ausleihungen 1518 268 (1681579) RM.; Wechsel 81 280 (76 795) RM.; Liegenschaften 253300 (282300) RM.; Einnahmen 382670 (343418) RM ; Reingewinn 41 206 (38 764) RM.; nach Ab­schreibung auf Anlagen und Wertberichtigung 51 819 (46 466) RM.; gesetzliche Rücklage 240 000 (230 000) RM.; Geschäftsguthaben 533 714 (501 560) RM. Die Zahl der Mitglieder beläuft sich Ende 1942 auf 1 048. Generalversammlung am 16. Aprill Divi'dendenvorschlag 5 v. H.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bet Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Btiber: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thpriot; iür Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Han- Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. ß. z

Gießen, im März 1943.

02110

| Vermietungen | kN-OIMS, Rente, köcklWDM

rj, sowie sonstige für W ach dienst in

Zimmer

02117

| Vereine |

stattgefunden.

[02107

Mädchenberufsschule.

02086

B

02143

02123

Tam. 2.30, 4>rs, 7.30: So. 2.00. 4.30.7.30 ühr

Mit den Hinterbliebenen trauert um ihre treue, stets hilfsbereite Amtsschwester die Leitung und die Lehrerinnenschaft der

Fleiß., ehrliche Hausgehilfin sofort gesucht. Genehmigung vom Arbeitsamt liegt vor. [1041V Am Nahrungs- berg 70 p.

Wegen Krankheit

vornherOehentl beschlossen

den besetzten Westgebieten ge­eignete Männer dauernd gesucht. Ruhegehalt und Renten werden nicht angerechnet. Auskunft u. Einstellungs-Bedingungen [562v

WirsndminooLebiW laut erteilter Zustimmung des Arbeitsamts Gießen.

©efer. 3Yicolaus

Baudekoration

Gießen, Am Nahrungsberg 2

989 D

Wir stellen noch einen Autoschlosser Lehrling ein. Genehmigung des Arbeits­amtes liegt vor.

Ol>el in ^iejfien Marburger Straße 145. [1055d

Für die herzliche Teilnahme sowie, für die Kranz- und Blumenspenden bei dem Heimgang unserer lieben, kleinen Erika sagen wir allen unsren herzlichen Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Trommershausen für seine trostreichen Worte am Sarge.

Josef Langhans und Frau.

Vachon Sie spa/isam und gut nach Sbcfxß-tyis

Statt Karten!

Am 26. März ist nach langem, schwerem, geduldig ertragenem Leiden mein innigst- geliebter Mann unser herzensguter Vater, Bruder und Schwiegersohn

Carl Lang

im 70. Lebensjahr für immer von uns gegangen.

In tiefer Trauer: Elisabeth Lang, geb. Schopbach Hanni Lang; Gretel Lang,z.Z.in einem Kriegslazarett im Osten.

Gießen, Biedenkopf, im April 1948.

Die Trauerfeier fand in der Stille statt. Für alle Beweise herzlicher Teilnahme danken wir auf diesem Wege.

Statt Karten!

Am 26. März 1943 wurde unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante

Elisabeth Schonebohm

Berufsschullehrerin

im 63. Lebensjahr von ihrem langen, schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst. Ihre treue, fürsorgende Liebe bleibt uns unver­gessen.

Für die trauernden Hinterbliebenen:

Walther Schonebohm. Studienrat.

Gießen, Hamburg, Hildesheim, Dörrenbach (Saar), den 31. März 1943.

Von Kranzspenden und Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Die Trauerfeier hat auf Wunsch der Entschlafenen in der Stille

Dem Herrn über Leben und Tod hat es ge­fallen, unser geliebtes, sonniges Bübchen, mein liebes Brüderchen, Enkelchen und Neffen

Walter

im Alter von 5 Jahren, plötzlich und uner­wartet zu sich in die Ewigkeit zu nehmen-

In tiefem Schmerz:

Familie Wilhelm Langsdorf nebst allen Angehörigen.

Allendorf/Lahn, Mittelsorger Mühle, im Felde, Klein-Linden, im April 1943.

Die Beerdigung findet am Samstag, 3. April, um 13.30 Ühr, statt.

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Danksagung. Für die herzliche Teilnahme an dem schweren Verlust durch den Heldentod un- *" seres lieben, gutep, treuen und braven Sohnes, Bruders, Schwagers, Onkels u. Paten Ludwig Albach, Gefr. in einem Gren.-Rcgt., danken wir allen herzlich.

In tiefer Trauer: Heinrich Albach und Freu Elisabeth, geb. Mönchen; Geschwister und alle Angehörigen.

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Ursula Enderleln

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