Ausgabe 
2.2.1943
 
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Aus der Stadt Gießen.

Kampfes fühlen mutzten, so weiß ich es: wenn die Sonne wi der hoch fleht, wird sie die deutschen Truppen wieder im An­griff finden, genau so wie im vorigen Jahr. Dieser Angriff wird nicht schwacher sein, er wird nichts an feiner Wucht verloren haben, im Gegenteil, wir werden neue, noch bes­sere Waffen in der Faust haben, es werden gestählte Divisionen antrelen, Divisio­nen, die in sich die Verpflichtung milbringen: wir denken an Stalingrad, wir werden uns des Opfers der Helden dort würdig erweisen.

Noch eins sei für Schwache gesagt, sie sehen im­mer nur die Schwere der Lage bei uns und denken dabei nicht an den Gegner. Würden sie sich aber ein­mal die Zeit nehmen und ganz logisch die Verhält­nisse auf der Gegenseite prüfen, dann würden sie staunen, wie es dort aussieht. In der Geschickte rückblickend möchte ich nur an jene furchtbaren Wo­chen des deutschen Zusammenbruchs im November 1918 erinnern. Auch damals haben die Schwäch­linge n^r unsere Schwierigkeiten, nicht aber die des Gegners gesehen. Und wie war es beim Gegner? .Hütten wir nur noch ein halbes Jahr ausgehalten, dann wäre dort der Zusammenbruch gekommen. Wer hat von uns gewußt, daß ein Vierteljahr lang in Frankreich drüben uns nur ganz wenige kamps­gewillte Divisionen gegenüber standen, daß ganze Divisionen gemeutert hatten, schon nach Paris mar­schieren wollten, wer hat gewußt, daß die Fran­zosen schon den Krieg verloren geglaubt hatten?

heute können wir uns nun an unseren zehn Fin­gern abzählen, wie es drüben aussehen muß. Wenn sie keine Kohle und kein Eisen haben, können sie keine hochwertigen Waffen fertigen. Sie haben Land und Waffen, Leute und Fabriken in gewal­tigem Ausmaß verloren, wie können sie auf die Dauer dann noch leistungsfähig sein? Wer, frage ich, ist denn so gottvergessen, daß er nicht sehen will, wo wir dagegen heute stehen? Steht etwa der Bolschewist in Deutschland? Und der Engländer? Steht der in Deutschland? Wo stehen denn unsere Feinde? Wer steht denn vom Nordkap bis Afrika und von der Biskaya bis zur Wolga? Das sind doch wir! Und welche Uneinigkeit beim Gegner. Einig find sie nur in ihrem haß und in ihrem Dernich- tungswillen gegen uns. Das ist aber auch das einzige, worin sie einig find. Sonst ist ihr Bündnis nur ein fauler Zauber!

Und nun zum Schluß, meine Kameraden, be­sonders meine jungen kämpfenden Kameraden, möchte ich Euch bitten, als Abschluh dieses Appells ein Glaubensbekenntnis von mir in Euch aufzunehmen: Es ist mein unzer­störbarer Glaube an den deutschen Sieg, und dieser Glaube kommt aus der tiefsten Er­kenntnis der Zusammenhänge. Er ist aber auch der innigste Glaube an die Gerechtig­keit der Allmacht. Ich sehe vor mir das Hel­dentum unserer Kämpfer. Ich sehe die Kraft der nationalsozialistischen Weltanschauung, die uns durchdringt, und ich sehe vor mir den Füh­rer und die allgewaltige Kraft seines Inge­niums. Das alles sehe ich. Ich sehe die vergange­nen zehn Jahre, eine 5 ekundeuspanne im Ab­lauf der Weltgeschichte, und doch ist in dieser Sekundenspanne aus einem zerlumpten, ohn­mächtigen, in Hatz zerrissenen Volke eine einige, kämpfende starke Nation und Wehrmacht ge­worden. Das sind die Erkenntnisse, die mir d e n unerschütterlichen Glauben an den deutschen Endsieg geben. Zehn Jahre, meine Kameraden, hat uns der Führer jetzt von Gröhe zu Gröhe geführt, aus Ohnmacht, aus Armut, aus schrecklichen Verhältnissen heraus, und in den nächsten Jahren und damit will ich als meine heiliae Ueberzeugung schließen wird uns der Führer zum größten aller Siege der Deutschen führen!

Und jetzt, meine Kameraden, sei dieses heil nicht ein leeres Wort, sondern in diesem Gedenken an den vergangenen zehnjährigen Kampf und in dem Glau­ben an den größeren, der uns beschieden ist, und damit auch an den größeren Sieg geloben wir mit diesem Ruf dem Führer unsere ganze Hingabe, unsere ganze Treue, bereit, ihm jedes Opfer zu geben, denn er fordert es nicht für sich, er fordert es für fein deutsches Volk. Darum, Kameraden, unser Führer, unser geliebter Führer: Sieg heil!

Vom Büchsenmacher zum Kupferstecher

Johann Georg Wille (geb. 1715 bei Gießen).

Es wird wohl kaum jemand geben, der in seiner Schulzeit nicht einen Klassenkameraden gehabt hätte, der mit ein paar Strichen einen Kopf lebenswahr zeichnen oder sonst etwas mit großem Geschickhin- werfen" konnte. So einer war auch Johann Georg Wille, der am 5. November 1715 in der Ober- mühle bei Gießen geboren wurde. Schon als Schüler zeichnete er, ohne die geringste Anleitung, mit Blei, Feder und auch mit Kohle fabelhafte Sachen, vor allem Porträts von treffender Aehn- lichkeit. Auf den Vater, den Müller Johann Philipp Wille, scheinen die Zeichnungen seines ältesten Soh­nes wenig Eindruck gemacht zu haben, denn als Johann Georg aus der Schule kam, wurde er ohne weiteres in die Mühle genommen, damit er das Geschäft des Vaters erlerne. Das tat nur eine Zeitlang gut, da der Lehrling sich mehr im Malen als im Mahlen übte. Unwillig darüber, packte ihn der Vater beim Kragen und tat ihn bei dem Büchsenmacher Wittmann zu G i e ß e n in die Lehre. Georg machte hier gute Fortschritte. Die Tätigkeit gefiel ihm, weil er in die Gewehrschlösser mancherlei Figuren einzeichnen dufte, die wegen ihrer Feinheit großen Beifall fanden. Die Mutter Elisabeth Christine war sehr stolz auf ihren Sohn, der mit feinen geschickten Händen so schöne Sachen machen konnte, und dem Vater blieb schließlich nichts anderes übria, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen, besonders auch dann, als sich sein Spröhling zunächst nach Diez und bann nach Dres­den verfügte und Uhrmacher wurde. Don Dres­den ging es nach Straßburg, wo Wille den Kupfer­stecher G. Fr. Schmidt kennenlernte, den er im Jahr e 173b nach Paris begleitete. Aus dem Uhrmacher war längst ein Kupferstecher geworden, der es an Fleiß nicht fehlen ließ. Trotzdem mußte er in Pa­ris hungern. Der Vater unterstützte ihn nicht, und jetzt in Paris hatte der volljährig Gewordene über­haupt nichts zll erwarten von feinem Vater, der auf den verlorenen Sohn, wie er ihn zu nennen pflegte, seitdem er den goldenen Boden des Hand­werks verlassen, eine ungeheure Wut hatte. Das konnte den Kupferstecher Johann Georg Wille aus der Obermühle bei Gießen nicht erschüttern; er schaffte, was das Zeug hielt, und fand bald bei dem Porträtmaler Rigaud alle Unterstützung, die er später selbst jedem jungen talentvollen Künstler an- gedeihen ließ. Es floß noch manches Wasser die Seine hinunter, bis sich feine Verhältnisse wesentlich gebessert hatten. Mit dem Brustbild des Marschalls de Belleisle legte er den Grund zu seinem Glück. Meisterhafte Stiche, die er in der Folge schuf, ver- mehrten seinen Ruf in Frankreich und auch in Deutschland. 1761 wurde Wille Mitglied der Pa­riser Akademie. In der Revolutionszeit verlor er sein bedeutendes Vermögen, etwa 800 000 Franken (= 370 000 Gulden), und er würde selbst den Kopf verloren haben, wennv nicht sein Sohn General der Pariser Nationalaarde gewesen wäre. Napoleon er­

nannte den Künstler zum Ritter der Ehrenlegion,! und das Institut der Wissenschaften nahm ihn als Mitglied auf. Sein ältester Sohn Peter Alexander (geboren 1748) war ein ganz vorzüglicher Zeichner. Johann Georg Wille starb am 5. April 1808 im Alter von 92 Jahren fünf Monaten. Er wurde im Pantheon zu Paris beigesetzt.

Beförderungen in der Wehrmacht.

Der Führer hat n. a. befördert: mit Wirkung vom 1. Dezember 1942 den Oberstleutnant Dr. Brechtel zum Oberst; mit Wirkung vom 1. Ja­nuar 1943 den Oberstleutnant Bürker zum Oberst; mit Wirkung vom 1. Februar 1943 den Oberstleutnant Franz Bauer zum Oberst.

Kriegskunden sind keine Laufkunden.

Der Pressedienst des Einzelhandels schreibt: In stärkerem Maße als bisher werden in Auswirkung der Kriegswirtschaft Einzelhandelsbetriebe geschloffen, sei es nun, daß die Inhaber und Angestellten ein- gezogen, dienstverpflichtet oder für andere kriegs­wichtige Aufgaben eingesetzt werden, oder daß die geringer werdenden Warenmengen die Offenhaltung einzelner Geschäfte nicht mehr notwendig machen. Die Kunden dieser Läden müssen sich nach anderen Einkaufsstellen umsehen, was für sie oft mit Schwie­rigkeiten verbunden fein dürfte. Denn alle Einzel- Handelsgeschäfte haben jetzt ihren festen Kundenkreis

und können mit der geringen Zahl an Arbeits­kräften ihre Arbeiten nur gerade schaffen. Es geht aber nicht, daß die Kunden, deren Geschäfte aus kriegswirtfchafllichen Gründen schließen müssen, an­deren Verbrauchern gegenüber benachteiligt werden. Es genügt, daß sie sich einen anderen Kaufmann, der oft für sie ungünstiger liegt, suchen müssen. Es ist Pflicht derjenigen Kaufleute, die ihr Geschäft weiterbetreiben, derartige Kunden aufzunehmen und mit der gleichen Aufmerksamkeit und Sorgfalt zu bedienen, auch wenn sie wissen, daß dieseKriegs- kunden" ihnen nicht treu bleiben werden, sondern sobald chr alter Kaufmann aus seinem Einsatz zurück ist __ auch wieder zu seiner Kundschaft gerechnet werden. Es geht hier nicht um Konkurrenz, sondern um die anständige Haltung. Kunden, die wegen Schließung- ihres bisherigen Geschäftes wechseln müssen, dürfen nicht mit den Laufkunden auf eine Stufe gestellt werden, die Zeit haben, von einem Geschäft zum anderen zu laufen, um evtl. Gelegen­heitskäufe zu erhaschen.

Gioria-Palast:

Wen die Götter lieben.. /

... den lassen sie früh sterben. Es gibt in der Geschichte des menschlichen Geistes nicht wenige Bei­spiele, auf welche dieses Wort gemünzt zu fein scheint. In welchem Sinne es auf die Erscheinung Mozarts - angewandt werden kann, darüber darf man verschiedener Meinung sein. Jedenfalls scheint es uns ein unbezweifelbares Verdienst dieses Films zu fein dessen Drehbuch Eduard von B o r s o d y nach einer Novelle von Richard Billinger und E. Strygowsky geschrieben hat, daß er nickt der immerhin naheliegenden Versuchung erlegen ist, Mozart ausschließlich oder überwiegend als den ewig heiteren, strahlenden Götterliebling, als das Salzburger Wunderkind und die apollinische Inkar­nation des musikalischen Genius darzustellen: das würde ein falsches oder jedenfalls einseitiges Bild er­geben; sondern daß hier auch etwas von den tra­gischen Schatten und den dämonischen Gewalten angedeutet und spürbar wird, die aus dem erschüt­ternd kurzen und unbegreiflich reichen Leben Mo­zarts nicht wegzüdenken sind. Die Filmproduktion hat sich, wie man sich erinnern wird, schon einmal (in derkleinen Nachtmusik") des Stoffes bemäch­tigt, obwohl er kaum in einem besonderen Sinne filmisch genannt werden kann. Während jener erste im wesentlichen episodisch angelegt war, geht dieser zweite von einer breiteren Basis aus und versucht, mit ausgesprochener Vorliebe für anekdotisch-kultur­historische Szenen, in seinen Bildern einen lieber^ blick über bas ganze Leben Mozarts zu geben. Salz­burg, Mannheim, Prag und Wien sind die ent­scheidenden Stationen und Schauplätze, und ein zar­ter Reigen der unvergänglichsten Opernmelodien (Entführung",Figaro",Don Juan",Zauber­flöte") geben dem lebendigen Bilde eine bestrickende klangliche Kulisse; die musikalische Bearbeitung stammt von Aloys Melichar. Der Spielleiter Karl Hartl hat mit Geschmack und Geschick ms Bild übernommen, was aus einer überquellenden Fülle sich am ehesten für die Kamera anbot; zu er­schöpfen war im Rahmen eines normalen Spiel­films selbstverständlich weder das musikalische noch das menschliche Thema, das mit dem Namen Mo­zart umschrieben ist; aber es wird als ein Verdienst dieses (wie manches früheren, thematisch ähnlich ge­arteten) Films angesehen werden dürfen, daß er dem Besucher eine wenn auch nur flüchtige Vor­stellung vom menschlichen Bilde und von den Da­seinsschicksalen eines deutschen Genies vermittelt, dessen Melodien ihm sehr viel geläufiger zu fein pflegen als etwa die oft genug trostlosen und be­schämend unwürdigen Umstände seines Lebens, als das Charakterbild, wie man es aus seinen Brie­fen kennenlernen kann, und die vielfach entmutigen­den und niederdrückenden Bedingungen, unter de­nen Mozart hat arbeiten müssen. Hans Holt gibt in einer recht glücklich gewählten Maske feinem Mo­zart etwas von der menschlich so anziehenden, lie­benswürdigen und manchmal unwiderstehlichen Per­sönlichkeit, ohne flach oder oberflächlich zu wirken und den Anschluß an die von den dunklen Moll­akkorden des Requiems umbüfterten letzten Szenen zu verlieren. Winnie Markus ist eine von schö­nem, stillem Gefühl bewegte Konstange, Irene v. Meyendorfs die (auch gesanglich sehr reizvolle) unvergeßliche Mannheimer große erste Liebe Aloysia Weber. Rens Deltgen verleiht mit taktvoll be­

hutsamen Umrissen der Szene des jungen Beet­hoven Charakter und eigentümliche Stimmung. Vom Ensemble seien ferner Paul Hörbiger, Annie Rosar und Rosa Albach-Retty genannt (Wien-Film.) HansThynot

ORK.-Kräffe sollen einsatzbereit bleiben

Der Generalbevollmächtiate für den Arbeitseinsatz hat die Arbeitsämter ersucht, den Einsatz von Kräften, die über eine DRK.-Helferinnen- ober Schwefternhelferinnen-Ausbildung verfügen, grund­sätzlich in der Weise vorzunehmen, daß ihrer Heran» Ziehung zum DRK.-Dienst gegebenenfalls keine un­überwindlichen Schwierigkeiten mtgegenftepen, son» dem daß sie einem Abruf zum DRK.-Emsatz un­verzüglich Folge leisten können. Insbesondere sind Dienstverpflichtungen solcher Kräfte nur bann aus­zusprechen, wenn sie im Falle einer Heranziehung zum DRK.-Einsatz ausgehoben werben tönnen. Ehe bas Arbeitsamt der Heranziehung einer DRK.-Hel- ferin ober -Schwernhelferin zum langfristigen Not- oienst für einen anberen als DRK.-Einsatz, Einsatz in der freiwilligen Krankenpflege der Wehrmacht ober im Betreuungsdienst des Heeres zustimmt, soll die zuständige DRK.-Kreisstelle gehört werden. Die Regelung gilt für Helferinnen, die den Arbeits­ämtern Dom Roten Kreuz als solche benannt sind.

Oie Inschrift auf Kriegergräbern.

Im Rahmen feiner umfangreichen kriegsbedingten Betreuuägsmaßnahmen hat das Reich auch eine Fürsorge für die Gräber solcher Kriegsqefallenen übernommen, die auf nichtreichseigenen Friedhöfen beigesetzt werden. Zu dieser Fürsorge gehört die Errichtung eines Grabzeichens. Auf Wunsch der Hin- terbliebenen kann auf diesem Grabzeichen, wie der Reichsinnenminister entschieden hat, die Angabe über den militärischen Dienstgrad durch den Hinweis ergänzt werden, der sich auf eine besondere mili­tärische Verwendung, z. W Adjutant, Flugzeugfüh­rer, Bordschütze usw. bezieht. Ferner ist eine Er­gänzung durch Angaben über die Zugehörigkeit zur NSDAP, und ihren Gliederungen bzw. über einen bestimmten Dienstgrad bei diesen durchaus erwünscht.

Verdunkelungszeit:

2. Februar von 18.08 bis 7.33 Uhr. *

** 8 6. Geburtstag. Am morgigen Mittwoch, 3. Februar, begeht Frau Wwe. Glas, Mühlstr. 5 wohnhaft, in geistiger und körperlicher Frische ihren 86. Geburtstag. Der Jubilarin gelten auch unsere herzlichen Glückckckwünsche.

Landkreis Gießen.

* Heuchelheim, 2. Fedr. In seltener Rüstig­keit und täglicher Betätigung in der Landwirtschaft begeht heute (Dienstag) der Landwirt Jakob Ger­mer III., Wilhelmstrahe 13 wohnhaft, feinen 81. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

* W a tze n b o r n -S te i nb e r g, 2. Febr. Der Bergmann Ernst Andreas Philipp von hier ver> unglückte an seiner Arbeitsstätte auf der Grube Fried­rich bei Trais-Horloff tödlich. Einige Stunden nach dem Unglücksfall konnte die Leiche des bedauerns­werten Mannes, der im 44. Lebensjahre stand, von seinen Arbeitskameraden geborgen werden.

* Laubach, 2. Febr. Der Kameradschaftsführer der hiesigen Kriegerkameradschaft, Kame­rad Hermann Stotz, ist wegen seines hohen Alters von seinem Posten als Kameradschastsführer zurück- getreten. Zu seinem Nachfolger in der Kamerad- schaftsführung hat der Krieskriegerführer Kamerad Dr. Monnard den Kameraden Ernst M ö n n i g bestimmt.

Kurze Gyortnottzen.

Die Turnerdes Bereichs Mitte gewan­nen in Hamburg den Vergleichskampf gegen die Riege des Sportgaues Hamburg knapp mir 563,4 zu 562,7 Punkten. Beste Einzelturner waren Krötzsch und Müller (beide Mitte) mit 98,7 um 97,7 Punkten.

*

Südbayerns Fußballmeisterschaft wurde am letzten Januar-Sonntag zugunsten des Tschammerpokalsiegers 1860 München entschieden, der in Ausgburg den BCA. mit 2:0 (1:0) schlug und damit die zum Endsieg notwendigen Punkte an sich brachte.________________, J

Hmiptjchristletter: Tr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hcmptichriftteiiers: Ernst Blumichein. Verantwortlich für Polini und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Tbvriot; für Stadt @icfien, Provinz. Wirlichast und Sport: Ernst B'.umichein.

Druck und Verlag: Brühlfche Univeriirätsbruckerei R. Lange K. ®. Verlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Linzeigenleiter: Haas BeL

Anzeigenpreislifte Nr. 6.

Statt Karten!

Unser lieber, lebensfroher Sohn, Bruder M und Schwager

Ernst Petsch

Oberleutnant und Kompanieführer Inhaber des E. K. 1 und 2, des Inf.-Sturmab/.eichens, des silb. Verwundetenabzeichens und der Ostmedaille fand im Alter von 22 Jahren bei schweren Ab­weh rkämpfen zwischen Don und Wolga am 14. Dezember 1942 den Heldentod.

In tiefem Schmerz : Erika Petsch, geb. Bücking Med.-Rat Dr. Hans Petsch, r. Z. Oberarzt Oartrud Dalquen, geb. Petsch ff-Oberschaiiührer Kurt Petsch l.d. Waffen-ff Gustel Petsch, geb. Scrlba Dr. Paul Dalquen, z.Z. Stabsarzt.

Heldenbergen (Oberhessen), Bad Salzhausen, Ende Januar 1943.

Sonntag abend erlöste ein sanfter Tod meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Schwie­gervater, Bruder, Schwager und Onkel, den Kaufmann Conrad Bramm

von seinem schweren Leiden.

In tiefer Trauer:

Luise Bramm und Kinder.

Gießen, den 2. Februar 1943.

Die Trauerfeier findet in der Stille statt.

Unsere liebe Schwester und Schwägerin, meine gute Tante

Frau Elisabeth Noll, geb. Bechthold ist heute nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 59 Jahren für immer von uns gegangen. In tiefer Trauer:

O'to Knörr und Fran, geb. Bechthold

Wilhelm Nachtigall und Fran, geb. Bechthold Helmut Nachtigall.

Gießen (In Löbers Hof 8), 1. Februar 1943.

Die Trauerfeier findet Mittwoch, 3. Februar, um 15 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

___________________________0698

Am Sonntagvormittag ist unser lieber Vater, Großvater und Urgroßvater

Fritz Rinker

sanft entschlafen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Minna Engel, geb. Rinker; Elisabeth George, geb. Rinker; Auguste Keller, geb. Rinker; Jeanette Maul, geb. Rinker; Farn. Karl Siegel.

Reiskirchen, Bad Kreuznach, Offenbach a. M., Frankfurt a. Main-West, Mainz, Winnerod, den 2. Februar 1943.

Die Beerdigung findet Mittwoch nachm. statt.

«le

1883 60 Jahre 1943

Bekanntmachung

Betr.Verteilung von Zwiebeln u. Apfelsinen.

Damit über die Nestbestände von Zwiebeln und Apfelsinen verfügt werden kann, reichen die Ver­teiler sofort den übersandten Zlbrechnungsbogen em. Die Restbestände sind dem Ernährungsamt, Binv mer 4Afofort telephonisch vorauszumelden. [sotd

Gießen, den 2. Februar 1943.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ernäbrungsamt, Abt. B.

Gartenbaubetrieb und Friedhofsgärtnerei

Wilhelm Moser

Inh. Valentin Moser

0687

Am 30. Januar vormittags ist unsere liebe, gütige Schwester, Schwägerin und Tante

Fräulein Liddy Schreiber

sanft entschlafen.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Kurt Schreiber

Oberfeldapotheker im R. L. M.

Gießen (Asterweg 40), Berlin, 1. Febr. 1943.

Trauerfeier: Donnerstag, den 4. Februar, um 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs.

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