Aus der Stadt Gießen.
Kampfes fühlen mutzten, so weiß ich es: wenn die Sonne wi der hoch fleht, wird sie die deutschen Truppen wieder im Angriff finden, genau so wie im vorigen Jahr. Dieser Angriff wird nicht schwacher sein, er wird nichts an feiner Wucht verloren haben, im Gegenteil, wir werden neue, noch bessere Waffen in der Faust haben, es werden gestählte Divisionen antrelen, Divisionen, die in sich die Verpflichtung milbringen: wir denken an Stalingrad, wir werden uns des Opfers der Helden dort würdig erweisen.
Noch eins sei für Schwache gesagt, sie sehen immer nur die Schwere der Lage bei uns und denken dabei nicht an den Gegner. Würden sie sich aber einmal die Zeit nehmen und ganz logisch die Verhältnisse auf der Gegenseite prüfen, dann würden sie staunen, wie es dort aussieht. In der Geschickte rückblickend möchte ich nur an jene furchtbaren Wochen des deutschen Zusammenbruchs im November 1918 erinnern. Auch damals haben die Schwächlinge n^r unsere Schwierigkeiten, nicht aber die des Gegners gesehen. Und wie war es beim Gegner? .Hütten wir nur noch ein halbes Jahr ausgehalten, dann wäre dort der Zusammenbruch gekommen. Wer hat von uns gewußt, daß ein Vierteljahr lang in Frankreich drüben uns nur ganz wenige kampsgewillte Divisionen gegenüber standen, daß ganze Divisionen gemeutert hatten, schon nach Paris marschieren wollten, wer hat gewußt, daß die Franzosen schon den Krieg verloren geglaubt hatten?
heute können wir uns nun an unseren zehn Fingern abzählen, wie es drüben aussehen muß. Wenn sie keine Kohle und kein Eisen haben, können sie keine hochwertigen Waffen fertigen. Sie haben Land und Waffen, Leute und Fabriken in gewaltigem Ausmaß verloren, wie können sie auf die Dauer dann noch leistungsfähig sein? Wer, frage ich, ist denn so gottvergessen, daß er nicht sehen will, wo wir dagegen heute stehen? Steht etwa der Bolschewist in Deutschland? Und der Engländer? Steht der in Deutschland? Wo stehen denn unsere Feinde? Wer steht denn vom Nordkap bis Afrika und von der Biskaya bis zur Wolga? Das sind doch wir! Und welche Uneinigkeit beim Gegner. Einig find sie nur in ihrem haß und in ihrem Dernich- tungswillen gegen uns. Das ist aber auch das einzige, worin sie einig find. Sonst ist ihr Bündnis nur ein fauler Zauber!
Und nun zum Schluß, meine Kameraden, besonders meine jungen kämpfenden Kameraden, möchte ich Euch bitten, als Abschluh dieses Appells ein Glaubensbekenntnis von mir in Euch aufzunehmen: Es ist mein unzerstörbarer Glaube an den deutschen Sieg, und dieser Glaube kommt aus der tiefsten Erkenntnis der Zusammenhänge. Er ist aber auch der innigste Glaube an die Gerechtigkeit der Allmacht. Ich sehe vor mir das Heldentum unserer Kämpfer. Ich sehe die Kraft der nationalsozialistischen Weltanschauung, die uns durchdringt, und ich sehe vor mir den Führer und die allgewaltige Kraft seines Ingeniums. Das alles sehe ich. Ich sehe die vergangenen zehn Jahre, eine 5 ekundeuspanne im Ablauf der Weltgeschichte, und doch ist in dieser Sekundenspanne aus einem zerlumpten, ohnmächtigen, in Hatz zerrissenen Volke eine einige, kämpfende starke Nation und Wehrmacht geworden. Das sind die Erkenntnisse, die mir d e n unerschütterlichen Glauben an den deutschen Endsieg geben. Zehn Jahre, meine Kameraden, hat uns der Führer jetzt von Gröhe zu Gröhe geführt, aus Ohnmacht, aus Armut, aus schrecklichen Verhältnissen heraus, und in den nächsten Jahren — und damit will ich als meine heiliae Ueberzeugung schließen — wird uns der Führer zum größten aller Siege der Deutschen führen!
Und jetzt, meine Kameraden, sei dieses heil nicht ein leeres Wort, sondern in diesem Gedenken an den vergangenen zehnjährigen Kampf und in dem Glauben an den größeren, der uns beschieden ist, und damit auch an den größeren Sieg geloben wir mit diesem Ruf dem Führer unsere ganze Hingabe, unsere ganze Treue, bereit, ihm jedes Opfer zu geben, denn er fordert es nicht für sich, er fordert es für fein deutsches Volk. Darum, Kameraden, unser Führer, unser geliebter Führer: Sieg heil!
Vom Büchsenmacher zum Kupferstecher
Johann Georg Wille (geb. 1715 bei Gießen).
Es wird wohl kaum jemand geben, der in seiner Schulzeit nicht einen Klassenkameraden gehabt hätte, der mit ein paar Strichen einen Kopf lebenswahr zeichnen oder sonst etwas mit großem Geschick „hin- werfen" konnte. So einer war auch Johann Georg Wille, der am 5. November 1715 in der Ober- mühle bei Gießen geboren wurde. Schon als Schüler zeichnete er, ohne die geringste Anleitung, mit Blei, Feder und auch mit Kohle fabelhafte Sachen, vor allem Porträts von treffender Aehn- lichkeit. Auf den Vater, den Müller Johann Philipp Wille, scheinen die Zeichnungen seines ältesten Sohnes wenig Eindruck gemacht zu haben, denn als Johann Georg aus der Schule kam, wurde er ohne weiteres in die Mühle genommen, damit er das Geschäft des Vaters erlerne. Das tat nur eine Zeitlang gut, da der Lehrling sich mehr im Malen als im Mahlen übte. Unwillig darüber, packte ihn der Vater beim Kragen und tat ihn bei dem Büchsenmacher Wittmann zu G i e ß e n in die Lehre. Georg machte hier gute Fortschritte. Die Tätigkeit gefiel ihm, weil er in die Gewehrschlösser mancherlei Figuren einzeichnen dufte, die wegen ihrer Feinheit großen Beifall fanden. Die Mutter Elisabeth Christine war sehr stolz auf ihren Sohn, der mit feinen geschickten Händen so schöne Sachen machen konnte, und dem Vater blieb schließlich nichts anderes übria, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen, besonders auch dann, als sich sein Spröhling zunächst nach Diez und bann nach Dresden verfügte und — Uhrmacher wurde. Don Dresden ging es nach Straßburg, wo Wille den Kupferstecher G. Fr. Schmidt kennenlernte, den er im Jahr e 173b nach Paris begleitete. Aus dem Uhrmacher war längst ein Kupferstecher geworden, der es an Fleiß nicht fehlen ließ. Trotzdem mußte er in Paris hungern. Der Vater unterstützte ihn nicht, und jetzt in Paris hatte der volljährig Gewordene überhaupt nichts zll erwarten von feinem Vater, der auf den verlorenen Sohn, wie er ihn zu nennen pflegte, seitdem er den goldenen Boden des Handwerks verlassen, eine ungeheure Wut hatte. Das konnte den Kupferstecher Johann Georg Wille aus der Obermühle bei Gießen nicht erschüttern; er schaffte, was das Zeug hielt, und fand bald bei dem Porträtmaler Rigaud alle Unterstützung, die er später selbst jedem jungen talentvollen Künstler an- gedeihen ließ. Es floß noch manches Wasser die Seine hinunter, bis sich feine Verhältnisse wesentlich gebessert hatten. Mit dem Brustbild des Marschalls de Belleisle legte er den Grund zu seinem Glück. Meisterhafte Stiche, die er in der Folge schuf, ver- mehrten seinen Ruf in Frankreich und auch in Deutschland. 1761 wurde Wille Mitglied der Pariser Akademie. In der Revolutionszeit verlor er sein bedeutendes Vermögen, etwa 800 000 Franken (= 370 000 Gulden), und er würde selbst den Kopf verloren haben, wennv nicht sein Sohn General der Pariser Nationalaarde gewesen wäre. Napoleon er
nannte den Künstler zum Ritter der Ehrenlegion,! und das Institut der Wissenschaften nahm ihn als Mitglied auf. Sein ältester Sohn Peter Alexander (geboren 1748) war ein ganz vorzüglicher Zeichner. Johann Georg Wille starb am 5. April 1808 im Alter von 92 Jahren fünf Monaten. Er wurde im Pantheon zu Paris beigesetzt.
Beförderungen in der Wehrmacht.
Der Führer hat n. a. befördert: mit Wirkung vom 1. Dezember 1942 den Oberstleutnant Dr. Brechtel zum Oberst; mit Wirkung vom 1. Januar 1943 den Oberstleutnant Bürker zum Oberst; mit Wirkung vom 1. Februar 1943 den Oberstleutnant Franz Bauer zum Oberst.
Kriegskunden sind keine Laufkunden.
Der Pressedienst des Einzelhandels schreibt: In stärkerem Maße als bisher werden in Auswirkung der Kriegswirtschaft Einzelhandelsbetriebe geschloffen, sei es nun, daß die Inhaber und Angestellten ein- gezogen, dienstverpflichtet oder für andere kriegswichtige Aufgaben eingesetzt werden, oder daß die geringer werdenden Warenmengen die Offenhaltung einzelner Geschäfte nicht mehr notwendig machen. Die Kunden dieser Läden müssen sich nach anderen Einkaufsstellen umsehen, was für sie oft mit Schwierigkeiten verbunden fein dürfte. Denn alle Einzel- Handelsgeschäfte haben jetzt ihren festen Kundenkreis
und können mit der geringen Zahl an Arbeitskräften ihre Arbeiten nur gerade schaffen. Es geht aber nicht, daß die Kunden, deren Geschäfte aus kriegswirtfchafllichen Gründen schließen müssen, anderen Verbrauchern gegenüber benachteiligt werden. Es genügt, daß sie sich einen anderen Kaufmann, der oft für sie ungünstiger liegt, suchen müssen. Es ist Pflicht derjenigen Kaufleute, die ihr Geschäft weiterbetreiben, derartige Kunden aufzunehmen und mit der gleichen Aufmerksamkeit und Sorgfalt zu bedienen, auch wenn sie wissen, daß diese „Kriegs- kunden" ihnen nicht treu bleiben werden, sondern — sobald chr alter Kaufmann aus seinem Einsatz zurück ist __ auch wieder zu seiner Kundschaft gerechnet werden. Es geht hier nicht um Konkurrenz, sondern um die anständige Haltung. Kunden, die wegen Schließung- ihres bisherigen Geschäftes wechseln müssen, dürfen nicht mit den Laufkunden auf eine Stufe gestellt werden, die Zeit haben, von einem Geschäft zum anderen zu laufen, um evtl. Gelegenheitskäufe zu erhaschen.
Gioria-Palast:
„Wen die Götter lieben.. /
... den lassen sie früh sterben. Es gibt in der Geschichte des menschlichen Geistes nicht wenige Beispiele, auf welche dieses Wort gemünzt zu fein scheint. In welchem Sinne es auf die Erscheinung Mozarts - angewandt werden kann, darüber darf man verschiedener Meinung sein. Jedenfalls scheint es uns ein unbezweifelbares Verdienst dieses Films zu fein — dessen Drehbuch Eduard von B o r s o d y nach einer Novelle von Richard Billinger und E. Strygowsky geschrieben hat —, daß er nickt der immerhin naheliegenden Versuchung erlegen ist, Mozart ausschließlich oder überwiegend als den ewig heiteren, strahlenden Götterliebling, als das Salzburger Wunderkind und die apollinische Inkarnation des musikalischen Genius darzustellen: das würde ein falsches oder jedenfalls einseitiges Bild ergeben; sondern daß hier auch etwas von den tragischen Schatten und den dämonischen Gewalten angedeutet und spürbar wird, die aus dem erschütternd kurzen und unbegreiflich reichen Leben Mozarts nicht wegzüdenken sind. Die Filmproduktion hat sich, wie man sich erinnern wird, schon einmal (in der „kleinen Nachtmusik") des Stoffes bemächtigt, obwohl er kaum in einem besonderen Sinne filmisch genannt werden kann. Während jener erste im wesentlichen episodisch angelegt war, geht dieser zweite von einer breiteren Basis aus und versucht, mit ausgesprochener Vorliebe für anekdotisch-kulturhistorische Szenen, in seinen Bildern einen lieber^ blick über bas ganze Leben Mozarts zu geben. Salzburg, Mannheim, Prag und Wien sind die entscheidenden Stationen und Schauplätze, und ein zarter Reigen der unvergänglichsten Opernmelodien („Entführung", „Figaro", „Don Juan", „Zauberflöte") geben dem lebendigen Bilde eine bestrickende klangliche Kulisse; die musikalische Bearbeitung stammt von Aloys Melichar. Der Spielleiter Karl Hartl hat mit Geschmack und Geschick ms Bild übernommen, was aus einer überquellenden Fülle sich am ehesten für die Kamera anbot; zu erschöpfen war im Rahmen eines normalen Spielfilms selbstverständlich weder das musikalische noch das menschliche Thema, das mit dem Namen Mozart umschrieben ist; aber es wird als ein Verdienst dieses (wie manches früheren, thematisch ähnlich gearteten) Films angesehen werden dürfen, daß er dem Besucher eine wenn auch nur flüchtige Vorstellung vom menschlichen Bilde und von den Daseinsschicksalen eines deutschen Genies vermittelt, dessen Melodien ihm sehr viel geläufiger zu fein pflegen als etwa die oft genug trostlosen und beschämend unwürdigen Umstände seines Lebens, als das Charakterbild, wie man es aus seinen Briefen kennenlernen kann, und die vielfach entmutigenden und niederdrückenden Bedingungen, unter denen Mozart hat arbeiten müssen. Hans Holt gibt in einer recht glücklich gewählten Maske feinem Mozart etwas von der menschlich so anziehenden, liebenswürdigen und manchmal unwiderstehlichen Persönlichkeit, ohne flach oder oberflächlich zu wirken und den Anschluß an die von den dunklen Mollakkorden des Requiems umbüfterten letzten Szenen zu verlieren. Winnie Markus ist eine von schönem, stillem Gefühl bewegte Konstange, Irene v. Meyendorfs die (auch gesanglich sehr reizvolle) unvergeßliche Mannheimer große erste Liebe Aloysia Weber. Rens Deltgen verleiht mit taktvoll be
hutsamen Umrissen der Szene des jungen Beethoven Charakter und eigentümliche Stimmung. Vom Ensemble seien ferner Paul Hörbiger, Annie Rosar und Rosa Albach-Retty genannt — (Wien-Film.) HansThynot
ORK.-Kräffe sollen einsatzbereit bleiben
Der Generalbevollmächtiate für den Arbeitseinsatz hat die Arbeitsämter ersucht, den Einsatz von Kräften, die über eine DRK.-Helferinnen- ober Schwefternhelferinnen-Ausbildung verfügen, grundsätzlich in der Weise vorzunehmen, daß ihrer Heran» Ziehung zum DRK.-Dienst gegebenenfalls keine unüberwindlichen Schwierigkeiten mtgegenftepen, son» dem daß sie einem Abruf zum DRK.-Emsatz unverzüglich Folge leisten können. Insbesondere sind Dienstverpflichtungen solcher Kräfte nur bann auszusprechen, wenn sie im Falle einer Heranziehung zum DRK.-Einsatz ausgehoben werben tönnen. Ehe bas Arbeitsamt der Heranziehung einer DRK.-Hel- ferin ober -Schwernhelferin zum langfristigen Not- oienst für einen anberen als DRK.-Einsatz, Einsatz in der freiwilligen Krankenpflege der Wehrmacht ober im Betreuungsdienst des Heeres zustimmt, soll die zuständige DRK.-Kreisstelle gehört werden. Die Regelung gilt für Helferinnen, die den Arbeitsämtern Dom Roten Kreuz als solche benannt sind.
Oie Inschrift auf Kriegergräbern.
Im Rahmen feiner umfangreichen kriegsbedingten Betreuuägsmaßnahmen hat das Reich auch eine Fürsorge für die Gräber solcher Kriegsqefallenen übernommen, die auf nichtreichseigenen Friedhöfen beigesetzt werden. Zu dieser Fürsorge gehört die Errichtung eines Grabzeichens. Auf Wunsch der Hin- terbliebenen kann auf diesem Grabzeichen, wie der Reichsinnenminister entschieden hat, die Angabe über den militärischen Dienstgrad durch den Hinweis ergänzt werden, der sich auf eine besondere militärische Verwendung, z. W Adjutant, Flugzeugführer, Bordschütze usw. bezieht. Ferner ist eine Ergänzung durch Angaben über die Zugehörigkeit zur NSDAP, und ihren Gliederungen bzw. über einen bestimmten Dienstgrad bei diesen durchaus erwünscht.
Verdunkelungszeit:
2. Februar von 18.08 bis 7.33 Uhr. *
** 8 6. Geburtstag. Am morgigen Mittwoch, 3. Februar, begeht Frau Wwe. Glas, Mühlstr. 5 wohnhaft, in geistiger und körperlicher Frische ihren 86. Geburtstag. Der Jubilarin gelten auch unsere herzlichen Glückckckwünsche.
Landkreis Gießen.
* Heuchelheim, 2. Fedr. In seltener Rüstigkeit und täglicher Betätigung in der Landwirtschaft begeht heute (Dienstag) der Landwirt Jakob Germer III., Wilhelmstrahe 13 wohnhaft, feinen 81. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
* W a tze n b o r n -S te i nb e r g, 2. Febr. Der Bergmann Ernst Andreas Philipp von hier ver> unglückte an seiner Arbeitsstätte auf der Grube Friedrich bei Trais-Horloff tödlich. Einige Stunden nach dem Unglücksfall konnte die Leiche des bedauernswerten Mannes, der im 44. Lebensjahre stand, von seinen Arbeitskameraden geborgen werden.
* Laubach, 2. Febr. Der Kameradschaftsführer der hiesigen Kriegerkameradschaft, Kamerad Hermann Stotz, ist wegen seines hohen Alters von seinem Posten als Kameradschastsführer zurück- getreten. Zu seinem Nachfolger in der Kamerad- schaftsführung hat der Krieskriegerführer Kamerad Dr. Monnard den Kameraden Ernst M ö n n i g bestimmt.
Kurze Gyortnottzen.
Die Turnerdes Bereichs Mitte gewannen in Hamburg den Vergleichskampf gegen die Riege des Sportgaues Hamburg knapp mir 563,4 zu 562,7 Punkten. Beste Einzelturner waren Krötzsch und Müller (beide Mitte) mit 98,7 um 97,7 Punkten.
*
Südbayerns Fußballmeisterschaft wurde am letzten Januar-Sonntag zugunsten des Tschammerpokalsiegers 1860 München entschieden, der in Ausgburg den BCA. mit 2:0 (1:0) schlug und damit die zum Endsieg notwendigen Punkte an sich brachte.________________, J
Hmiptjchristletter: Tr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hcmptichriftteiiers: Ernst Blumichein. Verantwortlich für Polini und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Tbvriot; für Stadt @icfien, Provinz. Wirlichast und Sport: Ernst B'.umichein.
Druck und Verlag: Brühlfche Univeriirätsbruckerei R. Lange K. ®. Verlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Linzeigenleiter: Haas BeL
Anzeigenpreislifte Nr. 6.
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Unser lieber, lebensfroher Sohn, Bruder M und Schwager
Ernst Petsch
Oberleutnant und Kompanieführer Inhaber des E. K. 1 und 2, des Inf.-Sturmab/.eichens, des silb. Verwundetenabzeichens und der Ostmedaille fand im Alter von 22 Jahren bei schweren Abweh rkämpfen zwischen Don und Wolga am 14. Dezember 1942 den Heldentod.
In tiefem Schmerz : Erika Petsch, geb. Bücking Med.-Rat Dr. Hans Petsch, r. Z. Oberarzt Oartrud Dalquen, geb. Petsch ff-Oberschaiiührer Kurt Petsch l.d. Waffen-ff Gustel Petsch, geb. Scrlba Dr. Paul Dalquen, z.Z. Stabsarzt.
Heldenbergen (Oberhessen), Bad Salzhausen, Ende Januar 1943.
Sonntag abend erlöste ein sanfter Tod meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, den Kaufmann Conrad Bramm
von seinem schweren Leiden.
In tiefer Trauer:
Luise Bramm und Kinder.
Gießen, den 2. Februar 1943.
Die Trauerfeier findet in der Stille statt.
Unsere liebe Schwester und Schwägerin, meine gute Tante
Frau Elisabeth Noll, geb. Bechthold ist heute nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 59 Jahren für immer von uns gegangen. In tiefer Trauer:
O'to Knörr und Fran, geb. Bechthold
Wilhelm Nachtigall und Fran, geb. Bechthold Helmut Nachtigall.
Gießen (In Löbers Hof 8), 1. Februar 1943.
Die Trauerfeier findet Mittwoch, 3. Februar, um 15 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
___________________________0698
Am Sonntagvormittag ist unser lieber Vater, Großvater und Urgroßvater
Fritz Rinker
sanft entschlafen.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Minna Engel, geb. Rinker; Elisabeth George, geb. Rinker; Auguste Keller, geb. Rinker; Jeanette Maul, geb. Rinker; Farn. Karl Siegel.
Reiskirchen, Bad Kreuznach, Offenbach a. M., Frankfurt a. Main-West, Mainz, Winnerod, den 2. Februar 1943.
Die Beerdigung findet Mittwoch nachm. statt.
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1883 60 Jahre 1943
Bekanntmachung
Betr.Verteilung von Zwiebeln u. Apfelsinen.
Damit über die Nestbestände von Zwiebeln und Apfelsinen verfügt werden kann, reichen die Verteiler sofort den übersandten Zlbrechnungsbogen em. Die Restbestände sind dem Ernährungsamt, Binv mer 4Afofort telephonisch vorauszumelden. [sotd
Gießen, den 2. Februar 1943.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ernäbrungsamt, Abt. B.
Gartenbaubetrieb und Friedhofsgärtnerei
Wilhelm Moser
Inh. Valentin Moser
0687
Am 30. Januar vormittags ist unsere liebe, gütige Schwester, Schwägerin und Tante
Fräulein Liddy Schreiber
sanft entschlafen.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Kurt Schreiber
Oberfeldapotheker im R. L. M.
Gießen (Asterweg 40), Berlin, 1. Febr. 1943.
Trauerfeier: Donnerstag, den 4. Februar, um 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs.
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