Das Gesetz -er Ehre und -er Pflicht
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ie r,. 6n Rücken herunter, wenn man diese Verluste rr ‘ sitht. Das Menschenmaterial, das die Sowjetunion ■ wd),zur Verfügung hat, ist unterernährt und friert.
• fi , Dotzdem wird das letzte aus ihm herausgeholt. 1De Panzer sind viel schlechter geworden, aber sie
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.Aber das ist doch... das ist doch Herr Brand!?'
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M wieder zur Stelle gewesen. Der Bolschewist leint keine Ruhe, er läßt seinem Volk keine Ruhe. Aas bedeutet es für ihn, weyn die Menschen bei btr Arbeit vor Erschöpfung umklappen. Das alles iß ihm völlig gleichgültig. Durch dieses Rußland Men ununterbrochen Peitsche und Pistole.
Mit den gewaltigen Massen, die er nun für thfen Winter noch zusammengetrieben hat, brach er ta und dort in Stellungen ein. Er hatte jo das feite herausgeholt und alles zusammengefaßt, um überall, wo ihm irgendwie die Gelegenheit günstig «schien, anzugreisen. Ich bin aber der Ueberzeu-
zeug an. Er hielt die Hand schützend vor die kleine Flamme, machte drei Schritte vorwärts und beugte sich über die beiden wie verkrampft am Boden liegenden Männer.
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In demselben Augenblick hörte das Klopfen auf, und gleich darauf sah Axel in einer Entfernung von drei, vier Meter einen Schatten vorüberhuschen.
Zwei, drei Herzschläge lang stand Axel wie erstarrt, als er den unheimlichen Spuk gewahr wurde: ein mannshohes Skelett, dessen einzelne Knochen in der Dunkelheit schwach leuchteten — und dem der Kopf fehlte. Scheinbar schwerelos und ohne jedes Geräusch kam es mit ausgebreiteten Knochenarmen unmittelbar auf Axel zu, um in der nächsten Sekunde plötzlich nach links zu verschwinden.
Axel, der die Schreckenssekunde bereits überwunden hatte, machte einen jähen Satz, um das Skelett festzuhalten. Aber noch bevor er es erreicht hatte, fühlte er einen scharfen, stechenden Schmerz an seiner linken Wange: gleichzeitig fiel ihm mit lautem Gepolter irgend etwas zwischen die Beine, und er stürzte vornüber zu Boden.
„Licht?" rief Frank hinter ihm, so laut er konnte. ,Hutta, schnell, dreh das Licht an!"
Axel überschlug sich einmal, aber da er seit einigen Jahren eifrig Jiu-Jitsu trieb, hatte er in der Kunst des Hinfallens große Hebung, und so geschah ihm weiter nichts. Er ließ seinen Körper wisrollen und — prallte gegen ein paar Beine.
Da Axel ganz genau wußte, daß es Franks Beine nicht fein konnten — denn Frank befand sich sa auf der entgegengesetzten Seite irgendwo im Hintergrund — packte er blitzschnell zu, umschlang die Beine mit eisernem Griff und riß sie mit scharfem Ruck seitwärts unter dem Körper fort.
Ein unterdrückter Fluch wurde hörbar, bann klatschte der Körper hart und schwer auf den Steinboden.
Axel hielt den Gestürzten mit aller Kraft fest und brüllte jetzt ebenfalls, so laut er konnte:
„Licht anmachen? — Zum Donnerwetter, macht doch endlich mal Licht! — Ich habe ihn!"
„Das Licht brennt nicht!" kam schwach und fern Juttas Antwort. „Wahrscheinlich sind wieder die Sicherungen 'raus!"
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„Zum Teufel, was soll denn das heißen?" rief Axel wütend. „Wollen Sie mir bitte erklären...?"
Brand antwortete nicht. Er richtete sich nur stöhnend auf, und als Axel sah, daß ihm aus Mund und Rase das Blut tropfte, half er ihm erst mal auf die Füße. —
Jetzt endlich kam Güstrow eilig mit einer Taschenlampe durch den Hauptgang des Kellers gelaufen.
„Ist ja wieder mal ’ne tolle Geschichte hier unten!" rief er atemlos. „Was ist denn eigentlich...?"
Er stockte, als er das Blut in Brands Gesicht sah. „Na, nun aber mal schnell nach oben, meine Herren!"
Kopfschüttelnd trat er in den Hauptgang zurück und leuchtete dort ein Schaltbrett ab.
„Natürlich — die Sicherungen sind wieder mal herausgeschraubt!" rief er erbost. Er schraubte sie hinein, und in demselben Augenblick wurde es endlich hell im Keller. —
Als Brand und Axel die Halle betraten, stteßen Jutta und Sigrid laute Schreckensrufe aus.
Die beiden Männer sahen aber auch wirklich schlimm genug aus. 31>re Kleidung war von oben bis unten mit Staub und Schmutz bedeckt. Brand hatte zudem auf der Stirn eine große Beule, während die untere Hälfte seines Gesichts völlig mit Blut und Schmutz verklebt war. Er mußte sich gleich hinsetzen. —
. Axels Beinkleid wies einen klaffenden Riß auf; die Hmlre hingen ihm wirr in die Stirn, und seine Smokingschleife, die sich „in der Hitze des Gefechts" geM hotte, $ttg ffj Lwek langen Efaen herab. Auf
rief er verwundert. Er beleuchtete ihn noch näher.
Axel ließ die Beine des Mannes los, drehte ihn auf den Rücken und erkannte zu seiner Verblüffung, daß Frank recht hatte; es war tatsächlich niemand anderes als Brand.
seiner linken Wange hatte er eine breite Wunde, aus der in zwei dünnen Fäden das Blut sickerte.
„Um Gottes willen. Sie sind ja auch verletzt, Axel!" rief Sigrid ängstlich. „Setzen Sie sich hier hin, Axel, ich werde Sie sofort verbinden!"
„Ach, das ist ja gar nicht der Rede wert, diese Schramme", meinte Axel und lächelte ihr beruhigend zu.
Frank, der sich — als angehender Arzt — so recht in seinem Element fühlte, trat schnell heran:
„Den Verband überlassen Sie lieber mir, Sigrid! Das schlägt ja in meinen Beruf!" Er betrachtete prüfend die Wunde auf Axels Wange. „Na, es scheint ja nicht so schlimm zu fein! Mr müssen' vor allen Dingen verhüten, daß Schmutz hineinkommt."
Er wandte sich zu den beiden jungen Mädchen herum, die ihm besorgt zusahen.
„Bitte, meine Damen, besorgen Sie mir schnell etwas warmes Wasser und Verbandzeug!"
Während Sigrid und Jutta eilig davonliefen, zog Frank feine Schuhe wieder an; zwischendurch gab er dem Bibliothekar Brand die nötigen Verhaltungsmaßregeln:
„Bitte, Herr Brand, jetzt die Arme hochhalten und den Kopf etwas nach hintenüber beugen! — So, richtig! Und nun tief und ruhig ahnen! — Sehen Sie, es läßt schon nach!"
Wenige Minuten später — nachdem Frank mit geschickten Händen Axels Wunde gereinigt und ihm einen Heftpflasterverband angelegt hatte — hörte auch Brands Nasenbluten auf. Es stellte sich alsdann sehr schnell heraus, baß er außer der Beule an der Stirn und einer aufgeschlagenen Lippe glücklicherweise keinen Schaden weiter genommen hatte.
Jutta konnte ihre Neugier nicht länger zügeln.
„Ja, was war denn nun eigentlich im Keller los, meine Herren?" fragte sie und sah von einem zum andern.
„Vielleicht kann Herr Brand uns darüber einige Aufklärungen geben!" sagte Axel mit einem mißtrauischen Mick auf den jungen Ddann, der bisher' noch nicht gelpcochen hatten (Fortsetzung folgt)
ROMAN VON OLAF ^OUTBftWECK
A Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
)a Axel hatte achtzehn Stufen gezählt, als das Ge- Baber aufhörte und er festen, ebenen Boden unter 5prf*f simen Füßen fühlte. Er bedauerte jetzt, daß er die Hjuhe ausgezogen hatte, denn der Steinboden war ppen"j' Erfindlich kalt und auch etwas feucht ...
hL?! : 6r drehte sich um, und als er im Dunkeln Franks 11 All . 3U packen bekam, drückte er feinem Begleiter ' eimn Zipfel feines Smokings in die Hand. Dann I iistete er sich an einer Wand entlang vorwärts, in«
jung: das ist auch das letze Aufgebot, bie letzte Reserve, die nur herausgequetscht werden konnte, weil eben diese Härte schon keine Härte mhr ist, sondern eine Barbarei, weil eben der Tvlschewist das Menschenleben überhaupt nicht mehr eitet. Das sind für iyn nur Lebewesen, die er zur Durchsetzung seiner Ziele braucht. Diese Führung iit brutal bis zum äußersten. Und trotzdem: wir hoben ihn bisher geschlagen, wir werden ihn auch wieder schlagen. Es gilt jest, seinen Plan, sich wieder in den Besitz seiner IjRhstoffe zu setzen, ßu vereiteln und ihn zurückzu- !schlagen, und das geschieht dort, wo es entscheidend Darauf ankommt. Allerdings ist nunmehr auch d i e hörte des Kampfes ins Gigantische gewachsen. Dabei muß nicht außer acht gelassen werden, «s Deutschland ja an allen Fronten kämpft und
Nordkap bis zur Biskaya, hinunter bis in die Stiften Afrikas und bis in den fernen Osten an fet Wolga mit feinen Verbündeten die Wacht hält. Nus all diesen gigantischen Kämpfen ragt nun Hed) einem gewaltigen Monument der Kampf tm Stalin grab heraus. Es wird der größte chervenkampf in unserer Geschichte bleiben. Was tat jetzt unsere Grenadiere, Pioniere, Artilleristen,
gebrochen, der Bolschewist hatte voraussichttich sein Ziel erreicht. Jehl kommt er zu spat. Der deutsche Diederstand konnte organisiert werden; die neuen Linien sind gefestigt, aber sie konnten nur befestigt werden, weil dort draußen in dem Trümmerfeld dieser Stadl Helden kämpften und noch kämpfen. Und wenn es nur noch wenige sind: solange ein deutscher Soldat steht, wird gekämpft.
Meine Soldaten, die meisten von Euch werden von einem ähnlichen Beispiel der großen gewaltiaen Geschichte Europas gehört haben. Wenn auch damals die Zahlen kleiner waren, so gibt es letzten Endes doch keinen Unterschied der Tat als solcher. Bor 2% Jahrtausenden stand in einem kleinen Engpaß in Griechenland ein unendlich tapferer und kühner Mann mit dreihundert feiner Männer, stand Leonidas mit dreihundert Spartia- t e n, aus einem Stamm, der wegen feiner Tapferkeit und Kühnheit bekannt war. Eine überwältigende Mehrheit griff diese kleine Schar immer wieder aufs neue an. Der Himmel verdunkelte vor der Zahl der Pfeile, die abgeschossen wurden. Auch damals war es ein Ansturm von Horden, der sich hier am nordischen Menschen brach. Eine gewaltige Zahl von Kämpfern stand Lerxes zur Verfügung, aber die dreihundert Männer wichen und wankten nicht, sie kämpften und kämpften einen aussichtslosen Kampf, aussichtslos aber nicht in feiner Bedeutung. Schließlich fiel der letzte Mann. In diesem Engpaß steht nun ein Satz: „Wanderer, kommst du nach Sparta, fo berichte, du habest uns hier liegen sehen, wie das Gesetz es befiehlt!" Es waren dreihundert Männer, meine Kameraden, Jahrtausende sind vergangen, und heute gilt jener Kampf und jenes Opfer dort noch so heroisch, immer noch als Beispiel höchsten Soldatentums.
nicht nur der Organisator unserer gewaltigen Wehrmacht, £r ist auch der Feldherr, der sie führt und ist der Führer unseres gesamten Volkes.
Es gibt auch eine Logik in der Weltgeschichte. Glaubt Ihr denn, meine Kameraden, daß das Schicksal, ober hier möchte ich sagen, die Vorsehung, der Allmächtige, einen unbekannten Mann, einen Mann ohne Namen und Vermögen, einen einfachen Kämpfer des Weltkrieges emporsteigen, durch ungezählte Wirren gehen und immer größer werden läßt, und auf einmal soll bas alles sinnlos sein? Wenn die Vorsehung bem deutschen Volk einen solchen Mann von dieser Größe gesandt hat wie den Führer — und unsere Ahnen hatten für solche großen Führergestalten den richtigen Namen: du gottgesandter Mann — und wenn es ihm gelang, aus dem einst zersplitterten und ohnmächtig barnieberliegenben deutschen Volk die stärkste Nation der Welt zu gestalten, bann sind bas Garantien, die uns berechtigen, an den Sieg zu glauben.
Unb jetzt wende ich mich an alle Soldaten der Wehrmacht vom Feldmarschall bis zum Rekruten: die Lage kann nie so schlimm bei uns werden, daß wir nicht die Kraft besitzen, sie zu meistern.
Dergleichen Sie einmal rückblickend bas Jahr 1932! Wer bamals in der Partei kämpfa und nur irgendwie in die Dinge hineingesehen hat — da gab es auch Situationen, die scheinbar hoffnungslos waren. Was ist demgegenüber heute geschehen? Wir haben, ein gewisses Gebiet in der wetten Sowjet- Union vorübergehend preisgegeben. Damit wir das alles ordnen konnten, stehen Tausende von Stämp? fern unb opfern sich auf. Das hat es in allen Kriegen gegeben. Wir brauchen jetzt keine Klubstrategen, Die ihr armseliges Hirn zermartern, wie das so ober so anders hätte kommen können. Nicht das - „hätte" interessiert, nicht das „Wenn" unb das „Aber", sondern einzig und allein das „Ist". Und das ist gewaltig. Das Opfer ist heroisch. Aber nicht nur um Stalingrad, auch an anderen Frontabschnitten ist schon mit dem gleichen Heroismus gekämpft worden. Wenn wir Soldaten nicht bereit wären, unser Leben einzusetzen, brauchten wir ja nicht Soldaten zu sein. Dann könnten wir ja in ein Kloster gehen. Der Soldat fragt nicht. Er tut feine Pflicht, er kämpft für den Sieg. Ich sage Euch: entscheidend ist die Härte. Entscheidend ist die Frage: Sind wir hart genug in uns selbst? Die Wehrmacht ist in Führung unb Gefolgschaft, fo wie unsere kampferprobte Partei, die Inkarnation des härtesten Willens. So haben auch in der Heimat Mann und Frau den gleichen entschlossenen Willen und ihre Härte in diesem Kampf zu beweisen. Nur so verdienen sich Front und Heimat voll und ganz den Sieg.
Wenn vor uns ein an sich müder Gegner weg- läuft, bann ist es kein Kunststück, wenn gesiegt wird, wenn alle Armeen siegreich Dorroärtsftürmen. Wenn wir fo Schlag auf Schlag gewinnen, so ist das sehr schön, aber nicht erschütternd. Erst wenn Krisen kommen, wenn's schwer wird, dann bewährt sich die Führung, bann zeigt es sich, wer ein Mann ist.
Auch bas Volk muß in ben Prüfungen seine Bewährung zeigen. Und das Volk kann suher sein, daß ich gerade als Oberbefehlshaber der Luftwaffe darunter leibe, wenn mir gemelbet wird, welche Verheerungen durch feindliche Bomben angerichtet worden sind, baß Frauen unb Kinder getötet wurden, baß andere ihr ganzes Hab unb Gut verloren haben. So traurig bas ist, und so sehr wir alles tun, um es zu verhindern, fo ist es doch unvermeidbar unb darf ben Widerstandswillen nicht schwächen. Was Menschenhände wieder schaffen können, kann wiedergegeben werden.
Vielleicht denkt so mancher Volksgenosse: wir kriegen hier immer wieder die Bomben ins Ruhrgebiet ufa., dahin ober dorthin. Warum vergelten wir bas nicht? Vergeßt nicht, Volksgenossen, daß wir einen gewaltig ausgedehnten Kriegsschauplatz haben. Die Hauptmacht der deutschen Luftwaffe kämpft im Osten, im Süden, kämpft im Norden. Aber dieser Kamps im Osten wird nach meiner heiligsten Ueberzeugnug eines Tages ein Ende fin- den. Und dann wird auch die Macht frei, die vergelten kann. Ich habe euch das zugesagt: an diesem Tage werde ich mich sehr genau erinnern, was man bei uns angerichtet hat: die Zerstörung der Wohnviertel der Städte und der Mord an Frauen und Kindern. Ich werde mich bann dieser Tatsache erinnern unb genügend Härte zeigen, den Schlag zurückzugeben. Jetzt aber heißt es, sich nicht durch ben Feind zu etwas verleiten lassen, was wir nicht selber wollen. Es müssen Schwerpunkte geschaffen werden. Ob der Schwerpunkt im Luftkampf liegt ober im Kampf auf der Erde oder auf ben Meeren, ob im Osten, Westen, Norden ober Süden, ober der Schwerpunkt der Arbeit in dieser ober jener Fabrik liegt, das alles ist gleich, aber dort, wo er ist, da muß auch die Schwere der Kraft stehen, und alles andere muß dagegen zurückstehen.
Denn wir auch, Kameraden, in diesem Winter wieder die ganze Schwere des östlichen
Flakartilleristen unb wer sonst in dieser Stadt ist, vom General bis zum letzten Mann, leisten, ist einmalig. Mit ungebrochenem Mut, und doch zum Teil ermattet und erschöpft, kämpfen sie gegen eine gewaltige Uebermacht um jeden Block, um jeden Stein, um jedes Loch, um jeden Graben. Wir kennen ein gewaltiges Heldenlied von einem Kampf ohnegleichen, es heißt „Der Kampf der Nibelungen". Auch sie 'ftanben in einer Halle von Feuer unb Brand, löschten den Durst mit dem eigenen Blut, aber f i e kämpften bis zum Letzten. Ein solcher Kampf tobt heute dort, und noch in tausend Jahren wird jeder Deutsche mit heiligem Schauer von diesem Kampf in Ehrfurcht sprechen unb sich erinnern, daß dort trotz allem Deutschlands oieg entschieden worden ist.
Europa beginnt jetzt vielleicht zu verstehen, was dieser Kampf bedeutet. Europa, und nicht zuletzt die Staaten, die heute in einem neutralen Wohlleben noch dahindämmern, lernen nun begreifen, ba|3 diese Männer, die tobesmutig dort noch bis Zum Letzten Widerstand leisten, nicht allein Deutschland, sondern die ganze europäische Kultur vor der bolschewistischen Vernichtung retten. England war nie fähig, für Europa einzutreten. England hat sein Imperium gehabt, das wir ihm zu allen Zeiten gegönnt haben. England war nie eine Macht, bie für europäische Interessen mit eigenem Blut auf dem Plan erschien. In diesem Augenblick aber ubt England ben gewaltigsten europäischen Verrat, ben gewaltigsten Verrat am Schicksal des Abendlandes.
hätten diekampfervon Stalingrad nicht diesen heroischen Kampf auf sich genommen, nicht mehr und nicht weniger als sechzig oder siebzig bolschewistische Divisionen auf sich gezogen, wären diese Divisionen damals mit durch-
Und es wird auch einmal in der Geschichte unserer Tage heißen: kommst du nach Deutschland, fo berichte, du habest uns in Stalingrad kämpfen sehen, wie das Gesetz,, das Gesetz für die Sicherheit unseres Volkes, es befohlen hat. Und dieses Gesetz trägt jeder von Euch in seiner Brust. Das Gesetz, für Deutschland zu sterben, wenn das Leben Deutschlands diese Forderung au Euch stellt. Das ist aber nicht nur VerpfUch- tung für uns Soldaten. Dieses Heldentum, dieses Opfer ist verpflichtend für das ganze Volk. Die Kämpfer von Stalingrad mußten stehen, das Gesetz befahl es fo, das Gesetz der Ehre und der Kriegführung. Dieses Gesetz der Kriegführung gilt ja allein der Bettung unseres Volkes.
Es ist letzten Endes, bas mag hart klingen, fa für den Soldaten gleichgültig, ob er bei Stalingrad, bei Rschew ober in der Wüste Afrikas ober oben im Eise Norwegens kämpft unb fällt. Wenn er fein Opfer bringt, ist es gleich groß. Er bringt es für das Leben feines Volkes, wie einst die dreihundert Männer des Leonidas, von denen wir heute mit Andacht noch ebenso sprechen wie von dem Helden- kampf der letzten Goten in den Schluchten des Vesuvs. Das Gesetz befahl auch ihnen, zu sterben, da- mit die Rasse weiter siegen und leben konnte.
Auch unser Kamps geht um diese Entscheidung. Um die große Entscheidung, von der ich die ganze Zeit jetzt sprach. Dieser Kampf und diese Entscheidung geht nicht nur uns Soldaten, sie geht auch bas ganze Volk an. Wenn der Führer befohlen hat, baß alle Kräfte des deutschen Volkes, ob Mann ober Frau, zu mobilisieren sind, so wird das deutsche Volk diesen Appell mit Selbstverständlichkeit ganz auf sich nehmen und ihn verstehen, wie er verstanden fein soll.
Dreieinhalb Jahre währt der Krieg und niemand kann in seiner gewohnten Bequemlichkeit verharren, wenn unsere Kämpfer draußen ihr Leben unerschrocken einfetzen und treu chre Pflicht erfüllen. So muß auch in der Heimat jeder danach drängen, das Letzte zu geben. Wir sind keine Bolschewisten. Wir treiben nicht unsere Frauen und Kinder mit einer Nagaika zu ihrer Arbeit. Wir appellieren an die Ehre jedes Volksgenossen Ufa jeder Volksgenossin, sich nun auch stolz einzureihen, bie Bequemlichkeit fahren zu lasten und lieb geworbenen Dingen abzusagen. Dafür haben wir in einem siegreichen Frieden noch Zeit genug. Die jetzige Zeit erfordert Härte. Härte im Nehmen, Härte im Geben, Härte tm Durchhalten. Die größte Schande unb Schmach aber ist es, wenn ein Deutscher statt zu arbeiten ober zu kämpfen heute noch herum- metfert Er wird der Verachtung des ganzes Volkes preisgegeben sein.
In der Sowjetunion wird die BlobiÜfierung der allerletzten Kräfte durch die barbarische
W\\ vergangenen Jahr, so war er immer noch eisig ge- ! nug, um alles, was sonst im Frühjahr, Sommer unb Herbst sich regte, um alle Flüsse, Seen unb Sümpfe wieder in eisigen Bann zu schlagen. Dort, wo man vorher mit einigen Kompanien halten tonnte, meil vor einem ber gewaltige Sumpf, bas jreite Flußbett, ber weite See sich ausdehnte, war auf einmal Eis, unb bas ganze Gelände für den Segner wieder gangbar. Nun ftanben bie Kompa- ulen mcht mehr hinter einem gewaltigen Naturhindernis, sondern jetzt konnte nur mehr ihr Mut und chre Waffe das Hindernis für den Gegner sein.
Und dieser Gegner ist hart. Er ist befon« Urs m seiner Führung barbarisch hart. Die Aus- ffarung seiner Befehle wirb in einer Form gefordert, baß selbst bie technische Unmöglichkeit ber Aus- suhrung ben Tob bedeutet. Dem russischen Volk — s>rugelgewohnt unb unter ber schweren Faust feiner Tyrannen äd^enb — war bas nichts neues. Wenn vifere Flieger Bahnhöfe unb Geleise durch ihre Bomben zersprengten, bann holte der Bolschewist richt erst große Eisenbahnzüge ober Soldaten ft.ran, bann schlug ber Herr Kommissar mit einem Zirkel einen Kreis von 20 Kilometern um diese vtelle, unb in wenigen Stunden wurde in diesem kreis alles, was da an Menschen lebte — ob Greise ffrauen oder Kinder — mit ber Nagaika an dieser vtelle zur Arbeit zusammengettieben. Ihre Werk- jeuae mußten sie mitbringen, hatten sie keine, bann mußten sie ihre Hände zerschinben. Der Kommissar timmerte sich nicht darum, ob Versorgung ob Transportmittel bereitgestellt waren: das alles wr ihm gleichgültig. Wer aufbegehrte, bekam die seitsche. Wenn einer vor Erschöpfung hinfank, beton er bie Kugel.
Härte der Sklaverei durchgeführt. Bei uns sehen wir an Stelle dieser Barbarei das Gesetz der Pflicht. So richte ich denn in dieser Stunde in dem Appell an die Wehrmacht auch den Appell an die ganze deutsche Volksgemeinschaft und rufe alle zur letzten Bereitschaft und zum höchsten Einsatz auf. Gebe jeder alles, was er zu geben vermag. Es ist nicht fo, wie unsere Feinde das nun gegen uns deuten wollen, als pfiffen wir auf dem letzten Loch! Kein! Denn ein Kampf ein so gigantisches Ausmaß angenommen hat, dann kann niemand mehr ein bequemes und sattes Leben führen. Da muß sich jeder als Kämpfer fühlen, an der Front und in der Heimat und da ober dort einsatzbereit fein. Ich weiß, es ist hart und schwer, wenn die Bomben herniederprasseln und Frauen und Kinder töten. Es ist furchtbar. Aber auch der Schlag muh hingenornrnen werden. Vicht einen Augenblick dürfen wir weicher werden. Der Sinn dieses Kampfes ist ja nur: „Freiheit ober Vernichtung."
Der ist fürwahr ein wahnsinniger Trottel, ber noch glauben möchte, man könne irgendein Arrangement treffen. Man kann wohl ein Arrangement mit einem anständigen Gegner treffen, aber keinesfalls mit Bolschewisten. Hier geht es um die klare Entscheidung: du ober ich. Es geht auch nicht darum, ob Krieaskosten mehr ober weniger zu bezahlen sind, ob die eine ober andere Provinz abzutreten ist, diesmal geht es darum, ob das deutsche Volk b e st e h e n bleibt oder endgültig auf satanische Weile vernichtet wird. Vergeßt nicht, baß es ja der Jude ist, ber gegen uns den Kampf führt Man muh nur ein einziges Mal ben Juden in feinem alttestamentarischen Haß kennengelernt haben, dann weiß man, was uns blühen würde, wenn der Jude an uns Rache nehmen könnte. Was glaubt Ihr, was mit Euren Frauen, Euren Bräuten, Euren Töchtern geschehen würde; was glaubt ihr, wie dieser teuflische Haß sich bestialisch im deutschen Volk austoben würde? Nein, wer nicht kämpfen will, ber fällt ebenso. Da ist es schon besser, ich kämpfe, unb mit diesem Kampf erringe ich den Sieg und bie Freiheit unb entgehe selbst ber Vernichtung. Wenn Euch Schwächlinge mit lauen unb dummen Reden kommen, bann schaut aufden Führer und richtet Euch an seiner Größe auf! Laßt ihn als das leuch- tenbe große Vorbild vor Euch erscheinen, diesen Mann, der keine Rast und Ruhe hat, diesen Mann, auf den ja letzten Endes alle Anforderungen einstürmen, ber alles als letzter tragen und entscheiden muß. Für jeden von uns gibt es noch irgendeinen, ber über ihm steht und ber für ihn sorgen kann. Der Führer ist der Letzte, er steht allein mit seiner eigenen Kraft und seinem eigenen starken Herzen. Für ihn kann keiner denken unb yandeln. Er ist
Und doch konnte ber Bolschewist auch mit den brutalsten Methoden seine Rüstung nicht mehr aufrechterhalten. In weitestem Umfang waren ihm die beiden Grundvoraussetzungen —Sohle und Elfen — genommen. Er mußte, wenn er den Kamps fortsetzen wollte, koste es, was es wolle, den Versuch machen, feine Kohlen- uud Eisengebiete zurückeroberu. So sehen wir, wieerzumletztenmalelnealler- dlngs gigantische Anstrengung macht.
Neue Divisionen werden aufgestellt, andere werfen aufgefüllt. Aber es sind nicht neue Jahrgänge, bie jubelnd zu den Fahnen eilen — nein, müde i reife, 16jährige Jungen werden in bie vordersten impfbotaillone ein gereiht. Aber hinter diesen ampfbataiUonen werden bie Maschinengewehre tr Kommissare verdreifacht und vervierfacht, und 8 wird der sowjetische Soldat in den Tod hinein- gjagt. Was macht es schon Herrn Stalin aus, ob < Hekatomben von Toten zu opfern hat.
Wir haben jetzt ein wahres Bild der fv wj e tisch en Verluste, bie zu gegebener Hit befanntgeqeben toprben. Ein Schauer läuft einem
i Iber plötzlich hörte bie Mauer auf. Aufs Gerate- feofl fd)ritt Axel mit vorgestreckten Händen weiter, Äer hatte bas Glück, nach wenigen Schritten schon M |R eine neue Mauer zu stoßen, an ber er sich ent- lric tasten konnte.
|Ltojrenb ber nächsten Minuten wiederholte sich LyM Mtfts Spiel einige Male. Axel hatte nicht bie ge- ’W ^(fte Ahnung, wo er sich eigentlich befand; aber J fi. genügte ihm einstweilen, baß jeder Schritt ihn ^ties. I Ser an das Ziel seiner Wünsche brachte. Schließ- , i roar er nur noch durch eine dicke Wand von S pl Stelle getrennt, wo ber „Klopfgeist" an ber Leitmar.
L.^1 Axel, ber bisher sehr ruhig gewesen war, wurde W Jin plötzlich von einer wilden Jagdleidenschaft er» Er gab jetzt alle Vorsicht auf und drängte m LDr* ungestüm vorwärts, daß Frank in ber Sun» R' Wit den Anschluß verlor.


