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Dizekonsuls in London. Nach kurzer Tätigkeit als Botschaftsrat in Konstantinopel machte er den Welt­krieg als Kompanieführer mit, wurde jedoch 1915 vom Auswärtigen Amt wiederum der Botschaft th Konstantinopel zugeteilt, und 1917 Kabinettsckef des Königs von Württemberg. 1919 wurde er Gesandter

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Weltanschauung tyrannisch zufammengehalten worden wäre. Und damit stehen wir wieder heute nach außen, wie einst im Innern, der gleichen Kampffront gegenüber. Letzten Endes ging der Kampf im Innern ja damals auch nur gegen diesen Gegner.

Als schließlich unsere Gegner glaubten, selbst stark genug zu sein und die phantastischsten Hoffnungen auf erneute Revolutionen usw. im Innern Deutsch­lands setzten, begann dieser entscheidendste aller Kriege. Auch hier brauche ich nur an die gewaltigen Schlachten, die einmaligen Siege in Polen und Nor­wegen, in Holland, Belgien, in Frankreich, in Ju­goslawien und Griechenland, auf dem Balkan, in der Luft, auf dem Meere und unter den Meeren zu erinnern. Ueberall siegten die deut­schen Waffen. Und das deutsche Volk begann zu glauben, daß die Siege eine Selbstverständlich­keit wären. Das Schicksal aber verschenkt so leicht nichts, und besonders nichts Großes, sondern hier macht das Schicksal die letzte Probe an den Völkern. Damals glaubte nur unser Volk wir hatten ja überall gesiegt> der Krieg könne bald beendet sein. Den Osten aber sahen viele in unserem Volk als keine Gefahr an. Dort war soeben ein Krieg von einigen Monaten abgelaufen. Ein kleines, ungeheuer tapferes und entschlossenes Volk hatte sich des großen Rußland erwehrt. Rein äußerlich ge­sehen, war sehr schwer zu erkennen, daß der erste Krieg der Bolschewisten gegen Finnland bisher viel­leicht die größte Tarnung in der Weltgeschichte ge­wesen ist. Während der Bolschewismus einige Ar­meen in Finnland kämpfen lieh, und zwar zum Teil mit veralteten Waffen, hatte er längst durch anderthalb Jahrzehnte die gewaltigste R ü st u n g aufgebaut, die je ein Volk hervorbrachte. Er konnte es. Denn diese Rüstung war aufgebaut worden nicht mit freien Menschen aus innerer 93er- pflichtung heraus, sondern mit Sklaven. Er hatte es verstanden, sein Volk zu versklaven und in das tiefste Elend herabzudrücken. Für den zivilen Bedarf wurde in der Sowjetunion nichts mehr hergestellt. Kaum gab es Kleidungsstücke. Das gewöhnliche Volk hatte gar nichts, was irgendwie das Leben verschönern konnte. Nichts als Einheitsmütze, Einheitsrock, Einheits- Hose, überall äußerstes Elend, keine Kaufläden, keine Industrien, die Schönes herstellten, kurzum all das, was in einem kulturell hochstehenden Volke nun ein­mal vorhanden ist. All das war längst verschwunden. Die gesamte Industrie dieses Mesenreiches mit ihren ganzen Rohstofen arbeitete nur für ein einziges Ziel. Allein in dem neuen Gebiet Polens, das wir ihm überlassen mußten, hatte er fast tausend Flug­plätze in Dau genommen.

Dies alles hörten wir, und dieses alles gab zu denken. Und da muß man nun auch noch einmal einen tieferen Blick in die ganze Zielsetzung des Bolschewismus tun. Was ist den«» für die Sow­jetunion Aterhaupt Europa? Wenn Ihr Euch das gewaltige Reich anfeht, das damals von der Weichfe bis an den Stillen Ozean reichte, wenn man das du dem Globus sieht und dann mit Europa vergleicht so muß man sich wirklich einmal fragen, ob wir uns zu Recht einen eigenen Erdteil nennen. Diese Frage hat ein sowjetischer Offizier, der Stalin sehr nahe stand, ganz klar beantwortet. Er sagte: Europa, ja Europa ist ja bestenfalls eine große russische Provinz. Europa, was ist es denn? Ein Konglomerat von unzähligen Staaten, die sich alle untereinander befehden. Ist die Schweiz Europa, oder Schweden, ist Dänemark oder Frankreich Europa, ober Polen? Das alles hätte uns nie ge­stört. Aber seitdem wir nach dem Westen drängen, hat sich in diesem Europa stets ein Wall aufgetan, und dieser Wall bestand aus Deutschen. Und die Deutschen waren es, die uns die Tür nach Europa bisher verwehrt haben. Alles andere bedeutet uns nichts. Ueberwinden wir Deutschland, dann besitzen wir Eu­ro p a." Ich glaube, daß dieser Auffassung wohl

Der unzerstörbare Glaube an den deutschen Sieg

Oes Reichsmarschalls Hermann Göring Rede auf dem Appell der Wehrmacht.

Berlin, 1.Februar. (DNB.) Am zehnten Iah- restage der Machtergreifung hielt Reichsmarschall Göring eine Ansprache an die Wehrmacht, an die schaffenden Männer und Frauen der Heimat und an die Jugend. Der Reichsmarschall führte aus:

Meine Kameraden!

Ihr steht heute hier als Abordnung der gesam­ten deutschen Wehrmacht. Es soll dies ein Appell fein, der sich am heutigen Tage an alle Kame­raden der Wehrmacht richtet, wo immer auch sie in diesm Augenblick stehen und ihre Pflicht er­füllen. Ein Appell, um jenes Tages zu gedenken, da das Schicksal des Deutschen Reiches sich von Grund auf änderte, jenes Tages heute vor zehn Jahren. Es war genau in dieser Stunde vorzehnJahren,dader Führer und damalige Reichskanzler Adolf Hitler zusammen mit sei­nen nächsten Mitarbeitern, dem Reichspräsidenten und Feldmarschall von Hindenburg den Eid leistete. Und dieser Eid mar nicht ein gewöhnlicher Minister-Eid jener Regierungen, die alle Augen­blicke die Sessel wechselten, sondern dieser Eid galt für Volk und Reich. Es war ein Eid, daß von nun ab eine neue Zeit in der Geschichte unseres Volkes beginnen sollte, eine Zeit, die eine furchtbare Vergangenheit auszulöschen, eine schreckliche Gegen­wart zu liquidieren und eine große Zukunft her- beiizusühren hatte.

Die damalige Lage kennt Ihr alle am besten, und Millionen unter Euch hatten damals ebenfalls das ganze Elend zu fühlen, das auf dem deutschen Volk und in erster Linie auf seinen arbeitenden Schichten lastete. Es war eine Zeit, da der Deutsche sein Haupt senken mußte vor Scham über das, was in den letzten zwei Jahrzehnten nach Schluß des Welt­krieges sich abgespielt hatte. Es war ein Tiefpunkt unserer Geschichte, so tief, daß nur ganz starke Her­zen noch an eine Wiederaufrichtung glauben konn­ten. Die Gegenmart selbst bot sich im grauen Elend dar. So galt es nun, für die Zukunft Hand anzu­legen und ein neues Reich aufzubauen. Des­halb gedenken mir heute des Tages, weil dieser Tag eine Schicksalswende im Ablauf unseres wei­teren Dolkwerdens darstellt, eine Schicksalswende, an der damals auch die kleine Wehrmacht, die Reichswehr, nicht vorbeigehen konnte. Diese Reichs- wehr wurde von jenen Machthabern nur als eine Art parlamentarischer Schutzwache betrachtet. Sie dachten nicht einmal an die Möglichkeit, daß sie nach außen gegnerischen Uebergrtffen entgegenzutreten hatte. Diese Reichswehr wurde nun umgebaut und zu einem gewaltigen Dolksh eer umgestaltet.

Bei dieser Umgestaltung mußte von den Führern wie von den Geführten nun eines erkannt werden: daß dieses neue Volksheer auch nur aufber brei­ten Basis der neuen Volksgemein­schaft aufgebaut werden konnte. So wie wir im Volk eine neue Gemeinschaft der deutschen Men­schen untereinander und zueinander schufen, so wurde bas auch für die Kämpfer der neuen Wehr­macht notwendig. Man hat früher immer gesagt: Um Gotteswillen, nur keine Politik in die Wehr­macht hineinbringen, das Reichsheer muß fitb von jeder Politik fernhalten." Soweit es sich damals um jene lächerlichen tagespolittschen Erscheinungen han­delte, war dies richtig. Aber, meine Kameraden,

nur der kann kämpfen, der mH leidenschaftlicher Seele Anteil nimmt am gesamten werden feines Volkes und vor allen Dingen an der Weltanschauung, auf Grund deren die große Politik gestaltet wird. Es ist unmöglich, daß ein Volk sich neu formt und auf der granitenen Un­terlage einer Weltanschauung eint, die Soldaten aber draußen stehen bleiben, denn der Soldat ist ja nichts anderes als ein Sohn des gleichen Volkes, der nur die Ehre hat, die Waffen für sein Volk tragen zu dürfen. Wenn es überhaupt in irgendeiner Gemeinschaft unseres Volkes not­wendig ist, hart und kristallklar eine Weltan­

motorige amerikanische Bomber dreimal Messina angriffen, wo zahlreiche Bomben ab- gemorfen und beträchtliche Schäden an vielen Ge­bäuden angerichtet wurden. Die Zahl der Opfer wird zur Zeit festgestellt. Die deutsch-italienische Boden abwehr von Reggio Calabria und Messina schVß drei Liberator ab. Ein Flugzeüg griff mit den Bordwaffen ein Haus bei Melito di Porto Salvo (Südküste von Calabrien) an. Es wer­den sechs Tote gemeldet, darunter der Erz­bischof der Diözese, der sich auf Hirten­besuch befand, und fünf Zivilpersonen. Weitere Einflüge fanden auf Catania, Trapani und Augusta statt, wo Gebäudeschaden entstand. Die Zahl der Opfer ist noch nicht festgestellt. Die Bodenabwehr schoß drei Flugzeuge über Augusta ab, die bren­nend abstürzten. Die Bodenabwehr von Trapani schoß zwei Flugzeuge ob.

Freiherr von Reurath IvIahre

Reichsminister Reichsprotektor Freiherr von Neurath begeht am 2. Februar feinen 70. Ge­burtstag. Freiherr v. Neurath kann an diesem Tage auf ein jahrzehntelanges hervorragendes Wirken im Dienste für Volk und Reich zurückblicken. In Klein- Gladbach in Württemberg geboren, trat er nach Absolvierung des rechtswissenschafklichen Studiums

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Und nun, meine Kameraden, ob Felbmarschsli, oder Rekrut, nun bitte ich Euch alle, emmal zH überlegen, in welcher Lage unser Führers war, als er mit feinem politischen ©entus ganz klar diese tödliche Gefahr erkannte. Gewiße es kamen damals Schwächlinge und sagten: bie Sow­jetunion hat drei-, vier-, fünfmal soviel Panzer^ zehnmal soviel Flugzeuge wie wir. Die ©orojetunioif hat soeben zum erstenmal deutschen Ingenieuren erlaubt, ihre Waffenfabriten zu besuchen, sie sinh die größten, die man sich denken kann. Also uns Gotteswillen, die Sowjetunion nicht antasten, nicht reizen! Das ist stets die Haltung der Feiglinge. Und nicht umsonst wird der komische Vogel Strauß der Vogel der Feigheit genannt. Wenn sich eine Gefahr ihm nähert, steckt er seinen Kopf In Den Sand. Wenn er die Gefahr nicht hört und nicht ieht, hält er sie für beseitigt. Und so gab es auch mmals in Deutschland Leute, die Vogel Strauß pielten. Daß dieses Vogel-Strauß-Spielen abetf die Vernichtung Deutschlands bedeutet, das moUtetf sie ja weder sehen noch hören.

Unser Führer stand nun vor dem schwersten, allerschwersten Entschluß seines Le­bens, aber auch vor der geschichtlich bedeue tend st en Entscheidung. Ls ist ihm nicht leicht geworden, das deutsche Volk in diesen

schauung in sich aufzunehmen und zu vertreten, so muß dies in erster Linie in dem bewaffneten Teil des Volkes, in feinem Volksheer und seiner Wehrmacht der Fall sein. Rur der, der hier zur Klarheit kommt, nut der, der das Ge­dankengut dieser Weltanschauung, die unser Führer geschaffen hat, ganz in sich ausgenom­men hat, wird auch jene letzte Kraft daraus empfangen, die sie zu geben vermag. Sie ist nicht eine Weltanschauung der Schwäche oder der Zerstörung, auch nicht eines bequemen Le­bens, sondern unsere Weltanschauung gipfelt darin, daß d a s V o l k e w i g ist und daß jeder einzelne verpslichtet ist, alles, aber auch alles, selbst sein Leben zu jeder Stunde für den Beffanb seines Volkes einzusehen und zu geben.

Diese Weltanschauung gab neue Erkenntnisse, und dem Soldaten geziemt es in erster Linie, mit offe­nen Augen, aber aud> offenem Herzen, sich diesen neuen Erkenntnissen hinzugeben. Vor allem ist es die Pflicht der Führerschaft, hier ein Vorbild zu sein. Gewiß, die Jugend ist heute schon voll durchdrungen vom Nationalsozialismus, sie ist schon in den Jahren der Schule in die Hit­ler-Jugend und damit in diese neue Weltanschau­ung hineingewachsen. Sie bringt deshalb die natio­nalsozialistische Weltanschauung als absolute Selbst­verständlichkeit mit So kann auch die Wehrmacht, unser Dolksheer, nur bann eine Einheit bilden, wenn die in der nationalsozialistischen Weltanschau­ung großgewordene Jugend auch eine Führerschaft findet, die ebenso klar und ebenso fest auf diesem Fundament steht und führt. .

In diesen zehn Jahren nun, in denen der Aus­bau der neuen Nation vorgenommen wurde, begann aber auch gleichzeitig der Kampf von außen her gegen dieses Deutschland, bas soeben den Kampf im Innern beendet und sich wieder geeint hatte. Dieser Kampf von außen gegen Deutschland ist ja nichts neues. Immer, wenn das Deutsche Reich unter starker Führung stark und einig wurde, traf es jebesmal aufbie gleichen Gegner. In einer wahnwitzigen Kurzsichtigkeit erkannten die Völker Europas nicht, daß Europa nur bestehen kann, wenn ein starkes Deutschland als sein Herz lebt Aber noch etwas Interessantes trat in Erscheinung. Die gleichen Gegner, die wir eben innerhalb des Reiches und Volkes überwunden hatten, traten nun unter anderer Firmierung voll außen her wie­der gegen uns an. Die P1 u to k r a ti e, das heißt die Ausbeutung des arbeitenden Volkes, der Bol­schewismus, d. h. die Zerschlagung des Volkes und seine Versklavung und Verelerttmng. Beide führt und beide vereinigt der Jude! Und wie überhaupt jeder von Euch in diesem Kampf, der zu einem zweiten noch gewaltigeren Weltkrieg gewor­den ist, erkennen muh, haben wir letzten Endes in diesem Kriege einen Kampf der Weltan­schauungen und der Rassen zu sehen. Darum sind in diesem Krieg die Weltan­schauung und die aus ihr erwachsens Einheit von so großer Bedeutung und ganz besonders wieder von größter Bedeutung für uns, für die Kämpfer, für die Wehrmacht. Denn sie soll uns ja die Kraft geben. Wir sehen es ja immer wieder, daß Völker, die innerlich zerrissen sind, zwar zeitweise Erfolge da­vontragen können, aber letzten. Endes doch versagen.

Heute sind wir Deutsche durch eine Weltan­schauung geeint, und wir vertreten diese Welt­anschauung bis zur letzten Konsequenz. Ver­gessen wir aber nicht: von allen unseren Geg­nern gibt es auch einen, der durch eine Weltanschauung geformt ist. Und seien Sie überzeugt, meine Kameraden, diese Sowjetunion wäre längst unter unseren Schlägen zusammen­gebrochen, wenn sie nicht durch die brutale Prägung der Vertreter der bolschewistischen

in Kopenhagen, war von 1921 bis 1930 Botschafter in Rom, von 1930 bis 1932 Botschafter in London, bis er am 2. Juni 1932 zum Reichsminsster des Aus- märtigen berufen wurde.

Die markantesten außenpolitischen Ereignisse nach der Machtübernahme, an denen Freiherr von Neu­rath als Re i chsauße nmin i st er maßgeblich Anteil hatte, und mit denen fein Name für immer verbun­den fein wird, sind das Verlassen der Abrüstungs­konferenz in Genf und der Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund, die Wiedereingliederung des Saargebiets, die Verkündung der Wehrhoheit des Reiches und nach dem Abschluß des franzöfifch-sow- jettschen Militärpaktes die Kündigung des Locarno- Vertrages. Im Jahre 1936 folgte der Vertrag mit Oesterreich und die grundlegende Aenderung der Be­ziehungen des Reiches zu Japan und Italien.

Nach der Erreichung des 65. Lebensjahres im Fe­bruar 1938 entband der Führer den Freiberrn von Neurach auf fein eigenes Ansuchen vom Amte des Reichsaußenministers und ernannte ihn unter Wür­digung feiner großen Verdienste zum Präsidenten des neugebilbeten Geheimen Kabistettsrats. Am 18. März 1939 ernannte der Führer den Freiherrn von Neurach ' zum Reichsp rote ktor in Böhmen und Mähren. Freiherr von Neurach wurde vom Führer in Würdigung feiner hervorragenden Arbeit für Volk und Reich mehrfach ausgezeichnet. Er er­hielt das Goldene Ehrenzeichen der Partei, wurde ^^Gruppenführer, ist Träger des Deutschen Adler­ordens und des Goldenen Treudienstchrenzeichens und erhielt in Anerkennung feiner besonderen Ver­dienste um die Durchführung von Kriegsaufgaben als Reichsprotektor von Böhmen und Mähren das Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse.

Da« Eichenlaub für Generalleutnant Rodenburg.

DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 1. Febr. Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes dem General­leutnant Karl Rodenburg, Kommandeur einer In­fanteriedivision, als 189. Soldaten der deutschen Wehrmacht.

Kleine politische Nachrichten.

Mahatma Gandhi ist schwer erkrankt. Sein Ge­sundheitszustand verschlechtert sich von Tag zu Tag. Die britisch-indische Regierung versucht, alles, dies vor dem indischen Volk geheimzuhalten, um ein ver­stärktes Aufflammen der Unnchen zu verhindern.

daß es nur einen einzigen Entschluß gegeben hat, der wirklich der entscheidendste für daS Abendland war, für das Abendland mit seiner ganzen Vergangenheit, seiner Kultur, seiner Größe, den unerhörten Werten, die seine Mm- scheu geschaffen haben. Das war der Entschluß des Führers, sich dieser Vlulwclle entgegmzu- stemmen, um endlich das zu vernichlm, was sonst früher oder später zur Vernichtung Euro­pas geführt hätte. Jedenfalls wird die Geschichte zum 22.3uni 1941 einmal fest stellen müssen, hier wurde der gewaltigste, historisch bedeutendste, ober auch kühnste und bewunderungswürdigste Entschluß von einem starken herzm gefaßt.

Siegreich stürmte die deutscheWehrmacht bcmi| in den sowjetischen Raum hinein. Sieg auf Sie« folgte, massenweise wurden die Divisionen des <5efl| ners, wurde eine Armee nach der anderen tet. Aber mit den weiteren Siegen wuchsen die Tiesß des Raumes, die (Entfernungen und die Schwierige feiten des Nachschubs. Obwohl unerhörte Anfott»e« rungen gestellt wurden, befand sich die ganze QSWl macht im siegreichen Vorwärtsstürmen. Da murofl unserer seit Jahren ununterbrochen von Sieg M Sieg eilenden Wehrmacht die Schicksalsprobs gestellt. Nicht der Feind, sondern die Element! erhoben sich und boten den siegreichen Truppen zum erstenmal ein Halt. Der eisige Winter des O st e n s brach in unvorstellbarer Schärfe und Kraiß herein. Viele von Euch haben chn erlebt, auch Härte des Kampfes, auch da und dort auftreteiwi Schwäche.

Aber auch hier war es wiederder Führer^, der allen Schwächlingen zum Trotz mit feiner Krcvk die Ostfront gehalten hat. Und aus feines Kraft und feinem Genie trat, nachdem die Welt rm Winter 1941/42 glaubte, Deutschland sei im Oste« schon niedergeschmettert, mit den emporsteigendem Sonnentagen die deutsche Wehrmacht zum neue« gewaltigen Stoß an und warf aufs neue dem Gegner Schlacht um Schlacht zurück. Kein Mensly hätte für möglich gehalten, daß nach diesem Winter eine solche Offensive folgen würde. Sie ist tief, M in den Raum der Sowjetunion hinein gestoßen, e hat dem Gegner unersetzbare Hilfsquellen fcmO Rüstung meggenomnten. Dann kam im voriges Sommer der Tag, da zum erstenmal deutsche Par* zergrenodiere und Pioniere in die Hochburg j Stalingrad hineinstießen und sich an deß Wolga, diesem Schicksalsstrom Rußlands, W" klammerten ...

Es folgte der zweite Winter im Osten, mjg in der gleichen Strenge wie der erste. Wenn der Winter nicht jenes Exttem erreichte» w**

brechen wird.

Die Sowjets hatten sich das sehr klug überleg^ Indem sie zunächst Deutschland wirtschaftlich auf allen Gebieten entgegenzukommen trachteten, iegtetz ie die letzte Hand an ihre gewaltige Rüstung und versuchten nun dummdreist die Einkreisung zu voll« enden Herr Molotow lieh durchblicken, daß doch mit Deutschland weiterhin ein sehr gutes Emver« nehmen möglich fei, wenn wir bei einem zweite« Angriff auf Finnland die Augen schließen wurden, Das hätte die endgültige Vernichtung Finn« lands bedeutet. Darüber hinaus wurde felbstoer« ländlich der Bolschewist sofort auf die f4)roebb chen Erzfelder übergegriffen und sich di§ eisfreien Häfen gesichert haben, die er vois jeher suchte. Auf der anderen Seite wollte er Rus mänien in seine Einflußsphäre einbeziehen, d.h, er wollte Rumänien und dabei das rumänische O e l einstecken, dann von Rumänien über Bulgarien den Balkan durchdringen und so, wie es sich gerade am besten geben würde, einmal m öeti Maske des Panslawisten und ein anbermal in oejs des Bolschewisten als Befreier dieser Volker er« scheinen. So sollte allmählich auf dem rechten und inten Flügel das Vorschieben beginnen, und stand er erst einmal auf den Flanken und im Rucken Deutschlands, dann stand er auch im Rucken

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Kampf zu führen. Mil feiner Klarheit, mit feinem politischen und strategischen Ingenium wußte Mf.

wußte er, um was es geht. Er war sich der Dro- i hung aus dem Osten klar. Wie riesengroß diese Ge- ' fahr war, ist alleMngs erst im Kampfe ganz er- könnt worden, aber um so unverdrossener und Hel- I denhafter ist der Mut, der sich den jüdischen Pluto- : Tratten und ihren barbarischen Vorkämpfern, den Bolschewisten, entgegenwirft. Der Führer k>at in diesem Kampf ums Dasein gegen eine blut- und rache gierig gewordene Welt es als unsere vor- üchrnste Aufgabe hingestellt, das deutsche und euro- ' päische Schicksal zu wenden. Mr schonen in diesem Schicksalskampf nicht unser Leben, nicht unsere Arbett, ' wir sind eine geschworene Gemeinschaft, und von überall her, wo die Nationen uns in diesem Kampf um die Entscheidung über Europa verbündet sind oder ihre Besten als Freiwillige an diesem Ringen teilnehmen lassen, tönt die Antwort, daß sich alle diese Völker eins wissen im gemeinsamen Kampf, unb daß Stalingrad Vorbild und Nacheiferung ge­worden ist. Die todesmutige Entschlossenheit des deutschen Volkes, sein Ernst, mit dem es sich dieser Ausgabe widmet, hat als Ursache, was Dr. Goebbels in feiner Rede so formulierte:Wir müssen uns alle selbst erobern und erarbeiten ... Jetzt geht das deutsche Volk in seiner umfassenden Gesamtheit in Stellung. Es will von dieser Stunde an nur noch kämpfen und arbeiten für den Sieg."

Unsere Führung hat uns ein Beispiel gegeben. Und wahrlich, der verdiente nicht, Deutscher zu fein und hätte kein Blut in den Adern und kein Her^ zu fühlen und kein Hirn zu denken, der sich nicht einreihte in die Front der Schicksalskämpfer.Wir glauben an den Sieg, weil wir entschlossen sind, mit unserem Volke nichts zu versäumen und zu unter­lassen, was ihm dienen wird!" sagte Dr. Goebbels. Wir wissen mit dem Whrer, es wirdeinst bie große Stunde schlagen, in der unser Volk befreit fein wird vom äußeren Feind. Aus den Opfern der Toten und den Ruinen unserer Städte und Dörfer wird dann ein neues Leben erblühen, um den Staat weiter zu gestalten, an den wir glauben, für den wir kämpfen und arbeiten: Den germanischen Staat der deutschen Nation." Das Ziel ist uns unverrück­bar gesetzt. Nur auf bas Ziel darf geschaut werden, nicht auf die Mühen des Weges. Schildhalter sollen wir fein für uns und für Europa. Das ist unsere vornehmste Ausgabe hiemeden. Wir werden sie er­füllen.

Amerikanischer Terrorangriff auf Messina.

Rom, 1. Febr. (DNB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Montag gibt bekannt, daß vier"

Ffeiner widersprechen tarnt. Jmmek und zu affett Zeiten ist Deutschland der Wall gewesen, an dem ich die ösüichen Horden brachen.

heute steht nun Deutschland für ganz Europa auf äußerster Dacht. Und ob nun in diesem Europa Bundesgenossen, Freunde, Neutrale oder feindlich gesinnte Staaten sind, im Innersten müssen sie erkennen und es wissen, daß, wenn dieses Deutschland zusammenbrechen würde, der Bolschewist ja nicht aus innerer Hochachtung etwa vor der schwedischen oder schweizerischen oder sonst einer Neutralität stehenbleiben würde. Der Bolschewismus würde im gleichen Augenblick Europa bis zur letzten Spitze durchrasen. Später einmal werden diese Staaten das aussprecheu, was sie heute innerlich wissen. Europa ist für den Bolschewismus ein Sprungbrett und für die Sowjetunion ein Anhängsel, aber beides erst dann, wenn es kein deutsches Volk und keine deutsche Wehrmacht mehr gibt. Solange Volk und Wehrmacht stehen, ist Europa der Felsen, an dem sich die bolschewistische Blutwelle