Dienstag, 2. Sebruar (9^3
Rom, 1. Febr. (Europapreß.) Der Duce richtete
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eine Ansprache an die Miliz-Formationen. Die
Der Heldenkampf in Stalingrad
Der japanische Seesieg bei der Rennell-Znsel
nord amerikanische Flotte bei der Rennell-Jnsel er«
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Im Januar 1943 versenkten Kriegsmarine
und
Auch deine Kraft wird gebraucht.
G u a d a l c a n a r zu, als sie von japanischen Aufklärern entdeckt wurde. Die Sicht war denkbar schlecht, da tiefliegende Wolken die ganze Gegend rings um die Salomon-Inseln bedeckten. TroAem stiegen von einem nahegelegenen Flugplatz japanische Bomben- und Torpedo flieger unverzüglich auf, um den Feind zu suchen. Starker Wind trieb die dichten Wolken unmittelbar über den Wasserspiegel hin und machte das Wiederauf-
Puhma^e insgesamt 81 Handelsschiffe mit 522 000 BRT. Daneben wurden 37 Handelsschiffe mit 209 000 BRT. — auch ein Kreuzer, zwei Zerstörer und zwei Bewacher — b-schäd'at. Die Zahl der schwer beschädiaten Feind^chine ist im Januar, gemessen an den Versenkunnserfolgen, recht doch. Das bat fernen guten Grund. Als versenkt werden nur iene Schice gemeldet. deren^Tlntergang unmittelbar bevbachtet wurde. And-re Schiffe gelten als „torpediert" oder „belchädiat". Allein, es darr mit autem Gewissen angenommen werden, daß auch von dielen beschädigten Schien ein erheblicher Teil gesunken ist. Der Anteil der „Nur"-^orved'erunaen ift so nerbältnismäßia groß ausgefallen, da die beltigen Stürme die Beobachtunaswoalichkeit verringern. Der jetzt zum Oberbefehlshaber der Kriegsmarine
aus drei Schlachtschiffen, mindestens vier Kreuzern und mehreren Zerstörern bestehende nordamerikanische Flotte fuhr am Freitag auf die In s e l
Miliz, so sagte er, feiert ihr zwanzigjähriges Jubiläum im Klima des Eisens, des Kampfes und der Entscheidung, darin sich Menschen als das, was sie wert sind< offenbaren. Noch nie wie in diesem Krieg übermenschlicher Dimensionen hat es sich so sehr erwiesen, daß jene entscheiden, die eine Viertelstunde länger als der Feind arrszuharren verstehen, und daß es die letzte Schlacht ist, die den Sieg bringt. Das italienische Volk hat die Nachricht von der Besetzung Libyens mit männlicher römischer Ruhe ausgenommen. Im tiefsten Herzen sind wir überzeugt, daß wir dorthin zurückkehren, wo unsere Toten uns erwarten, wo wir unzerstörbare Spuren unserer Kultur hinterlassen haben. Wir antworten zusammen mit unseren Kameraden des Dreierpaktes auf das Dilemma von Casablanca, daß wir niemals nachgeben werden.
Hilfsoölkern dieser bolschewistischen lptürmer gegen Europa degradiert. Sie haben, uneins in ihren Zielen, in blindem Haß gegen Deutschland und Europa alles aufs Spiel gesetzt. „Wenn der neue Ansturm Innerasiens gegen Europa Erfolg haben würde", sagte der Führer, „müßte die heutige Welt genau so zerbrechen, wie einst die alte am Sturm der Hunnen zerbrochen ist. Eine mehrtausendjäbriae menschliche Arbeit würde damit wieder vergeblich gewesen sein, an Stelle des blühendsten Kontinents der Erde käme das Chaos, statt seiner Kultur unvorstellbare Barbarei." Dieser Barbarei haben wir Fehde angesagt bis in den Tod. Wir stellen der wilden Flut des Ostens unsere organisierten Gehirne und stählernen Herzen und die Europas entgegen. Als AdolfHitler diesen größten Kampf ausnahm.
Schildträger Europas.
In den Ostkämpfen entscheidet sich das Schicksal nicht nur Europas, sondern der ganzen gesitteten Welt. Unsere Herzen und Hirne sind bei den Kämpfern von Stalingrad, die sich gegen die Flut aus dem Osten im deutschen Soldatentrotz bis zuletzt stemmen, unsere Gedanken aber haben ganz und zutiefst ermessen, um was es geht. Wir kämpfen um das, was Generationen unserer Vorväter schufen, was sie mit anderen europäischen Nationen an Lebens- und Geistesgütern erarbeiteten, und das heute mit dem, was wir hinzugefügt, vom Bolschewismus genau so bedroht wird wie zur Zeit der Hunnenstürme. „Was wäre aus dem deutschen Volk," sagte der Führer in feiner Proklamation, „und aus Europa geworden, wenn am 22. Juni 1941 nicht in letzter Minute die neue deutsche Wehrmacht ihren Schild vor den Kontinent gehalten hätte!" Wir sind die Schildträger des Abendlandes gegen die Vernichtung.
Die Geschichte wird einst an die Volker der ganzen Welt die Frage richten, wie sie gegen diese Woge der Vernichtung und der Blutgier sich gestellt hoben. Sie wird die einzelnen Nationen danach werten, ob üjre Führer diese Schicksalsstunde mit
RenneU-3 X
r au m 15 nordamerikanifche und britische Flugzeuge abgeschosfen. (Ein eigenes Flugzeug wird vermißt.
Deutsche Unterseeboote versenkten im Januar 1943 unter schwersten Detterbedingungen, die sich zeitweise bis zum Orkan steigerten, 63 feindliche Handelsschiffe mit 408 000 VRT. Zehn weitere Schiffe wurden torpediert. Ihr Untergang konnte nicht beobachtet werden, ist aber bei den schweren Seegangveerhaltnisfen anzunehmen.
Die Luftwaffe versenkte aus feindlichen Geleitzügen im M i t t e l m e e r 18 Handelsschiffe mit zusammen 114 000 BRT. und zwei Zerstörer. Darüber hinaus wurden 37 Handelsschiffe mit 209 000 BRT., ein Kreuzer und zwei Bewacher beschädigt.
Unter schwierigsten Kampfoedingungen wurden somit im Monat Januar mindestens 522 000 VRT. feindlichen Handelsschiffsraumes vernichtet.
Nie Löwen von Stalingrad.
Wir verstehen erst setzt mit voller Ursprünglichkeit, warum sich die Türkenbelagerungen Wiens im Jahre 1529 und dann wieder 1683 so stark dem Bewußtsein der damaligen Menschen empräaten. Der Kampf der deutschen Soldaten, die wie Löwen um die Trümmer des Südteils von Stalingrad fochten und um die Wimmer des nördlichen Teiles noch immer fechten, ist ein Ereignis von gleicher Unmittelbarkeit. Mehr als zwei Monate, seit den letzten Novembertagen, dauert der ungleiche Kampf. Un- aleich schon deshalb, weil eine Versorgung der deutschen Kämpfer von Stalingrad wegen der Enoe des Kampfraumes nur noch bedingt möglich ift, während die sowjetische Armeeführung einen Masseneinsatz von schwerer Artillerie vorgenommen hat. Am 24: Januar verzeichnete der Webrmachtbevicht die Verschärfung der Lage von Stalingrad .Lmrch den reiferen Einbruch starker feindlicher Massen von Westen- her". Man darf annehmen, daß um diese Zeit die deutsche Stadttront von Stalingrad in einen nördlichen und südlichen Teil zerrissen wurde. Zw-ei Tage später, am 26. Januar, wurde gesagt, daß sich die Verteidiger im südlichen und mittleren Teil der Stadtruinen auf engem Raum zusammengelchlossen haben. Am nächsten Tag folgte der Saß: „Die noch kamoffähigen Teile der 6. Armee verkrallten sich in die Trümmer der Stadt Stalinarad." Noch wurden Anstürme der Sowjets gegen die West- und Südfront unter schweren Verlusten für den Feind ab- geschlaaen. Aber nun begann die Massierung des feindlichen Artilleriefeuers. Am 29. Januar werden wütende feindliche Angriffe verzeichnet, denen die Verteidiger trotz härtester Entbehrungen und trotz FeinNidpr Uebermacht trotzten, aber am 31. Januar schoben 'ich die Bolfchewisien hn kon»entrifch-»n Angriff näher heran und drängten die südliche Kampfgruppe auf enaftem Raum zusammen.
Oer Ders-nkunaserfolg im Januar.
193. Jahrgang Nr. 21 H'äwin, i üß11 tt) außer Sonntags und feiertags
Retta^en:
Gießener ^armlrenblätter Heimat imVttd- DieScholle
Be-ua-vreiSr Monatlich .. .RM.1.80 Amtell gebühr .. „ -.28 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern iniolge höherer Gewalt
fordert unerbittlich durch sein unvergängliches Heldentum von jedem einzelnen im Volke, ihm nachzueifern in der Erfüllung schwerster Pflichten, die dieser Krieg uns allen auferlegt.
JDer Ruf an dich ergeht in schicksalharter Stunde. Immer hat der Führer nur das vom deutschen Volke gefordert, was notwendig ist; auch im Kriege ist es nicht anders. Wir alle wissen, daß wir siegen müssen. Wir alle müssen um unser Leben und um unsere Zukunft kämpfen. Die Kraft unserer Herzen, Hirne und Fäuste, die ganze leidenschaftliche Entschlossenheit, flammende Wut und unbeirrbare Kampfbereitschaft unseres Volkes kann heute nur dem einen großen Ziele dienen: Totaler Krieg an öer Front und in der Heimat, bis die Feinde für immer niedergezwungen sind.
Oer Geist von 1813.
Große Opfer werden von allen Ständen gefordert werden. Denn unser Beginnen ist groß und nicht gering die Zahl und die Dittel unserer Feinde. Aber welche Opfer auch von einzelnen gefordert werden mögen, sie wiegen die heiligsten Güter nicht auf, für die wir sie hingeben, für die wir streiten und siegen müssen, wenn wir nicht aufhüren wollen, Brcußen und Deutsche zu fein. Ls ist der letzte entscheidende Kampf, den wir bestehen für unsere Unabhängigkeit, unseren Dohlstand. Allein wir dürfen mit Zuversicht vertrauen: Gott und unser fester Wille werden unserer gerechten Sache den Sieg verleihen, mit ihm einen sicheren glorreichen Frieden und die Wiederkehr einer glücklichen Zeit.
Aus dem Aufruf „An mein Volk-.
Annahme von Anzeweu für die MittaaSnummer bis 81/, Uhr desVornutragS Arr-etgen-Preiie
für die Millimeter-Zetle von 22 Millimeter Breite:
7Alps, für »Vamiltenan- -eigen und private Gelegenhei tsan-etgen
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Getegenheitsanzetgen Mavvorichritt < vorherige Beretnbarung) 25*/. mcW
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Die schweren See-, Land- und Luftkämpfe um den Besitz der Salomonen-Inseln dauern nun schon seit mehr als einem halben Jahr und haben nun in insgesamt fünf großen Seeschlachten ' ihre Höhepunkte gefunden. Die Salomonen-Inseln sind eine bisher fast ganz unerforscht gebliebene Jn- 1 selgruppe östlich der großen Insel Neuguinea unb des Nord teils von Australien. Sie bestehen aus einer nördlichen und südlichen Jnselreihe. Hauptkriegsschauplatz ist die Insel ($Fuabalcanar, wo den Amerikanern im August die Landung eines stärkeren Truppenkontingents gelang. Seicher wird der Kampf mit dem Nahziel geführt,' die japanischen oder amerikanischen Besatzungstruvpen zu versorgen oder umgekehrt dem Gegner die Versorgung abzu- schneiden. Das Fernziel der militärischen Kärnvfo um die Salomonen ist so gegensätzlich wie mö"lich: Die Amerikaner kämpfen gegen eine unmittelbare Bedrohung Australiens und ihrer dorthin fahrenden Schiffe: die Japaner kämpfen um einen vorgeschobenen Stützpunkt. Das praktische Ergebnis ist ein Abnutzungskrieg im Südwestpazisik, dessen Hauptkosten bisher die Amerikaner bezahlen mußten.
Washington hat die schweren Verluste, zu denen neben den ausgezeichneten japanischen Marineslie- gem die erstaunliche Treffsicherheit der schweren japanischen Schiffsartillerie in NachtgefechAr beitrug» stets erst nach geraumer Zeit zugegeben. Bezeichnend aber ist, daß der USA.-Dizeadmiral G h o r m l e y schon nach wenigen Wochen durch den Admiral Aal«, sey ab gelöst wurde, der zu Neujahr ein Interview mit großen Siegesprophezeiungen gab. Der neue glorreiche Erfolg der Japaner bei der Rennell-Jn^el, die — 700 Quadratkilometer groß — nach Südwe- ften an das australische Festland näher heranliegt, ist das schlüssigste Dementi aller Dorroeggenommenen Siegesverheißungen.
Äokio, 1. Febr. (Europapreß.) Unter denkbar unb Torpedos an. Mehrere Torpedos trafen das ungünstigen Wetterverhältnissen wurde der große ' Sieg der japanischen Marineluftwaffe über die
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Berlin, 1. Febr. (DNB.) In Stalingrad ist ie ©Übgruppe der 6. deutschen A r - e e nach zweimonatigem Ringen gegen die feind- I he Uebermacht, bei bitterer Kälte und nach über» enschlichen Entbehrungen am 31.1. von den zahlten schweren Waffen, Panzern und Flugzeugen r Bolschewisten überwältigt worden. Von allen ' eiten schwer angegriffen, hatten die erschöpften ?rteibiger Stück um Stück ihrer Stellungen auf- ben müssen unb waren schließlich auf den rum 300 Meter breiten Platz beim PU. -Gebäude zusammengedrängt worden. 15 Mangel an Munition konnten sie weder die I nzen irischen Angriffe der Panzer abwehren, noch Me offen im Trümmerfeld aufgefahrenen Batte- wn unter Feuer nehmen, die mit ihren Granaten dir Reste des GPU.-Gebäudes zerschlugen und da- fflt den Widerstand der um Generalfeldmarschall Paulus gefchartcn Kämpfer zermürbten. Den »tz allen Seiten Herandräugenden Bolschewisten- miffen stellten sich die Grenadiere in dem zerschosse- iNn und gesprengten Gebäude noch mit letzter Kraft ettgegen. Mit ber Zerstörung aller wichtigen Do- himente, Karten und Schriftstücke setzten sie den Thlußstein auf bas Denkmal, das sie sich mit ihren ^vergänglichen Taten schufen.
3n den zerschlagenen Werkballen der Trak- hrenfabrit setzt die nördliche Kampfgruppe urter Führung des Generals der Infanterie «treck er ihren heldischen Abwehrkampf fort. Die Nlschewisten schießen systematisch jede noch stehende Aa"d der weitläufigen Werkhallen zusammen und W-rfen Salven van Hand- und Wurfgranaten diiter die Mauerstümpfe, um den Verteidigern jede Ackmrgsmöglichkeit zu nehmen. Die Montagesilben, Keller und unterirdischen Gänge bieter aber ühner noch Schutz. Aus chnen heraus stürmen die siermüdlichen Kämv^r vor, wenn sich feindliche Baugruppen zu weit vorwagen, und schlagen sie jurütf.
Oer Webrmachiberichi.
MV. Aus dem Führerhauptquartier, !• Vebr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt klannf:
In Stalingrad ist die Südgruppe der 6. Ar- »ee unter Führung des Generalfeldmarschalls hutus nach mehr als zwei Monaten helden- Mer Verteidigung von der Uebermacht des Feindes io Kannst überwältigt worden. Die Rordgruppe Wer Führung des Generals der Infanterie Trecker behauptet sich noch immer. Sie wehrte Me feindliche Angriffe zum Teil im Gegenstoß ab.
fln den übrigen Brennpunkten de^ großen Abwehrschlacht i m Ollen dauern die Kampfe rii unverminderter Heftigkeit an. Versuche des Mendes, im westlichen Kaukasus unsere Ab- t^rfronf zu durchstoßen, scheiterten. Zwischen dem trukaius und dem unteren Don kam es ht zu Kämpfen zwischen eigenen Nachhuten und H r(f>roa(f) nachdrängenden Feind, ohne daß die JMchberoeaungen der Maste unserer Truppen kt^rt wurden.
“'n der Donez-Front und südwestlich Wo- l» a e s ch kam es zu schweren Kämpfen, die noch Wernern.
2m Ladogasee griff der Feind nach den irreren Verlusten des Vortages nur nut schwäche-
Krallen an. Alle Angriffe wurden abaeroiefen. lurd) Verbände des Heeres wurden in her Zeit
21. bis 31. Januar an der Ostfront 517 zerstört, erbeutet oder bewegungsunfähig -sHosl"N.
-n Afrika wurden heftige Angriffe aegen die Mhnnen her deut^ch italienischen Afrika-Arm-e 'n Westtrivolitanien unter erneuten Iberen Verlusten für den Feind abgewiesen. Die Eirzpfe um die in Tunesien in den letzten genommenen Stellungen halten an.
deutsche Kampfflieger bombardierten erneut den von V on e. In Luftkämvfen "rb durch Flak-
Esierie der Luftwaffe wurden im Vl i t k e l m e e r-
Oer Ruf an dich.
Wer heute noch glaubt, sein Beitrag für diesen strieg könnte sich darauf beschränken, auf eine Lieb- kngefpeife zu verzichten, die gewohnte Ferienreise ziicht durchzuführen oder seine WHW.-Spende zu rerdoppeln, der mache sich klar, daß dieser Krieg sicht ist wie'andere Kriege, daß ihn die Gegner wtsesselt haben, um das Volk der Deutschen für ifle Zeiten auszurotten und gleichzeitig Europa für immer zu versklaven. Da gibt es keine andere Vabl: entweder Sieg oder Untergang, Freiheit oder tzolschewismus, Durchbruch zu strahlender Zukunft Iber Sturz ins finstere Nichts.
Keiner hat das klarer erkannt als der todesmutige putsche Soldat im Osten, der Träger des totalen Krieges in seiner härtesten, erbarmungslosesten Konsequenz. Er geht durch eine Hölle des Grauens; r kämpft mit den infernalischen Kräften einer >) Jahre lang gegen uns aufgebauten Kriegsmaschine, gegen die seelenlose Sturheit immer aufs irue heranbrausender, wohlgerüsteter Massenheere. }er deutsche Soldat im Osten kämpft und leidet, farbt und friert, blutet und stirbt im Zeichen des Ltalen Krieges, im Zeichen unvergänglichen deut- jgen Soldatentums.
Ms leuchtendes Fanal unb zwingende Mahnung i die deutsche Heimat und die europäische Welt cht vor uns der wahrhaft heroische Kampf unserer oldaten in Stalingrad. Wer, wie die Helden von talingrad, gegen eine erdrückende Uebermacht von tenschen und Material, in einem Hagel von Feuer 1 ad Eisen, unter für uns alle unvorstellbaren Leiden ?d Entbehrungen Wunder der Tapferkeit voll- ingt, ber bleibt seinem Volke ewiges Vorbild, der
bereits om Vortage beschädigte Schlachtschiff, das schwere Schlagseite erhielt und nach einer heftigen , , _ _ . Explosion in den Wellen versank. Vergeblich versuch-
sochten, über den wir gestern schon berichteten. Die ten zwanzig nordamerikanische Flugzeuge, die von rx. Ä benachbarten Stützpunkten herbeieilten, die flüchtende Flotte zu entlasten. Drei von ihnen wurden in Luftkämpfen abgeschofsen, während die übrig- gebliebenen Schiffe Treffer über Treffer erhielten- und wobei noch ein Kreuzer versank.
ernannte Großadmiral Dönitz hat vor einem halben Jahr gefügt: „Das U-Boot ist niedrig und seine Besatzung sieht infolgedessen die Welt aus der Froschperspektive. Die Sicht ist gering." Wenn haushohe Wetten über die Boote hinweggehen, so ist die Beobachtungsmöglichkeit noch weiter eingeschränkt, ganz abgesehen davon, daß ber Feind nicht stillhält, sondern mit allen Mitteln die U-Boote zu versenden sucht. Der hohe Seegang begünstigt bis zu einem gewissen Grad Ueberraschungs an griffe auf die U-Boote. Unsere U-Boote müssen sich also vor- sehen. Nur wirken die Stürme nicht einseitig allein gegen die U-Boote. Engländer unb * Amerikaner klagen, daß sie infolge der orkanartigen Heftigkeit dieser Stürme zahlreiche Schiffseinbußen hatten unb daß außerdem erhebliche Verspätungen im Schiffsverkehr zu verzeichnen gewesen sind. Es darf also angenommen werden, daß zahlreiche torpedierte Schiffe, deren Untergang nicht beobachtet werden konnte, von den Elementen den Gnadenstoß erhielten. Es ist bezeichnend, daß der USA.^Marinemini- fter Knox, der noch im Juli 1941 den Ozean von den deutschen U-Booten „reinfegen" wollte, jetzt nach feiner Rückkehr von einer ausgedehnten Be- sichtigungsreise klein und bescheiden erklärt: „Im Atlantik bleibt bas U-Boot-Problem für uns schwierig unb wir müssen mit vielen Verlusten rechnen." Oie letzte Schlacht brinat den Sieg.
Im Gegensatz zu den vorhergchenden Seegefechten bei Sunga unb Savo hat sich diese fünfte Schlacht südlich von Guadalcanar, also auf ber feindlichen Nachschublinie, abgespielt. Das bedeutet, daß die japanischen Stützpunkte unb Bodenorganisationen in diesem Teil des Stillen Ozeans eine wesentliche Verstärkung erfahren haben müssen, da hier bisher die zahlenmäßig überlegene unb auf zahlreiche Inseln und Flugplätze gestützte nord- amerikanische Luftwaffe die Luftherrschaft für sich in Anspruch nahm. Die Nordamerikaner fühlten sich offenbar so sicher, daß sie darauf verzichteten, ihren Flottenverband durch Flugzeugträger begleiten zu lassen. Dabei mag allerdings auch der Umstand mitgesprochen haben, daß ber Gegner infolge früher erlittener Verluste heute nicht melhr über die nötige Anzahl von Flugzeugträgern verfügt, um sie den Bedürfnissen gemäß einsetzen zu können. Gerade bei Flugzeugträgern ist es mit dem Bau neuer Schiffe allein nicht getan, denn das geschulte Personal läßt sich bei dieser Spezialwaffe des Seekrieges über weite Räume nicht so rasch ersetzen.
Cherterfietf-J
Ho toi) km Num?-
einem klaren Für ober Wider entschieden. Zwar ist der blinde Hödur, der den strahlenden Sonnengott Baldur im Auftrage Lokis, des Bösen, meuchlings . , „ , traf, und den vor Gott und der Geschichte Bismarck
auf der Zwanzigjahrfeier ber faschistischen Miliz anklagte, wenn die Parteien fein Werk zu zerstören drohten, in Deutschland durch Adolf Hitler besiegt und in den meisten europäischen Staaten ousge= schaltet. Dafür aber haben sich zw?' Nationen zu
Eichener Anzeiger
W 8. tagt General-Anzeiger für Gberhesfen
finden des Gegners schwierig, zumal sich der Tag zu neigen begann, als die japanischen Staffeln, sich der Gegend näherten, in der die feindliche Flotte zu suchen war. Der Feind konnte aber schließlich doch auf seinem alten Kurs entdeckt werden. Eine Stunde später wäre die Nacht hereingebrochen und die Auffindung des Feindes wäre unmöglich geworden.
Die japanischen Flieger setzten unverzüglich zum Angriff mit Bomben und Torpedos an, wobei sie sich auf Schlachtschiffe und Kreuzer konzenttierten und die Zerstörer unbeachtet ließen. Der Führer des japanischen Verbandes, dessen Flugzeug durch das feindliche Flakfeuer beschädigt war, vermochte trotzdem seinen Torpedo auf eines der großen feindlichen Schiffe aus nächster Nähe abzufeuern und stürzte sich bann mit seinem beschädigten Flugzeug auf das feindliche Schiff, das bald darauf unterging. Ein Schlachtschiff und zwei Kreuzer waren die Opfer dieses ersten Angriffes. Die Reste des Feindes drehten ab und suchten im Schutze der Nacht in südöstlicher Richtung zu entkommen.
Am 30. Januar, morgens, gelang es den japanischen Fliegern, den Gegner wieder aufzufinden. Die feindliche Flotte fuhr mit erheblich herabgesetzter Geschwindigkeit. Im Zenttum ber feindlichen Flottenformation fuhren die beschädigten Schiffe, darunter ein Schlachtschiff. Obgleich wieder niedrig treibende Wolken die Sicht beeinttächttgten, griffen die Japaner den Feind unverzüglich mit Bomben
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