Einzelbild herunterladen

rungen:

Der Meisterabend froher Unterhaltung, den die

sucher willkommen und entbot ihnen im Namen der . v v rrx r . r . f x . GS _ GX (11 -

O$RAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW^ v O

5

Q

5

nv

s

5

Schuhcreme einsparen!

OSRAM-IAMPEN

am Dienstag, am Mittwoch.

AG Hfl LQ

MeineAnzeigen <n Siebener Hn|dger werden von Tau »en den »«achtel und geleie».

us O

LU

Q

O

tßei jeder Taktette. dran denken:

f/J*1 u| 1 vwlu7 U . . M

digt hatte, entsprach allen Erwartungen, die man mit einer solchen Bezeichnung verknüpfen konnte.

1900 Rb. Gießen Rb. Friedberg Luftwaffe Nidda Büdingen Wölfersheim spielfrei.

Bf» ZR -1900.

Ein Meisterabend froher Unterhaltung mit »grast durch Sreube'.

Besser für Dich besser für alle!

Kohle, mit der elektrischer Strom meist er­zeugt wird, ist lebenswichtig für uns olle und besonders

für verstärkte Rüstung I

Jeder Stromverbrauch muß ein Höchst­maß an Licht ergeben. Verlangen Sie dar­um ausdrücklich Osrom-D-lampen mit der Doppelwendel, wenn Glühlampen zu er­setzen sind!

KNORR Suppen ft recken

6-

Er versuchte esunter Ausnutzung der Verdunkelung"!

Pfui, Kohlenklau, die Verdunkelung auszunutzen, das ist besonders gemein! Aber versucht nur, ausrichten kannst du damit doch nichts.

Unseretwegen kann sich Kohlenklau schon vom Mittag an auf die Lauer legen, wir lassen uns von ihm nicht ver­führen: Nicht eine Sekunde vor der Zeit verdunkeln wir, und deinen Morgen vergessen wir, pünktlich zu entdunkeln (die richtigen Zeiten erfahren wir im Rundfunk und in jeder Zeitung). So nutzen wir das Tageslicht richtig aus und sparen Strom, also Kohle. Du und ich und wir alle wissen, daß unsere Rüstungsindustrie jede entbehrliche Kilowatt­stunde braucht-und auch bekommt! Also hau tb, Kohlen- klau, mit der Ausnutzung der Verdunkelung ist es nichts! f/b'&riitßr iAn fa'cfci tydrfy htacfat- jaden /

Sei Stockschnupfen

und ähnlichen Beschwerden hat sich das aus Heilpflanzen hergestellle Klosterfrau-öchnupfpulver seil über hundert fahren ausgezeichnet bewährt. Ls wird hergestellt von der gleichen Zirma, die den Kloslerfrau-Melissen- seist erzeugt.

Bitte machen auch Sie einen Versuch l Originaldosen zu 50 Pfg. (Inhalt etwa 5 Gramm), monatelang ausreichend, erhalten Sie in Apotheken und Drogerien.

Wir kaufen gebrauchte, gut erhalten< KRAFTWAGEN aller Fabrikate

OPEL IN GIESSEN Rui 2847-48

__1823 D/

Tanzunterricht!

in der Zeit vom 1. bis 15. Januar beginnen

neue Tanzkurse

Gefl. Anmeldungen erbeten

TanzschuleBäu/ke, Gießen

Wolfstraße 31 06539

Buchen-Rundholz

Stammenden im Prinzip astrein, 40 cm Dm. aufwärts, evtl, auch B -Ware, von Großverbraucher gesucht.

Angebote an 3821 D Gustav Hobraeck

Furnier*erk, Neuwied a. Rhein.

Haben Sie noch einen Gemüserest, der zu einer vollen Mahlzeit nicht mehr ganz reicht, so können Sie mit einem KNORR - Suppenwürfel, der 2Teller gute Suppe ergibt, 3-4Teller kochen. Sie brauchen nur den' Ge­müserest mit etwas Wasser zu ver­dünnen, zur fertig gekochten Sup­pe zu geben und dann beides noch­mals gut durchkochen zu lassen!

KNORR

ir machen Musik".

heiterer, der nahen Wirklichkeit abgesehener Epi­soden und der ausgezeichnete, knapp, scharf und witzig pointierte Dialog zu verdanken. Es versteht sich auch von selbst, daß er seine .Harmonielehre in ihrem Doppelsinn begriff und entwickelte: musika­lisch und menschlich. Er besitzt ein sehr fernes und empfindliches Einfühlungsvermögen für General- fragen künstlerischer Produktion wie für die Be­ziehungen und Spannungen zwischen zwei lun9en Leuten aus unserer Zeit. Anni und Karl: Ilse W e r n e r und Viktor d e K o w a: eine bessere Be­setzung war wohl kaum zu finiten, -dlse Werner hatte noch keine so hübsche und vollkommen ausge- füllte Rolle zu spielen wie diese, die mcht allem ihren vielseitigen musikalischen Talenten Raum gibt, sondern sie auch eine bezaubernde Mischung von sprühender Lustigkeit, weiblichem Charme und warmem Gefühl entfalten läßt. De Kowa formt mit einer großartigen Treffsicherheit und einem gemm- nenben Humor den Mann und ben Künstler, der hier gemeint war: man muß an eine schon weit zurück­liegende, ähnlich geartete und gespielte Figur (m Versprich mir nichts!") denken, um sich einer ver- gleichbaren Leistung zu erinnern. Neben diesen bei­den die den darstellerischen Eindruck des Films ent- scheiden, tun sich Grethe Weiser (mit gewohnter Zungenfertigkeit, aber fünfter als sonst), Edith Otz, Georg Thomalla, Kurt Seissert und Lotte Werkmeister hervor. Peter I g elho f f und Adolf Steimel machen gerade die richtige Musik dazu, und auch der Kameramann Jan Roth bedarf einer ausdrücklichen Hervorhebung.

Im Beiprogramm sieht man die Wochenschau und einen farbigen Kulturfilm von der Insel Rügen, diese Aufnahmen sind das technisch Ausgeglichenste was wir hier bis jetzt auf dem schwierigen. Gebiet erlebt haben. Hans Thyriot.

Aus der Sladl Gießen.

Silvester im Theater: Oie tolle Komteß".

Zur Verabschiedung des alten und zur Begrüßung des neuen Jahres hatte manD i e tolle Kom - t e ß" neu einstudiert, Operette in drei Akten von Rudolf Bernauer und Rudolph S ch a n z e r , Musik von Walter Kollo. Das Stück gehört zu den älteren und minder bekannt gewordenen Arbeiten Kollos, musikalisch nicht besonders ausgiebig, mehr Posse mit Gesang und Tanz, obwohl in Melodie­führung und Rhythrnisierung für Kollos unproble­matisch muntere Schreibweise im Vorkriegsstile durchaus charakteristisch. Die Fabel kann selbst unter Berücksichtigung normaler Libretto-Verhült- nisse nur als an den Haaren herbeigezogen ge­kennzeichnet werden: ihre eigentlichen Trümpfe be­stehen darin, daß ein adliger Nichtstuer und Lebe­mann, um die für die Fortführung feiner kost- fpieligen Allüren dringend benötigte Erbschaft feines Onkels zu erhalten, sich für drei Monate als gräf­licher Diener verdingen muß, und daß die Gräfin, um zum zweitenmal unter die Haube zu kommen, ihre eben dem Backfischalter entwachsene Tochter für jünger ausgibt, als sie in Wirklichkeit ist. Aus der Ueberfchneidung dieser im ersten Akt angespon­nenen Voraussetzungen entwickeln sich im zweiten Situationen, die in ihrer Turbulenz an die Vor­gänge in der berühmtenPension Schöller" erin­nern und im dritten auf die operettenmäßig übliche Weise geschlichtet und zu allgemeiner Befriedigung gelöst werden.

TieZ^ficfit füriüeni^cftrom! i '> T57 Q

°$RAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW*

fmnenfiare Verdeutlichung eines großen Tempera­mentes in klassisch geprägtem Tanzen.

Der Meister der Geige George Boulanger, ebenfalls vom Rundfunk bestens bekannt wurde bei seinem Erscheinen schon stürmisch begrüßt.. Wvs er in eigenen Kompositionen seiner Geige an lauch- zenden wie flagenoen £?ne entlouce, erregte Erstaunen durch technische Sicherheit und vollendete Musikalität. Man fühlte sich des Ortes und der Stunde entrückt, besonders durch das zuletzt vor- getragene Ave Maria von Schubert. Daß viele Maria von Schmedes zuliebe gekommen wa­ren bewies der sie überschüttende Beifall bei ihrem Auftreten Mit der ihr eigenen einstimmungsfähi­gen Vortragsart fang sie ihre lieben Liedchen^ die z T aus dem Dolkskonzert bekannt waren. Mana von Schmedes gefiel ebenso durch ihre Dortrags- kunst wie durch den Inhalt ihrer Lieder mit dem bißele Lieb und dem bißele Treu und dem bißele Falschheit. In ihremAuf Posten in einsamer Nacht" zwang sie den ganzen Saal zu einem gern unö freudig mitwirkenden Gesangverein. Daß sie endlos bejubelt wurde, war klar. Nicht im Pro­gramm vermerkt war die Mitwirkung des Nau­mann- Quartetts mit feinen launigen musikali­schen Grotesk- und Parodiedarbietungen, die eben­falls starken Beifall fanden. Der an vielen Genüs­sen reiche Abend erfreute sich größter Zustimmung.

Verdunkelungszeit:

2. Januar von 17.18 bis 8.03 Uhr.

3. Januar von 17.19 bis 8.03 Uhr.

Die beiden Gießener Vereine tragen am morgigen Sonntag auf dem Waldsportplatz das erste Tscham- merpokalspiel der Gruppe Wetterau-Nord aus. Die Spielstärke der Mannschaften ist aus den letzten Spielen bekannt. Obwohl die Spielvereinigung 1900 den Kampf, durch einige Urlauber verstärkt, bestrei­ten kann, wird sie kaum um eine Niederlage herum- fommen, wenn der VfB.-R. in der bekannten Be­setzung wie gegen die Luftwaffe antritt.

ALT-EX dal vielseitige Auffrischungsmittel für Wäsche und Kleidung

Cf bei unveränderter Qualität und gleichem Inhaiti Schachtel i Rolle (2&\ <27\

roekmanns

gewürzte

Fulterkalkmischung ZWERG-MARKE sparsam verwenden;

deshalb nie in das Tränke­wasser geben,sondern stets unter das Futter mischen.

** Bon derLudwigs-Universität. Der durch seine Arbeit als Vorstand des Erbbiologischen Forschungsinstitutes in Alt-Rebse (Mecklenburg) be­kannt gewordene Honorarprofessor Dr. med. Her- mann Boehm übernimmt als Nachfolger des nach Frankfurt berufenen Professors Dr. Kranz am 1 Januar 1943 das Institut für Erb- und Rassen­pflege der Universität Gießen. Professor Boehm ver­trat seit 1934 die Rassenpflege in Leipzig und wurde gleichzeitig mit der Leitung der Pathologifch-Anato- mischen Abteilung eines Krankenhauses in Dresden betraut. Drei Jahre später übernahm er an der Universität Rostock die Vertretung der Rassenbiologie und Rassenpflege.

Gießener Fußball.

Beginn der Tschammerpokalsplele.

Am Sonntag nimmt die neue Runde ihren An­fang. In der Staffel V (Wetterau) des Gaues XII (Hessen-Nassau) ergab die Auslosung folgende Paa-

Mit Heilmitteln soll man immer sparsam sein tmb heute erst recht. Also nicht mehr nehmen und nicht öfter, als es die Vorschrift verlangt I

Lor allem aber: Wirklich nur dann, wenn es unbedingt not tut.

Das gilt auch für

Si£pfiosca£in=laUetten~

Wenn alle dies ernstlich bedenken, bekommt jederS Uphs»- ealin, der es braucht.

Carl Bühler, Konstant. Fabrik der pharm. Präpa­rate Silphoscalin und Thylial.

Bekanntmachung.

Der Frühjahrsmartt (Schaumesse) findet vom 3. bis einschl. 11. Avril 1913 in Gießen aur dem Oswaldsgarteu statt. Meldefrist: 31. Januar 1943. früheres ist im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 18, zu erfahren.

Gießen, den 2. Januar 1943.

Ter Oberbürgermeister.

_______I. P.: Nicolaus, Beigeordneter._______

Bekanntmachung.

Die Stöbt. Saab- und Rieegruhen irerben ob Montag, den 4. Januar 1943, bis aus weiteres geschlossen j!6D

Liehen, den 31. Dezember 1942.

Set Oberbürgermeister.

Gtqptbnnnmt. v.9l.r -»HU-

lust, die allerdings m der gebotenen verbnü>lichen Art nicht verletzend wirken konnte. Kein Wunder, daß er schnell die Verbindung zu den Zuhörern fand und stürmisch beklatscht wurde. Die ftiny mungsvolle Musik schuf die Kapelle Theo S) e l b t, dve u. a.Küsse im Dunkeln", Capriccio, eine Phan­tasieUngarisch" spielte. Sie erwies sich als ein in Technik und Zusammenspiel glänzender Klang­körper, wobei Theo Heldt, der bekannte Berliner Rundfunkkapellmeister, in den Solopartien als mei­sterlicher Geiger zu bewundern war. Der erste ly­rische Tenor des Frankfurter Opernhauses, Heinrich Renting , eroberte sich die Herzen im Sturm mitLiebste, glaube an mich" undFreunde, das Leben ist lebenswert". Seine Stimme erklang ge­schmeidig in den lyrischen Partien und wirkte in den mit Leichtigkeit hinausgeschmetterten Hohen äußerst sympathilch. Man erklatfchte sich als Zu­gabeGern hab' ich die Frau n geküßt . Bella Vernici, die langjährige Partnerin des be­kannten Berliner Tänzers Erwin Hofmann, bot als Miegenlied" eigener Kompo-

I. Die Ausgabetage werden wie folgt festgesetzt:

1. Ausgabetag: Montag, 4. ganucr 1943

2. Ausgabetag: Dienstag, o. Januar 194J

3. Ausgabetag: Mittwoch, 6. Januar 194.,

4. Ausgabetag: Donnerstag, 7. Januar 1943 Ausgabetag: streitig, .?'ä°nmir3194"

Ausgabezcit von 8 bis 13 und von 14.30 bis 1.< Uhr.

Es liegt im eigenen 3mcreife der Abholer, dre irühen Morgen^ stunden zu nutzen, damit eine retbungslote Avferttguag ohne langes Warten gewährleistet wird. .

Weicher Ausgabetag für die Bezugsberechtigten In Frage lommt, ist aus dem grauen Personalausweis ersichtlich.

Die Karten werden nur an (Erwachsene ousgehandlgt. um Interesse einer restlosen Erfassung des -lltpapiers müssen samMche Reste der Karten des 43. Dersorgungsabschnitteo (außer den Fett- tauten für Kinder) zurüägegcbeil werden.

11. Sofort bei Entgegennahme sind olle SIarten auf 8nfl u^ Richtigkeit der Altersstufen nachzuprufen: spatere Beanstan düngender Eier-. Fett- und Marm^adekarten und der Dezuasausweise für entrahmte Frischmilch müssen bi« spätestem SamStag, den 9. Januar 1943, bei den Warenverteilern eingereicht werden, da sonst nicht mit einer Belieferung der ent- sprechenden Abschnitte gerechnet werden kann. Bei ^"spateter Ao- lieferung tritt eine Kürzung der auf den Bestellschein zu liefetmden ^IwsMcfeniqen Haushaltungen, die ihre Eier unmittelbar beim Erzeuger beziehen wollen, legen ihre Lierkarten zur Slbjtempelung

V.'Alle Personen, die Mütie, Ziegen oder Echafe znr Cigeu- Versorgung mit Milch, sowie alle Geflügelhalter, bte Hühner oder tonten zur (rigenversorgung mit Eiern halten, haoen dies bei der LtartenauSgabe unaufgefordert der Ausgabestelle zu melden

VI. Lebensmittelkarten ohne deutlichen Eintrag non Name urch Wohnung des Inhabers find ungültig und dürfen mcht beliefert 0,6 vT$ie Reifemarten alter Ausgabe werden mit Ablauf de« 10 stanuar ungültig. Sie dürfen nach diesem Termin nicht mehr angenommen und beliefert werden. Eia Umtausch vou alten Reise- marken gegen neue ist unzulässig.

Die ftlcinDcrtciler müssen vereinnahmte Retsemarken alter Ausgabe bis spätestens 23. Januar 1943 der Markenabrechnungv- ftclle des Ernäbrunqsamtes vorlegen.

Vlll. <ks wird nachdrücklich darauf hingewiesen, daß verlorene Lebensmittelkarten nicht ersetzt werden: dahingehende Anträge sind zwecklos^are^verteiler werden wiederholt darauf hingewiesen, daß alle Lebenomittelkartenabschnitte nur während der aufgedruckten Gültigkeitsdauer beliefert werden dürfen; bte Warenabgabe vor Fälligkeit und nach verfall der Abschnitte i» nnzulässtg

X. Während der Ausgabetage werden Anträge aus Bezug- scheine für Lvinnstoffwaren und Schuhe nicht angenommen.

(Stehen, den 31. Dezember 1942. I5D

ter Lberbiirqermeister der Stadt Gieße»

nrnährungsamtAbt.8.

Bekanntmachung.

Betr.: Ausgabe der Zusatz-, Zulage- und

Gloria-Palast

Dieser neue Terrafilrn nennt sicheine kleine Harmonielehre". Sie stammt von Helmut Käut- n e r und geht auf das von Erich Ebermayer bearbeitete LustspielKarl III. und Anna von Oesterreich" von Manfried R ö ß n e r zurück. Es handelt sich übrigens keineswegs um etwas Histo­risches, wie man nach dem Lustspieltitel vermuten könnte, sondern um ein durchaus zeitgemäßes Stück mit Verdunkelung und Lebensmittelkarten. Die Har­monielehre reicht ungefähr von Johann Sebastian Bach bis Peter Jgel'hoff: eine gewagte Gegen­überstellung, ohne Zweifel, aber sie kennzeichnet in ihrer schroffen Polarität das Problem: soll man, begabt und ehrgeizig, eine von vornherein zum Durchfall bestimmte Oper schreiben und nicht wissen, wovon man den Gasmann bezahlen wird oder soll man, weniger ehrgeizig und etwas praktischer, Musik für den Alltag schreiben,Gebrauchsmusit", Rundfunkmusik, Revuemusik, luftige, zärtliche, ver- liebte Musik? Es ist klar, daß eine solche Fragestel- lung keine generelle Gültigkeit beanspruchen kann: ein solches Entweder ober wäre sinnlos, aber für den besonderen Fall von Karl und Anni ist die zugespitzte Fragestellung allerdings in mehrfacher Weise entscheidend. Wie, in diesem ausdrücklich be­sonderen Falle, bas Problem gelost wird, macht den Inhalt bes Films, bas Thema ber kleinen Harmo- nielehre aus. Ihr zu folgen, ist für den Zuschauer und Zuhörer ebenso amüsant wie lehrreich und nach­denklich. Die leichte und sichere Hand des ehemaligen MünchenerNachrichters" Helmut Käutner ist vom ersten bis zum letzten Bilde zu spüren: er gehört zu unseren begabtesten und einfallreichsten Filmregisseuren: er hat Humor, Temperament und Sinn für die Voraussetzungen und Möglichkeiten des Films; ihm gelingt ber beherzte Griff ins Leben und in den Alltag, wie er schon inAuf Wieder- sehen, Franziska!^ bewiesen hat; ihm ist die Fülle

Bekanntmachung.

!yetr.: Ausgabe der Lebensmittelkarten fiir den 45. Versorgungsabschnitt.

Gondellied aus berNacht in Venebig") und Payer (mit überaus aktuellen Chansons), das Herrenquartett (mit einem italienischen Ständchen von C. W. Hahn) und Annemarie Schwind (mit einer' schmissigen Soubrettennummer) vielen An­klang, während Katja Kröck mit einem Tango, die Damen Berg, Hamburg, und von Rhoden mit grotesken Tänzen, die Tanzgruppe mit einer Polka und Herr Fuhrmann (mit Fliegentüten und Feuerwerk) die Besucher unterhielten und er­heiterten. Es gab freundlichen Beifall und ver­schiedene Wiederholungen. Hans Thyriot.

dem 4. Januar 1943

dem 5. Januar 1943

_ dem 6. Januar 1943

R, 5", Tch, et am Tounerstag, dem L Januar 1943

13 am Freitag, dem 8. Januar 1943

Ausgabezcit: vou 8 bis 12.30 und von 14.30 bis 1< Uhr.

Dl« Im 44. Derforgungsabfchnltl nicht verausgabten Karten stnv zurückzugeben. 1D

Glehen, d«n 21. Dezember 1S42.

Ter Oberbürgermeister der Stadt Giepen Ernährungsamt Abt. 8.

In der als Vorspiel ,ermerten Silvester-Plotte Esg-lang den »ünstlern^ durchaus d°n Erschiene. H^^ed" eigen<r Kompa-

machte Herr Payer den Ansager, hietz die Be- nen Srohsmn " ^n ZMlag z g , n denUngarichen Tanz" von Brahms,

sucher willkommen und entbot ihnen im Namen der Ansager f Wendeier bewährte sich Bewunderte man im ersteren die zum Ausdruck

Intendanz und der Gefolgschaft Dank und Gluck- Jon I gebrachte verinnerlichte Mütterlichkeit, ^bestrickte

Die Ausführung, von Herrn Löffler üppig aus- geftattet, von Herrn Earl Willy Hahn gefällig dirigiert, von Herrn Payer im Stile der Posse mit Gesang unter Ausnutzung aller drastischen Si- tuationswitze in Szene gesetzt, und von der Ballett­meisterin Inge Berg mit allerhand tänzerischen Fi­guren aufgelodert, erreichte unter Einbeziehung eines Kabarett-Dorspiels und mit ungebührlich aus­gedehnten Pausen eine Länge von über vier Stun­den, womit man eine große Oper hätte bestreiten können, und was selbst für einen Silvesterabend mehr als reichlich genannt werden kann. Käte Jae­nicke, von ber eine große gesangliche Entfaltung billigerweise nicht erwartet werben konnte, hielt sich an bie ausgiebig verfügbaren textlichen Pointen urtb fanb als tolle Komteß und enfant ternble allerlei Chancen zur Entfaltung ihrer komischen Ta­lente. Herr Hellmers-Hallwegh, stimmlich in guter Form, stürzte sich mit beflissenem Spieleifer in bie Abenteuer bes Herrn von Hagenau. Valeska Lange war ein niebliches Kammerzöfchen, Herr Bosny hatte als sächsische Schwankfigur Balbuin Kose einen Heiterkeitserfolg. Dom übrigen Ensemble

Fuhrm m 3 - NSG. «ul. a*

scher und Schommer verdient/ ^nrhrn^n d.e mm,

Wochenkarten.

Auf Zimmer 16 des Lrnährungsamle» werden bte Zusatzkarten für Schwer- und Schwerstarbeiter, die Z^agekat^en für Lang-und Aachtarbeiter, sowie die Wocheickorlen für ausländische Zivilarbeiter nach folgendem Plan ausgegeben:

Für Betriebe mit den Anfangsbuchstaben

~ - am Montag, k *

Selblt hovdidunnei Auf-

ragen g

trocknen Ionen. Denn

Der Glont wird ichone-

und mon «vO'l

Nicht /ede Schuhcreme uf GuffoltR

Echf nur mit dem Aufdrvdt:

Guttalin

Nur in Fachgeschäften

GufteHn-rabne.Koie