Ausgabe 
2.1.1943
 
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<95. Zahrgang Nr. 1

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General-Anzeiger für Oberhessen

jMl Q r .▲W d Samstag, 2. /Sonntag, »Januar 1915

Glehenet Anzeiger

Entschlossen zum Kampf bis zu einer endgültigen und klaren Entscheidung.

Oer Neujahrsaufruf -es Führers an das deutsche Volk.

Das Neujahr -er an-ern.

Die Neujahrskundgebungen unserer Feinde stehen im Zeichen desgedämpften Trommelklangs". Die Landungen in Nordafrika und die StalinscheSe- rienvffenstoe" waren zur Aufputschung eines hochge- tricjcnen Optimismus benutzt worden. Nun ist schon seit einigen Wochen der Rückschlag eingetreten, der sich zu Neujahr besonders stark abzeichnet. Zn einer Sendung für Nordamerika sagt ein Sprecher des englischen Nachrichtendienstes, die Bevölkerung sei es mübe, immer wieder von einer kurz bevorstehen­denWende des Krieges" zu hören. Seit 1940 sei rast jeden Monat eine solcheWende des Krieges" verkündet worden, und immer wieder wurde die Prophezeiung durch die Ereignisse überholt. Zn einer dem Seekrieg gewidmeten Sendung wurde ausgeführt, daß der binnenländische Engländer häufig auch den U-Boot-Krieg vergißt, weil die Der- senkungen seit Zuni 1940 nicht mehr bekanntgegeben würden Die Front auf den Meeren zwinge aber zu äußersten Anstrengungen in her Abwehr der U-Boote und in der Sicherung der Geleitzüge, und es |ci ein Glück, daß England noch seinen Kops aerobe über dem Wasser halten könne. Selbst dem Londoner Nachrichtendienst geben die auch in der ungünstigsten Jahreszeit so beachtlichen Dersen- kungsziffern der deutschen U-Boote zu denken. Er prophezeit, daß 1943ein Jahr zäher und müh­samer Kämpfe" sein werde.

Auch jenseits des Atlantik ist man um hie Jah­reswende nicht hoffnungsfreudiger gestimmt. Das ^üülllftreet Journal" erklärt seinen Lesern, es sei nirgends ein Zeichen sichtbar, daß dos Jahr 1943 den Anglo-Amerikanern den Sieg bringen werde. Das Bild her Kriegslage im Fernen Osten sei alles andere als günstig. Die Japaner stünden trotz des im August begonnenen nordamerikanischen An­griffs weiter auf Guadalcanar. Mit der Zeit ge­winne Japan durch Ausbeutung feiner ungeheue­ren Eroberungen an Stärke. Für die Anglo-Ame­rikaner liege immer noch kein Anzeichen dafür vor, daß sie in Burma oder im Südwestpazifik irgend etwas anderes beabsichtigen, als die Japaner zu belustigen und in Schach zu halten. Das fei sehr betrüblich, da die USA. und England durch diese Art der Kriegführung bei der großen Schlagkraft der Japaner weitere Positionen verlie­ren würden. Die USA. gebrauchten offenbar die Hauptmasse ihrer militärischen Kraft in Europa und vernachlässigten deshalb in geradezu sträf­licher Weise den asiatischen Kriegsschauplatz. Wenn Vie Schiffahrtslage sich nicht baß) bessere, so gebe «s nicht die geringsten Aussichten, Japan in der nächsten Zukunft zu schlagen. Recht düster äußerte sich auch der kanadische Ministerpräsident M a k - kenzie King in feinem Neusahrsaufrus ar die Heoolterung Kanadas.Wir müssen bereit sein, schwere Verluste zu erleiden", heißt es darin.Die vor uns liegende Aufgabe wird viel schwieri­ge r und aller Wahrscheinlichkeit nach von viel längerer Dauer sein, als es sich irgendeiner von uns vorstellen kann.

Aus diesen Zugeständnissen an die öffentliche Meigung spricht die Verlegenheit, die lauten Wunschträume mit her nüchternen Wirklichkeit ab- zustimmen. Niemand ist so sehr Künder lauter Wunschträume als Churchill und sein Trabanten­heer. Wer die deutschen Neujahrsaufrufe liest, findet in ihnen kein leichtsinnig gesprochenes Wort, keine vorausgreifende Prophezeiung, sondern nur Den Anruf der Herzen zur Stärkung des Willens und zur opfervollen Tot.

Aussehenerregen-e Verhaftungen in Algier.

Tanger, 31. Dez. (Europapreß.) Zn her Nacht jum Mittwoch hat die Polizei in Algier zwölf Personen in Schutzhaft genommen, von denen -inige in eine Verschwörung zur Ermordung hoher Beamten verwickelt seien. Vier sind Polizeibeamte, die im voraus Kenntnis von dem Mordonschlag auf Darlan hatten. Einigen der Verhafteten wird vorgeworfen, sie hätten ein Komplott zur Ermor­dung des Generals Giraud und des Roosevelt» chen Nordafrika-Dertreters Robert Murphy ge° schmiedet. Zwei sollen sehr prominente Persön- ' Iichkeiten fein. Giraud, der die Derhaftungsdesehle unterzeichnete, erklärte, die Verhaftungen seien- ug,' weil die Verhafteten Unruhen und Mordan- 'ihläge planten. Murphy wird eine besondere Leib­wache erhalten. Während er sich bisher ohne jeden schütz bewegte, sah man ihn bereits am Mittwoch in Begleitung von zwei nordamerikanischen Ge° i-elmpollzisten. Seinem Auto folgte in kurzem Ab- Itanfr stets eine dunkle nordomerikonische Limou­sine.

*

Der französische Staatschef, Marschall Pötvin, empfing am Neujahrstag im großen Salon des Hotels du Parc die Chefs der in Vichy akkreditier- *n diplomatischen Vertretungen. Der Marschall war In Begleitung Lavals.

Deutsch-türkisches Kreditabkommen.

Berlin, 2. Jan. (DRV.) wie bereits im Juni d 3. bekanntgegeben worden ist, haben die deutsche rnd die türkische Regierung vereinbart, daß Deutsch- land der Türkei einen Kredit von 100 Millionen Reichsmark zum Einkaufvon Kriegsgerät zur Verfügung stellt. Nachdem in der Zwischenzeit lie Modalitäten der Durchführung des Kredits und tie Art und Menge der im Rahmen dieses Kredits zu liefernden Waffen festgelegt worden sind, ist am 31. Dezember 1942 in Berlin vom Gesandten Clo - 5'us für Deutschland und von Ministerialdirektor im türkischen Außenministerium Faik h o d z a r für Gi-e Türkei der endgültige Kreditvertrag unter- zeichnet worden»

DNB.Aus dem Führerhauptquartier, 1. Januar 1943. Der Führer richtet folgenden Neu­jahrsaufruf an das deutsche Volk:

Deutsches Volk,

Nationalsozialisten, Nationalsozialistinnen, Parteigenossen!

Zum vierten Male zwingt mich das Schicksal, den Neujahrsaufruf im Kriege an das deutsche Volk zu richten. In diesen vier Jahren ist aber auch dem deutschen Volke klar geworden, daß es in diesem Kampf, der uns wie so oft in der deutschen ^Geschichte von den habgierigen alten Feinden aufgezwungen worden war, wirklich um Sein oder Nicht­sein geht. Wenn in früheren Jahrhunderten dyna­stische Streitigkeiten die Welt mit ihrem Kriegs­lärm erfüllten, dann waren die Resultate eines sol­chen Kampfes für Sieger und Besiegte in ihren Fol­gen oft doch nur sehr bescheiden. Dennoch ist nach einem jahrhundertelangen Verfall des ersten Deut­schen Reiches unser Volk infolge seiner inneren Zer­splitterung und der daraus entsprungenen Ohnmacht von seiner einst achtunggebietenden Stellung in Europa heruntergesunken und für lange Zeiten nur zum Kulturdünger der anderen Welt geworden. Un­gezählte Millionen Deutsche waren gezwungen, um das tägliche Brot zu finden, die Heimat zu ver­lassen. Gerade sie haben unbewußt mitgeholfen, jenen Kontinent aufzubauen, der nunmehr Europa zum zweiten Male mit Krieg zu überziehen ver­sucht. Das Volk, das in seiner politischen Hilflosig­keit und unter dem Druck der materiellen Not sich immer mehr in das Reich her Gedanken flüchten mußte und endlich zur Nation der Dichter und- Den­ker wurde, war für die übrige Welt eine genau so angenehme Erscheinung wie das von romantischen Ruinen erfüllte staatlich zerrissene und materiell bettelarme Italien.

Seit her preußische Staat aber aufhörte, nur her Degen fremder Mächte zu sein, und von erleuchte­ten Geistern geführt, sich seiner wahren Mission entsprechend anschickte, das deutsche Volk zu einen, begannen die Nutznießer des alten Zustandes, das neue Reich mit ihrem Haß zu verfolgen und in immer kürzeren Intervallen mit Kriegen zu über­ziehen. Ze nützlicher die Argumente dafür war«, um so verlogener konnten sie sein. Einst hatte das feudale Frankreich das Deutsche Reich bekämpft unter der Führung des Hauses Habsburg, das bürgerliche Frankreich führte seine Kriege gegen das Deuffchland unter Führung Preußens, das Frank­reich von 1939 hat wieder dem Re-rch den Krieg erklärt und diesesmal nicht mehr dem kaiserlichen,

Oer Wehrmachibericht vom Freitag.

DNB.Aus dem Führerhauptquartier, 1. Januar 1943. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Jra Terek-G ebiel. in Stalingrad und im großen Donbogen erlitt der Feind bei der Fortsetzung seiner vergeblichen Angriffe wieder hohe Verluste und verlor 33 Panzer. Jm mittleren Frontabschnitt warfen deutsche Truppen im Gegen­angriff den Feind aus mehreren Ortschaften und Stellungen und vernichteten bei der Abwehr feind­licher Gegenstöße 13 Panzer. Südlich des Jl- mensees erneuerte der Feind feine Angriffe un­ter Einsatz zahlreicher Panzer. Sie wurden sämtlich abgeschlagen und dabei acht Panzer vernichtet. Jn der Zeit vom 21. bis 31. Dezember 1942 wurden an der Ostfront 742 Sowjetpanzer durch Verbände des Heeres vernichtet, erbeutet oder bewegungsun­fähig geschossen.

Jn Libyen und Tunesien beiderseitige leb­hafte Stoßtrupplätigkeit. Jn Tunesien zerstörten schnelle deutsche Kampfflugzeuge und Jagdflieger auf dem Flugplatz Vone sechs feindliche Flugzeuge am Boden. Weitere Flugzeuge sowie zwei Handelsschiffe nördlich Bone wurden beschädigt. Sturzkampfflug­zeuge erzielten Volltreffer in Bahnhofsanlagen und Transportkolonnen des Feindes. Ein deutsches Un­terseeboot versenkte in der 7lad)t zum 1. Januar im Mittelmeer nördlich Eypern einen Zerstörer derJervis"-Klasse durch zwei Torpedolreffer.

Britische Flugzeuge warfen gestern abend Brand­bomben über westdeutsches Gebiet ab. Die Bevölkerung hatte Verluste. Ein mehrmotoriges feindliches Flugzeug wurde abgeschossen. Außerdem verloren die Briten an der Kanalküsle ein weiteres Flugzeug. An der englischen Ostküste wurden wich­tige Hafenanlagen durch deutsche Kampfflugzeuge bei Tage bombardiert.

wie durch Soudermeldung bekaunlgegeben, ver­senkten deutsche lleberwass er st reltkrafke in monalelangen Kämpfen auf allen Meeren 31 feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 187 000 BRT. Diese Erfolge wurde» bisher nicht bekanntgegeben.

DurchSampfhandlungenderKriegs- marine wurden im Monat Dezember 1942 78 Schiffe mit 447 800 BRT. versenkt, davon 72 mit 431300 BRT. durch llutechrhsstL Lüffchttetzlich der

fonlbern hem nationalsozialistischen Staat. Eng - l a nd bekämpfte erst hie parlamentarisch-konstitu­tionelle Monarchie, heute hetzt es gegen den deut­schen Dolksstaat. Amerika schloß sich dem Kriege im Jahre 1917 an gegen das damalige Deutsch­land Wilhelms II. Es hat den neuen Krieg provo­ziert gegen das Deutschland her sozialistischen Er­neuerung. Rußland verwickelte früher das monarchistische Europa in Kriege, es hat nunmehr seinen Weltkampf unter her Firma der bolschewisti­schen Staaten mit Hilfe der kapitalistischen Länder gegen Europa und das sozialistische Deuffchland vorbereitet.

Ganz gleich unter welchen Mottven sie diese Kriege aber angefangen haben, der innere Grund war stets der gleiche: haß gegen ein starkes Deutsches Reich als Schuhmacht Mittel­europas, Ablehnung der Lebensansprüche des deutschen und des italienischen Volkes und nicht zuletzt ein allgemeines kapitalistisches Jnteresse am Kriege überhaupt. Denn alle ihre Staats­männer sind zugleich Jnhaber der Rüslungs- akkien ihrer Länder. Aus dem Blut der von ihnen gedungenen Söldner oder auch ihrer eigenen Soldaten wachsen die Dividenden. Was ist natürlicher, als daß vor allem die Macht, die fern jeder menschlichen Ethik stehl und nur im Gold allein den Zweck des Lebens sieht, als Hauptgewinner bei allen Streitigkeiten auch der größte Organisator der Kriege ist: das internationale Judentum ist seit je­her der Meister im Anstlften der Entzweiung der Menschen und Völker.

Im Weltkrieg 1914/18 ist es dieser internationalen Koalition von Geschäftemachern und ihren jüdischen Hintermännern gelunaen, das deutsche Volk durch ihre Phrasen zu benebeln und es mit Blindheit zu schlagen gegenüber der ihm drohenden Gefahr. Als es dann, im Innern durch die Revolution geschwächt, die Waffen niederlegte, glaubten einfältige Men­schen, den Versprechungen dieser charakterlosen Feinde vertrauend, einen Frieden der Gerechtigkeit, der Versöhnung und der Verständigung erwarten zu dürfen. Der Name eines amerikanischen Präsienten ist seitdem für alle Zeiten verbunden mit dem darauf folgenden größten Betrug der Weltgeschichte. Indem Wilson mit 14 Punkten es fertigbrachte, das auf dem Schlachtfeld unbesiegte deutsche Volk in seiner geistigen Haltung zu zersetzen, um es daraufhin zu vernichten, hat er für die kommenden Zeiten die

gestern gemeldeten Erfolge unserer Ueberwasser- streitträfte betragen die im Monat Dezember ge­meldeten versenkungserfolge der deutschen Kriegs­marine 109 Handelsschiffe mit 634 800 BRT. Durch die Kriegsmarine wurde» zehn Schiffe und durch Verbände der Luftwaffe weitere 18 Schiffe be­schädigt. An Kriegsschiffen wurden im Dezember von Unter- und Uebemmfferstreitkräflen gin Kreu­zer, neun Zerstörer, eine Korvette, zwei Unter­seeboote und und ein Sicherungsfahrzeug, von der Luftwaffe ein Zerstörer und ein Geleitboot versenkt.

J m Jahre 1942 hat die deutsche Wehrmacht

Fast neun Millionen Bruttoregistertonnen Haiihelsschiffsraurn verlor her Gegner im ab gelau­fenen Jahr durch den Kampf der deutschen Wehr­macht gegen die feindlichen Seeverbindungen. Die­ses stolze Ergebnis konnte nur erreicht werden durch ftrafffte Zusammenfassung und zielbewußten Einsatz aller Kampfmittel her Kriegsmarine und Luftwaffe. Wenn her Feind durch hie heuffchen Ueoer- und Unterwasserstreitkräfte und Kampfflug­zeuge 1450 Schiffe mit einer Durchschnittsgröße von 6000 BRT. verlor, so bedeutet bas für ihn eine schwere Einbuße an immer knapper werden­der Tonnage, an wertvollstem Nachschubgut und, was besonders schwerwiegend für ihn ist, an erprobten Seeleuten. Bis zum 31. August 1941 waren durch die Kriegsmarine insgesamt 9 532 700 BRT. ver­senkt. Davon betrug der Anteil her U-Boote 6 696 000 BRT. Dazu 3 555 583 BRT., hie von der Luftwaffe versenkt waren, so daß das Gesamt­ergebnis der Kriegsmarine und Luftwaffe nach zwei Jahren Krieg 13 088 283 BRT. betrug. Im dritten Kriegsjahr versenkten die U-Boote 5 678 000 BRT. Das Gesamtergebnis des dritten Kriegs­jahres betrug mit den Versenkungsziffern der Luft- muffe 7 205 875 BRT., so daß das Gesamtergebnis nach drei Kriegsjahren auf insgesamt 20 293 200 BRT. an gewachsen mar. Im September und im November des Jahres 1942 stieg bann die Der- senkungsziffer erstmals über die Millionengrenze hinaus.

Fast sieben Achtel der vernichteten feindlichen Tonnage fielen den Unterseebooten zum Opfer, die nach wie vor die Hauptträger des Kamp­fes gegen den Seeverkehr der Briten und Nord­amerikaner sind. Sie versenkten im Jahre 1942 erheblich mehr als doppelt so viel feindlichen Schiffs­raum wie im Jahre 1941, nämlich über 7% Mill. BRT, gegen rund 3,4 Mill. BRT. im Jahre 1944. Leicht hat der Gegner untere» U-Booten htefc Er­

drutsche Nation aber auch immun gemacht gegen jede Wiederholung derartiger Versuche. Das Wort eines amerikanischen Präsidenten gilt seitdem für die deuffche Nation jedenfalls nicht mehr als in den Vereinigten Staaten selbst: nämlich nichts. Um abhängig davon aber ist das deutsche Volk von heute nicht mehr das deutsche Volk der Jahre 1914/18» Aus dem einstigen bürgerlich-kapitalistischen Klassen­staat ist ein V o l k s st a a t entstanden.

Wenn ich selbst als Soldat des Weltkrieges aus dem damaligen Fronterlebnis die Grundlagen der Lehren meiner späteren nationalsozialistischen Auf­fassung erhalten habe, dann ist der heute tobende zweite Weltkampf als geschichtlicher Vorgang von einmaligem Ausmaß nur eine Erhärtung dieser Ideenwelt. Das deutsche Volk wird in diesem Kamps von seiner nationalsozialistischen Volksidee deshalb auch nicht nur nicht entfernt, sondern im Gegenteil von Monat zu Monat mehr auf sie Verschwörern Schlacke um Schlacke einer alten, überlebten Gesell­schaftsordnung fällt ab. Es kann kein Zweifel dar­über bestehen, daß am Ende dieses Kampfes her nationalsozialistische Staat als ein un­erschütterlicher und unzerstörbarer Block in Europa bestehen wird.

Es soll sich aber auch weiter niemand darüber täuschen, daß dieser Staat den Kampf um die Exi­stenz unseres Volkes mit einer anderen Energie führen wird als dies im alten Deutsch­land einst der Fall war. Wenn ich am 1. Septem­ber 1939 vor dem Deutschen Reichstag erklärte, daß, ganz gleich, was noch kommen möge, weder Zeit noch Waffengewalt den heutigen Staat würden brechen können, dann weiß jeder Deutsche schon jetzt, daß an der Richtigkeit dieser Prophezeiung nicht gezweifelt werden kann. Und wenn ich weiter versicherte, daß die Hoffnung des internatio­nalen Judentums, durch einen neuen Welt­krieg das deuffche oder andere europäische Völker vernichten zu können, der schwerste Irrtum des Judentums seit Jahrtausenden fein wird, daß es jedenfalls nicht das deutsche Volk zerstören, sondern sich selbst ausrotten wird, dann wird auch darüber schon heute kein Zweifel mehr bestehen. Es roerben diesmal nicht, wieder ungestraft Millionen anftän higet Menschen durch eine fluchbeladene Ras je auf das Schlachtfeld getrieben und hingeopfert, damit das internationale Judentum feine Geschäfte machen oder feinen alttestamentarischen Haß austoben kann.

Daß aber diese Rasse bie Haupturheberin dieses Krieges ist, kann am ehesten erwiesen werden durch die Tatsache der Verbindung schein­bar exttemster Gegensätze im Kampf gegen hie

aus der britisch-amerikanischen Handelsflotte ver- fenkt: Von Einheiten der Kriegsmarine 1283 Handelsschiffe mit 7 955 000 BRT., davon 1208 Schiffe mit 7 586 500 BRT. durch Unterseeboote. Durch Verbände der Luftwaffe wurden 167 Handelsschiffe mit rund 985 BRT. versenkt. Damit haben die Kriegsmarine und die Luftwaffe zusam­men im vergangenen Jahre 8 940 000 BRT. ver­nichtet. Außerdem wurden durch die Kriegsmarine 149 Schiffe, durch die Luftwaffe 301 Schiffe be­schädigt. Wit dem Totalaussalt auch eines Teiles dieser Schiffe ist zu rechnen.

folge nicht gemacht. Er hat alles aufgeboten, um feine Geleitzüge stärker als zuvor gegen U-Boot- Angriffe zu schützen. Er hat freilich dazu.immer größere Teile feiner Flottenstreitkräfte in den Dienst der Geleitzugssickerung stellen müssen und war so­gar gezwungen, selbst wertvolle ehemalige Fahrgast­dampfer, von denen jeder einzelne viele Millionen an Baukosten verschlang, zum Materialnachschub und Truppentransportdienst heranzuziehen. Zahlreiche dieser großen und schnellen für bie Kriegsdauer so gut wie unersetzlichen Schiffe wurden durch un­sere U-Boote versenkt. Ganze Geleitzüge wurden trotz stärkster feindlicher Abwehr auf den Meeresgrund geschickt und die Versorgung seiner auf weitaus» gedehnten Kriegsschauplätzen stehenden Truppen da­mit immer mehr zu dem Hauptproblem des Feindes.

Briten und Nordamerikaner haben im abgelau­fenen Jahr zwei für sie bittere Erfahrungen machen müssen: einmal, daß der U-Boot-Krieg an Schärft immer mehr zunimmt, und zum anderen, daß die deutschen U-Boote auch der Schwierigkeiten, die der Kampf bedingt, Herr zu werden wissen. Keine noch so starke Abwehr wird unsere U-Boote daran hin­dern, immer mehr feindliche Schiffe mit Truppen und wertvoller Ladung auf den Meeresgrund zu schicken. Gewiß bieten die Wetterbedingungen gerade in den Wintermonaten schwere Hindernisse für den erfolgreichen U-Boot-Angriff Wenn ttotzdem im vergangenen November allein durch U-Boote mehr als achtmal so viel feindlicher Schiffs­raum wie im November 1941 versenkt wurde, wenn sogar der Dezember mit seinen besonders schlechten Metterbebingungen ein fast viermal s o hohes Versenkungsergebnis erbrachte, wie her Dezember 1941, fo haben unsere U-Boote damit bewiesen, daß sie trotz der Ungunst der winterlichen Kampfbedin gungen keine Pause im Kampf gegen die feindlich* Schiffahrt eintreten lassen.

8,9 Millionen BRT. im Jahre 1942 versenkt.

Eine stolze Bilanz der deutschen SeekrieMrung