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Die deutschen Angriffe im Raum vou Zsjum.

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Wetter schwere Abwehrkämpfe im Osten

Der Wehrmachtbericht vom Samstag

21 ti einzelnen Stellen der uordlunejifchen Front stießen deutsche Verbände, durch deutsch, italienische Luftstreitkräfte unterstützt, gegen die feindlichen Stellungen vor. Deutsche Jäger schossen am gestrigen Tage im Wittelmeerraum bei vier eigenen Verlusten 24 britische und ameri­kanische Flugzeuge ab. 3n den letzten beiden Nächten wurden die Hafeuanlageu von Tripolis

Oestlich Sytschewka blieb ein in mehreren Wellen vorgetragener örtlicher Angriff des Feindes erfolglos.

Auch gestern setzte der Feind südlich des Il­mensees aus breiter Front seine von zahlreichen Panzern und starker Artillerie unterstützten An­griffe fort. Die Sowjets wurden überall nach hartem Kampf unter hohen Verlusten zurückgeschlagen. Teile des angreifenden Feindes konnten eingeschlossen und vernichtet werden. 43 Panzer blieben an diesem Frontabschnitt zerstört vor unseren Stellungen liegen. Bei dem Versuch feindlicher Schitruppen, am 23.Februar über den Ilmensee die Südküste anzugreifen, verlor der Gegner 215 Gefangene und 1660 gezählte Tote ohne die durch die Luftwaffe auf dem Eise zugefügten Verluste. Erbeutet wurden 25 Pak, 43 Panzerbüchsen, 158 Maschinengewehre, 23 Granatwerfer, 422 Maschinenpistolen, 7 Motor­schlitten und weiteres Gerät und Schlitten. 3n den Gewässern des hohen Vordens versenkte die Luft- mässe ein Handelsschiff von 3000 BRT. durch Bom­bentreffer.

Verluste. Die Luftwaffe unterstützte an vielen Stel- im Mittelmeer drei Schiffe mit zusammen 19 000 len der Front die Truppen des Heeres durch An- BRT. und einen Zerstörer. Ein weiteres Schiff griffe auf Stellungen. Marschkolonnen und Truppen-1 wurde torpediert.

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stütze an der beweglichen Kampffuhrung unserer Truppen. Im Gegenstoß drangen eigene Stoßtrupps in sowjetische Stellungen em, vernichteten zahlreiche Kampfstände und fügten dem Feinde empfindliche

quartiere des Feindes. Bei der Fischer-Halbinsel vernichteten Kampfflugzeuge ein feindliches Unter­seeboot, ein großes Frachtschiff wurde tu der Kola- Bucht durch Bombentreffer beschädigt.

Ein Angriff deutscher und italienischer Truppen an der tunesischen Front brachte wertvollen Geländegewinn und fügte dem Gegner insbesondere durch die gute Wirkung der Luftwaffe hohe Verluste an Menschen, Waffen und Fahrzeugen zu. In Luft- kämpfen und durch Flakabwehr wurden im Mittel­meerraum 12 feindliche Flugzeuge abgefchossen.

Bei Tagesanflügen der britischen Luftwaffe gegen die Küste der besetzten Vestgeblete und bei nächt­lichen Störfiügen mit vereinzelten Bombenwürfen auf einige westdeutsche Orte verlor der Feind sechs Flugzeuge.

Ein Verband deutscher Schnellboote griff in der Vacht zum 27. Februar einen stark gesicherten feindlichen Geleitzug in unmittelbarer Vähe der englischen Küste an und versenkte aus ihm zwei Dampfer und einen Tanker mit zusammen 6500 BRT. sowie zwei Bewacher. 3m Verlauf des Gefechtes wurde ferner das bewaffnete britische VersorgungsschiffT 381 torpediert. Da das Schiff nicht sofort sank, wurde es von der Besatzung eines Schnellbootes geentert, wobei elf Gefangene gemacht wurden.T 381 wurde danach durch Fangschuß versenkt. Der deutsche Schnellbootverbaad lief ohne Beschädigungen oder Ausfälle in seinen Stützpunkt ein. 3n den Morgenstunden des 28.2. griffen bri­tische Schnellboote vor der niederländischen Küste ein deutsches Geleit an. hierbei wurden drei feind­liche Schnellboote versenkt und die anderen Boote durch Artilleriefeuer der Sicherungsstreitkräste ver­jagt. Das Geleit lief vollzählig und ohne Schaden in seinen Bestimmungshafen ein.

Unterseeboote versenkten im Atlantik und

DVV. Aus dem Führerhauptquartier, 27. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der Vordfronl des Kuban-V rücken- ko p f e s scheiterte ein erneuter Durchbruchsversuch des Feindes am zähen Widerstand unserer Truppen.

hinter der Mius-Stellung wurden auch die letzten Reste des zersprengten VII. Garde-Kavallerie korps vernichtet. 3m Raum von 3sjum geht die Angriffsschlacht weiter. Deutsche Divisionen brachen zähen feindlichen Widerstand und zerschlugen starke sowjetische Kräste, die, von ihren rückwärtigen Ver­bindungen abgeschnitten, versuchten, sich nach Vord­osten durchzukämpfen. Die Vewegungskämpfe im Raum westlich der Linie Charkow Kursk nahmen auch gestern ihren Fortgang. Starke verbände der Luftwaffe führten mit Dvm- ben und Bordwaffen Angriffe gegen Marschkolonnen und Angrisfspihen des Feindes. Eine Kampfgruppe der Waffen-^ stieß in feindliche Bereitstellungen hinein und vernichtete oder erbeutete 54 Geschütze, zahlreiche schwere und leichte Infanteriewaffen, 400 bespannte Schlitten und fügte dem Feind schwere blutige Verluste zu.

In den harten Abwehrkämpsen südlich und nördlich Orel brachen an der von deutschen Truppen unerschütterlich gehaltenen Abwehrfront starke feindliche Panzer- und Jnfanterieangriffe zu-

Gandhis Hungerstreik vor dem Ende.

Stockholm, 28.Febr. (DNB.) Gandhis 21taqV ges Fasten dauert nur noch 2 Tage an, stellte man am Sonntag in London mit einem Aufatmen der Erleichterung fest. Gandhis ältester Sohn erklärte daß sein Vater, obwohl er schwacher und schwächer werde, absolut ruhig sein. Selb ft, wenn das Fasten beendet fet, müsse man noch einige Tage danach tn

Berlin, 28. Febr. (DNB.) Die seit Tagen im Raum von Jsjum anhaltenden 2In griff stampfe unserer Truppen führten jetzt zur Vernichtung gro­ßer Teile der nach Nordosten zurückgeworfenen, bet der Verfolgung stellenweise überflügelten bolsche-

Oer Wehrmachibencht vom Sonntag. '

DVV. Aus dem Führerhauplquartier, 28. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Der Feind versuchte gestern vergeblich die Vord- front des Kuban-Brückenkopfes einzu­drücken.

Der deutsche Gegenangriff im Raum von Js­jum ist in gutem Fortschreiten. Kramatorskaja und L o s o w a j a wurden erstürmt, wobei der Feind, der verzweifelt Widerstand leistete, beson­ders hohe Verluste an Menschen und Material hatte, Reste der zur vergeblichen Umfassung angesehten und nunmehr selbst eingcsthlossenen feindlichen Armee suchen hinter der deutschen Front nach einem Aus­weg und werden nach und nach vernichtet. Vom 20. bis 26. Februar wurden nach den bisher vorliegen­den noch unvollständigen Meldungen mehrere tausend Gefangene eingebracht, 464 Panzer- und Panzerspähwagen, 606 Geschütze, 189 Granat­werfer und zahlreiche andere leichte und schwere Waffen sowie 739 Kraftfahrzeuge vernichtet oder erbeutet. Auf dem Schlachtfelde wurden über 14000 Tote gezählt. '

Im Baum südwestlich Kursk wurde der Feind bei der Fortsetzung seiner heftigen Angriffe blutig abgewiesen. Auch im Kampfabschnitt von Orel erzielten die Sowjets bei immer wieder­holten starken Panzer- und Jnfanterieangriffen kei­nen Erfolg.

Südlich des Ilmensees schlugen die deut­schen Truppen erneute, von Panzern und Schlacht­fliegern unterstützte Angriffe der bolschewistischen Truppen in blutigen Kämpfen zurück. Der Feind hatte auch hier schwere Menschen- und Material­

getroffen. Ein Frachter mittterer Größe wurde be­schädigt.

Ein US2l.-Bomberverband griff in den Mittags­stunden des gestrigen Tages unter Wolkenschuh aus großer Höhe das Gebiet von Wilhelms­haven an. Debei wurden von Jagdflie­gern und Marineartillerie 17 viermotorige Flugzeuge abgeschossen, sechs weitere verlor der Feind an der Sanalküste. In der ver­gangenen Vacht warfen britische Flugzeuge Spreng- und Brandbomben auf einige Orte in Westdeutsch­land und unternahmen erneut einen Terrorangriff auf die Stadt K S l n, wo allein acht Krankenhäuser zerstört wurden. Die Bevölkerung hatte Verluste. Jagd- und Flakabwehr brachten 12 feindliche Bomber zum Absturz.

Schnelle deutsche Kampfflugzeuge führten am Tage mit gutem Erfolge einen Ueberraschungs- angriff auf die Stadt Exmouth an der Südküste Englands.

Oie Schnellboote.

NationalsoziattfiischeDottSgemeinschast auf dem Kampffeld -er Arbeit. Gauleiter Sauckel zum Einsatz der Frauen in der Kriegswirtschaft.

Verluste zu.

Ein Biidinger erhielt das Ritterkreuz.

Berlin, 27. Febr. (DVV.) Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Lustwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Ober­leutnant Gläser, Staffelkapitän in einem Sturz- kampfgefchwader.

Oberleutnant Alexander Gläser, am 4.1.1914 in Büdingen (Hessen) geboren, hat sich auf 500 Feindflügen als hervorragender Sturz­kampfflieger bewährt. In rücksichtslosem Ein­satz erzielte er an der Spitze seiner Staffel kämpf' entscheidende Erfolge. In kühnem Angriff fügte er dem Feinde schweren Schaden au. Der Erd truppe brachte er durch sein Eingreifen fühlbare Ent­lastung. Neben seinen Einzelerfolgen stehen die Er­folge feiner Staffel, an denen ihm dank seiner vor­bildlichen Führung ein großer Teil gebührt. Gläser ist der Sohn eines 1915 gefallenen Kaufmanns und von Beruf Maler. 9m Mai 1942 wurde ihm das Deuffche Kreuz in Gold verliehen.

echten und wahren nationalsozialistischen Voltsge-5 meinschaft zusammen, um für die Freihett und dast Leben unseres großen und herrlichen deuffchen Vol­kes die gewaltigste Arbeitsleistung der Wettge-l schichte als Unterpfand für den Sieg unserer ooV\ baten vollbringen zu können! Duldet unter euch , keine Störenfriede, Hetzer und böswilligen Saboteure unserer Arbeitsgemeinschaft! Ehrt und achtet euch gegenseitig und bekennt euch stolz und rückhaltlos als die Brüder und Schwestern unserer großen Nation!

Betriebsführer und Betriebsobmän­ner! Der Führer erwartet von euch, daß ihr alle die Volksgenossinnen und Volksgenossen, die sich auf Grund seines Appells zur Mitarbeit zur Derfüauna gestellt haben, mit größter Fürsorge und Takt w eure Obhut nehmt und sie genau so sorgfältig be­treut wie eure alten und höchstbewährten Gefolg­schaften. Die neuen Helferinnen und Helfer werden es euch durch den Einsatz ihres besten Willens und Fleißes danken, denn sie kommen zu euch aus dem Eifer und der guten Absicht, dem Führet zu helfen. Meister und Vorarbeiter! Ihr wißt es selbst am besten: Es fällt kein Meister vom Him­mel. Darum habt nicht nur Geduld bei der Einwei­sung der neuen Kräfte in ihre ihnen zunächst ftem- den und ungewohnten neuen Aufgaben, sondern helft ihnen durch Humor beim Anlernen und Ver­stehen der neuen Arbeit.

Ich selbst als der Generalbevollmächtigte des Füh­rers für den Arbeitseinsatz habe lange Jahre hin­durch in einer fremden Welt mein Leben unter här­testen Bedingungen und bei schwerster Arbeit ver­dienen müssen und bin deshalb in frühester Kam pst zeit Nationalsozialist und Gefolgsmann des Führers geworden. Deshalb trete ich fanatisch für die Der- Mirttichung einer echten und wahren deutschen Volks­gemeinschaft ein. Und gerade deshalb fühle ich mich verpflichtet, jeden Störenfried dieser Volksgemein­schaft in der deutschen Kriegswirtschaft unnachsicht- lich zur Rechenschaft zu ziehen. Weil ich den Schick­salskampf unseres Volkes um Freiheit und Brot aus ureigenstem Erleben kenne, deshalb bekenne ich mick? als Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz als geschworener Feind sowohl jeglicher Reaktion als auch von Roffront, wenn deren allerdings ver­schwindend kleine Anzahl böswilliger Subjekte es jemals wagen sollte, den Frieden der deutschen Be­triebe zu stören. So wird und muß die Zahl her sich zur Arbeit meldenden Männer und Frauen sich i nun von Tag zu Tag gewaltig steigern und damit ' auch die Gesamtleistung der schaffenden Nation sv . gewaltig emporwachsen, daß auch auf dem Kampst i seid' der Arbeit unser aller Todfeind, der jüdische : Moloch-mit /seinen Pluto kratischen und bolschewisti- , scheu Trabanten, uns niemals besiegen kann.

jammen. Im gleichen Frontabschnitt gingen eigene Stoßtrupps gegen das feindliche Stellungssystem vor, rollten 12 km Graben aus, sprengten 2491 Sompsstände und erbeuteten zahlreiche Waffen. | durch Angriffe deutscher kampfsttegerverbände schwer

fach tief in die feindlichen Rückzugsbewegungen hinein, überholten dabei eine starte Kampfgruppe und schnitten sie ab. Bei der Vernichtung der emge- kreisten Bolschewisten wurden unsere Panzer von starken Schlacht- und Tieffliegerverbänden wir- tungsvoll unterstützt. Dabei fielen über 140 Fahr­zeuge aller Art, 2000 Pferde, zahlreiche Geschütze und schwere Infanteriewaffen in unsere Hand.

Während an der Miusfront nur kleinere örtliche Gefechte stattfanden, rannten die Sowjets südwestlich Charkow erneut mit starken Kräften gegen die deuffchen Stellungen an. Sie verbluteten in unserem Feuer und brachen ihre An­griffe nach vielfachen vergeblichen Versuchen schließ­lich ab. Nur an einer Stelle konnten Sowiet-Panzer unsere Linie durchstoßen. Sie wurden jedoch emae- kreist. Ihre Vernichtung ist im Gange. Auf der Ll- nie KurskCharkow setzten Kampf- und Stu^z- kampfoerbände chre Angriffe gegen feindliche Panzeransammlungen und Arttllerienester fort. Westlich Kursk sowie südlich und nord- ~ l scheiterten auch am 27.2. trotz Einsatzes star-

>ol chewistischer Kräfte sämtliche feindliche Vor-

ringen. . '

Kh wende mich nun an die B etrieb sfüh- rer und an die Gefolgschaftsmitglieder aller deutschen Betriebe mit der Bitte: Nehmt in echt nationalsozialistischer Verbundenheit nun all die Frauen und Männer unseres Volkes in eure Be­triebsgemeinschaften auf. Unterstützt auf das kame­radschaftlichste die neuen Arbeitskameraden und -kameradinnen und helft ihnen, sich rasch und gründ­lich in ungewohnte Arbeitsvorgänge hineinzufinden. Verwirklicht total und einer feindlichen Welt zum Trotz die Idee der nationalsozialistischen Volksge-- meinschaft in allen Wertstätten und Betrieben. Schaffende Frauen und Männer aller Betriebe in Stadt und Land des Großdeutschen Reiches, schließt euch im Namen Adolf Hitlers aufs engste in der

rvfftischen Verbände. In ungestümem Vordringen zerbrachen unsere Grenadiere zusammen mit Ver­bänden der Waffen-^ den immer wieder aufflam- menben zähen Widerstand der Sowjets. Nach Zer­schlagung zahlreicher feindlicher, Gegenangriffe stürmten sie die Städte K r a m a t o w s k a j a und L o s o w a j a sowie weitere, zu starken Stützpunkten ausgebaute Ortschaften. Die Härte der Kämpfe m diesem Abschnitt, in dem sich der Feind verzweifelt zur Wehr setzte, zeigt sich in der Vernichtung von 45 Sowjet-Panzerkampfwagen im Raum einer ein­zigen Ortschaft. Unsere Panzerverbände stießen viel-

,Der 'Wehrmachtbericht vom Sonntag berichtet vom englischen und holländischen Küstenbereich schneidige Attacken unserer Schnellboote. Die Schnellboote sind zu allererst hochqualifizierte Patrouillen'ahrzeuge. Der unmittelbare Kampfeinsatz ist eine weitere Lei­stung. Wie groß diese Leistung ist, ergibt sich aus der amtlichen Aufstellung vom 22. Oktober 1942, wo­nach die Schnellboote bis zu diesem Tage 571650 BRT. versenkten und außerdem 39 Kriegsschiffe ver­nichteten. Diese von unseren Schnellbooten angegrif­fenen und vernichteten Kriegsschiffe waren durchaus nicht überwiegend Hilfsfahrzeuge. Unter ihnen wur­den genannt 15 Zerstörer, drei U-Boote, ein U- Bootjäger und ein Hilfskreuzer! Diese außerordent­lichen Leistungen werden durch die neuen Erfolge unserer Schnellboote wieder ins Gedächtnis zurück- gerufen. Sie sind eine ausgesprochene Waffe d e s Küstenoorfeldes, behaupten sich aber auch bei Stürmen mit einer Wellenhöhe von durchschnitt­lich 3,6, ja sogar bis zu sechs Metern. Interessant ist, daß sich die AbkürzungStaate" ursprünglich gar nicht von ihrer Schnelligkeit herschreibt, sondern davon, daß sie erstmalig auf der Schichau-Werft in Elbing gebaut wurden. Ihre Schnelligkeit betrug vor und in dem ersten Weltkrieg 17 Seemeilen oder 32 Stundenkilometer und wurde damals viel be­staunt. Die neuen Schnellboote erreichen eine weit­aus höhere Geschwindigkeit, ohne daß Seefähigkeit und Fahrbereich immer gemessen an dem Ver­wendungszweck der Waffe zu kurz kommen.

Der Beitrag des Protektorats zum Siege über den Bolschewismus

Prag, 27. Febr. (DNB.) Eine von der Protek- toratsregienmg veranstaltete Kundgebung wurde zu einer beoeuffamen Manifestation der «Lchicksalsver- bundenheit des tlchechifchen Volkes mit dem Groß- deutschen Reich. Minister M o r a v e c wies den für die Tschechen einzig möglichen Weg, der nur in einer bedingungslosen Unterstützung der deuffchen Kampffront, die heute ganz Europa vor dem bol- fchewistischen Ansturm schiche, bestehen könne. In einem Aufruf des Staatspräsidenten an das tsche­chische Volk heißt es: Das tschechische Volk rann sich der Schande unb der - Vernichtung nicht aushefern, mit der morgen die Geschichte Völker und Einzelne beurteilen wird, die sich im Jahre 1943 unschlüssig und feige erwiesen. Der Bolschewismus ist nicht nur der Feind Großdeutschlands, er ist auch unser Feind. Deshalb alle ans Werk! Cs wird jetzt auch bei uns jebe Kraft für den totalen Kriegseinsatz mo» bst gemocht. Die Front. im« im Osten schützt.

braucht Waffen. Für Schwächlinge und Unschlüssige gibt es im neuen Europa keinen Platz. Tschechen und Tschechinsnen auf Euren Platz!

Staatssekretär K. H. Frank rechnete bann mit dem tschechischen Volksfeind Nr. 1, Ben es ch und dessen bezahlter Hetzerklique in London^ in oernich tenber Weise ab. Die feit Stalingrad immer deut­licher werdende Erkenntnis der europäischen Völ­ker, daß es in diesem Kriege nicht mehr um den Krieg eines Volkes, sondern um Errettung oder Vernichtung der europäischen Völkergemeinschaft und der gesamten abendläMschen Kulturen geht, die Er­kenntnis, daß entweder die große soziale Revolu­tion siegen wird, oder die bolschewistischen Horden über Eruopa hereinfluten und alles vernichten wer­den, was dem Europäer lieb und teuer ist, zwingt, so sagte Staatssekretär Frank, dem Reiche und Eu­ropa" den totalen Krieg auf. Nur noch was dem Siege dient, wird von nun an gelebt und geleistet werden können. Es ist selbstverständlich, daß das Protektorat als Reichsland bei der Gesamtmobilisa- tion aller Kräfte nicht abMs stchen kann. Wir ha­ben daher genau dieselben Maßnahmen in.Böhmen und Mähren angeordnet wie im Altreich. Nicht mehr aber auch nicht weniger werden Jndusttie, Handel und Gewerbe, Handwerk und Gaststätten, sowie sie nicht in ihrer Tätigkeit und Leistung unbedingt kriegswichtig und siegesentscheidend sind, ftiügelegt ober geschlossen werden, um die dadurch frei werden- . den männlichen und weiblichen Arbeitskräfte wichtt» geren Arbeitsleistungen zuzuführen.

Alle Arbeitsreserven Europas für den Kampf aegen den Bolschewismus. Paris, 28. Febr. (DNB.) Gauleiter Sauckel sprach in Paris über den europäischen Kampf gegen den Bolschewismus, das internationale Judentum und die englisch-amerikanischen Plutokraten. Er wies auf die Proklamation des Führers mit dem Appell hin, daß die vollenArbeitsreserven Europas und damit auch Frankreichs eingesetzt werden müßten, um den deuffchen Svt- baten die Waffen in die Hand zu geben, die im Kamps gegen den Bolschewismus und die englisch', amerikanischen Mächte nötig seien.

Der Rednereinsatz der Partei.

NSG. 'Sauleiter und Reichsstatthalter Spreit, ger sprach im Adals-Hstler-Haus zu Frankfurt auf einer Rednertagunq der GauproPagandalei«. tung über die Aufgaben der Redner der Parten 3u Beginn seiner Rede ging der Gauletter aus die Härte des Schicksalstamp^es des deutschen Volkes und der mit ihm verbündeten Nationen em. Auf­gabe der Redner fei es, den letzten Volks« genossen darüber auszuklaren, daß es m diesem - Kampfe um den Bestand des deuffchen Volkes und darüber hinaus um die Sicherung des gesamten europäischen Lebenrraumes gehe. Die Redner der Partei werden kraft ihrer eigenen Ueberzeugung und aus dem Herzen heraus ihre Auhorer zu überzeu­gen wissen, sie auf die von ihnen m Zukunft zu er­wartenden Ausgaben in aller Offenheit Hinweisen und so einen entscheidenden Beittag zum Siege lei­sten Der Leiter des Gaupropagandaamtes, Ober- bereichsleiter Stöhr, unter dessen Leitung die Ta­gung stand, gab den Rednern weitere Anweisungen über ihren zukünftigen Einsatz.

Berlin, 27. Febr. (DNB.) Der Generalbevoll­mächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter Sauckel, hat einen Aufruf zum Einsatz der Frauen erlassen, in dem es heißt:

Diele Hun'derttausende deutscher Frauen haben dem Appell des Führers Folge geleistet und sich zur Arbeit in der deutschen Kriegswirtschaft gemel­det. Hunderttausende haben bereits in ^kriegswich­tigen Betrieben die Arbeit ausgenommen. Ern ein­zigartiger Beweis für das unermeßliche und die grenzenlose Gesolgschaftstreue unseres Vol­kes zu unserem über alles geliebten Führer Adolf Hitler. Aber auch ein unwiderlegbares Zeugnis für die unerbittliche Entschlossenheit unseres Volkes und insbesondere der deutschen Frauen, jenen undis- futierbaren und ehernen Notwendigkeiten des Krieges gerecht zu werden, deren Meisterung die Voraussetzung für den Endsieg unseres Volkes und damit für die Erhaltung Der Freiheit und des Le­bens aller deutschen Männer und Frauen ist. Hier­mit möchte ich allen den nun zur Kriegsarbeit an- getretenen deutschen Frauen meinen Dank und meine Anerkennung zum Ausdruck bringen, denn ihre Bereitschaft bedeutet für die Mehrerzeuguna alles wichtigen Kriegsgerätes eine gar nicht hoch genug einzuschätzende Hilfe.

An die Seite der vielen Millionen unvergleich­lich braver und fleißiger Frauen, die schon seit Kriegsbeginn eine weltgeschichtlich bisher einmalige Arbeitsleistung mit vollbracht haben, und die den Dank der Nation verdienen, treten nun in gewal­tiger Zahl die Mütter und Hausfrauen unseres Vol­kes, treten Hunderttausende bisher in anderen, in Friedenszeiten lebenswichtigen und unentbehrlichen Berufen tätige Frauen und Mädchen. Hunderttau- sende von ihnen haben schon einmal während des elften Wellkrieges die Nöte und Sorgen der da­maligen Zett durchgestanden. Nun helfen sie zum zweiten Mal genau- so entschlossen wie ihre an der Front befindlichen Männer mit, den Sieg zu er=>

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