|93. Jahrgang Nr. 50
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Auch das Leben der Völker kennt Zeiten, da das
Die ernsten und opfervollen Winterkümpfe im
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blicken, aber
Mr Opfer und Arbeit werden unsere Freiheit sichern.
her in unserem Blut tragen. Wer heute immer nur ängstlich fragt: „Wie steht es im Osten?", gibt damit nur zu erkennen, wie sehr er bisher von den Taten unserer Soldaten lebte und wenig Eigenes er in sich hat. In Zeiten nationaler Gefahr muß sich jeder höchstpersönlich vom Schicksal angesprochen fühlen, um mit dem Einsatz seiner ganzen Persönlichkeit ohne Vorurteil und ohne Vorbehalt darauf zu antworten! Sich weder um Tod noch Teufel kümmern, sondern unbeirrt seinen Weg weitergehen und im Mißgeschick seine Kräfte nur noch mehr anspannen — das ist Haltung, deutsche Haftung! W. Feldner.
immerhin nicht so verständnislos sind, um nicht zu erkennen, was ein Näherkommen der bolschewisti-
„$üt Volk und Vaterland wollen wir keinen Gedanken zu hoch halten, keine Arbeit zu langsam und mühevoll, keine Unterhaltung zu kleinlich, keine Tat zu gewagt und kein Opfer zu groß."
Friedrich Ludwig Jahn.
Am Mius, nicht an der Oder
Von Helmut Lündermann, Stabsleiter des Reichspressechefs.
„Oer Sieg muß und wird unser sein!"
Der Reichsmarschall zum „Tag der Lustwaffe-.
men, dan man sich — jeder für sich — , ,
lichkeit zu bewähren hat. Wenn einem einmal augenfällige Erfolge versagt sind, von denen man sich Größe leihen könnte, muß man zusehen, was man in sich selber hat, muß jeder zeigen, daß er nicht bloß ein Glied des deutschen Volkes, sondern daß er ein Deutscher ist, mit all den Kräften des Glaubens und Willens, die wir von den Vätern
auch, daß sich nichts dadurch bessert, daß man kleinmütig wird und verzweifelt, sondern daß das Schick- sal nur bezwungen wird, wenn man aufrecht bleibt, das heißt Haltung zeigt und sich als Persönlichkeit erweist.
Haltung.
Unser Leben vollzieht sich in einer dauernden Auseinandersetzuna mit der Umwelt, ihren Gestalten, Dingen und Geschehnissen. Wir sind täglich genötigt, zu irgendwelchen Fragen Stellung zu nehmen und uns in unserem Verhalten darauf einzurichten. In dem Wort Stellung-nehmen kommt zum Ausdruck, daß wir der Welt und ihrem Lauf wertend gegenüberstehen und uns nicht einfach von dem bestimmen lassen, was von außen an uns herange- traaen wird, sondern daß wir bei der Entscheidung unsere persönliche Auffassung mitsprechen lässen und sie gegenüber den Umständen zur Geltung zu bringen versuchen.
Es gibt freilich Leute, die auf jeden frohen oder unfrohen Eindruck auch fast willenlos reagieren und in ihrer Freude wie in ihrem Schmerz gleich hemmungslos und haltlos find, aber noch nie hat solche Unbeherrschtheit als Ideal gegclten. Gewiß soll niemandem das Recht auf starke Gefühle abgesprochen werden, nichts ist lederner und langweiliger als ein Mensch, der keiner großen Empfindung fähig ist, aber gerade weil die Mehrzahl der Eindrücke und Gemütsbewegungen von außen kommt, darf man sich nie völlig an sie verlieren, sondern muß ihnen gegenüber das eigene Wesen, die innere Freiheit, die Selbständigkeit der Persönlichkeit behaupten. Das gilt besonders in Fragen widriger Schicksale. Ein erfolgreicher Ablauf des Lebens stellt keine großen Anforderungen an die seelische Kraft eines Menschen, höchstens an seine geistigen und körperlichen Fähigkeiten. Erst wenn das Dunkle zu drohen beginnt, sind wir gezwungen, tiefer zu graben und gegen die äußeren Umstände unsere innere Kraft, unseren Glauben und Willen einzusetzen. Wohl jeder kennt aus seinem beruflichen oder privaten Leben solche Zeiten, da sich die Schwierigkeiten häu- fen und alles zu mißtaten scheint, aber jeder weiß
schen Flut für die Länder des europäischen Kontinents im Gefolge haben müßte.
Uns überrascht dieses aufdämmernde Verständnis nicht. Es sind Reaktionen, die sich bei all denen ein- stellen müssen, die den Bolschewismus und seine bisherige blutige Spur auch nur einigermaßen kennen. Es gab bisher manche, die das keinesfalls zugeben wollten und sich den Anschein gaben, als sei ein deutscher Sieg ein schreckliches Ereignis, der Bolschewismus aber eine „abgetane Angelegenheit". Solchen Thesen lauschte der britenhörige Bürger Neutraliens ober der ludenhörige Untertan Britanniens befriedigt, solange er die bolschewistische Armee im östlichen Kaukasus wußte. Seit sie aber unter Anstrengung aller ihrer Machtmittel und Reserven sich wieder nach Westen geworfen hat und statt am Terek am Mius steht, kommt manchem wieder die Wahrheit über den Bolschewismus, seine Ziele und seine Methoden in Erinnerung.
Es ist eine sehr nützliche Gedächtnisaufftischung, die bei denen, die es nötig haben, stattgefunden hat —- und es wird gut fein, die Pfade der Erinnerung noch einige Schritte weiter zurückwandern, um eine bemerkenswerte Perspektive für d-as gegenwärtige Geschehen zu erhalten. Gesetzt den Fall, wir würden zu diesem Zwecke in alten Zeitungen blättern und die Ereignisse studieren, die dem Aüsbruch des Krieges vorausgegangen sind, so würde sich das berühmte Bild der britischen Unterhändler in Moskau von 1939 — die mit Hille einer Kette gesicherte Aktentasche am Handgelenk — darstellen, das von den damaligen heftigen Bemühungen der britischen Kriegstreiber zeugte, Stalin als Bundesgenossen Polens zu gewinnen und die bolschewistische Armee bei Schneidemühl und Küstrin ausmarschieren zu lassen!
An diese nüchterne und unbestreitbare Tatsache müssen wir denken, wenn wir den rechten Standpunkt gewinnen wollen, um die politische und militärische Lage von heute zu beurteilen. Daß die britischen Pläne von damals nicht zum Ziele kamen, das gehöre zu den überraschendsten politischen Vorgängen der Monate vor Kriegsausbruch. Die Erklärung findet sich, wenn wir in Rechnung stellen, daß die Briten spätestens im Winter 1938/39 den festen Entschluß zum Kriege gegen Deutschland gefaßt und diese Absicht dem Kreml keineswegs verheimlicht haben. Aus der Gewißheit heraus, daß England und Frankreich vorangingen im Kampf gegen das Reich, konnte es für Stalin nützlich erscheinen, diesen Waffengang und seine Entwicklung ab zu wart en. Daß frettich die überschlaue Berechnung dem Bolschewistenhäuptling keinen Vorteil brachte und Deutschland nach dem Sieg im Westen stark genug war, um den Bette idigungsschlag im Osten zu führen — an dieser den Kontinent rettenden Entwicklung hat die bri-
zur Luftwaffe, wurde 1938 Flugzeugführer im Jagdgeschwader Richthofen und im Sommer 1940 Staffelkapitän in einem Nachtjagdgeschwader. In der Nacht zum 1.10.1940 schoß er drei feindliche Flugzeuge ab. Im Oktober 1940 wurde ihm nach acht, Luftsiegen als erstem Nachtjäger das Ritter- kreuz verliehen. Der vierzigfache Sieger in nächt- lichen Luftkämpfen erhielt nun das Eichenlaub.
Das Eiserne Kreuz für einen weiblichen Flugkapitön.
Berlin, 26. Febr. (DNB.) Der Führer hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, dem im Dienst der fliegerischen Entwicklung und Erprobung der Luftwaffe stehenden Diplomingenieur Flugkapitän Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg, geb. Schiller, das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. Durch diese Auszeichnung finden der für eine Frau außergewöhnlich lange fliegerische Einsatz und die von ihr in der Wetterentwicklung von Lustwaffengerät, besonders der flugtechnischen Erprobung deutscher Sturzkampfflugzeuge, erzielten kriegswichtigett Ergebnisse ihre Würdigung.
tische Regierung gewiß keinen Anteil! Denn sie war zu jedem Zugeständnis bereit gewesen und hatte alle Schritte unternommen, um im Sommer 1939 den Bolschewismus mitten nach Europa hereinzu'- ziehen und die Nationen dieses Kontinentes zer« traiypeln zu lassen.
An all das muß man denken, um ju wissen, daß die gegenwärtigen Kundgebungen oer britischen Kriegshetzer für die Rote Armee und alle ihre fom fügen, dem gesunden Menschenverstand so schwer begreiflichen Proklamationen keinerlei Neuigkeitswert besitzen. Der infernalische jüdisch-kapitalistische Haß gegen Deutschland hat diese Kriegsverbrecher damals angetrieben und er ist heute genau so Trieb feder ihrer Handlungen. Ob das britische Volk der» Wahnsinn dieses Weges und feine Gefahren erkennt, ist dabei eine belanglose Frage, denn es hat ebensowenig zu bemerken wie vor drei Jahren, als die Kriegsmacher ihr blutiges Werk begannen.
Soviel zur politischen Seite des Problems; bfc militärische ist nicht minder bedeutsam. Daß der Lebenskampf Europas fern i m Osten und nicht im Herzen unseres Lebensraumes ausgekämpst roerben kann, daß er am Mius und nicht an der Oder tobt — das ist ebenfalls nicht das Ergebnis britischer, sondern der Erfolg deutscher Kriegführung. Gewiß sind die Opfer und Per lüste dieses Winters hart und schwer gwesen, und - sicherlich ist es im Hinblick auf die heutigen großen Anstrengungen der ganzen Nation weder nötig noch richtig, irgend etwas Beschönigendes zu sagen, aber die Tatsache ist unbestritten, daß der Kraft des bolschewistischen Ansturms von unserer Wehrmacht auf Kampffeldern entgegengetreten wird, die so weil vom Kern des Kontinents entfernt sind, daß auch der Raum selbst als Schutz unserer Völker in Erscheinung tritt. Eine monatelange sowjetische Offensive, für die sicherlich alle Möglichkeiten und Reserven des seit Jahrzehnten ganz auf Kriegführung organisierten Bolschewistenstaates aufgeboten worden sind, hat sich in Gegenden entfalten müssen, die dem Europäer bisher nur aus Schulbüchern bekannt waren.
Das richtig zu bebenfen, heißt gewiß nicht, nachzulassen hi der Anstrengung aller Kräfte. Zu beut* lich wissen und erfenuen mir nicht nur, was der Bolschewismus bebeutet, sondern auch, daß fein Kampf gegen uns nicht nur im Osten, sondern auch von den Kriegshetzern in Washington und London geführt wird.
Aber schon der Gedanke, was hätte geschehen können, wenn es nach den Plänen von Roosevelt und Churchill gegangen wäre, was Europa bereits würde erlebt haben, wenn die Bolschewisten- flut über die Straßen Polens sich auf ein am Rhein bedrohtes Deutschland gewälzt hätte- — alle diese Erinnerungen werden in uns den Dank an unseren Führer und das feste Vertrauen auf unsere eigene Kraft befestigen! Manchem sonstigen Vernunftbegabten in Europa und anderswo aber wird es bei solchen Gedanken kalt über den Rücken laufen, und insgeheim wird er seinem Schicksal danken, bas alles so ganz anders geschehen ließ, als die Roosevelt, Churchill und Stalin es sich gedacht hatten.
Lettin, 1.mär). (DJtB.) Der Reichsmarlch-ll des Großdeulscheu Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring, hat zum „Tag der Luftwaffe" am l.MSrz folgenden Tagesbefehl ertasten:
„Soldaten der Luftwaffe!
Am Tage unserer jungen kühnen Waffe sind meine Gedanken mehr denn je bei Luch. Ich weiß um Luer Heldentum an allen Fronten und Eure- eiserne Pflichterfüllung auf jedem Posten. Die Cuff' waffe war Wegbereiterin gewaltiger Siege. Sie ist gehärtet in schwersten Winter- schlachten. Was uns aber nicht umgeworfen hat, macht uns noch starker. So werden wir zur richtigen Stunde mit neuen Kräften zuschlagen und den Feind vernichten, wo wir ihn treffen. 1
Meine Kameraden, der Siegmußundwird Unser sein. Erfüllt von dieser Zuversicht grüßen wir stolz und ergriffen die toten Kampfgefährten. Äe gaben ihr Leben für Deuffchland und die Freiheit unseres Volkes. Ihr Opfergeist macht uns un- überwindlich.
Heil dem Führer! heil meine Luftwaffe!
H ermann Göring
Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe?
Der totale Krieg fordert mehr als deine Pflicht
Oie Partei Vorbild und Helfer der arbeitenden Heimat.—Gauleiter und Reichsstatihalter Sprenger auf einem Führerappell der NSOAp. in Hanau.
folgsleute zu wirken. Nichts dürfe bei den getroffenen Maßnahmen so hort fein, als daß ei nicht von den Parteigenossen in bereitwilliger Opfer- freubigtett bereits getragen werbe.
Der Gauleiter ließ jeboch auch keinen Zweifel darüber, baß dort, wo dieses Vorbild nichts nutzen sollte, geeignetere Maßnahmen unverzüglich zur Anwendung gelangen werden. Mit unmißverständlichen Worten wandte er sich in diesem Zusammen^ hang auch gegen scheinbar unausrottbare Auswuchs e d e r B ü r o k r a t i e. Wenn heute noch der Fall vorkomme, baß eine sich freiwillig zum Arbeitseinsatz, b. h. zur Hilfe für die kämpfende Front meldende Frau einen Arbeitsplatz als Hausangestellte in einem kinderlosen Haushalt zugewiesen erhalte, so sei dieses nicht nur ein grober Unfug, sondern Sabotage an der anständigen Gesinnung der Heimat. Mit wachsamem Blick werbe die Partei daher die gegenwärtige Aktion beobachten und überall da, wo eine Nachhilfe notwendig erscheint, dem Willen des Führers Geltung verschaffen.
Wir hassen unsere Feinde.
Der Gauleiter schloß seine Ausführungen mit dem begeistert widerhallenden Appell, neben der physi- schen Anstrengung auch die volle seelische Kraftentfaltung zum Einsatz zu bringen. Die letzte Obsed tivitätsduselei gelte es jetzt endgültig zu überwnv den und an ihre Stelle den lebendigen Haß gegenüber unseren Feinden zu setzen. Dem alttefta« men torischen Haß, der uns gegenüberstehe, sei nicht mit lauer Stellungnahme, sondern allein wieder mit Haß zu begegnen. Die Partei werde daher dafür sorgen, daß fanatischer Haß gegen jene, die unserem Volk nicht nur die Vernichtung, sondern sadistische Quälereien zugedacht haben, die Herzen der Nation entfache, und sie zu den härtesten Erfordernissen- bis zum Endsiege befähige
um Kops und Kragen des gesamten Volkes geije, und daher sämtliche Lebensüußerungen der Heimat allein auf Wehr und Sieg ausgerich« tet fein müssen. Die Partei habe bei dieser Aufgabe vor allem wieder mit dem Vorbild ihrer Ge»
wurden.
Kampf mit dem zweigesichtigen Inda.
Dabei habe sich bei der Formierung der gegnerti schen Kräfte mit letzter Klarheit die vom National- sozialismus schon immer* ausgesprochene Erkenntnis bewahrheitet, daß Plutokratie und Bolschewismus nichts anderes als zwei verschiedene Versklavungsformen eines und desselben Schmarotzers, nämlich des Judentums, seien. Das deutsche Volk wisse heute, daß der Jude die Generalmobilmachung der Unterwelt gegen die jungen Völker der Ordnung und des Ausbaues befohlen habe. Seine Antwort könne daher nur der totale Einsatz aller ihm zur Verfügung stehenden Kräfte sein. Das deutsche Volk stehe heute vor der unbarmherzigen Alternative, ob es nach Beendigung des Kampfe« zu den Ueberlebenden ober den Vernichteten gehöre und ordne dieser Frage alles unter. „Mit uns ist in diesem Ringen", so siihrte der Gauleiter weiter aus, „die tausendjährige kämpferische Tradition unseres Volkes, mit uns sind alle großen Geister der Nation, und mit uns sind die Toten, die je für den Bestand des Reiches gefallen sind."
Bürokratie ist Sabotage.
Im einzelnen behandelte die Rede des Gauleiters dann die Notwendigkeit der jetzt durchgeführten Maßnahmen für die totale Mobilisation aller Kräfte der Heimat. Der Gauleiter verkannte dabei nicht die damit verbundene unvermeidbare Härte, die tief in das Leben der Gesamtheit unseres Volkes einschneide. Um so notwendiger sei daher die Aufklärungsarbeit der Parteü Sie habe die Schwachen
Mit dem Eichenlaub ausgezeichnet.
Berlin, 27.Icbr. (DJIB.) Der Führer verlieh dem ^-Obersturmbannführer Kurt Weyer, Kommandeur einer Aufklärungsabteilung in einer ff- Panzer-Grenadier-Division, dem Oberleutnant und Flugzeugführer in einem Rachtjagdgeschwader, Paul G i l d n e r, der den Fliegertod starb, und dem Major Werner S t r e i b, Gruppcnkommandeur in einem Nachtjagdgefchwader, als 1<5., 196. und 197. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
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L/ -Obersturmbannführer Meyer erhielt das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes als Kommandeur der Aufklärungsabteilung der Leibstandarte M „Adolf Hitler" bereits im Balkan-Feldzug, als feine kühne Führung entscheidend zu der raschen Einnahme von Kastoria beitrug. Hierdurch wurden große Teile des griechischen Nordflügels abgeschnitten. Für seinen Einsatz im Raum um Charkow er- hielt er nunmehr als Kommandeur der Aufklärungsabteilung einer ^-Grenadier-Division das Eichenlaub. Er ist 1910 als Sohn eines Fabrikbesitzers in Jerxheim (Südhannover) geboren. Nach der Schulzeit war er zunächst kaufmännischer Lehrling und später Bergarbeiter. 1929 wurde er in die Landespollzei eingestellt, der er bis zu seinem Eintritt in die Waffen-^ angehörte. Bereits 1925 sand er den Weg zur Hitler-Jugend, 1931 trat er in die Schutzstaffel.
In Oberleutnant Gildner verloren die Nachtjäger einen ihrer Besten. 1914 in Nimptsch (Schlesien) geboren, lernte er das Schlosserhandwerk und wurde 1933 im Schweidnitzer Infanterie-Regiment 7 Soldat. Er kam dann zur Luftwaffe und wurde 1937 Flugzeugführer. Dom Jagdgeschwader Richthofen kam er zu einem Zerstörer-Geschwader, in dem er gegen Polen und Norwegen, gegen Belgien und Frankreich flog. Gildner war der erste Flieger, der einen Nachtjagdsieg errang. Er schoß zwei, drei und vier Flugzeuge in einer Nacht ab. Als ihm der Führer im Juli 1941 das Ritterkreuz verlieh, hatte er 15 Luftsiege, eine Zahl, die er bis zu feinem Tode auf 42 steigerte.
Der 1911 in Pforzheim in Baden geborene Ma- töt <5treib gehört zu den ältesten und besten Nachtjägern. Er begann feine Laufbahn 1934 in Urnern Infanterie-Regiment, ging als Oberfähnrich
NDG. In einer mitreißenden und aufrüttelnden Rede kennzeichnete Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger auf einem Führerappell des Kreises Hanau in der Hanauer Stadthalle das verantwortungsvolle Aufgabengebiet berJßartei bei der Durchführung der totalen Mobilisation der Heimat. Am Anfang des Nationalsozialismus, der nicht an einem Höhepunkt, sondern in der Stunde des Zusammenbruchs unseres Volkes geboren wurde, habe der alles bezwingende Glaube gestanden. Der Glaube daran, daß die Opfer des Weltkrieges nicht umsonst ge- bracht worden seien, der Glaube an das ewige Leben des deutschen Volkes und der Glaube an die Sendung des Führers, der diese Gläubigkeit durch die befreiende Tat verwirklichen werbe.
Die Kraft des Glaubens.
Gegen eine Welt von Feinden sei damals der Nationalsozialismus aufgestanden und habe dem Judentum den Sieg, den es bereits sicher wähnte, wieder entrissen. Ohne jede Machtmittel habe er sich allein mit der Kraft des Glaubens und der Tapferkeit des starken Herzens Position um Position bis zur endgültigen Machtübernahme erkämpft. Piemals hätten Rückschläge, die es zur Genüge gegeben habe, die nationalsozialistischen Freiheitskämpfer je entmutigen können. Immer bann, wenn das Judentum glaubte, bereits triumphieren zu können, hätten sie mit um so härterer Entschlossenheit und verbissener Hartnäckigkeit den Kampfplatz dennoch behauptet.
Die Nutzanwendung aus dieser Haltung, so führte der Gauleiter weiter aus, sei bann auch in den folgenden Aufbaujahren gezogen worden. Auch die Erfolge dieser Zeit seien nicht im Einsatz der Staats- autorität, sondern allein in der beispielgebenden Kraft und der initiativen Dynamik der B e w e g u n-g begründet. Das nationalsoziakistische Vorbild allein war es, das den Einzelnen ansprach und ihn in die Volksgemeinschaft einreihen ließ.
Auf die Ursachen des gegenwärtigen Kampfes
eingehend, erklärte der Gauleiter, daß diese Volks- zu stützen, die Verzagten zu ermutigen; sie Habs aemeinfdmft die Einmütigkeit der Nation und die vor allem jedem einzelnen klarzumachen, datz es sich baralis ergebenden politischen, sozialen und tul= '•**** ~ t “** * © * « «**• n »c.
tureUen Erfolge vom Weltjudentum mit Neid und Haß begleitet und schließlich mit Krieg beantwortet


