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hinwegzuwälzen vermöchten. Einst zogen deutsche Ritter in weite Fernen, um für das Ideal ihres Glaubens zu streiten, heute kämpfen unsere Soldaten in der Unendlichkeit des Ostens, um Europa vor der Vernichtung zu bewahren. Jedes einzelne Menschenleben, das in diesem Kampfe fällt, wird Generationen der Zukunft das Leben sichern.
Ich habe, solange ich es irgendwie für möglich hielt, der übrigen Welt immer wieder die Hand zur Versöhnung hingehalten, im Juli 1940 nach der Ablehnung meines letzten Friedensange, bots aber wurde es klar, daß jede Wiederholung nur als Schwäche ausgelegt werden würde, da die verantwortlichen Hetzer für diesen Krieg unter leinen Umständen den Frieden wünschen. Die Ver- chwörung Dom internationalen Kapitalismus und polschewismus ist dabei keineswegs eine widersinnige Erscheinung, sondern eine natürliche ©e- «ebenheit, da die treibende Kraft in beiden jenes Volk ist, das durch seinen Haß seit Jahrtausenden sie Menschheit immer wieder aufs neue zerfleischt im Innern zersetzt, wirtschaftlich ausgeplündert und Misch vernichtet hat. Das internationale Juden- pm ist das „Ferment der Dekomposition der Döl- 1er und Staaten" heute noch genau so wie im llltertum und wird es so lange bleiben, als nicht hie Völker die Kraft finden, sich dieses Krankheitserregers $u entledigen.
3n diesem gewaltigsten Kampf aller Zeiten dürfen wir nicht erwarten, daß die Vorsehung den Sieg verschenkt. Es wird jeder einzelne und jedes Volk gewogen, und was zu leicht befunden wird, muh fallen. Ich habe daher schon am 1. September 1939 erklärt, dah, ganz gleich, was auch kommen möge, weder Zeit noch Waffengewalt die deutsche Ration bezwingen werden. (Minutenlanger brausender Beifall.) Die hinter uns liegenden zehn Jahre sind deshalb nicht nur erfüllt von gewaltigen Leistungen auf allen Gebieten friedlicher Arbeit, der kulturellen Fortschritte und der sozialen Genesung, sondern auch durch militärische Taten einmaliger Gröhe. Den Siegen, die die deutsche Wehrmacht und ihre verbündeten in diesem Krieg erfochten haben, steht bisher geschichtlich nichts ebenbürtiges zur Seite. Angesichts der Erkenntnis, dah es in diesem Krieg nicht Sieger und Besiegte, sondern nur Ueberlebende und vernichtete geben kann, wird daher der nationalsozialistische Staat den Kampf mit jenem Fanatismus weiter- führen, den die Bewegung vom ersten Augenblick an besah, als sie begann, die Macht In Deutschland zu erobern.
Ich habe es deshalb bereits am 30. Januar 1942 disgesprochen, daß Siege jeder Schwächliche zu «tragen vermag, während sich das Schicksal mit jenen Schlägen erst an dem Starken erprobt. Schon in vergangenen Winter jubelten in den Pluto- klatien die jüdischen Führer über den in ihren Ligen unvermeidlichen Zusammenbruch der deut» föen Wehrmacht. Es ist anders gekommen. Sie flögen in diesem Winter wieder das gleiche erhoffet, sie werden aber erleben, dah die Kraft der uctionalsozialistischen Idee stärker ist als ihre Sehnsucht. Sie wird dieses Volk, je länger der Krieg heuert, um so mehr zusammenfassen, mit ihrem Gauben erfüllen und dadurch seine Leistungen stei» gern. Sie wird jeden anhalten zur Erfüllung seiner glicht, und sie wird jeden vernichten, der es Der- W, sich seinen Pflichten zu entziehen. Sie wird tiefen Kampf so lange führen, bis als klares Ergebnis ein neuer 3C. Januar kommt, nämlich: der nzweideutige Sieg. (Minutenlange Hell- rufe.)
Wenn ich am heutigen 'Tage zurÄckblickend die Lrqebnisse der Leistungen des Friedens in den bin- hi uns liegenden zehn Jahren bedenke, dann erfaßt nid) das Gefühl tiefster Dankbarkeit all denen ge- steter, die als Mitkämpfer und Mitge° finiter in dieser Arbeit so reichen und entschei- tiiben Anteil haben. Nicht weniger aber auch muß ft den Millionen unbekannter deut- Uer Männer und Frauen danken, die in itt Fabriken und Kontoren, auf den Bauernhöfen, en all den unzähligen Einrichtungen unseres float« Wen und privaten Lebens ihren Fleiß und ihre Phigkeit zur Verfügung stellten. Seit dem 1. September 1939 aber gebührt dieser Dank in erster Linie unseren Soldaten, den Marschällen, Umlralen, Generalen und Offizieren, besonders titr den hunderttausenden und Millionen unbekannter Unterführer und Soldaten. Was unser Heer, liiere Marine und unsere Luftwaffe an stolzen khmestaten. vollbracht haben, wird vom Lorbeer Unvergänglichen umkränzt in die Geschichte ein- |*en. Was der unbekannte Grenadier Milden muß, können Gegenwart und Zukunft W kaum ermessen. Angefangen vom hohen Nor- bni bis zur afrikanischen Wüste, vom Atlantischen tyan bis in die Weiten des Ostens, von der Aegäis Ül nach Stalingrad, erklingt ein Heldenlied, das hchrtausende überdauern wird.
Dah diesen einmaligen und gerade in den hlgen Tagen so schweren Talen die Hel-
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dal ebenbürtig bleibe, ist ein Gebot der khre. Wenn sie bisher in Stadt und Land ihren «wattigen Beitrag teistete zur Durchführung tiefes Kampfes, dann muh die Gesamtarbeit öer Ration nun noch gesteigert werden. Der ketdenkompf unserer Soldaten an der Wolga s ll für jeden eine Mahnung sein, das Aeu- ßerfie zu tun für den Kamps um Deutschlands Freiheit und unseres Volkes Zukunft und damit In weiteren Sinn für die Erhaltung unseres Mzen Konttnentes.
Sie Nationalsozialistische Partei aber hat die <>cht, so wie ihre Angehörigen in allen Waffen- Kl-n unserer Wehrmacht in vorbildlicher Tapfer- ft miteinander wetteifern, auch die Führerin der r’inat zu sein. Es war der Wille unserer Feinde, Zeitliche Städte und Dörfer mit den Mitteln der Ruf amen Vernichtung zu bedrohen. Es ist aber [toi heute erwiesen, daß sie nur Häuser oder Teen* ftei vernichten, aber den Geist nicht brechen, son- nur zu stärken vermögen. (Minutenlonae Bei- m-kundgebungen.) Was^bei Beginn dieses Krieges deutschen Männern und Frauen noch unbe« unrt war, ist ihnen nunmehr klar geworden: Der rortpf, den uns die gleichen Feinde wie emft im ^-e 1914 aufqezwungen haben, entscheidet ubtr das Sein ober die Vernichtung Uo'eres Volkes. ,
Der Allmächtige wird der gerechte Richter kln. Unsere Aufgabe aber ist es, unsere Pftichl Io zu erfüllen, dah wir vor ihm, ats dem Schöpfer aller Welten, nach dem von ihm ge- Itbenen Gesetz des Kampfes um das Dasein > bestehen vermögen, daß wir, ohne jemals
za verzagen, kein Leben schonen und keine Arbeit scheuen, um das Leben unseres Volkes für die Zukunft zu erhalten. Dann wird in diesem Kampf einst die grohe Stunde schlagen, in der unser Volk befreit sein wird vom äußeren Feind. Aus den Opfern der Toten und den Ruinen unserer Städte und Dörfer wird dann ein neues Leben erblühen, um den Staat weiterzugestalten, an den wir glauben, für den wir kämpfen und arbeiten: den germanischen Staat der deutschen Ration als ewige und gleiche Heimat aller Männer und Frauen unseres Volkes: dos Ralionalsoziali st Ische Grohdeutfche Reich.
In ihm aber wird bann für olle Zeiten jene Kraft vorhanden fein, die notwendig ist, um auch in der Zukunft die europäische Dölkerfamilie gegenüber den Gefahren des Ostens zu beschützen. Das Groh- deutsche Reich und die mit ihm verbündeten Nationen werden sich darüber hinaus aber auch noch jene Lebensräume gemeinsam sichern müssen, die für die Erhaltung der materiellen Existenz dieser Völker unentbehrlich sind.
Hauptquartier, den 30. Januar 1943.
gez. Adolf Hitler.
Nichtendenwollende Heilrufe und langanhaltende Beifallskundgebungen begleiten die letzten Sätze der Proklamation des Führers. Als Dr. Goebbels die Verlesung der Proklamation des Führers beendigt hat, bricht spontaner Jubel und Beifall aus, der minutenlang andauert und die rückhaltlose Zustimmung des deutschen Volkes zu den Worten des Führers dokumentiert. Dr. Goebbels fuhr dann fort:
Soweit die Proklamation des Führers. Sie enthält alles das, was wir in dieser Stunde wissen müssen, und die Befehle, auf die das deutsche Volk mit Ungeduld gewartet hat. Hier finden wir die Parolen des Kampfes und einer wilden Entschlossenheit, die unsere Herzen erheben und unsere Gemüter stärken und aufrichten. Die deutsche Nation weiß nun, was sie zu tun hat. Ein triegführendes und kriegbereites Volk geht jetzt wieder an die Stätten feines Kampfes und seiner Arbeit zurück. Gläubiger denn je
wollen wir uns dabei vor allem in diesen schicksalhaften Stunden dem Führer verpflichtet fühlen.
Ist es nölig, unter Deutschen und vor allem unter Ralionalfozlalisien, noch das letzte unb Überzeugendste Argument für unseren unerschütterlichen Glauben an den Sieg anzuführen? Wir glauben an den Sieg, weil wir ben Führer haben. (Anhaltende Heilrufe.) Er hat uns Rationalsozialisten von 1919 bis zu dieser Stunde geführt. Durch welche Gefahren sind wir nicht mit ihm hindurchgeschritten und waren am Ende doch immer siegreich! Wieviele Schläge haben wir nicht im Kampf um ein neues Deutschland empfangen, aber wieviele Schläge haben wir nicht auch zurückgegeben! Die stolze Kette unserer geschichtlichen Erfolge von 1919 bis zu dieser Stunde sind ein einziger Überzeugender Beweis für die tiefe Berechtigung unseres unerschütterlichen Glaubens an den totalen Endsieg des deutschen Volkes und seiner Verbündeten über die Tyrannei der internationalen Plulokratie und die frechen Bedrohungen durch den jüdischen Bolschewismus.
Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen! An diesem Tage scharen wir uns mit dem ganzen deutschen Volke in gläubigem Vertrauen um unseren Führer. Vor allem seine alte Kämpferschar entbietet ihm heute aus bewegtem Herzen die tiefsten Gefühle ihrer Verehrung, ihres blinden Vertrauens, aber auch ihrer heißen, unauslöschlichen Dankbarkeit. Er hat uns durch die Fährnisse dieser stürmisch bewegten Zeit hindurchgeführt. Er hat das Reich aus dem Nichts heraus wieder zur Großmacht emporgehoben. Es würde zertreten am Boden liegen, wenn er nicht gekommen wäre und uns zur Besinnung aufgerufen hätte. Weil er uns auch heute voranschreitet, darum sehen wir den Weg zum Siege offen.
So wollen wir denn zum 10. Jahrestag unserer Revolution in dieser dramatischen Stunde unseres Gigantenkampfes gegen unsere alten Feinde beim Gedächtnis an unsere innere Erhebung nur die Bitte an den Allmächtigen rich
ten, uns den Führer gesund und voll von Kraft und Entschlußfreudigkeit zu erhalten, wir wissen, daß wir dann alle Gefahren überwinden und am Ende Sieg und Frieden erringen werden. Der Glaube verseht Berge. Dieser bergeversehende Glaube muß uns alle erfüllen. Er treibt uns zur Arbeit und zum Kampfe für Volk und Reich an. An der Stelle, an der ich jetzt stehe und zum deutschen Volk spreche, wurde zum ersten Male vor unserer alten Kämpferschar in schweren und kritischen Rotzeiten das Wort ausgesprochen, das uns all die folgenden Jahre bis zu dieser Stunde treu begleitet hat. heute steht es wieder als Mahnung und Forderung über uns und unserer Bereitschaft. Wieder ist eine Zeit der Belastung und des höchsten Einsatzes über Reich und Volk gekommen. Mehr denn je ist es da notwendig, die Blicke der Ration auf den Mann zu richtep, der für uns die Verkörperung unserer fanatischen Entschlossenheit, unseres ungebrochenen Kampfeswillens und unserer tiefen Gläubigkeit ist.
So rufe ich denn dem Führer im Hamen des ganzen deutschen Volkes am 10. Jahrestag der inneren Erhebung durch unsere Revolution für den schwersten Kampf um unsere äußere Freiheit unsere alte Parole als Bestätigung unserer zu allem entschlossenen Bereitschaft zu: Füh- rer befiehl, wir folgen t
Wir erheben uns von unseren Plätzen, mit uns erhebt sich das ganze deutsche Volk in Ehrfurcht vor feinen Helden und grüßt den Führer in diesem Augenblick fanatischen Kampfeswillens mit unserem alten Gruß: Adolf Hitler — Sieg-Heil!
Mit gespanntester Aufmerksamkeit sind die Anwesenden den Ausführungen des Ministers gefolgt. Aks er mit dem Treuebekenntnis zum Führer endet, braust jubelnd das Sieg-Heil auf. Die Menschen haben sich von den Plätzen erhoben und ihr nicht abreißendes Heil bekräftigt das Gelöbnis: Führer befiehl, wir folgen! Wuchtig erklingen zum Schluß die Lieder der Nation.
Oer Führer ehrt die Helden von Stalingrad.
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Generalfeldmarschall Paulus (links), GeneraloberstHeitz (rechts). — (PK.-Aufnahme: Kriegsberichter
Mittelftaedt. sSch.f)
DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 3L Jan. Der Führer hat Generaloberst Paulus, den Oberbefehlshaber der ruhmreichen 6. Armee, den heldenhaften Verteidiger von Stalingrad, zum Generalfeldmarschall befördert. Gleichzeitig beförderte der Führer den General der Artillerie heih, kommandierenden General eines in der Festung Stalingrad kämpfenden Armeekorps, zum Generalobersten.
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Friedrich Paulus wurde 1890 als Sohn eines Verwaltungsinspektors in Breitenau geboren. Nach der Reifeprüfung auf dem Wilhelms-Gymnasium zu Kassel ftubierte er zunächst Rechtswissenschaften auf der Universität Marburg. 1910 trat er als Fahnenjunker in das J.P. 111 Zein, in dem er im August 1911 Leutnant wurde. Als Batls.-Adju- tant zog er 1914 ins Feld. Er machte den Weltkrieg als Fröntoffizier, von Mai 1918 als Generalstabsoffizier im Westen, auf dem Balkan und an der Südfront mit. Von Oktober 1920 bis Mai 1922 Land er beim J.R. 14 und tat dann in dem damaligen Reichswehrministerium, im J.R. 13 und im Stabe der 5. Division Dienst. Als Kommandeur der Kraftfahr-Abteilung Wünsdorf und als Chef des Generalstabes des Kommandos der Panzer- truppen war er an dem Ausbau dieser neuen Waffe beteiligt. Im Polen» und im Westseldzug war er
Chef des Generalstabes der Armee des Generalfeldmarschalls von Reichenau. Im September 1940 wurde er Oberquartiermeister im Generalstab des Heeres und im Januar 1942 General der Panzertruppen. Am 29. Mai 1942 verlieh ihm der Führer das Ritterkreuz und, nachdem er am 2. Januar 1943 Generaloberst geworden war, am 15. Januar das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Walter Heitz wurde als Sohn eines Majors in Berlin geboren. Er trat 1898 als Fahnenjunker in das Feldartillerieregiment 36 ein. Als Batteriechef rückte er ins Feld, kämpfte die ersten beiden Kriegsjahre in Rußland, dann in Frankreich, nach dem Weltkrieg tat er Dienst im damaligen Reichswehr- minifterium, an der Artillerieschule und bei verschiedenen Truppenteilen. 1931 wurde er Kommandant von Königsberg, 1934 Generalleutnant, 1936 Präsident des Reichskriegsgerichts. Als General der Artillerie wurde er 1939 Militärbefehlshaber West- preußen in Danzig, bis er im Oktober des gleichen Jahres als Kommandierender General an die Spitze des Armeekorps trat, das er noch jetzt führt. Im Frankreich-Feldzug war die Erzwingung des Oise- Ueberganges bei Parmain einer von ihm mit wenigen Begleitern im heftigsten feindlichen Feuer durchgeführten Erkundung zu danken. Am 4. September 1940'verlieh ihm der Führer das Ritterkreuz und am 21. Dezember 1942 das Eichenlaub.
Der Heldenkamps in Stalingrad.
Berlin, 31. Jan. (DNB.) Der Kampf der 6. Armee in Stalingrad nimmt unter persönlicher Führung ihres Oberbefehlshabers Generalfeldmarschall Paulus seinen Fortgang. In zwei voneinander getrennten Kampfgruppen erwehren sich unsere Soldaten mit Todesverachtung der konzentrisch ge- ührten bolschewistischen Angriffe. Von allen Seiten choben sich feindliche Panzer über bas Trümmer» eld der Stadt heran, nachdem die sowjetische Artillerie, die zum Teil offen aufgefahren war, vorher stundenlang in die von unseren Männern zäh gehaltenen Ruinen gefeuert hatte. Trotzdem blieb Welle um Welle der bolschewistischen Infanteristen im Abwehrfeuer liegen. Erst als Teile der südlichen Kampfgruppe ihre letzte Munition verschossen hatten, wurden sie nach heldenhafter Gegenwehr im Kampf Mann gegen Mann von den feindlichen Massen uoerrannt und gerieten in Gefangenschaft. Die Reste dieser Gruppen wurden auf engsten Raum zusammengedrängt und leisten letzten Widerstand.
Zwischen Kuban und dem unteren Don setzten die Bolschewisten ihre vergeblichen Versuche, die deutschen Linien zu durchbrechen, fort. In der Steppe südlich des Manytsch rannten starke feindliche Kräfte wiederholt gegen die deutschen Stellungen an. Alle Angriffe blieben im Abwehrfeuer der Artillerie und der schweren Infanteriewaffen liegen. An verschiedenen Stellen gingen unsere Truppen zum Gegenangrift über und warfen die Bolschewisten, die dabei empfindliche Verluste hallen, in ihre Ausgangsstellungen zurück.
Der Wehrmachtbericht vom Sonntag.
DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 31. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An den hart umkämpften Abschnitten der Ostfront behaupteten sich unsere Truppen in entschlossener Abwehr. Frisch herangeführte Reserven griffen in die Kämpfe ein und festigten die Lage.
In Stalingrad schob sich der Feind zunächst von allen Seiten näher an die Abwehrstellungen heran und griff dann konzentrisch an. Die unter persönlicher Führung des Generalfeldmarschalls Paulus heldenhaft kämpfende südliche Kampfgruppe wurde auf engstem Raum zusammengedrängt und leistet den letzten Widerstand im GPU.-Ge- bäude. 3m Rordteil der Stadt wehrten die Verteidiger unter Führung des XI. Armeekorps die Angriffe des Feindes gegen die Westfront des Traktorenwerkes ab.
3m Raum zwischen Kaukasus und dem unteren Don führten deutsche Panzerverbände wiederum Gegenangriffe und vernichteten eingeschlos- jene oder abgeschnürte Kräfte des Feindes. Eine Panzerdivision brachte hierbei über 1000 Gefangene ein. Am Donez brachen wiederum feindliche An
griffe und Amfafsungsverfuche unter hohen Verlusten zusammen.
Westlich von Woronesch wurde dem Feind eine heiß umkämpfte Ortschaft im Gegenangriff entrissen. Die Schlacht dauert mit zunehmender Heftigkeit an. Die Luftwaffe führte starke Schläge gegen marschiernde Kolonnen, Fahrzeugslauungen und rastende Truppen.
Am Ladogasee wurden auch gestern Massenangriffe, die der Feind mit starker Artillerie- und Panzemnterstühung führte, unter hohen Verlusten für den Angreifer abgewiesen oder schon In der Bereitstellung zerschlagen.
Der Feind griff mit Unterstützung starker Artillerie- und Panzerverbände die Stellung unserer Truppen in Wesi-Tripolitanien an. Ex wurde unter schweren Verlusten an Menschen, Fahrzeugen und Waffen abgewiesen.
3n Tunesien scheiterten feindliche Gegenangriffe gegen unsere In den letzten Tagen neu gewonnenen Stellungen.
Deutsche 3äger schossen in Luftkämpfen acht feindliche Flugzeuge ab. Während des Tages führte eine geringe Zahl leichter britischer Bomber Störflüge mit vereinzelten wirkungslosen Bombenwürfen über Rorddeutschland bis zur Reichshauptstadt durch, hierbei verlor der Feind fünf Flugzeuge. Zwei weitere wurden auf hoher See abgeschosien. 3n dec Rächt griffen feindliche Kampfflieger Westdeutschland und nordwestdeutsches Küstengebiet an. Wohnviertel und öffentliche Gebäude wurden getroffen. Die Bevölkerung hatte Verluste. Rachtjäger und Flakartillerie der Luftwaffe schossen fünf Bomber ab.
Schnelle deutsche Kampfflugzeuge bombardierten am Tage eine Hafenstadt der britischen Kanalküste.
Deutsche Unterseeboote versenkten im Rord- atlantik, im Mittelmeer und im nördlichen Eismeer neun feindliche Handelsschiffe mit zusammen 45 000 BRT.
Der Wehrmachtbericht vom Samstag.
DRB. Aus dem Führerhauptquartier, 30. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die erbitterte Abwehrschlacht im Süden der Ostfront hält an einzelnen Stellen mit tinoer- minberfer Heftigkeit an, während an anderen inzwischen feffgefügten Frontabschnitten der Druck des Feindes nachläßt. Jn Stalingrad Ist die Lage unverändert. Der Mut der Verteidiger ist ungebrochen. Zwischen Kaukasus und dem unteren Don verliefen die Bewegungen unserer Truppen ohne Störung durch den Feind. Wiederholte feindliche Angriffe gegen unsere Stellungen östlich des mittleren Donez wurden nach erbitterten Kämpfen unter schweren Verlusten für den Feind zurückgeschlagen. Ein Gegenangriff zerschlug eine sowjetische Schützendivision.
3m Raum westlich Woronesch geht die Be- wegungsschlacht weiter. Starke Verbände der Luftwaffe griffen In die Erdkämpfe ein. Südlich des Ladogasees nahm der Feind seine mit starker Artillerie- und Panzerunterstühung vorgetragenen Angriffe auf breiter Front wieder auf. 3n schweren Kämpfen, zum Teil Mann gegen Mann, wurden alle Angriffe blutig abgewiesen und allein gestern 42 Panzer abgeschossen. 3n den Kämpfen am m I 11- l e.r e n Don zeichneten sich Truppen des deutschen XXIV. Panzerkorps und das italienische Alpini- Korps aus. Dabei waren landeseigene Frelwilligen- oerbänbe erfolgreich beteiligt.
3n Rordafrlka schlugen die Rachhuten der deutsch-italienischen Panzerarmee starke feindliche Panzerangriffe blutig ab. Aus lunefien sind nur Kampfhandlungen örtlicher Bedeutung zu melden. Die Luftwaffe bombardierte abends den Hafen von Algier, wobei ein Handelsschiff In Brand geriet


