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Berlin

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Elegante Schuhe

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Absätze

So gut wie Continental»Reifen.

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welche nicht einmal den allerdringendsten Notbe-I

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525,-

534,- 419,50 292,-

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Brüsiel-Antwerpen. llhristiania Kopenhagen Stockholm

264, 272, 510, 539,

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256,- 213,25 61,19

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Zürich

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Prag. . . .

Stockholm. . Wien.. . .

London . . .

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Frankfurt

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London. New-Pork Pari, Schweiz . .

Spanien

Wien (altes) ....

Deutsch-Oesterr ad,.

Prag.

Budapest

Bulgarien ... .. .

Konstantinopel. . .

müssen Continental Gummiabsätze haben. Sie ermöglichen geräusch» losen, graziösen Gang, ersparen Kraft und schonen Nerven wie Körper. Jeder Schuhmacher fuhrt

318,- 218.25 190,- 158,- 150,- 184,- 181,- 675,- 327,- 331,- 357,-

264,75 273,50 523,75 528,50

290*50 216,50

27.9.

9,95

Handel.

Fusion von Brauereien.

Frankfurt o. M., 27. Sept. (WTB-) Brauereien Henninger, Kempff

447,05 447,95 432,05 432,95

854,10 855,90 829,15 830,85

866,60 858,40 829,15 830,85

320,- 217,50

186,- 157,75 150 -

186,60 182,75 701,- 323,- 328,50

358,- 266,50 272,-

510,- 525,-

419,- 292,50 214.75 445,- 225,-

428,50 260,-

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Datum:

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Datum 5e/0D<uLflrie<?5anL 4e/nDeut.(Reid)6anL 3e/Deut.<Reid)sanL 4% Preutz. Konsol» Darmstädter Dank Deutsche Bank. .. Disconto- Besellsch. Dresdener Bank . Nationalbank f. D. Mitteld.Treditbank H..Amerik..Paketf. NorddeutscherLloyd Boch.Guststahlwrk. D -Luxemb Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Obe-fchl. Tisen o.>B. Oberschles.Eisenind. Hhönix-Brgb.-Mt. Bad.Anilin.u.Soda PöchsterFarbwerke Lleklr. 21 (E. (B.. . Schuckert-Werke. . Felten. Guilleaume Daimler Dud.Lisenw..2lkt. Adlerwerke .... 4°/,HesstStaatsanl. Electron Griesheim

betreff

A &' Atn-ns^ 5 be!li-n'

Die Ai M imb MM Die vom / » A bei 9

sV^rh and! ungen nicht in vollständig zwerfelsfreier Weise festgelegt ivorden waren, mit Wirkung vom 2. August (statt wie beantragt vom 1. Juni) zu zahlen.

4. Die Sache gegen Landwirt Retz in Nieder- Wöllstadt fanb durch Verständigung ihre Erledi-- gung.

6. Auf Antrag des Transportarbeiterverbandes werden für die Arbeiter des Arbeitgeberverbandes für Handel imb Gewerbe mit Wirkung vom J20. September die Wochen löhne auf 190 Mk., 170 Mk., 150 Mk. und 120 Mk. festgesetzt: im übrigen erfolgte Verständigung der Parteien.

6. Die vom Leiter der AbwicklungSstclle Jnf- Regt. 116 dem Josef Kulik in Gietzen gegenüber ausgesprochene Kündigung wird mit Wirkung zum 30. September 1920 für vechtswirksam erklärt.

Geld Brief Gelt» Brief Datum: 25. Sept. 27. Sept.

1973,- 1977,- 1893,10 1896,90

1268,70 1271,30 1218,75 1221,25

---- ----- 184f80 18520

darf deckten. Solange aber Deutschland eine derart passive Handelsbilanz habe, wie jetzt, ser an e i n e n Aufstieg nicht zu denken, denn in den ersten Aäonaten des Jahres 1920 habe die Ein­fuhr 4,8 Milliarden Mark mehr betragen als die Ausfuhr.

Aus dem hessischen Parlament.

rm. Darmstadt, 26. Sept. Der dritte Ausschuß setzte seine Beratungen am Freitag nachmittag unter dem Vorsitz des Abg. Dr. Ur- stadt mit der Annahme der Regierungsvorlagen bete, die Einstellung der Strafverfahren gegen Lohfink in Nauheim und M. Kuder-Gietzen sott. Auch die Vorstellung Höhn und Gen. in gleichem Sinne wurde gulgeheißen, ebenso die Vorstellung Schmrdt'Munstet. Angenommen wurde auch ein Vorschlag bett, die Entschädigung des Landwirts Fey-Goddelau für eingegangenes Vieh aus Staats» Mitteln. Die Vorstellung des Landarbeiterver­bandes Lengfeld bctr. die Lohnfrage der Landarbeiter in Lengfeld wurde für erledigt erklärt. Die gleiche Erledigung fand auch die Vorstellung des Rhein. Marn-Gastwirteverbandes bezüg ich der Strauß- wirtschaften. Schließlich wurde eine Vorstellung der Stadt Mainz daksin erledigt, daß die Regierung bzw. die maßgebende Stelle ersucht werden soll, dafür einzutreten, daß die Schwer?ranken der Mainzer Krankenhäuser vordringlich beliefert weichen.

Eine hessische Ministerialabteilung für Schuld angeleycnheiten.

rm. Darmftcbt, 26 S.pt. Das hessische Gesamtmrnistertum hat eine Verordnung e. lassen, durch welche über die Bildung einer Mrnr7te- rialabteilung für Schulangelegen- beiten unter Aufhebimg der Oberstudiendirektton bestimmt wird, daß die Mrnisterialabteilung aus drei oder mehreren Räten, toekbe die Befäl/igung für ein Lehramt, das Richteramt oder drs höheve Verwaltungsamt besitzen, gebildet nriti). Mit Einschluß des Vorsitzenden müssen mindestens d-rn Mitglieder der Abteilung die Befähigung für ixti höhere Lehramt besitzen.

Von ven bayerischen Einwohnerwehren.

München, 26. Sept. (WB.) Gelegen^ lich des gestern eröffneten Landesfest, schießens der bayerischen Einwoh­nerwehren fand heute vormittag ein Fest­akt auf dem Königsplatz statt. Ministerpräsi­dent v. Kahr führte aus, daß in Bayerns schwerster Not beherzte, um das Wohl des Vaterlandes treu besorgte Männer ohne Unterschied von Beruf und Partei zusammen­trafen, um als echte Volkswehr Haus und Hof zu schützen. Die Einwohnerwehren seien getragen von der hohen und heiligen Pflicht, daß jeder Wehrmann seine ganze Persönlich­keit und das Leben einsetze für die Auf­rechterhaltung der staatlichen Ordnung. Der Landeshauptmann der Einwohnerwehren Bayerns, E s ch e r i ch, hvb hervor, daß die Wehren ihrem Ziele auf geraden Wege, ohne nach rechts und links zu sehen, weiter ver­folgen würden zum besten des bayerischen und des deutschen Vaterlandes. Was sie er­reicht hätten, oas zeige sich schon dadurch daß in Bayern der Umsturz es nicht mehr gewagt habe, fern Haupt zu erheben.

Der Jrenkampf.

Paris, 27. Sept. (WB.) Nach einer Mel­dung derTimes" wurden in Roas fort sechs Polizisten tvn Bewaffneten überfallen. Einer da Polizisten wurde erschossen, ein anbener schwer ver­letzt.

Um 9 Uhr vormittags wurde in Trrm von Bewaffneten die dortige Polizer1a>rne überfallen. Ter Ehef erhielt einen Lungenschutz. Sämtliche Waffen und die Munition wurden weggeschrfft, dann wurde die Kaserne in Brand gesteckt.

Italien mW der Friede.

R v m, 27. Sept. (WTB.) Ter König unter* zeichnete den vom Parlament angenommenen Ofr, setzenkwuri über die Ratifizierung des Friedens- Vertrages von St. Germain.

Aus der Tsihecho-Slowakei.

Prag, 27. Sept. (WTB.) Ter Kongreß dv tsche cho-flowakrf chen Partei nahm eint Entschließung an, worin es heißt: Möge sich tm sozialdemokratische Linke tote immer entschließen, wir erklären uns gegen alle russtsch-bolsche- wistischeu Methoden. Ebenso lehnen wir die Änmischung der magyarischen Regierung bd weißen Terrors in unserer Verhältnisse ab. Uw seve Richtung bleibt: alles für Republik und Sfr zialiSmus.

Prag, 27. Sept. (WTB.) Der deutsch-vav lamentarische Verband fordert die deutsche Oeffent- lichkeit auf, ihre Empörung über die U r d r o s s t1 lung des Schulwesens durch den auf ben 8. und 9. Oktober angefetzten Schulftrei k auS- zudrücken. Eine weitere Kundgebung des Verbandes richtet sich gegen das militärische System, das 1« Offensivbündnissen führe, wodurch bie unheilvolle europäische Lage noch verschärft werde und Gintritt für Versöhnung der europäischen Völker und SM- ten auf der Grundlage des Selbstbestimmung^ rechtes.

Frredensvertrages an, welche bis zum 31. März zusammen rund 54 Milliarden Papier­mark betragen. Gegenüber diesen Anforderungen weist der Bericht einerseits aus eine Leistung hin, daß Deutschland [ein Ges am dein kommen an Steuern von fünf Milliarden auf sechsunddveißig Milliarten gesteigert habe, und andererseits weist er auf die ungeheure Erschwerung aller wirtschaftlichen Leistungen seit Beendigung des Krieges hin durch den Verlust wirtschaftlrch und industriell wichtiger Gebletsteilie, die Zerstörung des Arbeitsmarktes und ben Rcangel an Rohstoffen und NahruMSmitteln,

C3n einem Terl der Aullage wiednhslt.1

Die Finanzlage Deutschlands.

Berlin, 27. Sept. (WTB.) DieDeutsche Allgemeine Zeitung"' erhält von ihrem Brüsse­ler Vertreter einen Auszug aus dem Bericht über die finanzielle Lage Deutsch­lands, welcher die eigene Schuld des Reiches am 31. August auf 240 Milliarden Mark veranschlagt. Daneben weist er auf die Verpflichtungen der Län­der und Gemeinden hin, über welche hinaus noch ziffernmäßig nicht feststehende Verbindlichkeiten gegenüber der Entente zu berücksichttgen seien. Der Bericht erwähnt die bereits durchgeführten Refor­men im Reichshaushalt und der Steuerwirtschaft und die Endziffern der Reichshaushalte fiir 1919

Berlin, 27^ Sept. Börsenstimmungs- b.xIb; Börse zeigte sich bei Wvchenb<Lnm nicht besonders unternehmungslustig, bewährte aber tnt allgemeinen eine feste Haltung. Lebhafte Um­sätze fanden nur in einzelnen Werten statt Am MontanMarft spielten Phonix-Mtien die Haupt- wlle und gatxrnnen auf rhnnrsche Käust 14 Proz Ferner waren Mannesmann, Vu .erus undTeutsck^ Luxemburger zu steigenden Kursen begehrt. Für Farbwerte erhielt sich das spekulative Interesse, jedoch zogen die Kurse nur noch wenig an. (Äektri- zitäts-Mtien lagen ungleichmäßig, erheblicher war nur Deutsch-Uebers«--Elekbn.sche verändert, bei

durchweichten Boden.

-m. Hungen, 27. Sept. Gestern nachmittag trafen sich auf dem sog.Grasso?" die 1. Mann­schaft be3 hiesigen Fuschallllubs und die 1. Mmrn- schaft der Futzballabteilung der Fveien ^urnerschatt Wieseck. Nach inteiessantem, cinwandfretem Sprel war das Resultat 2:2.

** Jagdschießeu. Am 10. und 11. CfL wird auf dem Schießstand des Gießener Schützen­vereins ein Jagdschießen stattfinden. Diese von Gießener Jägern ins Leben gerufene Veranstal­tung kommt einem in Jägerkreisen oft geäußerten Wunsche entgegen. Beabsichtigt wird damit eine Förderung des jagdlichen Schießens: zugleich aber soll der Wettbewerb auch ein Sich kennen lernen der Freunde des Weidwerks herbeifüchren, deren Zu­sammenarbeit im Interesse unseres durch die Kriegsjahre stark mitgenommenen Wildstandes be­sonders wünschenswert erscheint. Don Jagdgesell­schaften und einzelnen Jägern sind bereits wert­volle Ehrenpreise gestiftet worden. Nächeves siehe Anzeige.

werten war wieder uneinheftüch Aschersleben 12 Pro-, höher während Wel'teregeln unter bat weiteren Realisierungen 7 Pro^. einbüßten. Pe- tvoleumaftien begegneten auch heute lebhaftem Interesse. Die Spefttlatwn hatte tvieber ein Stei­gen zur Folge. Deutsche Petroleum stiogcn bis ein» 1510 Steaua Romana bis ziemlich 2000. Die Devisenkurse stellten sich niedriger, was auf den Stand der Valutapapiere nachteilig ernwrrkte. Bankaktien lagen still und wenig verändert. Deutsche Llnleihen waren gut behauptet. Die Börse schloß still und im allgemeinen wenig verändert. Steaua Romana gaben bis 1950 nach Deutsche Petroleum blieben fest 1525 Am Markte nur zu Eircheitskursen gÄMrdelten Jndusirrewerte herrschte stete Nachfrage, die vielfach zu ansehn­lichen Steigerungen führte.

Frankfurt a. M., 27. Sept. Börsen­ft immungsbild. Tas Hauptinteresse lenkte sich auch an der Abendbörse dem Kassarndustrie- aktlenmarkte zu, wo der Verkehr ein äußerst leb- l-after blieb. Die heute erstmals zur Notierung gelangten Aktien Schleußner, Frmlkfurt a. M. kamen 156 rationiert zur Notiz und wurden an der Abendbörse ca. 15 Proz. höher gesucht, aber mangels Angebots gestrichen, ebenso Ehern. Gol­denberg. Ch-m. Albert gegen ihre letzte Notiz mit 750 rationiert plus 70 Prvz., Schnd^ansüalt 690, plus 10 Proz., Bad. Anilin 534. LutscheJnduftrre- roerf fliegen 20 Proz. auf 400, ferner Hell stoss Aschaffenburg mit 470, 20 Prvz. höher, Jrtlsboff Waldhof 453Vt, 3Vt Prvz. gebessert. Vogtlän­dische Maschf. zogen 9 Proz. aus 339 an. Fest lagen ferner Moutanpapieve. Buderus gewannen mit 450 7 Prvz. Rlreinftahl notierten 482, Laura- hüttr schwächer 374 (minus 3 Pwz)., Jin freien Verkehr wurden Gebrüder Falb lebhaft gehandelt, sie sckpvankten zwiichm 308 und 320. Elektr. Lech­werke fest 174. 177/2- Deutsche Petroleum 1525. Mexikaner befestigt. 5proz. Gvldmex. 618, 5proz. Silbermer. 477, 478, an der Nachbörle 480. 3proz. Viexikaner 322. 5prvz. Dehuantepec 378. Schantungbahn schwächer 627 (minus 8 Prvz.).

Frankfurt a. M.^28. Sept.

Devisenmarkt.

rttrche uttö Schule.

± Hausen, 27. Sept. Wie sehr die hie-- sige Pfarr stelle als eine ruhige Stelle, mit ver auch noch ein einträgliche^ Pftrrvgut verbunden ist, begehrt wird, gebt aus der Tatsache hervor, datz sich ,ttwa 100 Bewerber um die Stelle ge­meldet haben.

0 Ge dern, 27. Sept. Am gestrigen Sonn­tag mürben in feierlichem Gottesdienst die b iden neuen B ron ze glocken geweiht. Der Pv-digt des Orts^istlichen lagen zu Grunde d.e tkriben Glockeninsdiriften: Sei getreu bis in Den Tod! und: O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort! Tie Kirche war fesllich geschmückt: der Kirchenchor sang zivei Ehöre. Mit der gvost-'n, von der Ablieferung verschont gebliebenen, im Jahve 1721 gegossenen Glocke ergibt das Geläute nun den Treillang e, gis, h. Die größte der beibeu neuen Glocken ist dem tz^dächtt'.is der tm Kriege Gefallenen aus der Gemeinde Gedern ge­widmet: sie hat ein Gewicht von 524 Kilogramm, während die kleine 282 Kilogramm toeegt. Die Anschasfungskoslen betragen ettoa 56 000 Mk., wo­von 43 000 Mk. gedeckt sind: eine aUgemeine Sammlung ergab 16000 Mk., der Kirck^enpatron Fürst Stolberg-Mernigevode-Gedern stiftete 4C0j Mark, die politische Gememdc 20 000 Mi. Ab^ttrs wurde nod) ein Gemein des amilienabend gehalten, wobei der Ortsgeistliche einen Vortrag ridt über das Tl-ema:Was erzählt uns biä Kirchenbuch von den Glocken?" Gesänge des Kirchenckiores und des Männergesangvereins Liederkvanz, sowie einige Gedichivortläg^ verschön­ten den Abend und verstärkten den tiefen Enrdruck, den dieser festliche bei den Gememdegliedern Hütter- lassen hatte.

ti. Treis a. L., 27. Sept. Trotz der un- günstiaen Witterung war das gestern in der hie- igen Kirch: gefeierte Jahres sest des Dekanats- Vereins für Innere Mrsiion so zahlreich besucht, daß die zuletzt Gekommenerr kaum noch Platz finden konnten. Der Festprediger, Pfarrer Sattler- Wieseck, betonte d« Notwendigkeit der Arbeit der 3nneren Mission, deren Geist allein unserem Volk aus seinen gegenwärtigen Nöten helfen Käme. Pfarrer Groth- Rödgen berichtete über die Arbeü des Dekanats-Erziehuirgsvereins, die zur Zeit von den Gemeindegliedern leiden wenig ge­würdigt würde, deren Unterstützungen durch Auf- nahn« gefährdeter Kinder in die Familien er aber als sittliche und religiöse Pfticht eindringlich empfahl. Zur Hebung der gottesdienstlichen Feier trugen noch ganz besonders die vom hiesigen Kirchengesangverern und der 1. Schulklasse, beide unter Leitung von Lehrer Walter, Dor getragenen Chöre bei. Die Festkollekte zum Besten des Ober­hel fischen Vereins für innere Mission betrug 214.73 Mk.

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Turnen, Spiel und Sport.

Männer-Turnverein. Das Ab- turnen des M.-T.-B am Sonrttag litt etwas unter der Ungimft der Witterung, nahm aber bei zahl­reicher Beteiligung doch einen recht guten Ver­lauf. 2lm Erir^elwetturnen nahmen 40 Turner teil. Don diesen errangen u. a. in der aktiven Riege den 1. Sieg Br. Fix, den 2 Sieg Gg. Hofmann und W. Wenzel, den 3. Sieg Au g Langer: in der Zöglings-Oberstufc den 1. Sieg W. Müller, den 2 Sieg L. Mal kö­rn e s i u s, den 3. Sieg H. Preis: in der Zög­lings-Unterstufe den 1 Si'g W. ©ei Pb, ben 2. Sieg Fr Stein, den 3 ©ei Hans Schmidt: in der Schul er stufe den 1 Sieg A. Betz, den 2. Sieg W Mvatz und W. Abermann, den 3. Sieg H Lohnes. Auf der Liebigshöhe fanden nachnsittags turnerische Vorführungen der ver­schiedenen Riegen statt, wob.i besonders dieSchüler- intb die Damenriege lebhaften Beifall ernteten. Diese Vevan^al ung bot wieder einmal ein Bild von der Vi 4seingkeit des deutschen Turnens und dürste der den scheu Turnsache wieder neue Freunde zu geführt haben.

Hockehabteilung des Vereins für Rasen spiele 1900. Am vergangenen Sonntag trafen sich auf dem Sportplatz an der Hardt die beiden Manitschaften der Rudergesell­schaft Wetzlar und des V. f. R. Die Rasenspieler, an die Platzverhäl ni fe gewöhnt, legten von Anfang an ein äußerst icharses Tempo vor, so daß dem Publifttm ein interessantes Spiel geboten wurde. (Schon in ten ersten 10 Minuten konntemdie Gieße­ner das erste Tor, durch einen überraschend vorge- tragenen Angriff, ein'enden. Obwohl der V. f. R. die technisch brs'ere Mannschaft, friieitcrten in der ersten Halbzeit alle weiteren Angriffe an der Wctz- ilarer Verteidigung. Erst in der zweiten Halbzeit envie5 sich die Ucberlegenheit der Rnen'pieler durch mehrere rasch hintereinander ge'chossene Tore. Mit dem Torverhältnis 5:0 für Gießen trennten sich die Mannschaften.

Fußball. Im Kampf um dieLigmneister- schaft standen sich gestern auf dem V. f. B.-Sport­platz Trieb die Ligamannschaften des R.-Sp.Ger- mania"-Morburg und des Vereins fürBewegungs- fpiele gegenüber. Trotz des mifveundlichen Wet­ters umsäumten wohl 600 Zuschauer das Spiel­feld als der umsichtige Schiedsrichter, Hofmann- Wetzlar, das Spiel anpsiff. V. f. B. legt gleich ein mörderisckies Tempo vor und schafft vor dem Gäsietor spaimende und gefährliche Momente, aber der ausgttoeichde Boden läßt ein genaues Schie­sten und Zuspielen nicht zu. Marburg kann kaum gefährlich werden, die Giestener Verteidigung ist ihrer Ausgabe spielend gewachsen. Torlos gebt es in die Pause. In der zweiten Spielhälfte ist V>. f. B. weiterhin im Vorteil und bat größ­tenteils das Heft in Händen, Marburg wird zeitweise eingeschnürt und verteidigt tapfer, wobei der neue Torm«m hervorragende Proben seines Könnens zeigt und das Publikum zu lebhaften Bei­fallskundgebungen begeistert: einige gefährliche Durchbrüche von Marburg können die Elnyeimi- l'djen k ären. Eine Viertelstunde vor Schluß erzielt Bickl-ardt von V. f. B. Gieften durch einen schonen Schuß das einzige Tor des Tages, ttotz beider­seitiger Anstrengungen werden feine Erfolge mehr erzielt. V. f. B. hat den Sieg einwandftei verdient, das Resultat ist nach dem Spielverlauf für Mar­burg sehr schmeicl-elhaft. Die V. f. B.-Mannschast spielte sehr eifrig und zeigte, daß sie trotz der Dis- gualisizierung chrer beiden besten Spieler in der Meisterschaft noch ein Wörtchen mitreden will. Das Spiel wurde von beiden Mannschaften in sehr vor­nehmer Weise durchgeführt.

Fußball. T.u. Sp. V. Marburg 18 60 : V. f. R. 1900 Gießen 0:1 (0:1), . Eckenverl-ältnis 4:17. Die Ligaelf des V. f. R. 1900 Gießen spielte gestern in Mar­burg gegen ihren stärksten Gegner des Lahnkreises, Marburg 1860, und lieferte eines ihrer besten Spiele. Die Mannschaft zeigte einen unermüd­lichen Eifer und Angriffsgeist, dem sie ben knappen, aber verdienten Sieg verdankt. Die ersten Mi­nuten bringen eine Uebertegenbcit der Marburger, dann macht sich V. f. R. frei und verlegt das Spiel in des Gegners Hälfte. Marburg verteidigt gut und die Verteidigung muß wiederholt in höchster Bedrängnis retten. In der 25. Minute erzielt Gänsen, der blendende Mittelstürmer der Rasenspieler, durch eine gute Vorlage von Paulus- Bode das einzige Tor, für Marburgs Torwächter, der gut auf der Hut war, unhaltbar. Das Ecken­verhältnis spricht für die lieberlegenbeit der Gießener Rasenspieler, deren Mannschaft ein ratronettes und schnelles Spiel zeigte: besonders der linke Flügel Paulus-Bode, durch seinen Lauser gut unterstützt, leistet technisch L^rvorragendes. Christmann, unermüdlich im Angrift und bet Ver­teidigung, füllte feinen Posten als Mittelläufer voll und ganz aus und hielt das gefährliche Mar­burger Jrmentrio Conrod-Weber-Schneider voll­ständig im Schach Die Hintermannschaft zeigte sich wieder von chrer besten Seite, Wlll schafft mit seinem flachen kräftigen Schlag immer wieder Luft. Weber, wohl der beste Torwächter unseres Kreises, hielt die wenigen weiten Schüsse in seiner altbekannten Sicherheit. Die Mannschaft steht zur Zeit auf der Höhe ihres spielerischen Körmens und dürfte, nachdem sie bis jetzt ungeschlagen 3 Liga­spiele gegen die besten Mannschaften geliefert bat, in der ersten Serie kaum noch zu erreichen sein. D. f. R. I. erzielte in drei Spirten 6 Punkte bei einem Torve.hältnis 6 :1. Herr Bar lern (V. f. B. Marburgs leitete das Spiel korrekt und sicher. D ie 2. und 3. Mannschaft weilte in Dil­lenburg bei Spiel und Sport D. zu Gast. Die 2. Mannsck>aft mußte sich, nachdem sie beim

Vermischtes.

Berlin, 27. Sept. (WTB.) Wie die Mor­genblätter melden, wurde gestern nachmittag in der Bülowstraße die 27jährige frühere Schauspielerin ErnaKlemm geb. Klug aus Hamburg in ihrem Zimmer erwürgt aufgefunden. Der Tat verdächtig sei ihr Geliebter, der 22jährige Kauf­mann Lippm^nn Pomaozny aus Odessa, der sie noch am Samstag besuchte und jetzt verschwunden ist Aus dem Faulen See im Tiergarten wurde gestern die Leiche der 16jährigen Magistratsbureau­assistentin Erna Klose aus Steglitz geborgen.

Stern haben beschlossen, ihre Betriebe zu­sammen zu legen , da sie infolge der forftchrei- tenden ungeheuren Erhöhung aller Betriebskosten, der steuerlichen Se.'aflirng sowie Verminderung des Bierabsatzes untmrtschastlich und unrentabel sein würden. Die Fusion soll den Generalversammlun­gen derart vor^eschlagen werden, daß auf rede Aktie der neuaufMnehmenden Gesellschaft eine Aktie der aufnehmenden Gesellschaft entfällt. Mit Rück­sicht darauf, daß die Brauerei Stern einen größeren Posten Kempff-Aktien zu niedrigem Satze in ihren Aktiven führt, soll vvrgeschlagen werden, datz auf jede Sternaktie außerdem eine Barvergütung von 500 Mk. entfällt. Der Braueoeibetrieb der fusio­nierenden Gesellschaften soll in der Brauerei Hen­ninger vereinigt werden, die durch ihre Anlagen hierzu besonders geeignet ist

suchte noch bis zur letzten Minute den 2lusgleich I Böhler um 25 und Rhemtsche Metall um zu erzielen. Die Spiele litten sehr unter dem völlig ermafdat notiert wuttren Die f&etoaxunq

Wechsel noch 3:2 führte, der flinken Dillen­burger I. 6:3 beugen. Gießens Verteidigung ließ sich einfach überrumpeln. Die 3. Mannschaft . .. __________ ________ w

gewann 3:1 (2:0) gegen die 2. Mannschaft von «einem Verl^> von 30 Prvz Von Spezialwerten Dlllenburg nach scharfem Kampfe. Dillenburg ver-l gewannen Köln-R»t'to.is^r8 Prvz, wachend Gebt.

Erst am Samstag abend teilte ein Mann der Kri­minalpolizei mit, daß er am 19. September abends aus der Mitte des Sees weibliche Hilferufe gehört habe, nachdem kurz vorher ein Unbekannter ' einem cur dem See befindlichen Kahn eiligst

Kurs

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27. 9.

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79,50

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67,60

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163,-

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152,-