Nr. 139
27. September
1920
30 g
Name
Besondere Preise
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Preisminderung in Amerika.
London, 28. Sept. (WTB.) Die
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Amerikanischer Handel in Rußland.
London, 26. Sept. (WTD.) Reuter meldet: Der s^nan-mann Vanderlip ist als Vertreter großer amerikanischer tzandelsintcr- essen in Moskau eingelrossen, wo er mit dem Wirrschaslsrat der Soroictregi.Timg Hier die Han- delsbeziehurrgen beraten nri.t>. Eme Anz<ck?l Vertreter amerckauischer SyudLckr habe uuläugst mit
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Capsulae gelatinös c. Bals.
c. 01. Ricini ä 3,0 g
Liquor Aluminii acetici Spiritus saponato-cam- phoratus . . . . „ saponatus . . .
schafllicher Benutzung eines Wagens werden die kosten nur einmal beredetet.
Ta nach den gesetzlichen Vorschriften die kosten der Vertretung und Mil Wirkung der Landbewerbcr den Gemeinden zur Last fallen, teilen wir Ihnen vorstehende Anordnung zur Kenntnisnahme und Beachtung mit.
Gießen, den 23. September 1920.
Kreisamt Gießen.
Dr. Ufinger.
Paris, 27. Sept. (WB.) Havas meldet aus Brussel: Der englische Vizepräsident Brand, der im Namen der englischen Delegation sprach, und der infolgedessen der Dolmetscher des Gedankens seiner Regierung ist, hat in seiner Rede eine Erklärung abge-
Amerikanisches Eintreten fürTeutschland.
Berlin, 28. Sept. Der amerikanische Delegierte auf der Brüsseler Finanzkonferenz wurde nach einer Meldung der ,,Deutsch. Allgemeinen Ztg." von seiner Regierung beauftragt, die Ententedelegierten von der Ansicht der amerikanischen Regierung verständigt, daß die st a r r e n Zahlungsbedingungen, die Deutsch land auferlegt worden sind, wesentlich erleichtert werden sollen. Deutschland solle nach Mögliche feit durch bessere finanzielle Abmachungen mit dem Auslande in seiner Produktion ermutigt werden. DieLagederdeut- schen Währu ng mache es unmöglich,dieKriegsentschädigungenzu bezahlen, weder in Geld, noch in Form von Waren. Die amerikanische Regierung empfiehlt deshalb irgend eine Art von Tausch system, aus gründ dessen Halb- und Ganzfabrikate als Zahlung für Rohstoffe benutzt werden sollen. Ein solches Budget werde Deutschland) zahlungsfähig machen, dem Auslände helfen und seine finanzielle Lage wesentlich verbessern.
Rückreise einen Zeitaufwand von weniger als werden folgende Tagegelder gewährt:
a) bei Tätigkeit außerhalb des Wohnortes mannes 15 Markje Tag,
b) bei Tätigkeit innerhalb des Wohnortes mannes 10 Mark je Tag.
Die allgemeinen Bestimmungen unserer Bekanntmachung vom 1 Januar 1920 <vgl. Amtsblatt Nr. 590, A. 320), sowie die Preise der Bekanntmackntngen vom 17. Mai 1920, 3. Juni 1920, 15. Juni 1920, I. Juli 1920, 15. Juli 1920, 1. August 1920 und 15. August 1920 (vgl. Amtsblätter Nr. 604, A. 333, Nr. 606. A. 335, Nr. 609, A. 337, Nr. 612, A. 340, Nr. 614, A. 342 Nr 617, A. 345 und Nr. 619, A. 347) bleiben in Kraft, sofern nicht durch das vorstehende Verzeichnis Blenderungen in den Preisen der Arzneimittel eingetreten sind. v
Darmstadt, den 1. September 1920.
Hessisches Ministerium des Innern, Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege. H ö l z i n g e r.
Betr. : Die Bezüge der Vertrauensmänner (gemeinschaftlichen Bevollmächtigten) der Landbewerber.
An den Oberbürgermeister zu 63icfoen und die Bürge» meistercicn der Landgemeinden des Kreises.
Das Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst- und Üameralvenvaltnng (LandeSsiedelungsamt) hat auf Grund des § 44 der Vvllzugsordnung zum Landgesetz folgendes bestimmt:
Tie Tagegelder der Vertrauensmänner (gemeinschaftlichen Bevollmächtigten) der Landbewerber betragen:
a) bei Tätigkeit außerhalb des Wohnorts eines Vertrauens- momtes 21 Mark je Tag,
b) bei Tätigkeit innerhalb des Wohnortes eines Vertrauensmannes 15 Mark je Tag.
Erfordert die Tätigkeit einschließlich der Zeit der .Hin- und
Februar um 1670 Millionen Mark, im März 1467 Millionen Mark, dagegen im 9lpril Neberschuß der Ausfuhr über die Einfuhr 570 Millionen Mark und hn Mai ein solcher 1110 Millionen Mark.
B e t r.: Die Vereidigung der öffentlichen Beamten.
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Soweit unserer Verfügung vorn 6. September 1920 (Amts- verlündigungsblatt Nr. 129 vom 9. September 1920) noch nicht entsprochen ist, wird hiermit ihre Erledigung mit Frist von drei Tagen erinnert.
Gießen, den 21. September 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker.
Bekanntmachung.
Auf Grund des § 376 Absatz 2 der Reichsversicherungsordnung werden Die Preise für die im nackt stehenden Verzeichnis anfg. führten Arzneimittel vom 1. Sept. 1920 ab >vie folgt festgesetzt:
Bekanntmachung.
B e t r.: Beizung des Saatgutes.
Auch in diesem Jahre trat wieder der Steinbrand bei Winter weizen, stellenweise sogar iu sehr starkem Ausmaße, auf. Die Land- wirtschaflskammer für Dessen hat die Sammelstellen für Pflanzenschutz bei den landwirtschaftlichen Winterschulen aufgesvrdert, zwecks Bekämpfung des Steinbrandes in den Gemeinden, Unterweisungs Furie in der Anwendung der verschiedenen, fidjer wirkenden Se- kämpsungsmethvden gegen die Steinbrandkrankheit zu erteilen und die Beizmittel praktisch vorzufüliren. Indem dieses hiermit allgemein bekanntgegeben wird, werden die Gemeinden und die Landwirte ersucht, sich im Bedarfsfälle an die Sammelstelle fürPflanzen- schutz bei der landwirtschaftlichen Winterschule in Lich zu wenden, die zu allen Auskünften bereit ist und das weitere veranlaßt.
Bei Vornahme der Saalgutbeize unter Anleitung der Sammel stellen für Pflanzenschutz haben die Gemeinde,: bzw. die Landwirte nur die Kosten für die Beizmittel und für die Beizausführung zu tragen. Tie persönlichen Kosten für die Tätigten der Sammel stellen für Pflanzenfchutz übernimmt die Landwirtschaftskammer.
Bekanntmachung.
B e t r.: Die Versorgung unseres Landes mit Kartoffeln.
Laut Verfügung der Landeskartoffelstelle in Darmstadt vom 23. September 1920>u Nr. L. K. St. 760 ist die 'Ausfuhr von Kartoffeln nach Orten außerhalb des Freistaates Hessen und Der Provinz Hessen-Nassau nur auf Grund eines von uns abgestempelten Frachtbriefes zulässig.
Bei Antragstellung ist der Nachweis des Ein- und Verkaufspreises durch Vorlage Der Belege zu erbringen, da wir beauftragt sind, vor Erteilung eines Versandscheines die Ein und Berkauss- preise zu prüfen.
Gießen, Den 24. September 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert.
Südtirol.
Jnsbruck, 28. Sept. (WTB.) Die Blätter bringen an leitender Stelle Meldungen über die vollzogene Annexion Südtirols. Die Meldungen sind mit Trauev- rand versehen. Die Stadt ist zum Zeichen der Trauer schwarz beflaggt.
270 Pf.
750 „
- 1280 ,, 2135
Znhalts-llcberficht: Preise für Arzneimittel. - Bezüge der Vertrauensmänner der Landbewcrber. Vereidigung der öffentlichen Beamten Heimbeförderung russischer Kriegsgefangener. - Beizung des Saatgutes. - Versorgung unseres Landes mit Kartoffeln. - Viehseuchen. - Dienst- nachrichten. - Feldbereinigung Rabertshausen.
I I Schachtel la 6 Stück
AmtZverkündigungMait
für die provlnzialdirektion Gberheffen und für dar Kreisamt Gießen.
Erscheint nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Rur durch die Post zu beziehen gegen Mb. 2.50 vierteljährlich.
sm dieselbe Frage besprochen. Em neues en.»* s Angebot, um den Handel mit Rußland :r aufiuncbmen, das von Grupven ausgeht, •in Kap.tat von mehreren ML inten Pfund tmg vertreten, befindet sich, wie verbautet m lercüung.
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Rat erfahre rsse betreffend fe -nm sich die Jh a daraus hin, tcl eine Prüfung kl S von jeher tu»
glische Glückwünsche an Millerand.
Rotterdam, 28. Sept. (WTB.) Der uwe Rotterdamsche Courant" meldet aus Lon- Dec König und Lloyd George bt» ckwüuschten Mille rand telegraphisch Wahl »um Präsidenten. Der König tele- gierte: Tie Frrundscha t3banDe, die so lange g.ücklich das franzöilschc und das britische » verbanden, werden, davon bin ich überzeugt, end Ihrer Amtszeit aufrechterha teil und ver- werden. Was mich s lbst anb.-trifft, so werde reine ganre Kraft anwenden, um mit Ihnen dasselbe Ziel zusammenzuwirken. Ich hoffe, Frankreich unter Ihrer Führung Die Wohl- rt erreichen wird, aus die es infolge Opfer, die es in den letzten Jahren für Die e der Menschlichkeit brachte, ein Recht bat. Die res" sieht in den beiden Telegrammen eine iguna für das Ideal der englisch- izösifchen Freundschaft, als sicher- Kem der neuen politischen Welt.
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Auseinandersetzungen innerhalb der sozialistischen Parteien.
Berlin, 28. Sept. Nach dem „Vor- s" hat selbst der radikale Metalleiterverband sich von Moskau :sagt. — lieber denAufstiegderSo- ldemokra tie teilt der „Vorwärts" daß auch im vergangenen Jahre noch ansehnliche Zunahme der Mitglieder zu ftchneu sei. Die Partei zähle jetzt 1 180 208 (lieber. Die Zayl der Parteiblätter stieg etzten Jahre von 95 auf 147.
I«r sozialdemokratische Parteivorstand eine Reihe von Mitgliedern, die durch Erfahrungen besonders befähigt erschie- zu einer gutachtlichen Aeußerung über rlgrarpolitik ausaesordert. Das Eris ihrer Beratungen liegt in einem Vor- g atn den Kasseler Parteitag vor. U. a.
es darin: Die zur Gemeinwirtschaft n land- und forstwirtschaftlichen Betriebe zu sozialisieren. Die übrigen Besitzver- ltsse sind nicht zu stören. Nichtbearbei- sowic unwirtschaftliche Bearbeitung und rhau hat die Enteignung nach sich zu TL
bewegung auf Die Berückfich igrmg des Valu!as!an- des zu ixryid)ten. Im Jal-re 1920 ergab sich ein Ueberschuß der Einfuhr über dieÄus- f u b r im Januar um 3341 Mill» neu Mark, im
Wer-rüsidriil, rufungLrhgurlg Regitrunn sagt k b hat offenbar!• j t gesucht: tHellriiH anb ober Povicut j Uch in der Fvk geführt zu seho \\ rgsmilliarden Ml lllen anderen, o?. | : Methoden. Dm V oerden sollte, I igen ^incarfe an j ß Mlerand eine I uSgewichen ist, er I jt bei allen Mir. “ ie erfreut, ober kl wandt, weil er!> en M?
FühMg der c_ । nten zu über., i 'ich cmzupais i. | ygucs iit m. r jer E \o her» l ün Ausland
:enb von PoiMV zu erwarten gemtir.l
Kopf auffchen -I ochs daraus «I i Millnandi. fr nschemend roou<M > Poincar^, vru^^ gar nicht untr, ;6erinäfW«»"5; i um io ihenaa n «ttsemeinn , i»6 b-b-, di'» iren unb.ben 9*C-: vorbnetten nm
Xb- »W ufern werde ftic&tung le'itn. ^ ues Mirllor a-o
Der Vürgermetner von (Soft*
London, 27. Sept. (WTB) „Sundey Ex- ' melbet: Der Bürgermeister von k wurde auf Befehl Des englischen Ministers Innern aus dem Hospi al nach dem Eefön^uis icsührt. Mit Ausnahme der Gefängnilärzte Der Krankenwärter wird niemand zu ihm im.
Giolittil Sozialpolitik.
Rom, 27. Sept. (Wvlfft) Im Senat sagte Giolitti bei der Behandlung der Interpellation über die Metallarbeiterbewe- aung, jeder Staatsmann müsse sich die Tatsache vor Augen halten, daß die ganze Welt vor einer wirklichen sozialen Umbildung stehe. Das Emporckvmmen des vierten Standes habe sich in den letzten Zeiten des vergangenen Jahrhmrderts bemerkbar gemacht. Die Versuche, den Lauf aufzuhalten, hätten keine guten Erfolge gehabt. Giolitti wies auf die wirtschaftlichen, sozialen und finanziellen Folgen des Krieges hin und
"’n erster Linie nur Hilfsmittel der deutschen Eigen- turtfebait Im letzten Jahre vor dem Kriege wies hr Deutfrfx Außenhandel mit etwa 11 Milliarden Holdmarl auf der Eiufuhrseite und etwa 10 Mil- lairben Goldmark auf der Ausfuhrseite eine mäßige Vssive Handelsbilanz auf. Tie Mehreinfuhr wurde nit Erträgen aus dem Auslandskapital und mit ■tm Gewinn aus der Seeschiffahrt und der anderen «ternationalen Dienstleistung mit Leichtigkeit bs- Mhlt.
Tie natürlichen Grundlagen der deutschen Wrrt- 'haft haben sich durch das Ergebnis des K^rieges «uherordentlich verschlechtert, selbst wenn man oon ten allgemeinen Folgen des Krieges und b?r tu- "Htifdxn Wirren vollständrg absieht. Dre deutsche Sitijdxiit erlitt eine empituö.idje Einbuße, be- onders in Be.zug aus ihre Kohlen- und Eisenbasts. )Ub?m ist sie im Holsen Maße durch ben Krieg »efichuldet und hat durcl: den Frieden von Ver- aill^s unermeßliche Verpflichtungen au.gebürgt «fommeu. Die Erhaltung einerd erbt s- jetigen Volkszahl entsprechenden oevölkerung aus deutschem Boden ist Mr nröglich, rocim es gelingt, einerseits den Etgen- *drrs dieser Bevölkerung in bat denkbar engsten Ernzen zn hchten und ihn so wohlfeil wie mög- ich zu decken, und andererseits dieser Bevölkerung w Gelegenheit zu bieten, durch Arbeit s v ^tel Werte zu schassen, daß sie in der Lage
diesen eigenen Mindestbedars zu bestreiten und larübn: hinaus allmählich die Versclarldung an tas Auslattd abzutragen. Deutschland ist, wenn es überhaupt je wieder zur Gesundung Eommen soll, « nod) viel stärkerem Maße als in ben Vorknegs- Büten Daraus angewiesen, Rohstoffe einzu- lühren und Fertigerzeugnisse auszuführen. Dabei muh es unbedingt, im Gegen- H> zu Der passiven Handelsbilanz der Vorkri^gs- Snt, zu einer stark aktiven Handelsbilanz kommen, weil nur dadurch nach dem Fvrtsall der wrttägnifie and Dem Auslandslapftal und der Dchrflahrt _ di ^ahltmg auf die kluslands-- Mulben überhaupt ermöglicht roerSen kann. ^ut}d:4anb kann die ihm aufeneg.cn Geld- ^»ckden, wenn überhaupt, so nur mit
ne Protest Versammlung in Kowno, kowno, 27. Sept. (WTB.) Nach einer Melder Litaui chrn idegrapbenagentur sand an» h des plötzlich gegen Litauen eröffneten polnischen Angriffs heute in Kowno eine riesige Volksversammlung statt, die eine Entschließung an» nahm, in der es heißt: Ungeachtet der ständigen Friedcnsb'reitscha't unserer diegirrung und unter ichmählicber Nichtachtung der Wünsch? des Vollerbundes haben die Polen unverhofft den Angriff auf litauifches Geb iet eröffnet und somit unser? Neutralität verletzt Tie H ute in Kowno versammelte, viele Taufende zählettde Volksmenge litauischer Bürger, insbesondere Arbeiter, erbebt vor aller Welt schärfsten Pwtest gegen diese .unerhörte Bedrückung unserer Frühest unb unserer Unabhängigkeit durch den polnischen Imperialismus. Der Weg in unser Land kann nur über unsere Leichm führen und nicht unsere Schuld ist es, wenn Ströme von Blut weiterhin fließen. Wir rufen daher alle Völker der Erde auf, insbesondere die Arbeiter, uns in unterem heiligen Existenzkämpfe gegen b«c polnischen Machtgelüste beizustehen.
e-i iiruiii ujic, uh ftOiiKttrua nmge utc aai/uaiiicnct gründlich prüfen. Lord Cbalmers besprach die CDarleanngen Brands und betonte, das wichtigste Heilmittel für die gegenwärtige Lage fei di? Ver- rrnrjerung der Ausgaben, insbesondere derer für die Rüstungen.
Brüfsei, 27. Sept. (WB.) Nach einer Ha- vas-Reutermeldung feMe R i c c i (I t a l i en) heute auf der internationalen Finanzlvnsevenz ausern- anber, was sein Land getan habe, um bw eigenen Schwierigkeiten zu lösen. Avenol (Frankrrich) umgvcnzle die Stellung Fvankveichs gegenüber der Finanzfrage und gab seiner Genugtuung barüfvr Ausdruck, daß gemeinsame Heümitbel gegen die traurige Lage der Welt gesucht nrrten sollten.
500 g it j
Die U ebernacki tungsgebühren werden auf 22,50 Mark festgesetzt.
Bei chier zwei- oder mehrtägigen Abwesenheit wird für den Tag Der Abreise unb für den Tag der Rücktunst nur Das halbe Tagegeld gewährt, wenn Die Reise nach 12 Ufjr mittags angetreten oder vor 12-lUyr mittags beendet wird.
Als Reisekostetr Dürfen nur wirklich erwachsene Fahrtauslagen berechnet werden. Bei Reisen, Die ohne Nachteil für den Reisezweck mit Eisenbahn, Schiss ober Post zurückgelegt werden können, sind diese Beförderungsmittel zu benutzen.
Bei Eisenbalmfaltrten kann der Äuftvand für die 3. Wageu- llasse, bei Schiffsverbindung der Äuftvand für Die 2. Klasse, bei • Pvstfahrten die hierfür zu entrichtende Gebühr berechnet werden.
Für Wegestrecken, Die ztl. Fuß zurückgelegt werden, wird eine Vergütung von 50 Pfennigen für jeden angefangenen Kilometer gewährt.
Erweist fick> ausnahwstveise, insbesondere bei ;zroßeir Wege- strecken, Die Benutzung eines Wagens als erforderlich^ so können die hierfür aufzuwendenden Kosten vergütet tverden. Bei gemein»
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mes" meldet aus Neuyork: Die Preisminderung für Handelswaren in Amerika ist Stadtgespräch. Mehrere Textilfirmen kündigen jetzt Preisminderungen von30bis40 Prozent an. Der Handelssekretär kündigt einen weiteren Preis fall an. Man versprichtl sich davon eine zunehmende Nachfrage. Tie amerikanischen Ges'chfisleute sind allgemein der Ansicht, daß der Teuerungskurs seinen Höhestand erreicht hat und sich jetzt in ab- steigeirde Linie bewegt. Die amerikanische Ausfuhr betrug im August 584 Millionen Dollars. Das sind 70 Millionen Dollars mehr als im Juli. Die Einfuhr betrug 519 Dollars, das sind 19 Millionen Dollars weniger.
instag, 28. September 1920 Innehet von Anzeigen für die lagesnummer bis jjk ▲ jum Nachmittag vorher
y ohne jede Verbindlichkeit,
f ■ Dreis für i mm höhe für
I M ▼ ■ Anzeigen v. 34mm Brette
I ■< ■ örtlich 35 Pf., auswärts
I ■ 45 Pf.; für Reklame.
L Anzeigen von 70 mm
■ Brette 150 Pf Bei Platz.
▼ Vorschrift 20* , Aufschlag.
Hauptschriftlmter: ?Iug. Hoey. Derantwartlich für Politik: Äug. Goetz: für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Jenz: für den Anzeigenteil: H. Pech, : 8chu!straße 7. sämtlich in Gietzen-
50 g
100 g 200 g
Bekanntmachung.
Betr.: Heirnbeförderung russischer Kriegsgefangener.
Im Anschluß an unsere Bekanntmachung vvin 19. Juni ds. Js. (Amlsverlüiwigungsblalt Nr. 85) bringen wir hiermit zur Kennt ms, daß die Mission des Jnlernatvonalen Komitees vom Roten fVreui eine Zweigstelle in Hannover, Bodenstedtstraße 13, ein gerichtet hat. Die u. a. auch für das Gebiet des Volksstaates Hessen zuständig ist. Leiter Der Zweigstelle ist Major Steiger.
Tie Bürgermeistereien, in Deren Tienftbezirk sich noch russische Kriegsgefangene befinDcn, werben angewiesen. Den Mitgliedern Der genannten Zweigstelle jede gewünschte llnterstützung zu gewähren und ihneir bei Erledigung ihrer Ausgaben mit Rat und Tai zur Seite zu stehen.
Gießen, Den 23. September 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: H e m m e r d e.
Die Landwirtschaftskammer für Hessen in Darmstadt ersucht uns, nack),stehende Bekanntmachung zur Kemrtnis der Landwirte zu bringen:
Gießen, den 22. September 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert.


