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der Brü

1023,50 1021,50 1923,50

919,10 920,90 921,55

DerNn

Der Bürgermeister von Corl.

184

266,50

351

Sitzung vom 16. September 1920.

1. Die Sache des Ingenieur Schnell gegen die Technisckn Nothilfe und 2 die Sache be;' Josip!'

rm. Darmstadt, 25. Sept. Der dritte

><- n* nts udier an.bi Bürger-. Au-Schutz der Volkskammer trat heute n begonnen. To der -ur Veriügunq | nach längerer Pause unter Vorsitz des Dbg Dr.

äa:upiijurc un wv. vt.- .

Pfuff gegen die Automibilzentrale hier mußten biss

meistereie

10,75

8 JO

443

220

430

22,97 26,97 81,27 20,22

259,30

220,75

63,57

424,45

176,20 263,30 221,50 63,07

425,45

2d4 272 510

539

415

291

23,45

23,03

27,03

81,47

20,28

25.9.

9,75

5,02

11,75 %:

616,50 410*-

216J5

223* 4-2,- 260,-

B6rfr*rwrfe.

Frankfurt

183,25 699,75 324,-

328,50 358,-

268,75 277,75

515,50 520,- 400,-

293,25 214,75 446,- 224,-

425,25 263,25

34a-

26,72 26,78

80^5 80,85

19,98 20,02

Zürich . . , Amsterdam .

Kopenhag«.

Prag....

Stockholm. .

UUlen ... .

London . ..

^*«^3 Hühneraugen

Hornhaut, .Schwielen ^Warzen-

^beseiliötxhnell.^cheiTnjdimEKlM

A w 1/ I I 100 000 färb bewährt

M Kukirol Prevri 3 -

w In Apotheken a. Drogerien erhältlich

Drogerie Noll, Bahnhofstr,eße 51.

182,75 701,- 323,- 328,50 3'8,-

266,50 272,- 510,- 525,- 419,-

292,50 214,75 445,- 225,-

428,50 260,-

34s'-

(3n einem Teil der Auflage nnebtrMtj

Vom hessischen Parlament.

184,80

258,70

220,25

63,43

423,55

Goslar bestimmt. Gleichwertig mit der Tagung sand eine Eleme Aussiellung von Kranken- rrnd Sanr- täts material statt.

Luftpost BaselFrankfurt.

mc Frankfurta. M., 24. Sept. Die Luft­post BaselFrankfurt wird am 1. Oktober eröffnet. Die Flugzeuge fahren morgens um 9 llhr in Basel ab und landen unterwegs tn Karlsruhe und Mannlxim. Tie Post wird nach dem Ein­treffen in Frankfurt um 12Vi Uhr sofort zu den Anschln s-schnc'lzügen nach Norddeutsch land geleitet, >r>o in Berlin abermals die Uebernahme aus 'Luft­post erfolgen kann. Tie Flugzeuge kehren nach­mittags um 2 Uhr nach Basel zurück, wo sie um 5 Uhr Anschluß an die Schweizer Züge haben.

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Die lieh Bei en» Tag der M Tagegeld gen odei tior 12.

Als Rei berechnet mei Mck mit Ei iinb diese Be Bei Eise We, bei C> NNrten t

Für Vec «tgühmg vi Mhrt. »Erweist i Unrat, die 5 * hierfür ai

$ebif<nmarft.

Geld Vrtef 'Datum*. 24. Sept.

175,80

262,70

220,50

62,93

424,55

1021,50

IRarhtetUriittata.

Datum:

24.9.

9,80

Geld Brief

25. Sept

Amsterdam'. Rotterd. DrNstel.Antwerpen ghrtstiania stopenhageit ....

Stockholm. .... Helstngfor«. .... Italien London. New-Por» Paris . .

Schweiz Spanien Wien (altes) . .. Deutsch-Oesterr. adz.

Prag

Dudapest

Bulgarien ....

AflnltanimepeL ..

c.OI. R'c Liquor Alun Spiritus sapi pho u sapi

Tie all 1. Fauuar Preise ber 15. 3um 1. 15 August A. 335, N Nr. 617, h nicht durch' der Arznen

Tarn

Datum

5°,Deut.strtegsanl. 4'^Deut.Reichsaal. 3°/,Deut.Reich»anl.

4 °/ Preuh. Konsolr Darmstädter Dan4 Deutsche Bank. . . Disconto- Geselffch. Dresdener Dan» . Nationalbank f. D. Mitteld.Treditbank H.-Amenk.-Paketf. NorddeutscherLloyd Boch.Gußstahlwrk. D -Luxemb Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Obe schl. Eisens. B. Oberschles.Tisenind. HHSnix-Brgb.-Akt. Dad.Anilin-u.Soda PSchsterFarbwerke (Ekhir. 21 (E... . Schuckert-Werke. . Felten-Buisteaume Daimler Bud-Eisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4°/»Hess.Staatsanl. Electron Griesheim

Der Schlichtungsausschutz der Provinz Oberhessen.

Sitzung vom 15. September 1920.

1. Ter Einspruch des Jakob Bastian in Gießen gegen die zum 1. Oktober vom Bersorgungsamt Giesten ausgesprochene Kündigung wird als un­begründet zurückgewiesen.

2. Ten Arbitern der Firma Rheinischer Vul­kan, Abiilung Homberg, ist mit Wirkung vom 1. September 1920 ein Stundenlohn von 3,80 Mk (ber aud1. bet der Firma Scheidhauer il Giessing, Abt. Homberg, bezahlt wird) zu zahlen.

3. Ti Zuckrfabirk Wtttcvau in Friedberg ist verpfliaxtet, mit Wirkung vom 1. August 1920 den int Bezirkslohnabkammen für die Zuckrtndu- strie festgesetzten Siundenlohn von 3,90 Mk. mit entsprechender Abstufung zu bezahlen.

Tiese drei Schiedssprüche sind von den Par­teien anerkannt worden. Tret weitere anstehende Fälle fanden durch Verständigung ihre Erledigung.

1953,- 1957,- 1973, - 1977,- 448,55 447,45 447,05 447,95 826,65 828,35 864,10 855,90 856,35 868,35 866,60 868,40

1256,25 1258,75 1268,70 1271,30 ----- ----- ----- 185 2Q

Obst- und Gemüseaurstellung.

(Sieben, den 27. Sept. 1920.

In der Turnhalle der Stadtknabenschule hatte der Gießener Obstbauverein gestern eine wohl- gelungene Ausstellung eingerichtet, die all- seitige Anerkennung und imqetci'ten Beifall fand. Die Aufstellung der Ausstellung war durch Mit­glieder des Vereins und den Beamten der Land- wirtschastskammer Richtberg erfolgt. Herrliche Früchte der besten Obstsotten standen da zur Schau, daneben konnte man alle Gernchesotten tn bester Entwicklung sehen. Tie Abteilung Konserven sah reckst appetitlich aus. Hier zeigte sich so recht, was eine tüchtige Hausfrau zu leisten vermag. Dir gute Haltbarkeit der eingekochten Früchte und Gemüse ersah man z. B. aus den Gläsern der Frau Margarethe Löwer, welche Früchte aus den Jahren 1909, 1910 und 1911 ausgestellt hatte. Ein Glas zeigte mit erngemackstn Früch­ten die Firma L. u. B. 1911. In der Abteilung Obst- und Beerenweine boten die Aussteller einen schönen Styff. Tie Eröffnung der Ausstellung erfolgte durch den Vereinsvorsitzenden, Lehrer Becker Er sagte, daß die erste Ausstellung nach dem Kriege das Interesse der Bewohner Gießens für Obst- und Gartenbau erneut wecken solle. Durch ien Anbau von Obst und Gemüse müsse jeder seine Nahrungsmittel aus dem Pflanzenr'nche verbtlli- nen. Ter Gattenbau fördere auch i'ie sittlichen Kräfte, halte an zur Arbeit, stärke die Kräfte nach ber Tagesarbeit in Bureaus und Fabriken, gebe Befriedigung im Erfolg, lehre die Sotten kennen und füttere die Liebe zur Natur. Zahlreiche Ehren- preise und Geldpreise waren von Mitgliedern und Freunden gestiftet worden. Nur die Stadt hatte keinen Preis gestiftet, da nach Mitteilung ber Bürgermeisterei für Veranstaltungen dieser Art keine Mittel zur Verfügung ständen. Die Bewer­tung der Ausstellungsgegenstände erfolgte durch Gartenbauinlpektor R e n t s ch - Friedberg, Kreis- obstbaulechnikcr H c b e r e r - Heuchelheim und Baumwart Germer-Klein-Linden.

Ergebnis der Bewertung:

Gruppe 1 Ob stbau: Ehren Preise und Ehrend! l/ome E Rübsamen und Karl Pröscher; Ehrenpreise: Weißbindermeister I Schäler 3 , Karl Wen-el, Lehrer Becker: 1. Preise: Amtsgerichts­rat Wackst l H. Haubach. Geschwister Helfenbetn, Otw Ra'schlag, Georg Löwer: 2. Preise: Joh. Mül'er, Fr. Schreiner, Fr. Kühn, 5t. Horn, Fr. Nvtth: 3. Ponse: A. Ncklmefeld, K Ampt, SB. Rabnnau. A. Tickr4e. G. Kttast. Außer Wett­bewerb batten effiige Züchter sckiöne Sammlungen ausgestellt, z. B. Geheimrat Dr. W. Gail-Rvd- h im, Fra^i ^bommerzimrat Hcyligenädt, Kommer­zienrat Müller, Amlsgettckstsrat Groß.

Gruppe II Gemüse: Ehrenpnei'e: Lehrer Becker, H. Hahn, Gg Löwer und Adam Becker: 1. Prrise: Fr Sckn einer und A. Rahnefelo; 2. Preise: I. Leonhardt, H. Müller, A. Balleck, K. .Hartmann inti) Verwalter Klingler; 3. Preis: H. Berg.

Gruppe III Obst-undGemüse-Kon- serven: Ehrenpreis: Frau Ma'-garethe Löwer. 1. Preis: Frau Dr Kübel: 2 P reis: Frau El Pröscher; 3. Preis: Frau Lehrer Becker; Diplome: W. Rabenau und Frau Kühn.

Gruppe IX- Weine: 1. Preis: Georg Löww: 2 Preis: Aug. Tiüvröe; 3. Preis: K. PrLsck-er; Tiptorn: Gg Reiber.

Ter Besuch der Ausstelttmg war sehr gut. Es besteht die Absicht, in Bälde eine algemerne größere Schon zu veranstalten, um mög ichst al'e Obst- und G rnüse-ückster zu'omrnei vffvf 'en. Ter Bevern wird demnächst durch Bvrträge und pra'- tische Darbietungen eine regere Tätigkeit entfalten.

Handel.

Berlin, 25. Sept. B ö rsensti mmun g s- bbild. Tie schwankende Haltung der Demsenkurse bot dem Börsenverkehr keine Anregung. D<A,Ge- schäft bewegte sich im allgemeinen tn mäßigen Grenzen und die Kursbewegung war nicht etn- heitlich ohne besonders gwße Aenderungen. Am Montanmarkte waren Phönix 5 Pwzent ntedriaer Für Farbwette trat im Anschluß an Frankfurt a. M. neuerlich Kauflust hervor, die wettere Besse­rungen um 68 Proz. bewirkten. Auch Theodor Goldschmidt gewannen 7 Pwz. Bon Kaltwetten waren Aschersleben 18 Prozent höher, wahrend Westeregeln 10 Prozent verloren. Petrvleumwette waren wieder fest aufwättsstrebend. Kolonmlwette abgeschwächt. Am Bankakt ienmattte lebhaftes Interesse für Deutsche Bank, die 10 Proz. stiegen. In festverzinslichen Wetten war ine Kursbewe­gung unbedeutend.

Frankfurt a. M., 25. Sept. Börsen- stimmungsbild. Zum Wochenschlutz kennzeich­nete sich die Stimmung des Gesamtmarktes als fest. Tie kräftigste Anregung ging von der lebhaften Kursbewegung einiger Sonderpapievc mis. Im MtttelMnkt des Interesses standen Westeregeln, deren erneuter Anstieg dem Mondanmarkt einen Rückhalt bot. In Betracht kamen aber nur wenige Wette, da sich später Roalisationsneigung em* stellte, doch war die Kursbewegung bescheiden. Tie steigende Bewegung der Aktien des Anilin Konzerns setzte sich für Badische Anilin sott, Plus 6 Pviz. Ferner blieben HolzverVihlung bevorzugt. Ter Elektromarkt lag ruhig und gut behauptet. 7hir Felten u. Guilleaume oa. 12 Proz. niedriger Lnxsche Jndustriewerte fest. Bon ^luslandswerten sind als fest hervorzuheben 5pvoz. Bulgaven und 5proz. Silber- und 5pvvz. Goldtnexikaner. Auch Baltimvve Ohio standen weniger tm Borbergrunv und wurden höher bezahlt Krnada-Scheine 750. Deutsche Pttroleum (dtroanlten zwischen 1465 Und 1470. Taimlcr schwächten sich etwas ab. Im weiteren Verlauf war die Haltung schwankend. PrivatdisVont 4 Pvaz. und tennüer.

Frankfurt a. 9Jt, 27. Sept.

Arrnft und Wissenschaft

Frankfurter Kunstmesse.

Frankfur t a. M., 25. Sept. (WB.) Heute nachmittag wurde in den reizvollen Festtäumen des Römers die Kunstmesse (Antiquitäten- und Kunst­schau) nach einer Begrüßungsansprache des Vor­sitzenden des Aufsichtsrates der Messe- und Aus- stellungsgesellschast, Stadttat Dr. Landmann, er­öffnet. Sie ist wiederum von Dr. Lübbecke zusam­men gestellt und zeigte eine sorgsam ausgewäpltt Sammlung anüker Möbel und Kunstgegenstände, sowie von Gemälden und Zeichmmgen alter und zeitgenössischer Meister. Die Kunstmesse wird am 7., 8. und 9. Oktober in enter großen Auktion ihr Ende finden, für die auch aus dem Auslanoe bereits zahlreiche Anmeldungen vorliegen. Dte allgemeine Frankfurter rntemaiionale Messe wird am Sonntag, den 3. Oktober, eröffnet und bis zum 9. Oktober dauern.

Deutscher Kunstgewerbetag in Frankfurt a. M.

Tas Frankfurter Meßamt wird darum ersucht, olgende Notiz zu verbreiten:

In Gemeinschaft mit dem Dreika-Verlag, Weimar hat eine große Anzahl kunstgewerblicher Interessenten anläßlich der dritten internationalen Messe am 6. Oktober die Abhaltung eines beut- chen Kunstgewerbetages in die Wege geleitet, dessen ausgesprochenes Ziel es sein soll, die Wünsche des Kunstgcwerbes in Erfahrung zu brin­gen und in gemein,amer Arbeit evtl, unter organi- chem Zusammenschluß aller interessierten Kreise die Interessen des Kunstgewerbes in Zukunft zu vertreten. Ms Redner sind gewonnen: 1. Herr Syndikus Dr. Lothar Dessauer, Stuttgart. Er wird über die Lurussteuer und ihre Einwirkung auf das Kunstgewerbe sprechen. 2. Frau H. Heu­chel v. Hain, Bett in, die über neue Pvattische Wege des deutschen Kunstgewerbes spricht. 3 Fach- christsteller P. M. Grempe, Berlin, der sich über >ie Frage .,Was kann die Tages- und Fachpresse für unser Kunstgewcrbe tun?" verbreiten wird.

Ein unbekannter Lottebrief.

Wie berWetzl. Anz." mitteilt, ist Dr. Li st in Gießen, der durch Johanna Fahlmer, Goethes Freundin und spätere Gattin von Geot'hes Schwager, Schlosser, zum weiteren BerwanZxfchafts- krcise Goethes gehört, u. a. Eigentümer eines bts-- fjer noch imbeßannten und unveröffenttichten B r t'e* t e s von Charlotte Kestner, geb. Buff. Ter Bries nnrb voraussichtlich erstmalig in den Mittet- lungru des Geschichtsvereins zum Abimuk ge­langen und vom Eigentümer dem Lotte Haus leih­weise zur Ausstellung überlasten worden.

vermischtes.

Die Ueberschwemmungen in Frankreich.

IS'vSS nur letzt Äujjen Ite d-° 3® Mmarf ( M.bandcksbila 10? °us Il»5?lnn ans b I Jamalen Ti 16iS?Sen *a W b

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)( Biedenkopf, 24. Sept. Der älteste Einwohnerder Stadt und vielleicht des Krerses, Hüttendirektor a. D. Schneegans, ist, 99 Jahre alt, gestorben.

mc. Frankfurt a. M., 24. Sept. Zum Deutschen Kongreß der Sanitäts­kolonnen vom Roten Kreuz, ber heute vormittag seinen Anfang nahm, jtnb Abordnungen aus allen deutschen Städten in großer Anzahl ge­kommen Tie Beratungen, die sich über drei Tage hinziehen werden, behandeln das deutsche Sanitäts­wesen nach dem Kriege, seine Aufgaben im neuen Teutschland und seine Zukunft.

fd. Siegen, 24. Sept. In Neuenkirchen wurde eine Braut während ihpes Trauganges nach der Kirckie durch einen Schuß, der bei dem sogen. Hochzcitsschießen gelöst wurde, lebens­gefährlich verletzt.

U r ft ab t wieder zusammen. Es wurden zunächst die Regierungsvorlagen bett. Einstellung des Strafverfahrens gegen A. Daum in Jugenheim und Hau b-Boden heim angenommen. Eine Vor­stellung des G. Müller-Offenbach bett. Wieder- aufnahmo «des Verfahrens wurde mit Rücksicht auf das vorhandene Material abgcwiesen. Ein Antrag Köhler bett, die Versicherung der Feuer­wehrleute wurde bis zum Eintreffen der aus- lel-enden Antwott über die Stellungnahme der Regierung zu der Frage ausgesetzt. Einen brei­teren Raum nahm die Beratung über den Antrag Biegi bett, das Beterin ärwesen, sowie die Vorstälungen der praktischen Tierärzte, der hessi- chen Veterinärbeamten und des Vereins der Tier­ärzte hierzu ein. Es wird dann beschlossen, die Regierung zu ersuchen, die Bestimmungen der B e- oldungsordnung streng durch^uführen und genaue Bestimmungen zu erlassen, durch die ähn­lich, wie bei den Baubeamten, die Ausübung der Privatpraxis bei den Tierärzten geregelt wird.

Die Brüsseler Finanzkonfereüz.

Berlin, 25. Sept. (WB.) Wie die Abendblätter melden, gelang es sieben Straf gefangenen, in der vergangenen Nacht aus dem Moabiter Zellengefäng- n i s in der Lehrter Straße auszu­brechen. Es handelt sich um Gefangene, bie in ber Jrrenabteilung im zweiten Stock untergebrackt waren. Sie hatten bie Eisen- stäbe des Gitterfensters durchgesägt und sich cm einem Seil auf den Gefängnishof hinab- gelassen. Es gelang, vier von ihnen sofort zu ergreifen. Zwei weitere Ausbrecher inur» den vormittags verhaftet.

"Verteilung von HauStrunk-und Wei ßwe inzucker Nachdem die Vorarbeiten für die Bertettuna von Hausttimk- und Weißwein- »ucker beendet sind, hat die EinkausAgesellschaff sstr Hessen m. b. H., Main-, mit der Versendung ber Bozugstkeine für Hausttunkzucker und der Bezua- fdC3ne für Weisstvem"'^ - - k m v- -

Gren ob le, 25. Sept. (Wolff.) Havas. Infolge wolkenbruchartiger Regen alle in den letzten Tagen traten die Flüsse in der Haute Maurienn über bie Ufer und zerstörten Straßen, Fabriken unb Mühlen. Bet St. Julien be Maurienne wurde das Eisenbahngleis bxagerissen. Der Bahnhof von St. Michel be Maurienene wurde über­schwemmt. Die Bezirke von Modane und Las- de-Bourg sind seit gestern vollständig abge­schnitten und besitzen weder Straßen noch Telephon unb Telegraph. Der Schaben wirb auf rund 20 Millionen Franks geschätzt. Da- von entfallen 10 Millionen Franks allein auf die Fabrik Alais & Carmargue.

Paris, 27. Sept. (WTB.) Nach einer Radio­meldung aus Lyon beträgt der durch die Ueber» s chwemrnung awzettchtete Schaden fünf- z.i g Millionen Franken. Menschenleben sind nicht zu Schaden gekommen. Der Eisenbahn­verkehr nach Italien ist unterbrochen und wird erst in vier bis fünf Tagen wieder ausgenommen wer­den können.

gesehen war.

Der neue französische MinisterpräsDen't.

Berlin, 25. Sept. Zur Berufung Leygues an die Spitze der französischen Regierung sagt das Berl. Taaebl.": Millerand hat offenbar die Berufung Brtands zu vermeiden gesucht; vielleicht wollte er auch dem Konflikt Briand oder Pomcare entgehen. Briand begegnet sich in der Forde­rung, den Friedensvettrag durchgefühtt zu sehen und recht viel Entschädigungsmilliarden von Deutschland zu erhalten, mit allen anderen, aber er ist kein Mann gewaltsamer Methoden. Wenn er durchaus Ministerpräsident werden sollte, mußte man die Leitung des Auswärtigen Poincarö aw- vertrauen. Es ist möglich, daß Mtllevand einer solchen Kombinatton deshalb ausgewichen ist, weil er weiß, daß Poincar6 sich nicht bei allen Alliier­ten der notwendigen Sympathie erfreut, oder hat Millerand sich an Leyaues gewandt, wett er die auswättige Politik selber leiten will? Leygues wird bereit fein, die eigentliche Führung der aus­wärtigen Politik dem Präsidenten zu überlussen oder doch dem Rat Mitterands sich anzupaiscu. K)m Vorwärts" heißt es: Leygues ist nu> fach Minister gewesen, aber bisher nicht so Heron- getreten, daß sich sein Name int Ausland be­sonders emgeprägt hat. Während von Poincars und Briand unter Umständen zu enoarten gewesen wäre, daß sie ihren eigenen Kops auffetzen Poincar6 mit dem Käppi Fvchs darauf, ist Leygues »ber Ministerpräsibent Mitterands. Du Kreuzzeitung" meint, anscheinend wolle sich Mitterand starke Männer wie PoinoarS, Briand usw. vom Leibe halten. Da er gar nicht unter den Kandü>aten für den Ministerpräsidentenposten genannt wurde, sei seine Wahl um so überraschen­der. In derDeutschen Allgemein e n Zeitung" wiw ausgefühtt, daß Millerand tn Leygues den Mann gefunden habe, der in seinem Sinne die Geschäfte weiterführen und den Boden für die Verfassungsänderung vvrbereiten werde, die dem Präsidenten vorschwebe. Ms Minister­präsident und Minister des Aeußem werde Leygues die äußere Politik in der Richtung leiten, wir Millerand es angedeutet habe. In dieser Beziehung finde der Präsident in Leygues zweifellos einen verständnisvollen Mitarbeiter.

Der Kampf der Iren.

Paris, 25. Sept. (WTB.) Nach einet Meldung desJournal" aus London sind in der letzten Nacht in Irland weitere drei Ortschaften tn Brand gesteckt wor­den. Das Feuer ist diesmal auf große Ge­treidevorräte Übergesprungen und hat dadurch außerordentlich großen Schaben angerichtet.

zur Herbeiführung einer gerichtlichen Entschcüvmg ausgesetzt werden.

3. In der Streiksache bei der Firma Ge­brüder Freitag in Butzbach wurde ber Grundlohn aui 4,20 Mk. für gelernte Arbeiter von 24 Jahren unb älter, im übrigen entsprechend gestaffelt unter Aufrechterhaltung der besonderen LefflungtMscküage auf die früheren Tarifsätze, festgesetzt. Die Arbeit ist am 15. September wieder ausgenommen stwrven

4. Ten Angestellten der Abwickelungsstelle des Jiif.-Rgts. 116 und der Nachrichtenabteilung 18 ist der gemäß der Eingruppierung des Leiters sich ergebende Gehalt für August und September 1920 (für August waren rund 100 Mk. eutbehalten -uwrden) auszuzahlen.

5. Die Firma Reeg er tn Ltch tst verpflrcyrtt, den Philipp Busch weiter zu beschäftigen oder eme Entschädigung von 250 Mk. zu zahlen.

Zwei weitere Sachen fanden durch Verstän­digung ihre Erledigung.

GerichtssaaL.

Der Weißenseer Kommunistenprozeß.

Berlin, 25. Sept. (WTB0 Im Weißen- feer Kommunistenprozeß kam es zwischen dem Vorsitzenden und einem Verteidiger zu scharfen Zusammenstößen. Auf den Vorhalt des Vorsitzen­den, daß verschiedene von dem Verteidiger an die Zeugen gerichteten Fragen ungesetzlich feien, er­widerte Der Verteidiger: ,^Jch verachte das Gesetz, ich will die Wahrheit ermitteln." Im wei­teren Verlaufe der erregten Zwischensprache rief er aus:Das Gesetz ist mir nicht maßgebend, das Ge­setz ist für uns, was wir daraus machen." Darauf­hin verließen die übrigen Verteidiger den Gerichts­saal.

P aris, 25. Sept. (WTB.) Wie der ,Marin" aus London meldet, werden übe» | den Gesundheitszustand des Bürgermei« sters von Cork keine Berichte mehr he» ausgegeben wegen des Verleumdungsfel» i zuges, den ein Teil der englischen Presse gegen den Bürgermeister und seine Angehörigen geführt hat.

Eine Stiftung des ehemaligen Kaisers.

Amsterdam, 24. Sept. Wie die Blar- her ans Amerongen melden, wurde dort gestern unter Teilnahme des ehemaligen | deutschen Kaisers das von ihm der Stadt Amerongen gestiftete Kranken' Haus eröffnet.

Ein Zyklon in Südostfrankrnch.

Paris, 25. Sept. (WTB.) Wie du Morgenblätter aus Marseille melden, ist rn Südostfrankreich ein Zyklon niedergegan gen und hat von Toulon bis Nizza schweren Schaden angerichtet. Telegraphenftangen wur­den umgerissen, Dächer abgedeckt und zahl­reiche Schiffe in den Häfen losgerissen. Die Rhone führt Hochwasser und ist um zwei Me­ter gestiegen.

Brüssel, 25. Sept. (WTB.) Zur Eröffnung " 'er Finanzkonserenz meldet Havas noch: Bundesrat Ador sprach das Be­dauern Leon Bourgeois ans, durch seine Funk­tionen im französischen Senat der Eröffnungssitzung nicht beiwohnen zu können. Tann erläuterte Ador den Charakter der gegenwärtigen Versammlung als eine Aussprache von Sachverständigen und entwarf das allgemeine Programm bet Konferenz. Er streifte dann die allgemeinen finanziellen Schwierigkeiten, die durch vermehrten Geldumlauf und verminderte Produllion zu der Preissteige­rung beigetragen haben, und erklärte dann: Wir werden Mittel unb Wege suchen, um den Kurs zu heben, bie P robuktivn zu vermeh­ren unb bie Privatinbustrie anzu­regen. Nach ber Begrüßungsansprache des belgi­schen Ministerpräsidenten verlas Ador die Ent­scheidung des Völkerbundsrates vom 20. Septem­ber, die folgendes besagt: Ta der Rat erfahren hat, daß gewisse Mißverständnisse betreffend der Fragen ausgetaucht sind, mit denen sich die Kon­ferenz zu befassen hat, so weist er daraus hm, daß der einzige Punkt der Debatte eine Prüfung der finanziellen Fragen ist, wie es von jeher vor­

stehende WetHwernsucker nicht ausreicht, um leben einzelnen Fall besonders »u berücksichtigen, fotouv der Weifpveinzucker ebenso tote int vorigen Jahre in der gleichen Weise verteilt wie der HMistruni- zucker. Sache ber einzelnen Weinbergbesitzer rst es nunmehr, bei bat Bürgcrmeistereiat ihre H«us- ttunk- unb Weißweinzucker-BcMgscheine in Emp­fang zu nehmen. Da ber Zuckt in diesem J<chte frühzeitig zur Verfügung gestellt worben ist, hegt et schon jetzt bei den Grvßhandelsfirmen berat und kann also sofort von bat W-einbergbesitzern bezogen werden. Ter sofortige Bezug empfiehlt sich dringend, well der Zuckt alsdann gleich bei der ersten Gärung dem Most zar-gesetzt werden kann.

Airchliche Nachrichten.

Katholisch« Gemeinde

)Noniog, 27. Sept., nachm. 5 und abdS. 8 Uhr. Gelegenh. z. hl. Beichte. - Tiensmg, 28^SePt. Firmung. Votm. 6'A: Gelegenh. z. hl. BetchlL. 6: Hl. Messe. 7: Bischöfl. W\t. Kommun, d Firmlinge. 8: AuSttg. b. hl. Kommun. 9: Hvchrmt m. Pr.; dar. Firmung. Nachm. 2: Andacht mtt Segen. Freitag, norm. 71/j: Segatsntesle, abds. 6ifa: Mffen krau-andacht.

Kurs

Kuts

Kurs

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24. 9.

25.9.

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79,50

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65,25

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67,60

153,-

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152,50

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320,-

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215,50

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