Stocke edvlgen fov. Daher I zwei Tage Treibjagden ob, die auch ein □tb aRrtidcciraen dec Besuch gutes Ergebnis zeigten. An beiden Tagen tmirber sein. 30 Rehe, 9 Hasen, 1 Fuchs und eine Schnei
s a t i o n sein, die in
dürfte aüen Meilern infi>
iflung y‘rJ
Bwitßtflinti
das Hand
•n*At«
Vortrag
se\ ö । c-on yjLunitng, Pvcyrer oes . n i- I Oberförsterei Grebenhain, hick
cvriger Woche
gar
und bürgerlichen Vierteln verhältnismäßig stark und muß als gut bezeichnet werden.
K Aus dem -Oberwald, 25. Oft. Freiherr von Müssling, Pächter des Teiliagdgebsites der
1 6»*
I • K> |,Ä«
festen UKW Ö
«Mien
Ult'ftt , jyjtrot Men dü
KL
r.izg$-, \&t'?
*,f!L her ö
\twS\
säS
■Litgt t«N I
ifltb!«
■L Krinnnil Si‘ Jrfcdtfli
Znifie M" sikobnü!i!l
C E
Pit
Dir f«i r 5aise
** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 9. Oktober der außerordentliche Professor an der Universität Bonn Dr. Ernst düster aus Bonn mit Wirkung üom 1. Oktober 11920 zum ordentlichen Professor für Botanik an der Landes-Universität Gießen.
L.U. Von der Landesuniversität.
Zwak ' J «vsimmlvm »idrrie Aldur ä dn für ixy
1 S'&e in
in Wj Zuschuß 'roi Jttilimg tun ^ltor tzviscf y KfKfini le Mb bei o[i, gerü y.M v, ^"kunqei SNottfr IMÄij tzS-'ben^
§ Sichenhausen, 25. Oft. Bürgermeiscc, Blößer, Sohn des früheren stell rertretenden Büraermeisterei - G-escl-ästssührers B.igeockneter Blößer, wurde dieser Tage vom Kvcisamt Sch'>tten bestätigt. Er war nahezu 5^/z Jahre in französische Gefangenschaft.
Kreis Friedberg.
— Friedberg, 25. Oft. Ter Kiesigen polytechnischen Lehranstalt i’t es ,yt danken, daß sie im Winker rvieter allge:n<m-lü- dende Borträge vecanstal et, d e irbc i cen Stii- dicvenden auch der hiesiger Bürg'.ststckt zugänglich sind. Bortragsrriherr beginge.: Antang- November und enden ausgangs Fe t-mar. Es sind nicl/t weniger als 17 solck-er Bor e imgen auM kündigt, die dv.' verfckftevensten Ok biete beton- dein, so Kunstg'scknchte, Kulturgefä-i <>te. Lite atur geschachte, Philosophie, B>lkswirtschasisteh e kau;. männis.äreS Rechnen, Rechts?un e Reklameivean, Französisch, Englisch, Ru'lisch u. a Als Bn- tmgenix werten Poch. Ktel e, Dr. Wc-inert, Pros. Tr. Schäler, Seminarsteckch e: Leu'Lg'ns, Oma« lehver Weckering, NelK-«criwalt Schrö e, Dipl.- Jng. Micl-enfelder, SanttL.stett Dr. Be. er, ilip> theler von Tesrnger, Archive ft Schwarz, Neullehr« Kreutzer.
Beranstaltuttgen.
Dienstag: Stadtthmter, 7 Uhr, Menagerie. — Hotel Köhler, 8 Uhr, öffentliche Versammlung der technischen Angestellten und Beamten. — Caf6 Leib. 8 Uhr, Konzert und Vorstellung der Mckick-Meidinger. — Lichtspielbans, „Vampire, 3 Teil" und „Ncrngefallen". — Lichtspiele, Seltersweg, „Durch die Quartiere' des Elends und Verbrechens" und „Boccacios Abenteuer^'.
Mittwoch: Hotel Gwßher^g, 2 Uhr, Kreis- handwerkertag.
£ ,tuten <nt
H Re
MslWincr J fcxlpttrt»fhir< fciauz hersfrld fc^-A urb d Ktpifenltb^en MfMcrvere M i>, -er Vr WmM, d6 Wfiidfii Bau ei Wiel, ÄäMg: Kim, öomk erg. Wnalksl H W.tf.M rBrrlmtes
Dn Bvrfi^ feierte b*n Rn i4 die Ai ity von lrifchgeverbr, Kn den VcÄi Hebung W nmg bei frei htihmg btt pcrbt Afga b'e N>gch>k er änbe alles t sreistreib idfin Btorö Wimm $ Wimen aufi In Ne frtetem brr k (örflude in t tirttoiferdv b i’ir ijeflM isM-e in te ifeerbe bet
fein (gefüllt), 7 ar'-tfimefrimber, 5 rtslügelmr- nen und Vontben, 24312 Pa.uitdt, etn Rrcht- tompaß für schwere S ch i ffsg es ch u d e, 5 Runlkblickfernrohre für Haubitzen und schwere Mörser. SkUcr nmrden 2 Karabiner 98 mit Zternpel 1120, die aus oen BestLrL«t der Reichs- loehr entwendet waven, bef<l)l-7-gnahmt; lstchrr kann die Frechheit wohl nickt getrieben iverocn, erst bestiehltder Dirb das Reich und >vill dann das Diebesgut gegen Belohnung lvieder an das Rcra) zurückgebcn.
)( Marburg, 25. Oft. In Marburg wurden "bis gestern, dem letzten Tag, an dem es GUd für die Waffen gab, insgesamt abgeliefert 981 Gewehre, 54 Gewehrläuß; und 51 Gewehrschlößer, 146 Revolver und Piitvl n, 3 foraschinengewehre, 12 Ma- schinengewehrläufe und 11 Sch-lösser, 71 Hand- granaden und 64 Zünder. 7 Ki ogramm Arftllerw- Munition und zwei Zünder, sowie 23 729 Sa-uß Munition. Ausbezahlt wurden hierfür insgesamt 110000 Mark.
fd. Fra-nkfurt a. M.,, 25. Oft. In Frankfurt sind für abgelieferte W a f- fen etwa 3-10000 Mk., im Regierungsbezirk Wiesbaden, einschließlich des dazu ge- zhörigen besetzten Gebietes 1,5 Millionen Mark bezahlt worden. Abgeliefert wurden: 5 Minen- roerfer, 25 Maschinengewehre, 12 085 Gewehre, 1588 Revolver, 50 5)a!ckyranaten, 3 Ge
der Bersanrmlung zu emtfit&cn fein.
** Lokomotivführerfachfchu le. Am Sonntag den 23. dieses Momats fcrnd in dem Sitzungssaal der staatlichen Gewerbeschule als Abschluß des Sommersemesters die Schlußprüfuny und die Preis- verteilung in der Lokomotivsührerfachschule statt. Die Fachschule wurde bei Beginn des Semesters von 190 Anwärtern besucht, infolge zahlreicher Versetzungen am Schluß von 146. Im ganzen wurden 10 Preise bzw. lobende Anerkennungen verteilt. Im kommenden Semester worden außer dieser Fachschule, deren Einrichtung und gute Entwicklung wesentlich der Ortsgruppe Gießen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer zu danken ist, je eine Fachklasse für die Vorbereitung zur Unterassistenten- und zur Zugführerprüfung sowie eine besondere Abteilung für Eifenbahnfächer und Elementar-
crlegt. — Gleichzeitig fanden auch im anbei er. Teil der Oberförsterei, Forstwartci Jlbesl)auscr. und BrrmngeShain, Trecklagden statt. D-r hiesuzt Pächter, Forstmeister Döettenh.imer-RDmroö, brachte mit fditen Schützen an drei Tagen 50 Rehr und.einige Hafen zur Strecke.
den spielenoe Kinder im Wa de bei Cölbe in. Steinaeröll mit Laub und Eroe zugedeckt d« Leiche eines fremden Mannes, der anscheineick dort schon längere Zeit gelegen hatte. Tie E^mift?lungen ergalxm, daß der Fremdling einen Raubanfall zum Opfer gefallen war. Wie man hört, soll ein junger Mann, der bereits hinter Sckstoß und Riegel sitzt, der Tat dringend verdächtig sein und vor dem in 14 Tagen zusammen- tvetenden Schwurgericht sich deshalb zu verant- ivorten haben.
Landwirtschaft.
Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche«
X. Kassel, 24. Oft. Kürzlich hü, wie der Vorsitzende der Kasseler Land.winschafls.ammer bs- fannt gibt, int preußischen Landwirtschaftsmind sterium eine Bespreck-nug über die Bc kämpfuwg der Maul- und Klauenseuche stattgefuD den, in welcher beschlossen wurde, zur Verhindv rung der Todesfälle durch bösarftg: Maul- um Klauenseuche sofort in größtem Umfang: von be® Jmps'verfohreir .mit Blut oder Serum durchg^ feuchter Trere Gebrauch zu machen. Dieses ® Bayern erprobte Verfahren hat den Zweck, durü Impfung mit Blut diirckMseuchler Tiere den Verlaut der Seuche zu mildern und Todesfälle zu oa> meiben. Rechtzeitig gmmpfte Tiere erfianleit e^ sahrungsaemäß meist leicht. Die große Aussig auf Erfolg hat die Impfung, bei noch nicht Kiniläi erkrankten, fieberfreien Tinen. Wie bereits osse5> sichtlich oder fieberhaft erttanften Tiere we d«! imr mit Blut oder Sevumsubkutmt oder intrt ? peritoneal geimpft. Zur Gewinnung von ZnM" blut und Serum eignen sich ausschließlich t>ur<t_ geseuchte, fieberfrei?, sonst gesunde Ttcre, die h?n einer Woche klinisch abgeheilt sind. Einein W' rinde können 3—4 Li er Blut ohne ft de Scho" binimg entnommen werden. Drei Wochen ntroo ersvlgter Abheilirng oder später sind die Tftre mM mehr zur Blutentnahme geeignet. Ta bA ber. Maingel an Lösslerschem Serum die voroenann^ Blutimpftmg..die beste Bekämpfung' der bösartige Maul- und Klauenseuche ist, s" liegt es int brv' > gendsten Interesse der Laickwir.schalt, daß für tw Gewinnung von JntpfblM und Serum Sorge <?.*•
GerichtsiaÄL.
nie. Frankfurt a. M., 25. Oft. Auf & Güterbahnhof Frankfurt a. M. Ockenheim !«u der Beamte Otto Kinz:bach im Austrage cinto gewissen Strauß in Leipzig Frackstbri-.fe gestöhnt Die auf den Frachtbriefen verzeichnetkr!'. Waren hat dann ein Freund des Strauß ar- geholt und der Gewmit wurde mit Helsershelse.rä tn leichter Gesellschaft durchgebracht.. Hier b»! sich besonders der Kaufmann Berthold Geyjsi aus Offenbach hervorgetan, der «ruck au Kiiueb«^ Erpressungen verübt hat. Die heutig: Strerp kammer verurteilte Kinzebach zu fünfzehn naben, Geyjer zu vierzehn Monaten und ich Kaufleute Ludwig Heil und Karl Bohner zu ijf
Gewerbe- und KauftNNrnSgerichte.
Berlin, 25. Oft. (WTB.) Der Reichsrat h^t eine Verordnung angenommen, die die Z n st ä nd i g ke i t sg re n z en der Gewerbegerichte und Kauf- mannsgerichte von 15 000 auf 25 000 fRnrf erhöht. Er stimmte ferner dem neuen -totetat für das Rechnungsjahr 1920 zu, der die Monate November und Dezentber umfaßt.
Dom deut'chdemofrsiftchen Parteitag in Rcgen^utg.
Regensburg, 25. Okt. (Wolff.) Auf dem deutschdemokratischen Landesparteitag, der hier seit SamStag tagt, sprach gestern auch der Reichswehrminister Dr. Geß ler, der u. a. ansführte, daß tvir unsere auswärtige Politik darauf einrichten müssen, um ein moralisches Ansehen in der Wett zurückzuerobern. Darauf berührte der Minister die Ausgaben der neuen Wehrmacht. In der Debatte wurde hauptsächlich daS BerhäftniS Bayerns. zum Reiche und die Zertrümmerungsabsichten Frankreichs einoehend besprochen. Die. angenommenen Entschließungen verurteilen auf das schärfste alleS, war auf eine Schwächung des Reiches ab^iett. Die deutschdemo- kratische Partei werde mit allen Mitteln jedem Versuch entgegentreten die Mainftnie wieder aufzurichten und Bayern vom. Reiche zu trennen. Sie bekenne sich gleichzeitig zu der Forderung, daß dem Eigenleben, der Länder im Rahmen der allgemeinen Grundzuge der ReichSberfassung freier Raum gewährt und in bei: Vereinheitlichung der Gesetzgebung und Verwaltung das notwendige Maß nicht überschritten werde.
„Freie" Schulpolitik in Gelsenkirchen.
Gelsenkirchen, 26. Okt. Ms in der heutigen Stadtverordne'.ens'tzung der Bürgermeister die Mitteilung machte, daß die Frage der freien Schule von dcr Tagesordnung abgeletzt werden solle, erhob sich ein ungeheuk- rer Tumult. Schließlich wurde, nachdem die Zuhörer fortgesetzt riefen, daß sie die freie) Schule forderten, die Sitzung aus 15 Minuten unterbrochen. Nach Wiedereröffnung erhob sich der Tumult von neuem, worauf der Vorsitzende die Sitzung schloß. Die aufgeregte Menge verließ den Saal unter Schmährufen auf die Mehrheitssozialisten und Hochrufen auf Moskau und die freie Schule.
As«s Stott «tfö Cflsnd.
Gießen, den 2b. Ott. 1*920.
Die Waffenabtteferung in Gießen.
Tie für die freiwillige Waffenabg«be festgesetzte Frist ist am 1. November abgelaufen. Menn auch me bisherigen Ergebnisse dcr Waffeneinsammlung im allgemeinen befriedigend sind, so ist doch anzu- nehmen, daß sich auch heute noch eine beträchtliche Anzahl ablieferungspuichtiger Wafün in den Händen der Bevölkerung besticket. Man scheint sich vielerorts über den Emst des Gesetzes und über die Strenge, mit der eS durchgeführt werden muß, noch nicht im klaren hu sein. ES darf nicht vergessen werden, daß die jetzige Periode der freiwilligen Ablieferung nur den ersten Teü der Turchführung des EntwaffnungSgesetzeS darstellt. Ist efft die freiwillige MlieseruTigsfrist zu End», so wird die Erfassung der dann noch zurückgehaltenen Waffen mit allen Mitteln durchgesetzt werden. Die Ergebnisse der freiwilligen Mlieferrmg laffen Schluffe darauf zu, in welchen Bezirken noch Waffen zurückgehalten worden sind. Wo dies zu vermuten ist, wird beim Einzelnen mit Haussuchung, bei Gemeinden ober Bezirken mit Durchsuchungen in größerem Maße vvrgegongen iveroen. Zu beachten ist ferner, daß das Gesetz nicht nur eine Ablieferungspflicht, sondern auch eine A n; e igepflicht festsetzt unb daß späterhin für Mitteilungen über bestehende Waffenlager, die zur Beschlagnahme dieser Lager führen, beträchtliche Belohnungen ausgesetzt werden sollen, wie sie das Enftvaffnungs- gesetz ausdrücklich vorsieht- ES besteht also für leben, der sich der Ablieserungspflicht entzogen hat, die größte Gefahr, daß durch Anzeige von anderer Seite sein Waffenbesttz zur Kenntnis bet Behörden gelangt. Die sofortige Beschlagnahme der Waffen ist bann die erste Folge, außerdem wird aber die Staot^anwafts.haft unwrch'ichftg jeder Anzeige nachgehen und gegen die Waffeubesitzer einschreiten. Verstöße gegen das Entwaffmmgsgesetz wecken mit Gefängnis nicht unter 3 Monaten, gleichzeitig mit Geldstrafe bis zu 309 000 Mk. und in besonders schtoeren Fällen mit Zuchthausstrafen bis zu 10 Jahren geahndet.
Viele Leute, die W-asten zurückdaften und sich dadurch der großen Ge^vyr, scknwer bestraft zu werden, aussetzen, hm dies <n£ ideab-m, 'obrer bester g-ffagt: aus ids logischen O-rckiden. Der eme glaubt damit se-irem Datersa?cke einen Tarnst zu tust, der andere sieht in den Wrt>en em Mittel, mit dem kr eines Tages seinen pdkft'fchen.^Hn1^«uimgen KM Siege vgxhcl'e.a ftrm. Diesi Ge^r'Lwgänge werden weder beit einen noch bm anderen vor Strafe schützen. Manckvr, der glaubt, das Entwaffnung^- gesetz umgcken zu können, wird ferne Torheit bitter büfr« müssen. Es tofite bedMb fe'vr. Irr n<od? Wafftn verborgen hält, sich genau t'cker'ewn, ob er venantworlen will, durch ge'etzwidriges Handeln sich selbst und seine Frniile ins lin glück zu bringen. Noch ist Zeit und Gelernt hait, die Waffen hermis-zuAcken. Nach dem 1. November tommt die Reue zn spät.
MS jurrt 21. Oktober mtr wucken für die freiwillige Waff^nabgiabe Trtonien bezahlt. Ms zu di esem Tage sind
in Skbrn
Kreis Friedberg.
n Pohl-Göns, 24. Oft. Wie groß die Wohnungsnot auch hier ist, ersieht mm» daraus, daß cs tticht möglich ist, eine aus toter Personen beslehende Familie welche ihre dermaligr Wohnung aufgeben muß, unto zubringcn.
Hessen-Nossau.
mc. Frankfurt a. M., 25. Okt. Der von einem K-riminalbeatnten erschossene Schieber Wilhelm Starke aus Erfurt war das lang gesuchte Haupt einer Räuberbande, die auf den Frankfurter Bahnhöfen Waren im Werte von zwei bis drei Millionen gestohlen hat. Alle seine Komplizen sitzen in Haft, nur er hat es verstarcken, fich durch Verkleidung und Brillen unkenntlich zu machen. Starke war gerade im Begriff, m eines seiner Räuberlager, wo für vierhuntzerS- tausend Mark gestohlene Ochsenhäute lagerten, zu gehen, als er von einem Kriminalbeamten erkannt und nach schwerem Kampfe erschossen wurde.
mc. Frankfurt a. M., 25. Okt Entgegen anderslautenden Mitteilungen wird erklärt, daß im Gebiete der Provinz Hessen- Nassau die s-og. „K o h l e n p o l i z e i", die Schiebungen mit Kohlen aufzudecken hat, nicht errichtet wird. Sie soll nach Miiteilwl- aen der Regierung nur im mitteldeutschen Kohlenrevier, vielleicht mich an der Ruhr, in Tätigkeit treten.
mc. Frankfurt a. M., 25. Okt. Zwi- scheu dem Magistrat und den Hausbesitzern
facher eingerichtet.
** Wäs chediebstcrh 1. Am verflossenen Freitag abend )vurden aus einem Garten in der Steinslraße von der dort zum Trocknen ausgehängten Wasck-e zwei iveiße Frauen- l^emden, zwei weiße Herren-Unterhos en und eine blau und weiß gespreitkelte .Herrenhose gestw-hlen. Bor Ankauf wird getoarnt
** Zum Brand in Heuchelheim. Zur Ermittlung des Täters des in der Nacht zum 3. Oktober d. I. bei dem Jakob Beppler in Heuchelheim ausgebvochenen Brandes sind die Wahrnehmungen zweier Eisenbahnbeamten von großer Bedeutung, die um 4 Uhr tit der Rodheimer Straße bei dem dortigen Feuermelder standen, als die Gießener Anlospritze erschien, weshalb sie gebeten werden, sich bei der hiesigen Kriminalpolizei zu melden.
** Silb erne Hochzeit feiern morgen der Postschaffner Konrad Becker und Frau Elisabeth geb. Schmidt in Gießen, Mühlstraße 31.
** Die H audhabung des Lohnabzugs zur Ein ko m men steuer behandelt eine Bekanntmachung des Finanzamtes, die im Anzeigenteil d.r h utcaen Nummer veröifentlicht ist.
** Der Gesang verein Heiterkert veranstaltete am Sonntag nachmittag in der Turnhalle am Oswaldsgarten ein Konzert unter der Leitung des Herrn 5)eiucich Blaß. Der trotz der gleich^citigm Veransta^timc; des Kvnzert- vcreius recht starke Besuch bewies, welch guten Ruf der Verein in Gießen besitzt. Den Höhepunkt des Konzerts bi'bcten sicherlich die Lieder des Frankfurter Baritons Adoft Müller. Die wohllauünde Stimme d.s weitbekannten und beliebten Sängers wußte sich schnell in die .Herzen seiner Hörer hinernzusingen und sie gemach aus dem nüchternen Saate weit binanHutragen in die Welten, von denen diese Lieder fangen. Wunderbar war „Tom der Reimer" von Loewe. Die launisch? Wiedergabe des „<ÄelldicheiuS" von R. Schumacher.fand solch begeisterten Anftcmg, daß der Sänger dieses Lied wiederholen mußte. Die Violinvorträge hon R. Schüttle r-Gießen zeichneten sich vor allem durch vortresftiche Technik aus. Den Sarasatesch-n Zigeuner weisen hätte man vielleicht ein wenig mehr Feuer in der Strichiührung gewünscht; reicher Beifall erzwang eine Wiederholung des schwungvollen Schlußsätzch'ns. Di? von Gesanglehrer Geller geleitetrn Männerchöi-e waren gut durchgearbeitet unb boten sehr schöne Leistungen. Reizend vor allem fvar das schelmische Liedchen ,,S' Liesl", das Lebver Geller selbst tn Musik gesetzt hat. — Nach diesem öffentlichen Konzett feierte der Gesangverein Heiterkeit sein Stiftungsfest. DaS abwechslungsreiche Programm, zu dem der Tnm- vercin von 1846 eine Gewaicktheitsriege unb Pyramide beifteuerte, fand lebhaste'n Anklang. Ein Gaftvevein, der „Sängerkranz"-Matze7ckom, trug mit mehreren Chövcnt zum schönen Gelingen des Festes bei.
Landkreis Gießen.
O Grüuberg, 24. Oft. Am Samstag abeick fand im Saale zum „Jdappen" eine Versammlung der Mehrheit!"Kiälistischen Partei statt, in der 2Cbg. Kau l-Offenbach, über das Thema „Zusammenbruch oder Ausbau" sprach.
© © r ü n b e r g, 24. Ott. Am Samstag morgen wurde am hiesigen Bahnhof ein Schwerverbrecher aus dem 7-Uhr-Zug, von Fulda kommend herausgcholt und verhaftet. Er war in Münster (Mestsaft'nl, wo er eine 3V2jährige Zuchthausstrafe zu verbüßen 'hatte, vor etwa 2 Monaten auSgebrochen und hatte dabei einen GejätrgniS- ivärter getötet. Auf seine Ergreifung' waren 1000 Mark Belohnung ausgesetzt. Der 21jährige Ausbrecher war in der Gegend von Fulda beheimatet und scheint sich zuletzt da aufgeyalten zu haben. Am Samstag benutzte er nun beit FrülHug Fulda- Gießen. Kurz vor Msfcld erkannte ihn her die Fahrkarten nach sitzende Schaffner, der aus demselben Orte wie er stammte. Vvn Alsfeld aus wurde bann telegraphisch die Grünberger Gendarmerie auf den Balmhvf an den Zug bestellt. Der Verbrecher wurde hier von Wachtmeister Lang aus dem Zuge geholt, verhaftet und gefesselt einstweilen in das hiesige Haftlokal eutgeliefert.
X Steinberg, 26. Ott. Der Kaninchen- und Geflügelruchtveretn hält im November eine Loval-Ansstellung ab.
KreiS Bl'kdingen.
)( Aus dem Niddertal, 23. Okt. Ftort- g.?s:tzt h-r-sckt das serckichße H c r b st we 11 e r. Du: Näckit? sind alleckwgs empfind ich kühl geworden, das Thermometer fällt regÄmäßig unter Null bis 4 Grad, doch hat der Frost bis jetzt, außer an den Herbstblumen, lernen Schaden getan. Bei ixrm klaren und schönen Me^.er am Tage schreiten die Herbstarbeitert rüstig fort und sind in Kürze beendigt.
Kreis LMterbach.
— Schlitz, 25. Oft. Der iürzlichi gemelbete Brand im Vahnhaus ist aller Wahrfcheinlichftit nach durch Kurzschluß encslanben. Man nimmt an, baß lic Sickerungen nicht vorsichtig' genug be» tzant-elt wocken sind. — In Udenhausen ist stemrftk' st i ti l rarb ö^zwhriger russischer Ge- stmgcnschas - i.i Si.strien gCü lftch heimgelfthrt. ©et: c Ange^rigen hatten feit bitt Jahren nichts mehr von ihm gehört. 1
Kreis Schotten.
des Handwerks- ck sich ein? all-
Jnr Wintersemester 1920/21 sind folgende Verlesungen für Hörer allen Tvafi it ä:en vj Asti glich: Wesen imb Wahrheit der Religion, Mvutag> und Donnerstag 6—7 Uhr, Dr. Mayer; Rechtsphilo- svphisches Proseminar, Freitag 3—5 Uhr, Dr. Encge; Wftsensck>aftlvche Mckrofrapie (mit Demonstrationen), einstündig, Zeit nach Vereinbarung, Dr. Hcmräberg, Dr. Hun!emüll,r, Dr. Je'.tzsch und Dr. Harrassowltz; En steljung und Ve:u ü ung der ansteckenden Ktoavckheien in rvtfts^ümlick«c Dar- fteHuiLß, Mon -crgi 6—7 Uhr, Dr. Gotschlich; Was ist svzwle Hygiene, unb wie siU sie gettsiben werden? Freiag 6—7 Uhr, Dr. HnnteinLUer; M- koholisrnus, Frei'ag 6—7 Uhr, Dr. Schürmann; Experimentelle Psychologie unb allgemeine Psychopathologie, unentgeltlich, Freitag 5—6 Uhr, Dr. Sommer: ^Beftimpfung der Geschlach sft anrheiten. Donnerstag 8—9 Uhr ’Wm., Dr. Jeftnck: '-'Kurs über ftenoillige Krankenpflege, unentgeltlich, Fi-ei- tag 6—7 Uhr, Dr. Göring; Uebungat zur Einführung |in bie Philvsiphie, Frei ag 6—8 Uhr, Dr. Messer; Ernsührung in die Pädag-'Fik, Dienstag 5—6 Uhr. Dr. Roller; lieber Relativitätstheorie (Mtmeiiitv'r'ländlich), Mi 1w»ch 8—9 Uhr atenbö, Dr. Schlesinger; Eiszei' und Urmensch, Montag 6—7 Uhr. Dr. H-arrassvwitz; LUlgiemcine Molagie, Mittn-och 6—7 Uhr, Dr. Erhard: Die futtetteckmischen Grundlagen für den Mckeraufbcru der deutschen Tierhaltung, unentgeltlich, Montag 6—7 Uhr, Dr. Kleberger; Grundvvobleme der Architektur (an Bei vielen der antiken Kunst), Donnerstag 5—6 Uhr, Dr. Rodenwaldt; Der Toles- kampf der an.tfen Rrli-ftioTien tu>m 4. Jahrhundert nach 'Christus an, Dienstag unb Donnerstag 8—9 Uhr abends, Dr. Her?/->g; G>'ethe und Schiller, einftündig. Zeit nach Bevembaru tg, Dr. Eol.'in; Ausgewählte Kapitel aus der deutschen Wnstsüglung tntb Stilkunde. Im Auftrag des DirckLtors des Semiirors für deutsche Philoftnsie, Mittwoch 2l/2 bis 3i/t Uhr oder rrach Vereinbarung, Dr. Faber, Lektor; Hebungen rrn schriftlick-en Gebrauch der deutschen Sprache (S tlübungen und Dispo-sitionS-- übungen), unentgeltlich, Mittwvch 3-/e—5 Uhr oder nach Bereinbanurg, Dr. Faber, Lektor; Uebungen im mündlichen Gebrauch der deutschen Sprache (Redv- und Vrrtragsübun^Mm), Unentgelte lid.i, Freitag 21/.—4 Uhr ober nack- Bereückarung>, Dr. Faber, Leftvr; lieber die Literatur und Kultur des alten Indiens, Frei, ag 8—9 Uhr abends, Dr. Hirt; Tie Jnst'rumentalllompffitionien F. Haendels und I. S. Backrs (mit Bei pielen am Klavier), Donners ag 8—9 Uhr abends, Traut- mami; Thovetisckrer Kurs über Turrren, Spiel unb ©ptort, unentgeltlich, etnfhhtbtg,1 Zeit nach Vereinborurrg; Prak ftcher Kurs für Turnen, Spiel und Sport, unentseltlich, Samstag 3—5 Uhr in der Turnhalle des Rca'chMnasiums, Dr. Werner. Sprackliche ErgSrtznngsftir'e: Lateinisch für Abiturienten von Obervealschulen, HelniJe; Griechisch für Abi urienten von Reulgnmnahen und Ober- roalfchulen, Kling; Engilisch für Abituricn'en von Gynnnasien, Dr. Spiva. Zu den mit * bez ickMeien Vorlesungen werden nur rntmatriMier-c Hörer zugelassen.
** Von der Bolkshvchschule Wick uns geschirteben: Im Programm der Vortragsreihe „Einführung in die Musi k", die morgen abend 7 Uhr in der Obor-Realsckule beginnt, soll m Anbetracht des diesjährigen Bvebiionei'-Jickiläinns eine Blenderung cintreton, die sicher vielen un'.lboni- men ist. Nach der allgemeinen Einfiihrung in das Musikverständtsir soll nämlich ru erster Lr nie Be etho ven be^anidt w cken. An die go- schichtlichm unb ttzoor tisäteu. Bet a t-tunge. i w r-- den sich selbswerl ckckist Mu!i?vt>rträgc tnüto e i. — Bei dieser Goleg-enh-it fei jdwn jetzt inrtgeitettt, daß'hiesige Musiksieunde, die fdyrn lv-tederl?olt ilrrc Kunst, in den Dienst der BollÄVchs'liu e ge'/ellt haben, ten Hörern und den Mitgliedern einen Beethwen-Aberck zu bieten b.a'.siaEigen.
für die freiwillig abgckiesir en Waffen und Munition insgesamt nuib 120000 Mark an Prämien bezahlt worden. Im stn-"lnen wurden bei der hieligen AblifferwrgSs.clte folgende Mengen an Wcchen und M'.mi i-n af-^rtief-tt: 927 Gc- n>ehre und teatobmer. 224 Revolver unb Pistrlen, 3 komplette Maschineru;er^liw, 0 815, ein ftnn- plettes englisches MaMneng>"wehr l un voll räudiges Fliegtrnmschrueniveyr 4 G'lchütz.ckilösser, 24 MasästneEw-hrschlöffe,', 5< Mas^i ^rg^w.chr- laufe, 2 Mckck'sinengeirteln^'i-Grer,
schlösier. 18 Läuse m.i Sckil-s 'r, / ^te.^!rr'<- n . ! -■■■ eine Pistolengleitschienc, 1 Pistolen lau eine st i . z.. stolen ronrrncl, 19 Hcrndgraüiai.en, 13 r SpvenMrp-1 l ui -
Iftfd’flfi £r taSifiN
** Kreishandwerkertag. Die Handwerks kämm er hat für morgen (Mittwoch) nachmittag 2 Uhr in ben Saal de? „GroßHerzog von Hessen" ein? allgemeine Hcnckwerkerper ton».rutuug eintenijen, um wiclstige Frag-n. die das ‘ itoerf bewegen., zu klären und Wünsch: entg
schützroh re, 264 141 Jnsanteriegeschosse usw. Die Ablieferung itxrc in bett ländlichen iuie Industrie- gleich
ist es zu einem Streit über bie H a us- steuer gekommen. Der Magistvai hast nämlich erklärt, bie Haus steuer sei nicht auf bat Mieter abwälzbar, während die Hausbejiver erklären, das sei doch zulässig. 9hm wollen es die Mieter unb Vermieter auf das äußerste «wider Dsr an kommen kiffen. ■n£(n!l®riit
[] Ma rbur g, 25. Ott. Im Fruhftckrr fatv


