Behördliche Anzeigen
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Giesen, den 25. August 1920.
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Gießen, den 25. August 1920.
Der Oberbürgermeister fLebensmittclamtt.
Bernhard Spieß Erna Spieß geb. Spieß zeigen ihre Vermählung an
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Der Metzger Karl Krug in Gießen, Marktplatz 23, ist vorn 1. September 1920 ab zum Handel mit Fleisch und Fleischwaren wieder zugelassen. Fleischmarken der 35. Woche können bei demselben
Tie Lagerdirektion fügt hinzu, daß
1. der Abtransport langsam vor sich, geht, so daß viele Gefangene noch lange aus die Hetmkehr werden warten müssen. Infolgedessen vermeiden sie mn besten auf ihren Arbeitsstellen,
2. tun die Arbeitgeber oder Gefangenen gut, die genaue Adresse, letztere unter Angabe des Gouvernements, aus dem sie flammen, der iiager* Direktion mitzuteilen, die daraufhin im Falle des Abrufs eines Transportes in der Lage iem wird, die Gefangenen rechtzeitig im Lager zu sammeln.
3. alle Gefangenen, die sich nicht melden oder demivch selbständig nach Stettin fahren, mühen wissen, daß sie entweder den Abtransport verpassen oder im letzteren Falle bis zur letzten Transporrmöglichkeit zurückgehalten iverden.
Um Bekanntgabe des Vorstehenden an alle Gefangenen bittet 9030V
Tie Direktion des .Kriegsgefangenenlagers Kassel.
gej. Riem ann, Lagerdirektor.
Sbleme Sprechstunden
beginnen wieder
Freätagj den 27. August
Emmy Sjiießj Liebigstr. 15.
Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Ausmork- samkeiten sagen herzlichsten Dank
Benny Katz und Frau Nelly geb. Kugelmann.
Gießen, August 1920.
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für das Schneidergerverde. 9045v
Sorten c Brennholz und erbitte Angebote mit Lieferzeit, Länge u. Zopf Michael Kleinmann, Loblenz, Fernruf 2437. («al TeL-Adr.: Holrvertrteb.
An die Arbsitgsber, die Gefangene bsfchäftigen.
Die Gefangenen sind- zur Zeit im Zusammenhang damit, daß der Abtransport nach der Set* mat begonnen hat, bestrebt, ihre Lager oder Ar- beitskommandvs zu verlassen und auf eigene Mo-itcn zur Leimreise nach Stettin zu fahren. Tiefes ist von feiten der Gefangenen ein schwerer Fehler, weil sie damit nicht nur sich, sondern auch ihre Kameraden schädigen, beim 1. wird der geordnete Abtransport aus den Lagern durch die vielen sich unrechtmäßig anschließenden Gefangenen sehr erschwert und aufgehalten und 2. geben sie ihr sauer erworbenes Verdienst zwecklos aus, weil sie in Stettnc doch nicht mitgelwmmen werden.
Hierzu veröffentlicht das russische Berliner Sowietbureau:
Neber der^Abtr anspvr t aus Stettin.
-Each den im Besitze des Bureaus befindlichen Unterlagen erscheinen viele Kriegsgefangene unmittelbar in Stettin in der Berechnung, daß es ihnen irgendwie gelingen könnte, bis auf einen Dampfer durchzudringen und außer der Reihe in dre Heimat zu fahren. Sv ein Benehmen ist völlig unzulässig. Einen Platz auf dem Dampfer erhält nur derjenige, der in der Lifte der Heimkehrer aufgenvmmen ist. Einzelne Leute, die auf eigene Veranlassung am Dampfer erscheinen, iver- den unter keinen Umständen abtransporttert. Sie verplembern nur unnütz Geld, Zeit und Strait und stören die Abbeförderung der Transporte. Wer nicht in eine Lagerliste ausgenommen ist, darf ans keinen Fall nach Stettin fahren.
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Durch Verfügung des hessischen Ministeriums der ynltt» bin ich zum
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als Amtsuackfolaer des verstorbenen Notars Geh. Iusttzratö Metz ernannt und habe dessen NotariatSgeschäsre mit dem heutigen Tage übernommen.
Gießen, den 25. August 1920.
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Laut Beschluß der Städtischen Lebensmittel-^ Deputation werdet die Fleischpreise mit sofortiger Wirkung wie folgt festgesetzt:
Rindfleisch 8 Mk. für das Pfund,
Hammelfleisch 8 Mk. für das Pfund, Kalbfleisch 6,50 Mk. für das Pfund.
Kartoffel.
Ter Kartoffelklcinverkaufspreis wird mit \o» fortiger Wirkung auf "35 Pfg. für das Pfund herabgefetzt.
Es Tiru et bis aus weiten s markenfreier Verkauf in den amtlichen Verteilungssttllen statt..
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