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M »»-»US " , Kr'MN,°i°bt°i,ung Mitteilung « machen du > dem neuen Gesetz einer höheren Um- fie |td) sonst bet Hehlerei schuldig machen.

sanitär

** Die Straßenbahn, die erst durch

Gietzener Strafkammer.

Tve Bestimmungen des neuen Gesetzes gelten mrr dann, wenn die Lieferung 'Seiftimg' ttnb die Beratung nach dem 31. Dezember 1919 statt- acfimdcnhobit. Es ist unerheblick), wann der Vertrag geschlossen ist. War der 93er;tag vor dem

Leistung nach dem neuen Gesetz einer höheren Um»

-rtztteuer so ist der Almehmer verpflichtet, bem

beu Backlohn für einen Laib Bvqt ä 4 Pfund au? 30 Pf., wenn Heizmaterial vom Bäcker gestellt wird, und 20 Pf., wenn Heizmaterial vom Bäcker

Vie deutschen Geschäftsträger im Auslände.

Gießen, 23. Ian.

An der Nacht vom 20./21. November 1919 stiegen die wegen Diebstahls vorbestrafte,iSchu^

Lrzberger über die irterrrationale 5 nanz^o ittt.

Berlin, 23. Ian. (WTB.) In einer Unter teixrog ein 's Vertreters des Dolfiburcais mr dem Reichsfinanzministier ©Tibertier über das setz« herausgeslomml'ne hochbedeut'ame M e m o r a n - bum, das au> einer jungst im Haag abgehaltenen Konferenz n-on Finanz Vertretern ver­faßt wurde, sagte Erz berge r u. n.: Ich teile die Auffassung des Memorandums, daß nur eine gemeinsame Beratung der an dem Kriege beteiligt gewesenen und neutralen 2änivrn zu fv itilKn Gorscktlägen darüber 'Kommen feint tote den Schnie- rigkeilen btt durch den Krieg geicktafsenen Fincnrz- iage und der Valutaentwertung der meisten eutxy» yäischen Gvoßstaaten begegnet werden kann. Tie Hilfe muß notwendigerweise von den Säubern kom­men, deren Verkälrnisse durch den günstigen Stand der Handels- bzw Zahlungsbilanz und des Wech­selkursus gekennzeichnet werden. Fp-Äich müssen dir durch den Shvg hart betrofienen Läner, vor allem das Deutsche Reich, auch von jeder Möglichkeit der Selbsttilfe Gebrauch mack»en. . Diese Möglichkeit ist in einer Steigerung produk­tiver Arbeit zu erblicken, die aber in Deutschland von bei wichtigen Vorbedingung einer ausr^-i- chenden (Srnäiirung der Bet'ölle.una undber lie» fnrimg von Rohstoffen abhäugiz ist. Hier kann Deutschland nur die Gewährung lang- frist iger A u s l a n d s k r e d i t e teifen. Ich hege die gute Hoffnung, daß Deutschland in trierer Hinsicht von fetten der einsicht;gen Regt.-rmig^m Gcrechtigfeit widerfahren wird. Erfv.ulichteweife ist es wiederum Holland, das Deutschland, wie im Kriege durch seine Wohltätigkeit, so j tzt durch die finanzielle Hilfs'ter'.itichgfl entg-gergekommen ist. und 200 Millionen Gulden find zum Ankauf von Lebensrnitteln und Rohstoffen von Holland gemährt worden. Was in meinen Kräf­ten steht, wird im Falle her Verwirf, ittmng ber von Mäirnem mit Namen von so gutem Klang in der internationalen Fmanzwelt ausgegangen '.n Anregung g-.'fcbeljen, um die Arlxit ber geplanten Konferenz für alle Beteiligten zu einer ersPuetz' lichen zu machen.

nicht gestellt wird, sestzusctzen.

** Ter Kriegerverein hielt vvrgest«r< abend seine Mvnatsversammlung int Postkcller" ab. Ter 1. Vorsitzende, Amtsgerichts- rat Trümpert, mochte b.Limit, baß der Ver­ein 19 neue Mi.gii.edcr seit dem 1. Januar auf* nehmen konnte. Kamerad Trümpert ist zum Mit-- glich des Gesamtprä idiums der Kriegctfemcrab- ichaft ..Hasiia" gewählt worden. Am 1. Februar wirb der Verein im großen Saale bes «Hotel Gvoßherzog" einen musikaliichen Fami- (iena benb veranstalten. Näheres wird noch belanntgrg ben. Nach den geschäf.lickien Mittii- lnngen hielt der 1. Vvrsi.ende an Hand einer u-om Landgerichtsrat Dr. Bovensiep m Kiel ver­öffentlichten 3d>rift einen lehn eichen Vortrag über Wissenschaf.l.cher Sozialismus, Kommunismus, Anarchismus und BvlschetviSmus". diach einftün=> diger Tauer mußte der Vortrag der Lokalbeleuch- hmg wegen abg bv'chcn werden, Fortsetzung er-> lolgt in einer der nächsten Versammlmigen.

** Das ehemalige Landwehr-Negi-' m e n t 1 1 6 ber t) am Denn, rstag abend bit Karne-- laden zu einem App ll in denVostkeller". Dem Ruse waren melw als 60 Rcgimentsaiigehörigr ge- blgt. Mit kurzen Worten begrüßt Dr. Heymann die Kameraden, er teilte mit, daß keine Vereins- trünbung beabsichtigt sei, wohl aber alle fünf bis echs fZBodxm eine Zusammenkunft stattfinden solle. Der nädifte Abend toTbe Ende ji bmar abgehalten werden, er sei als Begrüßungsabend für die inzwi­schen hoffentlich eintreffenden Knegsgeswigenen des Landwehr-Regiments 116 geplant. Diz ige erfolge im Gießener Anzeiger. Es wurde ein Empfangs- aussckwß bestimmt.

** DieFreie Da uern schul gemein­de Lahn tal" (Lchntalschule) nimmt ib en Un­terricht am nächsten Dienste.g, 27. Januar, im Tannhäuser", Frankfurter Str. 83, auf. Näheres liehe Arizeigenbstl.

Landkreis Gletzrn.

ÄÄ 2Un Dienstag.

27 Januar, beginnt in der Ober-Realschule bw Arlei sgemeinsch..itEi. fültrung in das Geld-, Dank- und Bürsenwefen". (S. Anz.) Der Saal ist am Schwarzen Brett zu ersehen. Der B> such dieser iuieressanten Arbeitsgemeinschaft ist wie die Teilnahme an al en ii.rrtgcn Veranstaltungen Oct Volkshochschule auch Interessenten ohive Fach- kenntni.e möglich. Auf die Musikalische Abendunterhaltung, die heute afcnb 8u Uhr im Großen Hörsaal der Unfversital ftattfmbet, sei bei dieser Gelegenlfeit nochmals besonders hin-

2lu» Hessen.

Prov'.nzialtaliswndikii in Heffkn.

Darmstadt, 21. Jan. Während sich in Rh einhesfen nur dieBereinigten Parteien Rheinhessens" und die Unabh. Sv'd. Partei gegen- überstehen, wird sich in bet Provinz Starken­burg ein heftiger Kampf erheben. Nicht we­niger als 30 Wahlvorschläge sind ein gereicht. Diese Zahl erklärt sich aber zum Teil daraus, daß die Parteien durch fast jeden ilrrer Kr. is-Wichlv.'r- bände Listen einreichen liefern, die miteinander ver­bunden jtub. Im Kreise Offenbach gehen beide rechtssteyenden Parteien gemeinsam yor.

Lieferer ebten Zuschlag in Höhe des Unterschiedes zwischen der Steuer nach dem alten und dem neuen Gesetz zu leisten.

Die Heimkehr der Kriegsgesangenen.

Gestern wurde vom Tuvchgangsbrger die Mit­teilung nerbr tret, daß bereits heute ber erste Trans'.wrt aus Trans ffefeer Gefangenschaft liier ein!reffen werde. Jnzwisck)en l)at cs sich gestellt, oatz es sich um ebte voreilige Nachricht handelte. Ti? Gesungenen werden jedenfalls erst zu bem anfangs bekannt-gegebenen Termine, 27. bis 28. Janivar, m Gießen cintreffen.

Veranstaltungen.

Samstag. 7 Uhr. ©tabttbcater. Kümmel- bl attclren. Volks'w'lckstmle, 8V< Uhr Muiikal. dlbenduntevhaltung Großer Hörsaal 8 Uhr. G5e=> werkschaftshaus. Versammlung d internal. Bundes K.i gs..e,chäoigter und Hutter bliebeuer. Licht­spielhäuser wie Freitag.

Sonntag.' Stadtthoater. 3 Uhr. Willis Frau. 7 Uhr. Der fidele Bauer. Plstlosoplien- wald. 4 Uhr Militärkonzert 8 Uhr. Turn­halle Ev. Arbeiterverein. Bunter Abend. Licht­spielhäuser wie Samstag.

werden können.

Uvtspostverbindnug vielen-GladenbachBiedenkopf. E rum dach-F ran kenbach, 23. Januar. Wie wir hören, hat die ikreislcitung Medculopf das sehr dankenswerte Bestreben, die so überaus schwierigen Derkel/rsverhältnisse innerhalb des Kreises zu bessern Wenn ihr dies gelänge, roürbe sie sich ein großes Verdi mst erwerben und snü drc Dankbarkeit der Kreisinsassen sichern. Es wurde damit ein Notstand beseitigt, der schon zu l b raffen ülagen Anlaß gegeben hat. Nur muß die getane Neueinrichtung mich so durch xfubrl werden, daß den verschiedenen Ortschaften wirklich gebotfen wird. In mangelhafter Weise geschähe dies nut, wenn wie die Otertöftbiirftimi Frankfurt a. fwain planen soll eine Autvverbindung von Wetzlar über Hohensolms nach Gladenbach burdrwfübrt werden sollte Ein grvfe-r Teil der Bevölk'mng des südlichen Hinterlauf-es hätte davon überhaupt kei­nen Nutzen. Vorteil hätten allin die in unmittel­barer Nähe von Wetzlar glcgetten Ortschaften. Würde baaecen die Vxrrbindnng vonGießen aus über Adendsler-n, Rodh im (Bi'berf, Fellii'g-Zhausen, Crumbach, Frankenbach. Eiserne Hand (Wilsbrchl erfolgen, dann wäre möglichst vielm Kreisbewvh- nem geholfen. Denn auch die Bewolxrer in ber Nähe Wetzlars können verlckltnismäßig leicht bie Stationen Gießen oder Abendstern erreichen. Zu­gleich lhätten einige abgelegene Ortschaften b-*3 Krei- es Marburg, wie z. B Kirchners wid Rotxnrhausen, Nutzen von dieser Berbindmig. Soll also wirklich dem füblidnm Teile des Krei es Biedenkopf in txr* ?e -rs ech ischer Hinsicht gelx>l"e.i n-e beu, d» nn müssen Verhandlungen mit ber Oberpostbirektion Darmstadt angeknüpft werden, der die Poststellen der Dörfer Rodheim, Bieber, Fellingshausen, Irnmbach, Frankenlwch untersteh n Die Her- teflung einer Llutvv rbindung zwischen Gießen und Gladenbach durch das f(bliebe öintcrlanb wäre eine Tat, die ihren Lckm in sich trüge.

NmiatzstenerAeictz.

Don ber Handelsöammer Gicßen wird uns folgmi'-eS g schrieben:

Tie allgtm.ine Umsatzsteuer ist von */? v. H. aus l/? v. H. ertt'ht worden. Tiefe erhöhte Steuer ist erst kür bi Umsätze des Jalwes lq20 zu entrichten. Ti' im Janu»rr 1920 anznmeldende S'euer b trifft bm Jalvesnm'atz von 1919 und wird nach dem bisherigen Satz von V8 v. H. er­hoben.

Hockxoasser und bann durch Aworbnnng ber Demobilmachungskommissivn fiillgelegt ivar, wirb voraussichtlich anfangs ber nächsten Wvck)e ihren Betrieb wieder eröffnen.

* Ter Eisenbahn-B eamten-Ans- s ch n ß, B. A. 1 Gifem, schreibt uns: Zu dem Berickü in Jh er Z i:ung vom 20 d^s M s, bett, hjer Wiedervenvendung des Olerha hnhofsvorstrhrrs Fiedler aus Valmlxf Giesen und bez glich von Dergeh.ii, bereu er verbuch ig fein feil, bitten wir um felgcmde Nickstigstellurrg: Es war nicht ber ursprüngliche Wunsch bes BeamtenaussckMses. Herrn Oberbahnl>.'fsvvrs!el)er fVicblrr in Gicfeen beschäftigt zu sehn, sondern fern eigner Wunsch, der 'liier auf Grund der eriimerlidyen Tüchtigkeu tatkräf ig unterstützt wurde. Tie e Unterstützung wird übt-r in l>cgischer Weise nach Feststellung seü.er aud) uns durch die Pre.se be0amttgew-:rd.'icen, dis fetzt noch vermutluchen Vergeh-n svßort zurücl gezogen werden.

** Gießener M ieterver>ri n. Der Ver­ein eröffnet Dienstag den 27. ds. Mts. olvnds 5 Ulyr in dem Schukhause an ber West-Anlage, neben Hotel Schütz, die schon lange geplante ö f - fcntliche Auslunfts stelle über alleMitts- cmgelegeitlriten. Die Eröffnung mürbe durch dir Schwierigkeiten verzögert, die die Beschaffung eines geeigneten Lotais verursachte. Diese silid nun durch das Entgegenkommen der Kommunalverwiltuug beseitigt. Im den vorläufig Dienstags und Don­nerstags abends von 5 bis 6 Uhr ftattfinbenb.il Sprech st unden, deren Leitung mit Geneh­migung des Mi 11 steriums Amts e.ich ssekiekir Schroeder übernommen bat, wird pm Rat suchenden Mitgliedern des Bcvttns unentgeltich Auskunft über alle Mietsfragen erteil.'n Die immer größer werdende Wohnimgsnot in Gi.'ß.'n und die damit verbundenen oft übermäßigen Mitts- frei gerungen der Hausbesitzer habm den Gießentr Mieterverein veranlaßt, vor kurzem durch eine Eingabe an das Staatsministerium den febleumgcn Erlaß eines Gesetzes zu Ix-treiben, durch welckies, älmlich wie dies in Preußen l»evelts g. schehen t)f, für die Mietssteigerungen eine Mini­mal g r e n z e fest gelegt wird.

* Holzbezugscheine. Bon Montag den 26. Januar d. I. ab werben Bezugscheine für 2 Zentner Holz an Haushaltungen ausgegeben. Die Ausgabe erfolgt nur unter Vorzeigung ber Lebensmittelausweiskarte in den Geschäftsstunden von Dorrn. 812 Uhr und nachm. von 25 Uhr. Die Reihenfolge der Byirke siehe Anzeigentril. Wann die von der städtischen Kohlen- und Holz­stelle noch zu beliefernden Bezuasckieine beliefert werden, ist dort ebenfalls zu ersehen.

** Höhere und Erweiterte Mäd­chenschule zu Gießen. Die Anmeldungen für bas kommende Schuljahr 1920/21 werden Samstag den 31. Januar entgegengenommen. Siehe An­zeigenteil. _ , ~

** U nsere Valuta. In unserer Stadt er­hielt ein Einwohner des Seltersbergviertels von einem Verwandten ans Amerika tausend Dollar geschickt. Die Reichsbonk zahlte ihm dafür rund 4 5 0 0 0 M a r k aus.

** Das Fest ber filberyen H 0 ch- zei t feiern am 25. Januar 1920 Werkführer Wilhelm Grau und Ehefrau Elisabeth

(JTDÜCiai JVUl/lClUllvuyuii v---- .

nmgen hinsichtlich ber Lebensmctteltrans- porte konnte die Eisenbahn geredet werden, so ^ etwa eintretenbe Stockmigen in der Versorgung einzelner Bezirke nicht ilyc zur Last gelegt werden pürsen Die Frostperioden, die wir bibber durch- Mmachen batten, haben zwar die Betriebslage je- weüs wesentlich verschlechtert, auch das L>ockMafser im Westen bat natürlich ungünstig gewirkt, doch waren die Störungen ftum Glück niclst 10 anhaltend, daß nicht rasch wieder ein Ausgleich hätte erreuw

Die ValÜdegmb?nbtVrflvng.

Berlin, 24. Jan. Die Berhanbkmtzen «um Abschluß eines Reichs tarifs für das Bankgewerbe sind gestern von dem Allgemeinen Verband ber Bantbeamten abgebrcchen worden. Der Verband hat die Intervention des Reick>sarbcitsminifteriums an gerufen.

Weiterer Rüchiang der ArbeitSleistuvtzt« in den Ettseiibahnwerkstätteu.

Berlin, 23. Jan. (Wolff.) Ter Repa raturstand der Lokomotiven stieg, obwohl di, Zahl der Lokomotiven gestiegen ist und bas Loko motiopersonal sich der P.lege seiner Maschinen mit erfreulicher Sorgsa t widmet, wiedeum er­heblich, weil die Leistungen der Werkstätten ftLndig znrückgehen. Auch die Zahl der auf Aus­besserung wartenden, aber wegen ungeuügCTtbn Arbeitsleistungen in den Werksteinen noch nufji in Arbeit genommenen Reparatnr--Lokomotiven fiing infolgedessen weiter in die Ö ö h e. Während ie sich im letzten Halbjahr 1919 auf 161700 hielten, betrugen sie Mitte Januar 1920 roci: über 1900.

Xus StaM «rrrd (anö.

Gießen, den 24. Jan. 1920.

Keine Perfonenvertehrsfperre!

Aus dem Berliner Berkehrsministerium wird mitgeteilt:

Die immer wieder auftretenbe Nachricht, die Regierung beabsichtige bcmnädjft erneut, wie im November v. I., den Personenverkehr auf einige Zeit nahezu völlig zu sperren, gibt Ver­anlassung zu folgender Mitteilung: Es bestellt zur Zeit kein unmittelbarer Anlaß zu einem solchen, das gesamte Erwerbsleben wie bte Eisen- bahnfmanzen schwer schädigenden Eingriff. Im Anschluß an die Novembersperre ist der Pcrsonm- «rgverkehr gegenüber bem für den Winter vorge­sehenen Plan erheblich eingeschränkt worben. Diese Anordirung hat zusammen mit anderen Maßnah­men, sO namentlich mit der stärkeren plan­mäßigen Heranziehuna der Schiss- fahrt genügt, um den Betrieb so flüssig zu halten, daß die lebenswichtigsten Güter, .Kohlen, Getreide. Kartoffeln, im allgemeinen glatt befördert werden tonnten. Bezüglich ber Kohlen kommt dies am besten dadurch zum Ausdruck, daß die Kvhlen- beftände in den großen Kohlenrevieren feit bem 1. November vorigen Jahres um 600000 Tannen ittttüdgegangen sind. Die Leistung der Eisenbahn hat also bie Förderungskeistuug der Zechen über- Ritten, und eine Steigerung der Eisenbahn--

geb. Schneider.

*^DieBäckermeisterdesLanbkrer- wegen oie wegen Lnevimyrs uotuciiiufwi^^-^p ses Gießen haben m einer Versammlung amj macher H. aus Reinsfeld und Schreiber sch. E

gewiesen.

* Opernwoche im Stad ttyeater. Der Hinweis in ber Montagsmimrncr auf das für den 20 Februar im Stadttheattr vorgesel-enr Symphoniekonzert des hcsiischen Lanl es- 'fheatcrs ist dalstn zu ergänzen, daß diese Ver­anstaltung als Abonnement s-K 0 n z e r t des Konzertvereins erfolgt. Nähere Ankündi- digung erfolgt von dieser Seite aus zu rechter Zett. Die OperFidelio" ist für die Mitglieder des Dlseadervevins bestimmt, während die beiden an­deren Opern,Zar und Zimm^-rmann" inibWal­küre", ganz allgemein zugänglich sind.

** Oberhessischer Kunstverern Wegen des fortgesetzt regen Besuches bleibt die Sturm-Aus st ellung noch 8 TaZe geölfnel Für nächste Woche haben sich aus Stffl>ten bei Umgebung Teilnehmer von Volksbildnngslehrgän- gen zum gemeinsamen Besuch ber Ausstellung an gemeldet. Die Ausstellung ist morgen Sonntag wir an den Werktagen nur von 11 bis t Uhr geöifnet Die angemelbetcn Arbeiten ber Kun stier innenver- einiginig Drei-Städtebuud (Darmstadt-Franksurt' Mainz) treffen bereits ein, so daß die Eröffnung dieser Ausstellung, wie vorgesehen, erfolgen kann

** Die Anlagenmusik der Regiment- tapelle des R ridy? welrr-Jn s<n' t? rfe-Regi mente Nr. 36 (Obermusikmeister Löber) fällt morgen aus Hingegen konzertiert die Marx lfe' van 4 bis 6Vs Uhr im Restaurant Philo ophenwald.

LJ Lang-Göns, 23 Jan. Gestern abend fand eine sehr gut besuchte Versammlung ber Ortsgruppe bes Hess. Bauer nbunbes statt, in der Bürgermeister Schä'er-Steinbcrg über bie neuen Steuern sprach. Leb ha:ter Bei'a'l wurde dem Redner für seine imecefiantcn Aussülwungen- zuteil.

U Lang-Göns, 23 Jan. Heute bewegte sich ein großer Leichenzug durch das Dorf, galt es doch, unserem allverelntten langjährigen Bürgermeister R 0 m v f das letzte Geleit zu geben. Fast die ganze Gemeinde und sämtliche Vereine beteiligten sich an der Feier. Aus der engerat- u;tb weiteren Umgebung waren viele gekommen, auch bie Genbarmerie von Ließen nxrr vertt.eten. Nur kurze Zeit, noch fein halbes Jahr, nxrr es bem Verstorbenen vergönnt, von seinem schaueren Amt, bas er seit 1900 innen hatte, auszuruhen. In seine Amtsueriobe fielen alle kulturellen Ar­beiten der Gemeinde, nämlich Wasfirleirung, elektr. Licht, Felbbcreinigung und bann zum Schluß noch die mühevolle Kriegsarlxit. Die Feier auf dem Friedlrose wurde durch einen Choral des Po aunen- chors eingeleitet, dann trugen die beiben Gesang­vereine je ein Lied vor. Zalstreich waren die Kranzspenden, welche am Grabe nieder gelegt wur­den, u. a. von Bürgermeister Belte, von den Vorsitzenden der Gesangm-rrine, dem Turnverein, der Ortsangestellten und von ber Deutschnatioualnr Fraktion des Kreistags, beifen Mitglieü der Ver­storbene war.

hn. Oden Hausen, 22. Jan. Am ver­gangenen Sonntag veranstaltete der hiesige Bur- 'chenllub ..Heiterleitt' eine wohlgelungerre LHeater- Vorstellung, die am Sonntag ab.nb vorher durch bas Hochirxisser plötzlich unterbrochen »vvrden war. Vor zahlreich versammeltem Publikum siel die Vorstellung zu allgemeiner Zufrieoeuhcit aus. An­schließend sand ein Ball statt.

hu. O d e n h a u s e n , 22. Jan Bei der Wahl ir dem hie'i en Kirchenvorstond luurtnn Lehrer i. R. Jobs. Schweitz^i mrd Landwirt Kasper Schomber wiedergewählt, neu gewählt wurden Bür­germeister Hch. Nachtigall und Stationsvorstel)er Hch. Weber

O Grünberg, 23. Jan. Für unsere Stabt finden rn diesem Jatwe an folgenden Dagm Märkte statt: 25. März, 12. Mai, 25. Mai, 24 Juni, 28. Juli, 26. August, 16. September/ 13. und 14. Oktober (Gallusrnarkt), 11. Novem­ber, 31. Dezember. Am 25 Mai und 31. Dezem- (>er ist nur Krämermarkt, mälytenb an den übrigar Tagen stets Vieh -und ÄTämermartt sttttfindet.

-m. Hungen, 24. Jan. E i n guter Fang gelang gestern früh im hiesigen Bahnhof ber Gendarmerie. Ein Mann kam mit bem Früh« ;ug von dem Nachbarort 23(Hingen, wo er einen Korb Eier, Geflügel und verschiedenes andere ge­hamstert und jedenfalls sehr hohe Preise dafür angelegt hatte. Er wollte in der Richtung nach Friedberg nicitcrfafiren, wurde aber angehalten und mußte feine Reise unter Zurücklassung der kostbaren Waren fortsetzen.

K. W i e s e ck, 22. Jan. Der Mitteldeutsch« Kaninchen- und Geflünelzuchtverband hielt hier seine Hauptversammlung ab. Es rourbt beschlossen, an Ostern eine BerbandSausstelluug in Allendors a. b. Laim abzuhalten.

** Wieseck, 24. Jan. Morgen abend 8M veranstaltet das Männer-Quartett Harmonie fern erstes M\wert. L. Kümmel, Curnet ä Pislvn-Drr- tiufe Darmstadt (ein Wiesccker Kind), hat seine Mitwirkung zugesagt. In Ankx:track)t des reich- Inlliocn Programms ist der Besuch zu empfehlen. Näheres im Auz.igentciL

Hrffen-Nossau.

== Frankfurt am Marn, 20. Januar. Das dem PoliZeipräsibium angegliederte W u che r a m t beschlagnahmte in der Zeit vom 1. bis 15. Januar b. I. bei Schiebern, Wucherern nnb Schleichfiänblern: 300 Pfund Speck, 35 Kisten Seife, 62 Kilogramm Butter, 7 Fässer Branntwein, 200 Pfurtt) Mehl, 300 Pfund Schmalz, 48 000 Zigaretten, 1500 Pfb. Wurst, 60 Pfund Quecksilber, 125 Ballen und 450 Pfund Kaffee usw. Die meisten Waren sollten vom besetzten Gebiet aus eingeführt werden. Das Mehl stammte aus dem Ober* taunus kreis.

** Personalnachrichten. Dem hoch­verdienten, langjährigen Leiter der hiesigen Volks-' schicke, Herrn Haup I hrer Kna u ß, wurde der TttclRektor"' verliehen.

** Eine Sitzung der Stadtverord- neten-Versammlung ist aus Dienstag den 2 7. Januar 19 20, nachm. 4 Uhr, an­beraumt. Aus ber öffentlichen Tagesordnung stehen: 1. Mitteilung. 2. Wahl eines besoldeten Beigeordneten. 3. Schaffung einer weiteren Bei­geordnetenstelle. 4. Beschaffung einer Dampf­turbine für das Elektrizitätswerk. 5. Bereitstel­lung eines weiteren Kredits zur Fürsorge für Kriegshinterbliebene usw 6. Erl)öhung ber Ge­bührensätze zur Friedhoss- und Begräbnisord­nung. 7. Erhöhung ber Gas-, Strom- und Wasser­preise. 8. Erhöhung des Kredits für chemische Untersuchungen von Milch. 9. Gesuch des Kinder­garten-Vereins um Bewilligung eines Zusckmfscs. 10. Gesuch der Sicherl>eitswache um Erhöhung ihrer Vergütung. 11. Erhöhung des Zuschusses für bie Gewerbeschule. 12. Gesuch des Gießener Anzeigers um Erhöhung des Zeilenpreises für die Veröffentlichung ftädt. Bekarmtmackmngen. 13. Verpachtung der Jagd. 14. Uebernahme von Kosten der freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz. 15. Erhöhung der Gebühren zu: Deckung ber Verwaltungskosten bei der Kolsten- oerteilung. 16. Gesuch ber Hoch- und Tiefbau- Gesellschaft um Genehmigung zur Errichtung eines Anbaues auf dem Grundstück Balmhossttaße 65. 17. Errichtung einer Einfriedigung und eines Gartenhauses in der Georg-Philipp-Gail-Straße durch H. Sckmeider XIV. 18. Gesuch des W. Bops um Genehmigung zur Vornahme baulicher Ver­änderungen Aulweg 23. 19. Gesuch des August Schneider um Genehmigung zur Errichtung eines Werkstättenbaues und Autoschippens aus dem Grundstück Marburger Straße 34. 20. Gesuch des H. W. Rinn um Genehmigung zur Errich­tung eines Gartenl-ouses aus seinem Grundstück an der Süd-Anlage, Flur I Nr 718/10. 21. Pump­werk Queckbvru; Ankauf von Wiesengelände. 22. Er­bauung eines neuen Brunnens in Queckborn. 23. Beitritt ber Stadt zum wirtschaftlichen Ver-

** Literarische Gesellschaft in Gießen. Der Bund zur Mege von Musik uni) Literatur erweitert sein Programm unb fordert zur Gl ü.'idung iiitcr Literarisckxrn Gesellsckxttt aut, wie sie früher bereits in Gix'tz>en bestanden hat. Di' Literarische Geell chast (x-ri.ft bekannte Tid* tec und Schiiststeller nach Onefj^n. Vorgesehen sind Ernst Zahn, Clara Biebig, Kasimir Ed- )d#mi\ Helme Christaller, .t-crxrt Eulenlerg und andere mehr. Für den näd^ten Lite rcrrischen Abe: d der Anjangs Februar statt inJ:*n soll, ist Karl E 111 i n g e t, bet bekannte Redakteur ber Jugend, gewonnen wor>en. Die Literaris-che Gese l ch ft for­dert alle fim st geltenden Mämier intb Fraiuii zum Be tritt ans, der für ebten Jahres »-itrag von 5 Mk. er woben wird. Die Mitglieder erhalten bei den Veranstaltungen ermäßigte Pr.-lfc.

** Hehlerei. Anfangs dieses Jahres wurde durch einen Schuljungen in einem Haus ber Hammstratze ein größerer Dieb- ftahl von Wäsche und Ausstattungsgegen- ftänben gestohlen und verkauft. Ein Teil wurde wieder herbeigeschasi t. Ter größte Teil I fehlt noch. Wer im Besitze von diesen Wäsche­stücken ist, wird aufgcTocbert, hiervon ber