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n. 22. Jon. Am w- mWlele ber hiesige $r ne rooblgelungntt Jyai^ nntag abitö rorter burt untcrbrodien werben wc rt.tem Ablifrim lO m ZimirbeM aus. 3> n/§ J<m der Lei ckenvorstand mn* nciyr und Sanbnnd fidK t, mil Mhit wurden ^ JflU unb statronsoorM

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Der SchNchLungsaus^chuj; der Provinz Oberhessen.

In der Sitzung vsm 17. Januar 1920 >vur- ven inxi Schiedssprüche.- gefällt. Die Firma £ t) 11 g e n |t a e b t wurde verpflichtet, einem in Kriegsgefangenschaft gooesen«, Arbeiter einen Gr- yolungsurlaub für 1919 zu gewähren unb bie ®emeinbe Geilshausen mürbe verurteilt, ihren Holzarbeitern den nach Torifverirag für die volzlutuerci bestehenden Lohn am Beiftmt bei Holzhauerei 1919 an z,u zahlen. Wegen iment- ichuldigten Ausbleibens wurde gegen den Bürger­meister eine Strafe von 100 M. festgesetzt. Drei weitere Fälle, insbesondere ber Antrag des Deut­schen Schneider- und Schn^ideriniien' Verbandes gegen 6 Firmen und DameniHicidereien in Gic^ Ken wegen Einführung des Tarifvertrages und Lohnsireites, fanden durch Einigung der Streit­teile ihre gütliche Erledigung.

^weyen TM^tabtief-rttns »ort Milch ZU 100 M* Geld strafe verurteilt harte, mußte oer- warfen werden, da der Angeflagte nicht erschien

Eingezogen wurde eine gefälschte 50 Mk.- Banknote.

tJHWetg ht t6t in WSferg *t und ex tz- toexbe ten aus einer TapezierwerMtte ArbeitS- nnaterial und ArbcitsPrät im Werte von 1460 Ml. Strafen: gegen H. wegen schweren Rüclfolldieb- ftcchks 1 Jahr 5 Monate Gefängnis, 5 Jahre Ehr- verlu^ gegen Sch. 5 Monate Gefängnis: jedem der beiden roerben zwei Monate Untersuchungshaft engtrerfmet.

Der bereits zweimal wegen Diebstahls vor­bestrafte Arbeiter Wilhelm Ludwig R. aus Beuern hat am 3 Dezember 1919 zu Beuern einen Ei n- bruch verübt und dabei einen Geldbetrag von 15 Mk. entwendet. Urteil: Wegen schweren Rück- ^lldiebsta^ls 1 Jahr Gefängnis, abzüglich drei Wochen Untersuchungshaft.

Der Schneider Philipp R. aus Hirrendach, Bergmann Albert M. aus Wermutsweiler und Bergmann Rudolf ft. aus Heiligenwald, die, wie sich aus den bei ihnen während der Untersuchungs­haft Vorgefundenen Kassibern ergibt, bandenmoi.ig Diebstähle bogvfren, stiegen am 6. Oktober 1919 in eine Villa zu Bad-Natck)etm ein und stahlen Wäsche, Kinder, Schmuckoogcirstände und Bargeld im Gesamtwert von 3000 Mk Ihre Bersolgung» und Festnalnue durch einen Polizeibeamten aus Friedberg verlief insokern nicht ohne Auflegung und Gefahr, als einer von ihnen seinen Revolver auf den Verfolger anlegte und von diesem aus Notwehr angeschosien werden mußte. R. erhält 8 Monate Gefängnis abzüglich der Untersuchungshaft von drei Monaten: M. der bereits rvegen schweren Dieb­stahls vorbestraft ist, 1 Jahr 5 Monate Gefängnis, drei Monate Untersuchungshaft nxrben an gerech­net: ft. 1 Jahr Gefängnis, abzüglich der Unter» lüchmrg-shaft von zwei Monaten drei Wochen.

Die Verhandlung gegen den wegen Urkunden- fOschung und Betrugs an geklagte St.nnhauer Hein­rich Sch. aus Merzen wurde aus^-fetzt, um ein Gutachten über dessen Geisteszustand herbci- zuführen. i

Gegen den Arbeiter Friedrich M. aus Crain­feld wurden megxnt Einbruchsdiebstahls, bei dem ihm eine Bri^lasche mit 570 Mk Inhalt in die Hände fiel, 9 Monate Gefängnis erkannt unter Anrechnung von zwei Monaten drei Wochen Unter- fuänrngshaft.

Die Berufung des Handelsmanns Elias H. ans Friedberg gegen em schöfsengerichtlicheS UrtcÜ, dos

Kirche ttttö Schule.

O Darmstadt, 24. Jan Das Oberkvn- s i st o r i u m erließ kürzlich im kirchlichen Berord- mungsblatt ein wichtiges Ausschreiben an die evangelischen Pfarrämter die Fürsorge für Auswanderer betreffend. Hingewiesen wurde dabei auf em von dem evangelischen Hauptverein für deutsche Ansiedler und Auswanderer E. V in Wiyenlvusen . Werra- herauSoeg^enes Firqch^.t Außerdem enthält das Verordnungsblatt ein Ber- zeichnis der Zweigsb"llen des genannten Vereins. Die evangelischen Pfarrämter geben auf Grund hiervon jedem, der answandern will, bereitwilliast Rat und Ausftmft.

O Gedern, 24. Jan. Bei den Wahlen zur außerordentlichen Dekanatsstmode wurien ge­wählt alS Abgeordnete der ersten Pfarrei: Alt- bürgermeister Nifpel und Apotheker Veesenrnryer. als Stellvertreter: Heinrich Franz II. und Lud wig Freymann II., als Abgeordnete ber zweiten Pfarrei: Christian Oberheim IX. und Ka l Philipp

Oberheim, als 3teTTbenrefer Carl Carl I. imfc Hemnch Menzel Aus der kirchlichen Sta- ti st: ? des Jahres 1919 wird folgendes mitgrtriU: Getraut wurden 29 Paare, getauft wurden 21 Kin­der, fcmfirmiert rvurben 40 Kinder, beerdigt wur­den 35 Personen. Für Zwecke evangclischchnscklcher Ltebestärigkeil wurde die Gesannsumme ron 4268 Mark aufgebracht. Hiervon entfallen für Vereine und Anstalten 2006 Ml, für allgemein erhobene ftrrchenkollekter. 410 Ml, für die Onsannen 348 Mark und für sonstige freiwillige Leistungen für kirchliche Zwecke 1504 Mk.

vermischtes.

Schirbungcn mit HrrrrSgm.

Breslau, 23. Jan. Wolff0 Tie hiefige Ermittlungsste le des Rerchsschatzministrriums kam umsangreichen Schiebungen mit Pxitronen- hülsenmetall, das aus dem Artilteciedepot Neisse stammte, aus die Spur. Bisher wurden sieben Personen, darunter drei Feuerwerker, ver­haftet. Ter Wert des Gutes, das aut dtesc Weise gerettet wurde, beziffert sich auf über 200 000 Mark. Weitere Schiebungen mit Heeresgut im Werte von 400000 M. konnten im letzten Augen­blick verhindert werden. In bie Angelegenheit ist ein Breslauer Geschäftsmann und die Bres­lauer Metallhütte verwickelt.

Pockruerkrankuilgru.

D. Z. ÄrnSberg, 21. Jan. Im Bezirk Arn^'erg ist eine Schwarze-Pocken-Epi- bem ie auSgebrochcn, die trotz behöckl»cher Gegen­maßnahmen äußerst ernsten Umfang annimmt. In der Ortschaft NeheimHüsteri sind bisaug vier­zig Erkrankungsfälle <jeia..I.?, von denen mehrere tödlich verlaufen sind. Die Schulen wer­den gefchlossen und alle Bcrsammlungen >mb Fest- Ud«feiten verboten.

Raubmord in Berlin.

Berlin, 23. Jan. (Wolff.) In der Cho- rmrrstroße 5 wurde der 54'äbr ge Schnei der meiüer tntb AllKndler R.-rnhald ft o ch tu feiner im Kel­ler gelegenen Wohnung ermordet und be­raubt aufttefinibciL Tv: Raubmörder, zlvei Män­ner, die ffj|el>eit würben, als sie kurz noch ber Ausführung des Verbrechens das Haus verließen.

iTrHf uvden «ch denMrrtgrrt VeMevungen tm» gefährr 16000 Mark in P.'p«eryeld Tie Verf^ gung wurde nxf) m ber Rocht ausgenommen, vbtf bie Ergreifung brr Täter wurde eine Belohnung von 3000 Mark auWc^t.

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* Berlin, 24. Jan Wie dem ,,Berl. Lokal­anzeiger" aus Bockmm gemeldet wird, ist in Utn den bei Bochum ein? An.zahl Personen an den schwarzen Pocken erkrankt. Die ftrankheii soll Wn einer Italienerin einHeschleppt worden sein.

ch Saarburg, 22 Jan Eine Silber * schiebegesellschaft, die deutsches Oilber* gelb nach Paris schaffen wollte, wurde hiei ver­haftet. In ihrem Auw sand man 293 .Kilo Silber - gefi>.

Eingesandt.

(Für Form unb Inhalt alter unter dieser Rubrik ftebenbnt Artivel übernimmt die Rebak^.on dem Publikum gegenübtnr keinerlei Verantwortung.)

** Die Teuerungszulagen ber Ge­meindebeamten. Zu einer Mtiz in Rr. 15 desGieß. Anz." aus Grünberg, in der von Teur- rungszulogen an Gentoindeboamde in Lauter di»? Rede ist, gebt ims eine Zuschrift zu, wonach die «größeren Orte um Gießen teilweise weil mchr «oic 100 Prozent Teuerungszulag»' bezahlen unb auch Landorte, wie z. B Inheiden, gel/en bis »u 100 Prozent. Die Gemeinden haben, so beißt e_- rnntcr. ine moralische Pflicht, ihren Gemeindebeamtcn hr i»emselben Verhältnis Teuenmgszulagc yn gewäh­ren, wie bet Staat solche den Staatsbeamten zu Kommen läßt. Mit den jetzt bewilligten Teuerungs­zulagen erhält z. B. ein unterer Eisenbahnbeamter mit zwei Kindern auf dem Londe bas vierfache Einkommen wie vor dem Kli'e^e, also 300 Prozent Teuerungszulage: in bemselben Verl)ältnis müssen die Gemeindebeamten auch bezahlt werden. Bei bat ßtemrinben, wo dies nicht geschieht, soll unb muß ber Staat eingreisen und biefen Gemein den das Selbstverwaltungsrecht m Bezug auf Besoldung ber Gemeindebeamten entziehen.

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