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1917 bzw. 28. September 1918 und welche Kreisunterstüvungen im März ausbezählt worden sind.
Gießen, den 18. März 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: i). Gemminge n.
ritz .Hansult und Amtsgerichtsrat Wilhelm Jockel, alle in Gießen.
III. Als Vertreter der Anklage sind ernannt für das
nahmegericht i n Gießen:
Staatsanwalt Fritz Neurath in Gießen.
IV. Tie Geschäfte der Gerichtsschreiberei besorgt beim
na hm ege richt in Gießen:
die Gerichtsschreiberei beim Landgericht in Gießen.
Darmstadt) den 17. März 1920.
Hessisches Ministerium der Justiz.
I. V.: gez.: Lvrbacher.
Bekanntmachung.
B e t r.: Höchstpreise für Cumaroüharz.
Wir machen aus. die in Nr. 61 der Darmstädter Zeitung üom 12. März 1920 ab gedruckte Bekanntmachung betreffend Abänderung der Bekanntmachung- betreffend Aufhebung der Bewirtschaftung van Cumavonharz und Festsetzung von Höchstpreisen für Eumavanharz vam 8. Dezember 1919 (Reichs-iGesetzbl. S. 1979 . Bom 18. Februar 1920, aufmerksam und empfehlen genaueste Nachachtung.
Gießen, den 16. März 1920.
Kreisamt Gießen. I. B. :'v. Gemminge n.
Bekanntmachung.
Die Hebamme Elisabeths Gebhard, geb. Schmidt, ist als Gemeindehebamme zu Saasen bestellt worden.
Gießen, den 16. März 1920.
Kreisamt Gießen. I. B.: Welcker.
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Bekanntmachung.
Betr.: Verbrauchsregelung der in die öffentliche Bewirtschaftung genommenen Nährmittel: hier: Bestellung von Nährmitteln
Gemäß § 5 unserer Bekanntmachung vom 17. März 1917 (Kreisblatt Nr. 48) über die Verbrauchsregelung der in die öffentliche Bewirtschaftung genommenen Nährmittel wird für die Landgemeinden des Kreises folgendes bestimmt:
Es sollen ausgegeben werden:
1. für brotgetreideversorgungsberechtigte Kinder bis zu 12 Jahren (rote Karte):
auf die Marte 63 der Nährmittelkarte B Kunsthonig, auf die Marke 64 der Nährmittealkrte B Grieß:
2. für die übrige brotgetrcideversorgungsberechtigte Bevölkerung (blaue Karte):
auf die Marte 73 der Nährmittelkarte C Marmelade, auf die Marke 74 der Nährmittelkarte C Haferflocken.
Wer die auf ihn entfallende Ware zu beziehen wünscht (Menge wird noch bekanntgegeben) hat unter Vorlegung feiner Karte bei einem Kleinhändler seines Wohnortes bis zum 28. März 1920 eine Bestellung aufzugeben. Dabei ist darauf zu achten, daß der Kleinhändler nur die betreffenden Bestellmarken abtrennt und auf der gleichziffrigen Quittungs- und Bezugsmarke die Bestellung bestätigt.
Wer die vorgesehene Frist für die Bestellung nicht einhält, verliert den Anspruch ans die ihm zustehende Ware.
Tie Kleinhandelsgeschäfte haben die Bestellmarken auf die in Betracht kommenden Bestellbogen auszukleben und spätestens am 5. April 1920 der Großhandelsvereinigung e. G. m. b. H. in Gießen, West-Anlage 31, einzusenden.
Nichteinhaltung dieser Frist zieht den Ausschluß des betreffenden Kleinhandelsgeschäftes von der Beteiligung an dem Vertrieb der Nährmittel nach sich.
Bei Einsendung der Bestellmarken an die Großhandclsver- cinigung Gießen ist von den Kleinhändlern auf der Rückseite der Bogen anzugeben, von welchiem Großhändler die Ware geliefert werden soll.
Den. Bürgermeistereien der Landgeineinden des Kreises wird empfohlen, vorstehende Bekanntmachung sofort ortsüblich, zu veröffentlichen.
Gießen, den 18. März 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert.
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Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Watzenborn-Steinberg, Kreis Gießen.
Von 170 beteiligten Grundeigentümern, welche zusammen 412,2494 ha Fläche besitzen, ist uuterschriftlich die Einleitung des Feldberciuiguugsverfahvens und die Anlage von Wegen in den Obstbaumstücken der Gemarkung Watzenborn-Steinberg beantragt worden.
Da an dem Unternehmen im ganzen 360 Grundeigentümer hnit 806,9884 ha Fläche beteiligt sind, liegt die für das Zustandekommen des Unternehmens gesetzlich erforderliche Mehrheit von mehr wie ein Fünfteil der beteiligten Grundeigentümer, welche me'hr als die Hälfte der beteiligten Fläche besitzen, vor.
Der Antrag mit den Zustimmungserklärungen nebst Ergebnis 4int> Zusammenstellung liegt vom 25. bis einschließlich 1. April 1920 auf der Hess. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg zur Einsicht offen.
Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeu des Ergebnisses find na'ch Artikel 11 des Feldbereinigungsgesetzes bei Meldung späterer Nichtbcrücksichtigung binnen 14 Tagen, von der Veröffentlichung int Kreisblatt an gerechnet, mittelst schuft sicher Beschwerde bei Hess. Landesernährungsamt, Abteilung für Landwirtschaft, in Darmstadt geltend zu machen.
Friedberg, den 9. März 1920.
Ter Hessische Feldbereinigungskommissär.
Dr. Jann, Regierungsrat.
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des Anspruchs am 30. Dezember 1919 seinen Wolmsttz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland bnttc, nach dem 30. Dezember 1921) erfolgt. .
Hin die Erfüllung der Ansprüche durch Sllickrragen nicht zi, verzögern, wird dringend empfohlen, die Anmeldungen schriftlich in erschöpfender und klarer Form abziifasscn und sie nicht unmittel- ibar einem Reichsministerium vorzulegen, da dieses ohne <2tellnng- -nahme der unterstellten Dienststellen eine Entscheidung nicht treffen kann. Die Ansprüche sind zweckmäßig bei der untersten ut Betracht kommenden Stellen an zu melden. Als solche kommen unter anderem in Betracht die Beschafsungsitellen (z. B. Abwickelnngs- stelle der Feldzeugmeisterei, Pulverfabrik, des Zeugamts, Artilleriedepots, Proviantamts oder Truppenteils oder andere Militärische Dienststellen, z. B. VerforgungLstellen — frühere Bezirkskom- Iniandos —, Abwicklungsstelle des betreffenden Truppenteiles, oder, wenn dieser schon aufgelöst ist, das Abwicklungsamt des Generalkommandos, in dessen Bezirk der Truppenteil ausgelost worden ist .
Im Zweifelsfalle genügt auch die "Anmeldung bei jeder amtlichen Stelle (Magistrat, Gemeinde-, Gutsvorstand), die sie möglichst umgehend an die zuständige Stelle welterzureichen hat."
Im Auftrage (gez.): M aede r.
An Die Kreisämter:
Wir beauftragen Sie, die vorstehende Verordnung nebst der Anmerkung tunlichst umgehend durch Abdruck in den Kreisblättern zur allgemeinen Kenntnis zu bringen.
Tarmstadt, den 11. Niärz 1920.
Hessisches Ministerium des Innern: Dr. Fulda.
Bekanntmachung.
Die Reichsregierung hat erklärt, daß der Generalstreik als Waffe gegen den Putsch der Kapp und Genossen nur dort zur Anwendung kommen kann, wo die Truppen meutern und sich auf die Seite der Berliner Usurpatoren stellen.
» Das hessische Gesamtministerium tritt dieser Auffassung bei und ersucht alle Volksgenossen in Hessen im Interesse des Volks- mohles die Arbeit sofort wieder auszunehmen.
Hessisches Gesamtministerium. __________________________ gez. Ulri ch._______________________________
Bekanntmachung (Auszug.)
Auf Grund der Verordnung des Militärbefehlshabers für den Bezirk der Reichswehrbrigade 11 vom 15. März 1920 iverösscnt- licht in der Darmstädter Zeitung öiom 16. März 1920 Nr. 64k ordnen wir mit dessen Ermächtigung folgendes an:
I. Ter Bezirk des Ausnahmegerichts in Gießen besteht aus der Provinz Oberhessen.
II. Als Richter des Ausuähmegericlsts sind vom Inhaber der vollziehenden Gewalt ernannt für dasjenige in Gießen: Vorsitzende r: Landgerichtsrat Ernst Cramer, Stellvertretender Vorsitzender: Landgerichtsrat Fritz Schade,
Beisitzer: Landgerichtsral Hans Küchlor und Amtsgerichtsrat Adolf Meyer,
Stellvertretende Beisitzer: Landgerichtsrat Dr. Mo-
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An die Vürgermeistcreicn der Landgeineinden des Kreises.
Wir erinnern an die Erledigung unserer Verfügung vom 22. Januar l. Js. soweit noch nicht geschahen.
Gießen, den 13. März 1920.
_______________Kreisamt Gießen. I. V.: Welcke r._______________ Betr.: Statistische Nachweisungen über das Volksschulweseu.
An die Schulvorstände des Kreises.
Mit nächster Post gehen Ihnen 2 Erhebungsformulare (D) für die obigen Nachweisungen zu, nach deren Ausfüllung das eine an uns zurückgegeben und das andere zu Ihren Akten zu nehmen ist. Tie Rückgabe an uns hat pünktlich am 10. Mai lfd. Js. zu erfolgen.
Gieße n, den 10. März 1920.
Kreisschulkommission Gießen. I. V.: 5) c m m erde.
Betr.: Auszählung der Familienunterstützungen.
An die noch rückständigen Bürgermeistereien des Kreises.
Wir empfehlen, umgehend zu berichten, welche Reichsunter- stützungen, Erhöhungen nach der Verordnung vom 2. November


