170. Jahrgang
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u unterwühlen.
Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wer-
Monate Gefängnis.
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ssistents. Arbeiter jeglicher Art, männliche,
Ans dem Reiche
Das
ter ^raaiswrm. ömtiiic, utewjsiaDincu ;;; x; -
^oriitzende des Bergarbeiterverbandes, ist verjchii^teMlichen Wunzchen nach ckuii)cbu»g
Vitovo-Eigelli- lergesteflt von
m, und eine UnM jrfat ergeben.
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Larlament drei große Parteien um die Stim- «en der Engländer werben, die Unionisten, 1 Liberalen und Arbeiter. Schon ist die bri- ijjche Arbeiterliga mit einem neuen großen Nogramm hervorgetreten, das sich in seinen ßrundanschauungen etwa mit dem der austra- Ichen Arbeiterpartei deckt. Es ist durch und bircf) sozialistisch. Eine zweite, nicht weniger wichtige Neubildung in der englischen Arbei-
Deibliche, erwachsene, jugendliche, organi- itrte und Nichtorganisierte innerhalb desselten Betriebes, schließen sich zusammen, und kahlen ohne Rücksicht auf die Gewerkschaf- rn, deren Führern man mißtraut, ihre Ver- Mer, denen es obliegt, mit den Betriebsleitern über die Arbeitsbedingungen zu vertändeln. Diese Gestaltung scheint bereits weit ^breitet und so mächtig anzuschwellen, daß ^werkschaften rtrie Unternehmerverbänden nchts anderes übriggeblieben ist, als sie anzu- rfennen. Die revolutionäre Acbeiterbewe-
Vie innerpolitische Gefahr in England.
Deutscher Itcicbstag.
21. Sitzung.
Berlin, 20. Okt. Präsident Löbe eröffnet die Sitzung
Hus dem besetzten (Reblet
Ludwigshafen, 19. Okt. Vor dem Schwurgericht Zweibrücken hatten sich nach der „Pfalzisckcn Pvst- der Schuhmacher Friedrich Jock-em, scm Bruder, der Schuhmacher Rudolf Iock)em, be^oe aus Lin.unlfcld, und der Megger Philipp Lö|ch aus 5)ördt wegen räuberischer Erpress un g unb schweren Raubes zu voramroorten. Ihre Tätigkeit bestand hauptsächlich darin, in f r a n z o - fische Uniformen g< Fei bet Straßenpapanten zu berauben. Als Ausrede gaben sie an, mit französischen Soldaten in Verbindung gestanden zu Ixibeu. Das Urteil lautete gegen Friedrich Jochem aus 6 Jahre, seinen Bruder Rudolf auf 6 Jahre 5 Vionaie unb gegen Philipp Lösch auf 1 Jahr
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Reicks'11stizmiuister Heinze.
Aus ter Tagesordnung» steht zunächst ter Antrag der Unabhängigen aus Aufh?bung des Ausw-eifungSbesehls gegen Sinowjew und
Losewski.
Abg Rosenfeld (USP.) begiründet den Antrag gegen den Ausnxüungserlast, der ganz ben alten Bismarck»ck.en Geist atme. Es sei die Höch te Zeit, daß endlich ein Ausländerrecht geichafsen irerLe In England gib: es ein Astllvckst, in Teutsckland begeht ein solches nur für Reaktionäre. Anlast zürn heutigen Antrag gibt die empörende Behandlung cer russischen Del- g» erten Sr- nowjew und LolvwsÄ. Der Redner wendet sich be anders gegrn den preußischen Mini .er Seriering, der dem Wunsche der Steideregzrung bereit- nrillig enlspiochen l>abe, ohne sich mich nur die Mähe zu geben, seinen Erlaß zu begreünden. 'Dre Ausführungen des Redners weiten vielfach, van Zim'sckenrufen unterbvochen und führen zu großer Unruhe des Hxruses.) Die sozialistische Arbeiter - fchast vra: entere energi'ch gegelt die Ausweisung, weil sie jede terrorinistle Masstnrhme verabscheue. Man sehe tech endlich davon ab, eine sich durchsetze,rde geistige Beivegung zu unterdrücken Stürmische Stet cr'Jcitj Ein neuer Geist müsse in Deutsck,-l<rnd ei-'zieken. -Erneute stürmische Heiler- fcit.) Die Ausw isung sei offenbar nur der Aus- •att zu einem schürfen Borgehen der bü^'rlichen 9tcgienmg gegen die deutsche Arbei er'chost. Ein neuer Kurs fch-rne bevorzultehen. Dagegen wür- Mm die Arbeiter auf ter Hut sein.
Minister des ,Denkern Dr. Simons . gibt einen Ueberblick über die Vorgeschichte der Zulassung der russischen Delegierten. Im Anschluß an den Besuch einer linksstehmden deutschen Mission in S»wietruÄand sei der Besuch einer entsprechenden russischen Gegcnkommission in Aussicht gestellt worden. Dementsprechend sei drei russischen GeroerksLafteführern die Einreise gestattet worden, und zwar auf 4 Wochen. Eine Aufforderung, diese Zahl auf 11 zu,erhöhen, sei abgetehnl worden, zumal eine Kommission deutschv (yen-crlschaftler ausdrücklich erklärt habe, einen Ztveck habe nur die Anwesenhstt bestimmter Gruppen von Gewerkschaftlern. Diesem Wunsckst ent
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und sie hätten die Gelegenheit zu ausgiebiger Agitation ausgenutzt. Den übrigen Herren sei zur ausdrückliäien Bedingung ihrer Zulassung genracht daß ilyrc DtrhanL-lung^u nur ge-
Den Antrag würde leine Partei unterstützen, sie lege ihm aber teine Bedeutung bei. Was die Rechtslage anbckairgt, so sei fie wenigstens im Falle Sinowjew klar. Tte'ter sei ausdrücklich zum Parteitag gekommen. Daß er russisch sprechen würde, hätte jedem eingeleuchiet. Die gesamte Pressemeute von ter „Freiheit" bis zu .Herrn Wu le stimme in das Wutgeheul gegen ihn ein. Tarn solle ei?t Ausnahmegesetz kommen. Es wird ab?r doch immer beim alten bleiben, daß der unter dem Gesetz leiden muß, dessen Nase einem nicht gefällt. Redner wendet sich dann Sen De.ustein, der erklärt habe, Sinowjew und owski seien Unterbrüder. Wenn Sinowjew roirk- Blut vergossen hal-e dann habe er es rm Kampfe der Arberterschast gegen die Bourgeotne getan, das sei immer noch b' ser. als da? Bunonts 0er Sozialdemokraten n:i. iteit Weit, mrdisten, und daß das Blut von Tausenden von vlrlxntern Der» gossen mürbe. Im übrige i bm'ühte c p dw Redner feftzuste ten, daß Siuo >.ew »eine Besprechungen gehalten habe und bepnders keinen Terror
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Ufinaa ben bei den nächsten Wahlen zum englischen + Kroi Arnton 02A 1*4* C>f<>Yt 1fTtt hfP
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Uhr.
Am Mini' ertisch er;cf)tint der Vizekanzler und
Ter Bergarbeiterstreik ist seit 25 Jahren ein regelmäßig wiederkehrender Zustand Eng- «nds. Auch der Weltkrieg fing damit an, daß c»ie Waliser Grubenleute nicht auf Ihren ieiertag am 4. August verzichteten und der jeberfall der britischen Flotte (die nur Car- )lfs-Kohlen brennti auf die deutschen Kriegs- >jsen unterblieb. Während des Krieges geriet »nglands Siegeszuversicht infolge des ständig lohenden Kohlcnstreiks mehrmals ins Wanken. Und heute, da die britische Weltmacht ne Ernte des endlichen Sieges in die Zcheunen füllen möchte, wird sie und nut iör ganz Europa durch den Ausstand von hr als einer Million Bergwerker in den Grundfesten erschüttert. Es ist ein schlechter _roft, daß die Regierung Lloyb Georges ver- lündet, es handelt sich wie immer um eine wirtschaftliche Bewegung und man werde ihrer schon Herr werden. Die Unruhen, die sofort bei beginn des Streiks in London ausbrachen, bit roten Fahnen, die allen Umzügen voran- cetragen werden, die drohende Haltung der leiden anderen Mächte des sozialistischenDrei- lirndes neben den Bergarbeitern, nämlich der Transportarbeiter und die Eisenbahner, teigen den Herren von Downingstreet, laß hinter den einfachen Streikforderungen! eine politische Gefahr steht. Die radikalen Nächte haben sich gefunden und wagen den csten großen Bor stoß. Die englischen Arbei- r haben begonnen, eine selbständige Partei u werden. Sie sind im Begriff, das altüber-
Donnerstag, 2\. Gltober 1920 Lanahme von 2*iijC«y<n für b»e lagesnummtr bis jk ▲ zum Nachmittag vorher ohne jede Derbindlichkeit i I AXA l ; V preis für l mm höhe für
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Uranffurt a. M. I lb8ü
RerchSnotopfergesetzes rricht midsugclten, sondern die Zunahme der Jnfleuion aufzuhalten, dem Reiche so rasch wie möglich inertere Einnahmen zu beschaffen und die alsbateige Entrichtung eines Teils des Reichsniotopfers obiigawrisch zu machen.
Der Preisabbau.
Ko bürg, 20. Okt. (WTB.) Unter dem Vorsitz des Ministerialdirektors Huttenheim vom Reichswirtschnftsminist^stum und unter Teilnahme von Ministerialdirektor Dr. Heinrich vom Reichsministerrum für Ernährung unb Landwirtschaft findet hcer vom 19. bis 21. Oktober eine Konferenz zur Beratung von Maßnahmen für den Preisabbau statt. Das Ergebnis wird als Material für verwaltungstechnische und gesetzgeberische Maßnahmen zum Zwecke des Preisabbaues dienen.
Patt-eitag der Deutsch-nationalen Volks- -artei.
Ter diesjäihrige Parteitag der T.-N. Vp. findet am 25. und 26. Ostober d. I. in Hannover statt mit folgender Tagesordnung: 1. Eröffnungsansprache des Vorsitzenden des Partei Vorstands Reichs- und Landtagsabg. Herg t. 2. Die deutsche Frage (Berichterstatter: Hauptschristleiter Baek- ker). 3. Die Revision von Versailles (Bericht erftatter: Reichstegsabg. von Graef e-Goldeber). 4. VolMurn und deutsche Zukunst (Berichterstatter: Landtegsabg. Dr. R i 11 e r). 5. Geschäftsbericht des Paxteivorsbandes. 6. Aenderung der Parteisatzung. 7. Anträge.
Von der U. S. P.
Berlin, 20. Okt. (WM.) Ter Aelte- stenrat der preußischen Landesversammlung hat entfthiedeu, datz die Fraktint der unabhängigen s?z allemokvatisst>en Partei als a u f g e - I ö sr zu b-trad^n sei. Jhven bis!)e'nqen Mitg re- txnm rou'.b.' a h img gsten, eii.e List? mit mi -- bestens 15 Unterfdnifteit und ein Programm eut- znv.nchen. Diese Milglteder würden dann als selbständige Jrastion aueclannt uno dürften srcb ihren Namen selbst wählen.
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^DiÄlnernÄ terbewegung hat aber die Nachkriegszeit, nänu- tei ba? Meio lih, daß die Gewerkschaften ihren schar-
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begatten proilaiiCT
sprechend, sei noch vier Herren di? Einreiseerlaub
nis erteilt worden. Twtzdem seien in Hamburg verübt habe.
auch die nicht zugelasscnen Delegierten eingetrof-1 Ern ^ntrag auerüäte 'd^ ^Abo.
je«. Man habe dtefe l-tztereu dorr zurückbehalten genommen. erhact der .Abg.
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werlfchaftlickien, sozwlen und n-irtschastlichmr Charakter tragen dürfen, aber keine Reben politischer Art gehalten werben sollen. Das habe sie nicht abgehrrlten, das doch zu tun und so mußte oem Treiben des Herrn Loso->osky Einhalt getan werden. Eine Verlängerung seines Aufenthalts konnte nicht nnchr in Frage kommen. Da er nach Italien Weiterreisen roolltc, wollten wir ihsc auch nicht sofort ausweisen. Inzwischen hat Herr Losowsky sich weiter über alle Vorschriften hrmveggesetzt. Statt wie ihm amgegeben worden Ivar, in Berlin, zu bleiben, ist er nach Halle gegangen. Nun blieb uns nichts weiteres übrig, als die preußische Rc- aierung um ferne Ausw isung zu erfuckxm. Den Beweis, daß er entgegen den Zulafsung>bedingun^ gen politisch? Reden gehalten hat. kann ich jederzeit erbringen. Inzwischen kam aiub ans <)bilien der Bescheid, daß er iwrt nicht zugelassen lei, und so blieb nur der Rückweg nach Rußlaird offen. Was den Fall Sinowjew anbctrisft, so ist ihm und einem andern Delegierten, der aber nicht gekommen ist, auf Wunsch der Unabhängigen Partei die Erlaubnis zur Einreise erteilt worden. Der Inhalt seiner Reden ist ja allgemein bekannt. DasKabrnett konnte gar nicht anders, als sein w.'iteres Auftreten verhindern. Daß unsere Polizei nicht allzu viel Umgangssormen befitzt, wi,sen wir alle. Aber wie kommen gerade die Vertreter der Sowjetrepublik dazu, sich darüber zu bella»en, die doch ganz andere Beispiele der Polizeiherrschaft gegeben haben? Aus Geltendmachung feiner Hoheitsrechte gegenüber dem Ausland könne kein S.aat verzichten. Zur dmtsck-en Arbeitcrschgft aber hege er das Vertrauen, daß sie ans die Dauer erkennen wird, daß die Methoden Rust'ands nicht die unf eigen sind. Wie aber er. e Par et sich die „Unabhäng ^"/nennen könne, die ihre Abl>ängtgk>ett von Moskau so deutlich bekunde, oersteiie er nich. Gewiß fei die ganze Aw>clegeitl)eit eine Belastmtgsp.ob.' für unsere Be- zietMngen zu Rußland, aber die russische Regierung müsse sich darüber klar fein, daß f« selbst einen großen Teil der Schuld bara-.t trage, weil sie allen Abntachun^n zum Trotz das M'f.rrten^ ihrer Vertreter tticht Iriubern konnte. Redner schließt mit einem Hinweis auf ben festen Glauben des deut- sckxm Volkes an die Zukunft des russischen Volkes.
von den zur Republik drängenden Elementen ' an oie Wand gedrückt.
Wenn es Llotzd George diesmal nicht ge- 1 ingt, die Zauberformel einer reitenden Lösung zu finden, ist die englische Wirtschaft und ihr derzeitiges politisches System aus den Angeln gehoben.
A m st e r d a m, 20. Okt. (Wolff.) Der „Telegraast" meldet aus London: Die eng- ische Bolschewistin Miß Pankhurst wurde gestern wegen Veröffentlichung und Verbreitung aufreizender Schriften in London verlas t e t. Sie war vor einigen Wochen aus Warschau zurückgekehrt. Lenin nennt sie in einem Schreiben an die englischen Arbeiter die einzig wirkliche Vertreterin des englischen Proletariats.
London, 21. Oktober. (Havas.) Miß P a n k h u r st wurde wieder auf freien F u ß gesetzt, nachdem sie sich verpflichtet hatte, eine kommunistische Propaganda mehr zu treiben.
Eine neue Stimme der Vernunft in England.
London, 20. Okt. (WTB.) Auf dem gestern in Souchend eröffneten Kirchenkongreß erklärte der Dekan der St. Pauls- kathedrale, Inge, in einer Rede über die Pflicht gegenüber den früheren Feinden, man müsse sich von künstlich geschaffenen Verhält- niffen, die die Gemüter mit Haß erfüllten |tnb das Urteil trübten, befreien. Eine dümmere Politik als die, Deutschland zu einem dauernden Krüppel zu machen, gebe es nicht. Auf dem Kongreß wurde ein Schreiben Lord Robert Cecils über die Grundlage internationaler Kameradschaft verlesen, worin es heißt, die Hauptsache sei der" Geist, der ihn beseele. Dieser Geist müsse alle Beziehungen zu den Staaten und Völkern erfüllen.
Irland.
Rotterdam, 20. Okt. (WTB.) Der „Nieuwe Notterdamsche Courant" meldet aus London: Die irischen Bischöfe nahmen auf einer in Maynnoth abgehaltenen Versammlung eine Entschließung an, in der erklärt wird, die irische Verwaltung kennzeichne sich durch Terrorismus, Parteilichkeit, Schwäche und Verbrechen, die nicht allein von dunklen und unverantwortlichen Privatpersonen geduldet und ermutigt würden, sondern auch durch die Regierung. Die Bischöfe betonen, daß die Männer gemartert und die Frauen mißhandelt würden, und fordern eine gründliche Untersuchung oer in Rede stehenden Vorkommnisse sowie oas Recht der Selbstbestimmung für Irland.
Das Stteikficber in Indien.
Haag, 20. Okt. .(WTV.) Laut Nieuwe Courant wird aus London gemeldet, daß einem Bericht aus Calcutta zufolge das Streikfieber in ganz Indien immer größere Formen annimmt. In Bombay streikt das Post- und Straßenbahnpersonal, in Calcutta sind die Straßenbahnangestellten ebenfalls in den Ausstand getreten.
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EngMch-rufsischcr Handelsvertrag?
Stockholm, 21. Okt. (Havas.) Hier geht das Gerücht um, daß die engl tf ch e Regierung dabei sei, mit den Sowjets einen Handelsvertrag abzuschließen. : Krass in soll London die nötigen Sicherheiten gegeben haben.
Hue über die Lage in England.
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0 die ist
Abg. Bernstein (Soz.) bedauert das Fehlen eines Frenrdenrechtö und empfiehlt ein Asyl- recht, ähnlich rote es die Vcveutigteit Staaten besitzen.
Abg. Wülle (D.-Natl.) schildert die Tätigkeit des Herrn Apfelbmtm (Sinorojew), der mit Mord unb Tobsch.ag in Rußlaird i?orgegangen sei. Ihm sei in Halle selbst das Wort Bluthund zu- gerufen worden Die Mehrheit des deutschen Volkes habe das Verla ten der Regierung sür eine fellstverständliche Piiichi gehalten. Zu bedauern sei nur, daß man die beiden Leute überhaupt tng Land gelassen habe. Jedenfalls müife Der Ausweisungsbefehl sofort vollzogen werden
Abg. Tr. Bell (Ztr.) sp».ncht sich für Ablehnung des Autrags aus, pldovrt aber, ähnlich tote der Abg. Bernstein, für ein internationales Uebercütfommen in Sachen deS JnmtdenrecAs.
to ebnetet Dr. Maretziy (D. Vp): Wrr fordern die energische bet beitehen-
den äfefette ai«<) gegen £t- jeni^.in, die zur bom- munis.i chen Revolmion sterbetn. Das wird der Mafsensur^-eiston -am besten e.egegemmrfen.
Llbgaordnetet Petersen (Dem.) hall das Verhallen der Mgi>f.ins für fachlich rich.ig unb für ein poli.ifch gerechtferllste-s Brrgehcn.
Abseotdnetet 'Koenen (Linke USP.) entbietet Sinorojcno den Gruß kar dent-chen Atbeiter- fckaft, die c.ieic ihrem becoähtte.1 Jühvet schulde. (Grastet Lätm.) Er btojft ihm für das Borbiu», das rr durch leine nrustergül tg? Verwaltung in Petersburg gegeben habe Dar Emähtungs- unb dar Wvl) -rungsptr bi em habe et gelöst (stürmische .Heiterkeit). Alle Schauennstchen über ben Bolschewismus seien von ter an i.olsck)vwiftischen Liga ausge streut rootv-n. Ms ixr R».rmer dv? Recbte und die Kaiser unb die Könige für die Wunden bet Arbeitet veranttrvttlich mackste, erhob sich g raßer Lärm unb Pfutcuse. Die Rechst habe Terrorismus verübt, als sie die Atbstter für sich bluten ließ. Stürmische Unterbrechung - Glocke des Präsidenten. Der Redner dankt bann bem Herrn Viktor Kopp für seine Bemühungen, die witt- l'ctaftlichen Beziehungen zu iHuJ<r.tb rotJtet aufzunehmen, um so bdxiuerlidte. sei es, »venu Ab- groronete der Rech en t-stls aas Unten.ntnid, teils mit Absicht Rußland beschimpfen. Sinowjew sei ein echter Ru sse unb habe niemals ben Namen Apfelbaum getragen.
Haag, 20. Okt. (WTB.) Der Bochumer Vertreter bes „Meuwe Courant" hatte eine Unterredung mit dem Bergarbeiterführer Huö, der soeben aus England zurückgekommen ist. Er erklärte u_ a., er glaube nicht, baß der Streik der englischen Bergleute eine direkte Rückwirkung auf die internationale Arbeiterbewegung und die Haltung der deutschen Bergleute haben werde. Er habe bei seinem Aufenthalt in England, wo er auch an der Konferenz des Streikkomitees der Bergarbeiter teilgenommen tyabe, die Ueber- zeugung gewonnen, daß in den englischen Arbeiterkreisen ein positives Streben nach Regelung vorhanden sei, das der Wiederher- stellung des Friedens diene und die Unausführbarkeit des BersaiNer Vertrages berücksichtige. Heber die deutschen Kohlenliefernngen auf Grund des deutsch-holländischen Abkommens sagte Hue, er sei übcr- freugt, daß die Leistungeii du.rchqeführt mur- deii Im Ruhrgebiet wie im übrigen Deutschland habe man den besten Willen, die Verpflichtungen gegen Holland zu erfüllen.
ien Abschluß gegenüber den außerhalb der Gewerf^chaften stehenden Arbeitern ausgege- ixn haben, ebenso -vie die neue Partei von t>:m bisher in England herrschenden Jndi- aE>ualismus sich abgewandt und sich klar und Gütlich zum Sozialismus bekannt hat, so hibeu die Gewerkschaften Abschied genommen Don ihrem bisherigen Grundsatz, lediglich Be- cussinleressen der höher stehenden organisieren Arbeiterschaft zu -fördern: sie verfolgen vielmehr jetzt allgemeinere, politische Ziele, wesentlich erleichtert ist diese Neubildung u. a durch die ziemlich widerstandslos erfolgte | Demokratisierung des englischen Wahlrechts, Üas bekanntlich auch in weitem Maße auch ' ein Frauenwahlrecht ist. Aber der bisher fest- (,M »fügte Bau der Gewerkschaften wird ferner |rtS GevlN »sährdet durch das plötzlich stark um sich W .h. 5-ounttMI Steifende System der sogenannten ^B e - -tiebsvertrauensmänner, der Shop
Das Reichsno topfer.
Berlin, 20 Oll. .Priv.ntel7gr<rmm.) Reick'srabiuett beschloß ueuerbmad eijnulttg, dm
Seneral-Anzerger für Gberhefsen
vrmk unb Verlag: Vrirhi'fche Umv. vuch- und ötMdruckerei R. Lange. 5chriftl4tt»«g, Heschastsfteüe und vruckerei: §chu!strahe r
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-ung hat viel Aehnlichkeit mit den Minder-
^tsbestrebungen in Deutschland. Sie stützt 1 k5m,rtnT*1 13 auf eine Anhängerschaft, welche durch
Eueratur und Zeitschriften die Revolution in -SLJU die sozialistische Jugend
ViM Xav Waz
°nd die sozialistische Jugend planmäßig reif Atachl hat. Zwischen der Regierung und den R stcwards, welche die Bewegung leiten, Wen die Gewerkschaftsführer zu vermitteln. 7*^1 Iwp stewards haben das Ziel, die Geschäften zu sprengen. Sie arbeiten auf S'Wt Zusammenschluß der gesamten Arbeiter- ,öWt zu einem einzigen Verband hin zur (5r= ?^ung ihrer politischen und wirtschaftlichen oiele durch eine direkte, industrielle Aktion. $te wop stewards lehnen deshalb auch alle Men angebotenen gewerkschaftlichen Stel- ungeu ab, um, wie sie in ihren ^.lufrufen Altären, in ihrem Kampf für ihre Ziele, jjairj Kapitalismus und Diktatur des oleiariats, nicht behindert zu fein. Die
bnh»1 r onen' iatzt zum Streik getrieben 1 auf dem Boden nicht nur des I rphukre’d)en Klassenkampfes, sondern auf der ^vubllkaunchen Staatssorm ~ .


