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im 36. Lebensjahr.
015841
Gießen, den 20. September 1920.
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Lollar, den 20. September 1920.
Gießen, den 20. September 1920.
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Süd Anlage 9 (Mans.).
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gdb / braun / rotbraun
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AHeinhersteDer: Werner D .Mrrtz M’* w
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dt. Kegel. Wetzl
10036 LÄerlor 2L
Gießen (Marburger Str. 36). Würzburg, den 20. September 1920.
Die Beerdigung findet Donnerstag den 23. Sept nachmittags 31/. Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Dr. med. Curt Koch.
• ■ • . ■
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Dorothea Heller.
Ist euch die Zukunft gar nicht klar, Erdal ist wieder wie es war.
Für die in so reichem Maße erwiesene Teilnahme bei dem so schwer betroffenen Verlust sagt herzlichsten Dank
Allen, die meiner lieben Frau bei ihrem so frühen Tod gedachten und die mir und meinen Angehörigen mit Trost und Teilnahme zur Seite standen, spreche ich hierdurch meinen herzlichen Dank aus.
Wer gibt geg. g. Bezahl. Sieftcnmildi geboten. Amtsger.-Sekr. Schröder (Amtsgericht). 01578
In tiefem Schmerz: Minna Dörfner geb. Schäfer und Kinder.
Danksagung.
Für dienens erwiesene innige Anteilnahme bei dem und betroffenen schmerzlichen Verlust sagen wir auf dtesem Wege innigen Dank.
Im Namen
der trauernden Hinterbliebenen: Richard Reinhardt.
Gieften, den 20. September 1920. (oueie
Ein Paar neue elegante
BiSmarckftr. 28 II.
im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Fritz Egly.
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Nachruf.
Am 19. September 1920 verschied nach langer, schwerer Krankheit
Herr Zahlmeister Otto Witting
Inhaber des Eisernen Kreueee II. Kl. und a. h. Orden (früher Kassen Verwaltung 11/116).
Durch seine treue Pflichterfüllung im Frieden wie im Kriege und gute Kameradschaft war er uns allen ein lieber Kollege, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren werden.
Deutscher Zahlmeister-Bund
Zweigverein XVIII. Armeekorps, Ortsgruppe Gießen.
Die Beerdigung findet Mittwoch den 22. Sept nachmittags 2»/., Uhr vom Portal des neuen Friedhofes aus statt. (>o«4qD
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unsererlieben Entschlafenen sagen wir Allen, besonders Herrn Dekan Gussmann für die trostreichen Worte am Grabe, unseren herzlichsten Dank.
3ü. HWe« verknusen. 015799 Frankfurter Ttrafte57.
Schmerzerfüllt geben wir hierdurch allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht daß mein geliebter Gatte und unser guter Vater
Herr Josef Schneider
M ineralwasserfabrikant plötzlich und unerwartet infolge eines Unglücksfalles von uns gerissen wurde.
Um stilles Beileid bitten
die trauernden Hinterbliebenen:
Frau Elisabeth Schneider geb. Eisenhut Clara Schneider Karl Schneider.
Gießen (Seltersweg 83 H.), Marburg, Wieseck, den 19. September 1920.
Die Beerdigung findet Donnerstag den 23. September, nachm. 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. (KXbO
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Reinharbshain, den 20. September 1920.
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Ausruf an die gesamte Vevötterung der Provinz hessewNassau und de; Zreistaates Hessen
Die vor mehreren Wochen von seilen der Gewerk schäften mit den Organisationen der Bauernschaft von Hessen und Hessen-Nassau gepflogenen.)Lerhandlungen zur Festsetzung eines einheitlichen niedrigen Kartoffel. Preises fcheiterten an den höheren Forderungen der Landwirte. Auch die Versuche der Regierungsstellen, eine vernünftige Regelung herbei^ zuführen, hatten fast keinen Erfolg.
Seitdem hat sich die Situation wesentltch ver. schärft durch das Bestreben der Landwirte, die Kar. toffeln nicht unter 30 Mark pro Zentner ab Hof zu verkaufen, da ihnen durch umherreisende Auf Käufer für industrielle Betriebe, besonders für da; Ausland, noch höhere Preise geboten werden.
Es sind auch bereits größere Lieferungen nach diesen Gebieten abgeschlosien worden, und zurzeit gehen viele Waggons der sehr Knappen Früh-- Kartoffeln nach cmherhalb, trotzdem in den grohen Städten unseres Bezirkes erheblicher Mangel herrscht.
Um eine Kartoffelnot für die Wintermonate z, verhindern und die wucherische Preistreii-erei zv unterbinden, haben die unterzeichneten Orgamsation« beschloffen, die
Transportsperre gemeinsam mit den Gewerkschaften der Eisenbahner
durchzuführen. Wir greifen nur im äußersten Falle der Not zu diesem Akt der Selbsthilfe, um zu verhindern, bah durch planmäßige Verschiebungen der Kartoffeln in den Wintermonaten eine Ernährungskrise eintritt.
Andererseits fordern wir von der gesamten Be. völkerung, weitgehende Zurückhaltung im Ankauf von Kartoffeln zu üben. Bei der zu erwartenden und reiche, seifig festgestellten guten Kartoffelernte sollte gründ' sätzlich nur der Wochenbedarf gedeckt werben.
Wird dies einheitlich überall durchgeführt und bei direkten Einkäufen vom Erzeuger der in der Konferenz vom 17. September 1920 festgesetzte Preis von 20 M. für den Zentner ab Verladestation nicht Überboten, kann ein endloses Steigen der Preise verhindert werden.
Die Betriebsräte der industriellen Werke werde, ganz besonders bei Auskäufen der Kartoffeln für di« Arbeiterschaft darauf zu achten haben, dah nur die vereinbarten Preise gezahlt werden.
Wer ungeachtet deffen in selbstsüchtigem Interesse allein vorgeht,
schädigt alle.
Wer aber mit uns gemeinsam handelt im Interesse aller, nützt sich und seiner Familie am meisten.
Nicht Anarchie und Egoismus- schützt uns vor dem Hungern, sondern planmatziges, folidarischrr Handeln.
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