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Alsfeld, 73% P

I

Berlin

Abend- Schluß^ Schluss Schluß^

60,

151

182,

178,

457,

291,25

259,50

230,

232,50

292,

295,

12,

Punkte; 8. Fritz Melzer-Wetzlar, 74% P.: 9. Karl. und deren Betrag dem britischen ÄnsAeichsamt Horeyseck, LV. 1846 Gießen und Willi Schmandt-1 alsbald gutgeschrieben werden muß, tocrnt nicht

152,50

140,-

434,50

345,-

295,-

285,

280,

215,-

266,50

261,60 230,-

84,

298,

343,35

635,65 638,15

885,85

157,70

229,75

152,15

38,55

322,35 685,70

618,15

21,53

26,18

85,10

23,63

16,- 11,95

vermi chtes.

Mmiral Fisher t.

631,35 636,85

854,15 157,30

228,75

151,85

38,45

321,65

684,30

616,85

21,47

26,12

84,90

23,57

342.65

629,35

631,85

844,15

163,30

228,75

150,35

37,95

316,65

681,80

611,90

21,97

26,12

84,65

23,97

300,-

302,-

215,50

Zürich . . .

Amsterdam . Kopenhagen. Stockholm. . Wien .. . . Prag . . . .

vörsenknrf».

Frankfurt

Müller'sche Badeanstalt.

Wasserwärme der Lahn: 18 Grad R.

343,35 630,65 633,15 845,85 163,70

229,25 150,65

38,05 317,35 683,20 613,10

22,03 26,18 84,85

23,63

Mai rund 35 000 Forderungen gegen deutsche Schuldner angemeldet hat, die nach 8 7 der Anlage zu Artikel 296 des FV. als völlig anertorcnt gelten

und stürzte eine neu erbaute Feldschmer um. ^igel- schl-s rer-irichtete fast die geamt? Körnerernte. Wert­volle Ackerkrume und Kartvfieln wurden mit sort- gcrissen, Wiesen und Straßen mit Schlamm bedeckt.

Stotternde werden nochmals auf die am DienStag, 13.b.M. von 11-1 u. 2-7tmEisenbahn-Hotel" stattfino.

Kurs 10.7.

79,50 71,20

60,60 70.10

151,50 260,- 199,25 163,25 151,50 141,-

180,50 177,- 295,- 282,- 297,- 303,- 218,- 266,50 409,- 434,- 343,- 290,- 172,-

10.7.

14,70

Kurs

9. 7.

79,50

71,25 60,40

70,40

151,50 256,50

199,50 163,25 152,50 140,-

182,85 177,50

286,25 279.25 299,- 304,- 218,-

269,50 405,- 433,- 345,-

293,25 173,25

435,-

London, 10. Juli. (Wolff.) Admira LordFisheristanden Folgen einer Operation am Samstag morgen 7 Uhr 15 Minuten ge- torben.

Marknotierungen.

Datum:

belgischen Städten gewidmete Bilderwerk, das kürz­lich im Roland-Verlag zu München-Pasing in 2. vermehrter Auflage bei tadelloser Ausstattung kart. Mk. 5., geb. Mk. 7.50) erschienen ist, ge­hört den erfreulichen Erinnerungen an die deutsche Besetzung Belgiens und wird durch die Wendung der politischen Verhältnisse durchaus nicht erivartet. In diesem Zusammenhang sei auch auf die im glei­chen Verlag erschienene reich illustrierte Denk­schrift überDinant" hingewiesen, die im Auftrag weiland des Belgischen Genevalgouoerne- ments erschienen ist. (Brosch. Mk. 6,50, gebunden Mk. 8.50.)

DK Lehensmüieltenerung.

rm. D a rmst adt, 5. Juli. Der Ab­bau aller Preise und Bekämpfung desWucherlums war Gegenstand der Be­ratung einer Versammlung, die das Mini­sterium heute vormittag in den Räumen der ersten Kammer einberufen -atte-und zu der alle maßgebenden Behörden und Körperschaf­ten, insbesondere auch die Provinzialdirektiv- nen, Vertreter der Konsumenten, Produzen­ten, Landwirtschaft, Hande.. Gewerbe usw. vertreten waren. Nach umgehender Aus­sprache, an der sich auch,Minister d. I. Dr. Fulda, Oberrcgierungsrat Emmerling u. a. beteiligten, wurde- energisches Vorgehen in Stadt und Land gefordert und eine Ko Im­mission bestimmt, die sofort Zusammentritt und geeignete Schritte unternimmt, um allen berechtigten Wünsä-en gereck)t zu werden.

s. w. Bingen, 10. Juli. Tie vereinigten Maurermeister von Bingen, Bingerbrück und Umgebung haben beschlossen die Preise für Maurer-Arb>:iten infolge Pr isabschlag einzelner Baumaterialien entsprechend herabzusetzen.

sd. Bad Homburg v. d. £>., 10. ,\ult. Eine Bürgermetsterversaminlung des Obert ni iis- kreises an der auch die B rtreter der Gcwertich.N- ten imd die Borsiandsmit -.lieder des KreiSbauern- vereins teilnahmen, richtete an die Landwirtschaft einen Appell zwecks Herabsetzung der Preise der landwirtschaftlichen Er­zeugnisse De Vertreter der Bauernschaft er­klärten sich bereit, den Aufruf, der sich besonders für eine Herabsetzung des Preises für Her bst - kartoffeln aussprichü, der in. den nächsten Tagen nacb Homburg nnberufenen großen Ver­sammlung der Bauernschaft des Kreises vorzu­legen. Mau erwartet, daß diese Bauernversamm­lung des Obertaunuskreises als erste Nassaus mit einem guten Beispi t vorangehen werde, dem sich bann auch die übrigen Kreise des Gebiets anschließen dürsten.

Kurs 9.7.

79.50

Datum: 50/0Deut.ÄriegsanL 4"/Deut.Reichsanl. 3°/oDeut.Reichsanl. 4°/0 Preuß. Konsole Darmstädter Bank Deutsche Bank . . . Disconto- Gesellsch. Dresdener Bank . Nationalbank f. D. Mitteld.Creditbank H.-Amerik.-Paketf. NorddeutscherLloyd Boch.Gußstahlwrk. D -Luxemb Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Obe schl. Cisenb.-B. Oberschles.Eisenind. Phönix-Brgb.-Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerke Elektr. A. C. G.. . Schuckett-Werke. . Felten ° Guilleaume Daimler Bud.-Eifenw.-Akt. Adlerwerke . . . . 4°/g Hess. Staatsanl. (Electron Griesheim

9.7.

14,70

7,40

Kurs

10.7.

79,50

Vom Ergebnis des Wcttirrnens am Sonntag bringen wir nachfolgend mtr die 10 ersten Sieger *us jeder Stufe: 1. Altersriege (Turner über 35 Jahre, 20 Teilnehmer): 1. Sieger Karl Müller MTB.-Gienen, mit 89 Punkten; 2. Karl Bender-Wetzlar, 85Vs P.: 3. Georg Dickhaut- Alsfcld und Fritz SchiN'bt-Lich, 84Vs P.; 4. Wilh. Heues, Tv. 1860 Vad-'Nauhrirn, und Hari Möser- Grünberg, 7972 P ; 5. Hrch. Jockel, Tgm. Fried­berg, 78Vr P.; 6. Robert Köhler Wetzlar, 76 P.; 7. Karl Salzmann, MTV.-Bad-Nauheim, 75Vs

1343,65 1346,35 1348,65 1351,35

---------- 34266 -----

Kuttft und Wissenschaft.

ha. Der Sprachverein gefährdet. Die Zeitschrift des Allgemeinen Deuttrhen Sprach­vereins ist durch die Teuerung in ihrem Bestehen wie andere Zeitschriften bedroht. Noch 1915 be­trugen die Kosten für die Gesamtauftage der zwei Bogen starken Aprilnummer 1600 Mk. Jetzt sind die auf 11 000 Mk. gestiegen. Damit würde der Verein seiner wirksamsten Waffe beraubt und fern Bestmü» selbst ernstlich gefährdet. Das Vereins­vermögen wäre in wenigen Monaten völlig auf­gebraucht. Der Gesamtvorsdand hat sich deshalb an die Mitglieder mit der Bitte um freiwillige Spen- den gewandt.

Punkte. , ,,,

Am Musterri egen turnen beleck ig'.en sich 43 Riegen, von denen 12 mitsehr gut", 25 mitaut" und 5 mitgenügend" bewertet wurden. Wir nennen hier: 1. Turn- und LPorto. 1860 Marburg (Barren) 58% $., 2. Butzbach (Gewandheitsübungen) 58 P.; 3. Heuchelhnm (Darren) 57 P.: 4. Ebsdorf (Pferd) 56%.; 5. Wetzlar (Barren) 55% P.: 6. Grünberg (Stab­übungen) 54% P.: 7. Mtv. Gießen (Barren) 52V4 P.: 8. Tv. 1846 Gießen (Reck) 51% P.: 9. Bad-Noüheim ,Barren' 50% P.: 10. Lang- Göns (Reck) 50% P. Das Ergebnis der Faust- b a l l s p i e l e ift folgendes: Neuborn, Franken- berg 51:38: Kölbe, Wetzlar-Ni'der girmes 23:12: Tv. 1846 (hießen, We tar 58:62; G-voßen-Lindcn, Tgm. Marburg 51:50; Seminar F iedberg, Mtv. Gießeu 52:45; 2. Mannschaft Wetzlar, Zöglinge Tv. 1846 Gießen 52:42: 1. Mannschaft Mtv. Gießen-Friedberg 45:32; 2. Mannschaft Wetzlar, Mtv. Gießen 78:70. Außerdem fand ein Wettfechten in schweren Säbeln (25 Teil­nehmer, 17 Sieger) und ein Florekfechten in loser Stellung (11 Teilnehmer, 9 Sieger) statt.

Datum: Amsterdam. Notterd. DrüstebAntwerpen . sshristiania Kopenhagen Stockholm tzelsingfor«. Italien London. New-Park......

Pari» Schweiz. ... .... Spanien Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .

Geld Brief Geld Brief

9. Juli 10. Juli

Eauturnftst.

Es war ein gewagtes Unternehmen, als die beiden Gießener Turnvereine sich entschlossen, das diesjährige Gcmturufest des Gaues Hessen zu über­nehmen. Doch trotz der ungünstigen Zeitvernält- nisse darf man nach dem gestrigen sehr günfhgen Verlaut und bei dem mcherordentlich starken Be­such das Gaufest als gut verlaufet: bezeichnen. Am Samstagnachmittag begann das Fest mit der Kampfrichtersitzung, an der weit über hundert Kampfrichter teilnahmen. Der Vorsitzende des Festausschusses Erle begrüßte die Erschienenen. Namens der Turnerschaft Gießens sprach Gau- turnwart Will, namens des Gaues Pfeifer- Wetzlar. Beigeordneter Dr. Seid wünschte dem Gaufest besten Verlauf, hob Gießens Bedeutung! als Curnerstadt hervor und betonte die hohe Be­deutung des Turnens gerade in der heutigen Zeit. Am Samsag abend fand ein Umzug statt, daran schlossen sich turnerische Darbietungen. 'Glanzleistungen waren das Turnen der Barren­riege und die Uebungen der Riege des Dum- und Sportvereins 1860 Marburg. Vor allem - seien auch erwähnt die Stabübungen der Damen­riege vom Gießener Turnverein 1846 und die Langstabübungen des M.-T.-V.-Gießen. Am Sonntag vormittag von 6%1 Uhr fand das W e t t u r n e n statt. Rund 600 Wetturner, 50 Musterriegen und 22 Faustballmannschaften nah­men teil. Als Ehrengäste hatten sich eingefunden der Rektor der Laiidesuniversität Pros. Dr. Kalb­fleisch und der Provinzialdirektor Geh.imerat Dr. Usinger. Mittags 2 LU)-r setzte sich Dum Stadtthealer aus ein ansehnlicher Festzug durch die Hauptstraßen in Bewegung und bann ergoß sich eine dichtgedrängte Menschenmasse auf Os- waldsgarten, her als Festplatz diente. Am Nach­mittag roelte übrigens Oberst Kummemit seinem Adjutanten längere Zeit auf dem Festptatz und ver­folgte mit großem Interesse die turnerischen und sportlichen Darbietungen. Nach dem Aufmarsch der Wetturner erfolgten unter Leitung des Gcuttum- warts Will die Freiübungen von etwa 550 Tur­nern. Sie machten einen vorzüglichen Eindruck und gaben Zeugnis davon, daß das Turnen im Gau Hessen wieder eifrig gepflegt wird. Gau- vertveter Pfeifer-Wetzlar dankt der Stadt Gießen, ihren Bewohnern imb den Gießener Tur­nern dafür, daß infolge ihres Einspringens das Gausest überhaupt stattfinden konnte. Die Turn­vereine hätten in ernster Zeit die ernste Aufgabe, die deutsche Jugend zu tüchtigen Staatsbürgern und Eharakteven hevanMbil.en, Me Klassen, alle Stände und beide Geschlechter müßten Mitarbeiten zur körperlichen und seelischen Erstarkung unseres Volkes. Lauter Beifall folgte seinen Worten. Dar­nach turnten die Musterriegen an ihren Geräten. Die tausenbköpfige Menschenmenge zeigte lebhaftes Interesse für die Uebungen, die Leistungen ern­teten allgemeines Lob. Viele Zuschauer bewun­derten besonders die turnerischen Leistungen der Wetzlarer Damenriege, die Faustballspiele und 'das Fechten der Gießener Fechterabteilung. Bei dem Altersturnen war es außerordentlich erfteulich, daß gerade die älteren Turner, die im Alter von 35 bis über 50 Jahren stehen, der Jugend zeigten, wie man den Körper bei fortgesetzter Uebung bis ins Alter hinein tüchtig und elastisch erhalten kann. Ihre Leistungen wurden als hervorragend bezeichnet. Es beteiligten sich daran Turner, die bereits auf Gau- und Kreisfesten unter den ersten Preisempfänaern standen. Die rings um den Turn­platz aufgestellten Wirtsck)aftshallen, Karussells und Schaubuden erfreute» sich eines sehr starken Zu­spruchs. Große Anziehungskraft hatte besonders die Kapelle der Oberlandler in der bayerischen Bf erhalle. Infolge der großen Zahl der Wett- turner und Musterrieben hatte der Becechnungs- ausschuß schwere Arbeit zu leisten, und so erfolgte die Preis Verteilung etwas verspätet.

Marburg, 71 P. ----- x-- --

Geräte und Bvlkstüml., 39 Teilnehmer, 26 Sie­ger). Ehrenpreis Otto Tertor, T. il Sp^V 1860, Marburg 144 P.; 1. Preis Anton Nies-Nidda und Ludolf Peter, Turn- und Sportv. 1860 Marburg 131 P.; 2. Karl Schmidt, T - u. Spv. 1860 Mar­burg 128% P.: 3 Herm. Neuser, Tv. 1846 Gießen uird Martin Textor, T.-u. Spv. 1860 Marburg 125P.; 4. Fritz Knocke, T-u. Spv. 1860 Marburg und Karl Schneider, Grünberg 124% P.) 5. Will). Siebert, Tgm. Marburg 121%$.; 6. Fritz Henkel- mami-Butzba ch 120%$.: 7. Adam Ehl Hardt-Wetz­lar 120 $.; 8. Fritz.Kccknn-Alsfeld 115% $.; 9. W. H. Hofmann - Krofdorf 115 Punkte. 3. Oberstufe (Neunkampf: Geräte, 39 Teil­nehmer, 35 Sieger): 1. $reis Otto Textor- Turn- u. Sportv. 1860 Marburg 89 $.; 2. Friß Knoke, Tum- u. Sportv. 1860 Marburg 85% $.; 3. Anton Nies-Nidda, 84 $.; 4. Rich. Bnrkhold, Tum- u. Sportv. 1860 Marburg 83% $.; 5. Karl Schmidt, Turn-u. Sportv. Marburg 1860 82%$.; 6. Karl Schneider-Grünberg 80% $.: 7. Adam Ehl Hardt-W: tz ar 80 $.; 8. Ludolf Peter, T^n- u. Sportv. 1860 Marburg und Otto Meier-, Mtv. Bad-Nauheim 79 $.; 9. Emil Engstfeld^Krrch- hain 771,o$.; 10. B. Bühner, Turn u. Sportv. 1860 Marburg u. Herm. Neuser, Tv. 1840 Gießen 77$. 4. Unterstufe (12-Kampf, 428 Teilnehm., 244 Sieger): 1. Adam Otto- -Lchottrn 143 $.;

2. Hch. Keller-Burgsolms 137 $.; 3. Richard Horn-Tgm. Marburg 136 $.; 4. Carl Hofmann- Hungen 135 $.; 5. Ph. Hildebrand-Nid.-Mecsel 132'/i. $.; 6. Konrad Wißner-Tgm. Marburg und Aug. Heber lein-Turn- u. Sportv. 1860 Mar­burg 131% $.; 7. $h. Schmitt-Tgm. Fried­berg 131 $.; 8. Fritz Grcis-Tv. 1860 Bad- Nauheim 130V? $.; 9. Ludwig Bürg-Tgm Lauterbacl;. 10. Hch. Gode-Tv. Lauterbach 129'/-

ter vermehrt wird.

Berlin, 10. Juli. Börsenftimmungs- bild. Tie Börse verlief l)-eute ruhig und eher chwärher, abgesehen vm Erdöl, die bis 1700 ge­sucht waren, während Deutsck-e Petroleimi nur wenig Don 863 brs etwa 875 »mjogmt.' Der Mvn- tanmarkt Ivar überwiegend schlväckstn:, 'päter aller­dings teilweise eräyott. Elektvowert: still und schwächer. Kaliwerte ebensa.lls kaum verändert. Adlerwerke fest, dagegen Daimler, schwäck^er. Von Banlattien Teutsckre Bank fest bis 260, dagegen aNttomllbank schwächer. Meiilauische Anleihen leicht befestigt. Heimische Anleihen still. 3pvoz. Konsole V* Potent höher. Von chemischen Werten Gol.-sckmidt selhr fest. Am Schi.fahrtsmarkl Hapag abgesck.w'ich-t, bargen Lloyd und Argo fester. Am Eiliheftsmarkt überwogen noch die Kursbessemn- gen. Moittanwette schlossen fest. Bochumer 294. Tie Fiorderimgen der Alliierten wtird.m einer durchgreifenden Sozialifierungsbewegung fünf tg im Wege sein. Schantungbahn am Schluß 675, Genußscheine 2875. Petroleum sest 880. Erdöl 1725.

Frankfurt a. M., 10. Juli. Börsen- stimmungsbild. Tie Geschäftstätigkeit am Wocbenschluß war auf den meisten Gebieten wenig umfangreich. Die Haltung bei Beginn ruhiger, ver­einzelt etwas fester. Am Montcm-Aktienmartt waren Bochumer mit 285 etwas höher. Tie übrigen Werte wenig verändert. Adlerwerke Kleyec, welche etwas gefragter waren, stellten sich auf 230232. Durch lebhafteres Geschäft zeichneten sich Lombar­den aus, doch traten im Anschluß an Wien mäßige Abschwächungen ein. Schantungbahn gut behauptet. Von Petroleumwerten wurden lediglich Deutsche Erdöl lebhafter gehandelt, 15501570, Deutsche Petroleum 865867. Unter den Industrie- papieren fanden chemisch badische Anilin Beach­tung. Ferner lagen Anglo Guano 10 Proz., Theodor Goldschmied 5% Proz. höher. Elektrische Werte blieben vernachlässigt. AEG. schwach. Zell- stvsf Waldhos 326. Von Bankwerten Berliner Handelc-gesellschaften zogen an bprozenttge Gold- Mexika'ier 350, Julius Sichel 1375, 1360 und 1345 _er Einheitsmarkt blieb fest. Die Haltung der Vörie war später ruhig, aber befefrigt Pri- vatdiskont 4 Proz. und darunter.

Frankfurt a. TL, 12. Fulr.

Tevisenmarkt.

Bücherlisch.

Das Abonnement auf die Meg- gendvrser Blätter kann jederzeit begonnen werden. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung und jedes Postamt entgegen, ebenso auch der Ver­lag in München, Perußistr. 5. Ter Abvnnements- preis beträgt vierteljährlich nur 12,60 Mk., die ein­zelne Nummer kostet 1 Mk. (ohne Porto). Die feit Beginn eines Vierteljahres bereits erschienenen Nummern werden neuen Abonnenten auf Wunsch

B'rschläge, die sie ausgearbeitet haben, zu ver­lesen. In Anbetracht der ber Konferenz noch zur Verfügung stehenden Zeit ist es wahrschein­lich, daß sie es nicht unternimmt, die Lösung der Wiedergutmachungs- frage auszuarbeiten. Ihre Absicht M vielmehr, das zu treffende Uebereinkommen in seinen großen Linien fest;nstellen, bevor sie aus- einan bergebt. Die Rebaktion des vollstänbigen Projektes iverbe entweber der Wiedrrgutmachungs- kommission übertragen oder dem Sachverstänbigen- auSschuß, ber schon bie Besprechungen von HYthe unb Boulogne geführt hat.

S p a >2, 10. Juli. (WTB.) Das in der Frage ber Strafbestimmungen ber Kriegsschulbigen unterfertigte Protokoll lautet nach amtlichen Berichten: Die Konferenz hat in Uebereinstimmung der bevollmächtigten Ver­treter ber Regierungen Belgiens, Frankreichs, Ita­liens und Japans einerseits und Deutschlands anderseits beschlossen, das in die Hände des Reichs­gerichts in Leipzig gelegte Strafverfahren im Sinne des Briefes des Präsidenten des Obersten Rates der Alliierten an die deutsche Regierung vom 7. Juni 1920 fortzusetzen. Um die Unter­suchung in der genannten Sache zu beschleunigen und alle wünschenswerten juristtschen Feststel- lmigen zu erhalten, wirb sich ber Reichsanwalt bes Reichsgerichtshofes birekt mit bem Attorny- general ober ben Justizministern ber betreffenbm alliierten Länder in Verbindung setzen, um die Auskunft Unb bie gerichtliche Feststellung burch einen Untersuchungsausschuß ober auf anderem Wege xu erlangen. Dies wird in kürzester Frist ausgeführt werden und bie gesammelten Ergeb­nisse bem Reichsanwalt übermittelt werben.

Nach einer anderen Meldung hat ber Justiz- Minister Dr. Heinze u. a. bargelegt, baß von ber beutschen Regierung in ber Frage ber Kriegs- schulbigen versehiebene Verhaftungen geplant, aber noch keine ausgeführt worben seien.

Eupen und Malmedy.

Berlin, 9. Juli. (WTB.) Auf die in der Presse wi-edergegebene Nate der Friedenskonferenz in der die deutschen Beschwerden hinsichtlich der Volksbefragung in Eupen und Mal-- medy als imbegmnbct bezeichnet wurden, hat die deutsche Regierung nunmehr, wie wir erfahren, geantwortet. Die mit neuem urkundlichem Beweismaterial versehene Antwortnote stellt zunächst fest, daß bas van der deutschen Negierung vorgelegte Material nur unvollständig und die van der Bevölkerung selbst erhabenen Beschwerden über­bauet nicht berücksichtigt seien, ferner, daß die Konferenz 'von unzutvefsender Rechts^usfassung unb falschen Jnformativuen ausgeht. Die Note fährt sodann fort: Tie deutsche Regierung muß der Be­hauptung, daß Bewöhner von Eupen und Mal­medy, die von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen, keinerlei Vergeltungsmaßna'hmen ausgesetzt seien, entschieden widersprechen. Es ist unumstößliche Tat­sache, lxrß die belgischen Behörden sich der Ver­gewaltigung der Bevölkerung schuldig machen. Zwar 'hat der belgische Bevollmächttgte zugesichert, daß niemand wegen seiner Absttmmung bemrch- teiligt werden soll, aber die belgischen Behörden! handeln nicht nach dieser Znsicherimg. Tiefe ist auch ber Bevölkerung niemals mitget-eilt worden und selbst wenn dies geschehen wäre, würde die Be­völkerung ihr keinen Glauben schenken. Es ist fest­stehende Tatsache, -daß die Bewöhner infolge des Verhaltens der belgischen Behörden ber Ansicht sind, daß jeder, der sich in bie Liste einträgt, über kurz ober lang ausgewiesen wird. Deshalb wagt es keiner abzusrimmen. So erllärt es sich, daß heute, wo die Abstimmungsfrist abgelaufen ist, kaum ein Prozent der Stimmbcrechttgten sich eingetragen hat. Die deutsche Regierung stellt fest, daß das Ergeb­nis der Volksbefragung nicht als ber wahre Aus­druck des Willens ber Bevölkerung angesehen wer­den tarnt. Sie hält ihren Protest mit Nachdruck aufrecht und spricht die Erwattmrg aus, baß end­lich Maßnahmen getroffen werden, die eine freie Willensäußerung ber Bevölkerung, entsprechend dem Friedc'Nsvertrag unb oen Zusicherungen ber alliierten Mächte erniöglichen. Die.Note schließt mit folgender Bemerkung: Die alliierten Mächte sprechen am Schluß ihrer Note die Erwartung aus, daß Deutschland alles vermeiden werde, was als Versuch einer Fälschung der Volksbefragung ge­beutet werden könne. Tie deutsche Regierung Der- , mag nicht zu ersehen, was mit dieser Bemerkung gemeint ist, weist aber jede Berdächttgung die darin liegen sollte, entschieden zurück. Sie muß ihrerseits darauf aufmerksam machen, daß in den Kreisen Eupen und Malmedy belgische Agenden, wie der belgische Krimiaraltammiffar TredaÜley unter dem Namen Freiherr v. Seyblitz, v. $ taten und Dr.

1 Krause, mit gefälschten Ansmeispapieven und mit ber Angabe, sie kämen im Auftrage ber deutschen Regierung, als Agents ProvoEurs tätig find.

' Ein neues Wirtschaftsabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz.

(In einem Teil der Auslage wied.'rholt.)

Die Verhandlungen in Spna.

Paris, 10. Juli. (WTB.) Nach einem Telegramm desEcho de Paris" aus,Spaa will Pertinax wissen, daß die Alliierten folgende Haltung bet der heutigen Erklärung über die Wiedergutmachungen einnehmen werben: Die deutschen Delegierten werden aufgeford^rt, die

Berlin, 10. Juli. (Privat-Telegr.) Nach einem Dertragslosen Zustand Don sechs Monaten wurde gestern in Berlin ein neues Wirtschafts- äbfommm zwischen Deutschland und der Schweiz unterzeichnet. LautBerl. Tageblatt" sei eätt Lirierung von monatlich 3035000 Donnen Kvylen vereinbart worden.

* Das Verdi enstlichere. Die Gattin des Philosophen Friedrich Schlegel war selbst eine her­vorragende Schriftstellerin. Dabei besaß sie alle Hausfrauentugenden in reichem Maße und arbei­tete sehr fleißig für ihre Wirtschaft. Als jemand bei öfteren Besuchen in ihrem Hause sie mit Stricken beschäftigt fand, fragte er sie, ob sie nicht solche Arbeiten lieber anderen Leuten überlassen und da­für eine ihrem Geiste entsprechende Tätigkeit aus- üben möchte.Ei", sagte Frau Schlegel heiter,ich habe niemals gehört, daß es zu viel Strümpfe gibt, wähl aber, daß zu viel Bücher gemacht werden. Es scheint mir verdienstlicher, einen Strumpf zu stricken, als ein Buch zu schreiben."

Hundel.

** Tie Anmeldung deutscher For­derungen. Durch Bekanntmachung des Reichs- ministrrs für Wiederaufbau Dom 28. Juni in Nr. 142 des Reichs-Gesetzblattes Dom 30. Juni ist die Frist für die Anmeldung deutscher Forde­rungen beim RAA. nochmals bis zum 31. Juli 19 20 verlängert worden. Tazu hat Wolffs Tele­graphisches Bureau (WTB.) unter dem 1. Juli eine Mitteilung von zuständiger Stelle veröffent­licht, nach welcher die Frist endgültig auf den 31. Juli festgesetzt worden ist. Mit einer noch­maligen Verlängerung der Anmeldefrist über ben 31. Juli hinaus ist hiernach nicht zu rechnen. Terienige, der auch bie neue Nachfrist unbenutzt verstreichen läßt, hat nach ber oben erwähnten Veröffentlichung von WTB. aus Grund bes § 64 des RAG. Strafverfolgung zu gewärtigen, ganz abgesehen davon, daß Forderungen, deren Anmel­dung bei dem RAA. nicht innerhalb der vom Reichsminister für Wiederaufbau Ve iinmten Frist erfolgt, nach §§ 15 irrtb 18 des RAG. durch An­ordnung einer Spruchstelle des RAA. aus das Reich zu übertragen sind, fMs sonst die gesetzlick>en Voraussetzungen zutreffen. Um die deutschen Gläu­biger zur möglichst schleunigen Anmeldung ihrer ausgleichspflichligen Forderungen zu veranlagen, dürfte es vielleicht zweckmäßig fein, darauf beson­ders hinzuweisen, daß jeder GlLubiger sich selber tafät-igt, wenn er die Anmeldung seiner Forderung verzögert, weil er um fo länger auf die Auszah­lung des Betrag's feister anerkannten Forderungen warten muß. je später die Anmeldung solcher For­derungen beim RAA. -oder der zuständign Zlveig- stelle eingeht. Ferner wäre daran zu erinnern, daß, wie aus den Tage^eitungm bekannt ist, das bri­tische Ausgleichsamt mit dem ersten Schub im

10 Frdr. Bierwirth, Tgm. l binnen drei dNonaten nach Empfang der 35 000 2 Oberstufe (12-Kamps- ForderungSanmeldungen die Nichtanerkennung der ' "" * 0/1 Schulden dem britisä)-en Ausgleichsamt angezetgt

ist. Insoweit das RAA. nicht imstande ist, vor Ablauf dieser Frist von drei Monaten mit deut- chen Forderungen g:gen die vom Britt)chen AA. angemeldeten 35 000 Forderungm aujzurechnen, wird nach § 11 der Anlage zu Artikel 296 des FV. vom Deutschen Reich der geschuldete Betrag in bar gezahlt werden müssen. In Anbetracht der 265 Milliarden Mark Schulden, die das Deutsche Reich nach Den Ausführungen des ReichsiinanzMinisters im Reichstag sck)on 'hat, liegt es aber im Interesse der Gesamtheit seiner Burger und damit auch eines jeden deutsck»en Gläubigers, ber ausgleichs- pslichtige Forderungen anzumclden 'hat, daß diese ungeheure Sckmldenlast durch das dem Reich im FV. aufgezwungene Ausgleichsverfahren nicht wei-

I Sprechstunden desHerrnDir.Warnecke auSHannover bingewiesen. DieWarneckscheDket bode ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als eine rationelle bet , u. kann der Besuch d.Svrechstund. nur dring. empfohL

Alt-Flandern von Prof. Dr. Rich. I werden. Es ist der einfachste, sicherste u. billigte Weg

Graul. Das Dpn Rich. .Graul her«usgegebene, den' zur dauernden Beseiitgung des unseligen Nebels,