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6tn sicheres Dvrzeichen bc5 jei. Ein sicheres Symptom, um den Lod vorher- jaacn $u rönnen, teilt Dr. Otto Rüdel in der JDHhtdiencr Medizinischen Wochenschrift" mit. Die Ausatmungöluft nimmt nämlich vor dem Tobe bei vielen Menschen einen ausgesvrocheiren Leichcn- Fcruch an. Dieser Geruch ist freilich so gering, daß man ihn schon in Vs Meter Entfernung kaum nod) wahrnimmt. Die Kranken selbst be- merkeir ihn meistens nicht. Doch ist zweifellos ans diesen Geruch die öfters gemachte Erfahrung zurückzusühren, daß Hni.de sich von ihrem ircvbeiu den Herrn abwandten. Der Geruch läßt sich schwer beschreiben; doch erinnert er ungefähr an den Geruck von Schwefelrvasstrstvff und frischem Kalk. Die Zeitdauer, die von der ersten Beobachtung dieses Geruches bis zum Tode verstreicht, schwank Mischen einigen Stunden und etwa anderthalb Lagen. Dieses Vorzeichen W Tov>Z tritt -rbcc nicht bei allen Sterbenden auf. Als Regel kann man danach aufstellen: Ist ber Geruch vorhanden, so tritt der Tod mit absoluter Sicherheit inner­halb der nächsten 48 Stunden ein, selbst dann, wenn der Patient sich scheinbar wohl befindet und Puls wie Lenrperatuc nicht ungünstig sind. Fehlt das Zeichen, so ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine direkte Lebensgefahr für die nächsten 610 Stunden ausgeschlossen.

Briefkasten -er Ucdaktion.

Lisendahn. Mit dem Eintritt in den Heeres­dienst ruht die Militärrente pp.

Handel.

Berlin, 10. Jan. Börsenstitnmrrngs- b i I b. Tie Börse erwartet vom Eintritt des Frie­dens eine Besserung der Verhältnisse für die wirt­schaftlichen Unternehmungen und setzte daher die Käufe namentlich in Mvntanwerten fort. Tie dar- ausbrn erfolgten Kurssteigerungen wurden teilweise auch aus Auslandskaufe zurückgcführt. Schiffahrts- attien -ogen glcrchsalls an, weil Man eine Er­höhung der ursprünglich in Aussicht genourmeneri Entschädigung entsprechend der eingetretenen Ba- Lrtaänderung erwartet. Chemische Werte waren gleichfalls gebessert. Kolonialpapieve lagen um gleichmäßig und waren im Verlaufe schwankend. Ausländische festverzinsliche Anleihen waren weiter wesentlich gebessert, insbesondere MexiLaner, die wiederum bis 30 Pvvz. gewannen. Deutsche An­leihen waren gut behauptet, ungarische lagen zum Teil besser. Tas Geschäft war rin großen Ganzen nicht besonders angeregt, weil vielfach, mit Rück­sicht auf bte innere Lage Zurückhaltung beobachtet «wurde. Tie Börse bewahrte ihre Festigkeit bis Ma S<Auß. Schantung stiegen bei>haften Um- Zätzen bis 600. Auch in den Einheitskursen waren vielfach erhebliche Steigerungen zu verzeichnen,

Frankfurt <t M., 10. Jon. Börsen- stirn mungsbild. Tie Börse zeigte auch am Wochenschluß kern einheitliches BiL). Bei Eröff­nung kennzeic^rete sich die Tendenz als fest unter Bevorzugung vvn ausländischen Anleihen, in denen sich em lebhaftes Geschäft entwickelte Nmmmt- lich gilt dies von mexikanischen Werten. Der Mvn- tanmartt zeigte zwar to sonderlich reges Ge­schäft, doch blieben Kursbesserungen vorherrschend. ES gewannen n. a. Mannesmann mit 252 9 Pnvz. BuderuS, Rhein-Stahlwerke bewahrten feste Hal-

unter dsm> Druck tun Ad-1

ft' 4.Rnw IvSrt'jw

füf) etwas ab. Tamüer behauptet, da-

10,85

921

1076,50 1078,50 1069,

1026,50 1028,50 1006,50 1008,50

910,

902,

904.

908,-

Romeo und

Michael Kramer.

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Wetter

Votum

94

87

67

10

10

10

tags Regen nachts Regen

Berlin, Cle m enc ea u

(In einem Teil der Auflage totebirfcHL) Zur Ratifikation des Friedens.

Zürich . . .

Amsterdam.

Kopenhagen

Stockholm.

Wien....

Marknonerungen.

Datum:

9.1.

11,- 5,225 1035

9,50 407,-

u

S 3 Ler h

H

der Rote Vorsitzende

Meteorologische yeobachtuuge« der Station Gießen.

Frankfurt a. M., 10. Januar.

Devisenmarkt.

8.1

7.4

5.2

923, 1071,

Geld Brief 9. Jan. 1918,50 1921,50

Geld Brief 8. Jan. 1926,- 1929,- 934,- 936,-

10.1.

11,05

Das Aufgeld für die Zahlung der Zölle in Gold beträgt für die Zeit öom 11. bis 31.Januar 1920 9 0 0 vom Hundert.

Datum: 56/6DeutJMegsanL 4°/»Deut.Reichsank. 3-/oDeut.Reichsanl. 47O Prerch. Konsols Darmstädter Dank Deutsch« Bank. . . Dis conto - Gesellsch. Dresdener Bank. . Nationalbank f. D. Mitteld.Lre ditbank H.-Amerik.»Pakots. Ä ord d entscherLloyd Doch. Gußstahlwrk. D.-Luremb. Dergw. Gelsenkirch.Bergw. tzarpener Bergbau Oberschl. Eisend.-B. Oberschles. Eisemnd. Phönsx.Brgb.. Akt. Bad. Anilin- uSoda Höchster Farbwerke Elelur. A. E. G.. . Schuckertt Werke. . FeltenLGuilleamns Daimler Bud.- Eisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4% Hess. Saatsanl. Electron Griesheim

der deutschen Friedensdelegation überreicht wurde, wird mitgeteilt, daß die Kommission für bte bese tzten Rheinland« und die Wieder- gutmachunaskommission in dem Augen­blick der Ratifikation deS Friedensvertrages ihre Tätigkeit beginnen werden, also morgen Sonn­abend werden die genannten Kommissionen ihre amtliche Tätigkeit beginnen. Wegen des Tälig- keitSbeginnes der übrigen im Friedensvertragc vor­gesehenen Kommissionen erfolgen seitens der Al­liierten noch nähere Mitteilungen.

'S-

Datum.

Holland Dänemark Schweden Norwegen .... Schweiz .....

Wien (altes). . . . Deutsch-österr.abg. Budapest.....

'Prag Helfingfor» ....

Spanien

gagen setzten -ldlerlverke Kteyer 4 Pwz. lwher ein 280. Für chemische Papiere lom: triuLgetmäßige Haltung noryerrschevd. Bad. LUülüi fest, doch) fnonnte der gestrige 9!achbörseknrs der Mendbörse mit W) nicht voll behauptet iverten, sie gaben 4 Prvz. ans 446 imd:. Farbwerke Höchst Wgen nm 4 Pvoz. 03t, and) iungc .Höchster fancat rege Beachtung. SchciocanstÄt 517 2 Prozent).

Schiffahrtsaktien ruhig, .rber behauptet. Lomhar- barden fest 515/i. Derttscl^Uebersoeische. Elektr. iix^ Pro», gebessert 744. .Klv- Steann Ronuma 1078

Spielplatt der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Dienstag, 13. Jan.: Ties- lmrd. Mittwoch, 14., nachm. 3 Uhr: Peterchens Mcmdbrhrt. Abends 7 Uhr: Die Medernums. Don­nerstag, 15.: Violetta. Freitag, 1.6.: Die lustigen Weiber von Windsor. Samstag, 17.: Der Evan- gelinlann. Sonntag. 18., nachni. 3 Uhr: Peter- chens Mondstrhrt. Abends 7 Uhr: Die verk.rufte Brarrt. Montag, 19.: Das Dreimäderlhaus. Diens­tag, 20.: Der Zigeunerbaron. Mittwoch, 21.: Der Schatzgräber. Donnerstag, 22.: Der Schatzgräber. Schauspielhaus. Dienstag, 13. Jan.: König Richard Ul. Mittwoch, 14.: Htaß für Maß. Donnerstag, 15.: Die Sendung Semaebs. Freitag, 16.: Michael .Kramer. Samstag, 17.: Die Ver­führung. Sonntag, 18., nachm. 3 Uhr: Minna von Barnhelm. Abends 7 Uhr: Shaw-Abend. Die große Katharina. Hierauf: Blanco Posnets Er­weckung. Montag, 19.: Iphigenie aus TauriS. Im VolksbildungSheim: Fräulein Julie. Dienstag, 20.:

a;q

HöchsteTemperatnr am 11.1. 12.2*, 12. L9.1*

Niedrigste 11. 1.-63°, 12,1. =»6.1®

Niederschlag 24,7 mm.

ren int Kirrse um 3 s> lonialwerte lagen still. ....

minus 12 Pro;. Im freien Verkehr fanbeit Hoch­frequenz Hamburg Südsee Forsatzth zu höherem Kurse Atrfnatmre. JrstiuS Sichel 1225 plus 25 Prozent. Im Jltdusttie-Mienmarkte mit Ein- Heitskursen erhielt sich die feste Stimmung. MetatL Tmmhvru, Chem. Weiler ter Meer standen in Frage. Privatdisßont 4 Pwz.

30,45

24,75

30.70

77,80

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30,80

80,20

23,85

29,95

24'9b

30,05

959*,-

961*50

97»; -

981* -

Börsenkurse.

Frankfurt

Berlin

Abend- Schluß- Schluß- Schluß-

Kurs

Kurs

KurS

Kurs

9.1.

10.1.

9.1.

10.1.

77,50

77,50

77,50

77,50

.

60,-

64,30

64,30 62,-

61,25

61,25

62,-

62,25

128,-

128,-

129,-

129,-

27. »,25

270,25

272,-

273,-

185,-

186,-

185,50

185,87

157,-

158,-

158,-

163,-

130,-

130,-

131,-

131,-

130,-

129,-

128,-

131,-

128,-

127,75

129,75

130,-

139,-

139,50

141,50

144,-

>

257,-

257,- 234,75

257,50

233.75

235,75

235,50

334,-

331,-

335,-

340,75 285,-

.

278,-

269,-

170,-

170,-

269,87

170,50

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181,50

178,75

180,50

.

300,-

302,75

308,50

446,-

446,-

448,-

449,50

293,50

297, -

294,-

300,- 25437

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254,50

157,-

159,-

157,-

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285,-

266,50

260,75

266,-

269,-

268,50

265,-

266,-

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233,-

228,25

234,-

276,-

280,-

280,-

285,-

.

76,50

.

237,-

240,-

240,-

245,-

11. 1.

«WL

9.1

11.1.

abds.

83

12.1.

vm.

7.5

Vorläufig ketnr neue VerkehrSspcrre.

Berlin, 9. Jan. (WTB.) Aus dem Reichs- verkehrsministeriunt wird zu der immer wieder auftauchenden Nachricht, daß beabsichtigt sei, wie im November des vorigen Jahres eine Ver­kehrssperre eintreten M lassen, mitgeteilt, daß zur Zeit fein unmittelbarer An­las; zu einem solcl^eu schwerwiegenden Eingriff in das Wirtschaftsleben besteht. Es können selbst­verständlich infolge des Kohlemnangels Schwierig» leiten eintret eit, die nach der Ratisikation noch durch die Truppentransporte nach den Abstim­mungsgebieten, den Heimtransport der Kriegs­gefangenen und die Beförderung der Wähler nach den Abstimmungsgebieten erhöht werden und an die Leistungsfähigkeit der Eisenbahn große 9bt fordenmgen stellen werden.

Das Betriebsrätegesetz.

Berlin, 10. Jan. Der Reichsverband bet deutschen Industrie bat die Frattonen der Nationalversammlung namentliche Abstimmung über das Betriebsrätegesetz zu bean- ttagen.

Die Streiklage in Düsseldorf.

Düsseldorf, 9 Jan. (DTK.) Mit der Zentralstreikleitung in Elberfeld ist eine 8er> einbarung getroffen worden, daß bte Kohlenzufuhr für die städtischer: Industriebetriebe Düsseldorfs nach Möglichkeit aufrechterhalten werden soll. Lebensmittel werden befördert. Ein Schnell-» zugspaar Köln Berlin ist geneh­migt, jedvcb das Ein- und Aussteigen in Düsseldorf nicht gestattet. Die StreiNage ist int übrigen in Düsseldorf unverändert.

Aus dem Parteileben Bayerns.

Berlin, 10. Jan. Wie dem ans München berichtet wird, bescl^ gestern tn einer außerordentlich stark besuchten Versammlung die bayrische Bolkspartei sich von der Zentrumssraktion der Nationalver­sammlung zu lösen. In der Begründung wird betont, daß die Rede Erzbergers in Stuttgart, besonders der Gedanke des Einheitsstaates sie dazu veranlaßt »habe.

Freigabe des Tabaks,

Berlin, 10. Jan. Wie demBert. Lok.-« Anz." berichtet wird, wurde bei einer Besprechung im badischen Ministerium des Innern von ver­schiedenen Tabakinteressentm einmütig die Fret«- gäbe des Tabaks verlangt.

Die Entschewuug im Versicherungsgewerbe.

Berlin, 9. Jan. (WTB.) Der Schlich- tnngsausschuß Groß-Berlin entschieo in dem Sttett im Bersicherungsgewerbe, daß der Ar­beitgeberverband bis Samstag, 10. Januar, nach­mittags 3 Uhr, in Verhandlungen über den Av^ schluß eines Tarifvertrages einMtrctenhat Der Arbeitgeberverband für die deutschen Ver- sicherungsunternehmungcn erklärte, baß er bar heute verkündeten Schiässpruch als eine ungeheure Rechtsbeugung betrachte und sich ihm nicht unter­werfe.

Der Fall Sklarz.

Berlin, 10. Jan. Der von der sozialdemo­kratischen Partei zur Untersuchung der Sklarz- Angelegenheit eingesetzte Ausschuß nahm gestern dt, Vernehmung mehrerer Zeugen vor. Heute wer­den die Zeugenvernc'hmun-ten weiter sortaeietzt.

Sehördliche Anzeigen.

Bekanntmachung^

Kleinbahn GießenBieber.

Wirkung vom L Februar 1920 tritt uotbe- ^itltck der Gencymtgutm unserer AussicktSbebörde >um Binnentarif der Nachtrag 9 in Nrait.

I Nähere Auskunft erteilen die Dienststellen.

V Berlin, den 8. Januar 1920.

VD Die Direktion.

Bekanntmachung.

Für sofortigen Dienstantritt werden einig» mnaere L chre tb ge hi l fe tt, welche schreib- nm tonten und stenographiekundig sein müssen, gesuM.

Schriftliche Angebote mit Gehalts^rderuna srnd zu richten an bte 3^5«

Trrertton der Elektrizitätswerke und Straßeirbahn. der Stadt Gießen.

S1011 e.

Bekanntmachung.

Bete.: Entlafsungsanzüge.

Durch die Tageszeitungen und Mauevanschläge wurde bekanntgegeben, daß nach der Verfügung des Kriegsministeriums Ansprüche aus Ent- laffungsanzüge nur bis zum 28. T^ember 1919 geltend gemacht werben können. Trotzdem gehen aber heute noch zahlreiche Anträge auf Bevabfol- gung von EnllossungSanrügen hier em. Eine Be­rücksichtigung dieser nach dem 28. Dezember 1919 eingegangenen bzip. noch eingehenden Anträge kann grundsätzlich nicht erfolgen und müssen ohne wei­teres zu den Akten genommen werden. Es ist somit zwecklos, jetzt noch Anträge auf Entlassungs­anzüge m stellen. Ferner wird gebeten, vom persönlichen Erscheinen ohne Anffott>erung hier abzusehen, da ein jeder Antrag zunächst einer Prüfung untersagen toetben muß und btr Anspruch auch beim persönlichen Erscheinen ntcht sofort befriedigt werden kann. Es wird hn^dnrch lediglich eine Störung des Dienstbetriebes verursacht. Auch ist es der Bekleidungäabteilung unmöglich, die kmendlich vielen Anträge in einem ganz kurzen Zeitraum 3 am Abschluß zu bringen. Ein jeder Antragsteller erhält sobald als möglich Mitteilung darüber, ob und wann er den Anzug in Empfang nehmen kann oder worum der Anzug nicht zu­ständig ist.

Es ist hier die Wahrnehmung gemacht worden, daß es immer noch Leute gibt, die Ausrüsttrngs- stücke (Tornister, Brotbeutel, Rucksack usw.) im Besitz haben, trotzdem diese Stücke nicht zum Entlassungsanzug zuständig sind. Personen, die noch im Besitze von Ausrüstungsstücken sind, wer- oen hiermit aufgefordert, diese unverzüglich an bte diesseitige Berforgungsstelle, Betteidungs- abteuung, abzuliesern.

. Schl redlich wird noch darauf hinaewiesen, daß csesrrche von hetmgekehrten Kriegsgefangenen aus Umtausch der etwa im Durchgangslager erhaltenen schlechten Bekletdungsstücke unter 2/& Tragewert nur nrnertxilb 3 Wochen nach der Entlassimg an­genommen werden dürfen

Gießen, den 8. Januar 1920. 394D

m von Kropff,

3- 2). und Leiter der Versorgungsstetlc.

um 2 Prozent

«höht. .

sich

20

15

Größere Posten

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35

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9,45 Mk.

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10,30

11,70

6,70

12,20

13,35

9,30

9,75 in vollen

15 Pf.

20

Kartoffelausgabe. Woche.

Tie Wo chenkartofselmarken Nr. 13 bis 27 einschl. der 52. Woche werden beliefert bei: L ö b s a ck, Karl, West-Anlage.

Tie Marken können bis einschließlich Mittwoch den 14. Januar 1920 ein­gelöst werden.

Gießen, den 12. Januar 1920. 427B

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

HSM,reist fit Brnn- miö Hcizßsjft.

Auf Grund des Gesetzes betreffend Höchstpreise vorn 4. August 1914 und der Bekamttmackpmg über die Aenderung oeS Gesetzes über Höchstpreise vom 23. Mär^ 1916 bestimme ich unter Aus­hebung her seitherigen Höchstpreise für Heiz- und Brennstoffe:

, Ter Preis für den Zentner darf nicht Über­stetgen:

vor das Haus Ko^en Händlers

bei Fettstückkohlen

Fettnußkohlen

Fettkohlen, melierte

Eßnußkohlen lHalbmagerkohl«)

Anthrazit, beste Marken

Anthrazit, andere Marken

Eisorrn- und Steinkohlenbriketts

Braunkohlenbriketts (Marke Union)

vetlei-ung für Minderbemittelte.

Auf Grund eines Rundschreibens des Reichs- kleiderlagers Rr. 51 in Darmstadt werden die in der Bekanntmachung vom 6. d. M. bekanntgegebe­nen Berkausspceise mit Rücksicht auf die Deckung der Kosten für Verpackung und Fracht sowie die erhöhte Umsatzsteuer

Hl' UNS VmmM-verlkelgmW in der Staat!. Oberjörfterei Krofdorf am TienStag den 20. Januar, vormit- ttt^ro^o ? ^0 U^r ab, bei Gastwirt Freund 1 Brennholz

Försterei Krofdorf, Tistr. KreuzschsSge (14

Försterei Waldhaus, Tistr. Lichtenberg (49) mtb Lindenschi(54 a).

Eichen: 7 Rm. Scheit, 17 Rm. Knüppel, 58 Rm Reis III.

Buchen: 459 Rm. Scheit, 41 Rm. Knüppel, 126' Raummeter Reis III.

", Gasstücklvis (ab Gaswerk) Gasnußkoks (ab Gaswerk)

Vorstehende Preise verstehen Fuhren ab Eisenbahnwagen bis des Käufers oder frei Lager des einschl. der Warenumsatzsteuer. Die Preise für 3r,c^-!pnb Reizstoffe, die streckenweise mit dem Schiff und mit der Bahn nach Gießen geleitet werden, erhöhen sich um die Mehrfrachten, die leweils von der Ortskohlenstelle festgestlllt werven.

Zuschläge dürfen für den Zentner erhoben werden:

Versteigerung.

Dienstag den 18. Januar von narbmittag- 8 Ubr ab versteiger - ick im ^Pfau^, Neustadl 55?

1 Mabagoni-Sakon. behebend in 1 Sota, 1 Salon» schrank 1 Schreibtisch mit Sessel, 1 Tisch, 5Sit'lbto ferner l Smeaelschrank, 1 polierten Nachlkiich, 1 ^niibsäge-Maschine, 1 Holländer, etwas Zkinder- wäicke, sowie 20 Stühle, 1 Soft, 2 eiserne Bett- srellen mit Marroven, 2 Stück einlür. Kleider» schränke, 1 Auszieb tsch, 1 Overnglas, «leidnngS- stücke, Schuhe und Stiesel, 1 massive, grobe Bogelbecke, 1 Pvlsterlüre, 3 Schlitten,- sodann aus einem Nachlaß 2 vollständige Betten, zwei Kletderschranke, 1 Waschtisch, 1 Sofa, 1 Tisch 1 Nacktiisch und verschiedene HouShaltungS- gegensrände. 17 Bände ftamilicnbläuer, neue Gardinen tFriedensivare), 9 Stück neue Damen­hemden, Unterröcke usw., 500 Paar Schuhriemen

Versteigerung bestimmt.

H. Benner II., Auktionator

Krofdorfer Straße S.

Annahme von Versteigerungen aller Art.

auch einzelner Stücke. 0638

1. für das Einwerfen des Brennstoffs von der Straße in den Keller

2. für das Einträgen des Brennstoffs von der Straße in den Keller

3. bei Lieferung in Säcken oder Körben bis zu Höchstmengen von 15 Ztr. ab Eisenbahnwagen rn den Keller

4. bei Abholung von dem Lagerplatz des Kohlenhändlers biS zu tzöchstmengen von 15Ztt.

5. ber Lieferung in Mengen von mehr als

15 Ztr. ob Lagerplatz des .Kohlenhänd­lers bis vor 5as Haus für Kohlen

für Koks

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wert tie BrtU'Mke Üvlv.-Drcckerel. R. Luit. Gi»gw

Gießen, den 10. Jmmar 1920. 4218

Der Oberbürgermeister lLebensmittelamt).

Jagd - Verpachtung.

Tie Gemeinde-Feld- und Waldjagd der Ge­markung Geilshausen wird am Frettag den 30. Januar, nachmittags 2'/, U h r, auf der Bürgermeisterei auf 6 Jahre meistbietend ver­pachtet. Die Bedingungen werden in dem Termin bekanntgegeben. 406

Bemerkt wird, daß ca. 600 Morgen Wald und ca. 3000 Morgen Feld dazu aehören.

Eisenbalmstatton ist daselbst.

Geilshausen, 9. Januar 1920.

Hess. Bürgermeisterei.

Wagner.

Tie blau umringten bzw. durchkrenzten Hol^- nummem werden nicht verkauft.

II. Nutzholz (von 1 Uhr ab).

Försterei Krofdorf, Distr. 14 b. 16.

Försterei Waldhaus, Distr. 42, 49, 51, 54 a.

Eichen: 32,55 Fm. 3. und 2. Kl. Stämme, HO fönt Schichtnutzholz.

Buchen: 74,86 Fm. 2. bis 4. Kl. Stämme, 11 föm.

Schichtnutzholz.

Tas Stammholz 5. ftt. (unter 30 cm Mitten- durchmesser) wird später verlauft.

Brennholz nur für Selbstverbraucher, Nutz­holz für Handwerker der Umgegend, Bahittrans- port ausgeschlossen. ----

Krofdorf, den 9.Januar 1920.

Ter Forstmeister. R e l n h a r b.

6. bei Lieferung in Säcken oder Körben bis M Höchstmengen vvn 15 Ztr. ab Lager­platz des Kohlenhändlers bis in den Keller 60

.. Mit schweren Geldstrafen wird besttast, wer dre festgesetzten Höchstpreise überschreitet uni> wer der Aufforderung der zuständigen Behörde Mm Verkauf von Brenn- und Heizftoffen, für die Hocbftvreise festgesetzt sind, nicht nachwmmt.

Obenstehende Höchstpreise erhalten rückwirkende ,Kraft für solche Lieferungen, die nach dem 3. d. M. ersvlgt sind und bei denen wegen der noch nicht feststehenden Preise em Preisvorbehalt erfolgt ist.

Gießen, den 10. Januar 1920. 4018

Der Oberbürgermeister. I. B.: K r e n > i e n.

Der Dormischlag der Gemeinde Nonnen- rotly für 1920 liegt von Dienstag den 13 b. Mts an eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürger­meisters zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich ober zu Protokoll vvrgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage br-schlvsjen, zu der auch die Ausmärker bei» Anträgen haben.

Äonnenroth, den 10. Januar 1920.

Bürgermeisterei 9toimenwth.

Hoppe. 395