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Handel.

Ein Lob hrr firan^irftr Mustermesse.

Vern. 9 Oft. Ti' . Tribüne te

Lausanne" int> b:e . Tribüne de Gsnöve" berich- ficn cinaricn"'* imö nutz UKtevti t? a:ircte:inertb üle: bi- ftrank'Urter Mustermesse Slc ste> r.-n fljciri t nTurn') dei tv'feu Erfoli der Messe bi* t>. rV'n t4e Cuaf'tar der Pr^ikc und bv >torfc Bet -i icwnfl >s Au5landes fest. DieTri­büne de Lausanne" fdrcriSt u a.: ..Der allftemrine Eindruck der Ordnung und TrüVt, die rcirfjr 91 n> ge^al'ung der Slä ide. d'.-e tabfrei ten gtistval'en Er ir-duna nr aus al en Gebieten. all' da) teiveise 'a'i Du s lnd risck die Hände in den Schatz l>'gt und rechtier!ign? es, dab wi srinen für ganz Eurana ro --a'w«nd'ge-i H tf rxiTi 'Fr-ru* bau erleichtere." Die ..Tribüne de ®6n£üe" sazt ii a.:Di dritte inter latw trife Must-rinesse in stra"kfurt a Vit. b?wri'ck er*j6n [d in tertj ib en Lebenswillen, daß man sich vor tvim ce~» uciscn must. Was man tfcr s e' t. rortf* c N" rtn k- sich vortriff-a'te Mei>'u"g uon der Le'>-nskrrft u d i>nn Arbe-t-Zst-is; des deim'd-en Bo f* s Es la' - : '[t sich um eine ganz guvnltige Leistunn, wenn m-mr b.'denk', daß sre rxon criiem B l> ausgebt, das in der Qkidndjte beispieldoie P.ü'ungen burd>- lebt hat."

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Berlin, 9. Oft. Börsenftimmungs- bild. Die Börse eröffnete bei geringer Geschäfts" tätigfeit und vorwieg nder Abgabeneigung. Die Euröbewogung war unregelmäßig und ist ohne erhebliche Aimderungen. jedoch stellen sich Laura- Qütte und Phöniraktien um je 10 Prozent hiLer und späterhin scho'sen sich Hösch und Rheinstalil der Auswörtsb.'w.gung kräftig an. Erstere stellten sich um 21, letztere um 15 Prozent höher. Diese Steigerungen gewahrten der «Ägsmeinen Tendenz einen starken Rückhalt und veranlaßten teilweise Erholungen von der anfänglichen Abschwächung, so daß die Haltung den Anstrich der Festigkeit gewann. Bezüglich der Umsätze b'ieb der Verkehr aber ziemlich beschränkt. Obersch'e'ische Kokswerke I segneten reger Nachfrage und gewannen 3 Proz. Bankaktien waren meist beh-ruvtet. Deutsche Bank jedoch 4 Prozent niedriger. Valuta Papiere waren fest entsprechend der geringen Aenderung der Devisenkurse.

Frankfurt a. M.,*9. ©ft. Börsen- sti m m u n g s bil d. Tic Ha'tung der Börse pe- stalt^te sich zum Wochen Muß ruhiger bri nicht einheitlicher KursentwiÄung und vielach ffjrxr'* fenben Preisen. Tie gestern am stärksten gewiche­nen M.rn'a ^pariere erfuhren anfä rglich ^um Teil eine Befestigung. So konnten Phönir o Proz., Buderus 4 Pr. z. über den gestrigen Tiefssand eröffnen. Laurahüttc und Gelsenklrd-ener behaup­tet. Harpener dagegen ixir.DL'en h Pe^z. Adler gaben ebenfalls 5 Pro^ nach. Auckl Daimler lagen niedriger. Chemische Aftien hatten gertn* gen Verkehr. Badische Anilin g b-fiert. Scherdo- anstalt plus 5 Pvoz. Farbwerke Höchst sowie Ebek- tron Griesheim schwächer. Ebeklr Deutsch Ueb..'r- fee plus 10 Pro-. Dagegen AEG. an geölten. Auch Siemens und Halske wurden tm Verlaufe stärker gedrückt. Schuckert schossen sich der matten Haltung auf diesem Gebiete an. Daimler Motoren gaben 4 Proz. nach. Fest lagen Sdeaua Romano. Mexikanische Anleihen lagen still bet geringen Kurs Veränderungen. Baltimore etwas fester. Kaffa- mdustriepapieve unterlagen vereinzeltem Angebot. Privatdiskvnt 4 Proz. und darunter.

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Der Wa^llrider ist hrfugt, die Wahl- und Stimmbercchngung jede- Wählers bei der Wahl­handlung zu p.üfen. Es empfehlt sich bafrr, einen AusN'eis hierüber zur Wahlhandlung mitsubn g<m

Gießen, den 7 Ok ober 1920. 1(.8* 3C

Der Vorstand der Allgemeinen Ortskrankenkasse

Gießu.

Bekanntmachung.

Detr.: Die Stadtverordneten-Wahlen.

®le Stadtrvohlkommission hat in heutiger Sitzung festgestellt, daß nach Artikel 7° der Städteordnung an Stelle des ausgeschiedenen Stadtverordneten Schuh, machermcister Joseph Weitz Gasarbeiter Hermann Goß, der dem gleichen Wahloorschlag Kennwort -U. S. P. Georg Deckmann, Krankenkassenangestellter tn Dietzen- anaehört, In die Stadtverordneten-Der. sammlung eintritt.

Das Protokoll nebst den zugehörigen Schrift, stücken des Wahlverfahrens liegt vom 12. L 9JL an 3 Tage lanq während der Dienststunden auf dem Stadthause (Zimmer 8) zur Einsicht offen. Einwendungen gegen bte Feststellung sowie gegen den hierdurch bestimmten Stadtverordneten können innerhalb dieser Frist bei Meldung des Ausschlusses von den Stimm- berechtigten schriftlich oder zu Protokoll erhoben werden.

Gießen, den 8. Oktober 1920.

D« Oberbürgermeister (Stadtwahlkommissar).

Bnllenverkanf.

Die Gemeinde Lang. Gon» beabsichtigt die Ab- schaffung eines abgängigen, gut genährten zirka 18 Ztr. schweren Bullens. Preisangebote per Ztr. Lebend. S'wicht sind verschloffen bis spätestens Mittwoch den 13. Oktober nackmittagg 4 Uhr bei der Bürgermeisterei einzurelchen, woselbst auch die Bedingungen einzusehen sind. Zuschlagsfnst 3 Tage 10818

Lang.Göns, den 11. Oktober 1920.

Dürgume^terei Lang.Göns.

£3« einem Teil der Äuflaae nyiebrrMt]

SiLilungSmSglichknten für vertriebene

Elsaft-Oochringer.

Berlin, 8. Oft. fWolff.) Vom Reichs- arbeitSministerium wird uns mitgedeilt: Zur B sck^r'fung von ländlid>en SiedelnngS- möglichkeiten für vertriebene förfafe- Lothringer, die la-nbwir sd«ftichen Berufen ertftommen, sind begven-te Mittel zur Brrsügtmg gestellt, die es gestmven,>em veriorgungsbe.Lch- tigten Elsa^Hothrii-ger eine Beihilfe zu gewähren, die soffst üblichen Baukosten unb Ueb^-rtruerung^ Zuschüsse erheblich Überstrigi. Nähere Auskunft darüber erteilen der Hilfsbund vertriebener Clsatz- Lothringer, Berlin W. 8, Mlhelmstrahe 72, so­wie die pvovinzrcllen gemetnnützrgen StkHÄunas- gesellschaften bz-w. S«driungsämter. Trotz b*r überaus ernsten Finanzlage hat btintü das Reich einen weiteren Schritt getan, um den vertriebenen Slammesangehörigen aus Elsah»Lothrtngen den Uefergang in das deutsche Wirtschaftsleben zu er- leichtern.

Die Sorge für die Saar-Bergbeamten.

Saarbrücken, 9. Okt. (WTB.) Derpreutzi- sche Handelsminister hat den Vertretern der S a a r- Bergbeamten telegraphisch mftgeteilt, baft die Frist zum jederzeitigen Rücktritt der Saar-BerA«

Allgemtiiie LrtskrailktilW Gikßeii

Bekanntmachung»

Betr.: Neuwahl von Vertretern und Ersatzmän­nern zum Ausschutz der Allgemeinen Ortskrankenkasse.

Die Wahl der Arbeitgeber und Arbeitnehmer findet am Donnersta g, beit 2. Dezember 19 2 0, und zwar von vormittags 11 Uhr bis abends 7 Uhr ununterbrochen statt.

Die Arbeitnehmer und Arbeitgeber wählen in dem Gewerbehaus, Äirchstratze.

Au wählen sino 60 Vertreter und 60 Ersatz­männer, und zwar: auf Seilen der Arbeitgeber 20 Vertreter und 20 Ersatzmänner; auf Seiten der Versicherten 40 Vertreter und 40 Ersatzmänner.

Die Beteiligten werden zur Einreichnng von Wahlvorsck;lägen (Vorschlagslisten) aufgefordert. Es werden nur solche WahlovrMäge berücksichtigt, die spätestens am 3. November 19 2 0 bet ber Kasse. Ludwigstroste 12, eingereicht sind. Die Stimmabgabe ist an die Wahlvorschläge gebunden, d. h. jeder Stimmzettel muß genau mit einem btt Wahlvorschläge übererniHmmcn.

. Die Wahlvorschläge sind aeumbert für die be- terlrgten Arbeitgeber und Versicherten aufzustellen: sre müssen von mindestens 10 Wahlberechtigten der betreffenden Gruppe unterzeichnet sein.

Jeder Wahlvorschlag soll so trief Bewerber be* nennen, als Vertreter und Ersatzmänner zu wählen ffnd. Die einzelnen Bewerber sind getrennt nach Vertretern und Ersatzmännern, unter fortlaufen­der Nummer aufzusühren und nach Familien- und Vor- (Rus-) Namen, Beruf und Wohnort (Woh­nung) zu bejridmen. Bei Versicherten ist auch der Arbettgrber, bei dem sre beschäftigt sind, anzugeben. Mrt dm Wahlvorschlam-n für Versicherte ist^n ledern Bewerber eine Erklärung darüber vorzulogen, datz er zur Annahme der Wahl bereit ist. Nach der Zulassung können dir Wahlvorschläg- von den Wähie n im Geschäftszimmer des Geschäftsführers der Kasse, Ludwigstrahc 12, eingrseb-m werden. Das Arbeilgcber- und Mitgliederveizorchn^ tonn ebenda eingeselien werden, und es sind Einsprüche gegen dir Richtigkeit der sich darmts ergebenden Wahl- und Stimmberechlizung bei Vermeidung des Aus­schlusses spätestens 4 Wochen vor dem Wahltag« unter Beifügung von Beweismitteln bei der Kasse einzulegen.

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Die Kriegserinnerungen des Generals Ludendorff haben über den gan­zen Erdball in nicht wrniger als acht Sprachen eine autzerordent iche Berbrettung gefundn. Bereits von ihrem ersten Erscheinen an war der Wunsch laut geword-.n, ihr Inhalt möchte durch Veran­staltung einer billigen Ausgabe den weitesten Krei- sen d.s deutschen Volkes und unserer Jugend äu- genglich gemacht werden So hat sich G neral Lu- drndolsf entschosen, von feinen Kriegserinnerun­gen unter Mitnn kung des Pfarvers Priebe eine Volksausgabe zu bearbeiten. (Berlin, E. S. Mittler u. Sohn Prris geb. 2i Mk.) Mag das Urteil, das die Geschichte über die sachlichen Dar­legungen Ludendo^fts, seine Wege und Ziele im einzelnen fällen wird, lauten wie es wolle, eins steht fest: das ist die Grös-e seiner Persönlichkeit, in der sich gigantische Tatkraft und g ühende Vater­landsliebe verkörpern. Alle seine Taten zeugen für sie, auf jeder Seite seines Buches spricht sie zu uns in ihrer ganzen Kraft und stähtenden Gewalt.

Tie Fahne, ein Zeitweiser für Bücher- frambe. 2 Hcst Herbst 1920. Preis 1 Mk. Ver­lag Walter Seifert, Stuttgart und Heilbronn. Deutete der Verlag öari Walter ©eifert in Stickt- gart/Hcilbrvnn in dem ersten Heft seiner Verlags- Zeitschrift die Bahnen an in denen sich seine Ver­öffentlichungen bewegen sollen, so zeigt er in dem zweiten, datz er die cingeschlagene Richtung einzu­halten bestrebt ist. Neue Namen rechen sich denen der bereits gewonnenen Autoren an, die Novelle gesellt sich zum Roman, die Lyrik zur Bühnen­literatur, überbau# bietet der Inhalt des neuen HefteS so reichhaltiges Material zur Orientierung für die Leserwelt, daß eS von ihr nicht unbeachtet bleiben sollte.

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beamten in den vonrhrschen Staatsdienst entgegen dem Mmisterialerlatz vom 1. April 1920 bis zum 6. März 1921 verlängert werden soll. Demzufolge ist es bis zu diesem Zeitpunkte jedem Saa.berzbv. amten mSglich, ohne roeitiere Förmlichkeiten in bat poeutzischen Bergdienst zurück-utteten.

Ein« Entschlietzung deS schweizerischen Bauernverbandes. Brugg, 9. Okt. (WTB.) Ter Vorstand des schweizer i)'chenBauernverbandes teilt in einem Ausruf an die landwirtschaittichen Or- ganisationLn bet Wüt, die zu dem auf den 4. April 1921 von dem internationalen Arbeitsamt nach Gens einberufenen Kongreß eingdaben sind, mit, daß die schweizerische Bauernschaft die Anwendung der Washingtoner Beschüsse auf die Landarbeit ablehnt und ebenso die internationalen Bereiw barungen Über die Arbeit in der..Landwirtschast. Ter schweizerische Bauernverband ladet die übrv gen Organisationen ein, daß sie die Regierungen ihrer Staaten ebenfalls zu solchen Ablehnungen veranlassen.

Die Verteilung deutscher Kriegsschiffe.

Brest, 9. Oft. (WTB.) Hier sind drei deutsche Kreuzer angefommen. Der eine ist für Frankreich und bte briden anderen sind für Italien bestimmt. Auf der Roede von Rouen ist ein von Deutschland abgelieferter Schwimmdock angekommen.

Ein neuer Siegesbericht Drangels.

Konstantinopel, 9. Oft. (WTB.) Der Heeresbericht des GeneralS W r a n g e l vvm 5. Ob toter besagt: Tie bolschewistische Offen« sive gegen SinelniVvw wurde abgeschlagen. Ein Gegenangriff brachte der ArmeeWrangej 700 Gefangene, 6 Züge unb 2 Grichütze ein. Zwei Infanterie-Divisäonen, die frisch eingeletzt worden waren und eine .Bavallerie^Divisron wurden in die Flucht geschlagen. Nördtich von Wotnowaft wurden bereits 1000 Ge'angene gezählt. Man meldet das Vorrücken der Arm« SB ränget an ber Küste des Asowschen Meeres und im Tonez-Gebiet.

K>o pe nha gen, 9. Oft (WTB. ) Nach einem Telegramm aus Sebast?pol ist zwischen Gv'.evrl Wränget unb den Führern der Dsn-, Lu- bau*, Terek" und Astrachankosaken ein Bündnis abgeschlossen worden.

Paris, 9. Okt. (WTB.) Die Agentur Ra« bin läßt sich auS Warschau melden, daß Nikolai Nikolajew zum Generalstab des Gene« rals Wrangel gehöre.

Ein Aufstand in Moskau?

London, 9. Okt. (WTB.) Der Aorrespon- dent desDailv Telegravh"^ in Kopenhagen über­mittelt eine Nachricht aus Riga, ^wonach fiii Kort mit großer Hartnäckigkeit das (Ävrücht auf* rechterhalte, datz in Moskau ein grotzer Auf­stand ausgebrochen fsi

MetallprkisennSh'gung in Frankreich.

Paris, 9. Okt. (WTÄ) des Mck- gangs der Kokspreise haben ftch die Industrrelbn und Fabrikant.n der Metallbranck^e verpflichtet, die Metallpreise um 20 Pwzent zu er­mäßigen.

Am vag dcS DvrsionteS beschlossen, baS AN ien- Lwi.al um 14 250000 Mk in der Weise zu er­höhen, daß diese neuen Ak ren dm S annn^Ak bi­nären im Verhältnis 2: 1 zum Kur-e von 165°/0 Angeboten werden. ©IciÄciitfl sollen weitere 2 000 000 M VvrzugSuLien »u ben frübeim Bedüngungen au4gcgeben wttden. Die e Ak.ieu werden von einer ber Gesellschaft nache ehenden Seite überrsommen. Säm lidx neuen Ä.tten wer­ben mit Tivkcndenbevech ab 1. Januar 1921 ausaesL.tet Tv durch tee Herausgabe der neuen Wien 6er Ge.ellschäft zustiegenden Mittel dienen zur Bestvei ung dec Detcüi;ung rn Löhe von 15 000 030 Mk an der neugcgrit tijcjen Ak.uir- geiellsd-af. S oMiretlc VnderuS-RbcküinZ, ;omc lur tz'är'ung ber Betriebsmittel. Die Üjer diese Ka- iri alerböf imgtm teschliehende au ewrietttliche !c-auptversarmiilung ick. den 13. November ds. Js. in Wetzlar voryeschen.

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