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Vermischte».

* Wetter unb Politik. Daß unser Seelenleben vom guten und schlechten Wetter beern- fhiüt toirb, ist eine allbekannte Tatsache, und btc Mhchologie hat überhaupt eine ganze Reihe von ÄLechselbeziehwrgen zwischen Wetterlage unb ^elenleben sestgeftellt. Dieser Zusammenl)ang ist aber sehr viel bcbeutktmer, als es auf ben ersten Aick scpeinen mag. Wie sehr bas Wetter auch die ZZvIittk beeinftutjt, das betont xt. Gaorg Ätonier flUf Grund lahrelanger systematischer Beobachtun­gen in einem Aussatz derUmschau". Auf bas alte Wott, bahRevolutionen nur bei gutem Wetter gemacht werden", ist ja wieber häufig htngewiesen worben. Lom-er aber crklätt ganz allgemein: Immer, wenn die politisch? Lage unseres Landes nach außen ober innen sich kritisch zuspitztc, wenn ein sckiwerer Konflitt zur Lösung, eine politische Schwüle zur Entladung drängt, zeigte auch die Wctterkurve eine entsprechende kritische Senkung. Tiefe Senkung erreichte bann ihren Höhe- ober vielmehr Tiefpunkt, wenn auch die politische Krisis auf der Höhe war. Unb umgekehrt: je spannunas- sreicr, gesicherter und glücklicher vve Lage des Landes, umso gleichmäßiger und günstiger auch bet- Barometerstand. Es genügt in der Tat ein Blick auf den Wetterzeiger, um die augenblicklichen politischen Tendenzen, Spannungen, Aussichten ^inschätzen zu können. Man braucht keine Zeitung zu lesen, keine Versammlung zu besuck)en: man braucht nicht hin und her zu überlegen: das Barometer gibt unanfechtbaren Anschluß." Unter ben zahllosen Beispielen, die der Verfasser gesam­melt hat und über die Näheres in seiner demnächst erscheinenden psycho-kosmif,'cn WetlerstudieWelt- untergang oder ?" zu rmben ist, führt er nur den Parallelismus stoischen Wetter unb Politik im Januar 1920 durch. Am 10. Zanuar, dem Tage der Ratifikation des Friedens von Versailles, war das Barometer über 75. Am Tage darauf, an dem der Eisenbahnerstreik im Westen und in Schlesien ausbricht, erfolgt ein Barometersturz auf 72,7 begleitet von einem orkanartigen Sturm und Gewitererscheinungen. Diese Wetterkrisis wirkt sich dann politisch aus in den Unruhen in Leipzig am 12. unb in dem blutigen Krawall vor dem Reichstag am 13. Januar. In der Zeit vom 14. bis zum 18. Januar, in dem das Barometer wieder stetig steigt, das Wetter ruhig unb teils heiter ist, erfolgt dann eine schnelle Be­ruhigung der politischen Lage. Es fallen also Beginn und Beruhigung der Krise auf beiden Gebieten genau zusammen. Wie der Stratege im Wcll kriege gelernt hatte, die Meteorologie um Rat zu fragen, so wird also auch der Politiker gut tun, sich bei seinen Maßnahmen vorher genau das Barometer anzusehen.

Buchertisch.

T as literaris che Echo. Halbmonats­schrift für LitNaturfreunde. Verlag: Egon Fleische! & Co., Berlin W 9. Tas 2. September heft ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen: Otto Grautofs: Ter Kveis um Andrß Gide: Hans Chttstotch M>e: Lena Christ: Fritz Ackermann: Erlebnis und Gestaltung: Robert Werner Schulte: Kutt Bock: Heinz Michaelis: Frauenbücher.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Es ist 30. August in der alten Stabt Grün- berg. Vor einem eisernen Gebäude, Bahnhof Grünberg Lich Butzbach, stehen eine Anzahl Damen, Herren und Kinder. Vom Him­mel strömt der Regen, kalte Lüfte wehen. Tie fröstelnde Menge studiert die Ueberschrift der eisernen Tür, des eisernen Hauses. Sie lautet: Warteraum". Es ist 4 Minuten vor 5 Uhr: um 5 Uhr geht der Blitzzug ab. Ankommen soll er 3.30, angekommen ist er 4.12 derWarte-

raum" ist noch fest, sehr fest verschlossen. 4 56 öffnet sich derWarteraum". Durchnäßte, vorher schimpfende Reisende lösen stillschweigend ihre Fahrkarten. Nun die bescheidene Anfrage an die Verwaltung der Bahn: Warum ftebt auf ber eisernen Tür bas WottWatteraum ? Das Warte" war ber versammelten Gemeinde klar, nur über benRaum" 'machte man >ich tief­sinnige Gedanken. Ist er wohl von der Burger^ meistevei für Mietwohnungen beiÄagnahmt. Ober ist er ein Raum, vor dem man warten muß?

Handel.

Mainzer Lederbörsentag.

Mainz, 1. Sept. Am Dienstag, den 7. Se^; tember d. I., findet in Mainz im-KaftnoHos zum Gutenberg" von IVA bis 1 Uhr der 3. Leder- öörsentag statt, döachmiltags beginnt um 1 / 2 Uyr in den nämlichen Räumen die Häute-Auktion, welche mit ben Gefällen von Saarbrücken, Laar- louis, Trier, Kreuznach Oberstein und Worrn^ beschickt ist. Der Zutritt zum Lederborsentag tst gegen Vorzeigung ber Einladungskarte frei. Ein­ladungskarten können auch noch am Eingang rn Empfang genommen werben.

Berlin, 1. Sept. Börsenstimmungs- bild. An der Börse machten sich heute Anzei^i einer gewissen Ermüdung und Abspannung bemerk­bar. Der Verkehr ist etwas ruhiger getoorben. Die Kursbildung zeigte nicht mehr einen ausgesproche­nen Schwung nach oben. In den bisher begünstig­ten Papieren trat verschiedentlich eine Rsaliiations- neigung zu Tage. Außett)em trug der stets am Monatsende eintretenbe Ablauf ber unerledigten Kaufs- und Vettäufsaufträge zur Erschwerung des Geschäftes bei. Immerhin kann aber die Grund- stimmung noch als fest bezeichnet werden. Bon Montanwetten litten Bochumer, Buderus und Mannesmann unter Realisierungen, wogegen die meisten anderen Papiere eine weitere mäßigere Besserung zu verzeichnen hatten. In Schiffahtts-, Chemischen und Elektvöwetten war bas Geschäft nur zeitweise lebhafter, hier waren Badische Anilin und Goldschmidt über 10 Prvz. höher. In Ma- sck.menfabttkäktien war der Kursstand gut behaup­tet. Stärkeren Aufschwung nahmen Daimler, Zell­stoff Waldhvf. Petroleum unb Valutawerte hatten bei schwankenden Kursen stilleren Vermehr. Mexi­kaner waren erneut kräftig anziehend. Kvlonial- uerte verändetten ihren Kursstand bei zeitweise größerem Geschäft nicht wesentlich.

Frankfurt a. M., 1. Sept. Börson­st immungsbild. Das Geschäft war ruhiger, besonders in Kassaindustrieaktien: die Haltung kennzeichnete sich als unregelmäßig. Moittanpapiere lagen, da sich Angebot einstellte, schwächer. Phönix Bergbau wurden stärker gedrückt 487. ( IO1/2), Gelsenkirchen verloren 6 Proz. 313. bis 316., Bochumer matt 505. ( 15 Prvz.), später wieder erhöht 520. Deutsch Luxemburg 313., Rhein. Stahl 400. ( 12 Proz.). Auslands Papiere schwächer. Schantungbahn büßten 5 Proz. ein 677.. Deutsch Uebersee 890.. Otavi Minen 830. ( 10 Mk). Badische Anilin verbesserten ihren Kursstand um 1 Proz. auf 469.. Chemische Accumulatoren fester 446.. Scheideanstalt 554. ( 14 Prvz.). Hamburg Paket mit 185y2 ll/i Prvz. niebriger. Nordb. Lloyd 17834. Unter den Elektto- toerten gaben Bergmann 3V2 auf 241. nach. Chamotte Annawerk bei einiger Nachfrage 9 Proz. höher 260., dagegen stellten sich Bang. Äayß u. Freytag 9 Proz. niedriger 201.. Metall Aetz- werke notierten 1843Zi, Zellstoft Aschaffenburg 419. Bingwerke 265., Gektr. Schnckett 204.. Schuh­fabrik Aug. Wessels 299., Fränkisck)e Schuhfabrik 257.. Nürnberger Vereinsbank 200.. Benz- aftien schwächer 202.. Deutsche Petroleum 1310. Mexikanische Renten gaben von ihrer Steigerung nach. 4^2 Irrig. Mexikaner verloren 19 Proz. auf 324.. 5 Proz. Silbermexikaner 342. 5 Prvz. Deutsche Reichs an lei he 79y2.

5r en»Tue: a. M. 2. Septbr.

Bürfenfttiefe.

Berlin

524,

175,

reichen vor, die darauf hindeuten, daß die polnische Militäristen geneigt sind, den nachdrücklichen Rat

22.59

81,90

20,10

705,70

715,25

998,50

190,20

230,25

377,45

49,75

344,85 814,30

738,25

22,65

82,10

20,14

Ivrtch . . .

Amsterdam .

Kopenhagen.

Stockholm.

'Prag....

Wien.. .

London . .

360,35 703,20 720,75 996,-

177,70 229,75 177,45

49,80 341,35 810,80 738,25

22^28 82,22

20,14

Amsterdam - Botterd. Brüssel-Antwerpen.

Ühristiania

Kopenhagen....

Stockholm

Helslngfor«. . ...

Italien .

London.

New-7)ork

Paris . .

Schweiz

Spanien

Wien (altes) ....

Deutsch-Oesterr. abj.

Prag

Budapest

Bulgarien....

Konstantinopel. ..

704,30

713,75

996,50

189,80

229,75

177,05

49,65

344,15

818,70

736,75

359,65 701,80 719,25 994,-

177,30 228,25 176,05

49,70 340,65 809,20

736,75

22^22 82,02

20,10

Markuotterung»«.

Datum:

1.9.

12 30

6,30

14,25

10,-

31.8.

12,35

14,'20

10,10

(3n einem Teck der Auflage nriebittpILJ

Die FriÄiensverhan-lungen im Osten.

Amsterdam, 1. Sept. (WDB) DieTimes" nreldet aus Warschau, daß die lettländrsche Re­gierung ber Verlegung ber russisch-pol­nischen Friedensverhandlungen nach Riga zustuumte.

R 0 11 e r b a m, 1. Sept. (WTB.) Die Aeuße- nmgen des Marschalls Pilsubs ki in Warschau machten lautNieuw Rotteroamschen Courant" in London einen unangenehmen Eindruck. Den Blät­tern zufolge liegen in amtlichen Kreisen außer dem Berichte über Püsudskis Aeußerungen andere An-

Frankfutt

Abenv- Abend- Schluß- Schluß-

Grenze nicht Übertritten werden soÜ, vriceaöy. tet zu lassen.

Amerikanische Flottenrüstungen.

Charleston, 1. Sept. IWTB.) Reuter. Marinesekretär Daniels sagte in einer Rede: Die Verzögerung der Ratiftkchion des Versailler Vertrages verhindett die Einstellung der Flottenvermehrung. Die Pläne für ba Vermehrung und den Ausbau der amerikanische Kttegsmarine seien infolgedessen nicht abgeäudert worden. Wir sind nicht nur bebet, btc großen Werkstättenanlagen zu vollenden, fonbern bauen auch überall riesige Docks unb andere Hasenwerte. Wir bauen ferner 18 Dr eadnou ghts- Schlachtkreuzer und ein Du tzenb a nb ere m ächtige Schiffe, die unsere Flotte durch unsere Kampfkraft a n die S pi tze der LriegS- flotten ber Welt rücken.

Aus Danzig.

Danzig, 1. Sept. (WTB.) Sei ber Ur* abstimmung bet Hafenarbeiter stimmten 515 für die W ieder aufnah me der Arbeit, während 265 dagegen stimmten. Bor der Abstim­mung hatte eine Versammlung stattgefunden, an der ungefähr 2000 Hafenarbeiter teilnahmen. jDer italienische Vorschuß an Deutschland.

Rom, 31. Aug. (SdefmriZ Unter dem Vorsitze rds General Kommissars für Verpflegung, ©ort, tritt am 2. September in Stresa ein Ausschuß zusammen, der mit ber Abfassung ber Einzelbo- ftimnnmgen für den Vorschuß beauftragt ist. 6en Italien Deutschland zur Ernährung sei­ner Bevölkerung als Gegenleistung für die nid? den Spaaer Abmachungen, Deutschland auferlegten Kvhlenlieferungen leisten wird.

Lloyd George in der Schweiz.

Luzern, 31. Aug. (WTB.) Heute nach­mittag 5 Uhr hat Ministerpräsident Lloyd Ge­orge dem hier roeüenben Bundespr äsi- benten Motta einen Besuch abgestattet, ben dieser erwidette. Ter Besuch trug rein Privaten Charatter. Die beiden Staatsmänner nahmen Die Eelegetcheit wahr, sich, tote die Schweizerische Te­peschenagcntur erfähri, über Fragen der inneren und äußeren Politik, finanzielle Fragen usw. aus­zusprechen.

Ein Besuch des englischen KönigspaareS in Paris.

Paris, 31. Aug. (WTB.) Wie dieInfor- mation" aus London mdbet, kündigt dieEvening News" an, daß ber König und die Königin von England demnächst Paris einen Besuch al statten werden.

Zur Steuerabzugsfrage.

Ludwigshafen a. Rh., 30. August. Molff.) In einer gestrigen Versammlung der Ludwigshafener Betriebsräte wurde, wie die Pfälzer Post" meldet, nach längerer Aus­sprache dem Antrag des Betriebsrates der Badischen Anilin- und Sodafabrik,in der Steuerfrage örtlich solange nichts zu unternehmen, bis die sofort einzuberufende Reichskonferenz der Betriebsräte entschieden hat, deren Einberufung bis spätestens 8. De­zember geschehen sein muß", die Priorität zu­gesprochen gegenüber einer Entschließung, die vom graphischen Kartell eingebracht war, in welcher die Lösung der Steuerfrage auf dem einzig möglichen, d. h. gesetzlichen Wege durch den Reichstag gefordert wurde.

Die Bewirtschaftung von Fleisch in Baden.

Mannheim, 1. Sept. (WT.B) Wie von zuständiger Seite mitgeteilt wird, ist hier über die Wiedereinführung der fleischlosen Tage m Baden nichts bekannt. Es ist auch hier nichts be­kannt, daß die Regierung die Absicht haben soll, die freie Bewirtschaftung von Fleisch und Vieh,

Devisenmarkt. Geld Brief Geld Brief

Datum: 31. Aug l.Sept.

158 3,80 1586,40 j588,40 1591,60

-- ~ 363,65 364,35

. , ______________t die vor kurzem erst genehmigt nurben war, wie­

der Alliierten, daß die in Versailles festgesetzte der rückgängig zu machen.

Datum:

Kürs 31.8.

Kurs

1.9.

Kurs

31.8.

Kurs

1.9.

S^DeutfiriegsanL

79,50

79,50

79,50

79,50

4°^Deut.Reichsanl.

«

68,60

68,60

3°/^Deut.Reichsanl.

-E _

60,80

60,60

4°^Preuh. Konsols

. -

,

67,50

68,25

Darmstädter Banit

-

« «E

141,75

140,-

Deutsche Bank . . .

284,-

291,-

278,-

288,-

Disconto- Befellsch.

.

204,50

204,50

207,-

Dresdener Bank .

174,50

174,50

174,-

Nationalbank f. D.

f

.

149,-

149,50

Mitteld.Creditbank

..

143,50

143,50

144,75

H.°Amerik..Paketf.

187,-

185,50

186,-

185,50

NorddeutscherLloyd

179,75

178,75

180,-

179,75

Boch.'Gußstahlwrk.

*"

520,-

525,-

512,-

D.-Luxemb Bergw.

317,50

313,-

317,-

313,-

Gelsenkirch.Bergw.

318,-

316,-

317,-

316,-

Harpener Bergbau

.

372,-

366,-

Obecschl- Eiseno.rB.

.

,

349,75

242,-

Oberfchles.Lisenind.

273,-

,

270,

266,-

Phönix-Brgb.^Akt.

496,-

487,-

500,-t-

300,-

Bad.Anilin-u.Soda

469,-

463,-

475,-

HöchsterFarbwecks

374,-

e

375,-

369,-

Eleklr. A. E. G.. .

_

-

290,-

288,50

Schuckett-Werke. .

204,75

204,-

205,-

205,-

Felten-Guilleaume

425,-

.

430,-

420,-

Daimler......

221,-

229,-

220,-

233,5c

Bud.-Eisenw.-Akt.

430,-

.

429,-

405,-

Adlerwerke ....

260,-

269,50

275,-

274,50

4°/otzeff.Staatsanl.

_

.

-

(Electron Gnesheim

307,50

309,-

305,-

vehördiiche Anzeigen.

Stadt. Arbeitsamt Gleiten

West-Anlage 31, Teleph. 2054.

Polizeibeamte od. Unteroffiziere mit Zivilversorgnngsscheinen, welche beveits polizeilich tätig waren, zu sofortiger Verwendung als Ermiltlungsbcamte gesucht. Be­werbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften unb polizeilichem Führungszeugnis sind in dreifacher Ausfertigung cinMisenden.

Bad^Nauheim, den 26. Awgust 1920. Erfassungsabteilung.

__________Reichsschatzministerrum UL 9160D

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen bie Firma Lichtspiele SelterÄoeg, Amta Haberland, Gießen. Inhaberin Anita Ha­berland, geb. Walldorf, Ehefrau des Alwin Haber­land in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Lichtspieltheater.

Gießen, den 26. August 1920. 93O4B

Hessisches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A tourbe heute bezüglich der Firma Julius Hahn Nachf. Gießen eingetragen: N-achrem die Liquidation beendigt ist, ist die Verttetungsbefugnis des Liquidators erloschen. Die Firma wird gelöscht.

Gießen, den 28. August 1920. 93O5B

Hessisches Amtsgericht.

Obstversieigerung.

Mittwoch, den 8. September d. I. soll das der Gemeinde Bettenhausen gehörige Obst, Zwetschm, Aepfel und Birnen, öffentlich ver- fleigert werden.

Anfang vorm. 10 Uhr beim Friedhof.

Betten hausen, den 31. August 1920. Bürgermeisterei Bettenhausen.

Roth. 9314

-Berkans.

Knt möb'. L»is des im Oktober d. Js. zur Ab- s^fOrkstl. Angebor^ Waschteichs in ber För- 0148a0 an den Gle^^ geschätzt zu 350 kg Karpfen, Herr. Danermietev) 10 kg Hechten, soll im ganzen gum 1o. Sevteiubei^tlicAn Aufgebots venvettet

Pit ML ZlNote sind bis längstens 20. b. M wenn möalich na^.

Straße. Schriftl. rn 1. September 1920. «nt. 014880 a. d. Gre Oberförsterei Kittorf.

Schaub, 9321D

ES können eingestellt werden:

n. bei hiesigen Arbeitgeber«: 1 Schlosser und Autogenschweißer für alle Metalle, 1 Konditor, 2 Maurer, 1 älterer Bauschloster.

Lehrlinge: 1 Maler und Anstreicher, 1 Gärtner. 1 Tapezierer und Polsterer.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 lanbroirtfdb. Knechte und Arbeiter, 10 ^eldbereinigungSarbeiter, 10 Hauer u. Lehrhäuer. 2 Müller, zwei Schneider, 1 Schuhmacher, 10 Gesteinhauer, 10 Kesselschmiede, 1 Schreiner, 2 Prooistonsreisende, 20 Maurer und Zementierer, fünf Zimmerleute, 2 Maler und Anstreicher.

ES suchen Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker, Schweizerdegen, 3 Buchbinder, 1 Schneider, ein Friseur, Maurer, 1 Stellmacher, Kaufleute. Schreiber u. Reisende, 1 landwirtschaftlicher Ver­walter, Packer, HauSbttrschen und Ausläufer, Diaschinen- u. Battschlosser, 4 Gartner, 1 Konditor, Elektromonteure, 2 Schuhmacher, 1 Heizer, drei Krankenpfleger, 2 Schmiede, Weißbinder und Anstreicher, 1 Küfer, 5 Tapezierer u. Sattler, 4 Backer, 2 Kellner, 2 Kraftfahrer, 4 Mechaniker, 1 Dachdecker, 1 Ziseleur, 1 Svengler u. Installa­teur, 2 Dreher, 1 Telephonist, 1 Zahntechniker, 1 verheirateter Schweizer, 1 verheirateter Pierde- knecht, 1 Destillateur, 1 Hutmacher, 1 Stukkateur, 2 Fräser.

Lehrlinge: 1 Schuhmacher, 1 Wagner, 1 Schlaffer, 1 Gärtner, 2 Sattler, 2 Bäcker, 1 Friseur.

Weibliche Abteilung:

ES können eingestellt werben:

»-bei hiesigen Arbeitgebern: 1 landw. Mädchen, Dienstmädchen, Kauffrauen u. -mädchen, tüchtige Alletnmädchen, 2 Bereiferinnen, 1 Lehrmädchen.

b. bet auswärtigen Arbeitgebern: Dienstmäd­chen, Hansrnädchen, Alleinmädchen, 1 Hanshäl- " HZ* des Haushalts, landwtrtschast- ttche Dienstmädchen, 1 Friseuse, 1 Weißzeugmäd- eben für Hotel.

ES suchen Älrbeit: 1 Bibltotheksgehilffn, 1 Lehr- rnadchen lPutzgeschästl, das l Jahr gelernt hat, zum Weiterlernen, 1 Büglerin, 1 Frau übernimmt Wasche im Hause, 1 Privatsekretärin, 1 Näherin bei Schneiderin, 1 Wetßzeugnäherin für Geschäft, 1 Falzertn, 1 Zimmermädchen. 1 Lamfran für Ladenreimgen und Nachm.-Beschäftigung.»»b

Bekanntmachung.

Tas feebregiftet über das Standgeld in unserer otmagoge für das Rcchitungsjahr 1919/20 liegt Ai lang zur Einiücht der Beteiligten in der Wohnung des Unterzeichneten offen.

G i e ß e n, den 31 August 1920. 9345

Der Vorstand der isvael Religtonsgxmemde Gießen.

I. V.: M. Strauß.

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