n günstigen SBebingiutgcn, beitenten Bevülkerungs'klassen reserviert blieb. Wer wenn SalzschlMer Kurgälte und FranMuner riet, noch die givßen lich- Durch den Krieg und die teure Zeit ist das anders Händler ^^iiAnOtten schon bts ju ^öOlftoE denen sich die Heitelteere geworden. Ein wahrer Heißhunger nach Einmach-1 Kr das Pfund bezahlten, so ist das entschseoen zu
Der Antrag wird angenommen.
Regelung der Teuerungszulage für das Buremraushilfsper so nal.
1919/20 entnehm« lesungensürtz M den mit * be ; Mr irnnrntrihifierti
die des Geridttes.----------------
ausgesetzt wird, mutz die Justizbehörde dwVerant- rrvrtung für die Störung der Lebensmittelver-
§eulfletoit.
D e HeideLbeerernte in Oberhessen.
Aus Stadt ttnd Land.
Gießen, den 24. Jult 1919.
DaS BerhalLen aus der Straßenbahn.
Vom städt. ElektrizitätÄixerke teerten wir um Aufnahme folgender Verhaltungsmaßregeln w sucht:
Mit Rücksicht auf eingelaufene Beschwert» 'werden die Fahrgäste der städt. Straßenbahn erneu’ auf die „Vorschriften für den Verkebr und. der Schutz der städt. elektrischen Straßenbahn m Greßm vom 8. 11. 1909" verwiesen, welche in ietenr Wdotorwagen zur Kenntnisnahme der FnhrMc
U r st a d t CEcm.) Ivru» zur GeschMSvroarung. — Stadw. Kling (D.-N.) befürwortet inc Eurgab« der Bäckermeister. ä
Tie Eingabe wird der LebensmitteltePutatHM überwiesen.
Vor dem Kriege gehörten, die Heitesteerech den armen Leuten, denen sie einen schönen, wenn mich sauer erworbenen Verdienst boten. Ter Reiche kaufte sich seinen Bedarf von den Sammlern aus den ärmeren BwülkerungS'kveisen und ging selbst nicht in den Wald, der zur Zeit der Heitelbeerentte: ausschließlich den Frauen und Kindern der ar-
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Mitmg fan Uj tobte Ikbertrogim jt mWmsmStzg ■ kBsach aus einem to mem Audumem Wampen erkemba mzebrachl sind ir dch den elektrischen M raerben.
lurch den Mhlr lAfche Wellen toi lüngeugt, die beim Kvmmgen erleiden
Die Heidelbeerernte ist für die nt Be- tradjt fonrnicnben Gegenden von jeher von großer voltswirtsckmftlickner Bedeutung getvesen. Leute rst sie es in noch erhöhterem Matze. Damit die Km- der beim Sammeln helfen können, hat es allenthalben Heidelbeerferien gegeben. Biele ärmere Leute haben jetzt eine sehr gute Einnahmequelle, Es gibt fniter reizte Familien, die täglich bis . zu 50 Mart und .mehr verdienen. Mlerdings smd die Preise auch recht hoch. Es werten 1,20—1,50 Mark für das Pfund bezahlt, das ist mehr als das Doppelte wie im Vorjahre und eben das Zehnfache der Preise vor dem Kriege. Tie Frem- den, die kommen, zahlen mit Rücksicht darauf, daß eben alles teuer ist, den Preis von 1,20 Mark ja auch gerne, und man gönnt den armen Leuten, die fid) der mühsamen Sammelarbeit unterzicljen, auch gern einen der Zeit angemessenen Verdienst. Wer mcmt Salzschlirfer Kurgäste und Frankfurter
Nach Schluß der öffentlichen Srtzung wurden von Stadtv. Faber die Stadtverordneten zu da am 3. August stattsindenten Hauptübuugde: Gießener freiwilligen Feuerwehr eingeladen. Die Vorführung der Gerate und Eri zelübung soll auf Oswaldsgarten nachmittags 3 Uhr fern, woran sich ein Brandangriff auf ein gw ßeres Gebäude anschlietzen soll.
Von Stadtv. Krausmüller (D. Dp^ wurde ant Schlüsse der letzten Sitzung noch folgender Antrag eingebracht: „Bei allen Vertrags- Verhandlungen, die von Seiten der Stadt gesütt werocn, sollen zwei sachverständige Mitglieder te betr eten beit Deputationen oder Ausschüsse w zogen werden."
fpvakungnc mit der Jufttzvehvrte führten zu keinem Nachgeben. Die Lebensmitteldeputation ist der Ansicht, daß durch die Verlegung große Störungen der Lebensmittelversorgung emtretat werden, zumal da andere Räume nicht zur Verfügung stehen. Tie Militärbehörde gibt die Alte Klinik nicht frei, ebensowenig die Stadtknabenschule, von der einzelne Klassen in hygienisch nicht einwandfreien Räumen untergebracht fütb. Im Hinblick darauf ist es ratsam, auf die Räumung nicht einzugehen, zumal da die Hockchaubehörte cme Räumung vier Wvckjen vorher gefordert. Erne Gnschränkmrg des Betriebes kdesf Lebensmittel am les ist in nicht allzuferner Zeit zu erwarten. Stadw. Wachtel (Zrichr.) Mt dagegen, daß die Ver- Nltnisse im Amtsgericht ebenfalls unerträglich geworden sind. Es sind in 18 Räumen 50 Personen untergebracht. — Stadtv. Vetters ist dafür, einstweilen nicht zu räumen, da es sich bei der Existenz des Lebcnsmittelamtes nur noch um wenige Ddrnatc handeln werde. — Stadtv. Neucnhagen (D. V.) unterstreicht die Ausführungen des Stadtv. Wachtel. Die Schwierigkeiten sind hauptsäckjlich in der Gerichlsschreiberci Vorhuten und vom Ministerium anerkannt worden. Tw Gerichtsschreibereibeamten haben sich geweigert, länger in den ungenügenden Räumen zu amtieren. Tas Lebensmittelamt könnte in der Alten Kaserne untergebvadst werden. — Berg Krenzien bemerkt, daß die Räumung bis zum 1. Sept, erfolgt sein soll. — Stadtv. Schmahl (D.-N.): Mit einer Weigerung, die Räumung vor- zunelMen, ist nichts erreicht. Die Raume luaren geliehen. Das Ministerium will sich aus keinen weiteren Auffchub einlaffen. Tie Stadt hat bisher keine Schiritte unternommen, sie hätte die Alte Kaserne für sich, freimachen können. — Beig. Krenzien: In der Wohnungsfrage sind schon alle Schritte getan worden, die Alte Kaserne zu erhalten. Alle Versuche sind gescheitert, ebenso wie bei der Alten Klinik und der Stadt-Knaben-. schule. — Stadtv. Urstadt (Dem.) ergreift die Partei des Lebensmittclamtes. Dem Militärfiskus gegenüber ist nichts zu erreichen, tont das Kriegsleistungsgesetz noch gilt. Selbst wenn die Kaserne frei würde, bedürfte es langer Zeit, um sie herzurichten. Andere Räume lind nicht zu fiirden. Wichtiger sind die Interessen der Allgemeinheit, als '■ ’' ’ Warn das Lebensmittelamt her-
Erhard (Dem.).
Der Antrag 'wird genehmigt.
ErMiuuq der Vergütung der Schutzmann- für die Wohuungsausnuhinc.
Die Schutzmannschaft beantragt entgegen ihrem srüheven Anspruch 2 Mk. pro Stunde, was der Finanzausschuß befürwortet.
Stadtv. Ebel (Dem.) bemerkt, daß die Unter» suckungssachverständigen >ihre Befugnisse über- sckaitten und durch eigenwillige Anordnungen Beunruhigung in der Bevölkerung hervorgerufen haben. Es sind noch keine Eittscheümngen über Zwangseinnnetung getroffen worden.
Es sprechen ttod) dre Abg. Ebel (Dem.), Michel (Dem.), Gmelin (D. V.) und Mann (Coz.), der feststellt, cs herrsche Erregung darüber, daß die Angelegenheit noch nicht weiter gediehen sei.
Ter Antrag des FilurnzauSschussos, Erl^öchmg des Kredits von 50M aus 6000 Äif., wrrd ge-
am liebsten in ausgedehnten Beständen Mrsiedelt. Eifa, Elbenrod, Linqelback)., Schwarz und Grebenaus im Aerzberggebiet, Rainbach, Sandlofs, Oueck und Frau-Jiombach im Schilitzerlmid, Hemmen, Hartershausen und Uellershausen im hessischen Fuldagrund, dicht am anschließenden große,l Waldgebiet der Schilda, sind einige der bekanntesten Heidel- beerorte in Oberhessen.
Ter trockene Vorsommer dieses Jahres war für die Entwicklung der Heidelbeere, die ja eine anspruckrslose Pflanze ist und im Gegensatz zur Himbeere keine allzu hohen Anforderungen an den Feud-tigkeitsgehalt des Bodens stellt, besonders güirftig. Uebcraus reichlich war Mitte und Ende Mai der Blütenansatz, überaus reichlich infolge der warmen Witterung aud}» die FruckFbildung. Sv ist eine Ernte herangereist, die zu den besten Erträgen der letzten Jahre gehört. In ihrem stl>ünsten Festtagsschmuck stehen die kleinen Sträuchlein jetzt da: Dausende und Abertausende der dunklen Perlen leuchten aus dem hellen Grün der Blätter hervor. Dieses Jahr erfreuen die blauen Beeren das Auge umsomehr, als sie ganz besonders voll entmdett sind. Früchte in Schlehen große sind in der Mehrzahl, besonders auf Waldbodon mit moosigem Untergründe.
viel und macht weiten Kreisen der Bevo den Ankauf des trefflickxen Beeremü>ltes umW Es wäre batet zu wünsdpm, daß btc Bete gegen diese Wucherpreisc ««trgisch Vorgehen angemessene Richtpreise festsetzen ivürdemteeau von den Händlern nicht überschritten werden Mr ten. In dem benadubarten preußuclZen 5tms o» genhain, der für. die Gwßstädter >vem^ » quem zu erreichen ist, sind pre Hendelteeren • deutend billiger als tei uns in Oberhessen.
Im tenachbarten preußischen Kreise Hü seid ist hirtri). die Kreisbehörde der Berklwsstt. für ein Pfund Heidelbeeren auf >.Mork worden. Die Ueberschreitung diel es RtÄtpcc, wird stteng besttaft. . lAtrn^.
Sckade ist es, daß fdon vor 10 und . 14 Ta^ Tausende in die Wälder zogen, als die erst halbreif oder gar >wch grün waren, v Bestände würben dadurch zertreten und gander Volksernähcun-g verloren. Diese Tastack< -v anlaßte beim auch das Kreisamt Luuterback'< . rechtzeitig zu der bcackteirswerten Maßnayam, sie die Wälder für Bcerensucher bw zum tu.- sperrte. Tie hessische Bevölkerung hat st"-' m- Uli stteng an das Verbot der.Behörde gctelten_ J den 'benachbarten preußischen LandeSteckeu aber doch zahlreiche Leute m unsere -u^lte^^sll glaubten, erne Verfügung des hcssttchen Äw- | nichtt beachten zu brauchen. u|
Im Kreise Alsfeld, wo ein MMes unseres Wissens nicht beitand., ast die Helte « >1 ernte sett dieser Wod?e sd^on m vollem Ga. > Kreise Lauterbad) hat sie mit tem 20- Junj ihren rechten Anfang genommen. Bei bein i.'^ Erttag wirb es Mtc August werden, W M C , beendet ist. :
Unser O-Mitarbeiter schreibt uns:
Mit ihren Verwandten aus der Familie der Heidekrautgewächse hat die Heidelbeere biologisch d'as gemeinsam, daß sie als Hauptlebensbedingung einen an Nährstoffen armen Boden lieot, da dieser ihr Fortkommen nnd ihre Ansiedlung m großen Beständen am besten begünstigt. Im eigentlichen Vogelsberg, dessen Basalt einen ganz besonders vortrefslick)en Verwitterungsboden liefert und damit die Bedingungen für eine ganz anders geartete, titel üppigere Vegetation schafft, stnden wir daher die Heidelbeere und auch die txrrnxmbte Preiselbeere mir ganz vereinzelt. Ihre eigentlick)e Heimat ist für unsere nähere Umgebung das große Bnnt- sand st eingebiet, das sich östlich und nördlich an die Basaltmassen des Vogelsberges anschließt unb sich Don den Marburger Bergen bis hinüber in die Rhön erstreckt. Hünfeld, Fulda und Hersfeld sind hier van jeher Hauptinittelpunkte des HeidelbecrversandteS gewesen.
Wenn man von den Wäldern am Winterstein unb Hausberg im hessischen Taunus absielst, .vo das Ärrkomrnen der Heidelbeere in der Hauptsarl-e <rn den sandigen Verwitteruwgsbvden der Grau- wacker- und Quarzitsandsteine gebunden ist, aber nur lokale Bedeutung hat und für die Versorgung entfernt geregelter Gebiete kaum in Frage kommt, Wit in Ober Hessen das Hauptlstidelbeergebiat in den nordöstlichen Teil der Prvvinz, in die SÄn Elften ber Kreise Als sei i> und Lauterbach, wo zu den -----------
die ber Buntsandstein bietet, ten Wälder kommen, in t“ . .
genommen.
Tie öffartfidje Tagesordnung ist erledigt.
Stadw. Simon (Tom.) teilt mit, daß er heute im Kreise Alsfeld gewesen sei und daß dort Schm atz zum Preise t>on 5 Mk. den Bauern aufeebrängt worden fei.
Stadtv. Fourier (U. S. P.) glaubt, daß c5 sich teer um Kunstfett handelt ober um Fett, das sckwn durch Reichszuschuß verbilligt worden ist.
Die Lebensmittelvcrsorvung.
Stadw. Kling (D.-N.) fragt an, tomrm das Backen von Brötchen verboten.wurde.
Beig. Krenzien erklärt, daß die Bäcker das wenige Weizenmehl dem Bwt entzogen und es den Brötchen zugefülwt haben. . .
Stadw. Kling (D.-N.) tritt dafür ein, daß das Verbot aufgehobcis und die Bäcker besser wir- frottiert werden. Dafür sollen die Torten verboten werden. — Stadw. Frau Kramer schließt sich ! den Ausführungen an. —• Stadw. Fourier I (U S P) erklärt, daß die LebensmitteldeMdattol, i versnckMi werde, das Backen von Brötchen wieder zii ermöglichen. . .
Beig. Krenzien: Tie Backermnung von Gießen erhebt in einer Eingabe fdjarfen Protest dagegen. 1. Taß ihr nicht der Verkauf deS ameriranischeu Mehles überlassen tvurde: 2. daß das Backstn von Gerstenmehl allein wem Konsum - verein übertragen wurde; 3. daß das Backen von Brötchen Verboten worden sei. Sie führt das schied Le Brot aus das schlechte Meist zurück, das von der Mühle Amend geliefert werde.
Stadtv. Mann (Söz.) gibt zu, daß sich bi£ Bäckermeister in einer stdotlagc befinden, tonit aber darauf hin, daß ilyr Betrieb nicht mehr rationell I sei. Sie müßten sich zusammensckLießien. — Stadw.
nehmigt. ._
Für die Ausstellung der Listen wurde bisher Den Beamten ein Zuschuß gewährt. Ter Anttag ' des Finanzausschusses geht dahin, den Zuschuß von 150 Ml. diesmal noch zu gewähren, künftig ater die Listen in der Ticnstzeit ausfertigen zu laslen. Ter Antrag wird genehmigt.
Genehmigung der Rechnungen für die Aufstellung der Heblisten und Ausscheidung der Schulgeldzettcl für 1919/20 für die hölrere und erweiterte Mädchenschule.
Für die Aufstellung der Listen wurde bisher den Beamten ein Zuschuß gewährt. Der Antrag des Finanzaussckstlsses gelst dahin, den Zusckmß von 150 Mk. diesmal noch zu gewähren, künftig ater die Listen in der Dienstzeit ausfertigen zii lassen. Ter Antrag wird genehmigt.
Festsetzung einer Pauschalsumme für den Wasserverbrauch im botanischen Garten.
Dos Gas- und Wafferwerk beantragt test Einheitspreis von 20 Pf. pro Kubikmeter, statt einer Staffelsumme.
Es sprechen hierzu die Stadtv. ckrstabt (Tem.), Stimmer (Angestellter) und Krausmül ler (D. V.).
Ter Anttag iterb angenommen.
obst treibt jetzt jung und alt, arm und reich, ohne Llnteridfieb des Standes, in die Walter. Täglich kommen zahlreiche Fremde, die auf ten von Alsfeld unb Bap Salzschlirf nach Nieter-Aula führenteii Netenbahnen ms Heidelbeergebiet reifeit, um sich selbst den Wintervorrat zu pflücken oder von ern- teimisckren Sammlern auszuLlufen. Die Sammler braucheii nicht mehr wie finiter hinab nach Gießen und in die Orte der Wetterau zu ziehen, wo sie mit ihren Tragkörbeu auf dem Rücken unb rn ihren alten hessischen Trachten alljährlich gern gesehene Gäste waren; sie finden an Ort und stelle gleich ihre Abnehmer und erhalten batei so ansehiüulxe Preise, daß sie tec Fahrt ins weite Land sparen können.
ausgehängt sind. .
Jnstesontere ist zu erinnern, daß die ste förterung von Hunden ausnahmstoiie gefixuK t tourte. Hierbei ist zu beachten, daß größere Hart« an ter Leine geführt, kurz gehalten und auf da vorderen Plattform tes AjagenS imättiUton« gen sind. Keine Hunte (Sch-oßhunte), bte g* ttagen werten, dürfen in das Innere tes mitgenommen werden; sie sind dort auf tem >sch:g zu halten. Ein Hund wird von ter Befördere ausgesdstossen und aus dem Wageii entfernt, trau sich sonst Unzutrüglickckeiteii ergeben. Hierüber M
sorgung tragen.
Es sprechen noch die Stadw. Faber (T.-N.), Wachtel (Zentr.), Vetters (Soz.), Schmahl (D.-N.).
Stadw. Kling beantragt Schluß ter Aussprache. Es stehen noch drei Redner auf ter Liste.
Stadw. Kraus Müller (D. V.) beanttagt, den Punkt von ter Tagesordnung abzusetzen und die Verhandlung weiter in konzilianter Form fort- zusühren. Er glaubt, daß das Lebensmittelamt weiter zusanimanrücken färtn. — Stadw. Neuen- Hagen (D. V.) schließt sich dem Anttag an.
Der Anttag. wird einstimmig angenommen.
Erbmmng ter Hüusergruppe II in der Mühl- stratze.
Beig. Krenzien: Tie erste ^äusergrnppe ist beinahe im Rohbau vollendet. Dre , Arbeiten der zweiten Gnippe waren ausgesetzt, weil es sich noch um ten Erwerb eines Eckbauplatzes hantelte. Dieser ist erworben. Die Zabl ter Wohnungen sann dadurch von 15 auf 32 erhöht werten. An der nunmehr entstehenden Ecke.im Tiefenweg soll ein Gärtchen angelegt werden. Als Kosten sind 610 000 Mark erforderlich, die die Baudeputation befürwortet. , , , w
Stadw. Grobe (Zentr.) wacht ewige Ausstände am Plan tes Baues.
Beig. Krenzien gibt nähere Erläuterung.
Stadw. Mann (Soz.) beantragt, die Stadt solle die Arbeiten in eigener Siegie ausführen.
Beig. Krenzien erwidert, dies führe zu großen Schwierigketten, da die Stadt kein Hand- iverkszeug habe. Stadtv. Krausmüller (T. V.) ist der' Ansicht, alles was die Stadt in eigene Regie übernehme, komme sie teurer. Außerdem müsse sie ihre Steuerzahler stärken. Sl^rdw. Grode (Ztr.): Tie Unternehmer haben nichts zlu tun und die (teräte liegen brach. Die Arbeiten solleii an hiesige Unternehmer vergeben werden. Dieser Ansicht slim- men zu die Stadtv. Schmahl (D.-N.), Faber (D.-N.) und Ebel (Dem.).
Stadw. Beckmann (U. S. P.) vertritt die gegenteilige Ansicht. Tie Stadt könne ten Unternehmergewinn sparen. Stadtv. Mann (Soz.) verficht -nochmals seinen Antrag, der ein schnelleres, billigeres und besseres Bauen ermöglichen werte.
Tie Stadw. Krausmüller und Ebe sprechen nochmals gegen ten Antrag, ebenfalls Stadtv. Grode. _ r r ,
Der Antrag, ob ter Bau sofort m Angriff ge- -nontmen werten soll, wird angenommen. Die Freilassung des Vorgärtckiens wird ebensalls angenommen. Die Arbeiten sollen nach Beschluß mickst im eigener Regie vorgenommen werten. Tie Aitetten sollen nur an Artettgeber vergeben
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to bifmbät sich J tW mrd es 1 stMellm gleichzei Me tara. Nach rrm Erfahrung?
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werten, bte sich zur Anerkennung der DarifvertrSge t Geneyuttgung Der fpeiytUwtgen De^cvLNg verpflichtet haben. I von Schreinerarbeiten im Haus ßinten=
©tabto. Vetters (Soz.) an, die attel platz 11 an Schreinenneister Hainer.
: abzureißen. um Baumaterial zu Einrichtung tes städttschen Hauses, die
cmhi, beschleunigt durck>geführt werten mußte, sind bte b Arbeiten in Höhe von 1700 Mk. an Schreiner- ^urm tei ter ^r^ettenbntte an meister Hainer vergeben worden. Sxx Finanz
rt yfPjJÖÄ öffentliche TageS-I beantragt dies gutzuhrihen.
L lk«Xbwntwjt, d°tz betfc&icbene ,jtntra9 wird Rmhmigt.
Punkte ter nunmehr als öffentlich erklärten Tages- Gesuch auf Erhöhung der Vertragspreise für weiten anU» I in der
Gesuche um Aufnahme in dm hessischen g^el^rf?^^Z^me^rister^,^peNAWach) Staatsverband. | sind an tee Stadt berangetreten, ihnen mit Rück'
Stadw Neuenhagen beantragt, die Ge- sicht ber gesteigerten Löhne und Materialien eine suche dem Rechtsansschuß zu überweisen. Stadtv. Erhöhung von 25 Prozent zu gewahren.
Fourier (U. S. P.) schließt sich dem an. Stadtv. Mann (Soz.) stellt,fest, daß Dippel
zur Begründung seines Gesuckres sich aus die Löhne des Tarifvertrages berufe, diese aber nicht zahle. Er beanttagt daher, die Melwforderung nicht zu gewähren. — Stadw. Kräusmüller beantragt Rückverweisung an ten Bauausschutz.
Stadw. Schmahl (D.-N.) beantragt Überweisung des Falles an den Rechtsausschluß, da
Bon den Aushttsskräflen ist beantragt Worten, chnen cme einmalige Teuermigszulage für Ledige „
von 400 Mk., Verheiratete 550 Mk. und für jedes Weisung des Falles an den Rechtsausschutz, da Kind 100 Mk. zu bewilligen. Die Notlage ersortert roohl Betrugsversuch vorliege.
tunlichste Beschleunigung. Der Finanzausschuß emp- Die Erhöhung ter VertragSprerse ter Betoniert rur das Rcchrmngsjahr 1918, VJ als Teue-1 gesellschafl wird genehmigt. Das aiitere Gesuch rungszulage für Ledige 400 Mk„ für Verheiratete wird an ten Bau- und Rechtsausschuß ver- 500 Mk. und für jedes Kind bis zum Alter von wiesen.
18 Jahren 150 Mk. Die Beträge werten ganz oder *rr ^r-inerarbeiteu für dir
teilweise ausgezahlt. je nachdem die Beamten vor ^'nuirranintje^T in der Äiüplstrakr tem 1. Jan. oder spater ein getreten sind. Erne Neu- Hausergruppe 1 tn OCt a’iiujMi:ra w. regehmg ter Gehälter soll vom 1. April ab ge- Beig. Krenzien: Die Arbeiten sollten an troffen werden. hiesige Schreiner vergeben werten. Jnzwiick)en ist
Stadw. Schmahl (D.-N.) empffehlt den aber ein bebeutenb billigeres Angebot einer aus- Anttag anzunehmen. Die Gehälter, die diesen wärtigen Firma eingelaufen.
Beamten gezahlt, werten, sind völlig ungenügend, Stadw. Mann (Soz.) ist .dafür, daß ^r- ie tettagen teilweise nur 2400 Mk. Stadtv. beiten zu annähernd gleichen Preisen tn die Stadt Mann (Soz.) schließt sich tem an. Die Gehalts- neigeben werten. — Stadtv. Kr aus m ul l er Verhältnisse müssen grüiidlich revidiert werden. (D. V.) schließt sick> tem an. Die bienten Dand- Stadtv. Fron Sier m a nn (Dem.) beantragt, werter müssen gesck)ützt werten. ©taoto. 0el daß die Verheirateten besser gestellt werden. Stadtv. (Tem.) erklärt die bisherige Praxis. Es slnt> Eichert (Angest.) stellt fest, daß die Gehälter der teilweise gewalttge Preisunterschiete zu verzeicte Angestellten unter denen der Straßenkehrer stehen, neu. — Stadw. Urftabt (Dem.) verlangt, aud) Stadtv. Krausm üller (D. V.) schließt sich die Qualität der Arbeit zu berück,ichttgen. — den Ausführungen an. Die Teuerungszulagen Stadw. G.rode (Ztt.) gibt aus dem Bamkus- müssen noch vor ter sitzungssreien Zeit im August schuß nähere Aufklärung. Von zwei hiesigen Schreinere gelt werten. Stadtv. Fourier (U. S. P.) be- ntrnrnftom wurde hpw. für eine Tür 95 Mk., von >auert, daß die Angelegenheit so lange l>eraus- der Schreiuerveremiguug 150 Mk. verlangt, wah- geschoben worden. Stadtv. Ebel schließt sich rend die Firma Schütte Lanz die Türe zu etwa tem an 63 Mk. anbietet. — Stadtv. Krausm ul l er
Stadw. Er Hardt (Dem.), zieht bei Bw- verttitt nochmals die Interessen des hiesraen Aand- gleich mit ber Entlohnung ungelernter Eisenbahn- Werks. — Stadtv. M 0 0 sd 0 rf (Soz.l beantragt, orbctter. Es spreck)en noch für den Anttag die daß städtische Arbeiten nur an solche Firnum üer> Abg. Beckmann (U. S. P), Kling (D. N.), geben werten, die mit ihren Arteitern in ge- Kraus m üller (T. V.), Simon (Dem.) unb regelten Arbetts- und Lohnverhältniisen steheu. — - - - - Stadtv. Manu (Soz.): Wenn bte Preisunter
schiede so groß sind, soll man das billigere Angebot des rationellen Großbetriebes Verücksichügen. — Stadtv. Grode (Ztr.) empffehlt ten Handwerkern, sich zusammenzuschließen, um durch neuere Maschinen und gemeinschaftlichen Einkauf eine Verbilligung zu erfriden. — Stadw. Kraus -1 müller (D. B.) tritt nochmals für Unterstützung' des Handwerks em. Er weist auf eine Eingabe bett Neuordnung des Submissionswesens hm.
Ter Punkt wird an die Bauteputotion zurückverwiesen. — Der Antrag Moosdorf wird an-
Iicy ivnst unjuiragiiantucH„ij । scheitet allein ter Führer des Wagens. Mt M , AiNM: Dr. E gäbe tes Fahrgeldes kann nicht verlangt wer«! nhrV l Ter Eigentümer und ter Führer eines tzuite- tzaften gesamtschuldnerisch für -^eten Schatener^ anspruch, ter gegen die Straßenbahn infolge o.* Mitnahme eines Hundes geltend gemacht wi» Ten Anordnungen tes Wagenführers über K Beförderung von Hunten ist unbedingt Folx leisten. Für jeden Hww ist das tarifmal Fahrgeld zu entrichten. _ ,
Ferner wird das Publikum darauf fruST wiesen, daß für kleine Koffer, Tragkörbe, möglichst auf der vorderen Plattform u zubringen sind, ebenfalls die tani mäßige GW zu enttichten ist. Es ist nicht angängig, ten >- ten Fahrgästen dieT ü r de r hin ter en Pl01 form ,selbständig ausgehoben werd und Wissen tes Führers größere Schließkorbe Handwagen mitergebracht >verden, tee dm ^ reisenten lästig fallen. Tie Wagenführer stndM gewiesen, solche und ähnliche Falle inuer Umftänten zux Meldung zu bringen.
In letzter Zeit ist das Einwerfen PostwertzeichenundPapierge Lbw
Stadw. Kling (D.-N.) wendet sich dagegen, daß die Graupen in bificnrMonat aemahln abgegeben wurden. — Stadw. Wachtel (Zentr. weist auf den Machten Zu stand und roedirinber Bestand tes Krankenbrotes hin. —■ Stadw. Noll (Tem.) erklärt die Beschaffenhett der Graupen mit langem Lagern.
Beig. Krenzien verliest ein Schreiben der F i r m a G r i e b, das sich auf die Erklärung des Stadw. Fourier am 21. Inin bezieht. Es bautet: sich um ein Gutachten tes Ehern. Institutes Und der Landes-Milch- und Fettftelle, die sich dafür aue.- sprechen, daß die Fälschungen in ten meisten Fällen von den MÄd-pnte>uzenten ausgeiuhrt tourten. 24 Strafanzeigen sind bereits erfolgt. _
Stadtv. Noll (Dem.) stellt fest, baß bei bei Firma Grieb einwandfrei keine Fälschung vor- gekommen sei. — Stadw. Four ier (U. S. P. betont, die Firma habe sich Mißtraueii zugezogeu. weil sie sich anfangs nicht habe kontrollieren lasser, wollen. Die Einrichtungen der Firma seien ferner so beschaffen, daß eine Fälschung von unberufener Seite leicht vorgenommen toerten könne. Daß teilte Fälschung vorgekommen sei, müffe erst festgestell: werben. Gegen die Firma bestehe sett Anfang bei Krieges Mißstimmung. — Stadw. Noll CSemj nimmt die Firma Grieb Wetter in Schutz, Frau Stadw. Naumann (D.Vp.) ebenfalls. Stadtv. Wachtel (Ztt.) regt an, daß ten Sladwewtt« neten Gelegenheit geboten werte, die stadttsd)en betriebe kennen zu lernen. — Beig. Krenzienwill ter Anregung Folge leisten. — Stadw. Fourier (U. S. P.) macht nochmals seine Stetenkn gegen die Firma Grieb geltend und will erst den Verlaus weiterer Untersuchungen abroarten.
Schluß der Sitzung 7.40 Uhr.


