r* eignet.
ise mit Hilfe der
«faellschaft für drahtlose Telegraphie m. b. $)- lekfimfat) zwischen den großen Elektrizitäts- ‘jftfcn in Rramnrisbnrg und in Oberschöneweide
** Bon der Lande»«« iversittkt Dem Vorlesungsverzeichnis für daS Mn^rs«nefter 1919/20 entnehmen rott nachstehend me Bor- l«s un gen für Hörer aller Fakultäten. (3u den mit * bezeichneten Dorlesungen werden 01 r immatrikulierte Hörer zugelaslen.l Hebräische tiditungen: Dr. Gunkel (imerrtgeltlich, Dienstag ?-8 Uhr): Tie deutschen evangelrschen >Urchen- ndnungcn in der neuen Zeit: Tr. Schian lunent- er(tlid), Freitag 6—7 Nhr): Staatsbürgerfante: r. Mittermaier (Freitag8-9 Nhr Nachm): imb vö'kerrechtliche Zcttftagor: Tr Gmelm ÄÜtiDod) 8—9 Uhr nachm.): Wissenschaftliche
t und Land, feen, ben 24. Juli 1911 aus der LtraMb nsilätÄveck werden tmi LerhülMgsmadrcM
nf eingchmsem Bei der l'täbi. EtraheMu i für dm Brckhr,iaJ ischkn Straßenbahn di IW verwiesen, wiche t M
MniAvchm der fu autnrrn, te(i en «msnatzmsv»i> <jt
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rausmliller $. « letzten Sitzung noch rächt: ,Hei allen : >n Seiten der Stadt ® ichversiäMgr Mitglied» onm ober AnZschüsse
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incnungtn abti'atxn.
>9 7.40 Uhr,
rerfjintnmg eine gute Sprechverständigung in bei-’ tex Dichtungen
ter Anruf ersotgt dvrch einfaches Drücken mit einen Knops Bei der Gegenstatian ivird da- tach ein gut hörbarer, Heller, summender Don rriCTigt Im iIhrigen besteht in der Wwickelmig dF^Gefprüchs gegenüber dem Fernsprechen mit IrahÜeituug Tert Unterschied Die 9Jlütel, mit beten die Uebertragung der Sprache erreicht wird, to> vkrhältursmästig einfach. Sie bestehen tn der h^ptsachc aus einem fage>«mnten Röhrensender rtb einem Audionempfänger, beide äußerlich als «Wampen erkennbar, die In besonderen Kasten Nwrgebracht sind und während des Betriebes bnch den elektrischen Spriscstrom zum Leuchten »bracht werden.
Durch den Röhrrnsender werden ungedämpfte klcktrische Wellen von sehr hoher Schimngungs- mH erzeugt, die beim Sprechen in das Mikrophon Verzerrungen erleiden. Tiefe werden im Empfän- arr aufgesangen und tut Fernhörer als gripro
Wort zu Gehör gebracht. Bri jrivr Sta- dni befinden sich zwei Luftteahle (Antennen), hierdurch wird es ermöglicht, daß bet betden 6p«chstellen gleichzeitig gehört imb gesprochen haben kann Nach den bei dm Versuchen ge- mmenen Erfahrimgen ist zn hoffen, dast der Fern- jm-cter ohne Draht neben dem Drabtsernsprecher Mb etw wichtige Rolle unter ben Nachrichten- vrkehrsmitteln spielen ritt)
rot Darmstad t, 22. Juli. Die Heimkehr uuserer Kriegsgefangenen rückt inr- iner näher. Ganz Deutschland rüstet sich zu ihrem Empfang. Unter Vaterland ist in einer großzügigen Organisation in verschiedene Empfangs- Orappen ein geteilt; wir zählen zu der Grutec „Rhein", deren Sitz in Homburg v. d H. ist- Die einzige Abnahmsstation der Gruppe ist Darmstadt, von wo aus die Heimkehrendm noch einige Tage nach dm beiten Durchgangslagern in Hammelburg oder Göttingm zu ihrer Neubekleidimg, EM- löhnung, AufNärung, befördert werten. Fn D a r m st a d t sind durch bat dort gebildeten Lon- Stesausschust große Vorbereitungen für den würdigen Entpfang, Sprismtg sowohl für die gesurrten, Sou! auch besondere Borkehrungep für die Kranken hmb Verwundetm auf teilt durch die Stadtverwaltung hübsch geschmücktm Bahnstein I und in verschiedenen Sprisehallen getroffen. Die Mittel'für die immerhin nicht geringen Kosten werden zum Teil durch das Reich', zum Teil durch em feeson- Itereä Hilfswerk aufgebracht, es sollen aber auch weitere Sammlungen stattfinden. Int ganzen sollen hier etwa 150 000 Gefangene empfangen und Der- töftigt werten, die in Zügen von etwa 800—1000 Mann hier cintreffen. Die hiesigen musterhaften Einrichtungen wurden dieser Tage vmi vcrschüe-
Ükroskopie {mit Demonstrationen): Dr Henne kg, Tr. Jentzsch, Dr. Schaum, Tr. Feist und r Derlitzki (einstündig. Zeit nach.Derernbarriug): rfmrdheitslehre, in volkötümliclier Darstellung: r Gotschlich: Ausgewählte Kapitel aus der kyzialhvgiene: 1. Ermüdungsproblemc und ihre nziehungen zur Sozüühpaiene: Tr. Griesbach priwDoch 6—7 Uhr), 2. Volksseuchen und ihre Mämpfung: Tr Huntemüller (Donnerstag 6-7 Uri), 3. Alkoholismus: Dr. ^chürmcmn (Freitag |—7 Uhr) *Erperimentclle Psychologie und all- teitdne Psychopathologie: Tr. Sommer (imenri lich, Freitag 5—6 Uhr); *Bekämpsung der ..chlechtSkrankbeiten: Dr. Jestonek (Donnerstag .-9 Uhr): *KurS über freiwillige Krankenpflege: T. Göring (unentgeltlich, Frettwg 7 Uhr):
rc von Fichtes ,,Bestimmmtg ter Gelehrten : sser (Freitag 2Vr Uhr pünktlich ms 4 Uhr): reie"'Äusspraclx' über Reformen im Büdungs Wien und andere Kulturfragen: Tr Messer (un- kitaeltlich, Dienstag 8-9 Uhr nachm): 3^rem inte (mit Tem.mstrattoncu): Dr. Bwud lMon- Ist 6—7 Uhr): Olympia unb Delphi: Dr. Rodcn- Udt (Donnerstag 5—6 Uhr): T'E St^stoff- und liweißversorgung der hermtschm Dolkswurischaft, Teil: Tr Kleberger -unentgeltlich, Montag
-7 Uhr): Die Weltanschauung Rabmdranath wores: Tr. Junker (Mittwoch 6—7 Uhr): Die uhur des Islam: Dr. Kahle (Mttttvoch 5 tes llbr); Die Ausbildung ter Sonaten form in der idt vor Mozart und Beethoven (mit Bei,vielen): rautmeun ^Donnerstag 8—9 Uhr nachm ): Vor- tiag in französischer Sprache: N. N. (ernstundig) id Theoretischer Kurs über Turnen, Spiel und ■tot (Mittwoch -4!—7 Uhr). — Kurse des c-ftord für Wie deutsche Sprache (für itmbiercnte aller Fakultäten): Phoncttk: N. N., tftior zweistündig): Hebungen im mündliche» (formtcb der deutschen Sprache (Redeübimgen): V N., Lektor (zweistündig, und Dispositionsübun- tet: N. N., Lektor ictnftiinbig). —Sprachliche xr gänzungskurse (für Studierende aller Knalltüten): Lateinisch für Abiturienten von Ober- «Mchulen in. zwei Kursen: Helmke: Griechisch Ä Abiturienten von Realgt)mnasien und Ober- Echulen in zwei Kursen: Kling: Englisch für Sbiiturienten von Gymnasien in zwei Kursen: .str..Spira.
107 SocHätnancr imb 354 Mutterlämmer und in das Herdbuch 35 Vöcke und 219 Ziegen erngdrtmen. Tie Rechnung für 1918/19 schliefet mit einer ®av nähme von 4354,41 Mr. und einer Ausgabe von 3359,21 Mk. ab. Ter Voranschlag für 1919/20 wird in Einnahtme und Ausgabe auf 4260,20 Mk. Mlgefcbt. Abgeordneter Fe nchel(Ober Hörgern), Bürgermeister Schwalb (Grvfeen-Buseck) unb Bitreaudvrsiebter Na za renus (Gicfeen) sind wieder in ben Vorstand ge.näM Worten. Konrad Lämmer m Lick, untn (Hternrichi Bernhard in Grofeen- Lrnten sind die Gewinner ter zur Veriosung stehtew- ten ZiegentLmmer. Um das VevernSleben zu Vben, unterstützt der Kveis-iegenzuchtverein örtliche Zie- flenn ramiiertoigen der Ortsvereine, solche werden in oiefem Jahre tn Grofeeu--Buseck und Grvsten- Sintert veranstaltet. Die Mhalttmg von Dor- trägen ist für den fiommatten Winter vorgesehen.
Kreis Büdingen.
** NidLa, 21. Juli. Ter Besuch ter Wint-ertagesschule (Gewerbespule) i»ar während ter Kriegsjahve recht zufrietenstellend, so test annähernd die Schülerzahl ter Jahve vor dem Kriege erreicht war. Tie trorgenommene Erweiterung des Unterrichtes auf die Gebiete des Maschinenbaues und ter elektrischen Installation hat lebhaften Zuspruch gefunden. Ten kunsthandwerklichen Arbeiten auf den Gebieten ter Dekorationsmalerei, der Kuitstschlosserei und ter Schuitzevri 'wurde im Zeichnen wie auch in den Werkstätten gebührende Beachtung geschwenkt. Turch die Angliederung ter ge<rerbliche" Fortbildungsschulen zu Nidda, Echzell, Reichelsheim unb Lau ba ch ist die Schule als kleine Zentrale ausgebaut, dadurch sind die Bestrebungen ter Zentralstelle für die Gewerbe verwirklicht, dafe die Erteilmig des gesamten geioer blieben Unterrichtes inner halb des nächsten Umkreises durch die hiesigen Berusslehrer erfolgt. Ferner ist ter Schule etn Mädchen- Fortbildungsu»terr»cht mit Unterweisungen im Nähen, Unfertigen von Hausschuhen unb Sticken, sowie Buch- und Rechnungssübrung an» gegliedert, ter sich eines sehr regen Besuches erfreute. Die Schule hat ater auch noch ante« Aufgaben zu erfüllen, wie Abnahme ter Gesellenprüfung, Beranstalttmg von Bortereitungskuricn für die Dtristerprüfung, Führung ter Lehrlings- rolle, Geschäfte ter Lrimvcrsorgmich Derattrngs- fklk für Gewerbetreibende, Berivalttmg ter tm Dienste ter Jugendfürsorge mit ter Schule Der» buntenen Bücherei und anderes mehr. Wetter sind die Lehrer m Anspruch genommen durch Geschäfte für den Bezirksverband Büdingen—Nidda— Schotten und den diesem zugeteilten Gewertever- einen Hirngen, Echzell, Lanbach, Ortenberg, Altenstadt und Gedern. Ter ZusammensiAufe ter Sxn^ Werker aller Berufszweige ist nunmehr vollendet, doch.gilt es, für die Zukunft das NeuM-schaffene weiterzufühven.
Ortenberg, 22 Juli. Eine Stunde wahrer Freute und Erhebung wurde den zahlreichen Besuchern tes geistlichen Konzerts geschenkt, das die augeichlicklich in Wenigs untergebrachte Frankfurter Kurrende in unserer Kirche unter Leitung von Musiklehver Hof m ann-Frankfurt gab. Der erste Teil tes Kon-- zertes brachte teils weniger bekannte Choräle, die von ten reinen unb zarten sriiatenstimmen so meisterhaft borgetragen wurden, daß sie tiefen Widerklang fanden. Ter zweite Teil brachte Volkslieder ter verschiedensten Art. Mit Rücksicht auf ten kirchlichen Raum konnten sich die Zuhörer nur schwer ter Beifallskundgebung entfalten. Ebenso schön wie die Leistungen war ter klingende Erfolg, es gingen 257 Mk. für ten guten Zweck an, außerdem erhielt Stadtmissionar P äSler noch von ten fürstlichen Hcrrsck)aften, vor deren Schloß die Kurrendeschon gleich nach ihrer Ankunft gefangen hatte, noch einen besonderen Beitrag für ten Sommeraufenthalt ter Knaben. Zum Abendessen waren die 45 Knaben in den verschiedensten Häusern Orttn- bergs untergebracht und waren überglücklich ob ter gastlichen und reichen Bewirtung. Tie Kurrende hat schon in Wenigs, Gelnhaar, Ober- und Mettel Seemen und Getern Konzerte gegeben und wurde überall mit dem gleichen Beifalt aufgenommen.
Ktarftnburg unb Rheinhessen.
Die Rückkehr ter Krteysaesimaenen.
schliefet, ba Herr Dr. StL tlcr lr -
durch seine LuSiührungen ang. '.Mle u ws-.m vx be- antworten (Siehe Anzeige.)
** fi r e t B 51 e fl e n a u 1 ti c r c i n. TS im Hotel Hopfeld am Sonntag abg.faltene ditt> jälwige Generalversammsimg dc-
verrins Gießen )var sehr zahlrrich besucht; cs Hatton sich 93 Mitglieder eingefunden. Nach dem Geschäftsbericht füi' 1918,19 zähtle ter Bcr- ein im Berickftsjahre 740 zahlende Mitglitter, die im Selbe stehenden Mitglieder waren t»m ter Beitragsleistung befreit. 40 Gerneinden des Kreises Gießen gehörten dem Verein ald Tortxymtite Mitt glieoer cm. Namhafte Unterstützungen erhielt ter Kreisriegenzuchtperern von den Berickksspark-tsseu Giefem und Qfafaiberg, von dem Stfreui Osiehcn und teilt Landwirtschaftstanrmrr-?lusschust für Ober- Hessen. Turch die ZuckKncfwcrmittriungsstelle imirbai 212 Zuchttiere mit einem Gesamterlöö von 22 665 M7. nach auswäi ts abgesetzt. Die Tiere gingen zum gröfeten Teil nad) ter Provinz Brau tenbnrg, Weftfalrii, Pvs.m unb in ten Kreis Euskirchen. Zur Bliitauffrisckmng sind 9 Böcke ans
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** Die Liga zum Schutze der beut» f-.tn Kultur bittet uns, unsere Notiz über kn: am Freitag ten 25 Juli 1919, abends 81/« V'M, im „Einborn" ftottfinteilten Vortrag von tr... E. Stadtttr mit dem Thema „Anarchischer Mstmmenbcuch oder solidarischer Aufbau?" dahin ptcgaiticu. dast ter Eintritt frei ift und dafe denen auswärtigen Eui^sangÄkommisswn^r, Mi an oen Vortrag eine AuSspr a che an- siüh von Drinisterprasidenten Ulrich und
SoHIHten ter Wagen zur Unsitte geworden. Es ist wohl allgemein verständlich, dafe die Pvftt inntfridien bat fcrtiferinig ter Kästen gänzlich kxrschmtttzt mti) zerknittert hervoryebott werden inb so ihre Gülfarknt zum Teil verlieren. Mil lcküksicht auf te n noch herrschenden Ueingeldmongri ijnb die Wagenführer deshalb angewiesen, Postt rjatpifitn imb Papiergeld gegen Geldstücke ein» ,u«chfeln. Hierbei wird erwähnt, dast zur Zeit a« das Wetzlarer Papiernotgeld zum Um- ausch gültig ist.
Um eine schnellere Abwicklimg des Verkehrs I gi ermöglichen nnd mit Rücksicht auf tes schwere, xnmtwortuiigsnjolk Amt eines Motorwvgenfüh- trr8, sollte das Publikum alles vermeiden, tz»as ben Leuten die Ausübung ihrer Pflichten erWveren 'nm. Hierzu gehört vor allem die Einsicht, tefe bt- Wagens uhrer nicht als Wechselstube miaeseheu werten darf. Feder Fahrgrst oilte vor Antritt ter Fahrt das afaczähltt Fihr- <Ib bereit halten. Zum Wechseln ist der $<iflenf tibre r nur nach Mafegabc Hneö vo rhandenen Wechselgeldes ntrpflicfete t
Drahtlose» Aernsprechen.
Au den Fortschritten auf dem Gebiete ter icihtlosen Telegraphie hat sich vor kurzem ein ; Stifter erfreulicher Erfolg gesellt. Es ist gelun- ia, dasdrahtloscFernsprechenzu einem praktisch verwendbaren Verkehrsmittel auszugestal- ten. Die Erreichung dieses Zieles hat sich das ^eichspostrninistertum deStvegen besonn Md angelegen "fern lassen, weil der drahtlose Fem- -Mchverfehr im COegcnsatz zur drahtlosen Tele- Mphie kein ausgebildetes Personal für die Be- ( gmmg ter Apparate erfordert und infalgedessen (ich Hir Nachrichtenübernnttelung für weite Kreise
Kreisen
-.7 tturch V~ ^rrfTc besichtig, der auch in fteöenswö'.digrr Weise eine Kostprobe, wie sie für t ;e Zktt rück kehrenden beftimmt ist, überreicht wurde.
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dt Darmstadt, 22. Juli. Tie Pfalz will •V dl ei’, i-ic Frühkartoffeln fterren und oerschictene Beziiksäintcr, so Frankenthal, haben angeregt, eine strenge Bewackymg ter Grenze etitwitfabren. öür die Bewirtschaftung der Früh- f a 110 f f c l n in ber Pfalz wird die Durchtührung nachstehender Rickillinien, Sie auch für Hessen weitestgehende Bedentung faden dürsten, angestrebt. Als afigementer Termin für ben Beginn ter Frühkartoffel ernte ist ter 25. Juli bestimmt. Mit der Ernte darf nur nach Einholung einer bürgcr- meisteramtlichen Bestätigung begonnen meroen. Das deirtsche Lebcnsmittelamt für die Pfalz ist gebeten worden, sich dafür einznsetzen, tefe der Einheitspreis von 11 Mark für ten Zentner Frühkartoffeln für die ganze Frühkartoffelernte teitefriltai unb nicht durch Staffelung abgebaut werte, um zu verhindern, dafe dir Landwirte die Kartoffeln vor Erreichmig bar Vollreife rinemten. Die Erzeuger sollen Kartoffeln nicht unmittelbar pn Bervrauck>er abgeVen dürfen. Die Bahnhöfe her Cryntgergenwrnten sollen streng überwacht, alle Kartoffeln, die zu Unrecht auf ter Bahn fortgeschafft, sollen ohne Entschädigung zu Gunsten der Allgemeinheit beschlagnahmt nxer ten. Auch das Bahnpersonal soll Kartoffeln nicht durch die Bahnsperre in den Zug hineinnehmen dürfen.
Wanderungen. Hauptversammlung des Bogelsdcrger Höhenklubs.
e. Schotten, 20. Juli. 'In dem Kfabhausi auf dem Hoherodskopj fand heute die HauvtverfamknlnngbWBvgelsberger Höhenklubs statt, die von 24 Zweigvereinen mit Vertretern tefajieft war. Ter erste Vorsitzende, Kreisdirektor Dr. M e r ck - SckHotten. eröffnete die Tagung mit einer Bogrüfeunstensprache. Nach dem vorliegenten Jahresberichte herrscht in ben meisten Zweigverrinen seit der Rückkehr ter Feldgrauen wieder neues reges Leben, das zu ten besten Hoffnungen berechtigt. Tie Rechn u ngs- ab läge zeigte eine Einnahme von 6836 31 Mk., eine Ausgabe von 6064,35 Mk. mit 2040 Mk. Schuldentilgung, so dafe ein Ueberschufe Vv-n 771,96 Mark gefakcht werden (konnte. Der Borvnschriag wurde mit 6000 Mk. in Einnahme uiü> Ausgabe gutgeheifeen. Bei einem Vcrmögonsstand von 76 391,80 Mk. und 37 280 Mk. Schulten ergibt sich ein reines Vertu ö flen von 39 111,80 Mk. Tas P-achtgrid für die betten Klubhäuser wurde dem gesteigerten Verkehr entsprechend aus 600 Mk. erhöht, für bas Uebernachten ohne Frühstück zal)- len Mitglieder künftig L50 Mk. imb Nichtmitglieder 2,50 Mk. lieber Schüler^ und etip de ntenher bergen, ftir die ein Grundstock von 1072,43 Mk. befW, berichtete Prof. Gg. Bender - Frankfurt a. M. Es wurde ein besonderer Aus schal fe für Schülerwanderungen gewählt, dem Benter-Franksilri, Dern-Offtnbach Linck Rutengshain, Walter-Grünbevg, Keller-Büdingen und RM- Lauterbach pngehören. Tie Vorst a n d s w ah l ergab die einstimmige Wieterwahl ves bisherigen Vorstandes. Nach einem Antrag tes Zweigvereins FrMikfart a. M. soll ter VvgclS- fcrger Höhenklub zu einem Heimatbnnbe aus- wachfon, ter durch tatkräftige Arbeit die beut fax Einheit zielbewusst fördern soll. Zu diesem Zwcch soll versucht werden, in allen Gemeinten tes SBanterttebieta Zweigverrine zu feilten, unb aufeeri dem an den Verband deutscher Gebirge und «fe. ter beteme mit l«em Ersuchen beton getreten werden, teu Gedanken in gleicher Weise durch Bildung von Heimatbünden auRugreifen und zu pflegen. Am 14. September ds. Js. ist ein He rb st a u s f l u g aus den Hvheoodsbopf geplant, die näcksttjährigc Hauptt>crsammlung soll in Büdingen, die übernächste in Schotten dbgefalten toerten. Alle S chnee s chubabteilungen ter einzelnen Zwrigvereine werten M einem Bunte im Rahmen des V. H. C. ziisammengefafet. Klubhäusern, Bismarckturm und Wegemarsierung soll die bringenb notwendige Sorgfalt zu gewandet werden. Neue Wegemarkierungskarten sind jetzt wieder zum Preise von 2 Mk. zu haben. Der sehr zahlreiche Besuch der BogÄsberger Bevölkerung am Nachmittag brachte den Beweis, dafe das althergebrachte schöne Hohervdskopffest unbedingt wieder aufleben muß. So soll es beim im nächsten Jahre am ersten Sonntage tes Monats Juli in der früheren Weise wieder stattftnben, fu nb der Zwcigverern Hohenodskops hat die Vorbereitung in bereitwilligster Weise übernommen.
Hochschulnachrichte«.
** Würzburg, 22. Juli. Durch de n Zusammenschluß der Studierenden aller deutschen Hochschulen hat sich die Stutentenschaft eine bvachaenswerte Organisation geschaffen. Nach ter vom ersten allgemeinen Studententag in Würzburg ausgearbeiteten Verfassung ist es Aufgabe der Vertretung ter deutschen Studentenschaft, üt allen für die Gesamtheit ter Studierenten wichtigen Angelegenheiten, insbesondere in Bildungs- und wirtschaftlichen Fragen, Stellung zu nehmen und entsprechende Maßnahmen durchzuführen. In Fachfragen sollen die Fakultätsverbaute stlbstänteg beraten, für die Durchführung ihrer Beschtüffe ist ihnen die Unter- stütznnfl der Gesamtheit sichergestellt Mit Nach druck betonte der Studententaa, dafe die Aufgabe ter Vertretung nicht allein darin bestehe, nach aufeen bin Rechte zu wahren unb Dpriwndlungen mit Behörden zu sichren, fantem auch in dem und1, traten geheuten Wirken für eine durch Selbst besiramng zu förternte geistige und körperliche Ertüchtigung ter jungen geistigen Arbeiter. Unter diesen Gefichtspunkten wurden nach eingehenden Referaten und Besprachungen Leitsätze nietergelegt. Als besonders dringend Iieanfragte man die Schatt fang eines ..Reichskul tura m tes", dem die einhritliche Regelioig van Haxhschlulvefarm, Studien- planen und Prüfungsbestiminungen im ganzen Reiche obliegen soll. Nur si> lasse sich eine gleich-- mässige Schul- und Hochschulreform erreichen. Tie Mitwirkuug ter Studentenverrretimgen an wissenschaftlicher Beurteilung der Dienten (Berufung) wird tn ten Leitsätzen anÄwücklich abgelehnl. Tod: soll ter Aufgabenkreis der Allgemeinen Stutenten- ausschüssc so (ttwitert werten, das: fie fahördlich^ Organe ihrer Hochsckjulc mit besonderer Zuständig- Veit (filtert können Irr einer Schlufefti ndgebung ernten sich alle Richttmgen der Stutentenschaft zu dsem gemeinsamen Bekenntnis, im Volke dem Volke dienen zu wollen. Wenn teeser aüS dem Stutentcntag sprechende ernste Wille auch loritcr- hin zu kraftvoller Phi:"nxrfang kommt, dürste rrubl tem in weiten Bolkskreisen aus vergangenen Jahr
zehnten gegen bte «« «NW«
ausgespeicherien Mitztranen rwllcndS ter Bvten entzogen werden.
Sus dem deUtzlen 6ebkt.
Tanzzwattg
- Mainz, 21. Juli. Der Ort5ttmrman* baut des nahen Dorfes EDtarienbocn leistete ich am letzten Montag, dem fran-äsischen Nationalfeiertage, einen unerhörten Gewaltakt gegen die Bürgerschaft. Als man einer durch die Ortsschelle bekmrntgegebenen Aufforderung zur Teilnahme an einem Tanzvergnügen der französischen Soldaten nicht Folge leistete, mußten nachts gegen 12 llhr Patrouillen zahlreiche Familien ans dem Schlafe wecken und zwangen diese unter Androhung von Strafe, sich mit ihren Töchtern anzulleiden und auf dem Tanzboden yt erscheinen. Dem Befehl des Kommandanten folgten sechs Familien, die Übrigen blieben zu Hause.
Der GefchLstSderkeyr tn Mainz.
wz. Mainz, 20. Juli. In dem „Main- Journal" lesen wir: Der rege Straßen- und Geschäftsverkehr, der sich feit einiger Zeit in Mvrwz bemerkbar macht, hat sich in den letzten zwei Wochen nochs erheb lich gesteigert. Das Stroßenbild hat em ganz anderes, fast internationales O^eficht bevam- mefi. Der Zuzug auswärtiger Kaufleute nach Mainz ist ganz bedeutend, fltenc Geschäfte schießen wie Pilze aus der Erde. Für mittelgroße Läden werden Mieden von 3000 bis 10 000 Mark bezahlt. Manche Ladeninhaber vermieten ihren Laden und Lagerräume an Franzosen, da ihnen die Miete mehr Geld einbringt, als ihr Jahresverdienst betragen würde. Die Banken erzielen enorme Umsätze, so dafe die bestehenden Geschäftsräume erweitert werden müssen und Neubau- ten notwendig sind. Bereits haben auch zwe( französische Banken die Eröffnung vonFilu a(en angezeigt. Eine Reihe größerer Geschäftshäuser und Hotels ist durch Fran zosen angekauft worden. Ungeheure Lager von Waren aller Art, hauptsächlich Textilwaren unb Lebensmittel, sind in letzter Zeit entstanben. Mainz ist H a u p t st a p e 1 l a tz geworden und wenn nicht alte Zeichen trugen, sind wir auf dem Wege eine Handelsstadt ersten Ran ges, vielleicht die Rheinische Handelsmetropole, zu werden.
Französische Ausweisungsgründe.
Einen trefflichen Beweis für bte Faden- scheinigteit ter Grünte, mit denen tee f ran zösische Regierung nrifelieUge deutsche Elemente in Elsafe-Lothrin gen von Hous imb Hof jagt, gibt ein Verzeichnis, bas vom französi schen Begleitkommando eines FtückftlrnaAuges ter* sehentlich mit anderen Listen ter deutschen Ernte sangstehörte übergeben wurde. Das Verzeichn tt ist am 14. Mai 1919 von bet Verwaltung tes KreiscS Dietenhofen'West ausgestellt. Es hertzt do u te: ®cara Heinrich, Wirt in Nossclingea, 47 Jahve: Gefährlicher deutscher uw-
erwünscht wach jedem Gesichtspunkt. Kitzler, Nik.. Arbeiter in Hayingen, 36 Jahre: Deutscher, fran - rosen feindlich, schlechtes Subjekt. Weber, Wilh., Arbeiter in Hayingen, 41 Jahre: Sehr fran-osen feindlich, unerwünscht. Weller, Michel, Arb. in Aumetz, 38 Jahre: Franzosenfrindlich, hat di« Lothringer beleidigt. Hauer, Moritz, Art», in Riche- fatont, 51 Jahre: Gefährliche Familie, überspannte Preufeen. Jaeger, Phil., Schlosser tn Hayingen, 30 Jahre: Gefährlicher Preufa, leidenschastlicher Pangerrnttnift. Brichel, Matth., in Mvnlingen, 49 Jahre: Gefahrlickier deutscher Dernmzianl Kraft, 3crbv Erbürgermeister in 9fam<£, 46 Jahre. Franzosenfeindlich. Die Grünte sind so belanglos, dafe sie gegen jede Person altdeutscher Abstammung geltend gemacht werden können, die es ablehnt, mit ten Franzosen gemeinsame Sache zu machen. Es ist ein Verfahren, bet dem brutaler Willkür Tür unb Dor offen steht.
---Marxheim (Ars. Höchst), 21. Juli Der in der hiesigen Gemarkung hergerichtcn französische Flugplatz von etwa 37C Morgen Gröfee ist fertiggestellt. Es ftruden aus ihm 12 Flughallen Aufstellung.
VeßkInifchte».
* Bon de r Entwurfs - undMR'vdell- messe in Leipzig. Die EtEvurss- imb M»- tellmefle in Leidig, welche in Berbrndung mit ter diess ädrigen FrShfalnK-Musttrnn-sie erstmalig als Versuch stattfard, fall weiter ausgebaut werden. Tic nächste Entwurfs- und Motellmcsft wird -nr Herbst-Mustermesse (vom 31. Mugnft bis 6. September^ im Festsaal und auf ter Tiefe tes Norm RatlMises afacbaürn werten. Tie crus-nstellen- jben Gegenstände unter fiepen der Beurteilung durch eine -entrale Jury fet Leipzig. .Künftig erfafat die Prüfung burd) örtliche Auftiahmetmsfchüssi in ben einzelnen Kunstzcittreu Teniffafanbs. Namhaft? Mu stier haben sich beörit erllärt, sich als Juroren zu betätigen. Tie ane^u siel leiten EnttMtrse müsien spätestens am 16. August beim Mefamrk br Loipzig entgegen.
* BorseschiBtliche Pfahlhauten. Ans Ersenacki wird berichtet: Nahe ter Fahr- zeugsabrik trat man bei Erdarbeiten auf die vorzüglich erhaltenen Reste prähistorischer 'JJ fahl bauten, fast an der gleichen Stelle, wo vor 10 Jahren ein vorgeschichtliches Pfahldorf ftri- ffriegrt tourte. 3‘/2 Meter unter ter Talsohle, ratter starken Kies- unb Mergelschichten, itrartr ttn Hör- sclbett ein Systrin von senkrecht in ten Boten gc- lassenen, 10—15 Zlenttmeter farrfcu und bis 2' PJbeter langen PfcMen ansaedeckt Die Pfähle sind toieternm!'durch horizontal atfaaerte Pfähle mit« riiuntbet verbunden OT tes Pfas'lme'ck ' Restl feiner Siebbmg ober ciiÄ Ffatt'-.- । r / 1'
stellte, will man durch torifrer llnters'ck' npen fest stellen. Diese Pfab'fauum ernerl r in fassimschsst-' tidjen Koristn um fo m:3feerf beri als in. Mitteld-eittscklnnd prÄsisfarisch^ rTi " her yv
1 ben gröfetoa Sritrnfalrm oriärr
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