Ausgabe 
22.1.1919
 
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und I wir für die Leitung des höheren Schul­berg wesen- einen akademisch gebildeter

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Jan. (WTB.) Die Jforre» chreibt hall-am^ich In einer

91 n5füIrrung als ausgesch.ossen gelten muß. Heber die -Loslösung bayerischer Gebt?, steile Don Bayern

22.

Alrche nnd Schule.

Amtlicher Teil.

ist von den örtlichen Dienststellen zu regem. - Frontmachen, Stillstehen und Vorbeigehen in gerade, Haltung sind abgeschafft.

hat niemand anders zu entscheiden, als daS Lnryernvolk selbst, das mit aller Deutlichkeit jede

Christi. Vp. 4. ~

Z Aus dem Niddertal, 21. Fan. Die Wahl- beteiligung war in allen Orlen ziemlich rege, doch hielten sich gerade aus den bürgerlichen und bäuer­lichen Kreisen noch vielzuviele der Wahlurne fern Die bürgerlichen Parteien, abgesehen von den Demo braten, die fast an jedem kleine; en Ort Versamm­lungen abhielten, waren zu spat und zu wenig auf dem Platz. Es kann noch in dieser Woche für die hessischen Wahlen viel durch Versammlungen und Flugblätter nachgeholt werden. Ein Teil der Bevöl­kerung ist ja immer noch vollständig im unklart n, o wurden in Dörfern, in denen ke ne Katholiken wohnen, Ientrumsstirnmen, in einem anderen Dorfe von etwa 600 Einwohnern nur unabhängige Listen, überhaupt keine Mehrheitssozialdemokraten und nur 29 Bürgerliche gewählt. Hier liegt ganz gewiß, nach dem Urteil von Kennern der Derhältniffe, vollständige Unkenntnis vor.

Kreis Friedberg.

0. Bad.Nauheim, 21. Jan. Die Wahlbewe- gung war in Bad-Nauheim außerordentlich rege. 3n den letzten Wochen sanden etwa zwanzig öffentliche Versammlungen fast aller politischen Parteien statt. Aus Bietzen 'prachen hier Iustizrat Grünewald, Herr und Frau Prof. Dousset, Prof. Dr. Schian und andere. Die Beteiligung der Wähler war nutzer- ordentlich stark und die Versammlungen überfüllt.

füfrnmgen des Redners zuteil.

** Die Deutsch-nationale Dolkspartei (Hes­sische Dolkspartei) vera-stallet eine Frauenversamm­lung am Donnerstag den 23. Januar abends 77, Uhr im Fürstenhof. Sprechen werden Profeffor D. Dr. Diehl, Friedberg, und Geheimrat Prof. Dr. Gisevius.

Die Sozialdemokratische Partei hält Freitag den 24. Januar abends 7'/, Uhr im Stadt- theater eine Wählerversammlung ab, in der Frau Henriette Fürth, Frankfurt a. M, sprechen wird.

* Reisende im Packwagen. Im Pack­wagen der Schnell- und Personenzüge werden wegen der jetzigen UcbcrfüHung der Hüge vielfach bürgerliche Reisende und Soldaten mitgenommen. Es ist dies durch die Fahrdienstvorschriften aus­drücklich verboten. Die Reisenden werden dadurch gefährdet. Ferner wird den Fahrladeschasfnern das Gepäck, Dienstbricfe und Geldsendungen unter per­sönlicher Verantwortung anvertraut. Diese Tinge find so Beranbungen ausgesetzt. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat deshalb die Eisenbahn- bircttwneit angeivicsen, alsbald Anordnungen zu treffen, die dem Mikstande erfolgreich entgegen* treten.

** 3m Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, wird bis Freitag das originelle Lustspiel Musketier Katschmarek gegeben. Wer zu lachen liebt, wird auf seine Kosten kommen.

KrciS BüLinyni.

Schulmann fordern, w.il nur ein solcher eui zureichendes Verständnis für die Bedürsnstfc der höheren Schule und igrer L hrer besinn kann. *.tad die dritte Forderung betrifft, so war [d)ou Umsturz durch die Verordnung über die Schatzung eines Landesschulbeirats der erste Schritt zu chrer Erfüllung geian. Wir halten es für geraten, wenn aut diesem'Wege fortgeschritten wird.

wachte- . , ,

Die Aufführung war vorzüglich. Der Spiel­leitung Adolf Telekys ist damit ein neuer, sehr genußreicher Abend zu danken. Zu der Darstel­lung hatte et sich den Schmock Vorbehalten, dessen Warne auf eine bestimmte Gattung Minderwertiger journalistischer Mitarbeiter, die dem Stadtllaftch nach spüren, .über gegangen ist. Tele'y verstand es, aus ihm keine Poise;>figurr zu mad)en, svud-rrn emett durch Not zum Gesrnnungsllimp.'n gewordenen Menschen, der seine Tragik in sich trägt. Karl Vvlck erwies sich als einen würdigen Obersten, der auch über einen gewissen trockenen Humor verfügt. Osiar Feigel entwickelte als fR-baftcur Bolz das richtige Maß von Lebensleichtigkeit und Bermssernst und hatte somit eine hochanzuerlen- nende Leistung zu verzeichnen. Walter Hanse r war ein prächtiger Olde.idorf, jedoch war di smal sein Spiel für einen Mann, der im öffentlichen Leben steht, vielleicht doch etwas zu schlicht und sparsam in der Beiveguug. Als Bellmaus hatte Hans Heinz Heres stellenweise besonders glück­liche Änsälle, wie bei dem Besuch bei Adelheid, wo er die Zylinderverlegenhit prachtvoll zum Ausdruck brachte. Einfach köstlich n>ar Rudolf Goll als Piepenbrink, eine Rolle, in der ruhig etwas stark aufgetragen werden darf. In seiner (Gefolgschaft zeichnete sich Artur R e p p e r t durch ein unw.frerstehtiches Lachen aus. Von den Herren seien außerdem eNväh-tt: Karl Ernst Schaum als Senden, Shirt Lerch als Kämpe, Ludwig Grosser als Blumenberg. Ludwig Marguth als Klcinmichel unb Ott» Conradi als Storb. Anmutig gab Helew. Kallmar des Obersten Tochter, Elie A l l n e r mit liebens vürdiger Leben­digkeit das Gutsfräulein. Anni Kretzer vervoll­ständigte glücklich das Ehegespons Piepcfibrinks, Alice Poetzsch sprach gutes Französisch.

Gleszcner Stadttheater.

Die Journalisten.

Lustspiel von Gustav Frcytag.

Gießen, 20. Janurr.

Die litcraturhistorifch als das beste deutsche Lustspiel anerkanntenJournalisten" führen in b;e glückliche Zeit von 1854, als die Redaktionen noch kein Telephon besaßen und auch ein Wahl­kampf gemütliche vor sich ging, als heutzutage. Manche Züge sind auch heute noch nicht veralttt und die einzelnen J'.mrnalistengestatten sind nut einem io frischen, liebe s nürd gen und mensch­lichen Humor g.'schen, daß sie ihre Lebenslälnsikcrt nwhl niemals v. rlicren w rden. Daß ii;' von Gustav Jreytag, der selbst in der Entstehungszeit des Stückes in Leipzig Redakteur war, dem Leben entnommen inb jnetlt man auf Schritt und Tritt. Aber selten ist ein Lustspiel auf Angehörige irgendeiner Berufscka's? vv.i einem Kollegen nm so gutmütigem Spott geschrieben worden, wie hier. Trotzdem würde das Stück, modern eilige- kleidet, einen vollkommen falschen Begriff von einer l)eutig?n Redakti-),: gebe t, una so war es gut, oatz eine zeitgeschichtliche Einkleidung die behagliche Lebensführung von Anno dazumal verständlich

4: Ortenberg, 21. Ian. Es wurden abgegeben in den Nachbardörfern: Gelnhaar 133 Unabhängige, 29 bürgerliche Zettel. Ufenborn 85 Soz., 96 Demo­kraten, 41 Deutf^-nat, 4 Deutsche Dolltsp. Wippen- hach 41 Soz.. 14 Deutsch-nat. Schwickartshausen S6 Soz.. 55 Demcckr., 19 Deutsch-nat., 3 Unabh. Berg- fceim 116 Soz.. 65 Deutsch-nat., 5 Unabh., 4 Dernokr., 4 Deutsche 'Bolksp., 4 Christliche Dolksp Litzberg 91 Soz.. 89 Dernokr., 3 Deutsch-nat., 3 DeutscheDolksp., 1 Unabh. Selters 84 Soz., 65 Deutsch-nat., 41 Demo, traten, 14 Deutsche Dolksp, 8 Unabh., 4 Christliche Dolksp. Wenings 177 Demokraten, 109 Soz., 40 Deutsch-nat., 8 Deutsche Dolksp. Dodenhausen 97 Soz., 49 Dernokr., 6 Deutsch-nat.

< Ortenberg, 21. Ian. Am Samstag abend Mjloh der Wahlkampf zur Nationalversammlung mit,-chkeit geworden. - --

jn>d Versammlungen. 3n der ,Post" sprach unters nachdrücklich diese Forderung tuu) erklären, daß

dem Dorfitz von Frau Kaufmann Pflüger t Nechnungsrat Haas Frau Pfarrer Herpel-Litzberg ür die Demokratische Partei, im Gasthaus Htrzel sprach Redakteur Detters-Gießen für die Sozial- demokratische Partei. Beide Versammlungen waren gut besucht. Der Wahltag selbst verlief ruhig, die Wahlbeteiligung war ziem ich rege, von 600 Wählern blieben etwa 50 der Wahlurne ferm Es wurden an Stimmzett In abgegeben für Unabhäng. 6, Soz. 208, Demokraten 180, Deutsche Dp. 40, Deutsch-Nat. 106,

Stiatltnitftl

Zucker-Ausgabe. Der bei den Kleinhänd» tern bestellte Jucker für Januar kamt von Donners­tag, den 23. ab gegen Ablieferung der Zuckermarke Nr. 1 in Empfang genommen werden Es entfallen <lf die Iuckermarke 1 (Januar 1919) 750 Gramm Zucker. Näheres siehe Bekanntmachung.

* Ausgabe von Sützstoff (Saccharin). 3m Monat Januar 1919 wird gegen die ßieferungsab- schnitte 23 und 24 der SützstoffkartenH" (blauj und gegen die Lieferungsabschnitte 3 und 4 der Sützstaff- harienü (gelb) in den Landgemeinden des Kreises von den Sützstasfabgabestellen Süßstoff abgegeben. Es gelangen auf die Abschnitte 23 und 24 je ein Briefchen und auf die Abschritte 3 und 4 je eine Schachtel zur Ausgabe. Mit dem 31. Januar 1919 verlieren die Abschnitte 23 und 24 bzw. 3 und 4 ihre Gültigkeit. Nach diesem Zeitpunkt nicht abgerufene Süfjftoffmengen dürfen von den Abgabestellen frei verkauft werden.

** Kleiderbügel. Durch den Verkauf der Zivil­kleider an heimkehrende Krieger ist eine Anzahl Kleiderbügel frei geworden, die je nach Beschaffen- heil zum Preise von 5 bis 30 Pfg. für 1 Stück ver­kauft werden sollen. Näheres ist durch die Städtische Bekleidungsstelle (Lebensmittelamt), Zimmer Nr. 8, zu erfahren.

** Die Sicherheitswache nahm am 21. d.Mts. auf dem hiesigen Bahnhof einen Sergeanten und einen Soldaten fest, die einen von ihnen gestohlenen schweren Schlietzkorb mit großer Menge Militärgut aller Art bei sich führten. - Desgleichen nahmen sie am Bahn­hof fünf Personen aus dem Siegerland fest, die orotze Mengen in Hochweisel bei Butzbach auf. gekaufte Frucht mit sich führten. - Dem gleichen Schicksal verfielen gestern abend drei berüchtigte junge Burschen wegen Diebstahls, ferner eine Per­son wegen Sachbeschädigungen. Eine in total be­trunkenem Zustande auf der Straße gefundene Person wurde in Schutzhaft genommen.

* Die Gießener Frauenvereini- gun g für Wahlarbeiten veranstaltete gestern abend im Stadtthcater eine Frauen- Versammlung, in der Herr Prof. S ch x a n Über das Thema:Die .deutsche Frau und die deutsche Politik" sprach. Es sei überraschmd, nut wieviel po!itisä)em Interesse, mit welcher Schwellig- feit und Gewandtheit sich di? freut, rfr 5/au t.t btt neue Lage Hineingesunden habe; soweit Beteilig gung, Mitwirkung als Helferin und Rednerin und die Wahl selbst in Frage kämen, hab-' sie sicher bie Feuerprobe bestanden. Richt so in inhaltlicher Be­ziehung. Daß ein starkes Anwachsen radikaler und radikalster Urteile wahrnehmbar sei, daran sei auch die Frau mit schuld. Verärgerung und Verhetzung als notwendige Folgeerscheinungen der Leiden und des unglücklichen Ausganges des Krieges, aus der andern Seite ein übertriebener Optimismus und trügerischer Illusionismus hatten vielfach die Wahlpflicht der Frauen ungünstig beeinflußt. Dem­gegenüber hie eine sorgfältigere, geschichtlich orien­tierte Politik not. Es gelte, sich immer wi". er t i win zudenken in die zahllosen, verwickelten Fragen der tzZvlitik, sein Urteil dauernd zu verbessern und zu festigen. Aber noch andere Gesichtspunkte seien be- flunmenb für das Verhältnis der deutschen Frau -um politischen Leben. Die Geschlechter seien zwar gleichwertig, aber nicht gleichartig. So sei es gerade Die Eigenart der Frau, die die Politik befruchtend beeinflussen könne. Zunächst müsse die deutsche Frau als Hüterin des heimischen Herdes, des Eigenen im trauten Heim einer etwaigen Zwangs­wirtschaft aufs schärfste entgegentreten. Der Ein­fluß eines mit bestimmter Art und mit Liebe ge­führten Haushaltes auf das Wohlbefinden des ganzen Volkes dürfe nicht verkannt werden. Als foüterm der Ordnung müsse die Frau ihren orb- ßningsliebenfren Sinn auch in der Politik zur Gel­tung bringen, ebenso ihren scharfen und praktischen Glick für sorgfältigere Einteilung und heiligste .Sparsamkeit, den sie in den letzten Jahren zu zeigen Gelegenheit gehabt habe. Tie Mitarbnt der Frau in den großen Fragen der Erziehimg des neuen Geschlechtes verlange nun auch die Politik. Möchte ferner der Reichtum der Liebe in den großen Haushalt des deutschen Staates bringen und einer sozialen Gerechtigkeit den Weg ebnen. Gesetze und Paragraphen seien nicht imstande, soziales Gefühl und herzlick-e Liebe des einen zum andern zu er­setzen. Dazu seien immer lebendige Kräfte und gerade weibliche Persönlichkeiten nötig. Schließlich sei die deutsche Frau noch berufen, für die Ver- fihnung zwischen den Völkern ctr^utreten, für eine starke Wehrmacht und für das Gefühl der Würde deS eigenen Volkes und.Vaterlandes. Reickier Geifall der zahlreich erschienenen Zuhörerschaft wurde den warmen, zrOdcrzen gehenden Aus-

♦♦ Der Vorstand des Hessischen Oberlehrervereins faßte in fror Sitzu-g vom 4. Januar zn Frankfurt a. M. etnftimmig folgende Entschließung: Wir erklären als die Ver­treter der hessischen Oberlehrerschaft, daß diese bereit ist, an den neuen Aufgaben, die her mit dem Kri gsende verbundene Umsturz der <?.tcn yerbälhti'fc gebracht hat, tatkräftig milznarletten. Wir erkennen die Berechtigung zuman- nigfachen Aenderungen und Neue­rungen im höheren Schulwesen an, er­warten aber, daß solche von Sexnitung erst nach der Wi.dcrherstellung geetzmaßiger Verbältuifie in Angriff gcirommcn iperfren und daß fie auch dann erst frurchg.'führt werden, nachdem uns Ge­legenheit gegebe.t war, die tn unsren strenai herrschenden Ansichten zu äußern und zur Gel­tung zu bringen. Für die endgültige Auswstal- hmg der obersten Schulbehörde, die gstrchfasts erst nach der Festigung der neuen Vn-Hältnisse durch die hc-nschc verfassmrazebende Vol s amincr erfolgen kann, stellen wir schon jetzt fofgenbe For­derungen: Selbständiges Ministerium für das Bildungswesen, Scitung des Schulwesens durch Fachmänner, Heranziehung fror Oberlehrerschaft zur Mitarbeit. Die erste Focdrunz, die in ihren weiteren Folgen auf die Befreiung ds gesamten Schulwesens von frer Bevormundung durch die Verwaltm-.g-xhörde abn lt, ist rn der vorläufigen Umgestaltung d.-s beistsckxm MrnNtz rrinns durch de gegemvär ige Regierung erfüllt. Die zweite, eine alte, qrn rfrsätzlich F-ordcrung der gesamten deutschen Obersthrerschatt, i t durch den kürzlich erfolgen Rücktritt des Vonrtzmr<n der Schulabt iluna für und uo t l-efondcrer W ch

Dir erlteben d s^alb von neuem

Krieg-ministerium andere Abzeichen emgesuhrt und

beschafft sind. Diese Kennzeichnung gefrört 3ut Uni- «ciaNNkttiaMUNg.

form. 3m Felde (Grenz chutz) dürfen die alten Ab- Betr.: Schafräude in BerSrod

Zeichen aufgetragen, die neuen Abzeichen aber Nachdem die goity Herde der Gemeindeschäferei nicht ausgeschlossen werden. - Als Grad- Bersrod abgeschlachtet worden ist, ist die Seuche a bzeichen legen die Offiziere und Sani-1 erloschen. Tie Sperre ist aufgehoben.

tätsoffiziere am linken Unterärmel dunkel-1 Gießen, den 16. Januar 1919. blaue Tuchstreifen an. Als Seitenwaffe wird nurI Kreisamt Gießen.

das kurze 3nfanterlefeitengeroefrr übergeschnallt und I B : LangermanN.

Km «r-i.-Mt...

nur auf besonderen Befehl getragen. Ueber 25 Jahre I _ Das Mtnisterrum d?s Innern hat dem Vm> uktio Dienende dürfen ihre bisherige Seitenwaffe am I stand des Thüri ig?r Musettms in Ei'enach die alten Koppel weitertragen. Am Besatzstreifen der I Erlmibnis erteilt, 25 030 Lo'e der 9 Serie der Mütze wird die Kokarde in den Landesfarben ge-1 Geldlo'teric zum Besten des Thüring r Muieumss tragen. - Friedensorden werden im Dienst nicht ge- zu Eisenach innerhalb Hessens zu vertreiben. Zunr tragen. 3m Kriege erworbene Orden und Ehrenzeichen, Vertrieb in Hessen dürfen nur mit dem hessischen ferner Rettungsmedaillen, Dienftehrenzeichen, Verw> n-1 Zulassungsstempck vers.hmc L')se ge'a gen Wäh- detenabze chen, Fliegerabzeichen und andere bür en in I renb der Zeit des B'rtr ebs t>.T Lose zur 1. Klasse und a'.fcer Diei.ft qetragen werben - Untergebene einer preußischen Geldlotterie ist fil tlünfrigung, und Vorgesetzte haben sich aeoenseitig zu grütz n, Ausgabe und Vertrieb der Lose in Hcficn nicyl jüngere und im Dienstgrade niedere den älteren zu- gestaltet.

vorzukommen. Die Grutzpfl ch>. ruht in größeren T«r Grästiche Obcr^Hlcr Hesse zu Arn> Städten, in belebten offcntstchen Räumlichkeiten unb. [nng bat die Funk io e t ines Poliz.i-KvmmissarM Innerhalb aler Menschenansammlungen - Näheres | bcfclbü roidxr übernommen.

Die Heeresleitung.

Berlin, 22. Jan. Nach dem .Derl. Lokalanz.^ wird bas Große Hauptquartier bereus am 24.Ja­nuar d. Is. nach Kolbe rg verlegt. 303«} urmee- Oberhommanbos werben den Schutz der Osimarnen Übernehmen: das A.-O.-K. Nord in Königsberg, das demnächst in einen kleineren Ort oct legt werben . , dürfte unb bas A.-O.-K Süd in Breslau bas nach

ßodlfdittlnocbricbfcit- Sagan verlegt wirb. Oberbefehlshaber un Norden

Bonn. 21 Jan. T.r Sektor, der Senat vnd I ^',°n°-nk 0 °SeeL" i"nÄ

der Lehrkörper der Unwersitat.Bonn haben S^n f^^ |ein (B,-neralftabsd)ef

bie Gründung der ftolrterUnl DerJ istGeneralder 3nfanterie v Lohberg. Dem Nord-

eingelegt unb eine (Eingabe an bie Berliner -le .k wirb bas 10. 21-0. ft. v. Falkenhayn gierung gerichtet. unterstellt, das bisher in Wilna und Grodno ist.

Spklplan bes «Wt Sfobtfteaters.

Saws ag, 25 , 7:Die Journalisten". Gew. I meTbet Danzig: Aus die Ditte des Danziger Pr. 13. Frei ag-Abomi.-Vorst. Sonntag, 20 , Magisttates an Hindenburg, Danzig unb bie Pro- Emilia Galatti". Kl. Pr. 7 :Der Revisor - oin?Westpreußen dem Daterlande zu erhalten, ist fol- Gew. Pr. Montag, 27.: ^rrtntt;o^^2Tne:9St1<})lSl; genbe Antwort eingegangen:

Ter TroubadourTr^ns.ag 28., /:Xie moie i g, bestätige 3frnen gern, bah von mir aus alles von Stambul". Außer Abonn. G.M>. -ovr- coy um 3U verhiabern, daß bie Stabt vorn

bercitung:Faust",Durchs Ohr',Abu Seid -! Deutschen Reiche losgelöst wirb. Mr ist auch nichts

--------- bekannt, daß sich etwa unsere Feinbe schon über bas

Briefkasten der Redaktion. Schicksal Danzigs 8uung ...ften unferes Daterlande« Jfeftaeleat hätten. Möge Die deutsche Bürgerschaft w. H. in h. Wir empfehlen Ihnen, sich^mrt Danzigs versichert sein, bah seitens der Obersten Herrn Prof. Dr. Trrtmar daher, Kaier-Allee 2, a^^sleitunq schon seit langem Maßnahmen oorbe- in Verbi ifrung zu Hetzen, no Ste alles wettere über . werben, bie für Den Schutz der bebrofrten Pro- Sonderlurse Tür Kriegsprimaner erfahren können. D- n Crfori>crlid) finh. Die Voraussetzung für den ------------------------------------- ---- Erfolg ist der feste Wille aller Deutschen, alles ein-

Nachrichten. zusehen unb zu jedem Opfer bereit zu sein, um das

J 1 Land zu schützen.

Die Vcrsgssunsisfr >gcn. 9?at)ct wieder in Scrlin.

Berlin, 22 Jan. Der .Lokalanzeiger" erfährt, n 21. Ian. (WTB.) Wie eine Nach« bah bie Dauer der Arbeiten der Nationalversamm- mitteilt, ist Radek seit zwei Tagen wie-

lung in Weimar auf etwa zwei Monaten angenom- Berlin aufgetaucht. Er hat bereits versucht,

men wirb. - Die preußische Nationaloersamm- yerbinbung ^it den gegenwärtig sehr verspreng-

lung wirb voraussichtlich erst dann zusammen treten, ctüt)rern ber Spartakusbewegung wieder aufzu-

wenn die Nationalversammlung in Weimar tfrre Ar- . o, beiten in Weimar abgeschl ssen haben wird. - Man - Kl-ickabonf

nimmt an, sagt bas genannte Blatt, baß bie Fne -! 6)0lbrc|frt)t frCT JiCiu)Sl Am.

benskonferenz nicht vor Juni stattfinben bürste. - Berlin, 21. Jan. (WB.) Wie bieDeutsche Es besteht bie Absicht, die Landesversammlung ber Allgemeine Zeitung von mahgebenber Seite erfährt, Einzelstaateu nickt gle chzeitig mit ber Nationalver' Havas-Melbung, baß die Golbre-serven ber sammlung tagen zu lassen. Unt r biesen Ilmstänben Nxjch^bank, bereu (Entfernung von der (Entente sei es doppelt unverständlich, baß man die Wahlen Der(Qngt würbe, aus Berlin weggeschafft worben seien, zur preußischen Nationalversammlung in größter Hast ganzen Umfange unrichtig für den nächsten Sonntag angesetzt habe. _ »Arcnttn.

Berlin, 22. Jan. DerVorwärts" führt aus, uu* greinen.

daß die Sozialdemokratie in der Nationalversa mm- Bremen, 21. Jan. 3n Bremen würben gestern

lung so stark werbe auftreten können, um eine Aus- ahetib die Solbaten in ber Kaserne burch bewaffnete schaltung auf bem Wege ber bürgerlichen Sammlung Arbeiter entwaffnet. Alle Maschinengewehre wux-

unmöglich zu machen. 3m übrigen berechtigt die den weggeführt. Das Raihaus unb bie Bar e sind

IBafrl zu ber Hoffnung, baß bas jetzt noch fel)lenbe oon Arbeitern be etzt, ebenso bas Fernsprechamt unb

kalb nachgetragen werbe unb baß ber erste Reichs- die Reichsbank. Auf dem Marktplatz unb in ben

taq ber Republik, ber noch in biefem Jahre zu öffentlichen Gebäuden sind Maschinengewehre aufge- wählen sei, eine sozialdemokratische Mehrheit haben [teUt. Die Bewegung richtet sich, wie verschiedene werbe. Blätter melden, gegen bie unabhängigen Mit-

65tell,mn der ^oldatcuriite. glieber ber sozialistischen Regierung. Die

Olk ^trilunq oer -oioaic irmc Kommunistische Parteileitung e,Klart, mit der Ange-

Berlin, 21. Jan. (WTB.) Unter Zu^tM- ^genheit nichts zu tun zu haben. Der Leiter der Be­nning ber Reichsregierwng unb bes 3cntra!ralro roCgUnq soll das Kommunistische Mitglied des Rates

ber Arbeiter unb Svlbatenräte I)at ba§ ber BolKsbeauftragten (ein, der frühere Dolksschul«

Ministerium bie Stellung bc t Sol baten- i 30m aus Wienburg.

bS LLW Wut Bayernnd bie MM- Frage.

Fri^mrsheer vvrläufig ger-eg'llt. Die oberste Kom- München, 21. Jan. (WTB/> Die Kvrre- manbogewalt hat ber Rat ber Vol!s>eauftragten. sp^^nz Hoffman" schreibt hall'amft'ch Jn crner Dieser übertragt sie bem preußische Kriegt $i;incr Mit ciu g üjcc bnt V«rf as fun g Minister, ber ihm für bie KommairdotsNvalt verant- c u t ro u r f für bas Deutsche Reich wuck» nwrtlich ist. Alle militärisch 'N Dienststellen Prm- ausgeführt, baß gelegentlich ber Gintrüimg zcns unb b-s gmieinsamen Reiches unlerltehen Demschlaichs in versch eb-ene 9ivpu''likn bie ihm. Die Truppeitfnhrer üben bie Beiehlsgmnlt Pfalz vom Gebiet b.d Staates Bayern abge- ans. Sie sind ber Reichsregierung unb ihren tTcn)Tt werben soll. Gera.x i.i ne.ierer Z.nt wiest unmittelbaren Vorgesetzten verantwortlich. D.i den I bayerische Presse aller Richtung n mchnaÄ

Generalkommandos, G« i onchmminidvs. Reg- t>ie enge Zufamme.ig.hör .g «n Baye rns mit

mentem, selbstänbigen M'allto.um unb gleichge- der Pfalz uitb auf bi? Notw-.m ngkeit der cmfr-it- stellten Formationen sind So!datenr,rte zu wäh en. I Verwaltung fr.s baymi^chrn Staats geb nies. Sie übern«chen die Täigkett ber Führer Hinsicht- hin. Wenn neuerlich frer Plan auftauchen sollte, lich etnra g?n Mißbrauchs ber Dienstgewalt geicn hay^jscho Gebie.s. ite von Bayern zu trennen, die Reg erung. Bei allgemeinen ba.iern£)en Anvrb- mürbe bas nur beweisen, baß man in Verkenn murgen brtr. Fürsorge für täe Trup-en, soziale unb nung der Rechte der einzelnen Rutschen Freistaaten nnrtychaftl ch? Frag n, Urlaub inib Trszip uiar- ^,0 ihrer Bevölkerung Vor ch.ä w erörtert, beten fachen wirken sie mit unb zeichnen mitverantwort- --=

lich. Rem militärisch? Befeh.e bett. Aus^ilfrung,''

Füllung unb Verwendung ber Trnp en bebüvfct keiner G.'genzeich mng bes So babenra cs>. B i straft ___________-------.

baren Hanblungru in der Ans.ibung ber Tätigkeit! Einmischung in seine Verhältnisse grunb.äl.lid) ab-, als Svlbatenrat nnrb baS Strafv-eriahten wie bet [cl)Ut. Bayern unb bie Pfal; sink» über 100 Jahre anderen HeereSMiss hörigen gehanbsabt, ebcnw vereint, sie sind wirtschaftlich unb politisch

1 ohne weiteres bei Dienstvergehen ^außerhalb ber autcüianber angewiesen. Hier wie dort besteht 1.igkeit als Svlbatenrat. Dte StellenbLsetzu-'ig I ni^t bie geringste Neigung nach einer Trennung. : SKÄÄÄSP internationale T°,i°Iis.tnI««settn, i. Brm. > '-ch vier Woch.-n mit einer Begründung, ob der Berlin, 21. Jan. (WTB.) Auf der inter- Führe da-^ B.rttau n dr A g i ei ber So - nationalen Sozialistcnkonferenz in Bern wird die

ma ivn besitzt. Sie löniien bie Ach.tzung beanlta- deutsche Sozialdemokratie durch Hermann Müller, gen. Tie Entscheibimg trif't bet nächsihöhere Füb-1Otto Wels und Richard Molkenbuhr vertrete» rer, letzten Endes bie Regierung. Gegen die Ent-l sein.

scheibung steht bem Soioaienrat unb dem Bett offe­nen Berufung zu. Untea>hi)iere und Mannschaitr:! können aiS Zugühret tn Oftizietstcllen ge­wählt werben Sie müssen im Felde ct?ie 1 fRefniintninHuitiA

gleichartige oder eine nächstniedrigere Emhett 'S*11 Mftl^nnG-

mindestens icckis Rronate lang einwanbttct Betr.: Ausbruch ber Rande bn ie einem Pferde geführt haben. Sie bedürfen der Bestätigung durch I des Karl Frank III. unb Heinrich L>tcmf

bas Kriegsntkn.sterium. Der Beschwerdeweg jedes I zu Gtünbcrg.

Heeresangehörigen an seinen Soldatenrat darf durch In den Otefröften des Karl Frank III. und des keinen Befehl versperrt werden. - Die bisherigen Heinrich Stauf ^zu Gtünberg ist bie Ps.rberäude Achselstücke und Tressen sind von den im Felde ausgebrorben. Tie Sperrmaßnahmen sind an- gewesenen Offizieren, Sani ätsoffizieren usw. sowie geordnet worden.

Unteroffizieren nach der Rückkehr in ihren Stanöort, I Gießen, den 16. Januar 1919.

von anderen fofort abzulegen, die Schulterklappen | Krcisamt Gießen,

ber Unteroffiziere und Mannschaften, sobald vom I. V.: Langer in nun.