Ausgabe 
22.1.1919
 
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wn&m. SofflltaslffllHe Partei

Freiwillige Hilfskräfte für unsere I'HUW D OGDranamza

Trocken., kleingemacht.

Flechten, Wunden, °£fra^??

I

Rk-«trill §rau Henriette Kurth, Zraillf urt s.U

Der Vorstand.

901c

941D

Der Vorstand.

955D

Deutsche Volkspartei

o.-Her?enhafiilschoiiB

am Donnerstag den 23. Januar 728 Uhr im Theater

Es wird sprechen:

898V

Sofort lieferbar zu bill.

Preisen

91688

im

Eid)

Gießen, den 21. Januar 1919.

9360

Idar.

Ter OberbürLermeifter (LebeuSmittelarrtt).

4. Kandiszucker:

a) farbig

b) rocih

Saasen w

Kätchen Löber Willi Hamscher

Verlobte

WMl

Kastenwagen Schiebkarren j Ersatzräder

Küferei Sommerkorn.

grau und braun

neu eingetroffen

Julius Schulze

Krenxplatz. G«a

KeiseK'örbe

empfiehlt

Ludwig Plenum

Freiwillige Hilfskräfte für unsere WahlbureauS, für die Verteilung von Stimm zetteln usw. zu den am nächsten Sonntag stattfindenden Wahlen zur Hessischen Volks­kammer, Frauen und Männer aller Stände, insbesondere auch Studentinnen und Studenten, Schülerinnen und Schüler, werden gebeten, sich Mittwoch den 22. Januar abends

7 Uhr, im Hotel Schütz anzumcldcn. Außer­dem tägliche Anmeldung für freiwillige und bezahlte Hilfskräfte auf dem Partei­bureau Schauzenstraße 6.

empfiehlt ,

Schilfer, Eicher Str. 9.

M. 6. 6.50 6.75 7.25 7.75 8. sämtlich ohne Bezugschein.

940a Fritz Nowack.

Freitag den 24. Januar 1919 abends 71/, Uhr im Stadttheater

Freie Aussprache =

________Der Wahlausschuß.

Professor Schian.

über die Wahlen zur hessischen Volkskammer

50 Pf

52 ,

50 r>2

54

62 66

Nieder-Ohmen

22. Januar 1919.

Zucker Ausgabe.

Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellte Zucker-für Januar 1919 kann von Donners- tag den ~3. dS. MtS. ab gegen Vorlage des Le-

Arbeitsvergebung.

Die Chauksier- und Pflastcrarbciten ffir die Bb'e.suaung der Zufuhrstraße zum Eleltrizttäts> werf sollen

Montag den 27. Januar d. IS., norm. 11 Uhr, öffentlich vergeben »verden.

ArbeitSbeh-breibung und Bedingungen liegen hei "ns niir Einsicht open. Angebote auf Vordruck, der dasclb'k erhältlich, sind bis zum genannten Ter- mm an uns etnzureteben. Zuschlagvfrist 3 Wochen.

Gienen, den lz. Januar 1919.

Sladtbauamt Gießen: Braubach. 934B

Holzschuhe in allen Größen von M. 1.65 biS M. 8.20 empfiehlt 922 Ludwig Siob!ermann, Bletchstraße 12.

Wegen Transport-Schwierigkeiten

verkaufe ab

Mittwoch den 22. Januar

2000 Flaschen

AiiljWMsMtei.

Bezahlte und freiwillige Kräfte zum Hilfs­dienst und zur Werbearbeit, insbesondere zum Verteilen der Stimmzettel an den Wahllokalen usw.

für die Wahlen zur hessischen Volkskammer am Sonntag den 26. l. M., mögen sich melden auf dem Parteibureau, Kirchstraße 16, Gewerbehaus (912 u. 36 Uhr). (8»D

E* Boim-Ni* vaffend a.Soxhletffaschen, solange Vorrat reicht, w haben bei: 490

Georg Wallenfels

HolmchißklW da Stillt lSictzc».

Donnerstag de« 30. Januar 1919 vormit­tags 9*, llbr beginnend werden in den Waldungen der Stadl Gie ren im Bezirk des J-ornwarts Arft lilbteilimg Jernewalüi versteigert:

65 Stllck Eichen-Derbstangen lWagnerholz» mit 3,18 Fstm.,

200 il'uchen Durchiorstungswellen,

4860 Eichen-Dnrchiorstungslvellen.

Vie Zusammenkniisi ist an der StrangSwtese auf der Straße AmterodSteinbach.

Gießen, den 21. Januar 1919. 932B

Der Oberbürgermeister. I.V.: Grünewald.

I 4 v v v T Bleich,tr. 12. 925

Oeffentl. Wählerversammlung^M^-^

Mittwoch den 29.Januar abends/28 Uhr Saale des HotelsGrossherzog von Hessen

. ... . UUCIJCIUÜÜ

heilt sogar verzweifelt. Fällen mit oft üb rrasch. Erfolg d.hantbilÄonde, schmerz- u. juckreizstillendo ry?täe,'.Phi.,,Pp"$?ia,bct* preis 1.80 u. 3.50M.: er- iialtl. in Apotheken. Man hüte sich vor Nachahm. u. bestelle, wo nicht erhältlich, direkt bei Tnlogen- Lanoralorhua, Salttgehmen-Bomlnten 33. 1831s«

deutsch-nationale Volkpartei

(Hessische Dolkspartey.

Zrauen-Versammlung Tonnfrstan H 23. Amur rin» ?y2 IHr im WüiciiSof, Redner: Professor D. Dr. Diehl, ßmdberg und Geheimrat Professor Dr. Gisevius.

Me wahlberechtigten Frauen und Männer sind eingeladen.

N mnnitrlamt Mciitkiikr itl gttrn Büloöoh Ims.

Roman von H. A. AdamS

Nachdruck verboten. Fortsetzung 50

In solch gedemütigter Stimmung er­reichte Em ihr Heim. Die beiden jüngern Kin­der fand sie im Bett, Ruth und Käihie da­gegen zusrtetenstellenderweisc in einen Ro­man unb in die Modenzeitung vertieft. Em ging auf den Hof hinaus, um bas Anzünbc- holz zu spalten mW fand dort einen hübschen Stotz schon zurechtgemacht. Da fiel ihr ein das; sie Vater vor dem Frühstück hatte im ^upp^n /«rumkramen hören. Es war Jahre her, fett Gally zum letzten Male an das An- zündelwlz gedacht hatte.

älterer Mädchen gingen zu Bett, und Em setzte sich, nachdem sie unruhig nach der Uhr geschaut hatte, nieder, um die Artung zu lesen. Ungeduldig überschlug sie die Kabel- und Lolalnachrichten: natürlich ge- schahen forttoäh.end a.lrrlei Dinge auf der Welt Politik unb Kricket, Reden und Un- salle aber Ein interessierte sich nicht über­mäßig für dergleichen. Sie fiel begierig über die Geburts- und .Heiratsanzeigen her. Für Todesfälle tnierefsiertc sie sich nicht besonders. Es war über Todesfälle nichts weiter zu sa- gen: aber Geburten und Heiraten fotzen form«

.llber von Interesse und Mntmatzungen. So sand Em an dieser Stelle ihr tägliches lite- can clies Brot. Hier fühlte sie die Pulsschläge tesU reichlichen, hier kam sie auf eine reizende Weife mit dem Leben in Berül/rung.

Zum Schluß fand sic die Schilderung einer H^hzett in derGesellschaft" und, intern jje das Kleid ter Braut nach der kunstgerechten Befchreibung im Geiste aufbaute, verglich sie es ohne Scheu mit dem Kleide, das sic auf ihrer eigenen Hochzeit getragen hatte. Dies veranlaßte sie, nach ihrem Hochzeitsbericht zu suchen, ter von einer begeisterten Freundin mit literarischen Neigungen in die lokale Landzci ung eingcschick. woben war. Em wußte, daß sie ihn ivrgfältig irgendwo aufbe- iv-ahrt hatte, uyb entsann jutj, ihn seit Jahren nicht ge^chen zu haben. Sic ging ins Schlaf­zimmer und stöberte dort herum. Dann fiel ikw ein, datz eine Schachtel mit allerhand Din­gen auf das oberste Regal in der Batestube n-eggcstellt war. Sic holte sich einen Stuhl und suchte das Regal zu errcick-en. Aber sie fand das unbequem, und da sie sich nun be­stimmt erinnerte, daß sich der Hochzeitsbericht dort befand, hotte sie ans dem Schuppen eine kleine knarrende Trittleiter, die auf einer Auktion billig gekauft worden war, und nach­dem sie die Vetter sorgfältig aufgestellt hatte, stteg sie bedächtig und mühsam empor. Die Schachtel war zu schwer, und sie formte sie

Gießen, den 21. Januar 1919. 9335

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

nicht heradnehmem, ohne das ganze Haus zu solch ungewöhnlich später Stunde zu stören; aber es gelang ihr, die Hand hinein zu ver- Ieuren, und sie förderte so einen Haufen von allerhand Papieren zutage. Sie stellte den Leuchter auf das Regal und begann nach dem Hochzeitsbericht zu fuchen. Um der Anstren- guiig deö Herabsteigens aus dem Wege zu gehen, setzte sie sich vorsichtig auf der obersten Stufe nieder und prüfte ihren literarischen Fund.

Der erste Gegenstand, der ihr in die Hande fiel, war ein verblichenes Bildchen ihres ersten Kindes; und als sie es stolz an» )d>aute, bedauerte sie, daß es vor ter Zeit, in öer Mellrns Nährmittel angepriesen wurden, geboren war. Sonst wäre es seiner wahr­haft erschrecklichen Dicke wegen unentgeltlich in der Tageszeituna abaebilbct worden. Dann kam der Hochzettsbericht plötzlich zum Vor­schein, und sie studierte ihn "sorgfältig, mit ernem gelegentlichen sanften Seufzer, ter die Trittleiter zu betenklichem Knarren heran» laßte. Ja, es war, wie schon gesagt, eine ^reizende Hochzeit" gewesen obgleich im Druck alle Hochzeiten reizend sind. Sie ent­sann sich währettd des Lesens, daß ihre Mut­ter ihr nachher gesagt hatte, sie sei die hüb­scheste Braut gewesen, die ihr je vorgekommen sei. Weim das auch möglicherweise nur im Gefühlter Erleichterung, ihre Tochter ver-

Luise Schesfzick cand. jur. Arthur Herber Leutnant d. R.

Verlobte

Schwarze

Stickseide I wieder eingetroffen. | Friedrich Teipel.

Mur-incht! Bierz^n-EltälZl Atier-Drctg. Seltertwee 89 a« Otto Schauf.

UnsereStimmzettel sind an die Bürger­meistereien abgegangen. Wir bitten umgehende Nachricht, wenn keine angekommen sind. 954D Mchstratz? Der Vorstand.

forgt zu haben, gesagt worden war, so glaubt! Em doch, daß sie hübsch ausgesehen haben müsse. Es war fein Zweifel darüber, daß ihr Gally sie dafür gehalten hatte. Die Notiz erwähnte hauptsächlich ihre große, hübsch ge­rundete Gestalt. Niemand nannte sie jetzt lftoß, obgleich sie doch sicherlich seither nicht ebigcfdynimpft war Ein wenig voll war sie geworden, das war alles, und es hxrr nicht anders zu erwarten gewesen, als daß sie matronenhafter werten würde. Alle Frauen-^ alle glücklichen Frauen wurden es. Unb als' sie behaglich zurückschaute, wurde ihr Har, baß sie eine glückliche Frau gewesen war, ohne es zu wissen. Die Jahre waren ohne Mißton vorübergeeilt, unb jedes neue Jahr hatte allerdings sein weiteres behagliches Fleischpolster dazugetan. Aber Em hielt sich nicht für dick. Sie bezeichnete es mildernd alsbehagliche Fülle".

Sie faltete den gedruckten Ausschnitt sorgfältig zusammen und steckte ihn in den Umschlag zurück.

Darm fiel ihr ein blaues Papier in die Augen. Sie wußte!, was das war ihr Trauschein nämlich. Nun, was auch geschehen mochte, den hatte sie! Sie war eine ehrbare verheiratete Frau.

(Fottsetzmrg folgt)

ofnnf 1 -*m Sd.i >....t.«r...unviibiige

AnlMten.uber den Zuckerbestand und Uitrenelmähtn- fetten bet der Slbnabe des Zuckers haben den Aus- schlun von der Zuckerverteilung zur Folge.

Der Klein Verkaufshöchstpreis für das Pfund .Zucker betragt:

1. Kristallzucker und gemahlener Zucker

ü» nicht raffiniert iKonsumzucker»

b) remittiert

2. Hutzucker, Platienzucker

n) im ganzen Hut oder Platten

b) lose ausgewogen

3. Würfelzucker

-^^a.vosbeke Jwrfermarfc Nr. 1 in Empfang genommen werden. Etnzelne adgetrennte Znckermarfen ohne den Be- stellanswets unb nngültig und berechtigen nicht wm Empfang von Zucker.

ES entfallen ans die Zuckermarkei (Januar 1919, «n < .?50, Gramm Zucker.

Jtlit dem 31. Mannar 1919 verliert die Zucker> marke 1 ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Zeit- punkt den Zucker nicht abgeholt hat, hat keinen Än- iprnch mebv daram.

-Die KiemhandelSgeschaste haben die verein­nahmten Ziickermarlen Nr. 1 «Januar 1919) zu ,iniÄ,c gebundeü bis längstens ii. J-cbrnar 1919 an das Städtische ^ebeuc-mittel- HH.o.Ä?cy dir. tt, unter Beifügung einer schriii- itchrtt Mittetiung über die Anzai'i der abgelieferten Marken eiuzuienden,- die nicht abgehoiten ober mehr übctroteienen Zuckermengen sind nach vorgeschrie benem Mutter dem Städtischen LebenSinittelamt zu weibeu.

(Zuckersühung) Flasche M. S.-.

verkauftftätte Neustadt 55

Eafthaur3unt Pfau.

3. A.: H. Lamm. O1S11

Vortragsabend von Frau Mendelssohn-Bartholdy unter gütiger Mitwirkung von Frau Dr. Spohr (Violine) und Dr. G. Rasner (eigene Kompositionen).

Der Reinertrag ist für die deutschen Gefangenen in Sibirien bestimmt.

KARTEN zu 3, 2 und 1 M. sind in der Musikalienhandlung von

Ernst Challier (Telephon 671) und abends an der Kasse zu haben. Mo

SamStag, 25. Januar 1919, 10 11 hr vormittags, findet in Nidda, Gänsewiese, eine

Versteigerung von landes- üblichep Fahrzeugen statt. 931

LaylMtlsitllt für ßcertSgut, Niilda.

Kleiderbüqcl.

Ditrch den verkauf der Zivittleider an heim- kehreude Krieger ist eine Altzahl L'.leiderbugel tret gctvorden, die je nach Beschaslenhett zum Preise von 5 btS 30 Pf. für 1 Stück verkauft werden fallen. Bei Abnahme von 50 und mehr Stück durch einen Käufer kann entsprechender Preisnachlaß gemährt werden. Näheres ist durch die Städtische Bekleidungsstelle (Vcbeuöutüielamt), Zimmer Nr. ti, zu erfahren.

Kttgelmg non NHMMilkii.

Die zur Herstellung eines erhöhten ^utzweges vom Orte Lang-GönS aus in der Richtung nach Holzheim und der Straßen- Verbreiterung von km 5,66,30 erforder­lichen Chauffier-, Pflasterer- und Maurer, arbeiten, sowie die Lieferung von Grund­bausteinen, Basaltkleinschlag, Bordsteinen ans Basalt, Sand oder Basallgrus, Zement- unb Gußröhren sollen öffentlich vergeben werden.

Voranschlag und Bedingungen liegen vom 27. d. MtS. ab auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Regierungsgcbände Landgraf-Philipp-Platz 3, Ztntmer Nr. 20, während der Dienststunden offen.

Angebote, die in Prozenten des Vor­anschlags erfolgen müssen, sind, mit ent­sprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei spätestens bis Montag den 1v. Februar d. I., vormittags 10 Nhr, an den Unterzeichneten einzureichen. Die Er­öffnung der Angebote erfolgt zum gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber.

Gießen den 18. Januar 1919.

Der Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. 943 Cellarius, Baurat.

......in .

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