Ausgabe 
21.7.1919
 
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Karten u

gese-es m

forderte zum Zusammenschluß auf, denn nur gro

«Wohnhaus und eine

mit

jfcii mtb die Lanijuc

jaö muh erhalten bl

Maurer und so schonend für das österreichische Na- l g*- dem ^rperionai o« tionalgefühl unb für die Waffenehre seiner Armee üha sten hat, ,wie dieDeutsche^Ü^-Ztg.... iagt, als möglich. Denn an letztere ist schon bereits sei- Einsicht gesiegt. ~er ^^.,1: für i>u

tens des Obersten Kriegsherrn appelliert worden, Omnibuslinien wird rn der gewohnten Werse durch- und sie ist dabei, dem Appell zu folgen. Also muß gerührt werden. Dre «nd Lorort-

sie unbedingt eine sichtbare satisfactron d'hvnneur bahnen verkehren, da dre überwiegende Mehrzahl

'.nittlrmg.

Daber wollen Sure Exzellenz in dem skizzierten

Spinne einen Vorschlag mit unterbreiten, der nach fXrtz nm auch dir Arbeit Wren mitgeteili werden soll. Ich habe im obigen lebenswichtigen -octriebe

zu

lassen.

28tis

Friihdrnschprämicn.

daß sich auch dir Arbeiterschaft bet sogenannten !.<______T.l.'/..* zu der unabhängigen

Strcikparvle bekennt. In den städtischen Elektrizi­tätswerken ruht der Betrieb vollständig. Die Ar- [-titer der städtischen Gaswerke ftrei-en ebenfalls.

kommando Schadenersatz versprochen, yn der ersten Zeit haben sich die Amerikaner tm be­setzten Gebiet korrekt verhalten, jetzt über­trumpfen sie vielfach die anderen Besatzungs­truppen durch Rücksichtslosigkeiten.

Diese Vorfälle sind unendlich bezeichnend für die Geschmackskultur der neuen Welt, die ' sich über uns Barbaren so erhaben dünkt.

sie unbedingt eine sichtbare satisfactron d'hvnneur haben. Tas ist Vorbedingung für meine Ver­

rinne an den Chef des Generalstabes durch Plessen schreiben lassen, der ganz meine Ansicht teilt.

gez. Wilhelm I. R.

Art demselben Tage meldet Generaladju­tant v. P le s se n an den Generalstabschef von Moltke aus Potsdam:

Se. Majestät der Kaiser und König lassen Enver Exzellenz folgendes mitteten: Die Ant­wort b:r Serben apf das österreichische Ultima.um liegt jetzt vor. Nack) Keuninisnahme derselben fir.den Seme Majestät, daß die Serben im we­sentlichen alle an sie gestellten Forderungen zu­gestanden haben und baß damit für Oesterrcich- Ilngarn der Anlaß zum Kriege fortfällt. Sir Eduard Grey hat infolge der gleichen Auf­fassung uns zur Vermittlung anfgefordert, welcher Aufforderung wir nicht anders als in zusatzloser Weitergabe entsprechen konnten, wenn nrir nicht den V-orwnrs auf uns laden nullten, daß wir zunr Kriege trieben.

Auf alle Fälle müßte Oesterreich-Ungarn aber ein Faustt^and mit Beschlag belegen, als Bür g- schäft, daß die gemadjten Versprechungen von den Serben auch eingehplten werden.

gez. Messen.

Unter die serbische Antwortnote machte der Kaiser selbst die Bemerkung:Eine bril­lante Leistung für eine Frist von 48 Stun­den! Das ist mehr als man erwarten konnte? Ein großer moralischer Erfolg für Wien. Da­mit fällt jeder Kriegsgrund fort und Giesl (der österreichische Gesandte in Bel­grad) hätte ruhig in Belgrad bleiben sollen. Daraufhin hätte ich niemals Mobilmachung befohlen!"

All das zeigt einwandfrei, daß auch der Kaiser nicht einmal den ö st er reich­ungarischen Krieg gewollt hat und daß er, als er doch zu kommen schien, ihn zu lokalisieren versucht hat. Freilich, daß in und um Serbien der Weltkrieg sich entzünden mußte diese Einsicht hat ihm wie der da­maligen Reichsleitung gefehlt.

Die Rückkehr der deutschen Gefangenen.

B e r n, 18. Juli. (WTB) Schweizerische Depeschenagentur. Gegenwärtig sind Verhand­lungen über die Rückbeförderung der noch in Frankreick) sich befindenden deutschen Kriegs­gefangenen durch die Schweiz im Gange. Es wird sich dabei um ziemlich bedeutende Trans- vorte handeln. Die deutschen Vertreter an den Verhandlungen, an denen neben Vertretern

der Eisenbahner einem neuen Streik ablehnend gegenübersteht. Ebenso wird der Fernverkelw auf- reeftevbatten. Ms bezeichnend wird es angeseben.

** Eine Sitzung der Stadtverord­netenversammlung ist auf heute, Montag. 21. Juli, nachmittags 5 Uhr. anberaumt worden. Auf der Tagesordnung steht: Errichtung einer Schutzmannstelle für die Milch- und Lebensmittel- kontrolle; desgleichen von zwei weiteren Minimal» schiitzmannstellen und Beschaffung einer Schreib­maschine für das Polizeiamt; Gesuch der Lazarett­insassen um Ueb er nähme der Kosten für die Musck bei der Wohltätig'eitsveranstaltung; Gesuch der Baugenossenschaft 1894 um Erhöhung des Ueber- ieuerungsbeitragS; Bewilligung von 1500 Mk. an den Arbeiter- und Soldatenrat; Festsetzung der Gas- und Kokspreise; Einführung von Mouats- karten bei der Straßenbahn; Verlegung des Ar­menamts und Hospitals nach der Alten Gewerbe- chule, Asterweg 25; Erhöhung des Kredits für den freihändigen Ankauf von Lebensrnitteln durch das Lebensmittelamt von 1000 Mk. auf 10000 Mark: Wahl von Bezirksvorstebern, Arrncn- pslegern und Armenpflegerinnen; 12 Gesuche um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb; Gesuch Männertumvereins um Erlaß der Miete für die Turnhalle der Oberrealschule; Räumung des neuen Gerichtsgebäudes durch das Lebens­mittelamt und Erbauung der Häusergruppe II in

durch die Schweiz kommen. Die ganze Rück­beförderungsangelegenheit wird von der Hauptkommission in Paris geleitet. Man glaubt,, daß die Transporte in vier bis fünf Wochen beginnen können.

E m d e n, 20. Juli. (Wolff.) Der Damp­ferReschid Pascha" ist mit einer größeren Anzahl heimkehrender Saloniki-Truppen an Bord heute früh im Emdener Außenhafen an­gekommen. An Bord des Dampfers befinden sich 78 Offiziere, 1076 Mann, sowie 24 Schwer- und 3 Leichtkranke.

Amsterdam, 19. Juli. (Wolff.) Gestern kam in Rotterdam der DampferWil- lochra" ans Wellington in Australien mit un­gefähr 900 aus Australien und Deutschafrila ausgewiesenen Deutschen an. Sie werden heute ausgeschifft.

Haag, 20. Juli. (WTB.) Der Trans­port, der gestern in Rotterdam ankam, brachte 101 Zivilgefangcne aus Australien, und 269 Personen aus Nordseeland mit, dar­unter den Kommandanten desSeeadlers", Grafen von Luckner, mit zwei anderen Offizieren und 14 Mann. Ferner waren mit* gekommen von derEmde n" zwei Leutnants und ein Mann, von demPlanet" sechs Mann sowie der Gouverneur von Samoa mit seinem Stab. Anfang nächster Woche wird in Rotter­dam der DampferKursk" mit 25 Unteroffi­zieren und Mannschaften aus Tsingtau, 69 Mann von derEmden" und drei Manu vom Planet" erwartet..

Wiederaufnahme des internationalen Paketdienstes.

Amsterdam, 19. Juli. Das Prcssebureau Radio mieldet aus Washington: Das Postöepane- üemt teilt mit, daß der internationale Paictposte bimft mit Deutschland wieder ausgenommen wurde. Es n>:ri>cn Paket? bis zu 11 Psuock) angenommen.

der Boden V Srostri solltm,m

Der internationale Streittag.

Berlin, 21. Juli. Zu dem heutigen Demon­stratio ns streik der Unabhängigen wird mitgeteilt, daß sowohl die Große Berliner Straßenbahn,als and) die SiemenSbahn uitb die Städtische Straßen-

Utfrr die Beseii 'irtsch-ft sprach 1 ;kc. 2ie Hvanasnutß HU, was die Sanbnrii E den Bauern, sc Ml ban Bauern bti daZ Vieh, kurz a im Lblkunft bet Bauer, dc 1 pc-küeg. Jetzt ist tk 1 ^^iuglich der 8toar ^Minister in Sala

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-Mse iyraüM ^oüembet \

seinen Herd beschränken. Hierbei hat sich mrjegr^gt'unbSerlni

jetzt ab gegen die Auslands gebühr zugelassee. Elt werden über Wien-Warschau geleitet. ,

** Gießener Paedagogium. Mr, schreibt ims: Herr Direktor Brackemann verfall die Llnsialt an die Herren Lehramtsassessor Me- deissohu-Bartholdy und Lampe. Im Interesse un­serer Stadt roärc zu wünschen, daß die vor K Jahren von Direktor Brackemann gegründete 8L-.

Bus dem besetzten Gebiet.

Anienkanische Sikgesfeier.

dz. Hönningen, 19. Juli. Den Auf­takt der amerikanischen Siegesfeier in H ö n- n in gen bildete, wie derDill-Zeitung" berichtet wird, ein Umzug durch den Ort, Vor­angeführt wurde, in Sarg und Leichentuch ge­bettet, ein als deutsche Kriegerleiche maskier­ter, mit blutigroter Farbe beklexter Soldat zur Versinnbildlichung der deutsckjen Niederlage. Ein als Türke maskierter Soldat folgte mit den lächerlichsten Beileidskundgebungen. Vor­an schmetterte die Musik ihre Siegesweisen, unterstützt von dem widerlichen Gejohle der kaum mehr menschenwürdig, geschweige denn soldatisch sich gebärdenden Wilsonsöhne. Am Nachmittag wurde auf einem Fuhrwerk in einem mannshohen Käfig ein als Kaiser Wil­helm II. in blaue Uniform gekleideter Soldat durch Hönningen und den Nachbarort geführt. Er trug einen Strick um den Hals, der in nicht mißzuverstehender Weise von Zeit zu Zeit von einem Schwarzen in die Höhe gezogen wurde unter dem Gejohle der nachfolgenden Truppe. Am Nachmittag betranken sich die feiernden Soldaten und verübten in diesem Zustande wüste Ausschreitungen. Die zerschlagenen Schaufensterscheiben der Hauptgeschäftsstraße legten Zeugnis hiervon ab, selbst Schulfenster und Fenster an Privathäusern wurden in großer Zahl zertrümmert. All dies geschah un­ter den Augen dec Offiziere und des Ortsi- kommandanten. Hinterher hat das General-

Aus Chicago wird gemeldet: Die deutsche Bevölke­rung in Chicago schickte in den ersten 24 Stimden nach bei Wicheraufuahme des Vriefpostveriehrs den Mtttelniächteii 10 000 Briefe ab.

m der Flammen auf M benachbarte Stallung&f

BSü* UM- 91.

der Mühlstraße.

** Tas Regenwettcr der letzten Tage hat das Wackistum der Fest-früchle außerordent­lich gefördert. Namentlich, sind es die Hackfrüch'e, Tickwurz und Kartoffeln, die jetzt prächtig fielen und gute Erträge versprechen. Nur für die Früh°- fartotfein ist der Regen zu spät fletommeii. Tie Wveicu berechtigen jetzt wieder die Hoffnmlg auf eine günstige Grammetemte, und der Schnitt des zweiten Klees Gönnte beginnen. Etwas erholt hat ficl» auck noch der Hafer. Tie Winterfruclst steht ansehnlich da und läßt eine gute EcMe erwarten. Tas Roggenfeld wird sck-on weiß und bald werden Sense und Sichel darin erklingen.

** Zu Gunsten deraus Elsaß-Loth- ringen Vertriebenen finden in den näch­sten Tagen zwei Veranstaltungen statt, auf die wir schon heute aufmerksam machen. 2lm Freitag den 25. Juli wird Herr Hofrat Steingoetter mit Mit­gliedern des hiesigen Stodtthcaters einen Künst- leratenb veranstalten, der nach dem vorliegendes Programm und den hier mit Recht beliebten Mit­gliedern urtellen, äußerst genußreich zu werden verspricht. Wir vcrweisien auf die vorläufige An­zeige in unserer heutigen Ausgabe. Am Sonntag den 27. Juli werden hiesige, künstlerisch veran- lagre Musikfreunde in der Neuen Aula der Uni­versität hervorragende Werke der Tonkunst zu Ge- bör bringen. Wir behalten uns vor, die beiden! Veranstaltungen, denen wir mit Rücksicht auf den guten Zweck den besten Erfolg toimfcljm, noch näher zu besprechen.

** Sch uh dieb stahl. In Ergänzung unserer Notiz vom Samstag wird uns mit­geteilt, daß in dem betreffendenSchuhgeschäft gestohlen wurden: 1 Paar getragene, fast neue, noch nicht gesohlte schwarze Chevreaux- Herrenstiefel, Lackkappe, Größe 9 (43) (Spieß^- sliefel), 1 Paar getragene Herrenstiefel, Lack­kappe, Gr. 9Vr (44), mit Doppelsohlen (Spieß- fticfef), 2 Paar getragene Chevreaux-Damen- stiefel mit Lackläppe (Spießstiefel), Gr. 39, 1 Paar getragene braune Chevreaux-Damen- stiefel, fast neu, noch nicht besohlt, Gr. 40 (Marke Astoria), 1 Paar neubesohlte Box­kalf-Damenstiefel, Gr. 40 (Maßarbeit), ein Paar neue Doxkalf-Damenstiesel, Gröhe 39 (Maßarbeit), 1 Paar neue Boxkalf-Herren­stiefel (orthop.), rechter mit 3 Zentimeter Korkeinlage, 8 Paar neue Boxkalf-Herrew- stiefel, echte Kappe, Gr. 4043, (Gelenk und Absatz schwarz/ Sohle braun geputzt, mit weißem Nesselfutter), 1 Paar Sportkalf- Herrenstiefel, ohne Kappe, Gr. 43, (gelbe Bor­düren, schwarzes Papierfutter), 5 Paar Box- kalf-Damenstiefel, echte Kappe, Gr. 3840, (weißes Nesselfutter), 1 Paar Chevreaux- Damenstiefel, echte Kappe, Gr. 39, (schwarze Papierfutterbordüren und gelbgraues Pa­pierfutter). Bor Ankauf wird gewarnt. Für Angaben, welche zur Ermittelung des Täters fuhren, ist eine Belohnung von 100 Mark ausgesetzt.

** Briefsendungen nach der von den Polen besetzten Provinz Vosen sind von

Mailet Wilhelm und die Schuldfrage.

Die WochenschriftDeutsche Politik" ver­öffentlicht in ihrer neuesten Nummer einen sehr bemerkenswerten Beitrag zu der soge­nannten Schuldfrage, nämlich einen Brief von Kaiser Wilhelm an den Reichskanzler Beth mann-Hollweg aus der kritischen Zeit, als Serbiens Antwort auf das öster- reichische Ultimatum eingelrossen war. Dec Brief beweist, wie wenig dec Kaiser an einen Krieg gedacht hatte. Dec Kaiser schreibt am 28. Juli 1914, vormittags 10 Uhr, aus dem Neuen Palais an Bethmann-Hollweg:

Euer Exzellenz! Nach Durchlesung der serbi­schen Antwort, die ich beute morgen erhielt, bin ich der Ueberzengung, daß int großen und ganzen die Wünsche der Donaumonarchie erfüllt sind. Tic Paar Reserven, welche Serbien zu einzelnen Punk­ten macht, können meines Erachtens durch Ver­handlungen wohl geklärt werden. Aber die Kapi­tulation liegt darin ocbi ct urbi verkündet, und durch sie entfällt jeder Grund $ um Kriege. Dennoch ist dem Stück Papier wie sei­nem Jnl)alt nur beschränkter Wert beizumessen, so­lange er nicht in die Tat umgesetzt wird. Die Ser­ben sind Orientalen, daher verlogen, falsch und Meister inti Verschleppen. Damit die schönen Ver­sprechungen Wahrheit und Tatsache werden, muß eine bouce violence geübt loerden. Das wurde der­gestalt zu machen sein, daß Oesterreich ein Faust­os and (Belgrads für die Erzwingung und Durch- rübrung der Dersprechimgrn beietzte und solange behielte, bis tatsächlich die Petita durchgeführt sind. Das- ist auch notwendig, um1 der zum drittenmal tzrmsonst mobilisierten Armee eine äußere satis- faction d'honneur zu geben, den Schein eines Er­folges dem Ausland gegenüber und das Bewußt­sein, wenigstens aur frembai Boden gestanden zu naben, ihr zu ermöglichen. Ohne dies dürfte bei Unterbleiben des Feldzuges eine sehr üble Stimm ung gegen die Dynastie aufkom­men, die höchst bedenklich wäre.

Falls Eure Exzellenz diese meine Auffassung teilt, so würde ich Vorschlägen, Oesterreich zu sagen: Der Rückzug Serbiens sei erzwungen, und man gratuliere dazu. Natürlich sei damit ein üdriegsgruud nicht mehr vorhanden, wohl aber eine Garantie nötig, daß die Berspvechungen ausge- fubrt würden. Das würde durch die vorübergehende rnililärische Besetzung eines Teiles von Serbien ivohl erreichbar sein. Aehnlich ioie wir 1871 in Frankreich Truppen stehen ließen, bis die Mil­liarden gezahlt waren.

fr?äS

ML:

Veranstaltungen ttesfen möge.

Krcis Vüölngen.

Nidda, 19. Juli. Aus dem Himm-l schen Sägewerk stürzte der 17iSbrige A; Acolf Schmidt von U/.ter Schmitten beim lasen von Holz von einem Ei^n.-agnivage-l u. erlitt so schwere Verätzungen, daß er beivust' vorn Platze getragen werden mußte. Gestern nai mittag sand der Schlosserlehrling Wilhelm von hier eine Gesckgrßkapsel. Er nahm sie die Wcrküatt und hantierte an dem Funde bete Plötzlich krachte ein Schuß und an Brust ij Kopf schwer verletzt lag der Junge am Ein Sprengstück hat eine tiefe Wunde in der 8?fj , verursacht und Splitter sind in das eine Bin; gedrungen. Der Verunglückte wurde sofort aL Gießen in die Klinik gebracht.

Kreis Laulerbach.

Q Aus dem Hess. Fuldatale, 21. M In Rimbach nahmen am Samstag zwc» 111 geunerweiber aus einem offenen Hause, B,'wohner im Felde und tm nahen Garten 200 Mk. in barem Gelds und mehrere TM Kriegsanleihe mit. Als die Hausfrau kurz dcM die Stube betrat und den Tiebstahl merkte, M men zahlreiche Einwohner die Verfolgmig M Tiebe auf unb Tonnten sie auf dem Felde fassen. Unter dem Jubel der Torfbewohuer M den die zwei Frauen an die Bahn und von in Haft nach Schlitz gebracht.In H a r tcM hausen 'wurden auf einer Bleiche hausgLE leinene Bettücher und Hemden gestohlen. M Kriminalpolizei in Fulda verhaftete nun tW Mann und ein ZOjähriges Frauenzimmer, W außer den in Hartershausen verschwundenen W gegenständen noch anbei* Wäschestücke im Wert'-W mehreren Tausend Mark bei sich hatten.^ M

O Bernshausen, 21. Juli. Hier «M Kirchenreckjner Heinrich Kreutzer, der auchiM, Jahre der hiesigen Ortskrankenkasse Vorstand. zahlreicher Beteiligung zur Ruhe geleitet. M Verstorbene war Felbiugsteilnehmer 1870/71. J<| Kriegeroerein erwies ihm am Grabe die letzte w|.

Krcis Friedberg. |

-- Bad-Nau heim, 20. Juli. Die bieW! Friseurgehilsen setzten in einem sechsstumW- Streik ihre Forderungen auf Löhner und bessere Regelung der Arbeitszeit durch.

Starkenburg und Rheinhessen. I!

d Nieder-Jngelheim, 21. Just W dem hiesigen ObstMarkt stellte sich der Pr". M den Zentner Mrschen auf 90 Mk. StächelbM auf 70 Mk., Johannisbeeren auf 70 Mk. J siche auf 330 Mk. unb Frühbirnen auf Iw'

Hessen-Nassau.

--- Kassel, 21. Juli. Die Räutt bande, die in Empfertshausen den Achler lebensgefährlich verletzte unb bessen ter tötete, ist verhaftet. Als Haupta"!»! und Mörder kommt der Maurergeselle Meyer in Frage. Er hat die RevolvertzP auf seine Opfer abgegeben.

Marburg, 20. Juli. (Wolff.) Geh. W. rungsrat Professor Dr. Busch ist ium der hiesigen Universität ernannt worden. , = Frankfurt a. M., 21. Juli. .De, Verhaftung eines 21jahrigen Metzgers, eines M der Staatsanwaltschast gesuchten Vcobrechers, eine große Menschenmenge vortet(R| die Mlizei. Erst dem energischen Emgrei^« Beamten war es möglich, den Menschen Händen der Menge freiMbekvmmen.

mittet beschaffen. Aber dafür müssen wir 01 von dem Volke txrlangeit, daß es uns künftl'i Tüng^mittel liefert, die es ja nur durch Ack er zeugen kann. In der daran sich, anschließent» Aussprache, die sich auf alle Gebiete der £<iii wirtschaft erstreckte, zeigten die hiesigen 2anbtoid| daß sie den Ausführungen großes Interesse zollt- Zum Schlüsse fei noch der Hoffnung Ausda gegeben, daß der Volksbildungsverein, der seiner Gründung im Frühiahr dieses Jahres über 200 Mitglieder zählt, recht oft

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wahren von ^creiaor »Tturaraian grgimmcic w, statt auch unter der neuen Leitung Weite ß .rhlite11

............ .......

Die städtischen W-asserwerte lwsit mau mit arbeits­willigen Kräften im Gang halten zu können. Wie ich die Arbeitstage in den groben Privatuiüuitrie- bftrieben gestalten wird, muß abgCmartet werben.

Xus Stadt ««d Land.

Gießen, den 21. Juli 1919.

Gültige Lebensmittelmarken

für die Zeit vom 21. Juli bis 3. August 1919.

Brot: 2300Gramm Brot oder 1680Gramm Mehl. Brot Kilogramm 50 Ps., Weizenbrotmehl Kilogramm 58 Ps., Krankenbrot Kilogramm 72 Pf. Krankeubrotbäcker: Jakob Horn 9iad)i., Steinstc., Carlo Brühl, Neuenweg, Karl Haas, Bleichstr., Ludwig Weber, Frankfurter Sttahe.

Butter: Marke 30, 40 Gramm Butter zu 52 Pf. unb 125 Gramm Margarine zu 85 Pf-

Fleisch: Wochenabschuitt 30. Metzger für Fremde und Urlauber: Simon, Wcültorstr

Nährmittel für Juli: Marke 7. Aus Marke A: 250 Gramm Suppensabrikate; auf Marke B: 250 Gramm Gries, 500 Gramm Hafer- flocken, 250 Gramm Kindergerstenmehi; auf Marke C: 250 Gramm Graupen, 500 Gramm Teigwaren, 375 Gramm Suppensabrikate. Für Zugezogene und Nachzügler: für Le­bensmittel, Nährmittel unb Zucker: Äck. Kalb­fleisch, Licbigftr. 71, Otto Nachtigall, Steinstr. 6c>, Ernst Noll, Roonstr. 2, I. Maternus, Miiirkltr.22, Konsumverein, Schanzensttaße 16. Für Ur­lauber: Borger, Wetzsteingasse 15.

Zucker für Juli noch nicht eingetroßen.

Seife: Macke für Juli 1919, Anteil 125 Gramm K.-A.-Seifeupulver zu 15 Pf., 50 Gramm K.-A.-Seise zu 20 Pf.

Bei der städtischen Obst- unb Ge­rn ü s e st e l l e in den Markt!auben kommt zum Verkauf: Frisck;es Gemüse, Heidelbeeren usw.

Lebensmittel.

** Krankenbutter Von heute ab wird in der Molkerei Gebr. Grieb Butter, die auf Grund ärztlick)er Atteste verorbue! ist, nur noch gegen Ablieferung voll Marte'ii neben dem Bezug- ) die in verausgabt. Diejenigen, die im Besitze eines vor dem 21. b. M. ausgestellten Buttecbezng- fcheines sind, wollen die Marien auf dem <5täbt. Lebensmittclamt, Zimmer 4, gegen Vorlage des Bezugscheines abholen.

** Freibank. Dienstag, 22. Juli, von 1 bis 4 Uhr werden die Nummern 951 bis 1000 be­liefert.

Eine dringliche^ Anfrage der Abgeordneten Brauer und Genossen betagt: Tem Vernehmen nach beabsichtigt das Reich auch für die Ernte 1919 eine FrülHrusckjPrämie zu gewähren. Ter Regierung ist aus chen Verhandlungen beGamtt, n>eidpe große Erregung in den letzten Jahren diese Prämie in weiten Kreisen hervor gerufen hatte.

Sollte unsere Amiatzme tzittreffen, so fragen wir hierdurch an, ob die Regierung nicht in der Lage ist, diese vom Reich gemährte Frühdrusch­prämie nt eine Zentralkafse fließen zu lasten unb icbem Getreidelteserer den ihm nach der abge­lieferten Menge zustehenden Anteil zukommen

der Bundesbahnen auch solche des Militär- departemeirts und des Roten Kreuzes teiluah- men, schätzten die Zahl der zur Zeit noch in französischen Lagern besindlichen Kriegsge­fangenen auf 450 000 Mann.

Für die Heimbeförderung durch die -Schweiz fehlt es zur Zeit noch an genauen Zahlenangaben. Die deutschen Vertreter sprachen von 100 000 bis 200000 Mann, de­ren Transport etwa zwei Monate in An­spruch nehmen würde. Man rechnet mit zwei Zügen täglich, zu je 800 Mann. Neben den Kriegsgefangene werden auch Schwerver- -----------... , r , r cjt .

wundelen- und Zivilinterniertentransporte' sich über uns Barbaren so erhaben dünkt.

Irfermietungi FS teil® girSureainroecfeftir fcr/0'0."1 verm. Pfnotnirtcrgtrifie1

01J in wer zu u

Ujjetges^che raiMtt-Stii K obf k Oktober

hütet. Ter Sachschaden ist immerhin bebcutenj H

da and) etwa 20 Zentner Mehl verbrannten. ^Min7mf?Qr tt S.ngibort 20. IM.

Sonntag hielt Geheimrat Prof. Tr. Gisevu 1 ^^=(51 im Volksbildungsverein einen Bow über Düngerlehre. Inallgemckn b<rfifriMuj Weise führte er die Tatsache, daß unsere Prodi tion gegenüber Friedenszeiten in so merklich ? M wecoe, Weise zurückgegangen ist, zum großen Teck auf bi J

Fehlen künstlicher Düngemittel, weiter, auf « Ntangel an Stalldünger zurück, das einzig u p allein durch die Zwangsbewirtschaftung verursri -lf ffua) ädi sei. Tic Ausführungen des Vortragenden Hang ~ ,r'4iiu®'ber eENi aus in den Worten: Wir Landwirte wollen n 1;ir tnxim serem Volke nach besten Kräften die Nah-im; rndit geruttt

Verband- hcssifc

__________ JU, Stehen, c Abc UN- örtevte in etwa ernftünbigem Vorträge bte beGn bcr Am kannten wirtsdiaftlicken Forderungen der Krieg; ö

beschädigten, wie sie in einer Eingabe der Natunuj Versammlung zu Weimar unterbreitet sind, ü

forderte zum Zusammenschluß auf, denn nur groß 'i.ToN VMM Organisationen könnten Erfolge erringen. Nai ir. Löckcis^ " ' ------r---liit". Tomals tncc

Einern v^ Mer - tbrc.gr

Erledigung einiger Vereinsang ckcgvnl«eiten fdje die anregend verlaufene Versammlung.

-rn. Hungen, 20. Juli. Gestern früh gegq

2 Uhr wurden die Einwohner unseres Städtchn - m[[ |tlllv,.- - durch Feuer alarm aus dem Schlafe gcschrech , nrihrfiiigM In dem Anwesen der Konditorei und SOäda* A. Vogt toa im Hintergebäude, in dem si der Backofen . csindet, Feuer ausgebrochen, bei ______

an dem vorhandenen Brennmaterial (Holz iti Ter 5

Briketts) reiche Nahrung fand. Zum Glück wuü \ der \ der Brand durch die Nachbarschaft bald nc"^^nofTtrtcrn, LÜnsbrnch bemerkt, unb die Feuerwehr, die no % Sache wenigen Minuten eintraf, konnte das Feuer c Unsere

Mnw, v-x.m-X üz-f<4frnwf»it firtt ftrfi 1 L rn...Iin

Wasserleitung wieder gut bewährt. Mit ihrer üil c Fklärte Wil wurde ein Ucbergreifen der Flammen auf tti : '»«taKten.

Brr /tausch-

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Auf dieser Basis bin ich bereit, den Frieden

Oesterreich zu vermitteln. Dagegen laufende Vor- \ -- - ---7- . - - r. - a

schlag- obtt Pwlefte etnbrrer Staaten mürbe ich un« h* ro,L ,> ?> bK arbeit emltetta, um fu eift bedingt abweilen, umsomehr, als alle meta »ta«'» tmeber aufymebraen Sie $»& to» weniger offen an mich «wettiaen. Den Frieden Unu-rgrundbahn wirb sich dem Streik an,»eSot erhallen ,u helfen. Das werde ich tun auf meine .»«fmamnidte Personal befahrt f«6 m»t am Manier mtb io fdtontnb für bas Merr°i«k<ta 'Tia-1 streik. Bcr Dem q-tavert-n-l bei- ömmbuSsrfd -

gedeihen möge. t-ccr

»* Im Lichtspielhaus tritt nur Ls i« & heute und morgen Henny Porten in ihrer, ^,n E

besten DramaDie Schuld" auf. Außerdem wte 15 Fe» das glänzende LustspielMeyer unb Sohn" gt- 1'^73 Uhr di geben. t*. W ,n den

Landkreis Gießen. -:M ft jc l zur

O Grünberg, 20. Juli. Die hiesige Ork LL ^.fammenfe grüppc des Ver band'cs der Kricg sbi y. schädigten und Kriegshinterbliebr. nen hielt heute im GasthausZum Rapte^ eine gut besuchte Versammlung ab. Der 5 Vorsitzende für Hessen, Lcl^rer Funt - Bieben,