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Ter Entwurf ist

Lebensmittel.

au'rrhcm rvurbcn m £*ffon crzeu,

Öberreal schule Gießen migung deS Hauptvoranich.agS Die Volkskammer aoraudge egt, neuen Schuljahres eine weitere stelle mit einem evangelischen

tüt 1920 Durch mit Beginn Des Ob-rlehrer- Tbeol-gen besetzt Stelle sind bis

. den laiten

M»g. ff<1 den im EinverslLiümiS

19. b. Mts. nHrö Milch ausgegeben.

spätesten Sonnenau'gang crla ten wir a.er erst int Januar Es Dauert immerhin bis Mitte Ja- nuar, bis sich DaS siegenDe Licht stärker bemerk­bar macht.

** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 11. Dezember Der KretS-

Zchwelere Produkten cniigt: 458 Tonnen Braun­kohl mtbrikttS und 340 Tonnen Naßprcßsteine. nnbrw <>000

Bells Hochschule Licht'mechauS.®dnnrt und erlöst^. Lühtspiete, ©e-terswe«,Der Scor-

___ _I)rbcit der Partei entstanden. Ter Kamps gegen Diese Notstände

die preußischen fi-inan-en Dürfen nicht geschädigt

Verden. ES lege iür dte 9lvrf)!t kein Ükunb I pion".

vor, die jetzige Scgierujig baabiiQCDau 1

muhte ausgenommen werden.

Aba. Frau Behm (T.-Notl.) spricht für den Entwurf, ebenso die Abg. Frl. Tr. LüderS <Tem/>.

TaS Gesetz wirb Vermrs mit einem Rufab* mittag der Unablüngigen in allen drei Lesungen gngenimnnm.

Hi -rauf vertagt sich doS HanS.

Nächste Sitzung TontterS'ag txrrmifaa 10 UTir. fffeincrc Vorlagen, dritte Lesung deS Urnsatzsteuer-

Schluß gegen 8 Uhr.

* Tit ffi rieften____

ziehen jetzt an uns vorüber, wenn auch .u j«.»e «.aj eru uti. Lsi.«ttran ang, Dem 22. De­zember, erreicht wird. Der Tag zählt dann 7 Stunden 34 Minuten, die Nacht 16 Stunden 26 Minuten. D. inutenwe.se wächst von Da ab Dei ig. Den frühesten Sonnenuntergana toben wir mit 3 Uhr 44 Minuten nachm ttags erreicht. Den

In der Preußischen Landesversamm- kung führte bei der dritten HanShaltsberatung Abg Dr. Friedberg (Dem.) aus, dast eS ein «am niedriger Bornnirs sei, zu sagen, die Demo- fratcit seien gegen daS Erzbergersche Reichs» notopfer, tpeil sie sich von ihren Millionen nicht trennen könnten Der Redner fuhr dann fort: Nach unserer Meimmg bandelt eS sich bin nm eine s chwe re wirtschaftliche Schä­digung des Vaterlandes DaS Betriebs­kapital der Unlcrnefrmn gerade setzt durch eine Hobe Steuer zu verringern, zeigt einen groben Mangll an winscha t ichem Verstündnis Erz- berget4 Steuer vo'itik ist nicht nirr b'utiger Di- lettaittiSmus. He ist geradezu Herostratentum Der Mifzer v n der Sparptämienanleibe ist ein Zeichen für den Mißerfolg der ganzen Erzbergerfchen Fi­nanzpolitik Der Redner hält eS für unbegreif» lich. dast die Rechte jetzt selbst den Etat ablebnt, da es doch noch andere Formen gebe, um sein Mißtrauen auS udrücken

Der Antrag auf Gründung deS deutschen EinbeitsstaateS fei nur zu verwirklichen, wenn der imiUmldK Wille auch bei allen andnen beut- scheu Ländern Dorlyanben sei Preußen soll nicht g'plittett werden, sondern in einem groben ein- lieben JReidi miigcbcn Die £>aitunq der Deut- n VolkSpartei. der der Anttag doch aus der le sekprvckxm sinn wollte, zeige, dast ihr Der Sroste nationale Schwung lig rtrloren gegangen sei. Der lleberging der pv.-ubischen Eisenbabnen auf das Rech dürfe nicht überstürzt werden und

werden. Meldungen für die .

1. fitbriar 1920 bei der Abteilung für Schul- an gelegen hei ten einzureichen. Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Schul­stelle zu Feldkrücken, ffreid Schotten. MU ihr ist Organisten- nnh BorleieDtenst r-rbunden. Ihrem Inhaber kann e>ne Ortszulage bewilligt iverden. Erledigt ist eine mit einem evanaelifchen Lehrer zu bctetzende Schulstelle zu Butg-Gemün-

* Tie Wochenkartvffelmarken 3145 einschließlich 50. Woche werden be- liefert bei: Konsumverein, sämtliche Filialen, I, Krack, Riegelpfad, Carl Lübsack, West- Anlage, Fritz Rumpf, ZozclSgafse. Die noch nicht etnücloften Marken 1630 50. Woche werden ebenfalls b liefert. Die Marken I6n» nen bis einschl. Freitag eingelSst werden.

* Fleischausgabe. In den Metzger- geschästen gelangt Freitag und Samstaa an­statt frisches Fleisch 100 Gr. Cornedoee Tür Erwachswe, für fivtber die Hälfte, -um Preise von 4.50 Mk. das Pfund y.tr Ausgabe. Bon Montag, den 22. De; ab gelangt frisches Fleisch zur Ausgabe, welches für die Feier- läge bzw. bis Neujahr bestimmt ist. Tie Fleisclnnarken der 52. Woche sind in denselben Geschäften abzugeben, wo die 51. Woche ab­gegeben wurde, da sonst eine richtige Zutri- tung des Fleisches unmöglich ist.

Sttuernachsicht.

DaS Gesetz wird nach unroeientlieber Debatte an- Ocnummcn, ebenso in dritter Lesung.

Es folgt der vom Bcvö ll.ru ngSausschuß be­antragte Gesetzentwurf betreffend die

ßaft» und Schankwirtschaften mit weiblicher Bed.enuna.

Abg. Frau Zieh (ibuiba): Tas Gesetz wird bte toci('lid>cn Kellner mks den Lokalen Derb rängen, aber nicht die UnfitilidjtVit. Tie verdrängten weib­lichen Kellner aber werden der Prostitution ver­fallen.

Tonnen Steinpreßkvhl m Unter Berückfichti-run­der auS d n Bormonaten übernommenen Bestände, sowie des Absatzes und S IbftüerbraudH verbi i kn am Monatsschluß ad'atzfälng 43 >7 Tonnen Rob- kvlilen. 298 Tonnen Br fr t<, 1( 80 Tonnen Ratz» Pteßstcme und Braunkohlenprobutte im Gesamt­werte von 383 500 Mk.

Nicht mehr ßehorsamst und ehrerbietigst. Die SScrrtnfodxrng des Eckntst- Verkehrs zwischen den Bchötben ist vom Justiz- nrinister schm im Jahre 1897 angeordnet worden. Zwischen Behörden und Beamten sollen Über- tlüffige ffurialirn wnnteDen und Höllichkrit-wewi Düngen in engen Grenzen erhalten, im ScrMnr mit gleichste lenden oder namgeorbnetrn Behörden aber ganz roxtO-taffen worden, sofern nur Die erforderliche üöflidjleit der Au-druckSwri'e fonft geroabrl wird. Soeben hat der jetzige preußische Zustizmmister diese Borschriften Dahin erweitert, daß auch gegenüber übergeordneten ober sonst Iiölnrstetenden Justizbehörden und Justiibeamten Ausdrücke wiegehorsamst, .ehrerbietigst" und bergt, weggelassen werden. Es io 11 dies in Vor­lagen, Anzeigen. Berichten wie in MUtciliurgen und bergt, geschehen.

Landkreis Gieker:

Ende des Dauernstreik im LanokrrtS Gieße».

Au- dem Busecker Tal, 17 Tte^ Der auf Beranlossuna von Großen-Buseck hier sowie in den Nachbarorten auSgebrochene Streik der Bauernschaft ist zu Eade. Trotzdem die Verl-andlungen ntit der Regie­rung noch nicht obgt.schlosien waren, wurde

Teil der Logerfrist aus, um nicht einen eigenen Äufbewahungsraum unterhalten zu brauchen Es scheinen sich unter diesen Postabholern auch solche iu befinden, bte Dte Postpackkommer als sicheres Bersteck für Schmugglerware benutzen. Ter Post­lagerung liegt in der Hauptfache die Absicht zu Grunde, ortsabwesenden Personen ten Lag e aum bei der Post iraterbclb der zulässigen.nstzrit so langt zur Verfügung w i teilen, bis Die Pow- abbolung möglich ist. Um Mißbräuchen zu steuern, werden die Postrmstoltrn vom 1 Dez xn.ee ab eine ungebührliche Lagerung nicht mehr ceitottcn. Der sich innerhalb der zulänuten Lagertrist zur Ab­holung nnfinbet, bat künftig alle für ihn lagern­den Smdungen auf einmal in Empfang zu nehmen. Nur bei Nachnahm Paketen bleibt bem Empfänger h*e iiebentägigt Lagerslist w.iter gewahn L»hnt er ine Enipfangnahme eines Teiles ab, so w.rd dieser Teil ab verweigert gemäß b-r Postordnung weiter behandelt Eine gcrot se Nach ich» nx-rben die Postanstalien ivlchen Empfängern gegenüber be­tätigen, denen Die Postla^runa cin notwendiges Mittel für ihren Erwerb ist, z. B £>aufie.en nx-un es sich offensichtlich nicht um Schuuzggttrwaren bmbeü.

Eine neue Erinnern na-brief- ci * rte. Eine neue (Er in nmm g4 bn emwrte zu Ehren der NalionalVersammlung stimmt zu Anfang des neuen Jalnes zur Ausgabe. Sie erhllt den W.tet von 30 Pf. Tie Mai^ erhält dasselbe Bild wie tae jetzige E-Marke zu 25 Pf. Tieier Wett ist, wie nr.r mitg.tdli haben, entbehrlich, so dast er ganz abgeschatst wird. Tie neue E-Maistt zu 30 Pf. erhält einen hell violetten Rahmen und einm gclblich-hllzinnoberroten ftent

Im Paketverkehr mit den Niederlanden find den Paketen beizu- fügen: ^wei weiße Zollinhaltserklärungen, cin stattstischer Anmeldeschein (auf grünem "Papiers und eine AusfuhrerNärung. Letztere tnm nacb Wahl dcS Absenders »ntroeber auf dem Vordruck zu einer grünen Zollinhalts­erklärung oder einem Anmildeschrin auSge- fertigt fein und must die lleberfchrift tragen: AuSfuhrcrklärung für Zwecke der deutschen Zollabfertigung".

Reiseverkehr nach dem Aus­land e. Der Handelskammer ist eine von dem Auswärtigen Amt mitaeteilte Zusammenstel­lung der zur Zeit gültigen fremdländischen Bestimmungen über den Reiseversthr nach dem Ausland ^'gegangen. Interessenten wird mündliche oder schriftliche Auskunft hierüber vom Sekretariat der Handelskammer erteilt.

** Die Ortskrankenkasse Siehen- Stadt hielt kürzlich im Gewerksckiaftshaus eint Ausschutz sitzuna ab Nach dem Geschäfts­bericht des Gcichostsführers hat die Kasse auch im Jahre 1918 durch die Folgen deS ffnegess so­wie durch die Fürsorgemabnahmcn für Wöchner- nr.;cn eine außerordentliche Belastung erfahren. Trotzdem sind die ffassenverhältnis'e zufrieden­stellend. Auf Grund des Berichts der Rechnung»- Prüfungskommission wurde der Verwaltung 8nt- laftung erteilt. Weiter wurde beschlossen, folgende Mehrleistungen, die bereit» vor dem ffnegt bestanden, durch Notgesctz vom 4. August 1914 aber aufoeboben wurden, wied-r einiufübim: Sterbegeld für die ULniTebdrigi-n der Mitglieder. Eröhung des Betrags für Lxilmittel von 20 aus 30 Mk., desgleichen des HauSgeldeS von l/t des Krankengeldes au! Vt deS GrmidlohnS, Taschen­geld für ßdyige. die im Krankenhaus unternebratbt werden, in £>öbc von V* deS Grundlohn», Zuschuß ju den KlmikSkosken. Das Lrankengrld wurde für Verheiratete auf 70 Proz, für Ledige auf 60 Pro^. des GrundlohnS erhöht. Da auch für die Folge mit einer weiteren starken Belastung dm Kasse zu rech­nen ist, wurde beschlossen, eine Beitragserhöhung um Vi Droz, eintreten zu lassen.

* Der ReichSbu nd der Kriegs­beschädigten, Kriegsbinterblieberen und ehe­maligen Kriegsteilnehmer feierte am Samstag abend bei überfülltem Saale seine Weihnachts­feier. Der Erfolg war überaus günstig, eS konnte» der UntiTftüBungdlloffe der KriegshinterKiebem!» 2030 Mk, der Unterstützungslasse Der KrieaSbeschä- bigtrn 1000 Mk und der Organisation 1000 Mk überwiesen werden.

Die GeschS stSräume der Reichsbankstelle bleiben Sam»tag, den 27. Dezember geschloffen.

Die Kohl envrodn ktion betrug nach der amtlichen Statistik im Monat November Im Lande xxfien: An Robbraunkohlen wurde» geför­dert 38 927 Tonnen, bi von verkauft 16 372 Ton­nen, der grüble Teil der Rohkohle wurde weiter irratb.-itet odr war zur tolleren Verar1>eitung be­stimmt. AuS den perarbrite cn ffoflm wurden n frrw

Aur Stadt und Land.

Eietzen, Den 18. Dezemler 1919.

Der Glanz der Weihnachtsfterue.

Selten sind so viele leuchtenoe Sterne am Limmel zu schauen, wie Dies in oen nächsten Wochen mio KionDer3 zu Weihnachten Ixt Fall fein wird. Wie em Astronom freurrt, werden Die vier strahlenden Planeten, Benus^, Mars, Jupiter und Saturn am Morgen Himmel sichtbar sein, unt auch Merkur wird gegen Ende des Monats im Zwielicht oes Morgens erjch.nncn. Der leuchtendste unter all Diesen Sternen roitD Bonus sein. Die etwa um 4 Uhr nachts ausgeht, während Fuprter, der ihr an Glanz nicht viel nachsteht, um Diese Heil l>od) am fübtid)ai tzimmel leuchten nnrb. Der Merkur ist selten zu sehen, aber man wird ihn entdecken können etwa l/4 Stunde vor Sonnen auigang, nahe am Lxrrizont, und zwar schimmert er in einem tüfigen funkelnden Licht Autzer diesen Planeten, die dem WeihnackK-ffümmel einen hohen Glanz oederben, wird auch notff eine grohe Zah> anderer b'l'er Stemgrumxm ftdXbar werden, fo Orion, Stier. Gr oster uns Klerner vuno. Fuhr mann, Zwillinge unö LÄve, unD so wird sich ein besonders prächtiges und majestätisches Bild der Sternenwelt zu WeilMachcen dem Auge barbieten.

Spar Prämienanleihe.

Soweit bis jetzt sestgestellt nx-rben kmrnle, beträgt bas Ergebnis bet Zeichnung auf bie Spar Prämienanleihe im Freistaat Velsen rund 85 Millionen Mark, hierbei sind nicht berücksich­tigt Die Zeichnrmgen, bie von Privaten bei nicht- hessischen Bangen, insbefondeoe in Frankfurt an- (jcmelbet wurden. Besonders erfreulich ist, bafe bei einer s^eihe von Zeichnungsstellen bet gezeich­nete Bet reg Diesmal sogar daS Ergebnis bet bei letzten Kriegsanleihe übersteigt.

Ber'-^uug städtischer Aemter.

Wie wir hören, hat die Streitfrage bet Räu­mung des neuen Amtsgerichtes durch das städt. Lebensmittelamt eine Lösung gefunden. Die alte Klinik wird nach mancherlei fruchtlosen Bemüh­ungen Ende Februar endlich frei werden. Tie Räume der allen Zilinik sollen dann sofort hergerich- tet werdenHamit das Le bens mittelaint mög­lichst bald dort einziehen kann. Gleichzeürz sollen in die alte Klinik das Wohnungsamt und das Mieteinigungsamt verlegt werden.

Das A r m e n a m t und das Dospital sol- en das Gebäude der allen Gewerbeschule beziehen. Dieses Gebäude ist einstweilen noch durch Schul­klassen belegt, die aus der Stadtknabenschulc ver­drängt waren. Die Stadtknabenichiile ist mittler» weile vom Fiskus freigegeben worden und wird wiederhergerichtet, so datz sie nach Ostern von den Schulklassen neu bezogen werden tonn.

Der Besuch der LandeS-Nuiverfität.

- An der Lande Sun iversität waren im vorigen Semester 1242 dessen, 1128 Nicht­hessen, im ganzen 2370 Studenten. Hiervon gingen ab 150 Hessen, 272 NicttHessen. Zm gegenwärtigen Semester sind hin zu gekommen 138 frcfl'en, 257 NicfoHessen, so dah die Zahl der immatriTulicrtcn Studenten 1230 dessen, 1113 Nicht dessen, im ganzen 2343 Studenten, hierunter 144 Studen­tinnen beträgt, dinzu kommen noch 7 Hospitan­tinnen, 99 Hörer und 97 Hörerinnen, so dah eine V^esamtzahl ron 2546 erreicht wird. Unter 1230 Hessen befanden sich 81 Studentinnen, unter 888 Preusten 47, 28 Bayern keine, 19 Sachsen 4, 17 Württemberger 1, 46 Badener 1, 4 Bremern 2. 10 Hamburgern 4, 14 Elsost-Lothringern 1. An Ausländern sind anwesend 5 Oesterreich-Ungaen, 1 Fimilander, 2 Polenj. 8 Lii^änder, 4 Kurländer. 1 Ukrainer, 2 Bulgaren,. 1 Spanier. 1 Holländer. 8 Türken. Bon den hessischen Studenten besuchen d'ie Thwlogische Fakultät 119, die juristische 158, die medizinische 249, veterinar-medizinische 53. philosophische 651. Insgesamt widmen sich bei Theologie 150 Studenten, der Rechtswisfonschuft 246, der Medizin 569, der Veterinär-Medizin 246, der Medizin 569, der Veterinär-Medizin 278, Philosophie 88. Pädagogik 7, Mathematik 86, Naturwissenschast 71, Chemie 122, Pharmazie 25, Forstwissensckioft 71, Landwirtsci>aft 311, Staots- wissenschift 71 (nickst eingeschlossen die Stubicrrn- den, die engliscktc Rechtstvissenschuft studieren), Ge- sckstchte 26, klassische Philologie 40, neuere Philo- logie 182 Mit dem Reifezeugnis für Gymnasien waren versehen 1197, des Realgymnasiums 534. der Oberreolschule 445, mit bem Ziignis für bas Fach 21, mit sonstigen Zeugnissen 70 ©tubierenbe.

Die bei der Trauerfeier für dieGe­fallenen der Lubwigsuni versität ge­haltenen AnsprockLN sind nunmehr im Druck ersstnenen. ©tubierenbe Kriegsteilnehmer und An­gehörige der Gefallenen können im Universitäts- Sekretariat oder bei dem Hausverwalter im Vorlesungsgcbäude je ein Exemplar in Empsang nehmen.

Den, K'-eis Alsield.

»* Aus Dem Militärwochenblatt Den E ha ratter als Oberstleutnants haben er halten: Die Majore a. D. o. Chaulin-Egersberg. zuletzt Bezirksofsizäer beim Landwehr bezirk Eile- nach, M o r n e w e g , zuletzt BezirkSofsizier beim La'cdWehrbezirk Erbach, mit einem Dienstalter vvm l. Nov. 1918, v. Braun behrens, zuletzt De- zirküossizier beim Landwehrbezirk II Mülhausen (Eli.), mit einem Dienstnltcr vom 5. De-. 1918. Reichswehr-Brigade 11. ©tob des Beiehlshabers Der Anill-rie: Leutnant Thomas, vor bem Kriege im Feldartillerie-Rcgt. 61. v. Western- Hagen, Ob.rst, ffvmnumbeur be5 Ins »Rgts 115, in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit der gesetzliä>en Pension und bem Cha ratter General ­major zur Disposition gestellt. Der Abschied mit der gesetzlickten Pension uitb der Erlaubnis zum Tragen Der Rcgimentsuniform b-williat bem Uiajor Freiensehner im Ins.»Rgt. 118. Frbr. v. Höingen gen. Huene, Motor im Ins.- Rgt. 168, v. Baumbach, Major im Felbart- Rgt. 61. ber Absclstcb bewilligt. Gaebel, Major xx Rehnwe bes Feldart.-Rgts. 61 (II. Darmstadt), ber Abschieb mit der Erlaubnis zum Tragen der bisherigen Uniform bewilligt. Leutnant © i t * oer 8 im Inf.-Rgt. 116 tut ein Patent seines Dienstgrades vrm 8. ©eptember 1918 erhalten. ES erhielt den Charakter als Leutturnt: Vizefell»- webcl a. T. Kranz lMarburg, frü.'rr im Ins.» Rgt. 115. Ter Abschdi» mit Der ge.ctfübrn 'ikn- sfon und der Erlaubnis zum Tragen ber Regi- menks'Uniform beroilligt: Leutnant Schneider m Znf.-Rgt. 116.

** Eine Sitzung der StabtverorD- neten-Berfammlung ist auf Montag den 22. Dezember 1919, nachmittags 4 Uhr, in das Stadtlxms, Zimmer Nr. 11, anberaumt. Auf der öffentlichen Tagesordnung steht zur Berlaandlung: 1. Mitteilungen. 2. Antrag der Fraktion USP. betr. die Bewaffnung b?r Sluoentenschaft 8. Nach­trag zur Besoldungsordnung für die städt. Deoin- ten. 4. Lohn regel un g für die städt Skbeiter. 5 An­trag der Frattion USP. um VemstNigung von Ent­schädigungen für die Teilnahme an Sitzungen im Plenum und in den Kommissionen. 6 Bari geh'ch Der Firma E. ffliilgspor für Dammstr 35. 7. Er- hölmng des Sprunggcldes für Zuchtbullen und Zuchteber. 8. GeuelMigunq eimn Rechnung für die Beschaffung einer Schrnbmaschine 9 G- such des Provinzialverban^es obcrliefs Kaninchenzüchter mcd des Schwarz- unb BlaulohklubS für Hesfen, Sitz Gießen, um Bewilligung eines BettagS für die Zuerkennung von Stadtehren preisen. 10. Gesuch des Geflügel- und Vogelfchutzvereins Gießen u. Um­gegend um Bewilligung eines Ehrenpreises 11. Anttag der Frattion der Deutschen Bolkspaetd auf Ermäßigung ber Hundesteuer 12. Bestellung eines Kontrolleur- für die Armenkasse. 13 Antrag aut Erweiterung der Besugnisie b.'T Armen- dcpntation, hier: Aussührung deS Art 2 Abi 4 des Zwangserziehungsgesetzes. 14. Besetzung von Lehrerstrllen an den Volksschulen.

E i n Zeugnis dafür, wie unsere Kriegsgefangenen von den Franzosen br- banbelt werden, ist nachstehender Bri.'f, der ime von cim-m Leser zur Ver'ügnng get'Ut wird: ..DaS unsere La« betririt, so läht di- sehr vi l zu wünschen ü*?ng. Man läßt un« von Tag zu Tag mehr fühlen, daß wir Sklaven des frrietK.' sind. Wind und Wetter, wo man keinen Hund vor die Türe jagd, schickt man unS kinauS zu Erd- irleiten, da steht man nun den ganzen Tag und friert sich die Knochen steis. Zu Hause in un'erm Quartieren hot man und zwar erlaubt, Oefen autiuhellen, doch Brennmaterial lie t t man uns "icht, und ein kalter Ofen märmt bekanntlich schlecht Auch unsere B rvllegung läßt viel |ii rvünfdxn übrig. Kartoffeln kennen wir schon foil Wochen üxTtiaurt keine mehr. Fleisch ii) un­eben so fvmd gemor^n. Ei < Kan.M' ü ja vor­handen, doch ist nicht sehr viel drin zu bekommen. Denn erstens ist nichts da und bann reichen die p<ur Piennige Löhnung nicht weit, man gt -t uns 40 P> pro Tag. Okß» von zu Hause ist bei dem tief.'n Kierse sehr teuer, al o kann unS die Kantine nicht ykl nützm Man f xrrte unS neulich fojer aui einige Zeit die .Kantine unb die So*taud:a5?, n>nl 2 unserer Kameraden daS Joch der GHareri »bge- schüttelt und sich ihre Freiheit flrnommei battm Noch einen i<:m Att kann ich Euch mi'teikn: geht ha neulich einer unserer Iam*rdbm bei TnmMbcit über Den Hof, da wird er von 5 trän. zösiichen Po len ü erfaUrt ttnb lämmer ich v; - bauen. Warum? Man wiß eS nicht! Ja, solche Sachen g schelten im modernen 20. ^abrfronb-t cn n>e!-rloscn Kriegs e ong-mm Wir stchen natürlich solchen Trngen machtlos argenü'<r."

Empfänger DofltagfrnbfT Tafele treiben mH dieser An von T-iitemDfing t ilwei e Mißbrauch Sie holen bie Taffte innerbalb der durch die Postordazmg »ugtLyjenen 14tägigen

ickretär Heinrich Büttner zu Büdingen zum Krelsoberjettetär beim Mrvidamt Alzey, Heinnch 2 o 11 i p in Bad-Naubeim zum Schreibgehüten vei Dem Amtsgericht Bad »Nauheim. lieber- tragen wurde bem Schulamtsanwärter Wilhelm verntheusel ans Södel Die DKTtr Lehrer- stelle an ber Volksschule zu Assenhe'M, Kreis Friedberg, Der SchulomtSanwäNcrin Clxtrlotte Fo r f ch n e r aus Schwalenberg eine Lehvenn- stelle au Der Volksschule ju BaD-Nauheim. firn« Friedbero. In den Ruhestand versetzt wurde am 10. Dezember Der llnioeriitatSgattengehilje Obcrgärtner August Köhn in Gießen mit Wir­kung vvm 1. Januar 1920 an unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienstr. - An der soll, die Geneh-

fomdevS den Aveck havnr, <ntt ehr Ärffitamg ber vutente ju Drängen, oa;j daS Reichsmrwl^er nicht von Der Entente beschlagTwhmt wird. Tem Rcichs- I» topf er jMX fast eine geichlossene Phalanoe auS Landioirtichuft, Hantel, Inpuicne und Handweil augcai-n.

Vize Präsident Löbe teilt mit, daß zu dem Anttag Deckev-Rietzer namentliche Abstimmung beemragt ist. , ~

Abg Waldsiein (Tem.): Unsere, Frakt^v steht einmütig auf Dem S anopuntl. Daß oct Be­sitz zu einer störten Sonorrleiitung heraniezogen werben muß. Eine Minpttheit hat aber edfAtvtfot JBefxnten gegen die twrli-ynbc Form DcS Not- Opfer«. Tic Mehrhü meüwr Pattei stellt icdoch vlle Dedensen zurück. ,

Abg Wurm iUnabb): Dir lehnen den An- trag Decker-Ricn r ab. Wir erwarten, daß ber Reichssinaniminister sein Versprechen halt unb uns bas Gesetz über bie Tote Hanb bald ein- bringt Tie Dorsciüäge Decker-Rießer würden dem Reich nicht dasselbe einbringen wie das Reichs» iwtoper

Ög. Dr. Braun (Soz.): Dir sehen in der Vorlage nicht DaS verwirklicht, was wir gehofft haben Aber wir haben in Der Kommission daran arbeiten Helsen, um alles für Die kleinen Ver­mögen zu hm, was möglich war Ebenso sind wir Den Ausländsdeutschen möglichst entgegen» gekommen.

Minister Erzberger: Die Kommission für die Vorbereitung eines internationalen Steuer- rechts ist bereits an Der Arbeit.

Abg. S ch u l tz - Brom berg (D. Nat.): Wir haben keine Sabotage gegen die Sparprämien» entleihe getrieben.

Minister Erzberger: Dte von bem Abg Schultz-Bromberg erwähnten Anarisse des Herrn Dr. Friedberg lassen mich surchtbar kalt. Tas Resultat der ©parprämtenankibe ist außerordent­lich befriedigend. 80 Prozent aller Zeichnungen !<inb Don kleinen Leuten Die großen Kapita- lihen haben allerdings in einer noch nicht auf» geklärten Weise sich ihrer Pflicht gegen das Vater­land entzogen. Wenn Dr. Friedberg behauptet hat, ich hätte das Gutachten deS Zustizministers obgewartet, ist dies eines alten WeibeS würdig. Vs ist vollkommen erfunden ffvrrcftirren und

ÄenDeaingen an dem (Sutadjten des Justizmini­sters sind nicht Dorgenommen worden. Ich weise das mit der größten Entrüstung von mir. (3uru;e rechts.) Die preußischen Stimmen sind alle für die (Einbringung des Rrichsnotopsers gewesen. Noch der 2 Lein na hat bet preußische Finanzminister i an mich eine Anregung rocitergegeben, das Rcichs- nbtoprer mülle in Kriegsanleihe gezahlt werden. Das habe ich abgelvhnt, wrij ich sonst nie zu Bargeld kommen würde. Ge;cnüLer dem Treiben aennheT Krrie scheint eS leichter zu sein, in die­sem Hause indirekte Steuern zu verabschieden, als dem ftapitaf zu nahe zu rieten. Gegen bicses Trei­ben gibt es nur ein Mittel: Die Annahme bes Reicl>suotopfcrs. (Starker Beifall bei den Mehr­heitsparteien, Lärm recht«.)

Al»g. M o st (D. Vp.) verweist aut bie offen­bare Uneinigkeit in der demokratischen Partei, deren Führer Dr. Friedberg von Herrn Erz- herger abrücke. (Lärm bei ber Mehrhrit.)

Nach weiteren Bemerkungen b.r Abgg. ffSaldstein (Dem.) unb Dr. Most (D. Vp.) wird namentlich abgestimmt über den Antrag Bcckrr»Riesret (D. Bp.) bett. Zurückverweisung an die Kommission. Der Antrag wird mit 223 ge­gen 50 Stimmen abgelehnt bei etner Stimment­haltung.

Tie einzelnen Paragraphen werden nach den Beschlüssen ber zweiten Lesung mit geringen Ab­änderungen anginummcn. Danach ist bas Ateichsnotv pfer erledigt.

Es folgt die zweite Lesung des Gesetzentwurfes Aber Ue

Veranstaltungen

Donner - ta g. Hotel GrvßherHog, 7 Uhr. Litervrisckter Abend ve- ReichSwittfck» tsiterbande- hcutidrr t5cTuf5feIbctcn. Qbnrea!schule (Sing­saal >, 8 Uhr, allgemeine Hörer Versammlung der

Tage deS IahrcS i LaSttftkft (TrrNocknsihmevcckvten ist Vachttäg^ ab t, wenn auch der aller-1 ober lassen sie liegen, je nachdem wie es ihnen paßt. So nutzen üc einen mehr oder weniger großen