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Ein

ort in letzter Stunde!

li ilie Her in M ri M

Noch einmal wenden wir uns an die Wähler:

Helft eine sozialdemokratisch-demokratische Mehrheit im Reich und in Hessen verhüte«.

Eine solche Mehrheit würde für alle Kreise des Bauern- und Mittel­standes verhängnisvoll sein.

Was will die Sozialdemokratie? Trotz allem Gerede von Demokratie und Freiheit würde diese Partei alle anderen Erwerbsschichten unter die alleinige Herrschaft der Sozialdemokratie bringen. Was eine solche Herrschaft bedeutet, haben wir in den letzten 2 Monaten zur Genüge erlebt: eine voll­ständige Zerrüttung unseres Erwerbslebens, Entfernung von Religions­unterricht aus der Schule, plan- und wahllose Sozialisterung der Betriebe, Aemter und Stellenjägerei, wie sie die Welt noch nicht erlebt hätte, würde eintreten. Der waschechte Sozialdemokrat würde unter allen Umständen der erfolgreichste Bewerber um alle Staatsämter sein.

Noch schlimmer würde es um die äußere Politik stehen. Nicht einmal gegen die Gewaltpolitik von Tschechen und Polen kann uns die Sozial­demokratie schützen. Sie redet von Völkerverbrüderung und sieht tatenlos zu, wie ganze Provinzen aus dem Reichsverbande gerissen werden. Sie läßt im Innern wochenlang den Terroristen ä la Liebknecht, Luxemburg, Levi Gelegenheit zu Raub, Mord, Plünderung, Zerstörung öffentlichen und privaten Eigentums und verzögert dadurch den notwendigen Frieden. Dabei ist die Verschwendung des Staatsvermögens ins Riesenhafte gewachsen und nur eine gefährliche Papiergeld-Fabrikation hält uns notdürftig über Wasser.

Der sozialdemokratische Staatssekretär Dr. Aug. Müller nennt die der­zeitigen Vorgänge in unserem Wirtschaftsleben mit Recht:

Die Organisation der Hungersnot für 1919.

Macht diesen Zuständen ein Ende und seid alle fest entschlossen:

Keine Stimme einem Sozialdemokraten!

Don jeher hat es die Sozialdemokratie unterlaßen, den

Schutz des Mittelstandes

zu fördern. Wer an seiner Selbständigkeit, an seinem Besitz Freude hat, wird niemals die zielbewußten Feinde des selbständigen Unternehmers wählen. Glaubt den süßen Worten der Sozialdemokraten nicht, beurteilt sie nach ihren Taten. Sie sind groß im Zerstören und unfähig zum Ausbauen.

Auch der »kleine Bauer- wird jetzt umschmeichelt und vor den roten Parteiwagen zu spannen versucht: Gehetzt wird gegen die früheren Behörden, weil sie die auf sozialdemokratischem Einfluß beruhenden Verordnungen durch- führen mußten, wie z. D. die Dnischpramlen, welche vom Bund der Land­wirte, den Konservativen und

namentlich dem Abgeordneten Dr. Werner

aufs schärfste bekämpft wurden. Erst konnte man den Dauern nicht genug drangsalieren und dann geht dieselbe Partei hin und glaubt die berechtigte Unzufriedenheit des Bauernstandes - welche in erster Linie auf sozial­demokratisch inspirierten Verordnungen beruhte - nun als Vorspann sozial- demokratischer Machtgelüste benutzen zu können.

Darum Bauern, seid auf der Hut!

Niemals kann ein Bauer seine Stimme dieser Partei geben!

So sind die echten Sozialdemokraten. Um kein Iota besser sind die ihnen nahestehenden Demokraten.

Arbeiter, Bauern, Beamte, Handwerker! Denkt, daß an der Wiege der Demokratie die .Frankfurter Zeitung- und das .Berliner Tageblatt* Gevatter standen: das sagt dem klardenkenden, was diese Partei bedeutet, trotz aller schönen Worte und Versprechungen.

Auch diese Partei darf nicht gewählt werden!

Wähler! Unser Programm ist Tuch bekannt:

Deutsch-nationaler Staat in christlichem und sozialem Geiste! Gesetz, Recht, Ordnung!

Keine Herrschast einer einzelnen Klasse!

keine rote und goldene Internationale!

kein Kommunismus, keine internationale Kapitalsherrschaft!

Schutz des Privateigentums gegen sozialistische oder, wie der Sozialdemokrat Schippei sagt, .plötzliche Stegreif- und Handstreich-Nationalisierung!*

Rein Mann und keine Frau darf am 19. Januar an der Wahlurne fehlen. Unsere Parole lautet:

Keine Stimme Sozialdemokraten und ihrem Anhängsel, einem den Demokraten. - Alle Stimmen der

Deutsch-nationalen Volkspartei (Hessischen Volksparte)

und ihren Bewerbern:

Profeffor Dr. Ferdinand Werner, Butzbach Kaufmann Karl Klingspor, Offenbach a. M.

Landwirt W. Dorsch II., Wolfersheim

Seminarlehrerin Guida Diehl, Frankfurt a. M.

Landwirt Jakob Liefert, Fronhof b. Reichelsheim i O.

Oberpostsekretär Hermann Kohlhase, Gießen Landwirt Dr. Dehlinger, Weiler Hof b. Wolfskehlen Profeffor Dr. Arthur Weber, Bad-Nauheim.

Der WJjtofN, btt ii.-utfi-nolionilta NoldsMlki

(Zcsslsche Volkspartei).

Frauen-Versammlung im Stadttheater am Dienstag d. 21. Jan. 1919 abends 77^Uhr Bednar: Herr Professor Schian roD Die tatt Fran und die deutsche Politik

Ocffcntl. Wählerversammiung

Freie Aussprache.

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Freitag, 17. Januar, 8 Uhr, im Fürstenhof. E- werden sprechen Profeffor Roloff über Macht und Hreiheit im alten und neuen Reich außerdem Fräulein Dingetdeiu und Fräulein Birnbaum. Männer und Frauen allpr Parteien und Stände sind eingeladen.

Frauen und Männer aller Parteien und Stände sind eingeladen Gießener Frauenvereinigg. f. Wahlarbeiten. Deutsche Volkspartci.

Wäsche- Stickereien ein getroffen im Ma

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Kragen

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BahnhQf.tr. 14.

Hausfrauen!

Mainz Gustav-b. rg.

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Der Vorstand. Pros. Michel.

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Deutsche demokratische Partei

Der Vorstand.

Freie Aussprache.

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Deutsche demokratische Partei

am (8. Januar, abends 8 Uhr, Im Saale von Jakob Stein.

Es. sprechen:

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Kunstseid. TrikohBlusen

von Mk. 40. an.

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FRITZ NOWACK

6.

7.

8.

9.

August Biegler, Landwirt, Dorn-Dürkheim.

Georg Bickel, Landwirt und Gemeinderechner, Affolterbach.

Fräulein Luise Lcdweisgut, Lehrerin, Darmstadt.

Wilhelm Kiy, Direktor; der Maschiueusadrit ÄugSburg-Nürnberg,

in allen Farben und Größen Mk. SH.

Große Auswahl in reinseid. Blusen

Herr Geh. Kirchenrat Pros. Dr. Eck aus Gießen über Staat und Kirche"

Herr Dr. Horneffer überDeutschlands Not".

Alle Wühler und Wählerinnen von Lich^nnd Umgegend sind freundlichst eingeladen

Deutschs Volkspcrvtei.

Unsere Kandidatenliste für die Nationalversammlung ist folgende:

1. Dr. Joh. Wecker, Fimanzminifter, Darmstadt.

2. Friedrich schott, Landwirt und Bürgermeister, Uffhofen (Rhein).

3. Friedrich Heck, LekorBomicrat, Landwirtschaftslehrer, Alsfeld.

4. Dr. HanS Gmelin, üntversitStsproieffor, (Stehen.

5. Karl Läufer, evang Arbetlersekrerär, Darmstadt.

Mai (FriUeoavaei)* hat aüinB»bjnn#a

SH.-Droulritiz|)lali

Kremplet» 9.

Ein- il ZwehpBnner* Fuhren lebet Art. sowie Ädern und alle landwiritchastl. Äibcuen übernimmt M Meruu Euler IL, XcLlZUa Rodhe.m.E>t.tL

Am Samstag den 18. Januar, abends 8 Uhr, findet im Saale des Hotels Fürftenhof eine öffentliche Beamten-Versammlung start.

Redner: Herr Ehrbardt-GHeken, Herr Hitberg-Daubrtngen, Herr S-a- ntiütStai Dr. Honlamaun.

Nlle ReichA., G-taoi»-, (Mcmctnbe- unb Ürt MX (beamt en sind herzlich eingeladen

Alle Revarat. an HauS- u. KüchennerSten seritgl nnt unb preiswert an

Spengler Lledos Honnen»trale 14

Postkarte aenuat. (0086

Freitag, den 17. Januar, abends 8 Uhr, im Stadt-Theater

Große öffentliche Kundgebung

Redner: Geh. Kirchen rat Professor Dr. Eck, Eisenbahnschlosser Ehrhard. Justizrat Grünewald, Frau Gustel Schneider-Haggenmöller,

Männer und Frauen aller Stände sind herzlich eingeladen.

Bette deniMsche Partei

Unsere Liste beginnt mit den Namen

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Henrich-Grünewald

CTttr die u« in Trohe zuteil gewordene <J herzliche Aufnahme sprechen wir den Qnartiersleuten unseren

innigsten Dank »

<XÄS. Der oemütlichen Unterhaltungaadende werde« noch lauge gedenken

die Unteroffiziere und Funker der Divfunka 40. 7fl

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