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-tat Note i)tr tnoDfnttdjen Neglerunaei die gegnerische Waffenstillstaudskommisfi
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Amtlicher ZciL
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Mttaler Gießen.
Leitung Herrn. Stelngoetter
Samstag b. 18. Januar abends 7 Uhr
12. Freitag - Abonnamente-
Vor stell ring. 773c.
Der Revisor
Komödie von Gogol.
Sonntag, 19. Januar nachmittags 3 Hbr:
Die bessere Hälfte
Abends 7 Uhr :
Dio Rose vonStambul)
Heute nachmittag 4Va Uhr entschlief nach langem Krankenlager im 75. Lebensjahr unsere liebe utter, Großmutter unb Schwiegermutter
grau Anna Marg. Hofmann
ged. vecker.
3m Namen ber tranernben Hinterbliebenen:
Familie Hofmann Familie Wagenbach Familie Pfaff.
Heuchelheim, Kinzenbach, 15. Januar 1919.
Die Beerdigung findet Samstag ben 18. Januar 12'/, Uhr vom Sterbehaus
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Heute nacht 2 Uhr entschlief nach furAcr Krankheit meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter^Grohmutter, Tante und Schwägerin
Frau Marie Spaar
geb. Emmel
im Alter von 75 Jahren.
Die tranernben Hinterbliebenen:
Phil. Spaar III. n. Siinber»
Reiskirchen, Heuchelheim, d. 16. Jan. 1919. Die Beerdigung findet Samstag nndjnt-
l oder Ä möblierte Zimmer N! gegen reichliche Enlschäbi^'ung. Schritil. Angebote M, unter 0972 an die Geschäftsstelle beS Gieß. Anz. erb.
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Bekanntmachung.
Betr.: Maul- und Klauenseuche.
Die auf dem Gehöft Wilhelm-hof bei Sprendlingen ausgebrochene Maul-- und Klauenseuche ijt erloschen.
3'äno. MWkn lief. Frau Marie CorbinuS, 0966 Schottstr. 8, l.
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Bctonhauqcsellschast iu Liebigstraße 15. 1iickt.Lstt!c^chllse!i, flotte Näher auf Geschirrarbeit, sofort gesucht.
Sinn. Kilbinger, 731 Seltersweg 79.
6mi6.!Diöi)(6tiiÄ.
777 Steinftrafre 11, p.
Rücktritt der sächsischco Minister der Unabhängigen sozialdemokratischen Partei.
Dresden, 16. Januar. (WTB.) Die drei Bolksbeaustragten Ministcr Fleitzner, Geyer, Lipinski legten unter energischem Protest gegen die Willkür der Gewaltherrschaft der Letter des Dresdener A.-- und S.-Rates, die von den andern drei Ministern nicht mißbilligt, sondern gestützt wird, am Domterstag ihre Aentter nieder. Eine ausführliche Erklärung hierüber roirb der Presse sofort zugestellt. Die Zurückgetretenen erklären sich bereit, ihre Aemter bis zur Bestimmung der Nachfolger weiterKusühren.
Z^m Tode Liebknechts und Rosa Lnxemburgs.
Berlin, 16. Jan. (WTB.) Amtbch. Die Regierung ordnete über die Umstände, die zudem gewaltsamen Tode Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts geführt haben, die strengste Unter- suchung an. Schuldige werden nach dem Gesetze bestraft werden. Die beiden Getöteten hatten sich zweifellos schwer am deutschen Volke vergangen, hatten jedoch ebenso zweifellos Anspruch auf das Recht, das Schuldige beftraft, aber auch vor Unrecht fch tzt. Ein Akt der Lynchjustiz, wie er an Rosa Luxemburg begangen zu sein scheint, schändet das deutsche Volk, jebem, auf welcher Seite er auch politisch stehen mag, wird ihn sittlich verdammen. Ist in dem Falle Luxemburg das Gesetz offenbar verletzt worden, so bedarf es auch im Falle Liebknecht noch der Aufklärung, ob hier nach den gesetzlichen Vorschriften gehandelt worden ist. Sollten sie verletzt worden sei , so müßte auch hier in der schärfsten Weise einqegriffen werden. Die traurigen Vorgänge der letzten Wochen zeigen leider, wie tief infolge des K ieges die sittliche Verrohung eingeriffen ist, und wie wenig ein Menschenleben geachtet wird, es ist Zeit, daß auf allen Seiten die Besinnung wiederkehrt, wenn nicht blinder Fanatismus alle sittlichen und materiellen Wette unseres Volkslebens vernichten soll.
Die Gefahr für Ostpreußen.
Königsberg L Pr., 16. Fan. (WB.) Don zuständiger Seite wird mitgeteilt: Während bis vor nurzem die Gefahr eines 93erbringens der Bol- schewiki-Truppen gegen Ostpreußen unterschätzt wurde, werden neuerdings aus durchsichtigen Gründen russischerseits übertriebene Gerüchte über angebliche Millionenheere verbreitet, die gegen unsere Grenzen marschieren sollen. Davon ist keine Rede. Die Linie Riga-Dünaburg-Wilna wurde im ganzen von höchstens 50000 Mann bolschewistischer Truppen überschritten. Eine wesentliche Verstärkung der Truppen ist vorerst unmöglich, solange die Sovjelregierung an
Trier. 15. Jan. (Privakkl.) Im Verlaufe ber Sitzung der Waffen stillstandskom- Mission in Trier überreichte Staatssekretär Erzberacr eine gemeinsame Note ber bayris chen, württembergi scheu und badischen R e g i e r u n g e n, die folgenden ■-.V'orflaut hatte: Die bayrische, die württembergische imb die badisch? Slaa^S.iseilbahnverwaltltng Halen ,.u ber Lieber gäbe von Fahrzeugen an die Entente nach dem Wck ensiillsia. dsablsmmen so gendcs zu erklären: Trotz des redlichsten Bemühens wird es nicht gelingen, bis znm 16. b. M. Kie geforberten Leistungen zu erfüllen. Die Durchführung der Ablieferung fiel zusammen mit ber Demootlmachung Irr Weslarmee, also ber höchsten Inanspruchnahme ber Eisenbahnen. Die durch die Revolution geschas- i t:cu Verhältnisse haben ben Eisenbahnbetrieb ' usierorbenflich erschwerl mtb ben Fottgang ber .'i leiten in den Werkstätten gc hemmt. Ganz be= u>ere Schwierigkeiten liegen darin, bas; der Loko- l.-.otiv- unb Wagenpark ber süddeutschen Eisen- ' st.nverwaltungen mit ben von ber Eirtente gelber ten Gattungen mir in geringem Umfange ausgestatdet ist: Es überwiegen hier btc leichten und die mittelstarken Lokomotiven. Auch find die nur hi beschränkter Zahl zugelassenen Tenberloko- inotiven besonberS stark vertreten. Von ben Personenwagen wurden bis vor wenigen Tagen bie hier fast ausschließlich üblichen Wagen mit Mittelgang zurückgewiesen. Für alle Gattungen von Fahrzeugen, vor allem für die Güterwagen. gilt, daß beute nach einer üriegsdauer von' 4V, Jahren unb der damit zusammenhängenden Absperrung ber wichtigsten Bau- und Betriebsstoffe der Unterhaltungszustaiid weiter unter den im Frieden gesunken ist. Würden die Ueberwachungskommissionen dem Rechnung getragen und bie Fahrzeuge in der Art und dem Zustand übernommen haben, wie er dem derzeitigen durchschnittlichen Zustand des deutschen Fnhrparkes entspricht, so wären die süddeut chen Verwaltun en trotz alledem in der Lage gewesen, die geforderte Anzahl betriebe und benutzungsfähiger Fahrzeuge fristgemäß abzuliefern. Die Steigerung der An> forderungen weit über dieses Maß hinaus erfor- bert eine erhebliche Streckung der Fristen. Tie süddeutschen Verwaltungen bedienen u-tfe ihren Ver- M-" ousichl.eßlich mit Fahrzeugen, die be.t betriets- dienstlichen Ansorderwtgen gviave itoa) genügen. k>hre Werkstätten arbeiten schon seit Wochen nur noch für die Instandsetzung der abzugebenden Fahrzeuge. Ter Personen- unb Güterverkehr sind aufs äußerste eingeschränkt. Die mtterzeichneben Regierungen erklären hiermit in vollem Bewußtsein ihrer
Babubos-Hotel Lenz.
Ein ordentl. «Mädchen, das alle Hausarb. werft., sofort gesucht. (Gehalt nicht unter 360 Mk. jäbrl.f Frau Dcntiit Hochstetler uni Großen-Hufeck.
Ordentl. Miidchon
Bekanntmachung.
Betr.: Feldbereinigung Sbeinheimt hier ben II. Abschnitt.
In der Zeit vom 1. bis einschl. 17. Febr. 1919 liegen im Gemeindehaus zu Steinh.nm die Arbeiten bet Besitzstandsausnahme, nämlich:
47 Bonitierungskarten,
2 Bände Ve itzstai^bsverzeichnisse,
3 Bände Gütergeschosse,
1 Band Zusammenstellung ber Gütergeschosse zur Einsicht der Beteiligten offen.
Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendung gen hiergegen findet daselbst
Dienstag den 18. Februar 1919, v or m. 8 — 9 Uhr, statt wozu ich die Beteiligten mit ber Androhung einlabe, daß die Nichterscheinenben mit Einwew- bungen ausgeschlossen sind.
Die Einwendungen sind schriftlich, mit Grün- ben versehen, einzureichen.
Friebberg, ben 6. Januar 1919.
Der hessische Felbbereinignngskommifsar: Schnittspahn, Regiernngsrat.
Putz!
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In der Gemeinde Vollnkirchen, Kreis Wetzlar, ist die Maul- und Klavensetiche amtlich fcstgestellt worden.
Gießen, 14. Januar 1919.
Kreisamt Gießen.
J.V.: Langermann. ___■
Bekanntmachung.
Betr.: Verordnung über die Zurücksühnurg No« Wa sen und veeresgut in den Besitz de- Reiches vom 14. 12. 1918.
Aus Grund vorgenannter Verordnung unb ber dazu erlassenen he.ftscheir Aus ührungsbestimmun- gen werden alle im Stadtbezirk Gießen, wohnenden Personen, die aus L»eereslEständen stammende Waffen, Munition, Gerät ober sonstiges Gut uw- erlaubtemÄtfe im Besitz haben, au: gefordert, diese Gegenstände unverzüglich an die Annahmestellen abjulieiern.
Die Ablieferung hat bis 18. Januar 1919 einschließlich zu erfolgen.
Annahmestelle für alle Gegenstände ist Kaserne II Jn.Mtterie-Regiment 116, Kaiser-Allee, für Waffen und Munition in kleineren Mengen auch Polizeiamt, Weidcngasfe 5.
Im Falle der Mchtablie'ernng sind Xxni3- suchimgen durch Militär- und Polizeibehörbe sowie strenge Bestrafung zu geioärtigen.
Gießen, den 15. Januar 1919.
Polizeiamt Gießen.
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Zusammenkunft bet Sauer. Pünktl. Erscheinen erwünschr. 0994
ben verschiedensten Fronten um ihr Bestehen Kämpfen muß. Trotzdem besteht für Ostpieußen die schwerst Gefahr völliger Uebcrstuiung und Vernichtung, wenn nicht alle waffenfähigen DlüNner Ostpreußens dem Rufe zum (Eintritt in die freiwillige DolKswehr schleunigst folgen.
Oberpräsident v. Botocki als einfacher Soldat
Königsberg L Pr, 16. Jan. (WTB.) Der Oberpräsident von Datocki erläßt einen Aufruf zum freiwilligen Eintritt in die ost preußische Volks wehr, an dessen Schluß es heißt: Weil die Feit aber weniger ermahnende Worte als Beispiel gebende Taten fordett, werde ich selbst Anfang Fe- vruar, wenn ich mit dem größten Teil der Amtsarbeit vorläuffg wohl fettig sein werde, und wo es um die Grenze wohl ernst wird, trotz me ner 51 Jahre in die DolKswehr einireten und zwar, da es mir an der zur Führung einer Truppe vor dem Feinde nötigen Grunderfahrung fehlt, als einfacher Soldat.
Aus Elsaß-^othriugen.
Berlin, 16. Ian. Jur Ausweisung des Staatssekretärs Zorn von Bulach cus Elsaß-Lothringen heißt es in der „Deutschen Allgemeinen Zeitung": Die Ausweisung ist ein Zeichen, daß man in dem von den Franzosen besetzten Elsaß-Lothringen auch bei Ab- stammung aus ältestem Geschlecht des Landes keine Gnade findet, wenn man den Mut hatte, unabhängige elsaß-lothringische Pol.tik oder Geschichte zu machen.
Dcr Aufenthalt Vtackcnsens.
Budapest, 16. Jan (WTB. ) Es kann nunmehr mit Sicherheit sestgcftellt werden, daß Feld-. marschall Mackensen mit feinem engeren Stabe in dem bei Neusalz gelegenen Schloß Futtak des Grafen Ebotek interniert ist. Tas Schloß und der angrenzende Garten sind mit einem Trahtzaun umgeben und von Spahis streng bewacht. Mackensen kann sich nur im eingezäunten Raume frei bewegen und ist auch sonst von der Außenwelt völlig abgeschnitten.
Streik im Berliner Lpernhause.
Berlin, 16. Jan. (WTB.) 3m Opernhause mußte das Publikum vor Beginn der Lohengrin- Vorstellung sich wieder entfernen, da das gesamte Ehorpersonal in den Streik trat.
Sasonow in Paris.
Paris, 16. Fan. (WTB.) Havas. Sasonow ist in Paris eingetroffen.
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Cchte Xlacbricbten« Verantwortung, daß sie das Letzte unb Aeuherste
‘ - getan haben, um die ihnen durch die Waffenstil l
(StM Note ber süddeutschen Negierungen an standsbedingungen auferlegten Verpflichtungen zu ... — - ------- . •?- erMlen. >Lne sind bereit, Abgesandten ber Entente
vollen Einblick in ihre Lage zu gewähren.
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Wer Sohlleder als Minderbemittelter be iehen wifl, hat entsprechenden Antrag auf dem Stadthaus, Gartenstraße 2 «Zimmer Nr. 8) zu stellen. Hierbei ist der Name des Schuhmachers, der das Befohlen vornehmen soll, anzugeben, da bieiem das Sohlleder von der Handwerker- Zentralgenossenschast in Darntstadt unmittelbar zugesandt wird. Der Bezugsschein ist nach Einholung der Unterschrift des Schuhmachers an die Handwerker- Zentralgenossenschaft einzusenden.
Gießen, den 16. Januar 1919. 7588
Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).
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Das Anbringen von Flugblättern und Wahlaufrufen am Stadthaus wird verboten.
Gießew den 17. Januar 1919. 7978
Ter Oberbürgermeister: Keller.
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