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[Kation deS Arbeitenach-

Gedenkfeier im

AuSneUttna nirgend? entdecken.

18K«£>

Ludwig Seher. ,

Wevlar

Ta» Schlagen der Buchecker«.

Der Arbeiter» und (Ec(batenrat Gießen

teilt mit: _ L _ ,

Jnwlge der anhaltenden Fett- und Oel-

haUen. Die schöne Litte, im AprL hier ooen ae Bismarditunn de» Tanfftein» alljährlich bes SuBee Kanzler» zu gedenken, hatte durch den Krieg leider

punkte für deren mutmaßliche Höhe. Dir Höchstpreise selbst können erst kurz vor der Ernte bestimmt uud bekanntgemacht werden, damit bas voraussichtliche Ernteergebnis und die Gestaltung der Löhn« berück, fichtigt werden kann. Die Richtpreise beschränken sich in diesem Jahre auf Erbsen, Dohnen, rote Möhren und Ka« rotten, Kohlrabi,Frühweiß-, Frühwirsing. und Frührot« kohl sowie Frühzwiebeln. Für Spargel, Rhabarber. Spinat, Mairüben. Tomaten, Gurken und Kürbis werden in diesem Jahre kein« Richtpreise, festgesetzt. Besonders zu beachten ist. daß für kleine runde Ka­rotten keine besonde en Höchstpreise mehr festgesetzt werden. Sie fallen unter den gleichen Preis wie rote Möhren und längliche Karotten. Diese Maßnahme erfolgt, weil der Anbau der kleinen runden Karotten mit Rücksicht auf den geringen (Ertrag nicht unter«

<Thrr durch diese v-----.

.oäfeft ist bei der überaus fdbroimgen Wrrttchasts- ;agc ein wirklicher Ausgleich zwischen Arbeit uchenden und offenen Stellen zu ermöglichen, und ,ük dann kann die Erwerbslosenuntersluvung ord- lungsgemäß durchgeführt werden. Besonders fei »rochmals darauf hinaewiesen, datz die Psltcht per '.lnmeldung offener Stellen nicht nur a.lcgt den privaten Unternehmern obliegt, sondern datz auch 24c Re t chs», Staats- und Kommunal- Behörden, besonders $oit« und (äienbabneii. Dieter Vorschrift nachzukommcn haben.

hei noch keine Aufklärung gefunden. Verschiedene Vernehmungen sind ergebnislos verlaufen. Nebenbei ei erwähnt, daß der Geldschrank nicht erbrochen, andern das untere Behältnis durch Nachschlüssel ge­öffnet worden ist.

* Jagd in Hessen, während der Kriegsjahre ist hn Interesse der Volksernährung den Jägern in weitgehendem Mähe Abschubgelegenheit durch vor« übergehende Aufhebung der Schonzeit geboten war» den. Don dieser Vergünstigung hat man überall aus­giebigen Gebrauch gemacht Leider hat sich aber, ins­besondere nach Rückkehr unserer Fronttruppen, auch die Wilddieberei in einem Umfange an dem Wild« abschuh beteiligt, bah bie Jagden fast durchweg in ihrem Wildbestand auberordentlich heruntergekommen inb. Bei dem vielfach unterschätzten volkswirtschaft­lichen Wert, den die Jagden nicht zuletzt als wert­volle Einnahmequelle für die Gemeinden barstellen, ah sich bas Ministerium des Innern genötigt, in >iesem Jahre für keine Wildart den Abschuh über den gesetzlichen Fagbichluß, mit Ausnahme von roe b« kichern Rotwild, zu gestatten, bas noch dis Ende dieses Monats geschossen werden darf. Widersprechende Zeitungsnachrichten, insbesondere von einer Auf­hebung der Schonzeit für Rehwild, find unrichtig. Nachdem am 1. Februar bie allgemeine Hegezeit im Walb und Feld begonnen hat, ist jetzt also nur noch solche» Wild, bas einer Hegezeit nicht unterliegt, wie männliche Hirsche, Wildsauen und Raubzeug, abzu« schießen gestattet. 3m übrigen: »Gewehr in Ruh'.

** Läuseferien. Ten Kälte». Sitze-, Scharlach» und tri.icn anderen Abarten der Spe- yL-5Ferien" haben sich in vielen obechessisckcn und mandym kurl-efsiich.'N Orten die Läuseferrcni pttrfdlt. Turch die mochmlange Benutzung der Schulgebäude z-u (rinquanierungs-wecken hatten sich in bat Räumen große LSusckolvnien einge» nistet, tue nunmehr nach erfolgtem Truppenabzug tV.-ünutich Vertrieben luerben müssen. Infolgedessen hat bir Jugend als nxITCommcnc Abwechslung jetzt vicksach Läusefcrien erhalten.

** Briefwechsel mit dem be­setzten Gebiet. .Bonnetzt ab sind Post- Sarden Aschen dem französischen Besetzungs- gebier und dem unbesetzten Deutschland und umgekehrt gestattet. Di« Karten dürfen nur Familiennachrichten enthalten, müssen leser­lich möglichst in lateinischer Schrift geschrie- ben sein und deutlich den Namen und die genaue Adresse deS Absenders tragen. Die einzig zugelassrnrn Sprachen sind Deutsch und

Kirchliche Nacbrichte«.

Israelitische BeHgiomgemelnjt. (Gottesdienst in der Ämagoge (Süd-Anlage>. Samstag 15. Frbr. Vorabd.: 5 30: morg.: 9 00: abds.: 5.50su 6 30 Israelitische Seligsonsgesell schast. Sabbat ein aar 15 Febr Freitag ab\: 5 15; Samstag norm.: 8.30; nachm.: 3.30: SabbatauSg.: 6 30. Wochen- gottesvienjt; Morg. 7., abdS. 5.30.

Wetzlar. Dor rininen Tagen eröffneten di« neuflcnvünbetenWeplnrer Möbel - Workitäiten" (tz. m. b. H. eine kleine Ausstellung in der Vabn- strafte, die da» Interesse weiterer Rrctfe errege« bürne. Unter Berüdudnttunn der heutigen Der- haltnit'le und der vielleicht noch lange anhalien» ben WohNunaSnot wurde eine neue Art der Möb­lierung ersonnen und eine nette Form her Möbel selbst geschahen, bie e8 ini-beionbere innien (£be- paaren eimöaltdjt eine auf eine kleine Anzahl uv« Räumen beschränkte Wohnungseinrichtung mit oer- hältnidmä ig geringen Unfoiten zu erwerben.

Ta gegenwärtig Wolnungen nur in sehr be­schränktem llinfnnfle zur Dei iugung stehen und bei den herrschenden teueren Baumelten an eine all­gemeine Behebung der Wohnungsnot in absehbarer Seit nicht grdacht werden kann, werden sich viele anstatt der sonst gebräuchlichen D>ei- oder Dier- Zimmer-Wohnung mit zwei bewohnbaren Räumen zniriedengeben mfiffen. Aßr den Anfang wird es für die meisten geringen, wenn sie einen Wohnraum mit «ochgelegenheit und ein Schlaizimmer zur Bep fufluna Haden.

Tiefen Berhältnlssen Rechnung tragend, hoben die'ii.kölflier Möbel Werkstätten" nach tfntrofiifcn des Architekten NogengastS, e neo Schüler- von Professor Bruno Paul, eine Wohnt, che und ein Lchlafzimnn r zur Ausstellung geliracht, die als eine sehr glückliche, prakiüche und zugleich fünft« leriiche Löfnng der brennenden Frage bezeich­net werden können. AnS dem ursprünglichen, nn- regelinahig gebauten Va enrnmu Hai die ordnende stünitlerbonb, die wir auf den ersten Blick e> kennen, durch Einziehung einzelner Abt ilung?roäute eine hübsche klein? Wohnung geschaffen, die einen recht behaglichen und gemiiiltchen Lindruck macht. D-r 2til der Möbel lehnt sich an den altheraebrach en au. zeigt aber künstlerische Eigenart und weift manche vorteilhafte Abweichungen aus. So feben mir eine schön gearbeitete Holzbank mit hoher Vebne. die mit dazu paffenden Mitten belegt, eine beauemrre Ruhelage gewahrt als ein ko>.« fvicliges Sofa alten Stils. Ter Kleiderlchroi k. bet uns sonn als wuchtige», vl mves li.öbcl entgegen- tritt, bat durch eine ifflaStür eine leichtere imb ae» faHtaere Gestalt erhaben. Als besonderer Borteil fei noch heruorziifteoeu. bah durch Rachschaffung ein­zelner Möbelstücke die Wohnküche in Wohnzimmer und besondere >ttiche geteilt werden kann.

Eine Freude für das Auge gewähren die ge­schmackvoll gewählten ftarben, die in harmonischer Weife zusammenstimmen. Durchweg ist bei bett Möbeln jeder iolfde Brunk, alle» Ueberflüffioe ver­mieden. der größte Wert ist vielmehr auf da- Zweck» mäftige und Gediegene gelegt worden. So unter« scheiden sie ttch i'ortctlbofi von ben No ttanb»mdbeln, die zur Zeit bäufin ongebo en roeiben, aber nie­manden zurrtedenstellen tönnen.

Die Absicht, zu blenden, wie sie in den lonbltht« fiarn Möleln mit dem Warenhangcharakter »um Ausdruck kommt, der alle mäglickten Formen und Materialien rorfätdlen möchte, wird man in bietet

Skriöocrixjtg beträgt jetzt auch im allgemeinen nur noch wenige Stunden. Geschlossene Sendimgeu aus dem Ausland muffen gedfrnet werden. Sie werden mit Klebezetteln wieder perschlojse.r, btc den Auf­druck tragen:Unter Kriegsrecht geöffnet". Diese Zettel werden noch verwendet, weil von ihnen große Bestände vorhanden finb, während geeignetes Papier und guter Klebstoff schwer zu belassen sind.

♦♦ Krie-erkameradschaft Hassia. In der letzten Sitzung lag dem gef<fiäftdfiU)Teu» den Borstande et n Zusammenstellung der von Anfang August 1914 bis Ende 1918 vom Ver­bände gemachten Lustuentnmgen für Kriegsunter- flüBtmpen und für durch den Kri'y bedingte Wol)l- täiigkettseinrichttmgen vor, wctdye die gertrifj an­sehnliche Summe von 121 591 Ms. aufnrift In di-ftnn Betrag find nickst einbegriffen die fort­an rt^iit U terftü ar git.Se nane uittrrft tzu-t^S- vu.emn und WaisenumerilüMNi^eu. Ebenso ftttb in Leistun^m der einzelnen Skrvtne für Kriegs« nwbltLiig?ettS^wccke txirut nicht enthältst. Heber Injef werden jetzt Srljcbung.-n veranlagt werden, um ein GesamtbD von den Aufti^udungcn Ürner« baTb der fraffia rvdlrrmb des Kri-g-s zu erholten.

** Fracht st ückgüter werden am 13., 14. und 15. Februar zur Beförderung nicht ange­nommen.

Deutsch« DolkspariSi. DI« öffentliche Ver­sammlung am Freitag muh verschoben werben.

Landkreis Gi'tzcn.

Grohen'Duseck, 13. Februar. Konrab Bonarius 4. und Ehefrau feiern am Sonntag bie goldene Hochzeit.

flTriö Lauirrvach.

O Frischborn, 12. Frbr Auf einem Br» grfifamntdalxmo des Kri.scrvereinS für die heim- yckeifften Krieger bildete sich unter dem Borsitz des Pfarrers djDrtrmtner eine Ortsgruppe des BcklkSbundes zum Schutze unserer Ae- fangenen, der alsbald 50 jeder britreicn. Weitere Ortsgruppen beftirbm i.t intfctem Kreise m Tirlamnum sichrer Schmidt) und Lauterbach Dekan Müller',. Der flammende Broten gegen bk UngerechtigVeit und UnmenschtichSeit der Zu- rikflxiltung unserer GeSangenen tm Feindesbind sinder überall grvtzen 'SiberlxxlL

Kreis Schotte».

np Aus bem Dogeisberg, 13. Febr. 2lls vor einiger Fest bie Soldaten auf ihrem Rückmärsche für ihre Pferde in ben Ortschaften Heu auskauften, ba wurde ihnen solches für 12 Mk. per Zentner ab- gelassen. Damals glaubte man, dieser Preis werde nicht mehr übertroffen. Jetzt wird sogar für den Zentner 36 Mk. und darüber bezahlt. Eine öhnllche Preissteigerung hat auch für Pferde ftattgefnuben. Bon den Soldaten konn e man ein Paar Panjepferbe für 150 MK. erstehen, jetzt kosteten diese bei einer Versteigerung zu Laubach 800- 1500 Mk.

schwi^rigkeiten bebingt ist, fottrtr durch eine starke Verteuerung der Fabrikate, die aus die erböbten Lohnforderungen der Arbeiter, die verkürzte x21r» beitszeit und verminderte Arbeitsleistung zurück- -usühren ist und mit dem der Mangel an Auf­trägen im Zusammenhang steht. Ueberall mrs dem öieidx wird über die Einstellung einzelner Be- trtrfic berichtet, wodurch selbstverstandlütz eine im­mer größer werdende Arbeitslosigkeit hervorgeru- sm wird. .. ,

Ihn angesichts dieser Lage die zur Derfüguna steherrden Stellenangebote rasch und sachrnäm-.i ch vergeben ,u können, sei nochmals auf die Verord­nung deS TemobilmachungSamtes bingenificit, dah alle Arbeitgeber ihre offenen Stellen unoerzüglich bat slädtisck)cn Arbeitsnachweisen anmelden sollen.

** Nährmittel-Ausgabe Die d?i den k x« k i Kleinhändlern bet Stadt QJiefeen bestell den Waren uns ttno Lano. für FÄruar 1919 könne« von Montag de« 17.

Gießen. 13.Februar 1919. di-ix4 M°E ->b «a-n d-s Äesicllan«. _ O I wettes zur Nahrmrttelkarte und Abgabe der Nähr-

Alnmeldnnaspflicht offener Ylrbeitllkutn. I nnttdmarfe für Februar (2> in Empfang genommen

Die wirtschaftliche Lage der Industrie ist durch werden Nazres stehe Airzerge.

die katastropholc Untcrbinbung mrseres Berkesns- ebanh. (yreitag, 14. 5ebruarl919, roer- wesens, btt als Folge der überaus harten Vai'en- den von 12-4 Uhr die Nummern 1601-1800 beliefert. stillstandSbedingrmgen setzt in vollem AusmaK fühl- " Etzeugerrichtpreise für Frvhgemüfe bar wird, ans nnem Ticsstzrnd ttnr'murt, von dem der Ernte 1919. Die Reichsstelle für Gemüse und auS bis zum Ruin mrr noch ein Sdiritt ist. Das Obst. Derwaltungsabteilung, hat tm .Re chsanzetger- trübc Bild her inbnfhvden Lagt kennzeichn sich 31 Erzeugerrichtpretse für Frühgemüse bekannt bauvtsächlich durch daS Vorbandensem eines nickK y-macht. Diese Richtpreise bienen als Grundlage für zu behebenden Kohlen- und Rohstoffmangels, der die von ben örtlichen Pretskommtssionen aufzuftellen« durch die vorläufig weiterbestehenden Transport-1 den Höchstpreise. Sie geben ben anbauern Anhalts-

eine Unterbrechung gefunden

Kreis Frirdbcrg. t

= Frtebberg, 12. Febr. Der 3-tiährige Ran- . gierer August ffonrab geriet be te früh auf dem hiesigen Da' nhof zwischen bie Puffer zweier Eisenbahnwagen, wobei er zu Tode gedrückt wurde.

Vilbel, 12. Febr. D-irn Feueranfachen rntt Petroleum explobierte der Oeldehälter in einer Wohnung der Fcststrahe. Das brennende Del ergötz ich über eine junge Fra^, die lebensgefährliche Brand- vunden baoontrug. Durch die Gewalt ber (Erplopon türzte auch die Küchenwand ein. Unser Ort, der am äußersten Ringe ber neutralen Zone liegt, wurde .dieser Tage von bem Kommandeur des Abschnitts 4 der neutralen Jone, einem französischen Major, be- ud)L Der Offizier erkundigte sich im Rathause nach >em Stand ber Ernährungs- und Heizungsfrage, worüber ihm vom Beigeordneten Camp eine ein­gehende und nicht rosige Auskunft gegeben wurde. Der Major konnte lediglich eine Besserung in der Belieferung mit Kohlen in Aussicht stellen.

Starkenburg un) Rhrinhcssen.

= Heidesheim. 12. Febr. 3n ber Nähe des Bahnhofs fuhr eine Lokomotive in eine Schaf­herde und tötete eine große Menge Tiere. Die Bahn­schranke war nicht rechtzeitig geschloffen worden.

vesscn Nassau.

mr. Frankfurt a. M., 12. Febr. Das durch den Fliegerangriff am 13. August nahezu voll­ständig zerstörte Foyer des Opernhauses, sowie die Wandelgänge gehen ihrer Wiederinstandsetzung entgegen. Die Decken sind nahezu vollkommen repa­riert, auch das Marmortteppenhaus ist so ausge» bessert, datz die Schäden kaum noch zu bemerken sind. Die Ausmalung, die bedeutenden Frankfurter Künst- lern übertragen werden soll, wird allerdings noch über ein halbes Fahr bauern, ba bie Malereien ben noch erhaltenen Teilen ber Deckengemälde angepaßt wer- den muffen. Die Kosten der Reparatur, die vom Reich getragen werden, betragen über eine halbe Million.

mr. Frankfurt a. M., 12. Febr. Das Kraft- Verkehrsamt beabsichtigt, ähnlich ber Linie Darm» stabt - Frankfurt eine Automodiloerbindung zwischen Hanau und Frankfurt einzurichten.

(BcridyUfaaL

Eia Todesurteil.

= Frankfurt a. TL, 12. Febr. Das Schwur» geeicht verhandelte heute gegen den Schlaffer Heinrich Adam aus Loffenau in Württemberg wegen Mordes an bem Polizeiwachtmcister Die sei berg. Abam hatte am 9. Januar b. F. ben Wachtmeister, als dieser ihn wegen mangelhafter Ausweise nach dem Polizeirevier bringen wollte, auf bem Wege borthin niedergejchossen und sofort getötet. (Er gestand unumwunden seine Tat ein und erklärte, wie er es auch schon in ber Vor­untersuchung getan hatte, daß er die Absicht gehabt habe, auf jeden, der ihm in ben Weg käme, zu schießen. Das Schwurgerickt bejahte demgemäß bie Schulbftage auf vorsätzlichen Mord, worauf Aba» zum Tode verurteilt wurde. Wie wir hören, wird vom Verteidiger Berufung gegen das Urteil eingelegt. - Das Frankfurter Urteil ist übrigens der erste Fall, daß feit ber Revolution, also im neuen Deutschland, bie Todesstrafe verhängt worben ist.

mr. Frankfurt a. DL, 10. Febr. Der 3mmo» bilien marht im Januar war außerordentlich leb- haft 62 bebaute Drunbstücke Im Werte von 6336664 Mark wurden verkauft, ferner 33 unbebaute im Werte von 524843 Mk. Das Hypothekengeschäft war stau.

Prioatgelder 4*///., Bankgelder 4,//»

stützt werden soll. Für Frühobst werden in diesem Jahre weder Richt« noch Hochstpreift erlaffen werben.

** Aus dem Militär.Wochenblatt. Wichert, joauptmann im Inf.-Rege. 117, bet Abschied mit der gefttzsichcn Den «r.1 und der (Er» .aubnis zum Iragit der Umronn des genannten Regimen- befa>.Uigt. v. Reidha.tdt, CL<rit von der Armee, im Friüien im Int »Regt. Ho- der Abschied mit der grsetzlichen Vensioir E der Erlaubnis zum TrOlAM der Uniform des 3. Garde« R./g s. z. F. bcnnlligt. Versetzt: Baiffl.-auprinann Reiß, im Frieden beim Art.-Tep. in «chsverrn. zum Art -Tep. in Maurz.

* Ein Geschenk des vormali­gen deutschen Kronprinzen. Derrn Mctzgermeister Friedrich Schreiner, Öos« lieseranten des Erkaisers, ist vom früheren deutschen Kronprinzen alsErinne­rungszeichen" eine wertvolle Busennadel zugegangen. Auch während des Krieges war Herr Schreiner für das Hauptquartier des KiVnprinzen beschäftigt. , , ti

" Der Einbruch im Stadttheater hat bis-

Fran dich.

*Unter Krieg-recht aeftffnef*. Die Uebermachung des Poft- und Telegrapftenver- kchrs mit dem Ausland besteht blkanntlich noch, hat aber nur den Aveck. die Ste^ierilucht zu ver­hindern. Es sind auch schon rotUiljC Aichaltspunkte für die Steuerbehörden ffcroonnm wordon. Die

c. Vorn Hoberobskopf, 11. Febr. Der Tegels«. berget Hohencluo (VHC) beabsichtigt, auf Anregung |

bes .Frifchauft-Schristletters Prof. Dr. August Roes» chen.Laubach, in der Osterwoche eine Bismarck» Hoher obskopf-Klubhaufe abzu- Sitte, im April hier oben am

Sertbancr /1Trax65ffngtgvr), M erregten ©hrrrr^ Lenat Nachdem Landauer seinem Dttrv^t, be; fer ben kommenden Sonntag eine große Temon- ftrarton der gesamten Münchener Ardcrlersckiü; tot öü Sickerung deS Rcch.-sysl!ems. Fmmunua der RütemitgLü'der und Bcseüigmtg der voliriscke SaragroLhm des StrasaTsetzbuches verlangt, be yrüitoet, und die Mitglieder des rrcobirionfrc-.. ÄrbcüerrateS Mühsam und Tr. Levien kür dc. Antrag gnprod)cn hatten, ergriff der Präsidetu der bisher.^ n provisorischen NarioiiasversMNui- (img, Abg. Fritz Schmitt (Sojj, das Wart utk' sprach in seinen AuS'-ührungm gegen den Svart^- ttomud, mit dem eine Einigung unmöglch ftr. Schon vier, wie auch tm weiteren Berlauie seiner Rede, in der er u. a. gegen eine Temonstration tm yflcmoÖTtigm Augeicklick sprach, kam es zu, _.o_ ------rA

derart stürmischen UnlcTbtv.drungcn durch die Radi-1 .nappy-.tl und da voraussichtlich in die.er vin- fafen und aur den Tribünen, daß der Remnr I fcht vorläufig ein^Bcsserung nicht zu erwar- ^ mehr weitersvrechen konnte, worauf er um en ist, sah sich der Arbeiter- und Soldaten-- ern großer Teil der gewerkschaftlich organtsiene:. Tat veranlaßt, in mehreren Sitzungen mit die- £ er blc

XS | Ausft-llung^ erlaubntätoeinei ium tarirt befun5ctcn, und sagten, es sei höchid: Zeit, schlagen der Bucheckern, bie an un» ^-Tl£^c auf die Straft? zu g'hen, «ourde oer Antrag L a n- imirden. Es wurde nicht verkannt, datz unter dauer mit 121 gegen 2 Stimmen angenommen. Fettnot bie ärmere Bevölkerung am mei- £anb.xu?r, Mülffarn lund Tr. Levien ersuckxteu am )-fn teilen hat und daß auch das Sammeln Schluß der Versammlung noch dringlich die Ar- eine mühselige und zeitrau-

beiter und Soldaten, srirdlich und ohne Waffen su | Arbeit ist und daß ftrner infolge der denwnsttiercn. Abgabe der $)älf:c gesammelten Buck^cckern

Landwirtschaft uud Soztaltsieruns. hflr manchen Sammler für den eigenen Be-

Berlin, 12. Febr. Mit der Franc ber oarf an gewonnenem Oel wenig übrig bleibt. Sozialisieru na der Landwirtschaft Daher wurde der Deschluft gefaßt, für bat sich laut .Berlmer Tagtblatt^' die Sozurli- Haushalt 25 Pfund Bucheckern fteruu^kvmMission siberhnupr nock) matt Wwr- frei zu geben und mit dem Kommunalver- tigt. Bon irgendwelchen Dlanen. überJJ e v f jil q« hieserhalb Rücksprache genommen. Aber

Ausführung fciew M E

besitz kann, soweit die Kommissiori für Soziale- -Verordnung des RetcheernahrungSamts yin- sterung in Betracht kommt, keine Rede sein. dernd tm Wege.

5)te cSodiftrr Farbwerke Eine an das Desslsche LandeSernährungs-

Serlinj1.5ebr (mm.) Di.

lediglich von zwei ftanzöstsche Themikem überwacht. Nvrtet geblieben, icdoch wurde lIt <l^r ^)Ct Der Fabrikbetrieb läuft ungestört weiter. Die vor« letzten Sitzungen des $Xllt|d)CTt Bvltsrates hanbenen unb neu fabrizierten Themikalien sollen in auch hier die Buck)fckernfrage zur Sprackte ge- trfttr Linie zur Deckung bes Bedarfs ber Alliierten hracht und V0M Ministerialdirektor für das verwendet werben. Der hiernach verbleibende Rest Ernährungswesen der Besck-eid erteilt, daß auf darf nach besonderer Genehmigung ins unbelctjte cjncr Konferenz der Landesernährungsmini- Deutfchland ausgeführt werben. I ffer ^er süddeutschen Bundesstaaten Bayern,

----- Württemberg, Baden und Hessen beschlafen

Au» Hessen. wurde, an der erlassenen Reichsverordnung

Volktzbildunasarbeit in Hessen. keine Abänderungen vorzunehmen, sondern . Q , fic wie beschlossen in Kraft zu lassen.

Die Frage nach der Zukunft unseres Volkes I ($4# in Nr 31 des Gießener Anzeigers fcrirb zu einer großen Erziehungsttage. Unsere a i.nt» Landkreis G e^-n

Sckmle.i reichen für diesen Zweck ntcht aus. Wir vom 6. Fibruar d. un tc rLanD bäiürfen dringend einer vertieften Volks-, d. h. Er- erftt)tenen^ nach t^r in ®aben ba.

wachseiienbildune die unser ganzes Volk zur täti- schlagen der Bucheckern bereits fretgege<.en »en Anteilnahme am Kultur- und Gemeinschafts- ist, gab uns erneut Veranlassung, das vessriche leben der Nation befähigt. Wir brauchen deshalb Landesernährungsamt in obiger Sache noch- ^üirichtungen. welche die gesamte VolkSbildungS- anzurufen.

arbeit aller Richtungen und Parteien zusammero« , . . h «artenbau

fassend fördert und vertieft. Da» heffische Mvn^ Arbeitsplan t« Obst« UNV «artenvau. fterium für das BildungSwesen hat, überzeugt von Monat Februar.

da hohen Bedeutung der Volksbildungsarbeit in DaS Gartenland graben, fall» der Boden ^r1«r bM Offen und nicht zu naß ist. Das gegrabene

Ä»Nsbil d una in veskeVinS Leben°ge-1 Gemüseland bei aünstigem Wetter besäen mit rufen und -um Geschäftsführer Lehrer Hemrick) Mahrrüben, Erbsen, Psusfbohnen, Ärnat, Sfinget in Darmstadt ernannt. Diese Zentral- Salat, Zwirbeln. Schwarzwurzeln. Di.'Kälten, e soll nicht selbst praktische BolksbildungSarbeit der Dünger, die Fenster und Strvhdecken zum en, sondern soll im Zuiammemvirken mit den Hntenen von Mistckoeten sind vorzubereitc-n.

?fchon bestehenden Orgmnsationen an der Entfal- ^ft7str Kulturen find auch fck-vn HZifl'« Kung und Entwicklirny der inneren Kräfte unseres anzuteoen uud mit Salat, Karotten, ^Volkes helfend, unterstützend, zusammenfa>send und h tftflhtesrfien «i Ire-

forschend Mitarbeiten. DicS wird sie zu crreidzit Juchen: 1. durch Förderung ber Forschung aus dem

titet der Volksbildung und Volkserziehung: zu säen, Erbfeir und Pufsbohnen in Kästchen 2. durch Gavinnung und Heranbildung von Mrte iu legen, Frühkartoffeln werden angekeimt, arbeitem an den Ausgaben der Volksbildung: Jetzt ist auch die Zoit, Stacheldraht und Drnht- f3. durch Zusammenarbeiten mit allen Volksbil- geflechtzLune errichten und Zäune auszu- idungszroecke verfolgenden Einrichtungen und Der- bcsf^rn. Woge auSsdecken und Steine in die «nigungen, sowie Unterstützimq ihrer Mrcbuiv« (Raffet. Flüssiger Dünger für den

«en; 4. durch sonstige, Sommergebrauch wird zubereitet. Mte Obst-

.Veranstaltungen und Einrichtungen (-»olksbtl- rihrtfvimw

Idungstage, Lehrkurse u. a ). Die Zentralstelle wirbt CUk

iridjt um Mitglieder, sondern nur um Mitarbeiter, Zwergovst- und Spalierbamne befchnttten, mill nichts anderes, als der Sach^ ber Volks- Spaltervorrtchtungen an den Mauern ange- blldunq dienen und an dem Ausbau deS hessischen bracht und Ziersträucher beschnitten. Nbue Volkvbildungswesen» nack Kräften Mitarbeiten. I (ychSlKpfkanzungen ausgesteckt und alte Ge- Dies soll in dem ru schaffenden Beirat gesätelte-r. gelichtet. Am Ztmmerfenster werden der neben einem allgemeinen Ausschuß bejonbere bic errtcn Aussaaten in Töpfe t>orgenommen:

^"E verftbtede:ien 3^,it bed N^o^en, Margaretennelken, Verbenen, Pe-

tung, Volkshochschule, Treffe, heirnatpflege, Natur- usw. .^^rme^un^m Gewächshaus be- Wissenschaft und Technik, Frauenbildung, staats- stttrnt. Steckttn^e von Gruppenpflanzen, Fuch« bürgerlickie Bildung und Erziehung ufro.) nmfaften sien, Pelargonien werden hl Sano gefteckt. soll. Alle Orgauisaticmen und Tinielversönlichtei- Rosen, die ohne Decke iibemnntert l)aben, ten, die bereit sind, mft der Zentralstelle zniammen!n-erden jetzt befchnitteir. Rosen können im den um recht baldige Mittellung gebeten (Adres.e; U^tewächshans veredelt werden. Die Garten- Zmtralstelle zur Förderung der Volksbildung in \{aub^ ift in Stand zu fetten, überhaupt alles Reffen, TannttaM.) Ms erste gEre Arbeit der ^bereiten für die arbeitsreichste Zeit in den Zentralstelle uud xugletch als Grundlage für -

Snen ein;w6en.fmtet 6e(fif<ben crften tagen,

dungstaq soll eine Erhebung über den Stand I Lebensmittel,

der DolkSlildungsarbeit b Liessen an gestellt werten.