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ed. Wingershausen, 6. Juli. Bürgermeister Becker wurde einstimmig wiedergewählt.
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Letzte Nachrichten.
Gießen, 11. Jull. Tie LaWrettinsassen verbreiteten heute morgen ein Flugblatt, das zu enter öffentlichen Kundgebung auf dem Markte auffor- dette. Tiefes Flugblatt trug die Unterschriften: „Tie Lazarett-Insassen", „Gewerkschaftskartell Gietzen und Umg.". Wir weiden vom Vorstand der Sozialdemokratischen Partei gebeten, darauf hinzuweisen, datz die Partei dem Aufrufe fern» steht und die Kundgebung verurteilt. Auch das Gewerksschaftskartell wurde nicht zu einer ordnungsmäßigen Beschlußfassung einberusen. Auf einem Teil der später ausgegebenen Flugblätter ist die Unterschrift btS Gewettschaftskartells entfernt
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Obstmarken-Ausgabe.
AM Sams tag den 12. d. M ts. gelangen in den Brotmarkenbezirken Ob st marren tote nachstehend zur Ausgabe: A—K vormittags von 8 bis 12 Uhr, L—Z nackMittagS von 2 bis 6 Uhr.
Gietzen, den 10. Juli 1919. (814&B
Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).
Hess. Finanzamt Grirnberg. I. E. Dr. Werner.
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NB. Bitte genau ans tflrma u. kfansnvmmer zu achte.
seiner Unterredung mit Presseverttctern, die amerikanischen Truppen müßten solange am Rhein bleiben, bis Deutschland alles Material, das im Friedensvettraa gefordert werde, ausgeliefett habe. Wilson teilte ferner mit, datz der Völkerbundsvertrag dem in Versailles abgeschlossenen Vertrage eingefügt werde. Ter Präsident sagte, er sei ber Ansicht, daß die assoziierten Mächte sobald wie möglich den Handel mit Deutschland wieder aufnehmen, um die Rehabilitation Deutschlands zu gestatten.
Die Beratungen in Paris.
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Die in bester Geschäftslage WctzlarS gelegene sogen. „Hospitalmühie", in welcher bisher eine Wollspinnerei und Manusakturwarengeschäft seit langen Jahren betrieben wird lWafferkraft, Turbinenanl.», soll in Wetzlar am Montag, 25. August, nachmittags 3 Ubr, Kornmartt 3, Zimmer 3, vom 1. Avril 1920 ab auf 15 Jahre öffentlich verpachtet werden. Pachtbedingungen können von der Hospital- Verwaltung bezogen werden.
81381) Die Hoipitalverwaltuug.
halten. ■
Die Aufhebung der Blockade.
Berlin, 10. Juli. Wie die „B. Z.'
Die Antwort Hollands in der Kaiferfragr.
Amsterdam, 10. Juli. (WTB.) Reuter meldet aus Paris, datz Holland in der Antwort auf die Note ber Alliierten bezüglich des vormaligen deutschen Kaisers erklärt, Holland sei sich seiner internationalen Berpflichttmgm bewußt: man müsse es aber auch seine souveränen Rechte frei auSüben lasssr.-
Drockdorff-Rantzau.
Berlin, 11. Juli . Die ;,23off. Zkg." schreibt: Entgegen anders lautenden Nachrtchlbm Höven wir, datz Graf Brockdorff-Randau den ihm angebotenen ^Posten als deutscher Botschafter in London abgelehnt hat.
Aeuberungm Wilsons.
Amsterdam, 10. Juli. (WTB.) Reuter meldet aus Washington: Wilson meinte m
46. EiSelf« Hse«, 6. Juli. Bürgermeister SKetten&cimeT wurde mit 163 Stimmen hiedergewählt. Der Gegenkandidat Eduard Schröder errett 58 Stimmen. Bürgermeister Metten- heinrer ist durch seine polittsche Tätigkeit in den hantiger Jahren (Antisemit) eine in ganz Oberhessen bekannte Persönlichleft.
OAus dem Kreise Friedberg, 7. Juli. Zu Rieder-Eschbach wurde ber fdjion fünf* flmdzwkurzig Jahre im Amt stehende Bürgermeister Wchta nrit 340 Stimmen wiedergewähll, während der sozialdemokratische Gegenkandidat Hoch Decker nur 175 Stimmen erhrelt. In Ober» Florstadt wählte man Bürgermeister Blechle dritter. In Ockstadt wurde der bisherige Bürgto- nreister Joh. Morler mit 516 gegen 216 Stimmen, die auf Bitreauvorstel^r Klein fielen, wteder- geWSW. In Ober-Erlenbach wurde Landwirt Herbert durch Unterstützung der Sozral- demokratic mit 349 Stimmen gewählt, während ber bisherige Bürgermeister Klimm nur 321 Stimmen erlieft. In Bruchenbrücken wurde Landwirt Lorenz Dickert einftimmig gewählt. In Nieder-Mörlen erhielt Heinrich Möbs 236, Heinrich Schlitz 127 und Bauunternehmer Hofmann 115 Stimmen, so daß am kommender Sonntag Stichwahl zwischen Möbs und Schlitz statt- sindcn mutz. In Rödgen wurde ber bisherige Bürgermeister Hensel wieder-, in Wisselsheim Heinrich Berg neugetoählt. — In einer Reihe von Orten fanden gestern die Beigevrd- uetenwahlen statt. In Ober-Mörlen wurde Theodor Pfeiffer mit 616 Stimmen zum Beigeordneten gewählt; 502 Stimmen sielen auf den bisherigen Beigeordneten Born. In Kloppen heim wurde Landwirt Höck mit 85 gegen 74 Stimmen, in Ossenheim Landwirt Adolf Schäfer mit 131 Stimmen, in Bönstadt Landwirt August Hofmann, .der Sohn des bisherigen Bei geordneten, mit 176 gegen 165 Stimmen ge= wählt.
§ HartmatttnShäin, 6. Juli. Bei der Bürgermeisterwahl wurde der Sattler und Land- toirt Heinrich Strauch mit 78 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Sein Gegenkandidat erhielt 19 Stimmen.
§ Herchenyain, 6. Juli. Der btzherige Bürgermeister Heinrich Komp V. wurde bei der heutigen Bürgermeisterwahl mit 134 Stimmen wiedergewählt.
Lardenbach, 7. Juli. Unser bisheriger Bürgermeister Heinrich Lein wurde nach 21- jähtiger Amtstätigkeit mit 148 Stimmen einstimmig nnedergewähtt, was ein schöner Beweis des Vertrauens ist, das er sich in der Gemeinde erworben hat.
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Nm kam nich IhnafDcriamn I ^Tagen mttb lp mit der Retch» Ih große WJ I Lei der Rätst IL^ sind von all Ist'Me uni) entsch IE das Gewaltwe' [Eto, aber es rot IS Eindruck I)i I j die Regiemng I Führer und Bal 11 solotanz des t | y. Nicht aus glat I; Soden des tue I - sich auch timn I j aus die Scheu Lüget gebärdete1 Liber Wunderman das Pahiergi Ihr, lies ins M II:!, er zeigte uns Kr den Augen, schli Kmschränle, die1 Lnihigerückt hattet Em, einen vielve Li spielen farbig fr Haifisch klafft, i Ml Er zeigte fick Itiebenffen Steuerq ^italischer Clown ba ber alte kecke T »mkein Siaatsma L 'allerlei von e ppmg, will ansche Mchrit des Reich I .Erinseln" vm I ? und schwer ge I Währung. Bange Nr noch ehr drii ''"°ebea erschrect deutschen sz l^'i^zverhandlungi werden Me Pacher BLDzer. er f Um sich V bezeichnete er dik ^Minister". »Pre/se versichert ^zeit gegen bi? r1 straktioue WJt, indem er s Mchnet habe... L <l*i ®n |LrmtiU ■Wen. Sern Ver Wgswillen ber ß F nit diesen, ho U^ngen eingel Wlfentlichten ^/lche Besetz, |?3,tolr aufs n beschämend dies
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nach Deutschland kommen werden.
Amsterdam, 10. Juli. (WTB.) Den englischen Blättern vom 8. Juli zufolge wurde ein Manifest gegen die Blockade veröffentlicht, das u. a. die Unterschriften von Philipp Snowden, Dr. Marion Philips, Dr. Walsh und Besant trägt. In dem Manifest wird erklärt: Die Fortsetzung der Blockade durch sieben Monate des Waffenstillstandes erregte in der ganzen neutralen Welt Verwunderung und Entsetzen. Die fortdauernde .Verwendung dieser so grausamen Waffe bildet eine unauslöschliche Schande für Englcmd, das sick daran beteiligte. Wir appellie- ren an unsere Landsleute und alle diejenigen, denen die Ehre Englands teuer ist, datz sich die zivilisierte christliche Welt vor allem in dem Bestreben einigen möge, die Aushungerungswafse abzuschaffen.
W Wiedn-anknüpfung von Handelsbeziehungen mit Italien. Berlin, 11. Juli. lieber die Wiederanknüp- ftmg ton Handelsbeziehungen mit Italien fanden dieser Tage in München Besprechungen statt. Wie die „Deutsche Tageszeitung" meidet, soll daraufhin gewirkt werden, datz möglichst bald nt Rom eine deutsche Handelsabteilung und in Berlin eure italienische HMidelsabteilung bei den diplamatuchen Bertretuusen eingerichtet werden.
Die Tabaksteuer.
Weimar, 10. Juli. (WTB.) Am Tabak-' fteuerausschutz der Nationalversamm» lung beantragte der sozialdemokratische Abg. Schlüter, die Tabaksteuervorlage zu vertagen unb die Negierung aufzufordem, eine Denkschrift über die Einführung des Tabakmonopols ^rzu- legen. Erzberger machte darauf aufmerksim, datz das Handelsmonopol neben den Schwierigkeiten in den Auseinandersetzungen zwischen der Verwaltung und den Tabaks bauern auch die Erwägung entgegenstehe, datz das Reich den Tabak aus dem Auslande keineswegs werde billiger be- ziehen können als die Privatindustrie. Aus dem Monopol würde das Gegentell werden, zumal zunächst Millionen an Entschädigungen zu zahlen sein würden. ______________________________
Der Stichtag für die grvtzr Vermögensabtzulh.
Berlin, 10. Juli. (Priv.-Tel.) Wit jetzt mitgeteilt wird, gilt als Stichtag für bk große Vermögensabgabe ber 31. Dezember 1919, also nicht, wie vielfach angenommen wurde, der 31. Dezember 1918. Einmal soll so noch ein Ausgleich für die wahrend des Krieges und der Revolution entstandenen Vermögensverluste ermöglicht werden; auch will man nicht nur die Kriegs-, sondern auch du Revolutionsgewinne auf diese Weise fassen.
Teuemngszulagen an hessische Beamte.
Darmstadt, 11. Juli. (Wolff.) Djk hessische Volkskammer nahm heute hie Regierungsvorlage an, betreffend laufende Teue- rungszulagen an Staatsbeamte und Staatsbedienstete. Nach dem Anttag des Ausschusses erhalten danach die im Staatsdienft befindlichen Beamten und Bediensteten einen Fa- milienzuschutz von jährlich 2000 Mk., außerdem eine Zulage von 500 Mk. für jedes zu berück- sichtigende Kind. Staatsbed-ienstete unter 21 Jahren und die noch nicht ein Jahr im Staatsdienst Beschäftigten erhalten Beihilfen bis zur Höhe von 80 Prozent der genannten Sätze. In den Ruhestand getretene Beamte erhalten eine außerordentliche Beihilfe von 1200 Mark, die DZitwen 700 Mark, daneben für jedes zu berücksichtigende Kind eine Sonderzulage von 500 Mk Vollwaisen erhalten eine Beihilfe von 700 Mk.
Ein deutsch-französischer Zwischenfall in Berlin.
Berlin, 11. Juli. Zu einem peinlichen Ztoischen fall kam es in der Nacht zum Ton- nersiag in Berlin Unter den Linden, der vielleichl unangenehme Rückwirkungen haben kann. Dn Berliner Polizeibericht meldet darüber: In ber vergangenen Nacht machten sich sieben fran- zösische Soldaten an der Kan-lerecke Unter den Linden über einen älteren Herrn, der sich durch seine lange Haartracht bemerkbar machte, lustig. Als dieser sich die Belästigungen verbal, nahm das Publikum Parket für ihn und geriet mit den Franzosen in einen heftigen Wortwechsel, in dessen Verlauf der französische Quattiermeista Thomas in ftanzösischer Sprache die Aeußerung getan haben soll: „Wir ftnb die Sieger, Ihr seid Schwernel" Tie hierüber erbitterte Menge drang auf die F>ranzvsen ein, so datz diese flohen. Auf dem Wege nach dem Botschaftsgebäude am Pariser Platz, zu deren Wache sie gehörten, 'wurden sie ledvch gestellt und liefen nun, da sie gegenüber ber Menge ja unterliegen fürchteten, nach dem in der Klein« Kirch gasse ^belegenen Gatten des Restaurants Tonndorf,' wo sie von den Polizeibeamten zu ihrer eigenen Sicherheit nach der Wack-e des 8. Polizeireviers geführt wurden. Thomas und enter seiner Begleiter, Brunard, hatten leichtere Verletzung^ am rechten Ohr und am Hinterkopf baöongetragm Nachdem sich bu zusammen gelaufene Menge zer streut hatte, wurden die sieben Franzosen wieder e wlasien.
Von der deutschen demokratischen Fraktion.
Weimar, 10. Jull. Die deutsche dem»- fratitoe Fraktion hat heute den Abgeordnete Schiffer an Stelle des ausgeschiedenen Abgeordneten Payer zum V-orsitzenden bet Fraktion-gttvählt. Als Stellvertreter mrt glew rfren Rcchien wurden bestellt die Abgeordntt«' Tr. Naumann, der Hamburger Senator ür. Petersen und der Hirsch-Tunchersche Ardsw führer Hartmann.-
Reis-Ausgabe.
Won Samstag den 12. bis einschlietzlich Mittwoch den 16. d. Mts. gelangt in den KleinhandelsgesMftar Reis zur Vertalung. T« Ausgabe geschieht auf den BezUgSabsckmttt Nr. 8 der Lebensmittelkarte. Aus jeden Absckmitt entMt V2 Pfund zum Preise von 1.80 Mk. Nicht ab-
Hochschutnachelchten.
mr. Frankfurt a. M., 6. Juli. Als Rektor der Universität für das kommende Studienjahr wurde der Professor für Kunstgeschichte Dr. Kautsch gewählt. — In der medizinischen Fakultät hat sich Dr. Jaffö als Pttvatdozent für Pathologie habilitiert. — Pttvatdozent Dr. Hahn, der wegen Patzvergehens zu 3 Monaten Haft von den Franzosen verurtellt worden war, ist frttgelassen worden, und bat seine Vorlesungen aufgenommen.
)( Warburg, 7. Juli. Tern a. 0. -Professor für innere M-chizin und Direktor ber medizinischen Poliklinik, Tr. Eduard Muller, wurde ein Lehrauftrag für Nervenkrankheiten erteilt. — Am nächsten Sonnabend habilitiert sich an der philosophischen Fakultät der hiesigen Universität Tr. Karl Stuchtey mit einer Antrittsvorlesung über „Die Spektroskopie ber Röntgsrstrahlen".
Antiquitäten.
Für groben Sammler sollen nachstehende Gegenstände zu höchsten Preisen angekaust werden: alte Möbel, bronze Kronleuchter, Leuchter und Uhren, Porzellan (Figuren, Gruppen und Geschirrieile, auch wenn stark defekt» vorzugsweise altes Silber, tote Zuckerdosen, Salzfätzmen, Kannen, Becher re., Fajencen, Miniaturen, Dosew alte farbige englische und französische Kupferstiche, Gobelins, neue und alte Teppiche. Herrschaften, die sich im Besitze der» artiger Altertümer befinden, belieben sich unter Chiffre H. I. 4685 bei der Geschäftsstelle des Giestener Anzeigers zu melden. 810388
Bekanntmachung.
Betr.: Tie Zustellung der Staatssteuerzettel: hier die (ttstteckung der Recht smittelftist in Staatssteuersachen für 1919.
Auf Grund der Art. 27 und 51 E. G. und Art. 47 V. G. hat das Mnrstettum der Finanzen, Abteilung für Steuerwesen, die Frist, innerhalb deren d^chtsmittel gegen btt Steueroeran- lagung bei der ersten Instanz -anhängig gemacht werden können, für die nachgenannten, Gemeinden bis zu den habet genannten Terminen einschließlich erstreckt. Letzter Tag der Frist im Juli Lumda 12., Geilshausen, Rüddmgsbauien 14., Mettshausen, Beltershain, Lauter 15., Retnhards- hain, Grünberg 16., Mlewwrf a. d. Lumda 17., Gvoßen-Buseck, Stangenrod 18., Kesselbach 19., Ettingshausen 20., Göbelnrod, Harbach, Hattenrod, Lindenstruth, Londott, Queckborn, Reiskirchen, Saasnr, Stocklxcusen, Wttcöattshrin, Wtttershain 21., Beuern, Climbmh 23.
Grünberg, dm 10. Juli 1919.
I ’-r- Jülich, flU’ { Friertak
P^Lpreis: I ,<1.60, viert' 1*^5 4^0; dm fciSK fes lö-
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Juli. (Wolffs Gegen Ende des geftrigen Nachmittags begab sich der Generalsekretär der Konferenz Dutasta nach Versailles, wo er Herrn v. Lersner eine mündliche Mitteilung machte, indem er ihn bat, die Aufmerksamkeit seiner Regierung auf bte Tatsache zu lenken, datz die deutschen Truppen bei der vettragsmätzr^en Räumung des westlichen Weichsel-Ufers gleichzeitig bi: Vfth- habe unb das Mobiliar mitnehmen. Ter Oberste Rat der Alliierten versammelte sich am Nachmittag. Ter Sitzung wohnten Clemencoau, Lansing, Balsvur, Crespt als Vertreter Tittonis, Makino und Matsm bet Ter Rat beschloß die Entsendung einer besonderen Kommission nach Fiume, bte an Ott und Stelle eine Untersuchung und die Zwischenfälle durchführen soll. Sie wird heute abend abreisen. Tie Vertreter ber Gvotzm ächte genehmigten den Bericht der ^Kommission, die mit der Festlegung ber Grenzen zwischen Ju goslawten unb Ungarn betraut ist. Schließlich beschäftigte, sich, der Rat noch mit verschiedenen Fragen militärischer Natur, die sich aus ber Durchführung des Vertrages mit Deutschland ergeben, so insbesondere der Räumung Polens, der Beschränkung der Rüstungen und Kontrolle der Kriegsfabrikation, Tiedarüber gefaßten Beschlüsse werden naturgemäß geheim ge
tan unterrichteter Stelle erfährt, nimmt man an, daß spätestens am Sonntag die Blockade fällt und daß dann insbesondere Oele und Tabak sowie Lebensmittel in großen Mengen
Um Irrtümern vorzubeugen und den verschiedenen Anfragen zu genügen, mache ich darauf aufmerksam, daß die ZahnpraxisU Nachfolger H. Braun, Dentist
«rechliche Nachrichten.
Israelitische Eeligionsgemcinbc. Gottesdienst in ber Synagoge (Süd-Anlage) Samstag, 12. Juli. Vorabend: 7.30 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Abends: 8.50 und 9.30 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 12. Juli. Freitag: Abend 7.45 Uhr, Samstag: Vormittag 8 Uhr. Nachmittag 4 Uhr. Sabbataus- gang 9.30 Uhr. — Wochengvttesdienst: morgens 6.30 Uhr, abends 7.30 Uhr.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzen.
der hiesigen Bürgermeisterwahl erhiell Schmrede- meifter Gg. Steuernagel III. 84 Stimmen. Ter nach der erstmaligen, absichtlich verschobenen Bürgermeisterwahl aufgebrachte Gegenkandidat, ber Landwirt unb Gemeinderat Gg. Hau, erhiell 74 Stimmen. Ungültig waren 2 Stimmen. Von 190 -Wahlberechtigten machten 159 von ihrem Stimm
recht Gebrauch. m .
** Oppenrod» 7. Julr. Btt der Berge- ordnerenwahl wurden 75 Stimmen abge» । geben. Konvad Kloos erhittt 73 Stimmen, eine war ungültig, ind andere siel jaus Elisabecha Lamrs- pach, Ehefrau des Landwirts Phil. Launspach.
Pohl-Göns, .6. Juli. Bei der Beige Lrdnetenwahl erhiell ber bisherige Beigeordnete Konrad Kollmar IV. 153 Stimmen; der Gegenkandidat, aufgestellt von dem sozialdemokratischen Wahlverem, Otto Bach 143 Stirn« men.
** ReinherrdslhÄrn, 6. Juli. Als ehrendes Zeugnis unb zum Wohle ber Gemeinde wurde unser feitljeriger Bürgermeister Ludwig Graulich bei reger Wahlbeteiligung zum dritten Male einstimmig wiedergewähll. ,
er. Röthges, 9. Julu Bei ber Bürgermeisterwahl machten von 145 Wählern 143 von ihrem Wahlrecht Gebrauch = 99 Prozent. Sogar die ältesten Leute unseres Dorfes wurden zur Wahlurne geführt. Gewählt wurde Wilhelm Metzger, Soljn des früheren Bürgermeisters Heinrich Metzger II., mit 76 Stimmen. Ter bisherige Bürgermeister Georg Meckel VI. erhielt 67 Stimmen. _
y. Bad Salzhausen, 6. Julr. Bürger- meifter Rudolf Röper wurde mit 55 Stimmen wiedergewähll. Sein Gegenkandidat, Hotelbesitzer Schultz, erhiell 35 Stimmen. Zum Bei geordnet en wurde der Finanzaspirant W. Dietz ge» wählt, der bisher schon bei größeren Amtsgeschäf-
, r,CT*wn,mwJ. »mji». hwimmu.it: SKK ’-r
. M. 14.75
M. 12.75
. M. 9.75
. M. 14.75
M. 15.90
Aufforderung.
Die folgenden Einlagebücher der Bezirkssparkasse Gietzen, lautend auf die Namen:
1 Nr. 52258 Leni Wehrum
2. Nr. 32758 Anna Henkelmann
3. Nr. 17388 Prof., Geh. Med.-Rat Dr. Eckhardt 4. Nr. 62550 Ursula und Marianne Bange
5 Nr. 47114 Unteroffizier-Verein des 3. Batls. Inf.-Regts. 116.
6. Nr. 55322 Hans Sonntag
7. Nr. 58811 Heinrich Albach sind abhanden gekommen.
Die Inhaber der genannten Bücher werden aufgefordert, ihre Ansprüche an diese binnen drei Monaten vom Erscheinen dieser Bekanntsnachung an bei uns geltend zu machen, andernfalls die Kraftlos- erklärung der Sparbücher erfolgen wird.
Bietzen, den 10. Juli 1919.
Der Vorstand der Bezirkssparkasse Gietzen.
Zacheis. 8142V
M kl
i wert die BrtM'sofee Üelv.-Drockerei. B. Luh. GleÄM
Bekanntmachung
Klttnhaulxlsgeschäfte, die die nicht abgeholten Gemüsekonserven zurüclliefcrn wollen, müssen diese bis spätestens Samstag den 12. d. Alls, an das Stützt. Lebensmittelamt zurückgegebcu haben.
Gießen, ben 10. Juli 1919. (8147B
Der Obcrlmrammttster lLebeiiHmittelamt).
Bekanutmachuuft.
Die Abholung des von ber Stabt Gießen ausgegebenen Kaffees und der Schokolade kann noch bis einschließlich -samstag den 12. ds. Mrs. in den Kleinhandelsgeschäsien erfolgen. Nach Ablauf dieser ^risi erlischt der Anspruch auf vorgenannte Waren. Die Kleinhandetsgeschäfte, die die nicht abgeholten Mengen zurückgeben wollen, muffen biö spa'ctentz Montag den 14. ds. Mts., nachmittags o Uhr, bie Äblieferung vornehmen
toteßen, den 9. Juli 1919. 813013
Der Oberbürgermerster (Lebensmtttelaml).
werben. (81466 (Lebensmittelamt).
das Stöbt. Lebsnsmittelamt Gießen, ben 10.
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