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markt lagen deutsche ^tegsanlerye vroz. 2,e Börse schloß ruhig bei behaupteter Tendenz. Privatdiskont 4 Proz.
Frankfurt a. M., 6- Dez. Frucht- markt. DaS Geschäft leidet vielfach an dem Mangel prompt lieferbarer Dave. Die Forderungen Hk ixu'er smo hoch; die Umsätze aber be,chcrd«, da M die Käufer hri den feibm Preiien zmEalttnd verhalten Ersatzsuttermtttel bleiben »'sucht. l*mxnet lagen fest, mährend Pelusch^n und Pserdebohnen mäßige Abschwächung erfuhren. Die Pvene für Seradella waren im rlnschlutz an ine holen KVe- preise anziehend. Fester lagen D Ülsen fruchte unter Bevorzugung von gelben und grünen Erven bester Sorten. Bohnen haben feste Tcnden z^örrgemuse indel bei der guten Nachfrage, dt-' für trioe Ware besteht, zu erhöhten Preisen Abnahme.
Frankfurt a. M., 8. Dezember.
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Oandel.
, Berlin 8. ®e». BörsensNmmungs- 6tlb Tic Börse war wegen der ^panmmq be» fflnliÄ der angekündigten Note der Allirerten sonne wegen drohender neuer Streiks zurückhaltend und .teilweise schwacher. Tie Papiere valutarischen Cha, rakters touren auf weitere Verschlechterung des Wertpreises jedoch wiederum höher, mslAondeve ^Deutfck-Uebcrfee-Elekrrische um etwa 40 Prozent, 'Olavi-Minen um etwa 30 Prozent. Ferrwr waren Lania Deutsche Schiffahrt, neue Aktren und Phönix im Hinblick auf die heutige (Generalversammlung
Mehl-Sonderausgabe.
Diejenigen Personen, welche nicht im Besitze von 3f/, Ztr. Kartoffeln sind, erhalten ab . 1. November ds. Js. pro Tag 20 Gramm Mehl- iHulage. Als 1. Rate werden 3 Pfund Weizen- Vwtmehl pro Kopf ausaegelxn. .
Personen, ivelche Anspruch auf bteie 20 Gr. Mehl pro Tag haben, erhalten die entsprechenden Marken am Mittwoch den £10. Dez. 1919 in den Brotmarkenbe- »irken. _ _ „ ,
Das Mehl ist nur bei Bäckern gegen Abgabe der Marke mit dem Aufdruck 1. Mehlsondcrzu- weiftmg zum Preist von 52 Pf. das Pfund bis emsckilieftlich 24. Dezember ds. Js. cchältlich
Gießen, den 5. Dezember 1919. 137178
Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt)
Sperrung der Ausfuhr nach der Schweiz.
Karlsruhe, 8. Dez. (WTB.) An die Bezirksämter der GrenzbezirUe ifl vom badrs chen Ministerium des Innern telegraphisch solgende Anweisung ergangen: „Die Ausfuhr von Möbeln, Glas-, Porzellan- und Stem- gutwaren, Lxiushaltungsgegenstätwen, Gegenständen des täglichen Bedarfs, landwinschaflUchen Gebrauchsartikeln aller Art, Eisenwaven, Miet» dungsgegenständen, Stoffen, Schuhen und kaufmännischen Geschäftsbüchern aus dem Lande Laden nach der Schweiz wird lsermit mit sofortiger Wirkung verboten. Das Verbot ersrieckt sich
m'ch auf die Ausfuhr im kleinen Gvenzverdchr. Ditz Ausfuhr darf füirfriy nur mit GenehmrMNg des Beausnoerc.. des Reichs ko mmisscrS für, Em- und Ausfuhr erfolgen." — Vorstehende Maftnahmc ift geboten, um die vollständige Ausplünderung untres Landes ron den in Frage kommenden Gegenständen zu verhüten.
Die neue Note der fcntrntc.
Paris, 6 De». lDTD.) vavaS. Berüglich der Gefangenen frage erinnert die noch nicht ver- ösfemlichte Note daran, da»; das Inkrafttreten des Fnedensvertrascs ihre sofornge F-ellassung her- bm führen wiw. vrnfichtlich der tzenenkung der Schifte in Scapa Flow und der dtesbezuHttch geforderten Kompensationen wird auf dv Einwände der deutschen Delegatton in einer besonderen Note geantwortet werden. Der Oberste Rat beschloßt damit, m dem er die deutsche Regierung nachdrücklich aufwrdert, das Protokoll über die Nichterfüllung des Dafsenst llstands Vertrages zu u verzeichnen, an- sonst er genötigt wäre, zu Matznahmen miluäi.ticher Natur zu greifen. Angesichts der besonderen Wick>- tigkeü der Note wird tuest von Dutasta dem etxf der deutschen Dcstgatwn von Lersner persönlich übergeben werden.
SabinettSfrise in Polen.
W a r s ch a u, 8. De» (WTB.) Polnisches Tde- grapbenburecm. PaderewSki fis-erreichte seine Demission. Das Staatsoberhaupt Pilsudski bot die neue Kabinettsbildung dem LaTtdtagSpräslden- trx Trampczvnski an, der aber ablehntc. worauf Pader-wskt die ihm mgebotene Sabinettsbümm» annahm.
Der Parteitaq der Unnftbänglgen.
saale des ReichStaaeS mittag ehte Kundgewi derunq der deutschen r „ » . - - --- leihe statt, um bie Bedeutung der Anleihe für daS deutsche Dolk klar zi machen. An d-r außerordentlich stark besuchten Bersammlung nabmen u a. die Minister Erzberger, ^cbmtbt, Bell. Geßler, David, GieSberts und Sckftcke teil. Nach emleitenben Worten des Vorsitzenden, deS Prcht' denten der Handelsk-nnmer Berlin, Mendelssohn, ergriffen u. c. Aeichswirtschaftsminvttr ^chmwt, s'e'chsverkehrsminister Dr. Bell, der Miniiter für Den Wiederaufbau Dr. Gegler das Wort, nach den Vertretern der Regierung wurden von den Dertretern der einzelnen Berufsstände Reden gehalten. So sprach der Vorsitzende des Reichs- Landarbeiter- und Bauerrtvates Abq. Johannsen, der Vertreter der vandwerksürmmer der Prvvmz Brandenburg und des Reichsverbandes des deutschen dandwe^s Dr. Letnr'g und der Vorsitzende des Bundes deutscher Jrmaenvereino Frau Dr. Alice Salomon. Dre Reden der Regierungsvertreter waren von dem lÄrundton müllt, das das gesamte deutsche Bolk ftch an der deut- scheu Spar-Prämienanleihe beteiligen müsse, da es heute vorerst gilt, bk drei Kriegsbeschädigten des deutschen Vaterlandes, die am härtesten gelitten hätten, nämlich: Finanzen, Wirtschaft und Verkehr, auf die döhe zu bringen. Da bte Pro- duktion und ArbeitSfretchigkeit zugerwmmen habe, die Arbeitslosigkeit dagegen rapide gesunken )et — im Januar 1919 betrug sie 15 Proz., im November desselben Jahres aber nur noch 2,2 Prozent weniger als im September 1913, wo wir 2,7 Proz. Arbeitslose hatten — würbe nach Ueberwmdung der augenblicklichen schweren vir^ dernisse deutsche Arbeitskraft und deutscher Scha - sensgeist doch wieder das deutsche Land unb Volk aufrichten und der kommenden Generation die ihr gebührende Weltgeltung wieder verschaffen. Die Ansprachen der Vorsitzenden der versch-edenen Berufsorganisationen zeigten den Willen, der das ganze Volk beseelt, durch die Zeichnung der Spar- Prämienanleihe am Wiederaufbau des Reiches und Volkes mitzuwirken.
Leipzig, G. Te». ^DTB.) Der au her- vrbentltche Parteitag der U. S. P a.. wällte in die Zentralleitung als Sorixbenbe LriS- tnm und Doenria, als Sekretäre Dittmann, Luist Zie^, Raedlke, Kvenen und Stecker, sowie ferner fünf Beisitzer. In einstimmig angenommenen Entschließungen wirb die Trwarturtg ausgrivvochen, dab das österreichische Proletariat die Auslieferung Lewins an Bayern verhindern werde und ferner beit bösartigen Abtransport der in Deutschland befindlichen russischen und der ten Frankreich zurück gehaltenen deutschen Kriegsgesmtgencn, sowie die jchänst^ Betämpfung der anristrnitifchen unt» r-wktwnären X)etze durch das deutsche Proletariat verlangt wirb. Ter russischen Sotvietvepublik toer> bni brüderliche Grüfte entboten. Unter den zahl- reichen der Parteileitung als Material bero. urr Berilcksichtiguna überwiesenen Anträgen defano itd> auch ein solcher, einen Aufruf au tnc internationale Arbeüerschaft zu richten, die Waffen- und Munv» tkmAeneugimq zu verweigern.
Ein Bergrutsch auf der Saarbahn.
Saarbrücken, 8. Dez. Durch das aw haltende Regenwetter der letzten Tage ist aus der Saarbohnfkrecke zwischen Canzen und Wiltingen em starker Bergrutsch eingetreten. Die ürd- massen hoben betbe Gelei st überickrüttet, Jo daft der Derkehr zwischen Trier und Saar-, brücken vollständig unterbrochen iffc. Beide Geleise find gesperrt. Der Personen verkehr wird nach Möglichkeit durch Umfteieen aufrecht erhalten. Glücllicherweist ist, da der Erdrutsch tu einer Verkehrspaust vorkam. Bein Unglück ent. standen. ______________________
Versteigerung kommen:
8 Pferde, darmtter vier belgische Stuten («ne trächtig),
1 Hannoveraner trächtige ©tute.
1 tzonnoveraner schwarzer Wallach,
1 trächtige Stute, Landfchlag,
1 Pont),
1 Lcindäuer, 1 Schlitten, 4 Feldwagen, 3 Kasterr- wagen, 1 ©eräteioagen, 1 Zweispänner-Milch- . wagen, 1 Eins pönner-M ilchwagen, 1 Selbstbinder ffWood), 2 Selbstableger (Wood), 1 Grasmäher mit Tieffchnittbalken, 1 Grasmäher mit Tics- und Grobschnittbalken (Chormif), 2tzeu- wcnder, 1 deurechen, 1 Säemaschine, 1 Streumaschine (Westfalia), 1 5?äckselmaschine, 1 Göbel, 1 Hederichspritze, 2 Rübenschneider, 6 Ackerpslüge, 2 Schälvftüge, 4 Z-Eggen, 1 S-Eage, 3 Soat- eggen, 1 Glattwalze, I Ringelwalze, 4 Stiriti» Valoren, 1 zweieitchrilbreihige Zxukmaschine, ein Kartofstlsätepslug, 2 Streichpflüge, 2 Fruchtreiniger, 1 Biehwage, 2 Te^imrü wagen, 1 Dünger mahter. 1 Futterkessel, 1 Futterdämpfer, eine Partie Mllchkannen, 1 Clpisengeschirr, sämtliches Pferde.- und Ochsengeschirr und verschie- batc Möbel.
Tie Versteigerung findet am 1 6. nnd voraussichtlich 16. Teze mber, vorm. 10 U hr beginnend, statt. Die Pferde wer- dcnvonl Uhrabversteigert.
Eudorf, den 22. 9Lovember 1919. 136100 Hessisches OrtSgericht.
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Versteigernng.
Dienstag den 9. Dezember, von nachmittaO» 2 Uhr ab, versteigere id> im Plan. Neustadt »5: 2 Bettstellen. 1 Waschmalchine, 1 Sos«», 1 Regulator, 2 Nähmaschinen, 1 Schaukelpferd. 3 Schlitten, eine grobe Partie WelbnachrSlvielsachen (neui, ferner 1 Vehr-Damvsmaschine (febr schön mit Modellen), 1 Vebr-€>eihlufimotor, 8 Stück alte Gewehre, Vorhänge. Bilder, Porzellan, sowie 25 Zentner vrtma Waschmittel Igelbl in 25-,50-u. lOOVfh.-aübeln, 1 ßlnt« topf, 1 Bowie mit 12 «Höfern. 3 Telephon Tisch- apparate lfertig zum Gebrauch), Svitzen- und Be- satzartikel (neu), 2 MeMng-Bierkranen, 2 Stech- Hahnen lkompietts. t Manometer. 023tftS
Versteinerung bestimmt.
H. Stentr II., .Unltionator, flroföerfer Str. 9. Annahme v. Versteigerung, alt. Art. auch ein*. Stüde Gin praktisches Wellaachtsgisehent! iAuSschnelden) Doairhae die mit dtefer teuren Vetbenfcbah naUvIlUl behaftet find, werden durch unser bewährtes .Ab ft in" befreit. Haduna *ur Lwüchigen KurM t-Nachn 45Vf.iUnschädi.)Wirkung garantiert. 1400 Dnnkfchr. BeetseM * Ce., BeadtzUa, ?sstt.Nr.78l.
Berlin, 7. De». lWTB.) Im Sivnngs- es sand am Sonntag vor- ung des Ausschusses zur Fär- ►n Svar-Prlfmtenan-
BLcherttsch.
— Neues Postbach 1919/20. Die nett« Kost- und Telegrammgebühren Istlfi/'IO mit ooll- ftdnbig LllSgearoetteten Tarifen für gewähnltche Karcte, Wertpakete, Telegramme rrebst Angaben ifioer die Bef-rderunssveoingungen für das In- anrö Ausland, den Vostfcheckoersehr und einem Llphabettschen Ber-eichnis der besetzten Lttem iDeutschland: bearbettet von bemann dtooex. 2. tfurla^e 1919, Breis 2^0 Mk. ^ndusttreverla« Spaeth & Linde, Berlin E 2.
- Die Lartosfeltrvcknung im Kriege. Don Dr. Wilhelm Lauienbach, Wtffen- -schaftlichc-r tzilssarbeit.^ im ReichSwirtschaitsinmi- fterium. Verlag der Beitrage zur Kriegsnnrttchatt (Reimar Äobbing-, Berlin.
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Gieften. den 6. Dezember 1919
Der Oberbürgermeister lLebensmrttelamt).
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Die Kartoffel marken N—Z, 49. Woche, werden beliefert bei:
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Gieften. den 8. Dezember 1919. 13752B
Der Oberbürgermeffter lLebensmittelarntt
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Datum: 5. Dez.
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, F rankfurt a. M., 8. Dez. Börsen sti m- lln u n g s b i l d. Tie Börse zeigte kein ernhertllches lAussehm. Aus den heimischen Wertvoptermarkten Lbcrwog Zurilckhaldmg und Unsicherhett angesichts der anftenpolitischett Verhältnisse. Bevorzugt wurden lediglich die für den handel freigegebenen mts- ^ändischen Aktien und Renten, in denen cs imebrt- Em zu gröfteren Umsätzen kam Schantungbalm, me
n i>.r SamstagSbörse den Stand von 500 errerch- Hen, kannten denselben bei Beginn des ftrnttgen 'Verkehrs um 1 Prozent überschreiten. Für Elektrische Deutsch-Uebersee machte irch roeitercs jtmst- Intcreff.- geltend Ter Kurs stellte sich bei Erösfnnng Hnit 670 50 Pro», höher Unter den Koloniallverten «rinrnit Souch West zu 478 um. Otaviminen waren labhaft, zirka 40 Mk., Genußscheine 22 Mk. höher ‘AcmtMI. Pomona wurden 6200 genannt. Canadas ^Shares nrnrden zu gebesserten .>kursen gehandelt 11177). Mexikanische Werte lagen rufr— Hefter, besonders 5 prozenttgc Goldm^rka Die Kurssteigerung der bosnischen tfnl tm (plus zirka 60 Prvz.,, da bte Anleihe rn Fran- kenwahrung von der serbischen :Regiennt(i übernommen wird. Zu behaupteten Kursen gingen :$>ei besckteidenen Umsätzen Montanpapiere um. Etwas höher bezahlt wurden Deutsch-Luxetw- ftmrger und Gelsenkirchener. Norddeutsche Lloyd
Behördliche Anzeigen. "WwMge Znventm- versteigeruna.
Wegen Ausgabe der Pacht aus dem vofgM Tctzelvod läftt Frau Hrch. Clasen Wwe. daselbst durch das unterzeichnete Ortsgertcht thr lebendes und wtes Inventar gegen Bürgschaft versteigern. Unbekannte Steiferer müssen bekannte Bürgen stellen, bie ihre Zahlungsfähigkeit, nach weisen. Barzahlung ist nicht ausgeschlossen! Zur
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gegen Barzahlung versteigert. Gieften, den 6. De^mber 1919. Obcrförftcrei Schiffcnbevg. Trautwein.
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146,-
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