Ausgabe 
7.8.1919
 
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aber nicht mit Deutschland ausgemacht worden feien. Man müsse sich auch klar machen, daß das wirtschaftliche Leben Frankreichs für unabseh­bare Zeit von Amerika und England abhängc. TiePvpulaire" fordert die sozialistischen Abgeord- neteii auf, bei der Debatte volle Klarheit über den Krieg zu schaffen. Die Archive&ten geäfft werden, und man müsse eine Bresche legen in Lügen mauer, die Sophismen zerstreuen und

ffi.» SS'ÄtiÄ ÄcherWM Ri». SW, Skiitii, Sitgtrmtifto Snajt, Snrttrj, «»Wchmirt» K-m. S-rm«, W »v werben und tätig ,u sein. Stimmzettel sind am Tage der Wahl vor den Wahllokalen zu haben, «in- Verteilung der Stimmzettel in den Häusern findet nicht ftatt. Die Organisation der Deutschen Volkspartei (D. V. P.) Gießen.

werden übernommen."" A. Braun,

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Gesundes trocken. Vissan-

T)k Kohlenkrisis.

Berlin, 6. Aug. (W. B.) Unter dem Vorsitz des Reichsministerpiäsidenten Bauer fanb am Mittwoch vormittag um 10 Uhr in der Reick)s- kanzlei zwischen den Vertretern der beteiligten Reichs- und Staalsministerien, sowie einer An­zahl von Vertretern der Verbände der Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Besprechung über die Mög­lichkeit der Erhöhung der deutschen Kvhlenproduk- tion statt. Von sämtlichen Rednern wurde auf den Ernst der Sage hingewiesen. Einen starken Eindruck machten insbesondere die Ausführungen des preußischen Eisen b a h n m i n i st e r S. Dieser betonte, daß schon jetzt durch den Rückgang der Produktion eine Koh lenkrise herrsche, die zunehmend sich verschärft habe und drohe, das Verkehrswesen, wie auch die Industrie lahmzulegen. Die Eisenbahn habe im Durchschnitt nur noch Vorräte für acht bis vierzehn Tage. Es müsse ernstlich mit der Not­wendigkeit geregnet werden, den Personenverkehr wiederum stark einzuschränken. Wenn schon jetzt die innere Kohlenversorgung Deutschlands durch die laufende Produktion unzulänglich ist, so kommt künftig als erschwerender Faktor die durch den Friedensvertrag bedingte Kohlenabgabe an die En- tenteländer hinzu. Wenn auch von seiten der Alliierten zugegeben worden sei, daß die im Frie­densvertrag festgelegte Lieferung von 40 Millionen Tonnen jährlich für Deutsch­land eine physische Unmöglichkeit ist, so werden sie wahrscheinlich doch auf der Lieferung von ganz erheblich großen Mengen Kohlen be­stehen. Deutschland ist aber verpslichtet und ge­willt. diese im Friede nsvertrag begründeten Koh­lenförderungen zu erfüllen, soweit dies überhaupt im menschlichen Vermögen steht. Eine Einfuhr­möglichkeit von Kohle nach Deutschland besteht nicht, well auch die Eutenteländer in hohem Matze von der Kohlennot betroffen word-ckn sind. Auch ist eS nicht ersichtlich, wie eine foldye Einfuhr be­zahlt werden könne. Im kommenden Winter wird daher Deutschland auf jeden Fall in der Hinsicht auf das Einfuhrmaterial sich die ein­schneidenden Einschränkungen auferlegen. Er wird eine Kohlen not von großer Härte mit manchen unvermeidlichen Leiden und Entbehrungen für die Bevölkerung bringen. Man war in der Besprechung all­gemein der Ansicht, daß deshalb unter allen Um­ständen und um ieben Preis alles getan werden müsse, die deutsche Kohlenproduktion zu st e i g e r n. Aus dem Kreise der Anwesenden wurde eine Fülle von Anregungen in dieser Hinsicht ge­geben, zur eingehendm Prüfung aller Vorschläge mürbe eine Kommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern der Kohlenindustrie eingesetzt, die unter dem Vorsitz des Reichsarbeitsministers schon am Donnerstag früh ihre Arbeit aufnehmen wird.

Berlin, 7. Aug. Zur Kohlenfrage läßt sich dieBoss. Ztg." aus Dortmund berichten, datz augenblicklich nicht einmal der lau­fende Bedarf vorhanden sei. Kein Betrieb verfüge über .Kohlenvorräte. Äe größeren seien bereits zur Holzieueruna übergegangen, um die Arbeit aufrecht zu erhalten. Der Ausgleich der Ausfälle, die durch Verkürzung der Arbeitszeit und durch den Rückgang der Leistungen orrur- sacht worden seien, erfordere für das Ruhrgebiet weitere 17 000 Arbeiter, deren Anstellung jetzt unmöglich sei. TerBerl. Lok.-Anz." schreib,

das der Minister der öfftntlichen Arbeiten die Eisenbahn-Direktionen angewiesen habe, eine An­zahl Personenzüge vom 15. August an ausfallen zu lassen. Ter Umfang des Zug- ausfalls soll sich nach der Betriebslage der ein­zelnen Direktionen richten. Die währenddes Bäder­verkehrs eingelegten Schnellzüge dürften in Weg­fall kommen

Wiederaufbau der französischen Handelsflotte

Paris, 5. Aug. (WTB.) Die Regie­rung brachte einen Gesetzentwurf ein, der einen Kredit von 1830 Millionen Franken für den Wiederaufbau der französischen Han­delsflotte gewährt.

Verbreiterung der neutralen Zone?

Düsseldorf, 5. Aug. In der mit ixt Regierung abgehaltenen Besprechung teilte der Ab- schnittskommandcur Wesel mit, daß die neu­trale Zone um 59 Kilometer verbreft tert werden soll. Tamit würde ein Teil des Industriegebietes in die neutrale Zone fallen.

Plünderungen in Budapest.

Wien, 6. Aug. (WTB.) Die Abendblätter melden aus Budapest: Tie planmäßigen Münde- rungen der rumänischen Soldaten im Verein mit dem Budapester Stvaßenvöbel begannen damit, daß wehrlose Bürger und Kaufleute überfall« wurden. Sodann drang man in die Kasernen em und raubte sie vollkommen aus. Der Wert des aus dem Jouved-Monturdepot gestohlenen Guteo zählt nach Millionen. Im siebenten Bezirk rourben vier Zivilisten getötet. Es werden auch aus den Nachbardörsern Gewalttätigkeiten gemeldet, wo di« Rumänen Viehherden, Rinder, Schweine usw. weg­trieben. Gleichzeitig setzte unter dem Schutz der Rumänen eine klerikale reaktionäre Bewegung ein, infolge deren es zu Revolten gegen die Silben kam Hierbei wurden die in der jüdischen Mensaacade- mica befindlichen Studenten blutig geschlagen. Auch aus Westungarn treffen beunruhigende Nachrichten ein über die Aufwiegelung der dortigen Bauern durch die Szegediner Gegenregierung.

Briefpost aus Amerika.

Hamburg, 7. August. (W. B.) Der am 30. Jnli von Neuhork abgegangene DampferAl­fred Nobel" bringt 2745 Äicke Briefpvst auä Amerika mit. Die Ankunft in Hamburg ist Witze August üu erwarten.

Internationaler Sozialisten-Kongrek.

Luzern. 6. Aug. (WTB.) Die heute an­genommenen provisorischen Statuten be­rücksichtigten folgende Gesichtspunkte und Ziele: 1. Politische und wirtschaftliche Organisation her Arbeiterklasse zur Eroberung der polittschen Macht und Sozialisierung der Produttion und Austausch- mittel durch Ersetzung des kapitalistischen Systems durch eine fozialisttsche und kommunistische Gesell schäft. 2. Tie internationale Einheit und Aktion für die Organisation des wahren Völkerbunde?, Kampf gegen Chauvinismus und Jmpcrialismite, allgemeine Absclxrffung des Militarismus und der Rüstungen. 3. Vereinigung der Interessen aller unterdrückten Völker. 4. Zusammenfassung der politischen, genossenschaftlichen und gewerkschaft» lidxn Kräfte, die weiter als autonome Körper- sckurften betrachtet werden, um gemeinsam im inter­nationalistischen und revolutionäre'.: Geist zur Er­haltung des Weltfriedens vorzugehen.

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Letzte Nachrichten.

Prozed gegen den Kaiser.

London 6. Aug. (W. B.) In Erwide­rung einer Anftage sagte Bonar Law, die Alliierten hätten ihren Beschluß betreffs des Pro­zesses gegen den früheren Kaiser in London nicht geändert, doch könne kein Verfahren ein­geleitet werden, bevor der Friedens ver­trag ratifiziert worden sei.

Frankreich und der Friedensvertrag.

Versailles, 7. Aug. (WTB.) Heber den Generalbericht Barthous spricht sich heute die Liberte" aus: Barthou habe trotz aller notwen­digen Reserven dem Friedensvertrag zugestimmt. Hätten sich Clcmenceau und Foch mit Deutschland allein befunden, so mären die militärischen uiti> wirtschaftlichen Bedingungen anders ausgefallen. Tie beiden Abgeordneten Franklin Bouillon und Marn in, die gegen den Bericht gestimmt hätten, wollten doch nicht etwa den Krieg wieder beginnen Auch das ..Journal des Täbats" ist der Ansicht, daß die beiden Abgeordneten doch nicvt glauben könnten, Frankreich fei in der Lage, wieder zu mobilisieren, um einige bessere Bedin­gungen zu erlangen. Selbst wenn man dies irr» reichen könne, müsse man dafür hunderte Mil­liarden ausgeben, von den anderen Opfern, an die man nur schaudernd denken könne, gar nicht zu sprechen Wenn man von dem Vertrag tnn Ver­sailles spreche, müsse man immer bedenken, daß die .Äauseln des Vertrages unter den Alliierten,

und erklärt, dqß bt Zukunft jede Zuwiderhandlung von ihm mit den schärfsten Disziplinarmitteln ver­folgt wird.

vermischtes.

**MilitärischeHilse gegen Wucher und Schleichhandel. Die Bekämpfung des Wuchers und des Schleichhandels soll neben der Polizei und der Staatsanwaltschaft im Notfall auch das Militär unmittelbar unterstützen. Zu diesem Zweck ist eine organische Verbindung zwi- sckien den militärischen und bürgerlichen Dienst­stellen angeordnet werden. Nach einer gemein­samen Verfügung des preußischen Ministers des Innern, des Staatskommissars für Volksernäh­rung und des Justizministers wird hierzu eine Stelle bei dem Obcrpräsidium, in her Rhein­provinz bei dem Regierungspräsidenten in Düssel­dorf, errichtet. Sie besteht aus einem Bearbeiter des Oberpräsidiums, einem Vertreter des General­kommandos und des Oberstaatsanwalts. Soweit der Geschäftöbcreich des Obprpräsidiums sich mit dem des Generalkommandos nicht deckt, iwrben auch die übrigen Generalkommandos der Provinz beteiligt. Die bürgerlichen Behörden sollen durch militärische Kräfte soweit unterstützt werden, daß die ungestörte schnelle Durchführunb ihrer Maß­nahmen gesichert ist. Die Stelle beim Oberpräsi­dium lmt auch die militärisckie Unterstützung »er Beamten des Landpvlizeiantts -beim Staatskom­missar für Volksernährung zu vermitteln.

* Ein modernes Inserat. In einem Berliner Blatt sucht eine Möbsl- ünd Holz- 1-earbeitungssabrik Tischler für dauernde Be­schäftigung. In der Anzeige heißt es:Zur Zeit verdient ein Bettenmacher bei mir in Akkord bei 48 Stunden Arbeitszeit 220 Mk. Trotzdem kommt "vorn Arbeitsnachweis niemand. Ich wende mich daher durch diese Annonce an Tischler, welche wirklich die Absicht haben, zu arbetten."

Die Wahlen iitm Kreistag für den Kreis Gießen finden am Sonntag, den 17. August, von 10 Uhr vormittags bis 8 Uhr abends statt. Im Anschluß an unsere Notiz im Gießener Anzeiger vom 2. August 1919, Nr. 178, Hauptblatt 2. Seite, Provinzialtagswahlen betreffend, bitten wir die Mitglieder, Freunde und Unhünger der

Deutschen Volkspartei

Beranttvortlich für Politik:

I. V.: Dr. Reinhold Zenz.

Wettervoraussage

für Freitag:

Vorwiegend wolkig, stellenweise RegensckmuLr, Tempelatur wenig geändert, nordwestliche Winde vorherrschend.

Aachener und Münchener 8ener-versicherung5-Gefellfchast.

Gegründet 1825.

Pie Aachener und Münchener Feuer-Dersicherungs-Vefellfchast besteht seit über 93 Fahren und ist bekannt als eine der allergrößten deutschen Dersicherungsgefellschafton

Auszug aus dem Rechnungsabschluh für das Jahr 1918

über den Gefchüftsfland der Gefettfchast.

Durch Sahungsvorschrift hat die Gesellschaft sich die gemeinnützige Aufgabe gestellt, dah regelmäßig sehr erheblicher Teil des jährlichen Geschäftsergebniffes der Allgemeinheit dienenden gemeinnützigen Einrichtungen und Zwecken überwiesen werden mutz.

Die Gesellschaft betreibt die Feuer-Derficheruny, die Embruch-Dlebstaht-Verftcherung und die WafferleitungsschSden-Dersicherung. k ...

Jur Aufnahme von Versicherungsanträgen bei der Aachener und Münchener Feuer.Persicherungs- Gefellschaft mit ihren hervorragenden Garantiemitteln empfehlen sich die Agenturen und Generalagenturen der Gesellschaft unter Zusicherung promptester Regelung der Schadenfälle.

Darmstadt, den 1. August 1919. . 9113h▼

Erscheint nac

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JiÄsS der Tnnkbr Vorschlag si

Bekanntmachung.

Tos Lebensmittelamt ist in der Lage, zur Herbst bcstellimg Wintergerste, Winter- roggcn und Winter weizen zu liefern.

Interessenten werden ersucht, Bestellungen tn bte auf dem Städt. Lebensmittelamt. Zimmer Atr. 4, aufliegenden Listen bis spätestens 15. Augu st 1919 einzutragen. Später ein- 'gehende Bestellungen können nicht mehr erledigt werden

Gießen, den 5. August 1919. 91268

Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Vergebung von Schreinerarbeiten.

Tie Schreinerarbeften (4 Lose) für den Nellbau 1 von Kleinwohnungen an der Mühlstraße sollen iSamstag den 16. August, vorm. 10 Nhr, > nochmals öffentlich vergeben werden.

Zeichnungen^ Arbeftsbeschrcchnng und Bedin­gungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote tauf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns emzureichen. Zuschlagsftist 3 Wockxm.

Gießen, den 5. August 1919. 91278

Stadtbauamt Gießen: Braubach.

Bern, 6. Aug. (WTB.) Ein Mftglied der ckinesifchen Friedensdelegation in Paris bestätigte einem Mitarbeiter desTempS" gegenüber die Meldung, daß das chinefifcke Parlament die Wie-- derherstellimg des Friedenszustandes mit Deutschland angenommen habe. ES erklärte, dieses Gesetz sei angenommen worden, weil dir Sllantung betreffende Klausel dir einzige war, die von China nicht angenommen werden konnte, daß'C^na jedoch ans Svlidaritütsgefühl dir gleiche Haltung eingenommen habe, wie die Miierten.