Ausgabe 
7.8.1919
 
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kauft, mithin einen Wuchergewinn von 75 Mk.

bildung durch die Beseitigung des konfessionellen Religionsunterrichts als eines obligatorischen- Lehr-

9. evangelische Landersynode.

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Auaust einzutragen. Später eingehende Be- . trütfen stellt, da sie nur noch einige KwrM stellungen können nicht mehr erledigt werden. gnuch aus dem benachbarten Cramfeld betW

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imntag, |0.5

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Denkschrift eine objektive und lückenlose Darstellung aller Vorgänge nicht geben werde, auf bie das deutsche Volk Anspruch hat, sei durch das Weißbuch bestätigt worden.

= Älsfelt -etturnen des M bei starker - hi. Unter 2f Sastian traten i fniübuiM an &nt: Frechoch- bBtn, MMetcr- Mesteneichtme » Punkte. Tu kisert-FrisOir

OfJitb. LJ1 m Stiege äußerst tut besten Zum 'fli'iert mußte, hat xius Turnmrts Sorturnerschaft bi cje in unicrrr.C 8a Stiegscnte lirn deck zeigt der ivbt immer weite KM schönen Elfi ton Sejirfötunn öo 16 Turner u 'E blieben-, b i^rl Feh im Wc 'Punkten (7.

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3i Preis davon

Nranföemni N Mädchen, 3(jr ZIeinner, $ Wberg-derHe! Avom bcss. ua£

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-ll^größeo werden.

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0. Bad-Sr- Mießllch 5. J h'S.S ; inh 7. Septemb «eiters^e e, ^ckav-We^'

ein mehrlagig l^sichl genomma

beschädigte G u st a v S e u m -Obertms. Dm Dm! an alle, die sich in den Dienst der guten oW 9* stellt, brackte Pfarrer Wich ne r m ememcurM Sch-luhnvrt zum Ausdruck zugleich nut ttr Wunsche, daß von diesem Fest reicher Segen M unsere Jugend ausströmen mög^Am ^omttcg. 10. August, nach-nittags 5 Uhr findet m»f t« Herckentainer Löhe enw Wieterholung des Fest spieles statt. Der Reinertr^ der AuMwung st bestimmt zur Verstellung der alten Kirche » Unter-Lais. , ,

Zttris Lauterbach.

Bauernkrawall bn Vogelsberg.

Zutritt zu ihren £>ofrettat, die Bi^atasterwa den verbrannt, bie Beamten aus dem. Ort

I Wenn die Milchlieferung eingestellt, wird und n^ weiter erfolgt wird die Molkewi Ge &ma , - . . t___ tu. da mrr ttnrfl PTTTriTf KaNliei

stimmung des Synodal-Ausschusses" ftndet An- Ans Stadt «nd Land, nähme. Tann wird die Beratung der Vorlage des Gtesten, den 7. Aug. 1919.

Oberkonsistorium betr. ttie Bildung ter Kirchen- - . Unna en toOtt Lebe»»*

Gemeindevertretungen und bce Einberufung emes Besondere «Uwelsnngen von reoen Landeskirchentages oorgenommcn. 93c» mitteln an die heimkeyrenoen rrrrego* richterstatter Synodale Tr. D o r n s ei ff empfrehll gefangenen.

im Namen des Ausschusses eine Zurückstellung der Reichenäbrunasminister hat bestimmt,

der Kirchenvo-ntmche. tchnen wöchentlich 1 Pfund Brot, 50 Gramm

Oberkonststonalpräschent 0. Nebel erllart, ^^50 Gramm Hülswfrüchte und 125 Gramm man sei mit einer Verschiebung der Beratung der I Auslands-Speck oder Konservenfleisch, und zwar wichtigsten Fragen einverstanden. festgesetzten verbilligten Preisen erhalten.

Shnodal Ka stl ick lehnt die Zurückstellung der Ausgabe der Sonderzuweismigen ist auf tem wichtigen Fragen ab. In kirchlichen Kreisen werde ^lastungsschein (Uebcvweisungssck>«in, Urlaubs- inan über die Frage der Zusammensetzung auch ^in) unter Stempel und Unterschrift für jete im nächsten Jahre noch nicht klar sein. In Weimar <$0(fy jU vermerken.

sei taten in der Versassungsfrage letzt gleichfalls *

vorgegangen. Em Hauptgrund für Uns sei das Ende ** £ur H e r b st b efte llun g ist das der jetzigen Synode. Lebensmittelamt in der Lage, Wintergerste,

Nach der Pause vertritt Synodal 2B (191* $8tuterroaacn und Winterweizen zu liefern.

Schlitz den Vertagungsantrag. Um emer synoben- ->uteressenten werden ersucht, Bestellungen in losen Zeit vorzubeugen, könne ^an enttoeder als- g। bem Städt. Lebensmittelamt, Zimmer bald eine Neuwahl für die 10. ordentliche Landes- rtiiffienenhen Listen bis spätestens 15. stmode auf bisheriger Grundlage vornehmen, oder Nr. 4, aufliegenden Giften ors lpare,«:»» io die Gültigkeit der Landessynode auf ein Jahr ver- August einzutragen. Spater ^gehende Be-

z. Grebenhain,,5. Aua - W

hier einige Säcke amerrkani sÄes Wei- mehl zur Verteilung. Auf jebm Brvtkartenenp fün^r wurden 500 Gramm zu 90 Pf. ausgegeln Hier hcrtzt es, viel Lärm um nichts.

Berlin, 6. Aug. Eine Reihe demokratischer Abgeordneter hat in der Nationalversammlung cutt kurze Anfrage eingebracht, die sich mit dem Finanz- gebahren der Arbeiter- und Soldatenrate beschäf­tigt. Sie verlangen Rechnungslegung. Für imzu- lässige Ausgaben und Verfügungen haften die Rttt- glieder der A.- u. S.-Rate, soweit sie nachweislich Achuldhaft gehandelt haben. Die Regierung wird gefragt, ob sie Auskunft erteilen kann, darüber, welches Ergebnis die Rechstungslegungen gehabt habm, und in welchem Umfange die, Daftbarvut der einzelnen Mitglieder eingetreten ist.

Der Kalistreif.

Berlin, 6. Aug. (Wolff.) Der Kali^ streik nimmt, wie verlautet, seinen Fortgang. Im Bezirk Halle a. S. streikt die Hälfte der Belegschaften, etwa 6000 Mann. Der Streik ist aus rein politischen Beweggründen von den Radikalen gegen die Gewerkschaftsorganisatio­nen der Bergarbeiter angefacht worden. Die Notstandsarbeiten sind im Gange.

Die Beschränkung der Notierung von Wert­papieren aufgehoben.

Berlin, 5. Aug. (W. B.) Der Reichswirt- schaftsministcr hat im Zusammenhang mit der bevorstehenden amtlichen Notierung festverzins­licher Wertpapiere nunmehr die noch bestehende Beschränkung der Notierung von Wertpapierpreisen mit Wirkung vom 10 August aufgehoben. Somit sind die während des Krieges verordneten Beschränkungen in der Mitteilmig von Wertpapier preisen, und Devisen­kursen aufgehoben, ohne Unterschied, ob es sich um Kurse handelt, die an der Börse amtlich festgesetzt werden ober um nicht zugelassene Wert­papiere. Für diese ganze Frage sind von letzt ab also wieder ausschließlich die Bestimmungen des Börsengesetzes mastgebend. Um Mißverständnisse zu vermeiden, wird in diesem Zusammenhang daraus hingewiesen, daß die Vorschriften des Reichssinanzministeriums über die Ueberlassung ausländischer Wertpapiere an das Reich hiervon nicht berührt werden. Durch diese Vorschristen ist bekanntlich der Handel mit den vom Reickisfinanz- ministerium damals im einzelnen bezeichneten Wertpapieren verboten. Dieses Verbot bleibt be­stehen.

Hindenburg kein Parteipolitiker.

rm. Darmstadt, 6. Aug. Die 13. Sitzung wird vormittags 9.15 Uhr durch Präsident Din- geldey eröffnet. Nach dem Bericht des Syno­dalen Wahl (Schlitz) wird die Wahl eines Ab­geordneten im Dekanat Hungen für gülttg erklärt. Dann wird die Beratung des Kirchengesetzes fortgesetzt. Synodal Wahl (Schlitz) erstattet den Bericht über den §2 der nach den Abgg. Diehl, Jandt und Genossen folgende Fassung erhalt: Tas seitherige landesherrliche Kirchenregiment geht auf die Laudessynode über, in deren Ausftag das aus dem Oberkonsistorium Und dem Landes-,

synodalausschust bestehende erweiterte Oberkonsi- nodal Un v erz agi in serner ^Mchauung unter- storium die Geschäfte ausübt." Tamr wird ß4 stutzt.- ^^ctmrat Sc. Florrng wi i uu» uruu» beraten der nach dem Ausschustantrag nachstehende Rechte der Lehrerschaft über ^Ichulauss^t nicht beiden Tarstellu^9.en hat sich LauhiN- Fassung erhält- Das ErweiterteOberkonsistorium, bestreiten, bte Lehrer sollen aber nicht o«gesten, SiebenundManZrmalbrtiger '«hon ftn da

nach^lchemder Öberkonsistorial Präsident oder dast d^RelMonsuickerr^^ k^lich«! Kür.stterwelt einen NamenhatL<nb^ erlr^bm sein Stellvertreter den Vorsitz führt, faßt lerneI meiuschast eichprechend ausgeübt werden soll. ManLq 110 Lauhinger rst als «S spät« Beschlüsse mit Sirmmenmehrlieit. Bei Stimmen- müßte gegenseitige Fühlung haben, ngfyr , solle! <rg.orm§ verstvrbmren^ Lehrers gleich Herr entscheidet die Stimme des Präsidenten, wohl der Antrag nicht bezwecken. Staatsoll i ch e n r o d im Kreise Lmrttrb^

Es ist beschlustfähig bei Anwesenheit von minde- Herr im Hause blerben, wenn auch d« Gerstl'ch- Direk tor Meißner vom Herdeiberger Stadt- stens acht Mitgliichern, von welchen mindestens feit in religiösen Fragen die Führung haben must. t^;ateT (u>t einen vorbckdlrchm Gestler. Er vier Mitglieder dem Synodalausschust angeböven Der Antrag Frrtsch werd hierauf zurück-durch die wohlyelungane ErnstudÄrungi der müssen "S3u § 5 haben die Synodalen R ö m y e l d gezogen und der Aus^^^d, nc<^ taryi gan9ett Aufführung ent fertiges und^undetes und Genossen sowie Diehl und Genossen Ab-1 Gesäpft^nmrgsdebcckw Annahn^. Gepräge «u «eben. Nach Beendtgung des Fest

änderungsan träge gestellt. Antrag Diehl wird Damit wurde die heuttge Setzung geschlossen, fytrfg begab man sich nach Obev-La^r, A« W

nach Abänderung angenommen. Auch der Schluß Nächste Setzung Donnerstag, 9 Uhr. M i ni ster Dr. Strecker-D^mst^t tue pest

satz dast bei Verordnungen den Beschlüssen der__ __rede Dom offenen Icnster mrs.sprach erfür-ta

ÜmdeKnüe cingesügt werden sollmit Zu-! k . I Versammelten im S^mrdfur, bre Draußm-

frimmirnfl des Svnodal-Ausschussel' fuibct An-! Ulis Stadt «nH Cottb» I stehenden. Ter leckenr« G^anke ^^Er Mde ww

. Wie einst die Schweizer Bauern mutzten and) wir als ein einzig Volk von Brüdern tetztass- hinter der vom Volk gewählten Regwrung W- Tie gedankenreiche Rede klang aus nt entern w senden Hoch, auf unser Volk unb Va^rland, wv«Ä die Versammlung begerltert ,'2^utjchlanb, Deutsv land über alles" eütstinrmte. Wertete, Ans^aäM

längern. I iinntfiyv,«. - ----- _ ,

Synodal Jakob glaubt, daß es jetzt empfeh- ** Freib ank Fcettag, 8. August,nach­lenswert sei, sich mit all diesen einschneidenden Fra- mittags von 13 Uhr, werden bte Nummern gen zu befassen. Die katholische Kirche sei im Gegen- 12011250 beliefert.

satz zu der bei uns herrschenden Aufregung ein ** Oeffentliche Bücherhalle. Im ruhender Pol. Juli wurden 2087 Bände ausgeliehen. Davon kom-

Synodal Dr. Belt ist für Verschiebung, da auf: Erzählende Literatur 1298, Zeltschrtftm unsSr Kirchenvolk für die Verfassung noch gar nicht 136 Jagendschriften 159, Literaturgeschtchte 20, veif ist. t . Gedichte und Dramen 57, Länder- mtd Böller-

Synodal Fritsch sieht schon aus der eur- I 35, Kulturgeschichte 28, Geschichte und Bto- leitenden Verl^ndlung, wie wichtig die ganzen Fra- graphien 72, Kunstgeschichte 35, Naturnnssenschaft gen sind. Man solle den neuen Aufbail nicht über- unb Technologie 115, Haus- und Landwtrtschast eilen. Die Hauptarbeit müsse der Geistliche im Amt y?. Gesundheitslehre 11, Religion und Philosoph«: selber leisten. r c, 33, Staatswissenschaft 12, Sprachvissenschaft 18,

Synodal Weber wäre grundsätzlich für bte Fremdsprachliches 46 Bände. Nach auswärts kamen baldige Schaffung einer neuen Kirche)iverfassuitg. 32 Bände. Vom 11. bis 25. August ist die Er hält es aber technisch' für unmöglich, die Wah- Bücherhalle geschlossen.

len noch in diesem Jahre durchzufühven. Landkreis Gießen

Synodal Orth glaubt nrcht, daß in weiten fpflnb9

Kreisen der Bevölkerung größeres Interesse an , * Surf!) ards ,e l d en, 0-. Hrrer neuen Kirckxmverfafsung bestelle. ! wirt von hier besorgte einen! «Arbeiter, wei ,

Synodal Dr. Diehl weist zurück, daß man 5 Söhne int Felde hatte, einen eine neue Verfassung Hals über Kopf schufen wolle, wofür er sich»den Wucherpreis von 100 Mk. U- 1 Synodal Hein e-Mainz fragt an, ob eine > zahlen lieft. Ec hat den Zentner lut 2o Mk. ge-

Berlin, 6. Aug. (Wolff.) Sicherem nehmen nach ist für den in den Ruhestand getretenen Regierungspräsidenten Dr. von Meister der Regierungspräsident Dr. Mo mm von Tper nach Wiesbaden versetzt worden. An Stelle des Vortragenden Rates | v. Etzdorf ist Obersorstmeister Rvse aus^ Düsseldorf unter gleichzeitiger Ernennung zum Landesforstmetster zum Vortragenden Rat im Ministerium für Landwirtschaft er­nannt wordem Regierungsassessor Robert Tornow wurde zum Landrat des Kreises Preußisch-Holland und Regierungsrat Rudolf Klein zum Landrat in Ättrzig an der Saar ernannt.

Berlin, 6. Aug. (Wolff.) Der Staats­anzeiger veröffentlicht das Gesetz über die Ermächtigung des Justizministers und des M inisters des Innern zu Maßnah­men anläßlich der Besetzung von Landesteilen und der Ausführung des Friedensvertrages.

Grfchietzung eines veutfcyrn Swutzmannrs durch einen englischen Posten.

Düsseldorf, 4. Aug. Der Polizeibe- amtc Heister wurde gestern auf einem Feld­wege bei Wersten unmittelbar hinter dem Drahtverhau an der Grenze des besetzten Ge­bietes aus einem Patrouillengange von einem englischen Posten durch einen Schuß in den Rücken tödlich verletzt. Er starb kurz darauf. Englische Soldaten brachten die Leiche zum Benrather Krankenhaus.

Fliegcrunglück.

fit. Ludwigshafen, 5. Aug. Bet Fricdrichsfeld und bei Neustadt kamen zwei französische Flugzeuge der Stro m- leitung der Ueberlandzentrale zu nahe und standen im Augenblick in Flammen. Zwei französische höhere Offiziere verbrann­ten. Infolge des Unglücks versagte der elek­trische Strom in mehreren Orten zwei Stun­den lang.

Aus Hesieip.

Der frühere Großhcrzog Schtveizer Ehren­bürger.

Der frühere Grobherzog von Hessen hält sich zur Zeit mit seiner Familie auf dem ihm vom verstorbenen Kommerzien­rat L i n g n e r in Dresden geschenkten Schlotz T a r a s p im Engadintale auf. Von der dor­tigen Gemeinde wurde er zum Ehrenbür­ger ernannt.

Aus dem Reiche.

Zusammenlegung von Reichsämtern.

Berlin, 6. Aug. DerBerliner Lokalmtz." Wbet: DaS Reichsernährungs- unb Reichswirtschaftsministerium werden in gewissem Umfang zusammengelegt werden, in­folgedessen hat eine große Anzahl von Abteilungs­leitern des Reichsernährungsamts das Abschteos- yesuch eingereicht. Die Entscheidung über bte per- stmellen Veränderungen dürfte schon m den näch­sten Tagen bekanntgegeben werden.

z Bermuthshain, 6. Aug. Als gestwr Direk

die Beamten der Milch- tmd Speisesetwerww i^ uctl'on: (t( tungSstelle im hiesigen OttReMsionen wrnehn^ pÄroj^

fr.___iaW k«A 90, lflSfW:

r.n. 2ber.tzc fess

Berlin, 6. Aug. (Wolff.) Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, beruht die Nachricht, Hindenburg wolle in der Deutfch-Natiotralen Volkspartei eine führende Rolle übernehmen, auf eurem Irrtum

Die Heeresverwaltung.

Berlin, 6. Aug. (Wolff.) Durch die Verfassung ist die Heeresverwaltung auf das Reich übergegangen. Verwaltungs­befugnisse und Kommandogewalt stehen den Gliedstaaten nicht mehr zu. Bis zum 1. Okto­ber wird aus den Ministerien der Gliedstaa­ten und sonstigen,Militärbehörden dasRerchs- wehrministerium^.gebildet. Die Einzel­ministerien werden in Reichswehrbefehls, teilen umgewandelt werden. An die Spitze >er preußischen Reichswehrbefehlsstelle tritt biä auf weiteres der bisherige preußische Kriegsminister Oberst Reinhardt; für Bayern ist Generalleutnant Burkhardt vorge­sehen, für Sachsen Generalmajor von Olders­hausen und für Württemberg Oberstleutnant Willwarch.

St« Kompromißvorschlag zur Reichseinkommensteuer.

Berlin, 6. Aug. (Wolff.) Tie preußische Regierung ist, wie rmr hören, mcht abgeneigt, der Reichseinkornntensteuer zuzusnmmen, wenn ß v bahin geändert wird, datz er heißt:Gelangt eme Reickscinkommenfteuer zur Einführung, so sind bte Länder an dem Aufkommen mindestens rmt einem Betrage zu beteiligen, welcher der in den Steuerjahren 1917, 18 unb 19 erfolgten durch­schnittlichen Belastung des Einkommens seitens des Landes und der Gemeinden (Gememdeoerbande) entspricht. Eine Herabsetzung der Beteiligung kann mir insoweit und bann erfolgen, als bas Reich entsprechende Ertrage aus anderen Quellen als Ausgleich überwiesen wirb."

Die Ausgaben der A.- und S.°Räte.

erzielt.

LI Lang-Göns, 7. Aug. Gestern wurde unser neu gcwäAter Bürgermeister Ludwig Bel­ten in sein Amt eingeführt. Die Einführung des neu gewählten Beigeordneten Wilhelm Karl Rompf folgt in den ersten Tagen.

b. W i e s e ck, 7. Aug. Auch hier macht sich die Wohnungsnot in solchem Maße bemerk­bar, daß man wohl kaum um einschneidende Maß­nahmen herum kommt. Hiermit befaßte sich die am 4 d Mts. abgehaltene Gerneinderatssitzmrg, die jaus ihrer Mitte eine Kommission wählte, be- stehend aus Bürgermeister Schomber und den Prinz Maxson Baden I AbrnkmtWri^ ftehetwen F^rds für F-inanz^ I Mitgliedern Erb, Kümmel Bremer. Diese erhalten Besprechung mit Hin- 191014 wird nach unwesentlicher Aus- die erforderlichen Vollmachten, um die notwentn-

I w rotru uu ) Kleinwohnungen bereckzustellen. hiermit et

Zu de? Vorlage des Oberkonsistoriums betr. Zusammenhang steht der Umbau ber bor1 ber Qfe. yeianu. ^uutuwm iuiu uumuu»^ ih, l Erhaltung des evangelischen Religions- meinde erworbene Klrngspor^^schel

bereits in dieser einfachen Tatsache, sich die Er-1 erricht s in den hessischen Schulen und Der Versammlung lagen ineJ^ane unb ter SBor-

cignisse für den Prinzen Max in ferner (Snnne^ L theologisckren Fakultät an der Lantesumver- cmschlag hierzu vor^ Der Voranschlag belauft sich

rung um einige Tage verschoben. 2«mer erklärt tourbe von einer Kommission unter Leitung auf 42000 WH. Jtiä

Ludendorfs, sein Vorschlag für bte erste Note - Referenten Geheimrat Dr. Flörtng em Gemeinde 2 Schicksale und 7 Wohnungen Ais

sei erheblich weniger als ter Wortlaut der Note ausführliche^ Gutachten erstattet. Der Ausschutz Hilfsfeld stützen werden dl« bisher ak selbst. Die Unterstellung, er hätte zur bebingwtg6= fcarrtmgt, bie Staatsrogierung unb die Hcsiiscktt Sicherheltswache verwandten Karl Seibert und

losen Kapitulation getrieben und von einer Kvta- ^lkskammer zu ersuchen, datz ter konfessionelle Herrn. Weller besttmmt Als. Ehrenfeld,

strophe gesprochen, weist er zurück. Serne Vor- Religionsimterrickt an den höheren und niederen schützen der gesamte ^emteratt Der

aussicht, die er am 12. Marz dem Mmlsterpraft- schulen des Latches als bie religiös-sittliche Grurch» Fmanzmisichutz hat eine Neuordnung ter ten

deuten Scheidemann ausgesprochen W datz bte ganzen Erziehung und gnftigen Bildung Gemeindeteamten zu gewahrenden T e u e r u n g s.

' !Aerer J-LeL wmn auch ohne Lrmng für Eltern zu lagen ausgeartecke Dtt Vorlage wurte nach und Lehrer, beitehalten werte, zumal auch nachdem Annahme einiger Wünsche «dwmimn Du Urteil terDorragenter Pädagogen utü) Lehrer die Gossenpflasterung ter. Altert-Busecker erstrebte einheitliche Jugenderziehung imd Volks- Straße sintet.^^m'Mng, rt>enso die Ver.

< «... nrt.r.i,.!.-«- t^v»?I Äußerung b8 Schlammwagens. *nc «in1

engianöimiemaud ms eint» vvliauwuiu«^^ schaffung eines kleineren wirb Sutgeheißen Im gegcnstcmtes infolge des zu erwartenden scharfen Vonahre haben eme Anzahl Einwohner den Widerstandes aufs schwerste gefährdet wurde; datz Grummetertra^ von 24,775 Hektar ftaatl den oberen Vertretern ber evangelischen Kirche eine Wiesen gesteigert ^rtbeignungen ft^ aeordnetc Mitwirkung bei Ertellung des Reli- dieses Jahr verboten. Der Fislus bietet den Ertrag gicmsunterrichts, bei Ausstellung ber Lehrpläne derselben Fläche rum Preise, von 302 Mk. pro unb ter Einführung von Lehrbüchern in ten Hektar an, was genehmigt wird.

Schulen bes Landes nach wie vor gewahrt bleiben «reis SckotttN.

möge; das; die theologische Fakultät an der Lan- «5 W««

desuniversität rn Airer gegenwärtigen Ge- Jllgenofest M Over-LatS.

staltung unter allen Umstünden aufrecht erhalten Ober-Lais, 7. Aug. Das von ten Ge, werde, da nur eine durch sie gewährleistete Aus- meinten Ober-Lais uvb Glashütten am bildung der künftigen Geistlichen unb Religions- Sonntag veranstaltete Jugend fest hatte twtz leerer im lebendigen Zusammenhang nut ter ye- ^günstiger Witterung eine riesige Menschenmenge fanden Wissenschaft und mit ten Studierenden auS näheren unb weitesten Umgebung oer- anderer Fakultäten einen theologischen Nachwuchs sammelt. Eingeleitet wurde das Fest am Vornnt- sichert, der sowvhl den religiös-ckrrck/iüM wie auch t buTCk einen Festgottesdienst. Zu Begum tes den großen allgemeinen kulturellen Aufgaben des I Waldfestes begrüßte ter neugtamhlte Bürgermnster j evangelischen Pfarrers im deutschen Volksleben Schauerrnann- Ober-Lais bte erschienene gewachsen ist. Hierbei sprichst die evangelische Lan- ^äste mit einer Ansprache. Aufziehente Schar-m dessynode die zuversichtliche Erwartung aus, datz ^on Hirten mit ihren Kühen verkündeten nut bie evangelische Lehrerschaft auch in ber Zukunft bcm LiedeIhr Matten lebt wohl" den Beginn dem evangelischen Religionsunterricht ihre Mit- SchauspielsWilhelm Dell". Ohne Uebn- arbeit nicht versagen wird. treibung kann gesagt merten es war das Ur-

Geheimrat F l ö r i n g empfiehlt die Beibehal- Q[[er patz bie ganze Aufführung eim tinig des Religionsunterrichts unter Beobachtmig Glanzleistung 'roar. Tie mitspielenten Mädchen, der modernen Bestrebungen, Beietttgung ter te- Jünglinge und Männer ovn Ober-Lais und Gas« stehenden Mängel und des Zwanges. Den bis- entledigten sich durckfweg mit Geschick ihr»! hörigen Religionslehrern gebühre tesonderer Dank. schwierigen Ausgateir. Herr J-ol;anm^

Synodal Wahl (Schlitz) berichtet rm Namen L^nz vom Darmstädter Stadttheater brachte rn des Ausschusses über dessen Antrag. ber Rüttli-Szene bie Stauffacher-Erzätzlung em«

Synodal Fritsch hofft, baß bie Pfarrer ^^^l zur Wiedergabe. Gleiches Lob gebütm nicht der weltlichen Kontrolle unterstellt werten, ^rrn Langheinz- Darmstadt für fernen und stellt einen diesbezüglichen Antrag. Sh- ('ebcnäfl<treiten Walter-Fürst. Tie schw-terigste und »rod al Katz lick wlterspricht diesem Antrag TAe Ee Aufgabe hatte Herr Otto Lauhinger zn Lehrer verlangen, datz sie auch nid>t von ten Geilt- er neben ber Rolle des Melchtal mrb

lieben im Reliaionsuilterricht beaufsichtigt werd«i. ben Wilhelm Dell selbst Übernommen hatte

Synodal Lenz kann in diesen BeauffiHi- burch seine Darstellung die Anwesenten schau-

I gungen keine Nachleite ftrtben unb werd mm ete \m ltnö steten durften, das gilt sowohl für den - ° - 7?- jngendlichen Melchthal als auch für ten gereift®

Teil, das waren markige Bauern gestalten. Mv

Hessen-Nassau.

= Frankfurt a. M., 6. Aug. In gestrigen Stadtverorbnetensitzuns ber Oberbürgermeister der.Vorlage tes Haushaltsplanes in zweistündigen AuSführlMgr^ ein Bild der wirtschaftlichen unb ^"nziellen der Stadl unb bx Zukuifftsauigabm Franffu Tie Kultur ausgaben erfahren trotz tauaenoec keine Einschränkungen, eher Erweiterungen. >, stehen zur Verfügung 200 000 Mk.1 liebe Lehrmittel, 60000 Mk. für Schuhwerk^ f bebürftige Kinder, 1 250 000 Mk. für S^^ulfl I Ul speisungm, 1 500 000 Mk. für gemetnnübtge H 9 fi h K Erblich- rorit wer 'M

gehmde Zuschüsse erfordern tee AbmcNwlr s la tc

»«> Wcinbuch | Ä ^ba

Berlin, 6. Aug. (Wolff.) In einem Aufsatz i Olu.'rkoiisistorialrat D. 92 c bei glaubt, dag die des Generals Lubendorff tmLokalanzei^r' kr.raqe ber Neuwahl im besetzten Gebiet durch bte

gegen das Weißbuch wirb weiter heroor- §andessynobe bestimmen sei. -

gehoben, datz auch Material, das bte Reichsregie- Freiherr v Heyl hat gehört, daß von ber

rung selbst betrifft oder von ihr herrührt, noch französischen Bcsatzungsbehörte die Wahlen tm

fehlt. Datz Ludenborfs am 9. Oktober gejagt habe, qeftattct merben sollen. Man könne sich aber die Oberste Heeresleitung hätte anfangs September solche Verspreck/Uitgen nicht verlassen, eine neutrale Friedens Vermittlung Rach weiteren Bemerkungen wird ter Antrag angeregt, ist unridjtig. Die Anregung zu einer mit 22 gegen 22 Stimmen zurückgestellt und Habet neutralen Friebensvernnltlung würbe bereits am Donnerstag eine nochmalige Beratung statt. 13. und 14. August in Spa geplant. Die Doku- $ic Belage bes Oberkonsistoriums betr. die Rech- mente enthalten auch andere Unrichtigkeiten 5)ic ,^§0^006 über die unter ber Verwaltung des Angabe, ber ReiEdnzler P--' sT0^ 1 - y - - -

lftitte am l.Öttober eine , - - y- vu fC- dcllvuc wiv« ivi denburg gehabt, stimmt nicht, da der Generalseld- angenommen.

inarschall sich aus der Fahrt von Spa nach Berlin 'v ...

befand Lu den dorff stellt ausdrücklich fest, datz ^^^ung des e v an g e l i s che n Rel i g i on s Fiori'itiä in hteL>r Tot lache. I ich die Er- I .. .. A ~ ^chnl^ii im