Reiter
Aussicht genommen.
Statt Ratten!
Gießen, den 5. August 1919.
Heuchelheim, den 7. August 1919.
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D. Kaminka
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Stellengesuche
gesucht.
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Vorstehenden Ausführungen unseres Bundesbezirksvorstandes können wir uns rückhaltlos an» schließen, vermissen aber eine Stellungnahme zum Aufstieg der Unterbeamten in den mittleren Beamtendienst. Wenn unser seitheriger Eisenbahn- Tirestions-Präsident in der letzten Nr. 47 des AmtsÄattes der Eisenbahnbirektion Frankfurt a. M. vom 2. August allen seinen Mitarbeitern für den unter den härtesten Entbehrungen und
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noch ein mehrtägiges Tontaubenschiessen in
51 Punkten. Im nächsten Jahre kann der Verein sein KOjähriges Bestehen feiern.
# Schlitz, 6. Aug. Beim Bezirkswetturnen in Alsfeld holte sich der hiesige Turnverein 10 Preise, darunter den 2. Preis in der Oberstufe mit 71'/, Ptmktcn, den Leonhard Manß errang.
iZchwur auf öemltüHi, rlpfelschuh, GetzlersLod) durch Mädchen, Jünglinge und Männer aus Obcr- und Glashütten unter Mitwirkung von Herrn oob. Meiirner, Direktor dcS StadttbenterS in Heidelberg, der Herren Job. Hein» u. Ernst Lang* dein; vom bcff. Landestiicater in Darmstadt und Otto Laubinger vom Stadttbeater in Mainz.
Nachbilfe erteilt. Schrift litte An geb. m. Preis uni
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Q. Bad-Nauheim. 7. Aug. vom 1. bis einschließlich 5. September finden auf unseren lennisplitzen grvße allgemeine Tennis-Wettspiele statt. Anschließend an diese werden am 6. und 7. September auf dem Sport- intb Golfplatz
Für die mir zu meinem 25sShrigen Geschäfts-Jubiläum erwiesenen Aufmerksamkeiten spreche ich hiermit meinen herzlichsten Dank aus.
Der Aufstieg der Tüchtigen.
Wir werden um Aufnahme nachstehender Zuschrift gebeten:
In der 44. Sitzung der Preußischen Landes- Versammlung am ll.Juli hat der Eiscnbahn- minister O e s e r viel von der beabsichtigten Demokratisierung der Verwaltung gesprochen. Der San- (prinifer würde sagen „versprochen" Die Pessimisten, deren Reihen aus Grund bitterer Erfahrungen immer gröster werden, tvvllen absolut nur nach den Tatsachen urteilen. Die Tatsachen stehen aber heute noch direkt in Widerspruch z-u den Worten des Herrn Oeser, locrm er sagt: „Jeder, der sachlich befähigt und persönlich geeignet ist, soll die Möglichkeit zum Aufstieg bei uns haben." Das war trüber manchmal wirklich so.
Mancher der älteren Eisenbahner erinnert sich wohl noch der „Ei sen b a hn di re kt o r en". Tas waren Leute, die bei den Privatbahnen von unten sich hcrausgearbeitet hatten und bann bei der Verstaatlichung übernommen worden waren. Ten Titel „Regierungsrat" erhielten sie nicht, dafür umsomehr Ehre und Verantwortung durch UcbertTagung der arbeitsreichsten und wichtigsten Te^rnentenstellen. Wegen ihrer Kenntnisse und Berufserfahrungen waren sie meist recht unbequem, sowohl nach oben wie nach unten, aber menschlich und im Berufe hochgeackstet. Einige dieser .Herren ragen gewissermaßen als Petvesakten bis in die neueste Zeit. Wo ist der Nachwuchs für diese wichtige und verdienstreiche Beamtenklasse geblieben? — Die Juristen können Auskunft geben.
e Nach der „Reorganisation" des Eisenbahnwesens 1895 gingen die Vorstände der Verkehrsämter zunächst in der Regel aus dem praktischen Berufsleben, d. i. aus der unteren und mittleren Beamtenlaufbahn hervor. Seitdem sind auch sie fast immer aus den J-uristen — meist Assessoren — genommen worden.
Mittlere techmsche Beamte sollten einmal auch Betriebsamts-Vorstande werden können. Man schuf dafür eigens „Nebenämter". Einige dieser Nebenämter sollen tatsächlich mit mittleren Beamten besetzt worden sein.
Während des Krieges, der Probe- und Glanzzeit unseres Eisenbahnwesens, wo an die Fähigkeit und Arbeitskraft ganz besonders hohe An- forderungen gestellt wurden, waren viele mittlere Beamte mit der alleinverantwortlichen Führung der Borstandsgeschäfte von Betriebs-, Maschinen- und Verkehrsämtern — z B. in Eisenach, Gera, Jena, Erfurt, Gießen usw. — betraut. Aber gleich nach dem Kriege wurden die Stellen wieder „vorschriftsmäßig" besetzt, die Kricgsinhaber wieder „subaltern" beschäftigt.
So sieht heute trotz aller Minislerreden der Aufstieg der Befähigten in der Wirklichkeit aus.
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Sonntag, 10. August, nachmittag; 2 Uhr aus der herchenhainer höhe Ausführung der 5 großen Dollsfjenen aus Schillers Schauspiel: „Wilhelm W
Turnen.
= AlSfeld, 6. Aug. Tas Bezirks- mettuT nen des 4. Bezirks des Gaues Hessen rtalmt bei starker Beteiligung einen schönen Verlauf. Unter Leitung des Bezirksturnwarts Bastian traten 190 Turner zu den allgemeinen Freiübungen an. Als Wettübungen waren bestimmt: Freihoch- und Freiweitsprung, Kugelstoßen, 100-Meter-Lauf und eine PslichtfreiÜbung. Mindesterreichbare Punktzahl war 45, Höchstgrenze 90 Punkte Tie beste Leistung hatte Konrad Eifert-Frischdom mit 81 Punkten aufzu- weifen. Er erhielt den Ehrenpreis.
O L ich, 7. Aug. Unser Tu rn oere in, der im Kriege äußerst hohe Verluste hatte und gevrde seine besten Turner auf dem Felde der Ehre lassen mußte, hat unter der rührigen Leitung seines Turnwarts Christian Zimmer und der Borturnerschaft durch fleißige Arbeit die Tnrn- sache in unserer Stadt wieder zu Ehren gebracht. Bei Kriegsende stand dec Verein vor einem Nichts, heute zeigt der Turnbetrieb wieder Leben und steht immer weitere Kreise der Jugend an sich. Einen schönen Erfolg hatte der Verein bereits auf dem Bezirksturnen in Grünberg zu verzeichnen, ito 16 Turner und Zöglinge Sieger im Wett- lampfe blieben- die beste Leistung erzielte Turner skarl Fey im Wettkampfe der aktiven Turner mit i9 Punkten (7. PreiS). Auch bei dem volkstüm- ichen Wetturnen auf der Wasserkuppe in der Rhön am vergangenen Sonntag trug Karl Fey einen Preis davon, und zwar den 24. Preis mit
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Leitung: Direktor Meißner.
Inspektion: Else Brnnnkow-Meißner.
Kingeleitet wird die Ausführung durch das Hirten* heb: „3br Matten lebt tvobl", gesungen von iOMitwirkenden, eingeübt von den Herren Lehrern e db t o l b • Ober-Lais unb Weber* Glashütten.
Die Kostüme werben auf Anregung des Btlbungs- ntnisteriumö vom Hess. LanbeStheater in Darmstadt zur Verfügung gestellt.
Brette der Plätze: Vorderer Sitzplatz 5 Mark, Hinterer Sitzplatz 4 Üt, Stehplatz 2 u. 1 M.
Der Reinertrag der Aufführung ist bestimmt zur Herstellung der alten Airche in Unter-Lais. 9151D Bei Regen Wetter findet die Aufführung «r* in Wrebeuhain "’M
im Saalbau des Gastwirts Karl Faitz statt.
Wegen Verheiratung meines DlädcheuS, welch. 9 Jahre bei mir war, »um 1. September ein orbentl.
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Wegen Berheiratung meines Mäbchens suche ich z. 15. b«. ob. L Sept, für meinen tl. HauSh. ein tüch* tine8, nnnberen Hldehen s. Küche u. Hausarbeit. we Frau^»n.»nrU,Lonystr.4
Zu der Notiz über die diesjährige Nicht Versteigerung des städtischen Grum^ mets möchte ich bemerken, daß der vorjährige Durchschnittspreis, der bei der diesjährigen Preise bemessnna zugrunde gelegt werden soll, unstreitig zu hock) ist. Ein Beispiel: Ter hiesige Kirnmchpw- zücht-- und Pflege-Verein steigerte vergangenes Jahr eine 25 Hektar große Fläche fiskalischer Wiesen zum Preise von 740 Mk., wobei sich der Zentner Grummet ausschließlich Arbeits- und Fuhrlohn auf 22 Mk. stellte. Da augenblicklich auswärtige Händler den Zentner Heu zu 25 Mk. anlnetcn, ist es ftnglich, ob die Liebhaber dos städtischen Grummets auf ihre Rechnung kommen.
Gustav Koch, Gärtner.
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hie 1hxnxTenb6t*T, der Zovloqische (Sorten unb erstmalig der Palmengarten mit 80 000 Mk, die Theater mit 1436 000 Mk., die Universität mit 250 000 Mk. (sonst 75000 Mk.i. Tie Steuern sollen dementsprechend von 150 auf 310 Prozent erhöht werden. Zur weiteren Vermehrung der Ein jiabmcquellen soll die Sozialisier u ng der Betriebe fortgesetzt werden, in den Sozialisierungsbereich soll neu das ganze Verkehrswesen einbezo-^ E werden. Das Konzessionswes<-n für Apotheken
verftadtlicht werden. Dir Fr^ der (?hi gern eiligen in gröberem Stil kamt vorerst nicht weiter verfolgt werden, doch soll die Gründung eines gnteressenverbandes Frankfurts mit seinen soge- nannten Vororten nach dem Muster von „Groß- Aerlin" ins Auge gefaßt werden, lieber die ft-rage der Staatenbildung darf auf Wunsch des Reichsrnrnisterpräsidenten vorerst nicht gesprochen werden, lieber die Folgen der Mhlen- i,ot ließ sich der Redner sehr jpessimistisch aus. (ine Erhöhung der Arbeitslvsensätze lehnt die Regierung strikte ab, die Sätze dürfen die Staffeln der staatlichen lFürsorge nicht überschreiten. Hoffnungsvoll waren die Ausblicke auf die Erfolge des neugegriinbeten Wirtschaftsamtes, das jetzt eine Ernfuhrmesse und Derkaufsschau für den Herbst vorbereitet. Die städtische Anleihewirtschaft bedarf größter Einschränkung, wenn Frankfurt seinen Platz als wirtsckpftliche Metropole ©üb» Deutschlands behalten soll.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Der Empfang der Kriegsgefangenen.
Ein eben ZurückgeVehrtcr schreibt uns:
Bei 6cm Empfange der heimkehvenden Kriegsgefangenen am Dienstag ist mir befonberd auf c ei allen, daß die hiesigen Einwohner imferen mit Sehnsucht erwarteten Gefangenen nicht mit der ge- nüiischten Herzlichkeit entgegentommen. Tre Bürger bürfen nicht denken, daß es genügt, wenn das Ernpfangskomit«, das Rote Kreuz, zur Stelle sind, oder die Glocken läuten und Musik ihre Wei sm spielt. Nein, ein Jeder, der b:i der Ankunft über ftvie Zeit verfügt, betätige sich beim Empfang. 2Bic blickt das Auge des Erlösten freutyiger I*et Ent- grgennahme von Blumen, der kleinen und geringsten Wabe, selbst bei dem herzlichsten Wrllkvnv menSgrnß, der ihm bargeboten wird. Wir müssen den Heimgekehrten zeigen, daß wir nickü schuld sind, daß sie noch so lange da drüben schnmckften mußten, sondern uns freuen, sie tuicbcr bei nnS xu sehen. Ich nmß gestehen, daß der Empftrny im besetzten Gebiete, überlZanpt im Rheinlande, viel herze lidpcr war als hier. Ich bin vor 2 Rivnaten durch Rücktransport auch dem Elend der sangen schäft entkommen, hatte verschiedene Male daS Glück, empfangen zu werden, und zwar in sehr lierzlich.n Weise. Jeder drängte sich, um uns eine Gabe, Blumen und bergleidjen überreichen zu können in* mit welcher Freude. Drum Bürger, steht auch in ftfteßen nicht zurück, kommt, zieht mit den Heim- Mrenben, begleitet sie, erwidert das Winken der Glücklichen unb lehrt eure Müder, daß sie, die die ganze Zeit nur Schelt- und Schimpfworte hörten, mit Hurra und brausendem $ubel zu empfangen sind. Berauschend nmß es wirken, in späteren Jahren müssen die Heimgekehrten noch wn oll dem Jubel mit Begeisterung erzäblen und stets mit Freude an den Empfang in Gießen denken. Ich gebe mich der angenehmen Hoffnung hin, daß der nächste Trupp Heimkehrer, mit der erwünschten Herzlichkeit empfangen wird.
Ein IZeimgeke'hrter Kriegsgefangener.
Anmerkung. Die Sfrtfunft der am Dienstag hier an gekommenen Heimkehrer ist nv^l nicht vielen bekannt gewesen, was wolst auch tn Betracht kommt. Tie Ankunft größerer Transporte wird hoffentlich jetveils ftühzertig bekannt gegeben.
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fast unüberwindlichen Schwierigkeiten mit dem letzten Ausgebot körperiichet und seelischer Kraft stets opserwikligen Pflichleiier seinen Dank ausspricht, so ist anzunehmen, daß dieser Tank auch den Unterbcomtcn gilt. Jedenfalls rin Brtveis dafür daß diese auch etwas geleistet haben müssen.
Wenn, wie in vorstehenden Ausführungen bemerkt, ivahrend des tfrtcgcsf mittlen’ Beamte mit der Führung von Vvrstandsgcschäften der einzelnen Acmter jKtraut mären, so können wir dem noch I)in»uiügen, daß allein beim Bahnhof Gießen im Etatsfahr 1918 4000 Tagewerke in Rate B (mittl. Beamtendienst) von C-Jhnften (Untcrbeamten' geleistet norden sind. Außerdem find heute noch 7 OKräfte ständig mit Arbeiten der Rate B beschäftigt, ganz abgcieljcn davon, daß noch mehrere Unterbeamte mit Arbeiten beschäftigt werden, von denen verwaltimgsseitig anschefttcnd absichtlickn nicht sestgestellt wird, zu welcher Rate diese Arbeiten zu zählen sind.
Tie mittleren Beamten haben wenigstens die Genugtuung, daß ilmen durch ministerielle W- änderung der Verwaltungsardnung § 17 Ziffer 1 durch Verfügung im letzten Amtsblatt der Weg gezeigt ttivb, den ihr eventueller Aufstieg künftig nehmen wird.
Ter die Unterbeamten betreffende Wschnftt biefet Verfügung fängt mit der Feststellung an, daß den Beamten der unteren Laufbahn bisher schon in weitem Umfange die Möglichkeit des Aufstieges in mittlere Stellen gegeben sei.
Dem Mssenden Cann der Ausdruck „im weiten Umfange" nur ein Lächeln abnötigen, wenn er sich die Tatsache vor Angen hält, daß von bat zur Zeit in Gießen beschäftigten mittleren Beamten (von Lvklonwtiv- und Zugführern abgesehen) 7 Beamte oder ganze 14 Pwzeut auS dem Unter- beamtenstande hervorgegangen find Ter Umstand, daß eine Gesamti-isenbahudu-nstzeit von mindestens 20 Jahren nötig ist, um eine mittlere Beamten- strile frit erlangen, läßt allerlei Rückschlüsse auf die Weise zu, in der dem Wort „frei; Bahn dem Tüchtigen" seither Geltung verschafft wurde.
Bei Lokomotiv- unb Zugführern liegen die Verhältnisse insofern etwas anders, als hier der Andrang von versorguugsbereckitigten Anwärtern nicht so groß ist. Handwerksmäßige Vorbildung und die Unregelmäßigkeiten des Tienftes machen diese Stellung weniger begel-renswerl. Daß nun aber für die Zioilanwärter nicht etwa die Al'ög- lichkeit gegeben sei, schneller wie andere Unter- beamte in die mittlere Beamtenlaufbahn zu gelangen, läßt die Verwaltung den Dienst des Lok- unb Zugführercs lange ^ahve durch Anwärter dieser Zklassc ausführen. Einer immer wieder geltend gemachten Forderung einer besonderen Entschädigung für Ausübung des Dienstes der höheren Masse wird mit dem Hinweise begegnet, daß die Anwartschaft für das höl>ere Amt als TurchgangS- stellung anzusehen fei. Wie weit sich diese Begründung bei einer 10—12jährigen Wartezeit nach abgelegter Prüfung aufreckiterhalten läßt, überlassen 'wir der Beurteilung jedes Einsickstigen.
Trotz alledem nehmen 'wir wn der Versicherung des Mimstcrs, daß mit dem bevorstehenden Rückgang der Zahl der Militärarrwärter, ifidjtige Unterbeamte in größerem Umfang als bisher in mittlere Beamtenstellen überführt werden sollen, gern Kenntnis, mit der Gewißheit, daß die Unterbeamten eine weitherzige Auslegung dieser Versicherung zu würdigen wissen werden.
Der Gewerkschastsburch Deutscher Eifenbahn- beamten scheint uns vor allem dazu berufen, xu all diesen Fragen Stellung zu nehmen. Gelegenheit hierzu gibt die am? 9 d M'ts. 7.30 Uhr abends
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