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Xnenöer ferne letzte Rrchostäkte g'künden.

Spar-Prämienanleihe

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ftation beraubt. Wieviel Wcuberunyn in

Unlerc STirdx

it Eisenbahn- an wie folgt

den Bereich der preu&ifdrl direktionen Dom 1. Dezemb.t

i tu un- sich auch

nxMbtä iencn hinaus gei vS. Stern dach.

Fällen in der Kirchhainer Go sittlicher Absicht überfallen an

emes Nachnahmesetrages güt für die Dost nicht aLj Wertangabe Nach, «hme send u uzen werden bei dec Vo>t nur dann als Wertsendungen behandelt, wenn auf ihnen außerdem noch ein Wert ange»

yrtcbttd) Bücking im Farnckiorrprab am dem fflten

^ochschulnachrichten.

Jena. 6 De». Rudolf Lucken tritt von llniversitätslehrarnte zurück

Forst- und Karneralverwalttrng. getroffen werben ÜxTtfrule Don Brcnnbol). bte von Q4emrü*cn mit ihnen Angehörigen cLyefdilofü bat Bebatgungm und Drei

__ ... 165. LelvuSsahre. aber ocr » yrirdtzof feiner

4*vi en werden.> unter. DaS in (samjuufcm, tu va.।u/u,n« ** y Dreije» grftattri, welch-1 samten Verkehr Dx Zahlungen auf <yro»" - -w-

CitigeianM

(Für Form und Jnha.t aller unter dieser RubrV ttebrnbai Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum geaenüber keinerlei Beran Noortung.) flleinqclheanfltl bet Straßenbahn.

Ttt Direktion der Straßenbahn antwortet aatf

ICircbc und Schule.

Q Gedern, 3. Dez. Der Boiler Missionar Keller aus Mannheim predigte hier am 1 Ab- Dcnt und hielt abendS in sehr gut betuchter Kirche einen hochi ter essauten öorttag über ,A5anb und L-ute in Kamerun". An Kollekten für bie Basler Mission ging an diesem Tage ein der schöne Be­trag von 168 Mk. Dre Diphtherie greift hier so stark um sich, daß auf Anordnung de» Kreisärzte» die 2. Schul Hasse geschloisen tuettxfi tnufete.

BeschLigwng dafür wie bet einer D-rls-ndung 11. , Tezember faine letzte Rudere gAachen. Erlas leiste. Das trifft nicht zu. Die Angabe Fri-brrch Büsing ist am

t boten als ootjn des am 10. oept 1866 in Buy-

Traft? BeLinntlich hat der Reichsfinanznnnister Erzberger in feiner Änleih Politik völlig neue Wege enrgeicylcrgon, indem er einmal auf die seit 1871 auf tem deutschen Markte nur in beschränktem Umfange vertve!ene Präminranloi't surüdgegriffen int) bann den bislrr bekannten Typ einer Prämien­anleihe mit einer Sparanleiho «rUmbcn Hit. Da­durch sind vi r 'besonders hervorstechende Vorteile für die Zeichner dieser Slnlilje erzielt worden. Zunächst, einmal die Möglichkeit, sehr umfangreiche Gewinne zu machen, Dann eine feste Berzmsung mit 5 Pro-ent, ferner die Vermeh ung der Ge- winnckxmeai durch die Gewährung eines svgrnmm- ten Bonus für jedes zweite getilgte Sparptämien- stück ünd endlich die Förderung von Kapitalbildung durch nachhllttge Unterstützung des Spartriebes, woS m unterer heutigen Zeit einer gewaltigen Gerrngschältung des Geldes und eines stark ge- ftioacnen Berbveuchs von aufjrr» rtxmtl i chcr Wich­tigkeit ist. Gerade diese Zusammenfassung so be­deutender Vorteile verleiht der Deutschen Spm> PvLrnienanlrihe 1919 ihre Zugkraft.

* Herabsetzu n g der Wagenstand- geldsäpe. Nachdem die Betriebölage der Eisen­bahnen, insbesondere im Westen, sich etwas ge­bessert hat, werden die SLagoristandgeldsätze für

* Entlassung-anzug. Laut Berfüanng deS Abw Amt des früheren Preußischen Krreg»- Ministeriums sind sämtliche Anträge um 6nt- la(fun(r»aryüge bis »um 28 12 19 etniu- neidm. Später eingehende Anträge könnm nicht mehr berücksichtigt werden. Näheres siehe Be- mnnttnachung

** Donnachnohme ist keine Wert­angabe In weiten Kreisen bet Publikum» ist noch immer die Ansicht verbreitet, daß, wenn man eine Postsendung unter Nachnahm: ver­schickt. die Post im

ein Ein gesandt in Nr 282 unseres BtatttS:

In Gießen sowohl wie in allen andeveu Städten her richt z. Zt. em großer Rteingeltmongd, Gasthäusern, in Geschäften und rm ge-

bie xuständige staatliche CberfBrflari oder t* foarß etwa bestimmte Stelle zuläßt.

Für die Zuweisung von Brenrrbolz K von den Gemeinten eine Gebühr zu «-ntrichvm. Sc beträgt: bei Anbrui von Breiinlolz tmrchetn« Gerneau<: 1 v. H. Des Kaufpreises: bei Zü­rn. jung von Breimholz an eine Qtemnnbc auS ihrem eigenem Walde: v. S>. des amtlich te1> geletzten Anschlägen ei es.

Da lde igentümer sowie btnerngen, welche Brennholz tu Gewahrsam haben oder sol­ches zu erwerben wünschen, sind verpflichtet, bet zuständigen staatlichen Oberförster« oder der sonst etwa bestimmten Stelle in der von ihr oorgefchrir-- benen Form binnen einer zu bestimmendem Frist alle Auskünfte, Anzeigen und Meldungen zu er­statten. die von Unten im Dinblüf auf die »mm« holzverforgung verlangt werden

Donchriften Mir Auslührung dieser Vetotd- mmg ertäfet da- Ministerium der Finanzen. Ab­teilung für Forst- und ÄamcralVerwaltung. DaS Ministerium der Frnanzen, Abteilung lür Rente und stameral Verwaltung. Bonn tn besonderen Fällen Au-nahmen geiiaiten.

geben ist.

** Literarischer Abend. Auf den heute abend 83/, pünktlich, im großen Hötsaal Der Uni­versität vom Bund zur Pflege von Musik und Literatur oerauüalicten literarischen Abend se. hiermit noch em mal kurz hrngewiosen. Der Saal ist gebeizt.

Hauptmann Walter von Ruckte- schell, der Demnächst den Sortroa: ,^ettew-Bvr- baf und der Krieg m Ostafrila" Uer Hal.en wird, btfano sich 1914 zu Studienzweckrn in Ostafrcka, als Der Stieg cm^dvach. Als Roierveoftizior trat er sofort in KrieüS^ienile und hat trotz mehrfaches schwerer Berwumongen bet größten Teil des FeldzngcS mit gemacht, zuletzt als Adiutant des (-leneralä von LetwwDvtbeck. Ruck e chell i,. 5ünliier. Ms solcher nrirft er auch in seiner Dar­stellung, die voll Leben und Wärme ist und tim,:* Imidi Geichautos mit kraftvoll Durchlebtem m Mielnbcr Weife vereinigt. Hervorragend schöne Lichtbillet nach eigenen Aufnahmen iktihärten den Eindruck seiner Worte. (Siehe Anzeige.)

** I Nl Oberhessischen Gei chichtS- v er ein hält Freitag den 12 Dez. der Dirrftor der Römii'ch-German. Kommis ion. S)err Pro, Tr. Fr. K v e p v, Franfiurt a. fUiain cuten Vor­trag überRömisch: Bildkunst in den Provinzen".

** Eine Wo hl i ig kei ts-Bo r |t e 1- lung wird lxute in der ^Neuen Welt" zum Besten der in DeulschOesbrrrcich hungernden Schul­kinder gegeben.

** Der Verband der GastwirtSge- hilsen Verwaltungsstelle Gießen bit­tet darum, jetzt nach Neuregelung des Tnnkge.d- wesens. den Kellner nicht durch das ^nbirtrn von Trinkgeld zur Annahme zu verleiten, da dadurch seine Stellung gefährdet wird.

** T-'s Balfersche Fernsprechve, zeichniS für ßhe&cn und Nachbarorte ist tau erschienen. Da dos amtliche Derzorchnis um ein Hildes Jahr »urücfliegf, enthält dieses »Llitzvor- zcichuis" wichtige Aendotungen und etwa 300 Neu- cmschlüssc. Ein weiterer Vorteil des Ber^ichnisses ist die Slrrorbming nach Schlagworten, jo wie die Auftülnung von Firma und ÄeschältSindaber.

*" Elektrlfche Oesen Dürfen gcmätz Be- schluses des Provmzialaus chusscs vom 26. No­vember nicht mehr cm die Ueberlamo-ilLnlagt mge- schlos en werden. D.e Be mtzung der bis jetzt an» geschlossenen elektrischen Dc,<n und öeijEörp.T mit üjer 1 K lowatt Energioau nal.mc «vird i.i Der Lcchtz-it (von Eintritt der Dunkelheit biö 10»/, Uhr abcndS), w e für Motoren bereckS geschel-en, bis auf weiteres verboten. (Siehe Auzeigenttil.)

Landkreis Girsten.

Post (Sküllingen(öiksten.

o. Grünt na en, 1. Dez. Mit dem 1. De­zember ist unser tyrirfträger Martin Euler tn den Ruhestand getreten. Er ist eine weit über die Greifen unseres Dorfes, besonders in Gichrn all­gemein bekannte PerfSnlichkrt. lieber 33 Jahve hat er als fabratber Landbriesträger den Postwagen von hier über Steinberg nach Giehen ge­fahren. Nun ist dieS zu Ende: d?nn nicht mir der Briefträger, sondern auch der Grü- ninger Postwagen ist in den Ruhestand ge­treten. Der Fahrposw-.-rtehr von hier nach Gi'-sten ist seit dem 1. Dezember eingestellt. Eine Erschli- nung, die manchen Geschäftsmann, manchem Be­amten, Der tagtäglich dir Post benützte mit W'h- mut erfüllt. Biele nxrten sich fragn: Ist e3 recht, dah man ein Dorf von über 7IX) E nwvhnern, das eine Stundc' von Der s-lxüm entfernt ist, (cmrt <in* zigen, direkten Verkehrsmittels nach einer Bahn-

Regelung der Arbeitszeit gewerb« kicher Arbeiten. Zur Sicherung der Volk»- ernährung hat Der StaatskommlNär für tviitidufte liche Demobtlmachung in Leisen die Anordnung erlassen: den Bciltzern von Mühlen mit weniger al5 5 Arbeitern die leberjdt widerrufliche Geneh­migung die noch der allgemeinen Landarbeiter- orDmmg übliche ArbeitSzeU von 11 Stunden mit Zustimmung ihrer groß;übrigen Arbeiter bis spä­testens 31. Januar 192J auf ihre Betriebe au4- zudehnen. Beginn Der Arbeitszeit nicht vor 6 LUjc vormittags.

Bew irtschaftung der ein gern iete» ten Kartoffeln. D« Äartoffe!rr*cugrr mit mehr als 200 Quadratmeter Lartofseianbauslächs sind verpflichtet, dis zum 20. Deiembet 1919 dem Aartosfelkommunalverband sämtliche in Mie­ten ein gelagerten Kartofjelbestände unter Angabe der Menge und des OrteS der tiutiagrrunci anjo- jeigen. Wird d« Anzeige nicht rechtzeitig oder wiisenllich unrichtig entartet, so verfallen Die ein- gemieteten Bestünde Der unentgeltlichen Beschlag, nähme zugunsten deS Korn munalVerbandes. Tu ytartoffclerteugcr sind verpflichtet, von der beeb, sichtigten Oeiinung Der Mieten Dem ÄartoffeU kommunalverband oder dessen Beau'tragt^-n recht­zeitig Anzeige zu erstatten. Nach erfolgter Ocrfr nung.der Mieten sind die eingelagerten Aartoifd* mengen alS^ald sestzustellen und dem Kominunal- Dtrbarib anzuzeigen. Ungeachtet der SkidilagnabiM werden Zuwiderhandlungen mit GeichigniS bis au 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 150Q Mark bestraft.

Gerichtssaal«

Die Erlchiepllllfl von Matrosen.

Berlin, 4 Der (DDB.) Im Marloh- Prozeß sand die Vernehmung des wichtigsten Zeugen, des Äommandrurs der Reichswehrbrigabe Oberst Reinhard, statt. Der Oberst jagte im wrienttichen auS. dah er glaube, den Leudnmt Schröder zu Oberleutnant M a r l o h geschickt zu haben, um ihn aufmerksam zu machen, bau et rücksichtslos Vorgehen müsse und solle, unD baß die Ucute, bie sich mit bei Waste in der xxmb zur Wehr setzten, erschossen werden sollten, ebenso die Leute, die beim Plündern erwifcht nnrben Du Einzel­heiten der Durchführung übcrliefj er Marloh AIS ihm Schröder später melb.de, Marioh lurfee noch» mal- um dringende Unterstützung bitten, da sich auf Der Strobe ein Auf laus bilde, befahl ich ihm. DaB er Marloh sagen solle, er hätte aus^ebiq von Der Masse Gebrauch zu machen Die beste Unter­stützung jei die Kugel Leutnant Wehmever glaubte, ihn nicht instruiert zu haben. Den Befehl. Marloh sollte 150 Mairn erschetzen, aab ich nicket. Ich kann mir denken, dab der Sommri der Schlappheit Marloh bart treffen mußte. Ich be­bau erc dtes. Ich werb nicht, ob Wehm t)er zu seiner Aeußerung Marloh gegenüber berechtigt war.

H Marburg, 4. De» DaS Schwurgericht verurteilte den in Amöneburg wohnenden Arbeiter Wilhelm Rabeneck. der beichulbint wurde in bm

Zugehörigkeit wird unser Dori noch erleben? Ganz früher zählten wir zu Gietzen, später zur Agentur Steinberg. Jetzt hat man uns der Agentur dolz- heim Augeteilt. Ob dadurch unsere Postsachen frühe» ober später als bisher eintreffen, mutz abgrroartrt werden. Fahrpostverbindungen hatten wir vor Dem Kriege Drei: GrünrngenGiesten. Grüningm Schisfenberg, Lang-GönSGrüningen. Der Krieg hat unS Die Verbindung Lang-Göns schon vor einigen Jahren gerauht. Nun ist der direkte Ver­kehr zu enter Bahnstation vollsländi.i unterbrodxiL Geschäftlich ist unser Dorf auf Gietzen angmwnen, deshalb hätte diese Verbindung unter allen Um­stände erhalten bleiben müssen.

festgesetzt: für die ersten 24 Stunden 10 Mk., für die zwctten 24 Stunden 50 Mk , für jede weiteren 24 Stunden 100 Mk. Die am 1. Dezember bereits laufenden Wagenstandgelder werden nach den vor­herigen Sätzen berechnet.

** DaS Verzeichnis der Sitzungen deS Schwurgerichts für das 4. ßiertcfabr 1919 liegt nunmehr vor. Es wirt» verhandelt fKvntag Den 8. Dezember, vormittags 9'/» Uhr, argen vrinrich Haumann aus Duisburg, und sfsvanz Berte aus Memel wegen Urkunden­fälschung. Die Anklage vertritt StaatSanwall Nruwtd: t<? Vcrtechigung führt RechtSanwalt Pe- terS und Rechtsanwalt Schlmck in Gtetzen. Diens­tag den 9. Dez., vormittags 8l/s Uhr, gegen Fried­rich MauS aus Irombcrg wegen Mord. Die Anklage vertritt StaatSawnrlt NeurrHt: die Ver­teidigung führt Rechtsanwalt Fischer in Gietzen. Mittwoch ten 10. Dvz., vormittags 8*/s Uhr gegen Otto Becker auS Marbach und Georg Heinrich Weisel auS Maibach wegen Raub». Die An­klage vertritt Staatsanwalt Kriuutz; btt Verteidi­gung führt RrchSanwalt Lhnacker in Butzbach.

** Gefaßte Diebe. Der Diebstahl in Der Nackt vom Mittwoch auf Donnerstag bei der Firma Horn auf Dem Kreuzplatz hat schnelle Sühne gefunden die drei Diebe sitzen hinter Schloß und Riegel. Auf dem Bahnhof machten sich gestern abend mehrere Leute durch ihr Benehmen verdächtiy. Bon einem Schutzmann wurde deshalb ihr Ge­päck, daS aus mehreren Schließkörben be- stand, einer Revision unterzogen. Während dieser Durchsicht ergriffen bte drei Männer, ihr Gepäck im Stiche -laf end, ft>ie Flucht Sie wurden verfolgt und einer konnte sofort verhaftet werden, während die beiden an­deren einstweilen entkamen. Lange konnten sie sich ihrer Freiheit aber nicht erfreuen; die sofort angestellten Ermittlungen führ­ten zur alsbaldigen Verhaftnttg Der beiden Komplizen. Bei den drei Tätern handelt es sich um Flüchtlinge, bie sich bereits einige Zeit in Gießen aushalten unb zum Teil im mesigen Durchgangslager beschäftigt waren. Die tyn Bahnhof beschlagnahmten Schließ- körbe enthielten Tuchballen, die au5 dem Diebstahl bei Horn Verrührten.

** Durchgangslager. Die Dienststun­den deS CMcbä tSiimme » der .Kommanka tur bcS Durchran.rslagers sind ab 1. 12. 1919 von 8Vi Uhr vorm ttags bis 4 Uhr nachmittags festgesetzt

einen Geldbetrag angecignet zu haben, zo 2*^ Jahren Zuchthaus. Wegen Urkundenfäl­schung und Betrugs wurde ferner der schon tntl* vielfach vorbestrafte Kellner Wilhelm Steinbrück au» Duisburg zu 1V» Jahren Gcfängriis verurteilt. Der Mann kam im Juni nach Airchhain und vtv kaufte dort dem Kommunal^erband und dem ft auf mann Nau mehrere Waggon» L bcn.<mitt l ®niy Tage später legte er fünf Frachtbrirfduplikate vor, die er gefälscht hatte, um da» Geld erbeben iu können. Wegen des auSietzenden Gaslicht» mutzte der GerichtSfaal mit ftennt be'.ruchlet w.-rdru.

SWarbura, 3. Dez Em traurige» Ende fand ein Zwist zwischen den Familien Schreiner- meister Daniel Dönges und Anstveickerme'.ster Friedrich DriShaupt in Frankenau. Am 17. Mär» kam es zwischen betbm Familien tu Ichägereien, rtobri rin Sohn des Anstr.icherm-isters erstochen wurde. Heute Dcrurte.Ite daS hiesige Schwurgericht Dönges wegen dieser Tat zu 6 Monatzn unb Weis baupt wegrn KSrperverietzimg zu 3 Monaten Ge> sängniS Zwei weitere Mitangeklagte Angehörig» beider Familien erzielten Freisprechung.

Av» Stadt unb Land.

Gießen, den 5. Dezember 1919.

Lebensmittel.

** Verteil» ng von Ausland S- toeVI. Von SamStag bis einschl esst ich Mittwoch gelangt in den Kleinhandelsgeschättrn auf Den BezugSubschnitt Nr 9 der Le^eusmittellarte Au S- landsmehl zur Serieilnng. Aus teden ©e-« rugsabschnttt entfällt 1 Pfund jum Steile von 80 Pi.

* Ausgabe von Süßstoff (Soccharm). Für t« Zeit vorn L bis 15. Dez. nrrb gegen bte Lieferungsal^chnitte 9 Der ,1-Oiftarten tbLani) uns 6 ber SützstvillarteG" i'gelb) von den SüststofTibga.bcficllcn SLtz> off abgegeben. (SieIx Belaunttnachung

" Mangelnde Milchversorguna. Infolge ungenücenber Belieferung ber Stadt Gießen mit Mllch muh Freitag und Samstag die Milch abermals beichränkt werden. Näheres siehe Anzeigenteil.

* Der Kartoffel-Sleinvertaufs- preis wird mil Wirkung vom 6. Dez. auf 14 Pf. für bad Pfund erhöbt.

I n Der ftävt. Obst- und Gemüse, stelle kommen Tafeläpfel, Quittm, Rotkraut, Wirsing, Sellerie, (Mberübcn und Roterüben zum Verkauf.

** Fre ibank. Samitag den 6 Dezember werden von 13 llhr die Nr 34513500 beliefert vk anstati«.«gen

Freitag: Großer Hörsral der Universität, 8V4 Uhr, Bund zur Sliegt von Musik unb Li­teratur, Vortragsabend Albert Rausch. Licht­spielhaus,Der UeberhU auf Zug Nr. 3" und Melodien des HerzenS". Licht!P«le, SeltteS- weg,Die JDin",Der TeuielshaLcn" unb .Hausstreik".

Amtliche Personalnachrichten. Dem Lehrer Georg Andre ui Burg-Gemünden wurde eine Lehverstelle an ber Volksschule ui Ober- Saulhrim, Kreis Oppenheim, tem Schularntsan- roäcti'r Johann Eurich auS Uellershcirn eine Leftrerstelle an ber Bolksichule zu Schlitz und dem Lehrer Rudvll L e h m e r zu Unter-Schmillcn eine Lebrerstelle an ber Vvllsschule zu Glashütten, Kr. Schotten, übertragen.

** WaS verleiht der Deutschen

wird nunmehr ein vollständig neues Geläut erhalten. Nachdem vor zwei Jodreu bereits jnxi Glocken zur AAieferung kamen, wird nun and) die Dritte Glocke ihre lustige Höhe petlofkn, um Drei neuen Stahlglocken Platz zu madxn. Die Lienrung ist der alten Glockengktzeriirma Rinker aus 3nm übertragen. Die Lirterzeil bauert ein Vierteliahr. Die Kirche wird rtbenfaliÄ bis Ostern im Besitz Des neuen Geläute» fein.

x Wieseck, 2. Dez Un ere Ge ch t u i »- au»stellunA wird noch immer Tag für Tag auch von Gies^mrn zahlreich [r'ud)t unb wird aus vi lachen Wunsch noch bis rLchsten Sonntag geöffnet Haben Einige gtötzrrr Bilder aon Taten tarnen noch ixnm. auch ein hübschcS Gemälde de» Dermifcten Dil Helm Mandler.

Kreis Büdingen. Firilmristkr Bücking f.

* Bübingen, 2. De,. Am 27 Nodbr. ocrfdnd) hier an Den Folgen eine» Seblaganmll»

bad) verstorbenen Landrichters ft art Bücking Bückings Vorliebe für die 3ajD entsprach seiner längeren lätigteit als Asscste-tt bei Dem s?o*;: .D- amt zu DarmüaDt. AIS Ober'örster in Romrod batte er Die Verwaltung deS dortigen Jagdschlosses tn Händen und dessen Damaligen Umbau za lei­ten. Aus eigenen Wunsch wurde er am 1. April 1895 m die Obersörsterei Düdelsheim versetzt mit dem Wohnsitz in Büdtagen. 1914 trat er in Den Ruhestand.

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# Kefenrod, 4. Dez. DaS Fest der g o l - denen Hochzett feierten bie Eruit Hoerb- chen Eheleute.

KreiS Schotten.

e. Ulfa, 3. Dez. Im Alter von 79 3ihren starb hier ber Sprrkaisenrechnec Philipp Ho f mann, brr gleichzeitig tuch Rechner Der hiesigen Kirchenlasse uiu Gemeinberechner des nafciy lege- iien Rabertshausen, fet einer langen 9Litb: aan Jahren g wesen ist. Zu ieimm dlach^lger als 3t*ar!ai)enrcd)neT nmrüe oor riniger Zeit der ftri.gsbeschöv^te Heinrich Bast gewählt.

KrrlS Friedberg.

an. Fauerbach. 3 Dez Im Dienst tödlich verunglückt cft am Dienstag nachmittag um 4 Uhr Der 2<jährige HtlsSschafsner Bernhard Meoer von hier auf Dem Bahnhoi Assenheim. Er tarn, il» er aus einen absohreuben Zug sprinaen wollte, zu Fall und unter die Räder. Beide Beine wurden ihin abgefahren.

*M otaöen, 5. Dez Hier hat sich kürzlich im Anschluß an einen Vertrag des Herrn Prvtes or Schlarb aus Gteßen eine Zwc-iggruppe der Liga zum Schutze ber oeutschen ffultui gegründet.

Starkenburg und Rbeinhcssen.

= Alzey, 4. De,. Daß sich bei der Bür­germeiste rwa hl zwei Ehegatten, Mann und Frau, in scharfem Konkurrenzkampf gegenüber- Itanben, btefe» Schauspiel erlebte am letzten Sonn­tag bie Gemeinde Wald-Ueloershrim. Sieger Hieb der Mann, Ludwig Phllipp v.ill, mit rund 300 Stimmen gegen gan.yc drei Stimmen, die seine Gattin auf sich vereinigte.

Hkfsen-Nassau.

Fuafhiindctt Schicker verhaftet.

Frankfurt a. M . 4. Dez. Reichswehr, Kriminalpolizei unb Hilsspo!i;ri veranstalteten l>cute nQcbmittag von 47 Uh* auf dic bekannten Schieberlokolc ftvsjee Avldschmid' unb Mangel m ber Al.erheiligenstrafte eine g'änzcnd durch- gesülirtc Rozz a. Die in der Hauptsache der Bc- kämpfung des Schielxttums galt Otachdem bie Zu­gänge zn den angrenzenden Sttaßen in iveitcm Umkreis durch Rcichswehrtruvven abqespcrit waren, drang die Kriminalpolizei alrichzertig in die Kaffees ein, wo etwa 500600 Personen, meistens Schieber, versammelt waren. Auf den RufHände hoch!" mußten die Leute aufftefcen und die etwa vorhandenen Dassen abgeben. Dann wurden sie in geschlossenem Zuge unter Beglei­tung einer riesigen Menschenmenge dem Pviizei- aciängni5 zugejührt. Hier sand eine gründliche Prüsirng der Personalien stall: bet den meisten entdeckte man augerordeutlich hohe Geldbeträge, in einzelnen Fällen bis zu 160000 Mk. Unter 6000 Mk. hatte ferner der Berhrsteten bei fick. Nach Feststellung der Personalien wurden die Leute bi» aus iene. Die ohne losten Wohnsitz waren und gegen bie Anzeigen Vorlagen, entladen. Insgesamt blieben 4050 Personen in Hast. Die ganze Aktion, bet ber Poltzeipräsibent Ehrler bei- wohnte, trug sich ohne leben Z«vrsd)cnMl zu.

Bcldrccherjagd.

-Dornburg v. b. H., 4. Dez Mitt- nxxf) früh kurz nach 6 Uhr wurden drei Frank­furter Embrecher bei der AuSptuudorung des Le- donoarengcschästS von Ko fier überrascht. S» flvben unb wurden von einer immer gtoß.r wer- benben Menschenmenge Dcrwilgt, wobei sie auf iljrc Dersvlger '»rtgeictzt lchosfen. Schlißlich holte eine reitende Patrouille bet Reichswehr Den Hauvt- v- rbrecher em, ber sich bei seiner Festnahme, nach­dem er auf die Soldaten geschoshm hatte, durch einen Schuß m die Brust lebensgefährlich verletzte. Tie beicen anderen Diebe wurden ebenfalls nach einem Fcuergesccht überroäLigl und nach 25er- abfolgung einer gwßen Tracht Prügel der Polizei übergeben.

Ein Förstennord.

St. Goar-Hausen, 4 Dez. Der Staat S- sörster Frohwein aus 25rari wurde in seinem Revier durch zahlreiche Schußwunden schwer ent­stellt tot auigcfimben. Mtt Hilfe cites Bolizoi- bundes giang <*, in dem G. Fischbach vom noHn Mr.lüborger Hol' den mutmaßlichen TLter zu ocr- Uafltii. Fischbach trägt icHrridK Spuren eine» barten Kampfes an sich. Auf Dem Woge nach dorn GorichtsgoiangniS wurde er von Der empörten Battsnnruie mit Peitschen unb Knütteln fast gu Tode gelyncht.

«= Fulda, 3. De». Bor Monatsfrist reifte ein hiesiger Händler tn» besetzte Ge- biet und wurde seitdem vermißt. Jetzt erhiel­ten bie Angehörigen die Nachricht, daß er in Höchst, da er keinen Paß bei sich führte, festgenommen wurde und seitdem im Gefäng­nis sitzt.

AuS dem NmtSvertündigunflSblatt.

* Da» Amtsverkünbiguugsblatt Nr. 130 vom 4 Dezember enthält: IJerortmintg über bie Rückgabe bet au» Belgien unb Frank­reich überführten Maschinen Dom 14. November 1919. Vetordrwng, bie Verfügung über Brenn­holz betrefienb. Ermittlungen über bat Be­stand an Schmalspurbahnen von 60 Zentimeter Spurweite Regelung ber Arbeitszeit gerorrb- licher Arbeiter. ErworbSIosenfü sorge: hier: Nachweisung für ben Monat November 1919 Bokanntmachung betreff, bie Kartoffolvorforgung: hrer: bie Bewirtschaftung ber eingemieteten Kar­toffeln. Vom 27. November 1919. Gewerbe- LegitimationSkarton. Felbbereinigung Stein- Heim. Frldbereinigunq Ttri» a. b. Lda.: birr: bie Arbeiten bes II. Abl'chnilles. Feldberei­nigung Ettingshausen.

Bccntbolz.

Das Gefamllnmtsterium tut mit GetetzeSkrift txTüttmet:

De Brrügung über Vrennbol» durch dic Ge­meinden erfolgt nach ben Anordnungen Dir von Dem Mmisterrum Der Finanzen, Abteilung für

-m. Hungen, 4. Dez. ^sn ber vergangenen Nacht wurden einem breiigen Einwohner 14 Paar Strümpfe^ bie zum Trocknen hinter Dan Hause an anstovordem Wiesengolände ausaehängt waren, gestohlen. Von Dem Tätet fehlt jcbe Sput. In letztet Zeit nehmen die Diebstähle wieder in erschreckendem Mafte zu.

ks. Inheiden, 4. Dez. In Dem nche- aclegenen Feldheimet Waldv verunstaltete beute Dio Oleriörsterri Arnsbura eint Treibjogo. 3nfolnt DeS ungünstigen Wetters konnte erst dcrz vor Mittag bamii begonnen wovon. Die Jigd wurde schon um 3 Uhr durch einen UnglüctSfall at«brachen. DaS Geweht eines Jägers entlub sich und öS wurde dadurch der Treiber Wil beim Jakob von hier am Oberschenkel schwer verletzt. DaS Ergebnis der Jagd wir dadurch nickt all- iugrafe-, eS wurden 4 Haien, 1 Reh und 3 Fa- fanen erlegt.

* Notdeck, 2. Dez. Weyen vielen auf» tretenben Scharlachetkrankungen unter ben Kindern in unserem Ort ist die Schule aus Anordnung des Kreisarztes bis über die Weih-