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63,

339,50

282,50

145,25

behördliche Anzeigen

«141*

1.40 Mk.

feste Entlohnung haben.

023446

IMF

van Baerles

van Baerle * Co.« Worms a. Rh. Beer. UM.

1

1

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225,-

214,50

298,50

165,- 170,- 283,- 121,50

125,50 480,-

33S',-

146,50

123,50

221'75

126,75

479,75

248,-

277,

245,

250,

220,

295,

278,

245,

250,

165,75

284'- 122,- 126,-

212,-

297,-

237,50

164,50

168,50

277,50

Börsenkurse.

Frankfurt

119,- 255,- 176,- 147,- 123,50

128,50

30,10

31,45

85,30

142,25

884,25

Abend, Kurs 4.12.

77,50

Kurs

4.12.

77,50 67,50

63,30 65,-

l.Uhr. Kurs a5. 12.

77,50

Kurs 5.12 77,50 66,75 63,37

Kunstmaler und Graphiker P. OTT-Gera

Berlin Schluß- Anfang,

3. 12.

1230

5325

12,- 10,50

4. 12. 12,-

5,70

12.-

10,25

1746,50 868,50 976,- 936,-

838,25

36,05 30,55

32,55

85,70

890*75

Zernfprech-Vlitz-Regtster

in neuer Anslage erschienen.

Ernst Salser, MSurburg

1699,- 85s,50 971,- 938,50 821,25

1696,- 856,50 969,- 936,50 820,25

119,-

255,- 175,25 146,50 123,50 128,50

30,20

31,55

85,50

142,75

885,75

1743,50 866,50 974,- 934,-

836,25

35,95

30,45 32,45

85,30

889*25

119,- 258,- 176,25 146,25 12 <,25 129,- 225,-

227,- 216,- 290,- 237,- 165,- 167.- 284,/, 12i,

124,8, 48',- 245, 343, 268,50 275,50 244,'/. 247,- 145,-

Der Hessischen Volkskammer sind zugegangen: Eine Regierungsvorlage bett, einen Gesetzentwurf über die Veräußerung fiskalischen Eigentums. Danach können Grundstück des

Holland Dänemark

Schweden Norwegen.....

Schweiz Wien (altes). . . . Deutsch.bsterr.abg. Budapest Prag Helsingfors . . . .

Spanien

Wettervoraussage

für SamStag:

Wechselnd bewölkt, zeitweise leichte Ni>Ä:r- schlage, etwas kühler, nordwestliche Wittte.

schafft individuelle Reklame u. Entwürfe Vori. Anschrift: Kaiser-Allee 39 bet KOCH.

Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Stockholm .

Marknotierungen.

Datum:

tote aller irl

wert tie BrtU'uki ÜBlv.-BrcekereL B. Leen. Blain

Verband der Gastwirts-Gehilfen Deutscher Kettnerbund Genfer Verband.

I. A.. Gustav Rübll

Ein Waggon Mktnettiltz, Mriulfiafoiltn uJottriien eingerroffen. W* Staunend billige Preise. "Wl Perkauf SamSiag von 12 Ubr an Neustadt 19. Fran Frosch :: Tel. 2133.

Geld Brief

4. Dez.

Staates aus voödwirMMcheu Sttcksichten, ins­besondere zur Förderung der Landeskultur ober zu Siedclungszwecken, zu össentlichen ober ge­meinnützigen Zwecken, zu Bauzwecken, zu Hof- ranen ober Hausgärten, wegen unzweckmässiger Verwaltung, entbehrliche Grundstücke aller Art. olche die außerhalb Hessens liegen, Erbirund- tücke, zur Vermeidung rechtlicher Streitig leiten, zur Aufhebung einer Gemeinschaft, laufd)Bei­träge usw. ohne Zustimmung des Landtags ver äußert werden. Eine Reg.-Borlage betr. den Be­trieb des Hess. LandestheaterS, eine Re- sierungsvorlage betr. die einmalige Besch af- ungsbeihülfe an Kommunalsorstwarte, eine dringliche Anfrage des Abg. Lang betr. die Benachteiligung mancher Arbeiter durch die Zeit­karten 4. Klasse und eine dringliche Anfrage des Abg. Urstadt und Genossen betr. die Räu­mung des Amtsgerichtsneubaues in Gießen.

zwar für:

Mütze ober bürgerl. Mütze

w

Breis hatten. Dagegen waren seit lang« Zeit zum Markt wieder einmal einige Krämcrbuden ausgcschllrgen.

Trinkgeldablösung

Wir bitten das verehrte Publikum bringend, den Kellnern keinerlei Trink- gelb mehr anzubieten, da dieselben eine

Büchertisch.

Kalender für Deutsche" aufdas Jahr 1920. Preis 3,50 Mk Unter diesem Titel ist im Verlag Sponholtz Drrlckcrei unb Verlogs- anitalt in Hannover ein Wochenabrcißkalender tn schlickster, künstlerischer mehrfarbiger Ausstattung: erschienen.

Bekanntmachung.

Betr.: Entlassungsanzug.

Laut Verfügung des Abw. Amt des früheren Preußischen Kriegsministeriums sind sämtliche An­träge um Enttassnngsanzüge bis zum 28. 12. 19 einzureichen. Später eingehende Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

s Anspruch auf einen Entlassungsanzug haben: a) sämtliche Leute, welche am 9. 11. 18 und spater zur Entlassung gekommen sind,

!b) sämtliche Kriegsteilnehmer, welche in der Zeit voiw 1. 7. 16 bis 9. 11. 18 mit 53er forgnng zur Entlassung kamen und ihr Jahreseinkommen bei einer Einwohnerzahl von 50 000 Einwohnern weniger als 3000 Mark beträgt.

Der EntlassungSanzug ist in getragenen Stücken von Tragewert zuständig. An Stelle des Entlasfrmgsan)uges kann auf Wunsch ober beim Mangel an Stücken des Entlassungsanzuges, Kriegsbeschädigten und Kriegsgefangenen nur auf Wunsch, der Geldwert dafür erstattet werden, und

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Markte.

4 Ortenberg 3. Dez. Der gestrige Ad- ventSmarkt war, wie fcu erwarten, mir sehr schlecht mit Schweinen bewirft, eS waren nur einige Ferkel an gefahren, die einen sehr hohen

Bekanntmachung.

Infolge ungenügender Belieferungber Stadt Gießen mit Milch kann Freitag den 5. d. Mts. und Samstag den 6. b. Mts. die Ausgabe nur rote folgt geschehet.

Milchmarken, die auf 1 Liter lauten, werden voll beliefert. »/«-Liter-Marken werden nur mit V2 Liter beliefert. Inhaber von Milchmarken, die aus */2 Liter lauten, erhalten keine Milck), sondern werden in nächster Woche mit kond. Mllch beliefert. Nähere Beranntmachung übet die Ausgabe der kondensierten Milch erfolgt am Samstag.

G ie ßen, den 4. Dezember 1919. 13630B

Der Oberbürgermeister (Lebensmittcllont).

Verteilung von Anslandsmehl.

53on Samstag den 6. b. Mts. biS ein- schließlichMittwochden 10. Dezember 1919 gelangt in den Kleinhandelsgeschäften auf den Dezugsabschnitt Nr. 9 der Lebens­mittelkarte Auslandsmehl zur Vertei- hing. Aus jeden Be z ug sab sch n t tt ent­fällt 1 Pfund zum Preise von 80 Ps.

Die KleinhmideIsgeschäste haben die eingegan- gelten Bezugsabschnitte bis spätestens Mon­tag den 15. Dezember 1919 auf dem Gtäbt Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 12, abzu- liesern Die nicht verausgaben MeTmengen wer­den bei der nächsten Verteilung in Anrechnung gebracht.

Gießen, den 4. Dezember 1919. 136298

Ter Oberbürgermeister (Lebensmittckunt).

für den vollständigen Entlasfungsanzug

mithin 93.88 Mk.

Wenn ein zur Entlassung gekommener Mann es oorzieht, statt aller juftänbigen Stücke nur ein Teil davon, diese öfter in besserer Beschaffen­heit zu empfangen, kann dem Wunsche entsprochen werden, soweit er sich innerhalb des Gktantt» wertes von 93.88 Mk. hält, rnertn solche Stücke vorhanden fntb. Auch steht es ihm frei, einen Teil in Natur und einen Teil in Geld zu empfan­gen. Der Gesamtwert ferner Abfindung muh sich aber in Grenzen von 93.88 Mk. halten Zu a wirb noch bemerkt:

Leute, welche bei ihrer Entlassung von ihrem Entlassungstruppenteil mit einem militärischen Anzug von 2/6 Tvagewert abgefunben worden sind, haften feinen Anspruch auf Umtausch der Stücke. Es können nur solche militärische Stucke um» gelauscht werden, welche bei der Entlassung weniger als Vs Tragewert hatten.

Diejenigen Leute, welche glauben, mit einem Entlassungsanzug nicht richtig abgefunben worden zu sein und noch feinen Antrag um Umtausch bzw. Empfangnahme ihres Entlassungsanzuges nach hier eingereicht haben, müssen ihre Anspruch: bis zum 2 8. Dezember 1919 bei ber Gieße­ner Versorgungsstelle, Bckfeidurtgsaftteilung. mit­tels Gesuch zur Geltung bringen. 13648V

Gießen, den 4. Dezentber 1919.

Bersorgungsstelle Gießen

I. B.: Claus,

Mawr z. D. und Leiter der BersorgnngsaVteilung.

Kartoffel-Preise.

Ter Kartoffel-Klein Verkaufspreis wird mit Wirkung vom 6. Dezember 1919 auf 14 Pfennig für das Pfund erhöht.

Gießen, den 4. Dezember 1919. 136288

Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Die Inkrastsctznng des FriedevSvtttraßtS.

Paris, 4. Dez. (WB.) Die Konferenz bei fünf Chefs der Delegation ber Groß­mächte, an der Marschall Foch teilnahm, be» chästigte sich heute mit der Frage ber Inkraft­setzung des Friedensvertrages.

Die Erwägnnqen in Paris.

P a r i s. 5. Dez. (WTB) Havas. Der ,,M a- t in" sogt, daß die Aufforderung an Deutschland zur Unterzeichnung des Protokolls ohne Zweifel h.'ute revidiert wird. Das Blatt ist der An­sicht, daß die Teil nähme deS Marschalls Foch an der gestrigen Konferenz feinen Zweifel darüber lasse, daß bte Frage einer militärischen Aktion aufgeworfen wurde für den Fall, daß Deutschland den geringsten Vertragsbruch begeben sollte.

Das Vorgehen der Entente gegen den früheren Kaiser.

Pontybridb, 4. Dez. (WB.) Der Ge­neral staa t Sanwal t erklärte in einer Rede, daß ber Prozeß gegen den früheren deutfchm Kaiser mit Aufmerksamkeit vorbereitet würde Bisher seien 50 000 Aktenstücke überprüft worden

Ukrainer in Deutschland.

Berlrn, 4. Dez. (WB.) Gegenüber einem Artikel derFreiheit wird festgestellt, daß die Regierung an dem Verbleiben her ufraint- leben Kriegsgefangenen in Deutsch la nb nicht bas geringste Interesse bat und fein Mittel unversucht läßt, um die Gefange. en ab» zutransporticren. So würde in nächster Zeit em Dampfer m:t 1500 Gefangenen nach Odessa ab- geben Sobald Kohlen zur Verfügung stänken, sollten auch Züge für die Durchfahrt durch die Tschccho-Slowakei bereitgestellt werden. Für bl­utarmer, welche in dem von den Bolschewiken besetzten Teile der Ukraine behnmattt sind, sei dagegen eine Heimkehr auf legalem Weg: un­möglich.

Das Ende des Streiks in Bitterfeld.

Bitterfeld, 4. Dez. (WTB.) Auf den Werken von Bitterfeld nahmen durchschnitt­lich 85ProzentderArbeiterdre Ar­beit wieder auf. Am Nachmittag wird eine Abstimmung erfolgen, ob die Arbeit morgen in vollem Umfange wieder ausge­nommen werden soll.

Bitterfeld, 4. Dez. (WB.) Der Beschluß, im Bitterfelder Jndustrrebezir k die Arbeit wieder aufzunehmen, wurde mit 5000 gegen 1000 Stimmen gefaßt.

Werte wurden Scheideanstall etwas Hess« bezahlt (plus iy2 Prozent) Lebhafter wurden elektrische Deutsch lieber fee g.handelt, die 5 Proz. anzogen. Zellstoff Waldhos waren 3 Proz. gebessert. Schan- tungbabn landen zu höheren Kursen Ausnahme (plus 12 Proz.). Kanada Sbares lagen sehr fest bei lebhaften Umsätzen. Unter den Kvlonialwerten waren South West, auch Otaoiminen höher. Auch die freigegebenen ausländischen Renten wurden besser bezahlt. Von heimiichen Anleihen standen deutsche Kriegsanleihe 77,5. Der Kassamarkt für Jndustriepapiere zeigte vorwiegend behauptete Hal­tung. Badische Anilin verloren 2*/s Droz. Neu­guinea wurden lebhafter gehandelt und zogen 10 Droz. an. Privatdikonl 4 Proz.

Frankfurt a. All, 5. Dezember.

etgtetten stoßen, trotz der Werall etngenörtert Krieg-notgelder Aus dem Grunde verlangt die Staat-bahn, daß das Geld beim Loten von Fah» larten abgezählt bereit gehalten wird Es kann sonst Vorkommen, daß man überhaupt keine Fahr- tarte erhält. Auch die Straßeni^lchnen achten ,etzt in allen Städten mein wie sonst daraus, einerseits wegen des Klcinaeldmangels, andererfnts ro?gen ber durch das Weckselir entstellenden Verzögwung. Auch die Vorschrift Ür den Verkehr und den Schutz ber stadt elettt. Straßenbahn in Gießen ver­pflichtet die Wagensül-rcr nur zum Wechseln nach Maßgabe des vorhandenen Weckielgeld s und höch­stens -um Betrage bis zu 1 Mk. Leider ist das dorlxrndcne Wechselgeld bei dem 'heutigen Klein­geldmangel so außerorventlich gering, daß es schon oft in den ersten Stunken verbraucht wird, bi febet Mann, oer lleines Geld haben möchte, die Sttaßenl»alm benutzt, um dort Geld wechseln zu lassen. Dabei ist der tägliche Eingang von Klein­geld so gering, daß dieses keineswegs ausreicht. SBemt andere Städte den Wagenführern nur bis zu 3 Mk. Wechselgeld aushändchen, so bekommen die Wagenführer der Stat't Gießen soviel Wechsel­geld, wie der Kasse jeweils zur Verfügung steht, 20, 30, 40 und mehr Mark. Um den getarnten Bedarf decken zu können, würden etroa 5000 Mk. täglich notroenbig sein, Ter Kleingeldmangel machte sich in den ersten Tagen di.-ses Monats durch Einführung des neuen Tarifes besonders be» mcrfixn, da die Ausgibe ber alten Zahlmarfen eingestellt werden mußte. Durch die Ausgabe nn^r Marken ist jedoch diesem Hebel stand begatt. D:c Einwurf von Papiergeld ist keineswegs gestattrt. Es wstrde eine Rückzahlung bei größeren Bettä- gen nicht ftatt i iben kömren.. Es wäre deshilb oringeni» zu wünschen, daß minmehr alle Benutzer der Straßenbahn, ebenso wie bei Stratsbahnen, das Fahrg-üd beim Betreten der elekttischm Ba'hn b> reit hallen, akSdrnn wird auch bet großem An­drang feine Verzögerung beim Ein- und Aus­steigen einfretrn.

Devisenmarkt.

Geld Brief Datum: 3. Dez.

?b|aal

19 lon Dlatnltu. 1 MDS.) Im Marloh.

mchmuq des imchtigstn turt ter 9kidWtbrigä< flott. Ter Oberst fugte im er glaube, den Lvwum lkutnmu Mar loh gkschiÄ intrfiam zu madjai, baß a müsse unb solle, unb dog dir Waffe in der ixmb zur Ahk en sollten, ebenso bte Leute. nicht meiden. Die Hinicl» y uferlietj er W itlixtt. Meitzrh licht noch m:tvWung bitten, da fU uilaiü Mr. befahl idj Um solle, er hülle ausgiebig vor ju niatfen. Die beste Unter» kI. tarnt Wehmeyer giriert zu baten. Dcn delA Mn ersch cka.aab WM ht, taJ I« ta hart trrffen mußte Ich b» M.ob Wckncver ju Ma legmüber berechtigt tont

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Letzte Nachrichten- verlasiunggebende Volkkammer der zreistaater Hessen.

Darmstadt, 4. Dez. Nach ber Pause er» grift das Wort Abg. Vetters (Soz.). Er be­dauert die Kampsansage des Vorredners für den Fall, daß der frühere Termin für die Neuwahlen nicht angenommen werde. Wir können vider Frage nicht dfese Bedeutung bcimefjcn. Tie Erllärung des Vorredners, daß sich seine Fraltion auf den Boden der Tatsachen stelle, entspricht dem Vcr- l-alten teurer Parteifreunde nicht Im großen und ganzen sind lvir mit der Verfassung einverstan­den. Wir sind für die Beibehaltung des 20. Le­bensjahres als Wahlalter aus Gründen der staats­bürgerlichen Erziehung. Sie ist auch in der Reichs­verfassung verankert. Wir iverden einen Antrag einbringen, bte Wahlfahigkeit aus das 21. Lebens­jahr her abzusetzen. Die Parbeien brauchen ja fern: 21jährigen Äanbiöaten auszustellen. "Die Tage der Monarchs werden nicht wiederfcbren. Der R-Ä- ner wünsckst die Festhaltung an der dreijährigen Legislaturperiode anstelle der Oien übrigen. W> ßen der Beunruhigung des Boltes sind wir gegen frühere Neuwal-leni wir haben Schwierigkeiten g>> nug, deshalb sind wir für die Festlegung des Wa^hi-- termins für November 1921. Früher waren gerade die Parteifreunde des Vorredners gegen das ewige wühlen. Tie Hoffnungen, die der Vorredner an die Wa^en knüpft, werden trotz bc^ ^stebendcn begreiflichen Mißstimmung^ nach meiner Ueber- zeugung an dem gesunden Sinn des Volkes, schei­tern. (Heiterkeit rechts.) Wir wollen, daß sich die Verfassuirg erst einlebt. Es muß eine gewisse Be­ständigkeit platzgreisen. Weite Kreise sind gar nicht in der Lage, über die Entwicklung der Dmge sich Klarh.rit zu verschaffen, auch weite Kreise der Ar­beiterschaft nicht. Trotz der Dwhung des Abg. Dingeloey werden wir uns nicht ins Bvckslvm jagen lassen. Wegen ber auswärts arbeitenden Bevölkerung, der ihr Wahlrecht gesichert werden muß, sind wir für die vorschriftsmäßige Fest­legung des Sonntags als Wahltag. Tie Mehrheit unserer Partei hat die WaUpsticht abgelehnt. In der Schiveiz hatte man keine guten Erfahrungen mit ihr g.macht. Das wirtschafckick)e Räiesystem ist in der Reichsverfassung verankert. Für das politische Rätestzstem können wir uns nicht er­wärmen. Sie ist bet dem freiesten Wahlrecht au dem Erdball unnötig und würde nur zu einer Nebenregierung unb zu einem durcheinander führen.

Schluß der Sitzung l1/* Uhr Nächste Sitzung Freitag vormittag 9 Uhr.

Handel.

Berlin, 5. Dez. Stimmungsbild. Die Aufroärtsb.iv'gimg ber Auslandsoktten setzte sich in stürmischem Tempo fort. Schantungbahn gingen in raschen Sprüngen 35 Pvoz., Kanada naljciu 100 Pvoz, Staatsbahn 10 Proz. höher. In den übrigen Gebieten strebten die. Kurse ebenfalls über­wiegend nach oben. Vorerst war sebvch noch Un- «fe-ichmäßigkeil in der Kursbildung vorherrschend. Sckii^fahrisaklinl waren um 5 Prozent niedriger, Montana! im mrrcg\lmä"rig, Spezialpapiere ü«r- roiogenb fest. Von Petroleumaklim waren Steaua Romans 30 Proz. höher, Ko lomalwerte abbröckelnd, Renten fest.

Frankfurt a. M., 5. Dez. Börsen- stimmungSbild. Die Börse zeigte ein entschie­den ruhigeres Aussehen bei größerer Zurückhal­tung. Es wurde heute ganz besonders aut die Ver­schärfung der poetischen Lage verwiesen, die in den neuen Forderungen ber Entente erblickt wird. Man bemerkte auch Abgabeneigung in den m ber letz­ten Zeit bevorzugten Werten. Unregelmäßig war heute wieder die Halttmg, wenngleich sich hin unb weder einzelne Papiere nach oben richtetm. Der Montan markt wies ber allgemeinen Stimmung entsprechend mir geringe Kursberänderungm auf. Mäßig höher gingen bei Beginn Gelsenkirchener «plus 31/9 Proz.7 für bte Kauforders Vorlagen. Dagegen schwächten sich Deutsch-Luxemburger ab, bte 5',v Prozent verloren. Butorus und Rhernstabl gingen niedriger. Zurückge­drängt wurden iu(f) Autowerte. Daimler waren mit 277 etwas schwächer. SchiffaHrtsaktien verkehrten bei behaupteter Tendenz. Im Verkehr der chemischen

Datum: 5°/»Deut^krtegsanl. 40/Deut.Reicksanl. 37oDeut.Rei<ysanl. 4e/0 Preug. Konsols 47eyefiStaatsanL Darmjläöter Bank Deutsche Dank. . . Disconto- Gesellsch. Dresdener Dank. . Nattonalbank f. D. Mitteld.Treditbank Doch. Gußstahlwrk. Bud.« Eisenw.-Akll D.-Luxemb.Bergw. Belsenkirch.Beraw. Harpener Bergbau O erschl.Eisenl'..D. Oberschles.Eisenind. Phönix.Drgb..Akt. H.-Amenk.-Paketf. NorddeutscherLloyd Dad.Anilin. u.Soda (Electron Griesheim Höchster Farbwerke Adlerwerk.v.Kleyer Daimler-Motoren. CElektr. A. (E. G.. . FeltenLBuilleaume Schuckert-Werke. .

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Bekanntmachung.

Betr.: Antrag deS Arbeitevausschusses desStein- bruck)es Neuhaus bei Homberg a. b. Ohm gegen Firma Scheidhauer & Äießing, Abteilung Mainzlar, wegen Lohnregelung.

Die Arbeitgeberin hat den Schiedsspruch vom 92. November 1919 nunmehr ebenfalls anerkannt.

Gießen, den 4. Ttezember 1919. 13636C

Schlichttmgchrusschuß ber Provinz Oberhessen.

______________I. A.i Raab.______________

Bekanntmachung.

Betr.: Anschluß elettr. Oefew (Bctriebsern- schränkung.)

Gemäß Beschlusses des Pnovintziolausschusses vom 26. November 1919 dürfen elektri sche Oefen nicht mehr angeschlvssen Werften.

Tie Benutzung der bis letzt angrfefiliüfenen elektrischen Oefen unb Heizkörper mit über 1 Kilo­watt Energieaufnahme wirb in der Lichtzeit (von Eintritt der Dunkelheit bis IO1/? Uhr abends), wie Tür Motoren bereits geschehen, bis auf weiteres verboten.

Wird die Benutzung in der angegebenen Licht- Seit festgestcllt, so erfelgt Abschalttuig ber betr. Anlage, bis die Neueinrick)ttmgen im swatbichen Kraftwerk Wölfersheim in Betrieb genommen sind.

Friedberg, ben 4. T^ember 1919.

Elektrische Ueberlant^Slnlnge der Pwvinz Ober Hessen.

Die Direftion: v. Stadler. 13647V Äusgabe von SnhstoffsLMmil). Für die Zeit vom 1. bis 15. Dezember 1919 wird gegen die Lieferungsabschnitte 9 ber Süßstvfskarte ,L" (blau) und 6 der Süßswfskarte G" (gelb) von den Süßstossabgabestellen Süßstoff abgegeben. Es gelangt auf den Abschnitt 9 ein Brieschen unb auf ben Abschnitt 6 eine Schachtel zur Ausgabe.

Mit dem 15. Dezember 1919 verlieren die Abschnitte 9 bezw. 6 ihre Gültigkeit. Nach diesem Zeitpunkt nicht abgerufent Sützstoffmengen dürfen von den AusgabesÄlen frei an die Bevöl­kerung verkauft werden. 136198

Gießen, ben 1. Dezember 1919.

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Bekanntmachung.

Behufs einer GrgäniungStoabl des Vorstandes Unserer Gemeinde für Herrn Siegmund Rosen- ftaum, dessen Mahlzeit ab^claufen ist, liegt die Liste aller Stimmberechtigten br.i Tage lang zur Einsicht ber Beteiligten in der Wohnung des un­terzeichneten ersten Vorstehers offen, und können Einwendungen gtgen den Inhalt ber Liste nur teöhrenb dieser Frist »ugclafen werden.

Gießen, ben 4. Dezemftw 1919.

Der Vorstand der ifraeL fReiigiondgemcinbe Gießen.

S. Heichelheim 13641V

Feldbluse ob. bürgert Jacke m. Weste 22. Militärhose ober bürtteri. Hose 13.20 Militärmantel ober bürgeri. Mantel 36. Paar Stiefel aber Schnürschuhe 15. Paar Strümpfe 1.40

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