Ausgabe 
5.11.1919
 
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Fortsetzung 41.

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Das Glück der andern

Original-Äo man von Erich Eden stein. Cepyrtgät 1916 by Chetecr » Camp., Berlin W JO.

Althvf. das Wort.

Dieser führte aus, dost die m

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Magnus wird Ihnen nie glguben. wenn ihm schwöre, dah"

SUlri Lüge ist! Möglich. Aber das wird

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All u 0

Gießen ab 3.48, Betzdorf an 6.40.

Betzüors ab 9.48, Gießen an 12.25.

TiLenburq ab 6.43, Gießen an 7.58.

GießenLimburg

Gießen ab 10.20, Limburg an 12.33.

SBatiburg ab 5.19, Gießen an 6.26 abds.

Hungen Mücke.

Sungm ab 10.5o, 2.51; Mücke an 12.10,5.15.

Mücke ab 1.28, .Hungen an 2.25.

Hungen ab 6.52, Laubach an 7.24 Sau bad) ab 7.10, Hungen an 8.40.

Mücke ab 7.15, Sau bad) an 7.48.

Laubach ab 7.30, Ruppertsburg an 8.10.

Ruppertsburg ab 8.2/, Hungen an 8.57.

Nidda Schotten.

Nidda ab 7.41 abds, Schotten an 8 30.

Schotten ab 5.40, Nidda an 6.30 abds.

Nidda Friedberg.

Nidda ab 11.05, Friedberg an 12.15.

Friedberg ab 1.42, Nidda an 2.50.

StockheimBildelFrankfurt.

Frankfurt ab 12.16, Heldenbergen-Mudecken

1.35.

Helderrbergen ab 1.53, Stockheim an 2.38.

Stockheim ab 1.53, Frankfurt an 3.48.

kNachdrucl v"'" en.)

Sur Einstellung ixs peNon«nvrN.hr; auf öer Eisen ahn.

Gieße«, 5 No».

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lerhertrctung nur bann iljtttt -----------

sre vor allem treue Pflichterfüllung und Arbeü als Höchstes erkennen lernt und dauernd bestrebt ist, den DÄlen unter allen Schülern der Anstalt derart zu festigen, dost »wischen Lelnern und Schü­lern eine ArbeitSgememschast besLnde und große

Vie Kartoffeloerlorgung.

Darmstadt, 4. Nov W itere »reise der TarmslLd.er Bevölkerung bat sich in den letzten Dagmi eine nicht geringe (Erregung demLchrigt, ba bekannt nurde, dast burch Verordnung des sronzö- füdien General- ?ar> (le die Au-suhr t»n Rat» lvfteln au- dem Steife örof^krnu gesperrt Jet Da- LondeSernLhrungSamt hat rHwn noch De- Eanntnerben dieser Verordnung Brrrindung mit

Da» ist eine Lüae!"

Nein! Denn ich habe Rechte, die von der Natur selbst geheiligt sind, wenn Ihr Dille auch itieberMlL"

Das sie mit ihr gesprochen und tote sie sie endlich l^gioirden war. daran erinnerte si.' sich aaz nickt mehr Sie war |u empört gewesen. Lehr freundlich war die Zwiesprache hchmfallS nickt iwSorfallen ....

Und er! A.S sie ihm vorwürfe mochte barüb.-r, halte fr nur gefächelt!

^Ich hatte meine Gründe. TantrnS Wunsche netttuQfben. Sie ist mir eine gute v.rbündete, denn t'tt hast! die Sander «ld»! *

^Warum?" httte ®te yn ibn angrtyrrdX

^DeU der Vater 3tae4 lieben Magnus rinst tyr LebenSglück zerstörte Xante liebt: tu ihrer Jugend den Grasen Walkern <utr Schönau, den Vater de- ietzigen Besitzers. Tt alte Sank» kl» aber hmtatruch die Verbindung, indem er feinen Freund darauf animerf am machte, datz in der F?mi.ie Wehster seit Genevatwnen aab»» finrisi fd k verkamen."

5jt.cn schlug »rrpg mit der Reitpcitschr «f den Rasen

Und was oeb* drs mich an? Es hatte grr keinen Zweck, die Alte aut mich zu hetz.n, nach­dem man (Entnfclub feststes: Ich t>.nte nicht ba» ran. Tntv t Ver obung aufzulövn!"

Beil Sie Ihren Vtöntigam lieben? hatte er gtnagr mix b:m,<e.ben höhmsch souerndm Bick wie das tritt Mal.

Weil e- mir b beliebt und ei mein un- nmilöUidjtr Wille itzt" lautete ihre Lulle LlUwott.

Ziele erreicht mürben.

Im Schlußwort gab der Direktor der Anstalt dem Wunsche Ausdruck, daß jeder einzelne im kommenden Semester sich alle die Kenntnisse und Fälügkriten erringen möge, bk er nun Gelegenheit gäbe, sich anzueignen.

verbot de» Kraftfahrzeugverkehr» zur Nachtzeit.

Der Staatskommissar für die wirtschaft­liche Demobilmachung in Hessen hat onpeorb- net, daß vom 8. November ab bis aus wei- teres der Verkehr mit Kraftfahrzeugen (Personen-Laftkraftwagen und Motorrädern) 1. an Sonn- und Feiertagen, und 2. zur Nachtzeit verboten ist, soweit er nicht ausschließlich für Notfälle, wie zur Herbei- schasfung ärztlicher Hilfe, für Krankentrans­porte, für im Auftrage einer Behörde eiligst auszuführende LebenSmitteltransporte bei

karten unterbleibt dis auf weiteres. Für die Weiterbesörberung bei Gtpäcks, dos sich unterwegs befindet, wird Sorge getragen.

Diese Zugsperre gilt vorläufig nur für bas in» besetzte Gdiet. Für das besetzte Gebiet ist die gleiche Maßnahme in Aussicht genommen und tritt sofort nach (Eintreffen der nachgriuchten Genehmi­gung der mleralliierten Kommission in .Kraft.

Die Rrichszeutralstrile teilt mit: Es ist An­ordnung getroffen, daß die Verkehrssperre vom 5. bis 15. November unter keinen Umständen zu Stockungen in der Rück sührung von Kriegs- gefangenen führen bart. Tie Heimkehrerzüge verkehren wie bisher. Auf den öffentlichen Verkehr angewiesene Heimkehrer werden durch Anhängen von Personenwagen an Eilgüterzüge be'drbert.

Wie die Mainzer Zntungen berichten, wird eine vollständige EinstellunadesPersonen- zugverkehrs im bef Rten Rheinland vorläufig nicht eintreten. Obwohl die interalliierte Kom­mission m Trier sich im Prinzip mit der Ein. ftefiuna auch im besetzten Deutschland einverstan­den erklärt hat, soll erst die Entscheidung des Mar- 'ckallr Foch gehört werden. Jedenfalls werde eine so rocuqebenbe Einichränkuna wie im unbesetzten Teuischland im linksrheinischen Gebiet nicht er­folgen und auf den Hauptstrecken ein beschr 5 n - re r Personenzugverkehr aufrecht erhallen weiden.

.folgende Züge verkehren auch während bet Einschränkung Die wenigen noch fahrenden V-Züge bezeichnen wir durch ein besonderes D. Alle übrigen Züge find Personenzügc oder Per- Ümaliafcrten.

Frankfurt Gie »en Marburg.

Frankfurt ab 5.58 morgens, D 8.23, D 2.00, 5.50, 1125 abds.: Gießen an 8.00, D 10.00, v 3.32, 8.26 abds , 1.47 nochtS.

Giessen ab 8.20. D 10.10, 3.19, 8 35 abdS., 1.58 abds: Marburg an 9.08, D 10.40, 4.07, 9.28 abdS. 3.38 nachts.

Marburg ab 8.59, 4.24, 7.30 abds., D 9.21 abdS : Gießen an 9.46, 5.14, 8.19 aböd., D 9.53 abends.

Gießen ob 9.59. 12.40, D 1.36, 2 35, 8.31 aüendS. D 10.03 abdS.: Frankfurt an 1210. 3 47. D 2 56. 5.08. 10 55 abds,. D 11.26 abdS

Butzbach ab 10.46 abds., Friedberg an 11.13.

Friedberg ab 9.38 abds, Butzbach an 10.06.

GießenFulda.

Gießen ab 8 13. Alsfeld an 10.01.

Al-Äd ab 6.01, Gießen an 7.53.

Lauterbach ab 7.41. Fulda an 8.23.

Fulda ab 1.23, Lauterbach an 2.09.

GießenGelnhausen.

Gießen ab 1.18. Qteln kaufen an 3.37.

Gelnhausen ab 7.28, Gießen an 9.52. Gießen ab 8.55 abds., Nidda an 10.01. Nidda ab 6.35 abdS, Gießen an 7.53. Gelnhausen ab 9.00 abdS., Nidda an 10.07.

Gießen Sollet Londorf Gründers.

Gießen ab 3.10. Grünberg an 4.49.

Gründers ab 1 20. Gießen an 3.37.

Gießen Köln.

Gießen ab D 3 42, Haiger an D 4.46.

Haiger ab D 12.38. Gießen an D 1.26.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 5. Nov. 1919.

Las Ergebnis ter Volkszählung in Gießen.

Wie unS von der Bürgermeisterei mitge- teilt wird, ist die Volkszählung in Gießen vorläufig abgeschlossen. Gießen zählt demnach 32 666 Einwohner. Nähere Einzelheiten wer­den noch mitgeteilt

Gewerbeschule Gieße«. .

Mir trm 3. November begann an der Ge­werbeschule «irirn, Ob-rhessische gewerbliche Lehr- anftal en, daS Wintersemester 1919/20.

Die Zahl der Schüler in der Hochbau- und der Maschmenbauabreilung, der kunstgewerblichen Fachllasse und in der Fachklasse für das Metal l- gewerbe sowie das Holzgewerbe beträgt bis jetzt 140. Da jedoch immer noch Anmeldungen ein­gehen, wird sich die endgültige Zahl der Schüler noch erhöhen.

Die gewerbliche Fortbildungsschule, der Anstall attisch offen ist. nnrb in To menbat 23.n» »erHalbjahr von 400 Schülern besucht.

Bei der Eröffnung d.'S Unterrichts begrüßte der Direktor der Anstalt, Diplom-Ingenieur B ü n n i n g s , die anroefenben Schüler und hieß sie willkommen zu dem neu begtnnenben Wintersemester. Im weiteren Verlaus seiner Be­grüßungsrede wies er darauf hin, daß den der­zeitigen Schülern die Freude zuteil werde, die Anstalt in einer Zeit zu besuchen, wo sie an einem cntfdjeibenbcn Wendepunkt stehe. Er erwähnte, daß die Anstalt durch Angliederung einer drcisemestri- gen Maschnenbauallteilung, einer kunstgewerb­lichen Fachklasse, einer Reihe von Fachkursen, sowie einer Lokomotivsührerfachschule und einer eigenen Töpferei erweitert werden fei.

In feinen neiteren AuSführunAM erwähnte Tirä.-Jna Bünnings, daß er das Gelingen solcher Pllne in dieser Zeit vor allem der Mitarbeit seiner Kollegen sowie dem lEnlaegcitfommen bei Aus- sichtsrates der Anstrilt verdanke. Er sprach weiter den Wunsch aus, dotz auch die Schüller durch fleißige Mitarbeit das Ansehen und den guten Rus der Schule fördern möchten, erwähnte bk Wahl von Vertrauensleuten der Schüler an der Am ball und erteilte gleichzeitig dem Stellvertretenden Vorsitzen-^ den dieser, dem Schüler der Maschlnrnbauabteilung

wir bereits in unserer letzten Montags- mi teilen bunten, bat das Reichskabmett ____ bis einschtießtich l5. November die völ­lige Einstellung oes Personenver- LhrS angeordnet. Ausnahmen, hetz es da­mals, seien nur zulässig riir Abwicklung des un­bedingt notwendigen Arbeiter^ und des Vor­ortverkehrs der Großstädte. Es ist uns leider erst beute möglich, von den zuständigen Stellen nähere Einzekhriten über die noch bestehenden Verkehrsmöglichkeiten zu erhalten. Wei- ter unten lassen imr eine Ausstellung der riüge folgen, die auch während der Sperret fahren, soweit die oberhrifischen und die autxrhessischen Strecken, die Gießeir berühren, in Frage kommen Diese Züge können jedoch nur von Vertonen tzenutzt werden, die eine Zeitkarte d. h eine Arbricerkarte, Monats- oder Manal-- «benfartc, eine Schülerkarte oder eine WochLN- karie besitzen. Fahrkarten des gewöhn­lichen Verkehrs werden nichtauS- zugeben. Lmrä,e von Reifenden auf Aus­nahmen sind zwecklos und bleiben anderücknch- tigt Auch eine Benutzung von Güterzügen ut ausgeschlossen.

Reifende, die nachweislich von der Ver- khrseinslellung überrascht wurden, können nach besonderer Genehmigung durch den Bahn- hossvorstano bis einschließlich 6. November auf gewöhnliche Fahrkarten in chre Heimat beordert werden. Eine sonstige Durchbrechung der sperre ist ausgeschlossen. Neue Wochen- oder Mo­natskarten dürfen wahrend der Zeit der Ein­schränkung nur gegen Abgabe der alten ausge­geben werden. Der Berkauf von Bahnstetg-

ben Dingen dann nichts ändern. Für ihn, den pedantischen Philister, wird eS vollauf genügen, daß Sie imfere Beziehungen bisher ihm gegenüber totgeschwiegen und doch heimliche Zusammen­künfte mit mir hatten!"

Da konnte sie nicht ander- sie schrie laut auf! Und dann ein atemloses entsetztes Stam­meln:So so gemein könnten Sie fein?"

Er nickte ruhig, ohne den Blick von ihr zu wenden.Ich habe meine besonderen Ansicht über Gemeinheit. Wenn einer um fein Leuen kämpst Jinb alle Mittel erlaubt. Und ich kämpfe nicht nur darum, sondern auch für Sie! Für Ihr geistiges Leben, Ihre Selbstachtung, Ihre zukünf­tige Ruhe, weil Eie selbst zu schwach sind dazu."

Zorn, Scham und eine wahnsinnige fcnqfi schnürten ihr die Kehle zusammen. Stumm riß sie ihr P'erb herum und wollte ohne Gruß davon, tkreyffen Sie nicht, bah ich in acht tagen Ihre Entscheidung erwarte?" net er ihr nach.

Sie hielt noch einmal an und wandte den Kopf.

rib hetfrt*fen auch Sie nicht tr.fc burie Ent- Lft hing b re t fl tr.-f e i i ! Un' ba t rce tn Str td) .uu4u1) zu einem Gcwaltstreich entschließen würden, der mich um mein Ziel betrügt. Sie Graf Sanberfelb doch vorher niederichießen würde wie einen tollen Hund?"

Er stand nach aui derselben Stelle und feine brennenden, uöerbittl.chen Äugen ratztm noch immer auf ihr Aber in feine harten Züge war olötzlich rin Ausdruck müden Wehs «treten, wäh­rend er langsam sprachUnd glauben Sie, daß mich dieser Gedanke schreckt ? Lfelleicht würde ich

ihm dafür dann auf den Knien danken, denn d wäre. .. Erlösung!"

Wie ein .schuß mitten inS Herz war tßr der jammervolle Ton gedrungen. Und faß kwch dann und machte es bluten und betäubte leibst Angst und Zont ...

Und eine Stimme sagte ganz deutlich in chr: DaS hast du auS ihm gemacht! Und beloaen hast du ibn und dich selbst, alS du dir rinrebetrfL er ffl btü yJrin^Rann hat dich je so verstanden und av- liebt wie er, keiner deine Gedanken fo viel beschäf» tigt, dem Her; so unruhig schlagen gemacht. Unk noch ist eS Zett...

DaS? Wozu? Sie fuhr wütend empor.

9fnn, ich will nickt! Fch will nicht!" rief sie laut nt die Stille deS verdunkelten Gemachs hinein.Den Weg roifl ich gehen, den mein Wille lick gewählt, und mein Ziel erreichen .. .**

Allmählich wurde lfe ruhiger. Ja, und es mußte doch einen Ausweg geben auS der scheuß­lichen Lage, in die sie geraten war! Ein Mittel, diesen närrischen Menichen zu beichwicktigen ....

Sie dachte lange nach, aber es fiel ihr nichtt em. Indessen ad> Xaie waren eine lange Fnst. Da würde ihr wvh ri t g ter Gedanke kommen.

Denn nur ^'tode.ta ihr heute n.cht in den Weg gelaufen wäre? Das sollte sie sagen, wenn die fU nagte, warum sie nicht in Friedau gewesen war?

Bah barte denn Modesta überhaupt rin Recht, sich um ihre Angelegenheiten zu kümmern? rit sollte eS nur alorrne SfeinL

Ter wallte lie sann gleich grünMub Sridx» lagen . , . ein für allemal.

(Fortjetzung plgt)

Tn war eine furtftbare Beränkwung mit ihm wr sich gegangen. «

Seine -lugen glühten, und in feinem Glicht war knie Spur van Far« gewesen.

Auch nxim ich Ihnen schwöre, daß ich ohne Sie nicht leben kann

Auch dann!"

Ohit!" Und plötzlich bitte er sich dich und drehend mtfgerid^'t. » dann hören Sie auch meinen Entschluß: Der Liehe wäre ich aewichen, brr btq- foieu Eitelkeit rim>S Deib>s weich.- ich nicht! Sie sollen mir mein Leben nicht zerstören burch teilt Laune, die Sic später selbst bermen müßten, wril iie Sie elend machen würbe. Ich gtbe Ihnen nrrch. acht Toge Frist, zur Besinnung zu flammen und Irre Verlobung freiwillig zu lösen. Tun Sie e8 nicht, bann nehme ich bie Sache s'lbst in he Hand "

Evelyn fühlte noch jetzt in der Erinnerung, rote ihr das Blut zum Herzen gedrungen war.

Was wollen Efe tim?" hatte sie dann nach einer beklommenen Laufe gemurmelt. Und er hatte sie immer noch mit feinen brennenden un- ertnttllchen Augen angestarrt.

Sie jroi-gen, abzulasfen von Ihrer Selbst- Vernichtung a?tc iroimen zu Ihrem Glück. Hin- geben und Ihrem Bräutigam ein ach laten, wie die Tinge ließen; daß Sie ihn nicht lieben; daß ich ältere fRcdite habe"

Q Stockheim, 4. 9bn. Tie beiben Ein­brecher, btt wr einigen Tagen, rov wir be­eid teten, m Lind ach'en verichi» bat! Einbrüche ver­übten, aber va;t Wachtmeii-er Luchoammer in Stockheim auS dem Zuge heraus verchastet w't- den konnten, sind am Frritag aus bfm £> i f t- lokal in Ortenberg, topfen iie verbracht wiben waren, während iw mit Holzabtragen be- jchäitigt wurden, sl üchtig gegangen, ahne daß iie ro eber ergri^en nKrtkii kannten.

4 AuSdem 9? i b o e r t a l, 4. Nvv Früher als gnvähnlich ist dieses Jahr der Vinter eing7Kvgen. Nachdem i'djon Ende der vorigen Wvck-e rechte VvgelSberger Höbenlujt berrfdXt nab rt ring.treten war, setzte am Sonntag abend macht.«s Schneetreiben ein, das bald He ganze Natur in ein weißes Kleid hüllte und jede Arbeit aus dem Feld unmöglich macht. Ter Schnee liegt idron ftrllenrorife sehe liodt und ba Himmel sieht aus, als wollte er noch weiter feint nrinen. flaum g.m Federn au-schütten. Man boftt, daß das alle Wort «ich bewahrheit«: ,/Gestvcnge Herrn regeren nickt lang".

Äreis Schonen.

sk. S cho t t e n, 4. Noo. Der E>amf*aj morgen eingetroffene Lastzug brachte keine Post mit, ba auch am Sonntag wegen Stillllg.m doS Verkebrs keine Postsachen gefördert nxrjen biuiiai, so blidi unsere Stabt fast 2 Tage ohne Post.

Hesfen-Nasfau.

Ein Di7hdied «rhattet.

Frankfurt a. M., 4. 9h*. In de» Monaten Juni bis September wurden vo» Dauern - und £>ofgütern Lessens und Nassau- (£®rgüll, Manatzall, Ockstadt, Sprend­lingen, Dieburg, Gelnhuufen ufro.' zahlrrik-e Shw der und Schweine gestohlen Der Frankfurter Äriminalpoliiei g-lang es jetzt, nachdem vor Mv- natSsrist schon fünf bet Tiebe feftarrommen waren, die Serie dieser Bande, den 3>!Lhri^n Pf erb»* metzger Philipp Barnin auS Oberuriel, fest»- nehmen. Unter IaminS Führung wurden hr Raubzüge au-5grfiibrt und die gestohlenen Tiere tn bet Iaminschen Metzaerei schwurzgesci-lachtet, la» Fleisch wurde FranksuNer Gasthöfen und "kicken Familien augriübrt, bie 1012 Mark und mehr ^zahlen konnten. Tie Nachfrage war k tert, daß I. nicht genug stehlen flonnte. Außer A rturbnt heute noch drei Diebe festgenommen.

RtSstlikrung der NDdo.

kr. Frankfurt a. M , 4 Nvv. Das yrrmtz- furter Tiefbauamt hat dieser Tage mit den Vor­arbeiten zu der Niddaregulierung oberhalb der Mürümng auf Frankfurter Gebiet begonnen. Anlage von Wehren und Sainm.lh.xfen, deren Ab­fluß reguliert werden kann, soll den alljährlichen verfebrsNörendrn Frühjahr: überfchwemmunsen etu für alle Mal ein Ende gemacht werden. Die Nidda- regulierung kann auch auf daS hessische Ge­biet ausgedehnt werden, wenn der hefsischje Staat Mittel zum Bau zur Vcrfügwig stellt.

ge. C schwege (2Berra\ 3. Nov. Infolge ber augenblicklich herrsc^mden Frostglätte stürzte geltem nachmittag bte 50jäbrige Sbefrau eines ko» iigen Einwohners so unglücklich auf den Bürger- ftng hin, daß sie einen Schäbribruch erlitt. Der ihren Tob herdeisührte.

Frankfurt a. Main, 4. Nov In ber Stadtverordnetenversammlung nutbe heule in Frau Tx Guard die erffe Subträrin, alt Magistnatsmitglied ein geführt. Da Antrag der Unabhängigen auf Einiühr^ng bet Lehr- unb Ilern mittel hxi ibrit in allen Schul m Frankfurts w^rdr mit allen bürger id>m Stimm» gegen d« sIrialistischen beiher Ruhtunam abge- Icorit. Nach Mitteilungen b.8 St dtratS Lllbmann tat bie Regierung bi: in Aussicht gestellt: Erhö­hung ber Fettcaiirn um 20 Prozent fjeben i/tdxr ;urückg<z)gen.

kr. Frankfurt a. M.» 4. Nov. Da die Unsicherheit in Frankfurt fertig iw- nimmt, haben sich jetzt m einzelnen Stadtbezirk« Einwohnerwehren gtbilbet, die mit Ein­bruch ber Dunkelheit in Tätigkeit treten un) berat Zweck lediglich bann besteht, die Dürgersdzast vor Raub unb Diebstahl zu schützen. Der Frank­furter Dürgerausscwh verlangt in einer Eingabe an ben Magisttat ein Verbot der Kraftwagen* sahrten am Sonntag unb nach abends um 10 Uhr. Zuwider Handlungen sollen Einri-Huna bei nun Fahren benutzten Wagins »uc iMge haben.

kr. Frankfutla M,4 Noo. A-i ber wirb- schaftswiiienschaftlidien Fakultät ba Universitär soll rin Lehrstuhl für Ha n be l Sg eo g r a phiu a richtet werben.

Brand ober Unglücksfällen erforderlich ist. Für ben Winter gilt als Nachtzeit von 9 Uhr 1 abends bis 5 Uhr morgens. Der Notfall 1 ist nachzuweisen. Zuwiderhandelnde wer- 1 den mit Gefängnis bis zu 2 Jahren unb mit > Geldstrafe bis zu 100000 Mk. bestraft. Das ( Fahrzeug wird, einerlei, ob es dem Täter oder < Teilnehmer gehört, ebenso, wie der ganze Be- i triebsstoff, beschlagnahmt. >

Ve anfialtunflen.

Mi ttwo ch Hausfrauenoecein 8 Uhr, Hotel 1 Schütz: Hauptversammlung. Licht pielbaus: \ Rose Band nach dem Drama von G r'eard Haupt- : mann. Schwärz-Driß-Theattr: Tie Wanda- ratte.

* Ter Verein ber Freunde des kunstwissenschaftlichen InüitutS hielt am Mittwoch iai 29. Okober im Hotel SStfjona bie GründungZfeier ab. Nach einer Ansmach' des . Herrn Rekurs da Unweriität Pros. Tr. Kalb­fleisch, in ba a bie großen Aufgaben, aber auch U.' Nöte bei kunftwii'en^chiftlichen InfUtutS ter UnwaliLt unb seine Bedeutung für weitere Kreise beleuchtete, übernahm Geheimerat Prof. Tr. Dehoghel den Vorsitz Ein Vorstand von 10 Mitg'iedem wurde gewählt. Professor R a u ch führte and, dah Gießen inmitten eines ba reichsten und in ereljanteften Äiinrgcbic.e Teutschlauds li.ge. Bezeichireiib für unferen alten finnftrrichhim ist ». B., daß die 23a*, die dem Tarmf.äbter Museum be anderen G4anz Dateiben, auS Ober- ^ssen Hammen Erst kürzlich noch flam vom Lckisfenbag eine berrfidx Strin-Matonna, das D-rtl eines ba xxniitmei'-cT deutscba mittelalter­licher Plastik, in doS Museum von Darmstadt. Tie Fülle der ung?babenen Schätze endlich einer g rechten Würdiguna entgegenxuführen, und fijre ll-hen Werte zu nutzen, sowie künstßaisch fördernd im weitesten Sinne zu trirfim, ist bie Hauptauf­gabe ber Vereinigung. Es stillen vegelmäßige Vor­träge üba Fragen alta, neuer unb neuester Kunst von Ibmftg Irfnlen und Künstlern, im Sommer Ausflüge zu bat noch viel zu wenig bekannten, groFertigen KunstschLttm da engeren und weiteren Umybung veranstaltet werden Eine Auskunft- stelle für alle Kunstangelegenbriten wird einge­richtet werden. Ta Vevnn dürste berufen fein, ein nichtiger Faktor in dem Geistesleben Gehens zu nerben. W ist al'v zu erwarten, daß weite Steife an da Lösung dieser bedeutenden Aufgaben mit* nirfen werden.

* Aus Anregimg des Bezir kSverbandes Gießen der O rtSgewerbev er eine fand am SamStag im GeroerbehauS eine Ver­sammlung da Spengler- und Jnstalla- tionsmeister aus dem Bezirk Gießen statt, in daen 2ferlauf die Gründung einer Fachgruppe innerhalb des Berirksverbands beschlosien wurde. Es wurde ein Vorstand gewählt, bestehend aus den Herren Dahmer-Gießen, Schröder-Grünberg, Albon-Lich. Schleenbecker-Heuchelbrim, Robert Brückel-Lang-GönS. Am gleichen Tage sand eine Besprechung der Stein hauermeister in der­selben Angelegenheit statt. Es wurden als Dor- starrdsmilalieda Der Fachgruppe deS Bezirks Ver­bands Gießen bestimmt die Herren: Schmall- Gießen. Leonhardt-Grünbag, Muhl-Alten-Buseck, Nickel-Treis a Lda. und Aroh-Lich.

* Das Fest der goldenen Hochzeit feiern am 7. d. Mt». die Etzrieute Obapostsstaftna L P. Adam Emig unb Frau, Micestr. 19, bei noch völliga körperlicher Rüstiikcit.

Landkreis Gießen.

-m Hungen, 5. Nov Dem Schausteller Paulsen, da am Allahriligemroarkl hier ew Pano­rama aufaestellt hatte, wurde in bet vorletzten Nackzt ein schlimma Streich gespielt. Er machte am Moraen die Entdeckung, daß ihm ein Teil da Segeltuchhülle unb Pluschdecken gestohlen waren. Sosorttge Nachforschungen haben agtbm, baß ein feil kurzer Zeit bet ihm bediensteter lunger Mensch namens Lacks auS Gamestal bte Sachen ge­stohlen und in da Rickchuw Laubach-Mücke das Weite gesucht Hot. Da Schaden beträgt über 1000 Mark und ist für ben Schausteller wnlo empfindlicher, alS ba Stoff jetzt teum zu be-' schaffen ist. Dir Gendarmerie ilt benachri-iitigt, und mittels TeleplwneS sucht man deS Früchrism hab­haft zu irorben.

lp. Langd, 4. Nvv. Unfa fast 600 Einwoh- na zählende» Torf hat schon seit zwei fahren keinen Nachtwächta unb feit V/e Jahre feine Hebamme

x Wieseck, 4. Nov. Bahnarbrit« Wilb. Weigel und sein: Ehefrau Elisabeth, g'v. Weller, feimt heute ihr: silberne Hoch­zeit.

Kreis Büdinaen.

Q Essol derbach, 4 Nav. Bei ba Treibjagd im bieliqtn Qfemrinikmxifb am vori­gen SamSt-ia wurde durch einen unglück.ichen Zu­fall da Forstasiessor Tesch von einem Jäger an­gel <t-o ssen und am K-pf, an Armen unb Beinen verletzt Glückliche "weife blieben die meisten kchrol- Ifirner in ber Keidimg stecken, s) baß feine lebens» , grilhrlicken Skrlebungen ein traten.

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