Ausgabe 
2.9.1919
 
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b.

für

der Leitung bc-5 Hansa-BundcS froren, nicht zu-, zuführm, frot «ich d.e Jtejiccung euschos««, bcn trqfenb. Angesichts der gegenwärtig« wittschofts-1 Brnrkcnzwang für sämtliche Seifen zu befrihg«.

zu erfüllen bereit siiü>.

Ein Reichsverband alleinstehender Frauen.

Ein WohltätigkcitSfest zu Gunsten unserer heimkehrenden Kriegsgefangenen

politischen Verhältnisse, angesichts der angestrebt«! Es wird also demzufolge möglich sein, die. im Sozialisierung und kommunalis-.erung fül/rt der nächsten Monat m den handel,lommenden

des, klingendes materielles Ergrimis zeitigen dürfte. Den g«au« Betrag des für unsere Kriegs- g: für gen« bestimmten Gesamtüberschusscs werden wir erst in den nächsten Tagen Mitteilen können.

Elsaß-Loth ringen sind nunmehr g, schlossene Prioatbriefe jeder Art -ugi

stellen inü) im ZweiselSfalle an den Devolluiüch* tigten der Reichseinfuhrstell« für Ledens- und Futtermittel, Berlin W 8, Pivlnrnsrvaße 44 (Amt! Zentrum 8588), zu richten sind.

** Sammelt Mutterkorn! Mutterkorn ist für Arzt und Apotheker eines der wickztig"« Arzneimittel und für bis Geburtshilfe micntbcfrix lich Da die Zufuhren aus Rußland imb Spanien, nwher früher das meiste Mutterkorn zu uns Rim, säst gänzlich aufgefrört haben, leiben wir in Teutsch- laiib großen Pkangel an diesem überaus wichtigen Arzneimittel. Tas Mutterkorn rührt von einem Pilz her, von dem viele Gräser, beimberS nurr.de unserer Getreidepstcrnzen zur Blütezeit befallen werden. Ter Dauerzustand dieses Pilzes, der na­mentlich in der Idoggenbtüke zur Gntnndlu.-tg kommt, das iogcmntnte Mutterko«, stellt die Röcni Landwirt bekannten dunkel violetten Gebilde ter.

teiligung an der Wahl zum Provinzialtag war sehr gering. Von etioa 5000 Wahlberech­tigten gaben nur 1210 ihre Stimmen ab. Van dielen «triefen auf U. S. P. 120, Deutsche (lib:- rale) Volkspartri 141, Temokraten 171, Sozial­demokraten 369, Teutschnationale 406.

Der Lieferant, ein rhräi--------

heute zufällig in Gieß« weilte, überlieh dashol-

prov!nzialtagrDahl.

Bad-Nauheim, 2. S'pt. Tie Be-

Nachdcm es in den letzten Monat« möglich gewesen ist, der Sei ^nndustrie aus dem Aus­lände wieder größere Mengen von Rohiof'en zu-

Au- Statt and Land.

Gieheu, den 2. Sept. 1919.

Höhere Schuh- und Lederpreise.

würde, so wären alle Schwierigkeiten in diri.'r Beziehung überwunden. Bei der heutig« Be­setzung der Ei sen bahn Werkstätten wäre es leicht, biete 500 Lokomotiven in Stand zu setzen. In vier Wochen könnten alle im Gleise sein, wenn überall mit dem nötigen Nachdruck erarbeitet würde. Tie Einsicht schasst sich allmählich Bahn, daß der Stücklohn der einzige AuSweg ist, z i geordneten Verhältnissen zurmtzukehren. Er a: tin ermög­licht es dem fleißigen Arbeiter, seine. Verdi »n st nach Willen und Geschicklichkeit zu stei^rn. Set

** Krieg sgefangenenrückkehr. Wie uns von der Ztommandantur des hiesigen Durch­gangslagers milgeteilt wird, treff« heute mittag L30 Ufrr 950 Kriegsgefangene auf dem hiesigen Bahnhof ein.

In der Presse werden Mitteilungen über die (Shünbung einer besonderen Hansa-Vund-Pariei verbreitet. Diese Mitteilungen sind, wie wir von

Mül-len abgesondert wird, txx sein starker Eist, gel/alt es zur menschlich« und twrisch« Nahcuez ungeeignet macht, zu sammeln und »nr ruubnai Apotheke zu schicken, die 10 Mack für ein KiO>

♦♦ Zwischen Deutschland und

die weit über die Spelzen hinausvagen. Es liegt im dringe irden Bolksinteresfe, alle im Jmlaiwe feg, baren Mengen den Zwecken der Krenikeinxa rngung dienstbar zu machen. Daher toerOcn alle Land, wirte, Müblen- und Trelchmaschinenbeiitzer untz Arberter dringend gebeten, alles Mutterkorn, wel­ches bekanntlich bei der Reinigung des Getreidrß

Sozralurerung inu> rvommunuintrnmg ,

Dausa-Bund rreuerding- einen besonders «crgttchen und lebhaft« Kamps für die Erhaltung des »clb- ftäntigen Unternehmers und Erwerbstätig«, in Handwerk, Gewerbe, Handel und Inouftric. Er ist bemüht, alle diese Kreise nach wnttchaftspoli- tiscken Gesichtspunkten zusammenzuschutze.n uite ihn« eine ihrer Bedeutung entsprechende tocit zahl­reichere Vertretung als bisher in den Parlamenten zu verschaff« unb damit eine geForderte direkte Berinstussung der Gesetzgebung zu ermoglutLU. Ter Hansa-Bund rechret habet auf bie Unter- ftützung aller politisch« Parteien, die gleich itjm in der VcNvirLichung der Pläne der gcg.Tnvarhgen Regierung den Untergang unteres gesamt« Wirt- schaftslebens sehen. Wenn es ihm darüber hinaus gelingen sollte, die unser wirtschaftliches Leb« betreuenden fragen d« Partei kämpfen zu «t- ziehrn, so würde er dies als ein« besonders wert­vollen Arbeitserfolg erblicken. Tw Gründung einer selbständigen Partei, die der Leftwtg des Hansa- Bundes wiederholt und aus d« verschiedensten Teil« des Reiches nafregelegt Word« ist, ist bis­her nicht berücksichtigt norden, solange zu hoff« tst, daß die bestehenden Partei« bei den kommend« Walklvorbereitungen bte bevechtift« Wünsche nach Kandidat« aus Handwerk, Handel inte Industrie

Unter dieser Bezeichnung bat sich eine Ge­meinschaft gebi lkt, welche ihre.ig.rit über das ganze Reich auSdehu« und die wetiten sowie pra!tisch«t Einrichtung« vf.eg« wlll. Hierher gel-öven z. B. Rat und Beistand in schwieriger Lage, kostenfreie Rechtsauslünfte, Fvrdermig deS Erwerb unb Nebenerwerbs, tt« handliche Erle- bigrntg vou Vermögens fach)«, Aussprache-Abend-, geselliger Verkehr, Berlondzeitschrist zum Mer- nunssaustausch, Sammlung von Material ilbrr so­ziale Frogm usw. Ter Verein will überall Orts­gruppen erricht«. Ehefrau« werden als för- d-rnde Mitglieder ausgenommen, in Ausnahmo- fälten auch männliche Person«, wenn sie sich durch itre Lebensstellung ober SpezialkOMtnist'e zur Äritgliedschast eign«. Truckch ist« über die neue Organisation ,vers«det die Geschäftsstelle, Ber-- .....15, Joachimsthaler Straße 27 kostenfrei.

Leipzig, 31. Aug. (Wolff.) Zum Besuch der Leipziger Mustermesse sanden sich . die Hauptschriftsteller unb andere Persönlichkeit« der deutsch« und ausländischen Presse ein. Die Sperren wurden im Meßamt vom Direktor Dr. Köhler begrüßt und vom Abtrilungsdirektor Behr mann in einem längeren Vortrage über das Wes« der Leipziger Mesie und die gegen­wärtig hauptsächlich bas Meßamt h^chäftigend« ^fragen unterrichtet. Daran schloß sich der erste Runbgang burch einige Meßhauser, wobei bie Pressevertreter aus den barg.bo tenen Musteraus­siellungen aus bcn starken Ardeitswillm ber Unter­nehmer unb Arbeiter ber Meßindustrien schließen konnten. Znm Mittagbrot vereinigten sich die bcutjrf)« und ausländischen Journalisten mit bem Auslichtsrat des Meßamts. Dessm Vorsitzender, Oberbürgermeister Dr. Rothe, entbot ihn« den Willkommensgruß und erläuterte btc nächst« Ziele bet Leipziger Messe auf bem Wege zur Förderung des Außen lxmdels. Diese Ziele lasten sich in bie WorteAusbau ber Internationalisierung der Messe" zuämmenfass«. Dr. Rothe hob hervor, das; die Leipziger Messe von jeher nicht mir eine Messe für das Jnlandgeschaft und nicht nur eine Ausfuhrmesse, sondern auch eine Einfuhrmesse ge­wesen sei. Es soll den ausländischen Industrien zukünftig mehr noch als bisher Gelegenheit ge­boten sein, ans der Leipziger Messe mit der bcutfd)« Industrie in die schranken zu treten. Der Meßvcrkauf und Meßeinkauf bedeut« eine Vereinheitlichung und Verbilligung des Absatzes imb bes Bezuges. Es sei daher ein Fehler, wenn immer wieder, freilich ohne Erfolg, Pläne .für die Schaffung von Messen an ander« Plätzen Deutschlands auftauch«: denn damit würde die Bercinhritliämug in Fortfall komm« unb an ihre Stelle bie Zersplitterung tret«. Man erkläre zwar immer, man wolle ber Leipziger Messe Tein« Wettbeiverb matten, sondern sie nur er­gänz«, oder diese Ergänzung ist, wie der Redner zu versteh« gab, weit mehr als zwecklos. Mit demselben Thema beschäftigte sich Geheimer Kom- merzi«vat PH. Rosenthal. Er betonte, datz Industrie und Handel, wie er erklären könne, von den fog-cnannt« Ergönzungsmes en nichts wissen wollen. Zu der Absicht, die Leipziger Messe rin verstärktem Maste b« Erzeugnissen des Aus­landes zit öffnen, bemerkte Geheimrat Rosenthal, die deutsche Industrie habe die Konkurrenz des Auslandes nicht zu fürchten. Im Namen ber Pressevertreter dankte Hauptschriftlriter Bach­mann (Berlin) für die d« Journalisten vom Mcstamt zuteil gewordene Aufnahme. Ter Redner verbreitete sich dann über die hoffnungsvolle Stim­mung, bie man in Leipzig beobachten könne. Diese fei an Zrichm des selbstbewußt« Durgersinnes, d« man nicht entbehr« könne.

Eine Hansa-Bunds-Partei?

ausmal« korrn«.

Nun hab« auch die Häute- unb Fellauktion« wieder begann«, imb es schnellte bei ber am 19. August veranstaltet« Auktion in Berlin bet Preis für das Kilogramm rbfre Haut von 3 Mk. auf 11 Mck. Wie weit diese Derlrättnifte in Zukunft führ« werden, ast gar nicht abzuseh«. Sichet ist, daß diese Preistreiberei unter keinen Umständen gerechtfertigt ist unb nur wieder große Summen ge­wissen Leuten in den Schoß wirft. Die Verbraucher werden sich wundern, wenn jetzt in ter nächsten Zeit die Dam«- unb Herren, tiefvl 3050 Mk. mehr kosten, wenn für Reparatur«, wie Sohl« unb Absätze, 2426 Mk. bezahlt wer- bat soll«. Ties wird die Allgemeindit schwer treffen! Tem Schrihmacherhcmdwerk, das durch diese Verhältnisse mit am schwersten getrvff« wird, könnt« durch UnfermtniS der Sackbage von dem Publikum die Urfodyn dieser Preis-Entwicklung in bie Schuhe geschoben werd«. Deshalb hab« die Vertreter beS Schuhmacherhoichwerks, die am 25. August zu einer imposanten Tagung bt Leipzig zusammen war«, ««gisch Stellung gegen diese Preistreiberei genommen imb folgende Entschlie-

8^r^rute, d« 24. August, ftattfmbmbc von Vertretern des Schorhmacherhaw)werks aus all« Teil« Deutschlands besuchte auhewrdentli>che Ver­bands tag desBund Taitscher Sd^uhmachm-Iu- mmgen", Geschäftsstelle Berlin SW. 48, Putt- kamerstt. 10, beschließt:

Tie kurze Frist der frei« Lederwirtschast hat bewiesen, daß sie, toie im voraus anganomm« werden mußte, noch nicht zu ermessende furchtjmre Verhältnisse zeitigen teirb, durch die die Versvt- aung ber Bevölkerung mit Cchuhwav« unb die -lusführung ber Reparatur« mehr berat je in Frage gestellt ist. Diese Gebhr wirb in Rücksicht auf bcn bevorstehend« Winter ganz beßmdcrs schari in bie Erftheiramg tret«.

Tie Preistreiberei hat in grmymtofcr Weise eingesetzt unb eS muß angenommen werden, daß der Ijödfte Punkt noch nicht erreicht ist. Die gc ringen Vorräte werden aufgeBauft ja sie sind eS vreileickt schon *urüc6gebalt«, oder jetzt schon zu Preis« verkauft, die jeder Beschreibung spotten.

Tie berechtigte Aufregung in der Bevölkerung wird eine grenzenlose und am letzten Ende das Schuhinad»et Handwerk dafür verantworttich ge­macht werden. Tas SchnlMadrrhandwerk wird für den unverantwortlichen erbarmungslos« Wu­cher bestimmter Interessengruppen büß« müsstm. Wir fordern daher rasches unb rücksichtsloses Gin* , sch,rett« gegenüber bcn L«t«, die bem Volks­körper bas letzte Mark aus den Knochen fangen."

Aufhebung des Markenzwanges für Seife.

-ie D-rotKckrrÄ»riü:ferimg zu fovLern. In dringen­de Fäll« Lmum die Kvmmimalveröärwe Aus* ncljraen von bem Verbot genehmig«. In Vet- bnibuitg mit dem Ausdruschverbot erfolg« Mag- luzfrm«, um b« Transport von Hafer ernzu- fchrä.cken. Die EifmbahnVerwaltung wirb lxs Mitte Oktober bcn TranSyori nur imoTern W last'«, als Hafer vor Jnktafttret« bes Drusch- txTtoteS ober später mit (Genehmigung des Korn- Hmnalrcrbaubcä nusg-drosd)« worb« ist.

Die burch die Lieserunc-s-uschlage «titehemd« Mehrkosten werd« auf das Reich übernommen, so daß eine Verteuerung des Brotes durch bie Zusck.l 'gi' nicht ri'.tritt. Die für Saatgut gelten- d« Pr.isvorschri ten werden durch Besttrnrnung«, die in nächster Zrit ergeh«, der veränderten Sach­lage angepaßt.

Ebert und Noöke in Dresden.

Dresden, 1. Sevt. .(Wolsf.) Ebert und Nos ke sind freute vormittag, von Darmstadt kom­mend, i:< Begleitung des Gesandten 92abolm) am hiesigen Hauptbahnhofe angekomm«, wo sie von dem Stellvertreler deS Minüterpräiir^nt«, Ufr* 1 i g, beit übrigen Ministern sowie bat Spitzen der staatlich« u.rd stäütischm Behörden empfang« wurden. Sie begaben sich vom Ba-uhos nach oer Gaiderritcrkaftrne, wo militärisch.' Vorträge und eine Truppen Besichtigung statt sand«. Während dateinf der RrichSwehrmi^ ifcr die Lasernmanlao« besichriate, fand im Ministorialgebästbe eine ohi* zielte Begrüßung Eberts durch die sächsischen Re* gierungSmiiglteber statt. r

Im Mi ästerialz bäude richtete Minister Ulig, im De, ein ber übrigere Minister und bei Be­amten der Ministerien, in Vertretung des b«r- laubt« 'Ministervl-ä ident« eine BegrüßuugSan* spracl)? -au den Reichs Präs iben ten Ebert, der mit warmen Wort« dankte und besonders hervor hob, daß bas iäckusische Volk und seine Regierung treu zum Reiche und seiner Giitljeit ständen. Zum Schusse sa 7te der Reichspräsident: Wenn alle Be- rufösLände sich zu «tschlossen« Arbeit Zusammen* fänden, so wurde auch das Wirtschastsleb« emer baldigen Gesundung und das Reid» einer besseren Zukunft «tgegengefren. Gegen Äritlag erfolgte im Kraftwagen eine Fahrt nach Pillnitz, wo eine Bej ict igung des Schlosses und der Anlag'n stattfanb. Von Pillnitz aus führen bie Herr« mit einem Sonderdampfer nach Meißen zur Be­sichtigung der staatlich« Porzelloranrrnufakeur.

Die Rückkehr der Gefangenen.

Berlin, 1. Sept. (WTB.) Die Reichs- »entrale für Kriegs*und Zivilgefangenc ist vom « n ter nationalen Roten Kreuzin Genf folgendes Telegramm zugeMing«: Tas internatio­nale Komitee beeilt sich>. Sie zur endlich in Aus­sicht gestellten Heftnschaffung der Gesang nm aufs herzlichste zu beglückwünschen. Diese ist der um- sickrigen taktvollen Leittrng sowie der unermüdlichere Arbeit Ihres Vertreters in Ltersailles zn^oerdanken. Tas Komitee durfte vor ad,it Tagen in einer wich»- tigen Besprechung mit den französisch« Behörden auf bie besondere Qualififatäm desselb« Hinweisen. Wir hoffen bestimmt auf ein« glatten Verlauf ber Verhandlung« unb auf ein balbiges Wiederseh« der Gesang«« unb ihrer Angehörigen.

Die Entschädigungslerstung Berlins an Frankreich.

Paris. 1. Sept. (Wolff.) Havas. Dmtsch- lanb hat bekanntlich locg« ber von ber Stadt Berlin im Falle derErmordungbLsScr- g c a n t e n Manheim gefordert« Summe von einer Million Einwände erhob«. Wie dosEcho de Paris" erfährt, hat nun Deutschland diese Summe an Frankreich gezahlt, das sie dem inter­nationalen Komitee vom Roten srimz überweis« wird.

Die Leipziger Messe.

** Preußisch*Süddentscfre Klasie^ lotterie. Die Einlösung der Lose zur britr Klasse muß unter Vorlegung des Dorklasstnlel bis zum 5. September abends 6 llhr geist>e!a Aach müss« die Freilose gtg« Rückgabe der « wrnnlose bis dahin in Empsang genommen watck.

** Die Schwarr-Weiß-Lichtspitk bringen ab heute das Wiener Kunst-Kilmlri Tie Schlange der Leidenschast", fixinnfr.lt Zirkus- und Kriminal Roman in 4 Akten, M zweiaktige LustspielSenta als Troschkenkutichg und nochSein einziger Patient, ein Luslirj in 2 Akten mit Ernst Lubitsch in der Hauptt^

Landkreis Gießen.

IDungen, 1. Sept. Zu erregken Rq tritt en kam es heute am Balmhof. Die darmerie und ein Kommando Soldaten erwart»

Fettseifen (Feinseife, Rasierseise unb Kernseife) ebenso wie K. A.-Seife ohne Abgabe von-Seil«- marl« zu beziehen. Tie Aushebung bes mit ber Seifenrationstrung verbundenen lästig« Zwanges wirb zweifellos allerseits begrüßt werb«. Lediglich für 5l. A.-2 e i f e n p u l v e r bleibt der Marien- zwang vorläufig noch weiter bestehen. Tie Auf- befnmg der Rationierung des Seitenpulvers ist leider bisher noch nicht möglich, da infolge der KvtKenuvt die Lieferungen der Sodasabriken weit hinter bem erforderlichen Maß Zurückbleiben unb in'olgedessen bie Knappheft an <oeis«pillver noch bis auf weiteres anhalten dürfte.

Die Schuhmacher-Zwansisinnung die Stadt und dm Landkreis Greß« schreibt uns: Nun ist die Lederzwangswirtsdvist zu Ende ! Wie es kommen mußte, so ist es gekommen. Seit dem 15. August hab« wir die freie Leberwtttschaft und feit diesem Tage Uit eine ungeheure, sinnlose, durch nickts zu reck^fertigeudc Preistreiberei in fertigem Leder eingesetzt. Tas Sohlleder, dessen Höck.stprris 16,40 Mk. Ur daS Kilogramm fest­gesetzt war, ist in ber kur zen Spanne Zeit auf 44 Mk. bas Kilogramm gestiegen. Oberleder ist kaum noch zu haben. Und dies ist fril der Anfang der Preissteigerung! In Fackckreisen hat selbst die kühnste Phantasie solche Preise nicket

veranstaltete der Verein cI)emaIiger 11 6cr am Samstag, Sonntag und Montag in sämtlichen Räumen und Plätz« der Sicbigsböljc. Das Fest­programm wies eine so große Rrichhaltigkrit auf, Saß wir uns ein näheres (ringel)« auf Einzel-1 freit« versag« müssen. Der Samstagab«b vor-1 ging im Saale bei Konzert, Rrigenaufführung«, turnerischen Darbietungen, M armorgrnpycn unb einem Festspiel, in liektenswürdiger Weise von .Herrn Hosrat Steingoctter inszeniert. Sämtliche Vorfuhrurg« sanden bei bem gut gelaunten imb sehr zahlreich erschienen« Publikum lebhaft« An­klang. Trat man aus ber Festhalte ins Freie, so bot sich dem Auge ein Bild, das in seinem bunten Gewühl lebhaft an bie Iahrmärckte vor-

gcrngmcT Zeit« erinnerte. Mehrere SchieWände lallen. . _ . , ,

unb Bud« war« ausgestellt, und die zahlreich« T ic SrinnetungsmarTtn nnh

Schützenpvlonaisen" z«gt« davon, daß die frühe- -Postkarten aus Anlaß Zu lammen tri bi

ren Angehörig« unseres Rerimmts noch immer der Nationalversammlung in Weimcu: sind gern zum Sckneßprügel greif«. Die Tombola für d« inner« deutsch« Berkehr beittmmL Leck hatte als besonderes Zugmittel eine Anzahl p ach- Einschränkung ist häufig nicht beachtet wvtten. tige Strcustelkuch« aufzuweis«. Karussell, Viel« $nen«i>img« mit solchen MKartei uvI Schifssschaukel, zahlreich- VerkaufSstände u. a. m zablvrichm L-Postkarten svid nach dem AuslM sorgten dafür, daß auch die Jug«d jüngerer «schickt ivord«. Van d« Empfängern lvutt>'al>a Jahrgänge zu ihrem Rechte Tarn. Sogar ein Strafporto ring.'zogen Am S.ia ttn dür« tev« Zweroexemplar von Zirckus war vertret«. F-erner artige Sendungen auch m Zukunft nicht mehr auM. lockte" eine Wahrsagerbube, wo jedem Wifs«s- geliefert werd«. Dis Rrichst.»ostminttterium frft. durstig« der Schleier von der Zukunft gelüftet I al>er die Poftanslalten angcimcien. ^e bungen na^ wurde. Auch im Frei« war Konzert. Der Sonn- dem Ausland, die durch die Brieftapeu ctni.-j tag uachmfttag brachte mehrere Kunstreig« des liecrt unb mit Nationalvenammlungsmarken t'M hiesig« Radfahrervereins, die ein schönes, färb«- gernadtf sind, bis auf lvcltereS nicht chirch te» präclstigcs Bild bot«. In der Halle war wieder Vermerk K T zu kennzeichn«. W wirb aane Konzert. Gestern abmd setzte hier der übliche kern Nachporto mefrr erhob«.

Tanz ein, bet» fid) wahrscheinlich bis zum an- ** Keine Svnberberechnung vvi brech«ben Morgen hinzvg. Tüten mehr. Ein Verbot, die Tüt« beim vtti

Der TOontcguadintittag war zur Veranstaltung kauf von rationiert« Spezereiwar« biirj» ti eines richtig« Volksfestes vorgesehen. Aufstieg Kleinhanlüer eig«s zu berochn«, kündigt bd eines Riesenluftballons und sonstige Volksbriiisti- Reicksernähnmgsminiiwrium letzt an. Tie <Tru^ guugen sorgten für abwechslungsreiche Unterhal- fätzlicke Regelung dieser Frage durfte, fugt bd tung. Die in Mass« nicht nur aus Gieß«, Ministerium, in diesem Sinne enti<r/cbcn rorrttd sondern auch dess« Umgebung herbeigeströmt« I Weg« der veränderten Bcri»altnine wäre im gej Besucher war« in bester Stimmung unb auch zen Handel ein Kteutpanbcl>Bntttonutzeu von: gebefreudig, so daß die Jeranstaltung auch etn v H anerkannt. Tarrn sind alle Svei«, oewnte« im Hinblick auf die gute Sache sehr zu begrüß«- auch die Tüt«, Inbegriff«. Mit biciem Satz wvj ' " * ~ ' ' 1 ber Kleinhandel gut auskomm«, wenn nutzt grd

unrationell gearbeitet wird. Ter Au : fall cm 9hlm durch bie Ausgabe für Tüten beträgt infolge M tütycTcn Werte ber einzelnen War« jetzt bei (fcvl und Graupen 3 Proz«1, bei Hoferflock« l8/« Pi» zent, bei Kaffee-Ersatz 1 Proz«t, bei Teigwarrs 2 Prozent. Tie etwas höher« Ko,t« ber Tüd werben meist nermmbert, da die meisten Kteiulir-ck ter zwar bie Wage etwas Vorschlag« lassen, M nicht vollkommenes Nettogewicht geb«.

* Tie Baumwä rter Ober frefferl hab« ihre Hauptversammlung auf So«f tag bcn 7. September, vormittays 10 Uhr, ß Hung« imSolmser Hof" einberusere. 86 Baumwärter sinb hierzu cingeladen.

** Aus dem Militär-Wochenblatt. Oberst a. D. Mohr, zuletzt Dom. b. Lbw-Bez. Sttaßbui^ L Els., hat d. Charakter als Gen.-Ntajor mit einem Dienstpatent vom 11. Januar 1919 er­halten.

** Sern 25jahrrges Dienstj ubiläum beging gestern Heinrich V a u b e l, der Leit:r der Bersandabteisureg der Zigarr«ch'anl« der Firma Gg. Ph. Gail. Aus bi?km Anlaß fand im Sltoutet der Firma eine kleine Feier statt, wobei Geh. Kommerzienrat Tr. Gail bic Verdienste des Ju­bilars rühmend anerkaratte unb ihm ein Andenken überreichte.

* Tie Schwierigkeiten im Eisen­bahnbetrieb beruh« zum großen Teil be­kanntlich auf dem DLangel an Öobntitwen, die zwar Vorhand«, aber jetzt nicht betriebsfähig find imb in ben Wcickstätten nicht rechtzeitig ausgebri- fert werb«. Wenn bie Eis«balMverwaltung nur über 500 brtriebSfälftge Maschinen mehr mfügen

die Züge und nahm« d« Get reibe bei sterern die Säcke mit Getreide hauptsL« Wrizm aus den Eisenbahnwagen ab. 8re heulten und schrüm und baten, Männer schimW und drohten. Doch die Säcke lag« auf dem Am steig, unb ber Zug hifrr ab. Es ist kaum i»i] bie Wagen vierter Klasse zu komm« vor « Getteibesäck«. Mittags nahm die Polizei eil Stadt zwei Wagen mit Weiz« in (rinoanM

nacy 205111« imo yxKDmiiuÄTu zu uvi^m. «cni W

ift14°°aM n» «»nian. R-ch bem Urteil von Sa-!wersi<-nbiz-,1

ber «us^e-de We, -um unsc«r Lbeedeff« schlepp, w°r^'^ J

Wirtschaft. IBasaltwerk ist an dem fog«arenten ööül

** Freibank. Mittwoch den 3. Septbr., \an Straße GrünlvraHungen geplant I nachmittags 13 Uhr, werden die Nummern £«([ Bahnanschluß an die Strecke 2t 19012000 beliefert. Grünberg erhalten.

** Auslandsvieh Der Kommunal- crH4 McbbetlL

verband hatte vom Oberhessisch« Biehhandels- ö S ffll

verband zur Schonung unserer Viehbeslände hol- r \C ' J?T 4

läu disches Schlachtviehgekauft, um es dem nnngsam. bereitet rur /-^nhermig ber 1 Publikum markenfrei zu.z,i fuhren. Ein TranSpvr! nungÄwt Z w an gSmmah men ^ir, 8 bieser Tiere kam am Sonntag an. Ter Kommunal-1 mckt binnen 3 Tag« g«ugenb leerlteveNU» oerbanb stellte fest, daß es sich nicht um froNLn- rarbenutzte Dah^ungcn unb EmteUunmer » bi sch" S, sondern um versd^otwnes deutsches Bwh lrg cmgemeldet werd^ fTanbette. Tie Tiere wurden daher beschagnahint. 9 Ba^umgen

Tie binxfj bcn .(fvmmunakverband imb bm Oberh. mig« fdtotten ^^derhm^imgen. dc<gte« Biehba ndelsveibarid gepflogen« V^rhandlungeu der Ankauf von MitttärbarruLsi uis Auge R führten zu einem überraschend schnellen Ergebnis. Starkenburg und Rheinhessen. J

Ter Lieferant, ein rberdänbiWn Hamvler, ber t |

heute zufällig in Gießen weilte, überließ bashol- 2?; I fl r e r m'eMbct L Üinbifd,e" Sdlachwich zum grietzlichenb«tf<bm" der Ober b ürgerrnei fterwahl ha Schladtvielchächstpreis bem Oberh Viehhrnbels- ^w-rnkungbw^rlten O ei verband. TaS Fleisch wird nunmehr durch bnt ®

Kommimalherbomb bcn Berwrgungsberechtigt« bas Zentrum eintttt^' s

auf Marken zugeführt. Tie Geriche wxrd« sich Demokr atm berFallfein wird Für .M* noch näher mit der «ngel-genheft zu befassen ten nur de Mehrfrctt»wz».'Iten ♦JSXn U. S P. daS kleinere liebel, den L-emorn

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nfte-«, biß bereits mit Beginn dtesaS JahreS bie M*1 stimmten. jVrcM.3wflrfQ1I gesamte Einftchrtätigkrit Jonne das hiermit ver- venen-^ u-

temb i e P<schlagnahmerechl von dn Zeuiral-Ein- -- Dillenburg, .1 Sept.,Der kre» kaufsg^fellschast auf die bett. Reichs,lell« über- für d« DillTvris bricAotz die Auniabme ev g-gcmge.i ist, neShalb alle frieLiuf bezüglich« An-11 e i h c von einer Million Mark zur N*] träge unb Anfragen an die zuständig« Reichs-1 eine? Krciswirtschastsamtes.