ütuS) nichs, bäß ef "3W"äite tztteW Strafe bct< vonkomme.
_ Die „Times" melden weiter, daß die Rede des Senator? Knox großes Aufsehen erregte und daß Wilson die von Knox angeführten Beweisgründe widerlegen muß.
Polnische Bandenangriffc.
Breslau, 1. Sept. (WTB.) Das Generalkommando des VI. A.-K. meldet: .In der Nacht Simil. 9. griffen polnische Banden unsere Postierungen bei Golkowitz an, wurden <uer unter Mitwirkung eines Panzerzuges abgeioiesen. Feldwache Gotzscholdowitz rourbe nach Feuervor-- b?reitung durch Äiinenwerfer, .die auf polnischem Gebiet aufgestellt waren, von Banden angegriffen. Im Pahnl,.of G^tzsckstiikowitz eingebrimgcne Feinde wurden durch einen Gegenstoß zurückgeworfen. Die B^rjuche Dun Aufrührenr, die Bahnbrücke nördlich Tarnowitz, sowie Fernsprerl>- und Lichtdräht, in der Antonienhütte zu zerstören, »vurden vereitelt.
England und der Zionismus.
Amsterdam, 1. Sept. (WTB.) Laut „Tele- graaf" erklärte ein Vertreter des britischen auswärtigen Amtes ans eurem am 25. 8. von der Zwnfftischen Organisation in London gegebenen Essen, daß er zu der Mitteilung ermächtigt sei, daß England Maßnahmen zur Gründung des j ü - dischen Staates in Palästina ergreifen werde, sobald cs das Mandat über Palästina erhalten habe. Ein Vertreter des britischen Kriegs- ministeriums erklärte, er hoffe, die Zionisten werden niemals die Opfer vergessen, die England für Palästina erbrachte.
Schenkungen des Königs von Italien.
Berlin, 2. Sept. Nach dem „Verl. Tageblatt" hat der König von Italien dem Staate seine -sämtlichen Besitzungen, Villerr und Schlösser mit Ausnahme der Paläste in Rom und T i! r i n geschenkt. Tie Schlösser werden in In vr.lidenasyle und Waisenhäuser verwandelt, während d'.e königlichen Domänen den Bauern überlassen toerden. Schließlich verlangt der ftönig ein. Besteuerung seiner Zivilliste.
Ein sozialdemokratischer Parteitag in Teplitz.
Teplitz, 2. Sept. (WTB.) In der gestrigen Sitzung des Parteitages der deutschen Sozial- d.mrokratie in T e plitz wurde der Anschluß an die 2. Internationale beschlossen. Der Antrag der Bodenbacher Soziatdemokraten traf Eiusührung des Nätesystems und Tiktatur des Proletariats wurde nach mehrstündiger Debatte abgelehnt.
Die Schweiz und die „Dritte Internationale".
Bern, 1. Sept. (WTB.) Tie „Berner T a g w a ch t" gilst für die Urabstimmung in der schweizerischen chzraldemokratischen Partei über b:-i Beiiritt zur Tritten Internationale die Parole auf Ablehnung aus, da drrrch daS Moskauer Programm alle Mitglieder der dritten Internationale verpflichtet seien, im parlamentarischen Kampf zu Gunsten von Massenaktionen und direkten Zusammenstößen und zu Gunsten des offenen Kampfes mit der bürgerlichen Staats- maschine einzutreten.
Gehobene Schiffe bei Scapa-Flow?
Berlin, 2. Sept. Tie „Deutsche Allgem. Zeitung" gibt eine Meldung der „Daily Mail" wieder, nach der die von der englischen Admiralität frei Scapa-Flv w unternommenen Arbeiten bereits die Wieder flott machun g von 44 Schilfen ermöglicht haben. Der Wert der gehobenen Schisse nnrd auf über eine Milliarde Franks geschätzt.
Das Schicksal der deutschen Luftflotte.
Berlin, 2. Sept. Aus London meldel Weekly Dispatch, daß 12 von den 16 S it f t schiffen, die laut Friedensvertrag ausgelie- fett werden sollten, vernichtet worden sind.
Der rumänische Kronprinz Sozialist?
Berlin, 2. Sept. Die Blätter melden: Der rumänische Kronprinz, der treten einer bürgerlichen Heirat gemaßregelt wordeü' war, hat sich nach einer rumänischen Zeitung zu den im Oktober stattsindeirden Parlamentswahlen als sozialdemokratischer Kandidat ausstellen lassen. Der Kronprinz reift jetzt an die russisch-rumänische Fwnt, um dort antimonar- chijche Reden zu halten.
Teuerung in Chile.
Am ster dam, 1. Sept. (WTB.) Die „Times" meldet aus Valparaiso, daß in ganz Chile als Protest gegen die Teuerung jegliche Arbeit ruht.
AuS fcem NmlSverkündigungsölatt.
** Tas AmtSverkündigungsblatt •9?r. 81 vom 1. September enthält folgende Be- 'ranntmachungen: Beschlagnahme von Borar, Bor- 'säure und borbaltigen Mineralien. — Beschlagnahme und Meloepslicht von Rohweinstein, Weinstein (Cremor tartari) oder Weinsäure. — Verkehr mit Schrotmühlen und die Benutzung von Schrotmühlen. — Wahl zum Kreistag. — Verordnungen über Preisprüfungsstellen. über Preisaushang in den Verkaufsräumen für Lebensmitt l, Genuß- mittel sowie alle Gegenstände des täglichen Libens- bedarss, .Auszeichnung von Waren und Preiskontrolle durch die Preisprüfungsstellen. — Landwirt- sclrastlicher Kursus für Kriegsbe-chädigt? in Mickrel- stadt. — Notlaufseuche. — Feldbereinigung Treis an der Lumda. — Feldbereinigung Grüningen: die Arbeiten des II. Abschnitts. — Feldber einig» np in der Gemarkung Neinharüsbain, Kreis Gießen. — Tienstnachrichen des Kreisamts.
Tie Beschlagnahme von Borax, Vor’, säure und bo^'ttigen Mineralien, von Rohwein stein, Meiusteist Cremor tartari) oder Weinsätrre (letztere auch ,n Laugen form) wird aufgehoben.
Die Der steiler wie auch Verkäufer von Gegenständen des täglichen Bedarfs, sowie vor: Lebensmitteln. Genußmllteln und deren Ersatzstoffe sind häufig im Zweifel über die Berecksti grmg der Angemessenheit dar vo ’ ihnen geforber ten oder von ihnen zu verlangenden Preise. ES wird ausdrücklich daraus ou merlsam gemacht, dost es sich in allen Zweifelfällen bringend empfiehlt, eine Anfrage an die Preisprüfungsstelle für die Provinz Lberhessen in Gießen, Lonystraße 7 (Han- delslammergcbäude) zu richten, die zu jeder diesbezüglichen Auskunft bereit und verpflichtet ist. Es wird hierbei ausdrücklich betont, daß ein» solche Anfrage zugleich einen gewissen Schutz des reellen Handels bedeuten soll, den dieser gegenüber wucherischen Preistreibereien unreeller Sbcm- delssirmen er: ährt. Bei den noch fortwährend an dauernden Revisionen durch die Polizeiorgane und die Revis-orrn der Preisprüsimgsstrlle Obcrhessm werden alle unberechtigten Preistreibereien und Preisüberforderungen sowie Verstöße gegen die betreffenden Verordnungen unnaästichllich zur Anzeige gebracht, weshalb der reelle Handel hierdurch ausdrücüich zur Anzeige gebracht, iveshalb der reelle Handel hierdurch ausdrücklich zur größten Vorsicht ermahnt wird. Außerdem wird aus die Verordnung der Preisvrüfungsstelle für die Provinz Oberirsen über Preisaushang in Verkaufsräumen für Lebensmittel, Genußmittel, sotvie alle Gegenstänoe des notwendigen Lebensbedarfs erneut aufmerksam gemacht, .mit dem Hinweis darauf, daß eine Nrchtbefolgung dieser Vrword- snung bei den Revisionen unbedingt zur Strafanzeige führt
Ein dritter landwirtschaftlicher Kursus für Kriegsbeschädigte an der landwirtschaftlichen Winterschule in Michelstadt soll Mitte November beginnen und bis etwa Ende März kommenden Jahres dauern. Der Lehrgang setzt Volksschulbildung und (ine längere praktische Betätigung in der Landwirtschaft voraus: er bezweckt, kriegsbeschädigte Landwirte zur rationelleren Bewirtschaftung ihres eigenen Grundbesitzes oder zur Versetzung von landwirtschaftlichen Aufseher- oder Verwalterstellen heranzubilden in ähnlicher Weise wie das bei den vorigen Kursen gtffchehen ist. Ter Unterricht als solcher ist für die KriegsbesHLdigten kostenfrei; Unbemittelten werden auch die Lehrmittel geliefert. Ausivärtigeu Teilnehmern, die in Michelstadt Wohnung nehmen müssen, werden im Falle der Bedürfti gckctt von der .tzauptfürsorgestelle die nöti- gen Zuschüsse in Höhe des Unterschieds zwischen den Kosten für Wohnung, Verpflegung und ihren Einnahmen aus militärischen Renten, Kriegs- und Berstümmelungszulage, bürgerliche Rente usw., ge- lviihrt »ocrden. Verheiratete Teilnehmer erhalten unter der gleichen Voraussetzung Unterstützung für ihre Familien. Meldungm zur Teilnahme sind alsbald an das Kreisamt ober auch unmittelbar an die Lauptfürsorgestelle, Darmstadt, Altes Palais, zu richten.
Die Rotlaufseuche in Großen-Buseck bei einem notgeschl achteten Schweine des A. H i l l e - brecht, Schneidemühle; bei einem verendeten Schwein des Heinrich Klingelhöfer, Oppenrod und bei dem Gemcindeeder in Grüningen ist erloschen.
<5erid?f$faaL
Die Ermordung der Münchener Geiseln vor Gericht.
München , 1. Sept. (W. B.) Vor dem Volksgericht München begann harte der Vrozeß gegen die Personen, die an der Ermordung der Geiseln am 30. April im Luitpoldgymnasium beteiligt waren. Angeklagt sticd 16 Personen. Tie beiden Haupt angeklag- ten, Fritz Seidl, Kaufmann aus Chemnitz, und «vchicklhoscr aus München, werden je zehn Verbrechen des Mordes, zwei Angeklagte
ic zwei verbrechen be§ Mordes, ¥rei Angeklagir fe acht Verbrechen der Beihilfe zum Morde be- zichttgt. Seidl wird von den Rechtsanwälten Liebknecht und Dr. Loewenfeld verteidigt. Aus der Feststellung der Personalien geht hervor, daß die ni ei st en Angeklagten erheblich vor - b e st r a f t sind, u. a. wegen Ti bstahls, Zuhälterei und Erpressung. SchicklHofer wird als Alkoholiker und Syphilitiker bezeickpret. Nach der Vereidigung der Zeugen, deren ungefähr 150 geladen sind, wurde zuerst der Hauptschuldige Seidl, der frühere Kommandant des Luitpvld-gymnasiums, vernommen. Er ist 1894 in Chemnitz geboren, sächsischer Staatsangehöriger, und nxir nie beim Heere. Während des Krieges war er zuletzt in der Pulverfabrik in Dachau beschäftigt, wo er allgemein als der grötfe Denunziant galt. Seidl versuchte bei der Vernehmung die Hauptschuld auf den Unterfommanbant-.m Hausmann abzuschieben, den er als rein militärischen Kommandanten in fernen Machtbefugnissen als ihm vollständig gleichgestellt bezeichnete, während er selbst nur verantwortlich für das politische und verwaltungstechnische Gebiet gcrjc'm ist. Tiefe Behauptung wurde m Hand von zahlreichen seine Unterschrift tragenden Befehlen und Schriftstücken rein militärischen Cl>aralters rom Vorsitzenden widerlegt. Im.übrigen verlegte sich Seidl stark aufs Scitgr.cn. Jedes dritte Wort lautete: Davon weiß ich nichts! Er will sogar nicht wissen, wo der Platz ist, an welchem die Geiseln erschossen worden sind. Auch an das ihm zur Last gelegte brutale Verhalten gegen verschiedene Verhaftete will er sich in feiner Weise erinnern können. Zu einer kleinen erregten Auseinandersetzung kam es im Laufe der Vernehmung zwischen dem Vorsitzenden und dem Verteidiger Liebknecht der wiederholt in das Verhör ringreifen wollte, so daß ihm zuletzt von dem Vorsitzenden eine Ordnungsstrafe angedroht wurde.
Sport.
** Fußballsport. Vergangenen Sonntag traten sich auf dnn Sportplätze an der Hardt ber F. C. Bad-Nauheim und B. f. R. 1900 Gießen mit 3 Manns chafdcn gegenüber. Tie hiesigen Mannschaften waren ihren Gegnern in jeder Hinsicht überlegen und gewannen die 1. Mannschaft mit 3:0 Toren, die 2. Mannschaft mit 6:0 Töven, und die 3. Mannschaft mit 2:0 Toren.
Turnen.
** Beim Gau wetturnen am Sonntag den 7. September auf der Hardt wird außer volkstümlichem Borsühruugen auch an Geräten (Rech, Barren, Pferd) geturnt.
Vermischtes.
Rassenkampfe in Amerika.
Amsterdam, 1. September. (Wolfs.) Die „Times" meldet aus Washingtons In Osmungce Keorgia) griffen infolge von Gerüchten, daß die Neger sich erheben und die Weißen austtlgen wollten, die Weißen eine Nsg.'rlirche an und erschossen einen Neger in der Kirche. Hierauf legten die Weißen mehrere Kirchen und einen Negerklub in Trümmer.
Amsterdam, 1. September. (Wolff.) Das Reutcrsche Bureau meldet aus Knoxville (Tennessee), daß im Verlauf von Rassenkampfen wobei die weiße Bevölkerung das Gefängnis stürmte, um einen Neger, der des Mordes an einer weißen Frau an geklagt war, herauszuholen, zwei Weiße und drei Neger getötet und eine Anzahl verwundet wurden. Sechzehn Gefangene, darunter mehrere Mörder, sind aus dem Gefängnis entwichen. Den Truppen gelang es, den Mob zu zerstreuen.
Amsterdam, 1. Sept. (Wolff.) Ter von der Negerbevölkerung Amerikas zur Friedens- konfevenz nach Paris entsandte Delegierte, ber vergeblich versuchte, die Interessen der Neger auf der Friedenskonferenz zu Dertreten, erklärte vor dem Scpalsausschuß, wenn die Neger nicht ordentlich behandelt würden und in der Praxis dieselben sozialen und politischen Rechte erhielten wie die Weißen, iuerbe Amerika eine Gefahr' für den Weltfrieden.
*
* Frederikswark, 31. Aug. In der Nacht zum Sonntag ist das deutsche Schiff „Dankbarkeit aus Hamburg bei Groenne- revle vor Sportsbjerg gesunken. Der Schiffsjunge war der einzige, der sich an Land rettete. Er erllärt-, fccfj das Schiff tlötzlich zu sinken be- gomren habe. Der Kapllän Otto Laan ist mit dem Schiff untergegangen. Ter Steuermann Ernst Meynosen sprang ins Wasser und ist wahrscheinlich crtrimfen, da er die Jolle nicht erreichen konnte, die der Schiffsjunge ins Wasser gesetzt hatte. Tas Schiff war von Refnaes nach Kopenhagen mit Ziegelsteinen unterwegs.
Briefkasten -er Redaktion.
L. 3- in §. Sie können nicht gezwungen werden, lediglich auf Anordnung ber Gemeinde statt Brwtmehl Kartoffelmehl zu nehmen.
£. h. in Ä. Ob im vorliegenden Falle Unterschlagung rvrliegt, läßt sich ohne Kenntnis aller in Betracht tomnienben BeA)üllnisse nicht beurteilen. Tie Anzeige kann direkt bei ber Staatsanwaltschaft erfolgen.
Büchertisch.
— „Die Heimstatte". In der Jnli- Nummer der monatlick)en Mitteilungen, die der Hessische Siedlungsausschuß und der Landesverein für Kriegerheimstätten unter diesem Namen herausgibt, werden in einem Aufsatz „Zur Verabschiedung des Hessischen Landgesetzes" die wich- ttgsten Aenderungen besvrolben, die der Entwurf zu diesem Gesetz durch die Beratungen der Volkskammer und die neueste Reichsgesetzgebung erfahren hat. Eine eingehende Schilderung des Verfahrens deS Lehmstampfbaues, die auf den Erfahrungen beruht, die zwei hessische Baubeamte bei. einem Lehmbauiursus des Hinipt Vereins für Bolkswohlsahrt in Hannover gesammelt haben, wird allen benen willkommen sein, die sich zu der Ileberzeugnng durchgerungcn haben daß uns die Baustofsnot zur Wieder, inführung alter, einfacher Baulvcisen zwingt. Schließlich ist noch ein Vortrag über „Die gegenwärtigen Aussichten im Heim- stättcmoesen" abgedruckt, den der Geschäftsführer des Landesvereins für Kriegerheimstätten gelegentlich der Führung durch die Ausstellung ber Wettbewerl'sentwüre der Gemeinnützigen Heim- stättenbaugesellschaff Darmstadt gehalten hat. Die August-Nummer der „Heimstätte" wird von den Vaulostenzuschüssen ans öffentlichen Mitteln, von dem Geschäftsgang des Siedlungsunternehmens nach dem Hessischen Landgesetz sprechen und einen Ueberblick über die gesamte derzeitige gemeinnützige Sautätigteit in Hessen geben. Probeni;m- mrrn der „Heimstätte" versendet die Geschäffsstelle 'Darmstadt, Louifenplatz 5 (Altes Palais) unent- gelllich.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzen.
Höchste Temperatur am 1.9. —19.0°, 2. 9. —12.8".
Niedrigste „ „ 1.9.-= 12.°, 2.9.= 4.9°.
Datum
c
G E s
der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtiqkeii
(Brab brr ’BcwSI» kmig in Zehntel bet tzchlbnren Hinimeleflüch«
Wetter
1.9.
nm.
18.3
8.5
54
3
rvechs. bewölkt
1.9.
abds.
12.2
9.1
86
0
2. 9.
nm.
7 Jo
7.8 jlOO
3
nachts Nebel
Letzte NachriehLen.
Gegen die Errichtung einer rheinischen Republik.
Berlin, 2. Sept. Der „Berliner Lokalanzeiger" nreldet aus Elberfeld: Die Kartellkommission der freien Gewerkschaften, der besetzten Gebiete, in der 400 000 Mitglieder vertreten sind, erhebt in einer gefaßten Beschließung Protest gegen die jüngsten Putschversuche Dr. Dorten s und Genossen in den Rlxinlanden. Die Ver- treter sind bereit, im gegebenen Augenblick mit allen Mitteln gegen die Errichtung einer rheinischen Republik einzuschreiten.
Amerika und der Friedensvertrag.
Berlin, 2. Sept. Nach Meldungen verschiedener Morgenblätter sind 4 4 amerikanische Sen>atoren gegen und 40 für die Ratifikation pes Friedensvertrages durch Amerika.
Amsterdam, 2. Sept. (WTB.) Die „Times" melden aus Washington, daß Senator Knox in der am Freitag gehaltenen Rede noch erklärte, er febe nickst ein, weshalb Amerika Deutschland einen Vertrag auferlegen wolle, dessen Bedff'gungen von der ameiikmiisck^n diplomatischen Welt als undurchführbar bezeichnet werden. Der Vertrag verübe auch einen Mord an der feit langem befreundeten chinesischen Nation. Er lege die Grundlage für jahrhundertelanges Blutvergießen, in das Amerika hineingezvgen würde. Der Vertrag verpflichte die Vereinigten Staaten, alle Abbommen über bestimmte Gebiete nicht zu unter» binden, die der Völkerbund anerkenne, obgleich die meisten dieser Abkommen sich auf die llntcr- brütfimg schwacher Nationen gründen. Dadurch werden die Bereinigten Staaten zu ungerechter Handlungsweise gezwungen luerben, wie im Schantungfalle. Knox sagte, Deutschland müsse den Betrag, auf den die Vereinigten Staaten als Schadenvergütung verzichtet haben, als Kredit erhalten. Er fügte hinzu, er habe keinerlei Sympathie für Deutschland und wünsche
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